Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 5691
Vorher
NEWCo Neue Energie- und WärmeConzepte GmbH
Eingetragen
27.2.2001
Branche
Großhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenWärme- und KältehandelGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Mineralöl- und chemischen Produkten inkl. alternativ und regenerativ erzeugter Energieprodukte, mit Schmierstoffen und Produkten der Wärmetechnik, Bereitstellung und Lieferung von Wärme. Umschlag, Einlagerung, Lagerung, Auslagerung, Mischung, Be- und Aufarbeitung von Mineralölen, Derivaten, sonstigen Flüssigkeiten, Gasen und anderen Produkten der Energiewirtschaft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Schader
seit 19.1.2024
Geschäftsführer
Bastian Wölm
seit 19.3.2018
Prokura
Katrin Beckmann
seit 4.1.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.350.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hempelmann Wittemöller GmbH

Hiddenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.860,00 72.165,00
2. Kundenstämme 920.103,00 969.963,00 1.041.829,00 1.113.994,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.588.654,47 1.976.736,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.330.520,00 2.651.909,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.629,84 280.967,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.295.804,31 63.707,95 4.973.320,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.655.844,68 6.141.844,68
2. Beteiligungen 104.880,00 6.760.724,68 104.879,00 6.246.723,68
17.026.491,99 12.334.038,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 12.686.148,67 19.536.314,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.086.132,21 25.119.204,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.370.855,46 5.871.283,14
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.855.229,03 4.142.398,19
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.818.279,78 42.130.496,48 5.638.276,50 40.771.162,16
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 48.116,02 8.275,20
54.864.761,17 60.315.752,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.790,67 2.790,67
71.894.043,83 72.652.581,19

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.350.000,00 1.350.000,00
II. Kapitalrücklage 1.080.000,00 1.080.000,00
III. Gewinnvortrag 14.543.408,09 8.359.167,42
IV. Jahresüberschuss 2.617.058,34 6.184.240,67
19.590.466,43 16.973.408,09
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 679.059,06 926.126,63
2. Steuerrückstellungen 601.861,44 1.103.642,44
3. Sonstige Rückstellungen 12.658.643,18 13.788.397,78
13.939.563,68 15.818.166,85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 967.650,00 1.290.250,00
2. Erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 0,00 387.240,07
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.411.522,59 9.081.955,25
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.949.112,79 23.552.773,39
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 610.175,91 610.385,78
6. Sonstige Verbindlichkeiten 7.845.292,43 4.479.601,76
- davon aus Steuern EUR 7.633.650,90 (i. Vj. EUR 4.203.377,39) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 15.362,33 (i. Vj. EUR 6.556,93) - 37.783.753,72 39.402.206,25
D. Passive latente Steuern 580.260,00 458.800,00
71.894.043,83 72.652.581,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 375.583.138,81 462.903.513,51
2. Sonstige betriebliche Erträge 803.086,97 2.182.159,59
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -364.969.497,92 -449.963.503,51
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.330.765,17 -2.736.682,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -406.538,31 -2.737.303,48 -385.076,53 -3.121.758,66
- davon für Altersversorgung EUR 225,00 (i. Vj. EUR 996,67) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -879.306,69 -895.279,94
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.545.396,16 -5.947.528,10
7. Erträge aus Beteiligungen 1.596.376,43 3.294.922,64
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.596.376,43 (i. Vj. EUR 3.214.922,64) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 178.208,80 64.329,24
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 168.126,99 (i. Vj. EUR 50.467,77) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -228.945,72 -210.327,77
- davon an verbundene Unternehmen EUR 189.483,76 (i. Vj. EUR 131.303,78) -
- davon aus Aufzinsung EUR 19.558,00 (i. Vj. EUR 46.079,00) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.179.346,70 -2.118.482,33
- davon Aufwand (i. Vj. Ertrag) aus latenten Steuern EUR 121.460,00 (i. Vj. EUR 115.520,00) -
11. Ergebnis nach Steuern 2.621.014,34 6.188.044,67
12. Sonstige Steuern -3.956,00 -3.804,00
13. Jahresüberschuss 2.617.058,34 6.184.240,67

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Hempelmann Wittemöller GmbH hat ihren Sitz in der Oetinghauser Str. 16 in Hiddenhausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen (HRB 5691). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Zu der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) verwiesen.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung von 3 bis 6 Jahren linear abgeschrieben.

