GARANT Energie GmbH
Düsseldorfer Straße 189, 45481 Mülheim an der Ruhr, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Bindschus seit 29.6.2011 | Geschäftsführer |
Wolfgang Bindschus seit 30.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Wolfgang Bindschus | 37.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.00% | |
| 25.10% | |
| 24.90% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GARANT Energie GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Mineralöl- und biogenen Produkten aller Art einschließlich deren Export und Import sowie der Betrieb eines Tanklagers, Tankstellen, Autowaschanlagen, Pflegestationen und ähnlichen Einrichtungen. Das Stammkapital beträgt 103.000,00 EUR. II. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine Rahmenbedingungen Das Wachstum des weltweiten BIP war im Jahr 2023 mit 3,2% vergleichbar mit dem Wert von 3,5% aus dem Jahr zuvor[1]. Das Wachstum übertraf die Erwartungen, da im Allgemeinen mit rezessiven Entwicklungen aufgrund der weltweiten Zinsanhebungen zur Bekämpfung der Inflation gerechnet wurde. vor Allem die robuste US-Wirtschaft trotzte den Erwartungen und wuchs um 3,1%[2]. Das BIP der Eurozone wuchs hingegen nur um 0,4%[3]. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 war geprägt von rezessiven Tendenzen aufgrund der stark gestiegenen Zinsen sowie der anfangs noch immer hohen Energiepreise aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Dies hatte einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% zur Folge[4]. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund fortlaufender Produktionskürzungen durch die OPEC+ sowie rekordhoher Nachfrage nach Rohöl und Produkten im Verlauf des Jahres sowie des anhaltenden Krieges in der Ukraine verharrte der Ölpreis auf weiterhin hohem Niveau im Jahr 2023.
Abbildung 1: Etwicklung Referenzsorten Rohöl 2023 [5]. Im Mittel lagen die Ölpreise ca. 10% unter dem Vorjahr. Die Schwankungen im Jahresverlauf korrelierten deutlicher mit dem EUR/USD-Wechselkurs als im Jahr zuvor.
Abbildung 2 EUR/USD-Wechselkurs [6] Der Wechselkurs bewegte sich im Jahr 2023 zwischen 1,0469 EUR/USD und 1,1255 EUR/USD und somit deutlich enger als im Jahr 2022 (0,9565 EUR/USD und 1,1464 EUR/USD). Die aus der stärkeren Korrelation resultierende geringere Schwankungsbreite der Produktpreise in EUR/t ermöglichte eine bessere Planung des Cash Flow und gezielteren Kapitaleinsatz 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse setzen sich zum einen aus dem Handel mit Mineralölprodukten einschließlich Bioquoten und dem Lagergeschäft und zum anderen aus dem Tankstellengeschäft zusammen. Im Großhandel für Mineralölprodukte konnte die Firma Garant im Verbund mit der Egon Bindschus Mineralölhandel e.K. die Absatzmengen im Kraftstoffbereich steigern. Die Mengen veränderten sich im Vergleich zum Jahr 2022 an den einzelnen Standorten unterschiedlich. Der Lagerumschlag in Wesel konnte um ca. 20% gesteigert werden und liegt am oberen Ende der Kapazität des Lagerstandortes. Die Standorte Neuss, Hamm und Duisburg konnten ebenfalls zweistellige prozentuale Zuwächse verzeichnen, zusätzlich wurde im vierten Quartal der Standort Essen hinzugenommen. Die Auslagerungen von leichtem Heizöl über den Partner Egon Bindschus Mineralölhandel e.K. waren aufgrund der Saisonalität in Verbindung mit den in den Rahmenbedingungen bereits erwähnten Preisniveau im Vorjahresvergleich um ca. 10% geringer. Aufgrund des weiterhin hohen Preisniveaus und der anhaltenden Unsicherheit durch die Entwicklung im Rahmen des russischen Angriffskrieges wurden zu Jahresbeginn wenig Langfristkontrakte abgeschlossen. Es konnten somit keine durch Preisentwicklungen und Kontraktmengen aufgetretenen Effekte realisiert werden. Im Jahr 2023 wurde weiter in die Tankstellen investiert. Der Hauptanteil der Investitionen floss in die anhaltende Modernisierung der Stationen sowie in Akquise