Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 728854
Vorher
IBS plus GmbH
Eingetragen
30.1.2013
Branche
Herstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für WerkzeugmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten StoffenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
die Herstellung von Erzeugnissen aus, sowie Be- und Verarbeitung von Metall und anderen Werkstoffen, der Werkzeugbau und die Instandhaltung von Anlagen sowie die Erbringung von Dienstleistungen, die damit im Zusammenhang stehen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

IBSplus GmbH

Geislingen an der Steige

Bilanz zum 31. Dezember 2013


Aktiva



31.12.2013 Gründung


EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
0,00

II. Sachanlagen
1.120.225,74
0,00

III. Finanzanlagen
9.000,00
0,00



1.129.225,74
0,00
B. Umlaufvermögen




I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände




1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 70.458,69
0,00

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.225.867,75
0,00

3. Sonstige Vermögensgegenstände 37.258,50 2.333.584,94 0,00 0,00

II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
0,00
25.000,00



2.333.584,94
25.000,00
C. Aktive latente Steuern
12.321,43
0,00



3.475.132,11
25.000,00

Passiva



31.12.2013 Gründung


EUR EUR
A. Eigenkapital


I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00

II. Kapitalrücklage 450.000,00 0,00

III. Bilanzverlust -52.220,36 0,00


422.779,64 25.000,00
B. Rückstellungen


1. Rückstellungen für Pensionen 691.836,00 0,00

2. Sonstige Rückstellungen 2.286.092,15 0,00


2.977.928,15 0,00
C. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.579,63 0,00

2. Sonstige Verbindlichkeiten 50.844,69 0,00

-- davon aus Steuern EUR 49.564,68 --



74.424,32 0,00


3.475.132,11 25.000,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben

Mit Abschluss des Gesellschaftsvertrages am 12. Dezember 2012 wurde die IBSplus GmbH gegründet. Die Einzahlung des Stammkapitals ist am 19. Dezember 2012 erfolgt. Die Eintragung im Handelsregister wurde am 30. Januar 2013 vorgenommen.

Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit ist am 01. April 2013 als Folge des Erwerbs des Geschäftsbereichs "Technische Dienste" der WMF AG erfolgt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der IBSplus GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 30. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 wurden die gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die einschlägigen Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend § 266 HGB unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen (§ 288 Abs. 1 HGB) teilweise in Anspruch genommen. Bei der Offenlegung werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 Satz 2 HGB für kleine Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt für technische Anlagen zwischen 5 und 15 Jahren sowie für andere Anlagen zwischen 3 und 13 Jahren. Immaterielle Anlagewerte werden nach der linearen Methode mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 S. 1 EStG werden voll im Jahr der Anschaffung abgeschrieben und für geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag bewertet.

Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären oder quasitemporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sichergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,65 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Pensionsrückstellungen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen - unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) - nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Verfahren, kurz PUC-Verfahren) unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,90 % bewertet. Der Berechnung wurden eine Rentenanpassung in Höhe von 1,75 % p. a. und eine Fluktuationsrate von 5,0 % zugrunde gelegt.

Die Rückstellungen für die Verpflichtungen aus Altersteilzeit ist per 31. Dezember 2013 entsprechend der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zur Rechnungslegung: Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen nach IAS und handelsrechtlichen Vorschriften (IDW RS HFA 3) gebildet worden. Die Altersteilzeitrückstellung wurde unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Barwerte werden abgezinst mit einem Rechnungszinsfuß von 3,65 % p.a.; dieser entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Eine Rückstellung für die Aufstockungsleistungen für potenzielle Altersteilzeitverträge war nicht zu bilden.

Die Rückstellungen decken sämtliche erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken ab. Rückstellungen werden grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen EUR 3.272.181,64 auf die Gesellschafterin WMF AG, Geislingen/Steige. Diese Forderungen wurden mit einer Verbindlichkeit gegenüber der WMF AG in Höhe von EUR 1.049.779,57 saldiert.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.275.647,32 enthalten. Die saldierten Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 1.021.610,59 das Cash Pool-Konto, im Übrigen vor allem Lieferungen und Leistungen.

3.2 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden EUR 450.000 in die Kapitalrücklage eingestellt.

3.3 Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

3.4 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Sonstige Angaben

4.1 Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt hat die IBSplus GmbH im Jahr 2013 87 Mitarbeiter beschäftigt.

4.2 Ausschüttungssperre

In Höhe der aktivierten latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

4.3 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:

Christoph Scheinert
(Diplom Ingenieur)

4.4 Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Finedining Topco GmbH, München. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. In diesen Konzernabschluss wird die WMF AG, Geislingen/Steige, und deren Tochterunternehmen einbezogen. Die WMF AG, Geislingen/Steige, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die IBSplus GmbH, Geislingen/Steige, einbezogen wird, auf. Der Konzernabschluss der WMF AG wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht und auf der Internetseite von WMF veröffentlicht.

Geislingen/Steige, 3. Februar 2014

IBSplus GmbH

Christoph Scheinert

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2014 festgestellt.

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