Die aktivierten Kundenstämme werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Dies resultiert aus der Langlebigkeit der Kundenbeziehungen der Gesellschaft.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Nettowert unter 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Abschreibungen oder Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre i. H. v. 1,83 % (gem. Gutachten Aktuar- und Beratungsgesellschaft für betriebliche Versorgung mbH), der sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst worden. Für die Berechnung der Rückstellung wurden als biologische Rechnungsgrundlage die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck gewählt. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des Teilwertverfahrens. Kostensteigerungen von 1,0 % p. a. wurden entsprechend berücksichtigt. Bei Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre würde sich für die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ein um 13 TEUR (VJ: 83 TEUR) höherer Rückstellungsbetrag ergeben. Der Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Zur Sicherung von direkten Pensionszusagen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen worden, für die ein unwiderrufliches Bezugsrecht des Arbeitnehmers vereinbart wurde und die somit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen worden sind. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 591 TEUR (VJ: 581 TEUR) und wurde mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beläuft sich zum 31.12.2023 auf 679 TEUR.

Die aus der Bewertung der Pensionsrückstellung resultierenden Buchwertunterschiede belaufen sich auf 514 TEUR. Unter Anwendung eines Steuersatzes von 30,5 % entspricht dies einer aktiven Steuerlatenz in Höhe von 157 TEUR.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Steuer- und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Steuerrückstellungen enthalten vorwiegend Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag für das laufende und vorangegangene Geschäftsjahr sowie voraussichtliche Gewerbesteuernachzahlungen für 2022.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung zum 31. Dezember 2023 sind in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 7.165 TEUR (VJ: 638 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 4.206 TEUR (VJ: 5.233 TEUR) sonstige Forderungen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, stellen in Höhe von 2.342 TEUR (VJ:3.675 TEUR) Forderungen gegen Gesellschafter dar und resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus bestehen 513 TEUR (VJ: 465 TEUR) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden des Weiteren Vorsteuerbeträge, die erst im Folgejahr abziehbar sind, mit 1.697 TEUR (VJ: 2.200 TEUR) ausgewiesen.

3. Eigenkapital

Der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag beläuft sich auf 14.543 TEUR.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für die Abgabe der verursachten Emissionsverpflichtung gebildet. Sie enthalten die im Bestand befindlichen entgeltlich erworbene Zertifikate und deren Unterdeckung, soweit die Zertifikate die Emissionsmengen nicht abdecken. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Bonusverpflichtungen und sonstige Risiken gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Zu den Verbindlichkeiten wird auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) verwiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit 14.482 TEUR (Vj: 17.728 TEUR) Verbindlichkeiten aus Cashpooling. Die restlichen Verbindlichkeiten resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Darüber hinaus wurden für die Verbindlichkeiten keine Sicherheiten gestellt.

6. Latente Steuern

Passive latente Steuern von 737 TEUR (Steuersatz 15,825 %, KSt und SolZ) entstanden durch Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen Wertansatz und steuerlichen Werten im Finanzanlagevermögen. Aktive latente Steuern (157 TEUR) ergaben sich aus der abweichenden handels- und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionsrückstellung (Steuersatz 30,495 %, KSt, SolZ sowie GewSt). Nach Verrechnung ergibt sich insgesamt ein Überhang passiver Steuerlatenzen von 580 TEUR.

Entwicklung der latenten Steuern:

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand am Ende des Geschäftsjahres
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 242 85 157
Passive latente Steuern 701 36 737

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Hempelmann Wittemöller GmbH ist ein in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen tätiges Energiehandelsunternehmen. Zu den Abnehmern gehören neben gewerblichen Abnehmern auch Privatpersonen. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres verteilen sich mit 53.179 TEUR auf das Produkt Heizöl (VJ: 69.018 TEUR). An Kraftstoffen wurden 321.372 TEUR umgesetzt (VJ: 392.831 TEUR). Auf sonstige Produkte entfielen 63 TEUR (VJ: 105 TEUR). Aus Provisionserträgen wurden 17 TEUR erzielt (VJ: 30 TEUR). Die übrigen Umsatzerlöse belaufen sich auf 952 TEUR (VJ: 919 TEUR).