Tätigkeiten für neue Standorte. Neben der Aufnahme des Betriebes der Station in Essen Heisingen wurden für die Errichtung einer Station Heinsberg Vorkehrungen getroffen. Die Station soll zum zweiten Halbjahr 2024 ans Netz gehen. Die Umstellung weiterer Stationen wird sukzessive vorangetrieben. Der Neubau der Erweiterung des Tankraum im Lager Wesel verzögert sich aufgrund ungeplanter Investitionen in die elektrische und sicherheitstechnische Infrastruktur weiter. Der Tank wird zum 2ten Halbjahr 2024 in Betrieb genommen werden Die Erweiterung ermöglicht im Nachgang die Ein- und Auslagerung weiteren Produkte, um das Angebot an flüssigen fossilen und biogenen Produkten auszuweiten. In diesem Zusammenhang ist im zweiten Halbjahr 2024 die Errichtung einer weiteren TKW-Abfüllung geplant. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr aufgrund der gestiegenen Absätze trotz rückläufiger Preisentwicklung um rd. 13% auf 790.565,4 T-EUR (Vorjahr: 695.348,0 T-EUR). Der Rohertrag ist um 3.268,3 T-EUR auf 7.174,9 T-EUR (Vorjahr: 10.443,2 T-EUR) gesunken. Auch die Rohertragsquote ist von 1,5% auf 0,9% gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind insbesondere durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um 1.119 T-EUR gestiegen. Die Kosten (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) haben sich im Berichtsjahr um 3.849,9 T-EUR auf 10.275,4 T-EUR (Vorjahr: 6.425,5 T-EUR) erhöht. Innerhalb dieser Aufwandpositionen haben sich teilweise erhebliche Veränderungen ergeben. Der Personalaufwand ist durch Neueinstellungen von 2.453,5 T-EUR um 333,2 T-EUR auf 2.786,7 T-EUR und die Abschreibungen auf Anlagen sind von 433,0 T-EUR um 185,3 T-EUR auf 618,3 T-EUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 3.331,3 T-EUR auf 6.870,3 T-EUR (Vorjahr: 3.539,0 T-EUR) gestiegen. Ursächlich hierfür war insbesondere ein Forderungsverlust von 2.410,0 T-EUR. Aus demselben Vorgang resultierte in gleicher Höhe ein Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen. Das Finanzergebnis hat sich im Jahr 2023 um 570,4 T-EUR auf +160,1 T-EUR (Vorjahr: ./. 410,3 T-EUR) verbessert. Ursächlich hierfür waren höhere Zinserträge für kurzfristige Anlageprodukte und Wertpapiere und gesunkene Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Der Ertragssteueraufwand des Geschäftsjahres 2023 ist auf 224,7 T-EUR gesunken (Vorjahr: 1.541,0 T-EUR). Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4.112,7 T-EUR auf 308,9 T-EUR (Vorjahr: 4.421,6 T-EUR) verringert. Der Jahresüberschuss ist entsprechend um 4.113,6 T-EUR auf 302,1 T-EUR (Vorjahr: 4.415,7 T-EUR) gesunken. Die Struktur der Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. 4. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr (109.851,1 T-EUR) um 11.974,3 T-EUR auf 121.825,4 T-EUR erhöht. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme des Anlagevermögens (2.365,3 T-EUR), der Vorräte (15.901,9 T-EUR), der sonstigen Vermögensgegenstände (5.256,6 T-EUR) und der Wertpapiere (1.437,3 T-EUR) bei einer Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (12.221,9 T-EUR) und der Liquiden Mittel (663,9 T-EUR). Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch einen Anteil des kurz- und mittelfristigen Vermögens i. H. v. 115.397,1 T-EUR (Vorjahr 105.824,8 T-EUR) am Gesamtvermögen gekennzeichnet. Dies entspricht einem Anteil von 94,7% (Vorjahr: 96,3%). Das langfristige Vermögen beträgt 6.381,5 T-EUR entsprechend 5,2% (Vorjahr: 4.016,3 T-EUR entsprechend 3,7%). Die Liquiden Mittel der Gesellschaft beliefen sich auf 2.512,6 T-EUR was einem Anteil von 2,1% am Gesamtvermögen entspricht (Vorjahr: 3.176,5 T-EUR - 2,9%). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 10.602,5 T-EUR (Vorjahr: 12.300,5 T-EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 8,7% (Vorjahr: 11,2%). Weiteres langfristig verfügbares Kapital besteht in Form von Rückstellungen in Höhe von 682,0 T-EUR (Vorjahr: 493,0 T-EUR). Die mittel- und kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 110.540,9 T-EUR entsprechend 90,7% (Vorjahr: 97.057,7 T-EUR entsprechend 88,4%). Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft hat eine Kreditlinie in ausreichender Höhe, die zum Stichtag mit 23.149,9 T-EUR in Anspruch genommen wurde (Vorjahr: 3.421,5 T-EUR). Kurzfristige Liquiditätsengpässe können somit überbrückt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 29,0% (Vorjahr: 38,6%) des Gesamtkapitals und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen kurzfristige Gesellschafterdarlehn (4.500,0 T-EUR - Vorjahr: 9.500,0 T-EUR) und laufende Steuerverpflichtungen (25.653,0 T-EUR - Vorjahr: 12.589,0 T-EUR). Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es wird auf die Ausführungen im Abschnitt "Chancen und Risiken" verwiesen. Die Gesellschaft beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. III. Prognose Für das Jahr 2024 wird ein leicht rückläufiger Absatz mit einem steigenden Rohertrag erwartet. Durch die undurchsichtige politische Gemengelage und die weltweiten Krisenherde um den Krieg in der Ukraine und in Gaza sind Prognosen zum Fortlauf des Geschäftsjahres schwierig. Die volatilen Rohöl- und Produktpreise beeinflussen die Nachfrageseite nur kurzfristig und nicht nachhaltig. Es ist aber davon auszugehen, dass die Absatzmengen sich langfristig bei weiteren fundamentalen oder künstlich durch Abgaben hervorgerufenen Preissteigerungen verringern werden. Zum einen aufgrund der allgemein hohen Kosten für den Endverbraucher sowie durch das Ausweichen auf andere Mobilitätslösungen. Dem Absatzrückgang wird mit weiteren Investitionen in die Tankstellen begegnet, um künftig neben der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität auch ein größeres Convenience-Angebot bereit zu stellen. Für das Geschäftsjahr 2023 haben wir im letztjährigen Lagebericht einen niedrigeren Rohertrag und ein niedrigeres positives Ergebnis nach Steuern prognostiziert. Der Rohertrag ist um 3.268,3 T-EUR auf 7.174,9 T-EUR gesunken (Vorjahr: 10.443,2 T-EUR). Bezogen auf die Umsatzerlöse verringerte er sich von 1,51% auf 0,91%. Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses von 302,1 T-EUR (Vorjahr: 4.415,7 T-EUR) wurden unsere Prognosen bestätigt. Der Rückgang des Rohertrags basiert auf außerordentlichen Aufwendungen im Bereich der THG-Quotenerfüllung durch das frühzeitige Eindecken und Handeln mit physischen Bioprodukten und THG-Zertifikaten. Behördliche Auflagen haben zu hohen ungeplanten Ausgaben im Bereich der Lagerinfrastruktur des Am Standort Wesel geführt. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten, jedoch werden die Weichen gestellt, um den künftigen Anforderungen im Mobilitätssektor gerecht zu werden. Hierfür arbeiten wir mit unsere Beteiligungsfirma GST GmbH an Konzepten und Angeboten in Bereichen Elektromobilität Ladeinfrastruktur, Wasserstoff sowie Wasserstoffderivaten. Für den Vertrieb von fortschrittlichen sowie synthetischen Kraftstoffen sind Kooperationen mit Partnerfirmen eingegangen worden, die ersten Tankstellen bieten entsprechende Produkte an und am Standort Wesel wird für künftige Ein- und Auslagerung synthetischer Kraftstoffe Infrastruktur geschaffen werden. Weiterhin sind am Tanklager Wesel und der Geschäftsstelle in Mülheim an der Ruhr Investitionen in die IT-Sicherheit getätigt worden, um den steigenden Gefahren der Cyberkriminalität begegnen zu können. Dieser Prozess ist fortlaufend. Nicht zuletzt soll das Forderungsmanagement weiter optimiert werden, um Forderungsausfällen vorzubeugen. IV. Chancen und Risiken Die generellen Risiken aber auch Chancen liegen in der auch weiterhin zu erwartenden hohen Volatilität der Rohöl- und Produktenpreise sowie der Devisenkursrelationen. Die immensen Gewinne der international tätigen Ölkonzerne, die vornehmlich aus der Erdöl- und Erdgasgewinnung geschöpft werden, ermöglichen diesen einen kaum zu begegnenden Wettbewerbsvorsprung durch Quersubvention des Verteiler (Tankstellen)-geschäftes. Da die Firma voll aktions- und schnell handlungsfähig ist, konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt durch eine frühzeitig gesicherte Versorgung in einem anbieterschwachen Markt Erträge generiert werden, welche wiederum die künftige Finanzierung der Versorgung erleichtern werden. