Intervet International GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mariusz Zbigniew Kleszczewski seit 28.7.2023 | Geschäftsführer |
Isabelle Colette Renée Dr. Guillot seit 28.7.2023 | Prokura |
Sherine Galaledin Mohamed Ragab seit 28.7.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Intervet Holding B.V | 89.90% |
Merck & Co., Inc. | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Intervet Deutschland GmbHUnterschleißheim-LohhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens1.1. Geschäftsmodell Die Intervet Deutschland GmbH mit ihrem Sitz in Unterschleissheim-Lohhof, ist eine deutsche Tochtergesellschaft des weltweit tätigen US-Konzerns Merck & Co., Inc., Rahway, N.J./USA, der mit seinen verschreibungspflichtigen Medikamenten, Impfstoffen, biologischen Therapien ("MSD Humanmedizin") und Produkten für die Tiergesundheit ("MSD Tiergesundheit") innovative Lösungen für das Gesundheitswesen anbietet. Der Konzern operiert in den USA und Kanada unter dem Namen "Merck", in der restlichen Welt als "MSD". Geleitet wird der Konzern seit Juli 2021 von Robert Davis als Chief Executive Officer (CEO). Der Gegenstand des Unternehmens ist Herstellung und Vertrieb von Substanzen und Präparaten auf dem Gebiet der Veterinär-Medizin, von Futterzusatzstoffen und Diagnostika auf chemischer und biologischer Grundlage, Unterhaltung und industrielle Ausnutzung eines Laboratoriums für Futtermittel-Analysen und einer diagnostischen Abteilung für Tierkrankheiten, sowie die Entwicklung, die Produktion, der Ein- und Verkauf von Produkten zur Kennzeichnung und Überwachung von Nutz- und Haustieren. 1.2 Steuerungssystem Der Planungs- und Controllingprozess sowie das konzernweite Regelwerk im MSD- Konzernverbund stellen zentrale Bestandteile des Steuerungsmanagementsystems der Intervet Deutschland GmbH dar. Das Steuerungsmanagementsystem der Intervet Deutschland GmbH trägt dazu bei, Ziele strukturiert zu erfassen, zu bewerten, zu dokumentieren und offen zu legen. EDV-gestützte Analysen ermöglichen die Identifikation und Bewertung von Abweichungen gegenüber erwarteten Entwicklungen. Es soll die Geschäftsführung in die Lage versetzen, Entscheidungen verantwortungsvoll umzusetzen und Chancen gezielt zu nutzen. 1.3 Forschung, Entwicklung und Umwelt Innerhalb der MSD Tiergesundheit wird die Forschung & Entwicklung zentral betrieben. Forschungsergebnisse fließen an den jeweiligen zentralen IP-Eigentümer und werden an die Gesellschaften in Form von verkaufsfähigen Produkten zur Verfügung gestellt. Dabei fokussieren sich die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten insbesondere auf die Bereiche Anti-Parasitika und Anti-Infektiva, Impfstoffe sowie auf Arzneimittel zur Behandlung nichtinfektiöser Krankheiten. Der Bereich Tiergesundheit besitzt Forschungs- und Entwicklungszentren in den USA, Europa, Afrika, Australien und Asien. Zudem wird das Geschäft durch zahlreiche externe Kooperationen sowie durch Einlizenzierung von Produktkandidaten gestärkt. Um den Vorschriften der Verpackungsverordnung gerecht zu werden, nimmt die Intervet Deutschland GmbH am Rücknahmesystem für Verkaufsverpackungen der Reclay Systems GmbH, Herborn, teil und hat die Reclay Systems GmbH mit der Rücknahme und Verwertung von Verkaufsverpackungen beauftragt. Weiterhin verpflichtet sich die Intervet Deutschland GmbH in ihren Unternehmens-Richtlinien zu einem umweltbewussten Verhalten. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung Weltwirtschaft Gemäß dem Bericht der Internationale Währungsfonds (IWF) nahm die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 ab. Hierzu gab es stark regionale Unterschiede. Die durch Schwellenländer gegebenen Impulse belebten die Weltwirtschaft wieder. Die weltweite Industrieproduktion stieg im dritten Quartal leicht an, aber aufgrund der Änderungen der Finanzierungspläne blieb die Branche entkräftet. Der IWF führt aus, dass die Schwäche der weltweiten Industrieproduktion und des Welthandels durch den bedingt veränderten Konsum hervorgerufen wurde. Die hohe Inflation und das steigende Zinsniveau verursachten zudem eine statische Nachfrage. Denn durch die steigenden Energiepreise und Zinssätze verlor die Wirtschaft deutlich an Kraft. Die Auswirkungen der steigenden Zinsebenen verursachten eine Steigerung der Kaufpreise und bremsten die Dynamik der Weltwirtschaft enorm. Während die Wirtschaftsleistung in den USA stark zunahm und die Inflation zurückging, blieb die stagnierende chinesische Wirtschaft weiterhin schwach. (Quelle: World Economic Outlook Update, July 2023: Near-Term Resilience, Persistent Challenges (imf.org); BMWK - Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau) Insgesamt erwartet der IWF gegenüber dem Vorjahr ein deutlich reduziertes Wirtschaftswachstum (3,0%). Dies ist primäre auf den russischen Angriffskrieg sowie die deutlich