Im Personalaufwand des Geschäftsjahres sind Auflösungsbeträge aus den Pensionsrückstellungen i. H. v. 237.751 EUR (VJ: ./. 12.428 EUR) enthalten.

Des Weiteren beinhalten die Zinsaufwendungen 19.558 EUR (VJ: 46.079 EUR) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

V. Sonstige Angaben

1. Belegschaft

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer beträgt im Geschäftsjahr 2023:

Angestellte 33
Aushilfen 7
Leitende Angestellte 3
Gesamt 43

2. Geschäftsführung

• Herrn Jörg Wittemöller, Lübbecke bis zum 31. Dezember 2023
• Geschäftsführer der Hempelmann Wittemöller GmbH
• Herrn Tim Hempelmann, Bünde bis zum 31. Dezember 2023
• Geschäftsführer der Hempelmann Wittemöller GmbH
• Lars Schader, Hiddenhausen seit dem 1. Januar 2024
• Geschäftsführer der Hempelmann Wittemöller GmbH
• Florian Hausen, Hamburg seit dem 1. Januar 2024
• Geschäftsführer der Petronord GmbH & Co. KG, Hamburg

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Marquard & Bahls AG, Hamburg, (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger zur Offenlegung beim Unternehmensregister eingereicht. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Teilkonzernabschluss der Mabanaft GmbH & Co. KG, Hamburg, (kleinster Kreis von Unternehmen) einbezogen. Der Teilkonzernabschluss wird nicht offengelegt.

Die Hempelmann Wittemöller GmbH gehört zum Konzern der Marquard & Bahls AG, Hamburg, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Wir nehmen die Befreiung nach § 291 HGB in Anspruch. Die Marquard & Bahls AG stellt ihren Konzernabschluss nach den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der International Financial Reporting Standards (IFRS) auf.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers belief sich auf 17 TEUR. Andere Leistungen wurden nicht erbracht.

5. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Im Folgenden werden die Angaben zu den Unternehmen zusammengefasst, an denen die Hempelmann Wittemöller GmbH Anteile gemäß § 271 Abs. 1 HGB hat:

Beteiligungsquote Eigenkapital zum 31.12.2023 in letztes Jahresergebnis in
in % TEUR TEUR
LSA Lubes Services Beteiligungs GmbH, Wien; Österreich 60 71 4
LSA Lubes Services GmbH & Co. KG, Wien, Österreich 60 2.811 1.561
MBO Management GmbH, Hamburg 50 38 3
Mabanol GmbH & Co. KG, Hamburg 50 1.523 192
Mabanol Schmierstoffe GmbH & Co. KG, Hamburg 50 150 218
Mabanol Schmierstoffe Management GmbH, Hamburg 50 35 2
Austrolub Management GmbH, Wien, Österreich 60 54 2
Austrolub GmbH & Co. KG, Wien, Österreich 60 945 521
HWU Lubtec GmbH & Co. KG, Hiddenhausen 50 3.302 295

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB stellen sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:

Gesamtbetrag davon gegenüber verbundenen Unternehmen im Jahr 2024 fällig
TEUR TEUR TEUR
Miet- und Pachtvertrag 2.305 41 285
Gesamt 2.305 41 285

7. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hiddenhausen, den 12. März 2024