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Für zweifelhafte Forderungen gegenüber Kunden wurden entsprechende Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Gesellschaft verfügt über ein entsprechendes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Mahnwesen, das in der Zukunft noch weiter verbessert werden soll. Die Entwicklung im Mobilitätssektor hin zu alternativen Antrieben erscheint auf den ersten Blick ein Risiko darzustellen, bietet aber der Gesellschaft jedoch hinreichend Chancen sich in anderen Märkten und Geschäftsfeldern zu behaupten. Eine Bewertung wird erst in mittel- bis langfristiger Zukunft rückwirkend möglich sein.
Mülheim/Ruhr, den 29. März 2024 GARANT Energie GmbH Wolfgang Bindschus, Geschäftsführer Matthias Bindschus, Geschäftsführer [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/ :~:text=Im%20Jahr%202022%20betrug%20das,Vorjahr%20um%201%2C8%20Prozent. [2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197319/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-den-usa-nach-quartalen/ [3] https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Basistabelle/Uebersicht.html 396382 [4] https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Basistabelle/Uebersicht.html 396382 [5] https://www.statista.com/statistics/326017/weekly-crude-oil-prices/ [6] https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/eurofxref-graph-usd.en.html BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzHaftungsverhältnisse: Die Gesellschaft hat zugunsten der Deutsche Bank AG für die GST GmbH, Mülheim an der Ruhr, eine Sicherheit in Höhe von 1.000.000,00 € für einen Avalkredit bis zu 3.000.000,00 € abgegeben. Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die GARANT Energie GmbH hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 14317 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren durchgeführt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses sind in der Regel in den Anhang aufgenommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) ist gesondert dargestellt. Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Nach § 284 Abs. 1 HGB sind die Anhangsangaben in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden (§ 246 HGB). Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen (§ 247 HGB). Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert (§ 248 HGB). Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 HGB). Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB). Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen betreffen Anteile an der GST GmbH, Mülheim/Ruhr (27% am Stammkapital der GST GmbH, Mülheim), eine Beteiligung von 1,61 % am Stammkapital der "EFT - Einkaufsgesellschaft Freier Tankstellen GmbH" sowie eine Kommanditbeteiligung von 13,75% an der 14degrees Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Osnabrück. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang entspricht§ 255 Abs. 1 HGB. Die Vorräte betreffen die in den Tanklagern Wesel, Oiltanking GmbH (Duisburg und Hamm), TanQuid (Neuss), UTG (Essen) sowie unterwegs (schwimmende Ware) befindliche Treibstoffe, die zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ggf. incl. Fracht-, Umschlagkosten und EBV-Abgabe bewertet wurden. Die nicht im Steuerlager befindlichen Mineralölprodukte wurden zusätzlich inklusive der Energiesteuer bewertet. Die in den Tankstellen befindlichen Treibstoffe beinhalten ebenso die Energiesteuer. Entgeltlich