gestrafften geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückzuführen. (Quelle: BMWK - Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau) Entwicklung Europa Laut der Europäischen Kommission verzeichnet die europäische Wirtschaft im Jahr 2023 eine leicht ansteigende Wachstumsdynamik. Trotz dessen war die Entwicklung der Wirtschaft jedoch gewinnbringender als im Vorjahr prognostiziert. Das EU-Bruttoinlandsprodukt lag um 0,2% höher als im Frühjahr vorhergesagt. Trotz hoher Inflation sanken die Energiepreise und Rohstoffknappheit ging im ersten Quartal deutlich zurück. Doch die Kerninflation blieb weiterhin erhalten und die schwache Binnennachfrage, insbesondere des Verbrauchs, führte zu Kaufkraftverlusten. Hingegen war es für den Arbeitsmarkt ein starkes Jahr, wodurch sich der Arbeitsmarkt durch die sinkende Arbeitslosenquote auszeichnete. (Quelle: Spring 2023 Economic Forecast: an improved outlook amid persistent challenges - European Commission (europa.eu)) Entwicklung Deutschland Eine Stagnation der deutschen Wirtschaft war im Jahr 2023 zu konstatieren. Die durch die Energiekrise verursachten Kaufpreissteigerungen deuteten auf einen starken Verlust der Kaufkraft im privaten Konsum hin. Das Wirtschaftswachstum verharrte durch die obengenannten Gründe weiterhin in allen Bereichen der Entwicklung und Produktion. Auch hier wurde das Wirtschaftswachstum stark durch die Inflation geprägt. (Quelle: DIW- Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kämpft sich aus der Winterrezession) 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der globale Tiergesundheitsmarkt wurde für das Jahr 2023 auf 44,0-62,4 Milliarden USD geschätzt - in Abhängigkeit davon, welche Gesundheitsbereiche (Biologika, Pharmazeutika, Diagnostika, Medizinprodukte/Equipment, Medizinische Futtermittelzusatzstoffe, andere) in die Schätzung einbezogen werden. Die Angaben zur durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate für die Periode von 2024-2030 schwanken zwischen 9,0-9,9%. Zu den Faktoren, die das Marktwachstum vorantreiben, gehören steigende Ausgaben für die Tiergesundheit, insbesondere für Haustiere, die steigende Prävalenz bestimmter Tierkrankheiten, die Besorgnis über Zoonosen sowie diverse Initiativen von Schlüsselunternehmen. Der Haustiermarkt nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert ein und nicht zuletzt die Adoption vieler Haustiere in während der Corona Pandemie hat diese Entwicklung stark beschleunigt und den Markt beeinfluss (Quelle: Grand View Research, Animal Health Market Size, Share & Trends Analysis Report By Product, By Animal Type, By Distribution Channel, By End Use, By Region, And Segment Forecasts, 2024 - 2030; P&S Intelligence, Animal Healthcare Market Size and Share Report by Product, Animal Type, Distribution Channel - Global Industry Demand Forecast to 2030). Merck & Co. Inc. berichtete für 2023 für MSD Animal Health weltweit einen Umsatz von 5,6 Mrd. USD (Umsatz im Vorjahr 5,6 Mrd. USD). (Quelle: Merck Announces Fourth-Quarter and Full-Year 2023 Financial Results - Merck.com) und gehört damit zu den größten und umsatzstärksten Tiergesundheitsunternehmen weltweit. 2.3 Geschäftsverlauf 2023 Die Umsatzerlöse mit Handelswaren entwickelten sich 2023 positiv und erreichten einen Wert von EUR 188,2 Mio. Dies entspricht einem Anstieg von EUR 8,6 Mio. gegenüber dem Jahr 2022, womit die im Lagebericht 2022 dargelegten Erwartungen der Geschäftsführung erreicht werden konnten. Allgemein kann festgehalten werden, dass die Umsatzentwicklung leicht über dem Marktwachstum liegt. Bei MSD macht der Anteil des Kleintiersegments 56% und der des Nutztiersegmentes 44% aus. Im Vergleich zum Jahr 2022 wurde die Absatzleistung aller Bereiche mit Ausnahme des Bereichs Wiederkäuer und Pferd gesteigert. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die drei Kennzahlen Umsatzerlöse mit Handelswaren, EBIT und Mitarbeiterfluktuation sind die bedeutsamsten Leistungsindikatoren für die Bewertung der Geschäftsentwicklung. Deshalb nimmt die Geschäftsführung im Wirtschaftsbericht, im Risiko- und Chancenbericht und im Prognosebericht auf diese Steuerungskennzahlen Bezug. Umsatzerlöse Die Intervet Deutschland GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse mit Handelswaren in Höhe von EUR 188,2 Mio. bzw. ein Wachstum von EUR 8,6 Mio. Damit hat das Unternehmen die im Vorjahr aufgestellte Prognose eines leichten Wachstums erreicht. Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) entspricht mit EUR 4,7 Mio. bzw. einem Wachstum von 7 % nicht dem im Vorjahr prognostizierten Vorjahresniveau, sondern ist deutlich höher. Grund hierfür ist das gestiegene Umsatzergebnis und das damit verbundene - absolut gesehen - höhere EBIT (Zielmarge). Fluktuationsquote Die Mitarbeiterfluktuationsquote im Berichtsjahr 2023 beträgt 7,3 % und hat sich somit hinsichtlich des Vorjahres (2022: 8,4 %) verbessert. Damit konnte die Prognose einer Mitarbeiterfluktuationsquote auf Vorjahresniveau für 2023 übertroffen werden. 