IBSplus GmbHLiquidiert
Eberhardstraße 17, 73312 Geislingen an der Steige, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IBSplus GmbHGeislingen an der SteigeBilanz zum 31. Dezember 2013
Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine AngabenMit Abschluss des Gesellschaftsvertrages am 12. Dezember
2012 wurde die IBSplus GmbH gegründet. Die Einzahlung
des Stammkapitals ist am 19. Dezember 2012 erfolgt. Die
Eintragung im Handelsregister wurde am 30. Januar 2013
vorgenommen.
Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit ist am 01.
April 2013 als Folge des Erwerbs des Geschäftsbereichs
"Technische Dienste" der WMF AG erfolgt.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der IBSplus
GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 30. Januar
2013 bis 31. Dezember 2013 wurden die gesetzlichen
Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die
einschlägigen Vorschriften des GmbHG beachtet. Die
Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne
von § 267 Abs. 1 HGB.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend §
266 HGB unter teilweiser Inanspruchnahme der
Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften.
Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die
größenabhängigen Erleichterungen (§
288 Abs. 1 HGB) teilweise in Anspruch genommen. Bei der
Offenlegung werden die größenabhängigen
Erleichterungen nach § 326 Satz 2 HGB für kleine
Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.
2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen werden mit Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen
bewertet. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere
Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden
linear über deren betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer beträgt für technische Anlagen
zwischen 5 und 15 Jahren sowie für andere Anlagen
zwischen 3 und 13 Jahren. Immaterielle Anlagewerte werden
nach der linearen Methode mit einer Nutzungsdauer von 5
Jahren abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von §
6 Abs. 2 S. 1 EStG werden voll im Jahr der Anschaffung
abgeschrieben und für geringwertige
Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG
wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf
Jahre linear abgeschrieben wird.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sowie die flüssigen
Mittel sind zum Nennbetrag bewertet.
Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von
temporären oder quasitemporären Differenzen
zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen
Wertansätzen werden die Beträge der
sichergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit dem
unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,65 % im
Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht
abgezinst.
Pensionsrückstellungen werden für vertragliche
Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen - unter Zugrundelegung biometrischer
Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr.
Klaus Heubeck) - nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren
(Projected Unit Credit-Verfahren, kurz PUC-Verfahren) unter
Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,90 % bewertet. Der
Berechnung wurden eine Rentenanpassung in Höhe von
1,75 % p. a. und eine Fluktuationsrate von 5,0 % zugrunde
gelegt.
Die Rückstellungen für die Verpflichtungen aus
Altersteilzeit ist per 31. Dezember 2013 entsprechend der
Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) zur Rechnungslegung: Bilanzierung von Verpflichtungen
aus Altersteilzeitregelungen nach IAS und
handelsrechtlichen Vorschriften (IDW RS HFA 3) gebildet
worden. Die Altersteilzeitrückstellung wurde unter
Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus
Heubeck ermittelt. Die Barwerte werden abgezinst mit einem
Rechnungszinsfuß von 3,65 % p.a.; dieser entspricht
dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre. Eine Rückstellung für die
Aufstockungsleistungen für potenzielle
Altersteilzeitverträge war nicht zu bilden.
Die Rückstellungen decken sämtliche
erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken ab.
Rückstellungen werden grundsätzlich in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 UmlaufvermögenForderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von
unter einem Jahr.
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
entfallen EUR 3.272.181,64 auf die Gesellschafterin WMF AG,
Geislingen/Steige. Diese Forderungen wurden mit einer
Verbindlichkeit gegenüber der WMF AG in Höhe von
EUR 1.049.779,57 saldiert.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von
EUR 3.275.647,32 enthalten. Die saldierten
Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR
1.021.610,59 das Cash Pool-Konto, im Übrigen vor allem
Lieferungen und Leistungen.
3.2 EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden EUR 450.000 in die
Kapitalrücklage eingestellt.
3.3 RückstellungenBei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle
erkennbaren Risiken berücksichtigt.
3.4 VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und
haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
4. Sonstige Angaben4.1 MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt hat die IBSplus GmbH im Jahr 2013
87 Mitarbeiter beschäftigt.
4.2 AusschüttungssperreIn Höhe der aktivierten latenten Steuern besteht
eine Ausschüttungssperre gemäß § 268
Abs. 8 HGB.
4.3 Organe der GesellschaftGeschäftsführer ist:
4.4 KonzernzugehörigkeitDas Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss
für den größten Kreis der Unternehmen
aufstellt, ist die Finedining Topco GmbH, München.
Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.
In diesen Konzernabschluss wird die WMF AG,
Geislingen/Steige, und deren Tochterunternehmen einbezogen.
Die WMF AG, Geislingen/Steige, stellt den Konzernabschluss
für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die
IBSplus GmbH, Geislingen/Steige, einbezogen wird, auf. Der
Konzernabschluss der WMF AG wird im Bundesanzeiger bekannt
gemacht und auf der Internetseite von WMF
veröffentlicht.
Geislingen/Steige, 3. Februar 2014
IBSplus GmbH
Christoph Scheinert
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 30.04.2014 festgestellt.
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