erworbene Treibhausgasquoten wurde mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis bzw. der beizulegende Wert niedriger war, wurde dieser angesetzt. Die in den Tankstellen-Shops befindlichen Waren sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit Ihren Anschaffungskosten angesetzt. Soweit ein Börsenpreis niedriger war, wurde dieser angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage 3, Blatt 9) dargestellt. Vorräte Die Vorräte betreffen die in den Tanklagern Wesel, Duisburg, Hamm, Neuss und Essen sowie in den Tankstellen bevorrateten Mineralölprodukte. Daneben sind Shop-Waren der Tankstellen-Shops und entgeltlich erworbene Treibhausgasquoten berücksichtigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen beinhalten insbesondere solche aus dem Verkauf von Mineralölprodukten und handelbaren Bio-Quoten. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen beinhalten eine verzinsliche Darlehnsforderung gegen die GST GmbH, Mülheim/Ruhr, in Höhe von 1.000.000,00 EUR. Der Vertrag ist mit einer Vereinbarung über einen Rangrücktritt und eine Darlehnsbelassung ausgestattet. Danach tritt die Gesellschaft mit ihrer Forderung hinter sämtliche Forderungen aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger in der Weise im Range zurück, dass sie Tilgung ihrer Darlehnsforderung lediglich aus künftigen Jahresüberschüssen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus einem sonstigen, die Verbindlichkeiten der GST GmbH übersteigenden freien Vermögen verlangen kann. Diese Vereinbarung ist mit der UniCredit Bank AG, München, abgeschlossen worden. Daneben sind Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem gegenseitigen Lieferungs- und Leistungsverkehr ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuerbeträge in Höhe von 6.286,1 T-EUR und noch nicht veranlagte Ertragsteuern der Geschäftsjahre 2022 und 2023 (3.647,7 T-EUR). Sonstige Wertpapiere Ausgewiesen sind insbesondere Memory-Express-Zertifikate, deren Basiswerte auf unterschiedliche internationale Indizes lauten. Daneben sind in geringerem Umfang Aktien ausgewiesen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Körperschaft- und Gewerbesteuer der Geschäftsjahre 2019 und 2020, die aus einer Betriebsprüfung für die Jahre 2018 bis 2020 resultieren. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich aus Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung (80,0 T-EUR), für den Personalbereich (312,6 T-EUR), für ausstehende Rechnungen (21.466,0 T-EUR), für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (16,0 T-EUR) sowie für Abbruchverpflichtungen (666,0 T-EUR) zusammen. Verbindlichkeiten Die Fristen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3, Blatt 10). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich insbesondere aus kurzfristigen Darlehen (4.500,0 T-EUR), laufenden Umsatzsteuerverbindlichkeiten (14.974,6 T-EUR) und laufenden Energiesteuerverbindlichkeiten (10.632,8 T-EUR) zusammen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten Umsätze aus dem Verkauf von Mineralölprodukten und Bio-Quoten in Höhe von 1.230.576,2 T-EUR abzüglich der direkt mit diesen Umsätzen verbundenen Energiesteuerbeträge in Höhe von 443.584,6 T-EUR (saldiert 786.991,6 T-EUR). Weiterhin sind Umsätze aus Warenverkäufen der Tankstellen-Shops (3.059,9 T-EUR) sowie Mieten (513,9 T-EUR) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten beinhaltet Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (2.575,6 T-EUR) und andere periodenfremde Erträge (432,4 T-EUR). Daneben sind Gewinne aus Verkäufen von Wertpapieren (323,0 T-EUR), Versicherungsentschädigungen und Schadenersatzleistungen (50,6 T-EUR), Verrechnete Sachbezüge (46,8 T-EUR) sowie sonstige Erträge (45,6 T-EUR) enthalten. Aufwendungen für bezogene Waren Ausgewiesen sind der Wareneinkauf von Mineralölprodukten und Bio-Quoten inkl. Bezugsnebenkosten sowie der Wareneinkauf