3 Lage der Gesellschaft3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse mit Handelswaren entwickelten sich positiv und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 8,6 Mio. Im Vergleich zum Jahr 2022 wurde die Absatzleistung aller Bereiche mit Ausnahme des Bereichs Wiederkäuer und Pferd gesteigert. Der Gesamtaufwand ohne Berücksichtigung des Zinsaufwands hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,8 Mio. auf EUR 188,0 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 180,2 Mio.). Dies ist insbesondere auf einen Anstieg des sonstigen betrieblichen Aufwands um EUR 5,3 Mio. zurückzuführen. Dies ist vorwiegend in Restrukturierungsrückstellungen begründet. Der Personalaufwand erhöhte sich leicht um EUR 1,8 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf Regelzuführungen bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 30,9 Mio.; Vorjahr: EUR 25,6 Mio.) sind durch die Restrukturierungsrückstellung in Höhe von EUR 6,3 Mio. angestiegen und setzen sich im Wesentlichen aus Marketingaufwendungen von EUR 6,3 Mio. (Vorjahr: EUR 6,5 Mio.), Aufwendungen für Transporte von EUR 4,3 Mio. (Vorjahr: EUR 4,4 Mio.), Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen EUR 3,4 Mio. (Vorjahr: EUR 3,8 Mio.), Lagerkosten EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,4 Mio.), Fuhrparkkosten in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) sowie Reisekosten für Mitarbeiter in Höhe von EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,0 Mio.) zusammen. Die Veränderungen bei den Zinserträgen und -aufwendungen sind bewertungstechnischer Natur und auf Effekte aus einem angepassten Diskontierungszinssatz für Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Insgesamt ist die Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr positiv verlaufen und die im Vorjahr formulierten Ziele konnten vollumfänglich erreicht bzw. sogar übertroffen werden. 3.2 Finanzlage Die Gesellschaft deckt ihren gewöhnlichen Finanzierungsbedarf aus dem operativen Cashflow und durch die Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten im Rahmen eines Cash-Pooling-Verfahrens. Dabei nimmt sie die Dienstleistungen der MSD FI B.V., Niederlande, in Anspruch. Sämtliche Geldanlage- bzw. Finanzierungsangelegenheiten, die Abwicklung des Ausgleichs konzerninterner Forderungen bzw. Verbindlichkeiten (Netting) sowie Fremdwährungszahlungen der Intervet Deutschland GmbH werden gegen Zahlung einer Gebühr durch das ETC abgewickelt. Die Liquidität der Gesellschaft ist so zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Cash-Pool-Verbindlichkeiten (gegenüber ETC) in Höhe von EUR 9,1 Mio. (Vorjahr: EUR 6,3 Mio.). Beim Cash-Pooling-Verfahren werden in der Regel täglich sämtliche Soll- und Habenumsätze verdichtet und auf das ETC Euro-Pool-Konto bei der Citibank in London übertragen. Die Konten werden in EURO geführt. Die Verzinsung der Guthaben bzw. der Kredite erfolgt zu marktüblichen Konditionen. Die Gesellschaft verfügt am Bilanzstichtag über ein Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 103,7). Das Cash-Pooling ist unbefristet und der Höhe nach nicht begrenzt. Die Geschäftsführung hat auch keine Erkenntnisse, dass der Cashpooling Vertrag kurzfristig gekündigt werden soll. Die liquiden Mittel haben sich wie folgt verändert:
Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr (4,4 %) rückläufig und liegt bei 3,7 %. 3.3 Vermögenslage Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem zum 31. Dezember 2022 vorhandenen Bestand um rund EUR 5,2 Mio. auf EUR 53,3 Mio. (Vorjahr: EUR 48,1 Mio.) erhöht. Ursächlich hierfür ist eine Bevorratung an Beständen für Tierarzneimittel für Kleintiere. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, der Anstieg ist auf die deutlich gestiegene Transferpreisanpassungen zurückzuführen. Cash-Pooling Forderungen bestanden in diesem Jahr nicht. Die Pensionsrückstellungen betragen zum Stichtag EUR 26,0 Mio. (Vorjahr: EUR 24,1 Mio.). Die Erhöhung um EUR 1,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Regelzuführungen. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf EUR 20,6 Mio. (Vorjahr: EUR 14,5 Mio.). Die Zunahme resultierte im Wesentlichen aus um EUR 6,3 Mio. höheren Restrukturierungsrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um EUR 5,2 Mio. auf EUR 37,6 Mio. erhöht. Zum einen ist dies auf den höhere Cashpooling Verbindlichkeiten EUR 2,8 Mio. zurückzuführen, zum anderen auf um EUR 2,2 Mio. gestiegene Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) und bestehen im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,3 Mio.). 