Lars Schader

Florian Hausen

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.933,69 33,00 0,00 86.464,58 251.502,11
2. Kundenstämme 1.984.828,37 0,00 0,00 0,00 1.984.828,37
2.322.762,06 33,00 0,00 86.464,58 2.236.330,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.650.854,61 2.581.816,16 254.787,09 25.896,45 6.461.561,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.036.562,76 2.056.887,21 66.829,02 422.979,09 8.737.299,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 999.385,85 229.247,96 0,00 264.081,65 964.552,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.707,95 274.556,30 -321.616,11 16.648,14 0,00
11.750.511,17 5.142.507,63 0,00 729.605,33 16.163.413,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.141.844,68 514.000,00 0,00 0,00 6.655.844,68
2. Beteiligungen 104.879,00 1,00 0,00 0,00 104.880,00
6.246.723,68 514.001,00 0,00 0,00 6.760.724,68
20.319.996,91 5.656.541,63 0,00 816.069,91 25.160.468,63
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 265.768,69 21.363,00 85.489,58 201.642,11
2. Kundenstämme 942.999,37 121.726,00 0,00 1.064.725,37
1.208.768,06 143.089,00 85.489,58 1.266.367,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.674.118,05 224.685,34 25.896,45 1.872.906,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.384.653,76 411.289,23 389.163,09 4.406.779,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 718.418,85 100.243,12 230.739,65 587.922,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.777.190,66 736.217,69 645.799,19 6.867.609,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.985.958,72 879.306,69 731.288,77 8.133.976,64
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.860,00 72.165,00
2. Kundenstämme 920.103,00 1.041.829,00
969.963,00 1.113.994,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.588.654,47 1.976.736,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.330.520,00 2.651.909,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.629,84 280.967,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 63.707,95
9.295.804,31 4.973.320,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.655.844,68 6.141.844,68
2. Beteiligungen 104.880,00 104.879,00
6.760.724,68 6.246.723,68
17.026.491,99 12.334.038,19

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesamtsumme
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 322.600,00 645.050,00 0,00 967.650,00
im Vorjahr 322.600,00 967.650,00 0,00 1.290.250,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
im Vorjahr 387.240,07 0,00 0,00 387.240,07
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.411.522,59 0,00 0,00 7.411.522,59
im Vorjahr 9.081.955,25 0,00 0,00 9.081.955,25
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.949.112,79 0,00 0,00 20.949.112,79
im Vorjahr 23.552.773,39 0,00 0,00 23.552.773,39
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 610.175,91 0,00 0,00 610.175,91
im Vorjahr 610.385,78 0,00 0,00 610.385,78
6. Sonstige Verbindlichkeiten 7.845.292,43 0,00 0,00 7.845.292,43
im Vorjahr 4.479.601,76 0,00 0,00 4.479.601,76
- davon aus Steuern EUR 7.633.650,90 (i. Vj. EUR 4.203.377,39)
- davon i.R.d. sozialen Sicherheit EUR 15.362,33 (i. Vj. EUR 6.556,93)
Gesamtsumme 37.138.703,72 645.050,00 0,00 37.783.753,72
im Vorjahr 38.434.556,25 967.650,00 0,00 39.402.206,25
Art der Verbindlichkeit davon durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert Art der Sicherheit
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00
im Vorjahr 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00
im Vorjahr 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
im Vorjahr 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
im Vorjahr 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
im Vorjahr 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
im Vorjahr 0,00
- davon aus Steuern EUR 7.633.650,90 (i. Vj. EUR 4.203.377,39)
- davon i.R.d. sozialen Sicherheit EUR 15.362,33 (i. Vj. EUR 6.556,93)
Gesamtsumme 0,00
im Vorjahr 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsverlauf und Lage

1.1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Hempelmann Wittemöller GmbH ist ein vollkonsolidiertes Tochterunternehmen der Marquard & Bahls Aktiengesellschaft, Hamburg.

Die Gesellschaft ist ein in Nordrhein-Westfalen ansässiges Energiehandelsunternehmen. Sie versorgt Kunden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit Heizöl und Kraftstoffen. Bundesweit bietet sie die Dieselversorgung für den Fuhrpark von z. B. Speditionsunternehmen über die tankpool24 Tankkarte an.

Die gesamte Logistik wird durch die Schwestergesellschaft Petrocargo Mineralöllogistik GmbH ausgeführt, so dass auf die Unterhaltung eines eigenen Fuhrparks verzichtet werden kann.