der Tankstellen-Shops. Aufwendungen für bezogene Leistungen Der Posten enthält im Wesentlichen Frachtkosten (8.291,1 T-EUR), Ufergelder (210,1 T-EUR), Pachtaufwendungen für Tanklager (431,9 T-EUR) sowie Bezugsnebenkosten (1.538,2 -EUR). Personalkosten Der Posten enthält die Entgelte für laufende Arbeitsleistungen zzgl. der Arbeitgeberanteile zu den Sozialversicherungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere Aufwendungen für das Tanklager Wesel (742,3 T-EUR) sowie für die von der Gesellschaft betriebenen Tankstellen (966,5 T-EUR) enthalten. Daneben sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 994,9 T-EUR und ein Forderungsverlust in Höhe von 2.410,0 T-EUR berücksichtigt. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Ausgewiesen sind die Zinserträge für das der GST GmbH gewährte Darlehen sowie Zinserträge aus Wertpapieren und Festgeldanlagen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind insbesondere Zinsen für Kontokorrentkredite und Avalgebühren enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand von 224,7 T-EUR betrifft mit 188,7 T-EUR die Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2023 und mit 36,0 T-EUR die Jahre 2019 und 2020 aus einer Betriebsprüfung. VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 3.750,1 T-EUR und setzt sich im Einzelnen wie folgt zusammen: Miet- und Pachtverträge mit Verpflichtungen von 3.375,1 T-EUR bei Restlaufzeiten zwischen 3 und 168 Monaten. Pkw-Leasing-Verträge mit Verpflichtungen von 15,6 T-EUR bei Restlaufzeiten zwischen 5 und 21 Monaten. Daneben besteht aus einem Mietvertrag mit unbestimmter Laufzeit eine jährliche Verpflichtung von 8,1 T-EUR Aus rechtsverbindlichen Bestellungen im investiven Bereich resultiert ein Obligo von rd. 1.120 T-EUR. Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
Organe Im Geschäftsjahr 2023 waren zu einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführern bestellt: Herr Wolfgang Bindschus, Mülheim/Ruhr, Herr Matthias Bindschus, Mülheim/Ruhr. Von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Beteiligungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag ist die Gesellschaft mit 13.500,00 EUR (27 %) am Stammkapital der GST GmbH, Mülheim an der Ruhr, in Höhe von 50.000,00 EUR beteiligt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der GST GmbH weist einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 1.845,5 T-EUR und ein Eigenkapital von 5.116,2 T-EUR aus. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt:
Hinsichtlich des im Vorjahr berichteten Abschlussprüferhonorars ergaben sich im laufenden Geschäftsjahr Mehrbeträge von 1.076,77 EUR für die Abschlussprüfungsleistungen 2022 und Minderbeträge von 10.301,55 EUR für die Steuerberatungsleistungen 2022. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag ergeben. Besondere Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem unverändert seit Februar 2022 andauernden Ukraine-Krieg bestehen derzeit nicht. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 302.072,74 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Mülheim-Ruhr, den 29. März 2024 GARANT Mineralölhandelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Mülheim-Ruhr Wolfgang Bindschus, Geschäftsführer Matthias Bindschus, Geschäftsführer Anlagengitter per 31. Dezember 2023
Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2023 der GARANT Energie GmbH, Mülheim/Ruhr
ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat auf ihrer Sitzung vom 10. Juni 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die GARANT Energie GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der GARANT Energie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der GARANT Energie GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Dortmund, den 29. Mai 2024 Dipl.-Kfm. Michael Herdramm, M.A., Wirtschaftsprüfer |
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