4 Chancen-, Risiken- und PrognoseberichtDas Risikomanagementsystem der Gesellschaft trägt dazu bei, Risiken strukturiert zu erfassen, zu bewerten, zu dokumentieren und offen zu legen. Es soll Geschäftsführung und Mitarbeiter in die Lage versetzen, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen sowie Chancen gezielt zu nutzen. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens bestimmt maßgeblich die Art und Weise, wie mit Risiken umgegangen werden soll. Die Risikoziele leiten sich insbesondere aus den leistungswirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Zielsetzungen des MSD- Konzernverbunds ab. Dabei werden auch Aussagen hinsichtlich der generellen Risikoorientierung bzw. der spezifischen Risikostrategie getroffen. Risikobeurteilungen sind ein wesentliches Werkzeug zur Beurteilung der laufenden und zukünftigen Geschäftsentwicklungen und eine wichtige Grundlage für Entscheidungen. Damit halten wir die Risiken des operativen Geschäftes unter Kontrolle. Im Folgenden werden die maßgeblich identifizierten Chancen und Risiken betreffend der Gesellschaft beschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um eine abschließende Aufzählung handelt. Die hier dargestellten Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist. Weitere Risiken, die zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die derzeit als weniger bedeutend eingeschätzt werden, könnten dennoch Auswirkung auf die Gesellschaft haben. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde eine Kategorisierung als gering (L), mittel (M) oder hohes Risiko (H) vorgenommen.
4.1 Chancenbericht Marketing Das MSD Technologieportfolio (SenseHub, SurePetCare, Animo) wurde im Jahr 2022 vollständig integriert und mit dem Biopharma-Portfolio kombiniert. Diese Kombination und die Schaffung eines gemeinsamen Werts für ein breiteres Kundenportfolio haben in 2023 neue Geschäftsmöglichkeiten geschaffen, die sich von denen anderer Tiergesundheitsunternehmen unterscheiden. Die positiven Auswirkungen aus dieser Integration werden sich ab 2024 verstärkt zeigen, da dann auch die interne Struktur neu darauf ausgerichtet wurde. (H) Da die Integration des Technologieportfolios bisher vor allem die Segmente Wiederkäuer und Haustiere betraf, sehen wir als Nächstes die Möglichkeit, diese Bemühungen auch auf die Märkte für Schweine (LeeO) und Geflügel (PoultrySense) auszudehnen und sie erfolgreich mit unserem Biopharma-Portfolio zu kombinieren. Der in 2023 eingeführte digitale Kundenakquisitionsprozess (Lead Generation) wird in 2024 zu einer optimierten Ansprache potentieller Neukunden bei den professionellen Tierhaltern führen. (M) Weitere Chancen sehen wir auch in der umfangreicheren Verwendung digitaler und sozialer Kommunikationskanäle, dem Ausbau einer neuen eCommerce-Plattform und den kontinuierlichen Optimierungen unser Datenverarbeitungsmöglichkeiten. Die Möglichkeiten der Kundeninteraktion durch Omnichannel Marketing Tools basierend auf der Salesforce Marketingcloud werden im Jahr 2024 konsequent weiterentwickelt werden und zu einer noch gezielteren Kundenansprache führen. Neue Produkteinführungen Wir erwarten die Ausbietung eines hochinnovativen Produkts auf dem Markt für Ektoparasiten bei Kleintieren im 2. Quartal 2024. Die Vorbereitung der Einführung hatte bereits im Vorjahr begonnen. Das Produkt wird eine bedeutende Innovation in diesem Marktsegment darstellen. Wir erwarten von dieser Neueinführung einen signifikanten Umsatzbeitrag bei nur moderater Kannibalisierung unseres aktuellen Portfolios in diesem Segment. Auch im Segment Rindergesundheit bringen wir Mitte 2024 einen innovativen Impfstoff zum Schutz vor Cryptosporidien auf den Markt. (H) 4.2 Risikobericht Marktrisiko Nach einer Verlangsamung im Vorjahr ist der Tiergesundheitsmarkt Deutschland in Jahr 2023 um 6,2 % gewachsen. (Quelle: BfT Markterhebungsauswertung 2023) Wir erwarten weiterhin, dass für den Zeitraum bis 2030 ein durchschnittliches Jahreswachstum von über 6% im Nominalwert erreicht werden könnte. (Quelle: Grand View Research, Animal Health Market Estimates & Trend Analysis from 2020 to 2030). Dennoch kann die Entwicklung der einzelnen Segmente unterschiedlich ausfallen. Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten und ökologische und regulatorische Auflagen für Nutztierhalter treffen dabei in besonderem Maße den Teil des Tiergesundheitsmarktes, der ausschließlich auf landwirtschaftliche Nutztiere ausgerichtet ist. Zusätzlich wird der Markt durch einen kontinuierlichen Anstieg der Energie- und Futterkosten beeinflusst. Dies könnte in einigen Fällen zur Betriebsaufgabe von Nutztierhaltern und zu einer weiteren Konzentration und Industrialisierung der landwirtschaftlichen Produktion führen. Wir rechnen auch mit einem anhaltenden Trend zur Verringerung des nationalen Nutztierbestands auf der einen Seite und einer Intensivierung der Nutztierproduktion auf der anderen Seite, wodurch das gesamte