1.2. Darstellung der Gesamtwirtschaft und Branche

Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, Mineralölinfo November 2023 vom 05.03.2024) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im aktuellen Zeitraum Januar bis November 2023 gegenüber der Vorjahresperiode um 4,9 % von 92,0 auf 87,5 Millionen Tonnen. Einzelne Hauptprodukte haben sich recht unterschiedlich entwickelt:

Heizöl EL - 4,0 %
Dieselkraftstoff - 2,9 %

1.3. Darstellung der Entwicklung der Gesellschaft

Die Gesellschaft wird insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Rohertrag (ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge) und Ergebnis vor Steuern sowie des nicht finanziellen Leistungsindikators Personalstruktur gesteuert.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 375,6 Mio. EUR. Hauptumsatzträger waren im Jahr 2023 die Produkte Diesel mit 298,7 Mio. EUR und Heizöl mit 53,0 Mio. EUR.

Im Bereich Heizöl und Diesel ist ein leichter Mengenrückgang zu verzeichnen (-7 %/ - 9%). Im Tankstellenbereich hingegen war die Absatzmenge nahezu konstant (-0,4 %). Die Gesellschaft liegt damit im Bereich Heizöl und Diesel im Branchentrend, und liegt im Tankstellebereich über dem Branchentrend.

Die Hempelmann Wittemöller GmbH ist ein freier Mineralölhändler. Der Großteil der Umsatzträger Heizöl und Dieselkraftstoff wurde im Berichtsjahr von verschiedenen Lieferanten mit entsprechenden Kontrakten bezogen, um eine flexible Versorgung und wettbewerbsfähige Einkaufskonditionen zu gewährleisten. Es werden auch weitere Lieferantenkontakte zu verbundenen Unternehmen gepflegt.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beliefen sich auf 5.657 TEUR (2022: 427 TEUR). Diese betreffen im Wesentlichen den Erwerb der bislang gepachteten Tankläger und Tankstellenstandorte in Lübbecke und Vechta.

Der Anlagendeckungsgrad I [Eigenkapital / Anlagevermögen in %] beträgt 115,06 % (2022: 137,61 %).

Der Anlagendeckungsgrad II [(Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen in %] liegt bei 119,05 % (2022: 145,12 %).

Die Stichtagsbilanz zum 31.12.2023 ist im Wesentlichen geprägt von der Übernahme der Tanklagerwarenbestände durch verbundene Unternehmen. Damit einher geht die Reduzierung der Vorräte sowie die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die kurzfristige Ankündigung zur Erhöhung der CO 2 Abgabe zum Jahreswechsel führte zu einer gestiegenen Kundennachfrage Ende 2023. Die daraus resultierenden Forderungen werden teilweise erst im Jahr 2024 fällig.

Die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Vorsteuerüberhänge wechseln im Berichtsjahr durch die Stichtagsfaktura der Bestände auf die Passiva (sonstige Verbindlichkeiten).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 968 TEUR (VJ: 1.290 TEUR) wurden planmäßig zurückgeführt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie gegenüber verbundenen Unternehmen reduzieren sich durch das gesunkene Preisniveau um insgesamt 4.274 TEUR.

Insgesamt ergibt sich bei einer Bilanzsumme von 71.894 TEUR eine verbesserte Eigenkapitalquote von 27,25 % (VJ: 23,4 %).

2.2. Finanzlage

Die finanzielle Lage der Gesellschaft war - auch durch die Zugehörigkeit zur Petronord- Gruppe, als Teilkonzern der Marquard & Bahls Aktiengesellschaft und deren Finanzkraft - zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Der Cashflow hat sich wie folgt verändert:

Cashflow [Ergebnis + Abschreibungen + Erhöhung von Rückstellungen] 2023 i. H. v. -141 TEUR gegenüber 7.363 TEUR im Jahr 2022. Das entspricht einer absoluten Veränderung von 7.504 TEUR.