System effizienter wird. (M) Im Kleintierbereich werden verschiedene Aspekte zu einem Wachstum beitragen. Die robuste Marktexpansion nach der Zunahme der Hunde- und Katzenpopulation im Zuge der COVID-19-Sperre 2020 hat sich bereits relativiert und wir sehen eine gewisse Korrektur in der Population von Kleintieren. Allerdings wird sich die Marktausweitung bei Floh- und Zeckenbekämpfung sowie pharmazeutischen Spezialitäten (z.B. Dermatologie und Schmerztherapie) positiv auf das Wachstum im Kleintiersegment auswirken. Es ist somit davon auszugehen, dass dieser Bereich auch in 2024 wieder stärker als das Nutztiersegment wachsen wird. (Quelle: BfT Pressemitteilung Tierarzneimittelmarkt und Marktumfeld in 2022). (L) Am 24. Februar 2022 begann Russland einen großangelegten Krieg gegen die Ukraine. Der Krieg hat die Weltwirtschaft negativ beeinflusst, und Deutschland war keine Ausnahme. Vor allem die steigenden Energiekosten, die unsichere Gasversorgung und die Kosten für Futter- und Düngemittel führten zu einem erheblichen Anstieg der Produktionskosten in der Land- und Nutztierhaltung. Die Stagnation der allgemeinen Wirtschaftsindikatoren hat dämpfenden Einfluss auf den Verkehr in Kleintierkliniken. Als Folge der vorher genannten Entwicklungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen ist heute davon auszugehen, dass die Intervet Deutschland GmbH ihren Marktanteil verteidigen und damit zumindest dem generellen Marktwachstum folgend oder gar darüber hinaus ihre Umsätze ausweiten kann. Das Risiko wird wie bisher auf moderater Stufe eingeordnet (M). Finanzwirtschaftliche und steuerrechtliche Risiken Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die Gesellschaft aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Durch die Einbindung in den Kreditrahmen des MSD-Konzernverbunds bei der CitiBank (Cash-Pool) ist die Liquidität jederzeit sichergestellt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und der daraus resultierende Schaden werden deshalb als gering eingeschätzt. (L) Das Kreditrisiko besteht grundsätzlich dahingehend, dass bei Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen Ausfälle drohen. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch regelmäßige Bonitätsüberprüfungen unserer Kunden, die Vergabe von Credit Limits, ein regelmäßiges Mahnwesen, vereinbarte Lastschriftverfahren und die Überwachung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden reduziert. (L) Es besteht grundsätzlich ein Risiko zu Steuernachforderungen, wenn sich abweichende Betrachtungsweisen von einzelnen Sachverhalten durch die Finanzbehörden im Rahmen laufender Betriebsprüfungen ergeben. Diese können sich negativ auf das Jahresergebnis auswirken. Aufgrund der regelmäßigen Involvierung von Steuerrechtsexperten stuft die Geschäftsführung das Risiko der Eintrittswahrscheinlichkeit als gering ein. Der resultierende potenzielle Schaden wäre moderat. (L) IT-, Cyber und Personalrisiko Ein in sich funktionierendes IT-System und qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Grundlage eines nachhaltig erfolgreichen Unternehmens. Das Risiko eines Netzwerk- bzw. Systemausfalls, Bedien- und Programmierfehler oder externe Faktoren (z. B. CYBER) insbesondere durch die immer weiter gehende Vereinheitlichung der MSD IT-Systeme können die Leistungserbringung und daraus resultierend den Unternehmenserfolg erheblich beeinträchtigen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und den resultierenden Schaden stuft die Gesellschaft gering ein, da fortlaufende Investitionen in Hard- und Software getätigt werden, ein weltweites Sicherungssystem implementiert ist und kontinuierlich aktualisiert wird und Zugangs- und Zugriffskontrollen durchgeführt werden. Jedoch kann bei ausreichend hoher krimineller Energie ein externer Angriff auf die Systeme der Gesellschaft nicht gänzlich ausgeschlossen werden (M). Die Gefahr einer nicht beabsichtigten hohen Fluktuation und einer geringen Mitarbeitermotivation ist aufgrund der überdurchschnittlichen Vergütung, der beträchtlichen Sozialleistungen (u.a. 13. Monatsentgelt, Urlaubsgeld, betriebliche Altersvorsorge, gezielte Personalentwicklungs- und Förderprogramme) und Sozialeinrichtungen als gering einzuschätzen. Diese Anreize dienen dazu, Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden, aber auch neue, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dieses Risiko wird daher weiterhin auf niedriger Stufe eingeordnet (L). Prozessrisiko Risiken, die sich im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten ergeben, werden innerhalb des Unternehmens fortlaufend identifiziert, bewertet und kommuniziert. Compliance-Risiken, d.h. mögliche Verstöße von Mitarbeitern gegen rechtliche Rahmenbedingungen, werden durch das Überwachungssystem aus internen Kontrollen, Richtlinien und Audits geprüft. Diese Kontrollen werden in regelmäßigen Abständen u.a. durch die Corporate Audit Group vorgenommen. Daneben wird die Compliance durch den unternehmenseigenen Compliance Officer überwacht und es finden regelmäßige Risikobewertungen mit dem Leadership Team als Leitungsgremium der Gesellschaft statt. Das Eintrittsrisiko und der daraus resultierende Schaden sind aufgrund der regelmäßigen Kontrollen als gering zu werten.(L) Gesamtbetrachtung der Risiken Hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sind weitere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen. Bei Eintritt der dargestellten Risiken würde die Entwicklung der Gesellschaft nicht wesentlich beeinflusst werden. Zudem ist die Risikolage gegenüber dem Vorjahr unverändert. 4.3 Prognosebericht Entwicklung Weltwirtschaft Die globalisierte Wirtschaft zeichnet sich, laut dem jüngsten Bericht der IWF als stabil aus. Die hohe Inflation, welche eine starke Preissteigerung mit sich brachte, soll bis zum Jahresende einen schwachen Rückgang verspüren. Die Unsicherheit der Finanzierungslagen durch die Zinssteigerung, welche aktuell auf einem stabilen Niveau zu verzeichnen ist, soll bestehen bleiben. Im Immobiliensektor ist eine große Ungleichheit in unterschiedlichen Regionen der globalisierten Wirtschaft weiterhin zu erwarten. Darüber hinaus sollen sich die Industrieländer von der Krise schneller erholen als die Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Reformen im Immobiliensektor in China werden weiterhin als belastend betrachtet und dennoch soll die Umstrukturierung für den globalen Welthandel große Wachstumschancen bringen. Zudem wird in den USA ein mäßiges Wachstum der Wirtschaft erwartet, sollte eine Abschwächung der Geldpolitik vorgegeben wird. Allgemein haben die Länder, bedingt durch die Coronakrise, eine hohe Staatsverschuldung, welche zu einer Inflexibilität der Länder in weiteren Krisen führen wird. Die jüngste Prognose der IWF prognostiziert für das Jahr 2024 ein Weltwirtschaftswachstum von 3,1% und im kommenden Jahr 3,2%. Vor allem in den Industrieländern prognostiziert der IWF eine große Entwicklung des Bruttoinlandproduktes durch den Fortschritt der künstlichen Intelligenz. Jedoch bleibt die Entwicklung in den Schwellen- und Entwicklungsländern weiterhin schwach verteilt. Insgesamt wird die Dynamik des globalen Wirtschaftswachstums als schwach eingeschätzt. (Quelle: IMF World Economic Outlook, April 2024 (imf.org)). Entwicklung Europa Für die stagnierende europäische Wirtschaft wird ein Wachstum von 0,9% im Jahr 2024 und 1,7% im Jahr 2025 prognostiziert. (Quelle: Europäische Kommission, Winterprognose 2024 (europa.eu)). Entwicklung Deutschland Die Europäische Kommission prognostiziert für das Jahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,3%. Für das Jahr 2025 wird eine Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts von 1,2% erwartet. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die weiterhin bestehende Energiekrise werden für ein nur moderates Wachstum sorgen. (Quelle: Europäische Kommission, Winterprognose 2024 (europa.eu)). Entwicklung Tiergesundheitsmarkt Der weltweite Tiergesundheitsmarkt sollte sich in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von schätzungsweise 9%. Das Wachstum wird in allen globalen Regionen erwartet. Nordamerika hält mit 32% den größten Anteil am Tiergesundheitsmarkt, wohingegen die APAC-Region mit einem jährlichen Wachstum von mehr als 10% CAGR der am schnellsten wachsende regionale Markt ist. (Quelle: Grand View Research, Animal Health Market Estimates & Trend Analysis from 2023 to 2030; Animal Healthcare Market Outlook by Product, Animal Type, Distribution Channel - Global Industry Revenue Estimation and Demand Forecast to 2030). Entwicklung Umsatz, EBITund Mitarbeiterfluktuation Das Geschäftsjahr 2024 wird von der Geschäftsleitung optimistisch als ein Jahr der weiteren Marktexpansion mit einer Steigerung des Marktanteils eingeschätzt. Die wichtigsten kommerziellen Impulse sollen von der Ausbietung einer Sortimentserweiterung von Bravecto®, der weltweit und in Deutschland führenden Marke für Ektoparasitika, sowie von der Ausweitung der Marktanteile für Impfstoffe für Wiederkäuer durch eine Neuausbietung für Bovilis®, von Nobivac® auf dem Kleintiermarkt und von Nobilis® im Bereich der Geflügelbrutprävention ausgehen. Das Technologieportfolio (früher als MSD Animal Health Intelligence bezeichnet) für das Monitoring von Tieren wird auch in 2024 an Bedeutung zunehmen und die positive Umsatz- und Marktanteilsentwicklung unterstützen. Daher wird ein Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich erwartet. Für die weiteren Leistungsindikatoren EBIT und Fluktuationsquote wird von einem Niveau auf Vorjahr ausgegangen. Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über voraussichtliche Entwicklungen abweichen können, wenn sich die den zukunftsbezogenen Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen sollten.