Dynamischer Verschuldungsgrad [Gesamte Verbindlichkeiten / Cashflow wie oben berechnet]

2023: 37.783 TEUR Verbindlichkeiten / -141 TEUR Cashflow = -267,96

2022: 39.402 TEUR Verbindlichkeiten / 7.363 TEUR Cashflow = 5,35

2.3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse von 375.583 TEUR liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau (-87.320 TEUR zu 2022: 462.904 TEUR). Die Reduzierung setzt sich aus rückläufigen Mengen und einem entspannteren Preisniveau zusammen. Im annähernd gleichen Verhältnis sank der Materialaufwand im Berichtsjahr, die Materialaufwandsquote blieb nahezu unverändert. Die aus den Mengenrückgängen folgenden Einbußen im Bereich des Heizöl- und Dieselgeschäfts schlugen auch auf die Margen in allen Segmenten durch, so dass in Summe ein gegenüber dem Vorjahr um -2.326 TEUR verringerter Rohertrag von insgesamt 10.614 TEUR erzielt werden konnte, was leicht unter der erwarteten Prognose für das Geschäftsjahr 2023 liegt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalteten im Vorjahr eine Zuschreibung auf Finanzanlagen (1.314 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Wesentlichen im Jahr 2023 um 402 TEUR durch rückläufige Frachtkosten (-279 TEUR) sowie Rechts- und Beratungskosten (-162 TEUR) reduziert werden.

Das Finanzergebnis in Höhe von -51 TEUR (VJ: -146 TEUR) setzt sich aus Zinsaufwendungen (-229 TEUR) und Zinserträgen (+178 TEUR) zusammen.

Das Beteiligungsergebnis in Höhe von 1.596 TEUR (VJ: 3.295 TEUR) umfasst die positiven, im Vorjahr prognostizierten Jahresergebnisse der LSA Lubes Services GmbH & Co. KG (Wien), der Austrolub GmbH & Co. KG (Wien) sowie die anteiligen Jahresüberschüsse der HWU Lubtec GmbH & Co. KG (Hiddenhausen), der Mabanol Schmierstoffe GmbH & Co. KG (Hamburg) sowie der Mabanol GmbH & Co. KG (Hamburg).

Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Wesentlichen aufgrund des Rohertragsrückgangs, der im Vorjahr vorgenommene Zuschreibung auf Finanzanlagen sowie des im Vorjahresvergleich geringeren Beteiligungsergebnisses auf 3.800 TEUR reduziert.

2.4. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

2.5. Personal

Im Jahresdurchschnitt wurden 43 (VJ: 42) Angestellte (ohne Geschäftsführer und Prokuristen) beschäftigt. Wie auch in den vergangenen Jahren war, wie prognostiziert, die Personalfluktuation sehr gering. Der Altersaufbau der Belegschaft ist gut gemischt. Neben jungen Mitarbeitern sind auch ältere und erfahrene Mitarbeiter im Hause beschäftigt. Aus- und Weiterbildung wird konsequent betrieben. Darüber hinaus wird auch innerbetriebliche Weiterbildung angeboten und organisiert. Für die Belange des Gesundheits- und Arbeitsschutzes bedienen wir uns der externen Kompetenz der Dekra AG, mit der bereits seit Firmengründung 2001 ein entsprechender Vertrag über die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung besteht. Für 2024 erwarten wir weiterhin eine sehr geringe Personalfluktuation sowie einen gut gemischten Altersaufbau der Belegschaft.

2.6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der Rohertrag sowie das positive Jahresergebnis vor Steuern lagen im erwarteten Bereich. Darüber hinaus verlief die geschäftliche Entwicklung unter den vorliegenden Bedingungen im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.

3. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung mit Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken

3.1. Voraussichtliche Entwicklung

Der Ausbau aller wesentlichen Geschäftsbereiche wird auch im Jahr 2024 fortgesetzt.

Im Bereich des Geschäftssegments Heizöl wird aufgrund der Verabschiedung des Klimapakets der Bundesregierung langfristig mit einem rückläufigen Marktvolumen gerechnet werden müssen. Durch einen weiteren Ausbau des Serviceangebotes wird angestrebt, diesem Negativtrend im Jahr 2024 entgegenzuwirken.