Unterschleißheim, den 28. November 2024 Intervet Deutschland GmbH Geschäftsführung Mariusz Kleszczewski Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231 Allgemeine AngabenDie Intervet Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Unterschleissheim-Lohhof Sie wird beim Amtsgericht München unter der Registernummer HR-B 138151 geführt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BiLRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewendet wurde. Angaben, die nach den gesetzlichen Regelungen wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, sind überwiegend im Anhang enthalten. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Hydrochemie GmbH. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AktivaDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um die Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Abschreibung erfolgt pro-rata-temporis. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Folgende Abschreibungszeiträume werden grundsätzlich zugrunde gelegt:
Der sich aus der Integration der Geschäftsteile SurePet Care und Livestock Mintoring des MSD Animal Health Intelligence Bereichs ergebende Unterschiedsbetrag aus Kaufpreis und übergehendem Sachanlagevermögen wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Aufgrund von bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der Faktoren zur Einschätzung der Nutzungsdauer wird der Geschäfts- oder Firmenwert über zehn Jahre abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um die Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Abschreibungen planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Abschreibung erfolgt pro-rata-temporis. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Dabei werden folgende Abschreibungszeiträume zugrunde gelegt:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert, die den fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen, bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Bei den sonstigen Ausleihungen handelt es sich um nicht saldierungsfähiges Deckungsvermögen (da nicht verpfändet), § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, welches zum beizulegenden Zeitwert (entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten) bilanziert wird. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer unter Berücksichtigung der neuen Bewertungssystematik des IDW RH FAB 1.021 zum Bilanzstichtag bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich zu Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Daneben werden bei Forderungen erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und allgemeine Kreditrisiken sowie Kosten der Einziehung von Forderungen durch Pauschalwertberichtigungen in angemessenem Umfang berücksichtigt. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit - Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82% (Vorjahr 1,78%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,7 % (Vorjahr 2,7 %) und Beitragsbemessungsgrenzen-Steigerungen von jährlich 2,7 % (Vorjahr 2,7 %) zugrunde gelegt sowie eine Rentendynamik in Höhe von 1,0 % bis 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) p.a. unterstellt. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 0,6 Mio. (2022: EUR 2,4 Mio.) Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Im Hinblick auf die Bilanzierung des Deckungsvermögens i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine Anpassung der Bewertungssystematik unter Erstanwendung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021. Diese führte zu einer geänderten Bewertung der Rückdeckungsversicherungen im Rahmen teilweise leistungskongruent rückgedeckter Pensionszusagen. Die Änderung der Bewertungsmethode dient der Vermittlung eines besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die Rückdeckungsversicherungen wurden auf Basis des Passivprimats bewertet. Das saldierungsfähige Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert nach § 255 Abs. 4 HGB in Höhe von EUR 16,2 Mio. (2022: EUR 16,0 Mio.) (fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von EUR 16,3 Mio.) wurde mit den saldierungsfähigen Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 41,7 Mio. (2022: EUR 39,6 Mio.) saldiert. Darüber hinaus wurde saldierungsfähiges Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert nach § 255 Abs. 4 HGB in Höhe von EUR 2,8 Mio. (2022: EUR 2,1 Mio.) und fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von EUR 1,6 Mio. mit Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 3,3 Mio. (2022: EUR 2,5 Mio.) saldiert. Zudem wurden Aufwendungen in Höhe von EUR 0,7 Mio. mit Erträgen saldiert. Darüber hinaus wurden Verpflichtungen aus Entgeltumwandlung mit dazugehörigem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 0,2 Mio. saldiert (2022: EUR 0,2 Mio.). Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,6 % p.a. auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,7 % und Beitragsbemessungsgrenzen-Steigerungen von 2,7 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Langzeitkonten in Höhe von EUR 1,4 Mio. wurden mit dem dazugehörigen saldierungsfähigen Deckungsvermögen in Höhe von EUR 1,4 Mio. (entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten) saldiert. Die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgte die Umrechnung in Euro auf der Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt (Zugangsbewertung). Die kurzfristigen Posten der Bilanz werden gemäß § 256a HGB zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet (Folgebewertung). Gewinn- & Verlustrechnung Umsatzerlöse werden nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 nur dann berücksichtigt, wenn Sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Erträge aus der Währungsumrechnung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter sonstige betriebliche Erträge gezeigt, wohingegen die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter sonstige betriebliche Aufwendungen gezeigt werden. Die Währungsumrechnung erfolgt zum Transaktionszeitpunkt und zum Bilanzstichtag. MSD fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Da das MinStG im Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft noch keine Anwendung findet, entsteht für die Intervet Deutschland GmbH im Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Der Konzern ist derzeit dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der wesentlichen Auswirkungen von Pillar 2 nach Inkrafttreten der Gesetzgebung zu treffen. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2 Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für zukünftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar. 3 Erläuterung zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (EUR 24,4 Mio.; 2022: EUR 17,6 Mio.). Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 1,0 Mio. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus vororganschaftlicher Zeit in Höhe von TEUR 3 (2022: TEUR 3) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Ergebnisabführung in Höhe von EUR 5,0 Mio. (2022: EUR 2,6 Mio.). 4 Erläuterung zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse aus Warenverkäufen gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 41,9 (2022: TEUR 25,0) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 25,9 (2022: TEUR 29,3) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.201,0 (2022: TEUR 1.037,0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von TEUR 0,1 (Vorjahr: TEUR 1.682,7) sowie Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 36,8 (Vorjahr: TEUR 6,5) enthalten. 5 Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB setzt sich wie folgt zusammen:
Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 191 Mitarbeiter (Vorjahr: 178) beschäftigt. Diese teilen sich wie folgt auf:
Ausschüttungssperre Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Abzinsung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz für sieben bzw. zehn Geschäftsjahre ergibt, ausschüttungsgesperrt. Eine korrespondierende Abführungssperre wurde im Gesetz nicht geregelt, sodass der Gewinn vollständig an die Hydrochemie GmbH abgeführt wurde. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens bis zum 28. Juli 2023 durch Jan Nemec und ab diesem Tag durch Mariusz Kleszczewski, AVP, Managing Director, geführt. Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Merck & Co., Inc., Rahway, N.J./USA (kleinster und größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Dieser kann im Internet unter der Internet-Adresse 'www.merck.com' abgerufen werden. Honorar der Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 29,1. Es entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Hydrochemie GmbH, Schwabenheim, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf den Jahresabschluss 2023 haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Unterschleißheim, den 28. November 2024 Intervet Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Mariusz Kleszczewski ANLAGENSPIEGELKalenderjahr / Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Intervet Deutschland GmbH, Unterschleißheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Intervet Deutschland GmbH, Unterschleißheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Intervet Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer ppa. Clemens Jung, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss / Shareholders' resolutionder / ofIntervet Deutschland GmbH
Schwabenheim, den 29.11.2024 Hydrochemie GmbH durch/by: Dr. Rainer Röpke, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 29.11.2024 festgestellt. |
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