Für Dieselkraftstoff ist in den Segmenten Handel und Endverbraucher aufgrund des allgemeinen Markttrends von konstanten Absätzen auszugehen.

Im Tankstellenbereich erwarten wir für die Produkte Dieselkraftstoff und AdBlue durch die Entwicklung an bestehenden Standorten, durch kontinuierliche Neukundenakquise sowie aufgrund des allgemeinen Markttrends konstante Absätze.

Es werden Investitionen an bestehenden Betriebsstandorten getätigt, die der Verbesserung der betrieblichen Abläufe oder der Sicherheit dienen. Investitionen an bestehenden Tankstellenstandorten in Kapazitätserhöhung oder die Aufnahme weiterer Produkte werden standortindividuell an den Bedarfen der Kunden ausgerichtet.

Des Weiteren rechnen wir auch für das folgende Geschäftsjahr mit konstanten Beteiligungserträgen der Tochtergesellschaften LSA Lubes Services GmbH & Co. KG (Wien), Austrolub GmbH & Co. KG (Wien) sowie der HWU Lubtec GmbH & Co. KG (Hiddenhausen).

In der Gesamtschau sollen die vorangehend genannten Maßnahmen geeignet sein, die Ertragsstärke des Unternehmens zu sichern. Für das kommende Jahr wird ein positives Ergebnis vor Steuern leicht unter dem Niveau des Vorjahres erwartet. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht erkennbar.

Der Indikator Rohergebnis ist schwer vorherzusagen, wir rechnen mit einem Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Zu möglichen Auswirkungen politischer Unruhen und der angestrebten Energiewende wird auf den Bericht über Risiken und Chancen verwiesen.

3.2. Bericht über Chancen und Risiken

Nachfolgend sind die Risiken und Chancen jeweils absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt. Bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert

3.2.1 Risiken aus der Energiewende

Derzeit herrscht noch eine große Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Antriebsarten im Schwerlastverkehr und dem Einsatz von alternativen Kraftstoffen als Ersatz für fossile Kraftstoffe. Unsere Branche vertritt den Standpunkt, dass technologische Vielfalt gewünscht ist, damit neben politisch favorisierter E-Mobilität auch Flüssigkraftstoffe weiter Vertrieben werden können. Dies könnte den Dieselabsatz langfristig sichern und getätigte Investitionen (Tankstellen, Tankläger) schützen. Im Hausbrandgeschäft herrscht Unsicherheit im Hinblick auf die Halbwertzeit von Ölheizung und der Möglichkeit des Einsatzes von erneuerbaren Flüssigbrennstoffe als Substitut. Es bedarf hier umfangreicher Aufklärung der Endkunden, des Handwerks etc.

3.2.2 Politische Unruhen in der Ukraine und im Nahen Osten

Am 24. Februar 2022 erschütterte der russische Angriff auf die Ukraine die Welt. Dieses Ereignis führte aufgrund der starken Abhängigkeit der Europäischen Union von russischen Energieimporten zu einer starken Unsicherheit auf dem Energiemarkt und veränderten Rahmenbedingungen der Energieversorgung. Die Sorge um Versorgungsunterbrechungen, welche die Energie- und Grundversorgung gefährden und zu gravierenden makroökonomischen Schäden geführt hätten, resultierten in diesem Jahr in volatile Preisentwicklungen. Russlands Entscheidung, die Gaslieferungen an mehrere EU- Mitgliedstaaten auszusetzen, hat die Lage weiter beeinträchtigt, wie auch die Sanktionen gegen russische Ölimporte seitens der EU.

Im Oktober 2023 kam es zu Kriegshandlungen in Israel und Gazastreifen, in dessen Folge in der gesamten benachbarten Region die politische Stabilität gefährdet ist. Dies führt zu einer noch höheren Volatilität an den internationalen Rohstoffbörsen und kann ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Versorgung und die möglichen Kostensteigerungen in der Wirtschaft sein. Die Effekte für die wirtschaftliche Lage der Unternehmen und Endverbraucher sind hier kaum vorhersehbar, werden aber unmittelbaren Einfluss auf das Geschäft im Mineralölmittelstand haben.

Verschiedene Maßnahmen wurden von der Hempelmann Wittemöller GmbH durchgeführt, um das Risiko zu begrenzen, unter Anderem mittels:

Management des Nettoumlaufvermögens

Fokus auf die Liquidität des Unternehmens

Effiziente Bevorratung der Ware

Konsequente Kundenanalyse und Mahnwesen

Einforderungen von offenen Kundenzahlungen

Optimale Gestaltung von Zahlungsbedingungen

Optimierung der Warenkreditversicherungsverträge und Bereitstellung von zusätzlichen Möglichkeiten wie z.B. Top Up Versicherungen

Lieferantenmanagement und die Sicherstellung der Warenbeschaffung

Sanktionsprüfungen

Die politischen Unruhen werden auch langfristig zu hohen Belastungen für Haushalte und Industrie in Europa führen. Die Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage und der geopolitischen Entwicklung sowie der erwartete konjunkturelle Abschwung bleiben große unternehmerische Risiken im Jahr 2024.

3.2.3. Marktrisiken

Die hohe Volatilität der Märkte verlangt eine ständige Beobachtung der Preisentwicklung. Andererseits nutzt die Gesellschaft die Chancen, die sich aus schwankenden Marktpreisen ergeben. Unvorhergesehene Marktentwicklungen durch politische Vorgaben und Gesetzgebungen sind mittelfristig nicht auszuschließen. Ein kurzfristiges Beispiel hierfür ist die ab 01.01.2024 erhöhte CO-2 Bepreisung.

Durch den erwarteten konjunkturellen Rückgang in Deutschland und den damit verbundenen nachlassenden Auftragseingängen, rechnet die Gesellschaft mit einem verringerten Umsatzvolumen. Das weiterhin sehr hohe Preisniveau für zu einer Kaufzurückhaltung der Endkunden. Die Veränderungen der Wärmeversorgung im Gebäudebestand werden zu einer Reduktion der Heizölkundschaft führen und damit zu einem verringerten Auftragseingang.

Die derzeit unsichere wirtschaftliche und politische Lage in Deutschland hat für die Hempelmann Wittemöller GmbH als Anbieter von vorrangig Rohstofferzeugnissen keine direkte Auswirkung, spielt jedoch selbstverständlich indirekt (Konsumverhalten, Konjunktur, Auftragslage der Kunden) eine große Rolle.

3.2.4 Chancen

Insgesamt bietet die Gesamtsituation neben den Risiken auch Chancen.

Deutschland profitiert von der geopolitischen Lage in Europa und dem daraus resultierenden hohen Aufkommen an Güterkraftverkehr. Die Entwicklung des tankpool24 trägt dem Rechnung, wovon die Hempelmann Wittemöller GmbH mit guten Chancen profitiert.

Aufgrund der langfristigen und persönlichen Kundenbeziehungen wird die eigene Position als hinreichend gefestigt angesehen, um auch künftig erfolgreich wirtschaften zu können. Trotz der Krise werden in den marktöffnenden und technischen Entwicklungen auf dem Energiesektor auch Chancen zur Erschließung möglicher neuer Geschäftsfelder gesehen. Inwieweit sich diese realisieren lassen, wird maßgeblich von den politischen Einflüssen und Marktbedingungen bestimmt werden. Die Bedeutung dieser Chancen für die Hempelmann Wittemöller GmbH ist daher derzeit schwer einzuschätzen.

Insgesamt ist eine zuverlässige Einschätzung der tatsächlichen Auswirkungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund völliger Unsicherheit über die Dauer und das Ausmaß der politischen Unruhen schwierig

4. Sonstige Angaben

Das Geschäft wird unter der Firma Hempelmann Wittemöller GmbH geführt. Darüber hinaus besteht die Zweigniederlassung MHV Renz, Vechta.

 

Hiddenhausen, den 12. März 2024

Lars Schader

Florian Hausen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hempelmann Wittemöller GmbH, Hiddenhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hempelmann Wittemöller GmbH, Hiddenhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hempelmann Wittemöller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 16. April 2024

KPMG AG
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