Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbH
Englerstraße 28, 69126 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Dr. Uhlemann seit 26.2.2015 | Geschäftsführer |
Heiko Dr. Müller seit 26.2.2015 | Geschäftsführer |
Maximilian Dr. Haider seit 26.2.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
20 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 20 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens CEOS wurde 1996 von Maximilian Haider und Joachim Zach gegründet. CEOS erforscht, entwickelt und produziert hoch entwickelte optische Komponenten für Elektronenmikroskope. Dazu gehören Korrektoren für Farb-, Öffnungs- und Komafehler sowie Monochromatoren und abbildende Energiefilter. Inzwischen ist die Firma zu einem führenden Hersteller von Korrektoren für Elektronenmikroskope aufgestiegen. CEOS bietet ein breites Spektrum an hochentwickelten elektronenoptischen Komponenten an: • Aberrationskorrektoren zur Auflösungsverbesserung in TEM-, STEM- und SEM-Systemen, • Abbildende Energiefilter für analytische Anwendungen im TEM und STEM, • Monochromatoren für Schottky-Feldemissionsquellen in (S)TEMs und • Ultrahochvakuum SEM Säulen Wir entwickeln unsere Produkte für den Einsatz in den Materialwissenschaften, Biowissenschaften und für metrologische Anwendungen in der Halbleiterindustrie. Dies ermöglicht unseren Kunden Bildaufnahmen mit Auflösungen bis in den Pikometerbereich. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. Branchenentwicklung Unser Marktbereich ist in hohem Maß von der Investitionsbereitschaft der Industrie und dem Ausgabeverhalten der öffentlichen Hand im Bereich Forschung und Entwicklung abhängig. Eine weitere Komponente ist die Einführung von neuen, innovativen Produkten der Industrie und Pharmabranche. Die von uns gelieferten Komponenten haben im Regelfall eine Projektdauer von 3 Monaten bis zu mehreren Jahren. Branchentypisch ist daher eher ein zeitversetzter Einfluss der allgemeinen Konjunkturentwicklung auf die Entwicklung der Branche zu erwarten. Trotz des geopolitisch schwierigen Umfelds haben sich die Branche und auch die Umsatzerlöse der CEOS positiv entwickelt. Im Bereich der Material- und Lebenswissenschaften belebt sich das Interesse nach analytischen Systemen. Das Wachstum der wissenschaftlichen Forschung im asiatischen Raum ist weiterhin erheblich und wird von entsprechenden Investitionen in neue Mikroskope begleitet. Auch im europäischen Raum ist die Entwicklung noch gut. Entsprechend erwarten wir eine gesteigerte Nachfrage nach Analysesystemen. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr gab es einen deutlichen Zuwachs an Kundenaufträge. Die deutliche Umsatzanstieg trug zu einer Steigerung des Rohergebnisses um 20,3% bzw. TEUR 2.624,5 auf TEUR 15.554,8 bei. Der Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2024 lässt erwarten, dass unsere Umsatzerlöse und das Rohergebnis auf ähnlichem Niveau verbleiben. Der Schwerpunkt unseres Auftragsvolumens liegt bei Herstellern von Elektronenmikroskopen und Forschungseinrichtungen. Forschung und Entwicklung Die CEOS GmbH unternimmt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Produkte beständig auch Forschungsaktivitäten. Diese führen zu immer wieder aktualisierten Produkten, Beiträgen für die Wissenschaftsgemeinde durch Veröffentlichungen und Konferenzbeiträge, sowie regelmäßig zu Patenten. So zuletzt 2019-2021 zur Familie US 11081313, EP 3780064, DE 102019122013 und JP 6991287. Aus diesen langfristig wirksamen Aktivitäten speisen sich auch die Lizenzeinnahmen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft sank durch den Jahresüberschuss von TEUR 5.848,1 und der Ausschüttung von TEUR 1.400,0 von 92,4% im Vorjahr auf 90,9% des Gesamtkapitals zum Abschlussstichtag. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.779,7 bzw. 10,5% auf TEUR 60.706,1 erhöht. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Bankguthaben um TEUR 5.925,3 gegenüber dem Vorjahr. Die Bilanz ist geprägt durch die Wertpapiere des Anlagevermögens und Bankguthaben, die 68,4% (Vj. 65,3%) der Bilanzsumme ausmachen. Finanzlage Die Verminderung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Erhöhung der Lieferverbindlichkeiten führten zu dem deutlichen höheren operativen Cashflow im Vergleich zum Vorjahr und der damit verbundenen Erhöhung von Bankguthaben. Ertragslage Das Rohergebnis stieg von TEUR 12.930,4 um TEUR 2.624,5 bzw. 20,3% auf TEUR 15.554,8 an. Ursächlich hierfür waren steigende Umsatzerlöse aufgrund gestiegener Nachfrage nach Elektronenmikroskopen. Die Gesellschaft entwickelt Komponenten für Elektronenmikroskope und ermöglicht mit den selbst entwickelten Korrektoren mit Auflösungen im Pikometerbereich. Gewinne abzüglich von Verlusten aus Wertpapierverkäufen und Dividenden trugen mit TEUR 1.987,3 (Vj. TEUR 2.253,4) zum positiven Jahresüberschuss von TEUR 5.848,1 (Vj. TEUR 4.744,1) bei. Das operative Ergebnis (vor Ertragssteuern, Zinsen, Dividenden und Wertpapierverkäufen) hat sich somit um 40,6% von TEUR 4.565,2 auf TEUR 6.420,2 verbessert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ohne Wertpapierverluste von TEUR 1.652,9 (Vj. TEUR 1.241,8) stiegen insbesondere wegen höherem Instandhaltungsaufwand (TEUR +214,6) und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (TEUR +79,4). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Umsatzentwicklung sowie das Jahresergebnis relevant. Beide Kenngrößen stiegen im Berichtsjahr an. 5. Gesamtaussage Wir schätzen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage als zufriedenstellend ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 6. Chancen- und Risikobericht Chancen für das kommende Geschäftsjahr sehen wir in der verstärkten Forschung und Entwicklung im Bereich der Materialwissenschaften auch in Verbindung mit Elektromobilität und neuer Energie- und Informationsinfrastruktur. Im Bereich Pharmaforschung sehen wir weiterhin hohen Bedarf an Elektronenkryomikroskopie im Bereich der Proteinstrukturaufklärung. Aufgrund unseres speziellen Know-Hows im Bereich der elektronenoptischen Komponenten sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. Risiken bestehen aufgrund unserer internationalen Verflechtungen in der Behinderung des weltweiten Warenverkehrs und des freien Informationsaustauschs. Währungsrisiken spielen eine untergeordnete Rolle. Wir verzichten daher auf Kurssicherungsgeschäfte. Den Auswirkungen des Fachkräftemangels konnten wir bisher durch attraktive Stellenangebote, Einstellung älterer Bewerber und Anwerbung von nicht deutschsprachigen Mitarbeitern entgegenwirken. 7. Prognosebericht Die Auftragslage lässt Umsatzerlöse für 2024 auf dem hohen Niveau des Berichtsjahres erwarten. Das Ergebnis wird durch die Wertapierentwicklung maßgeblich beeinflusst, insofern ist eine Prognose des Jahresergebnisses mit starken Unsicherheiten behaftet, wir gehen gleichwohl von einem Ergebnis in ähnlicher Höhe wie 2023 aus.
Heidelberg, 8. August 2024 Dr. Stephan Uhlemann Dr. Heiko Müller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 335504 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Wertpapiere des Anlagevermögen wurden entsprechend des gemilderten Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenwert bewertet, sofern dieser mehr als 5% unter den Anschaffungskosten lag. In den Vorjahren erfolgte außerplanmäßige Abschreibungen wurden rückgängig gemacht, sofern die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden für solche Forderungen eingestellt, die nach allgemeiner Verkehrsauffassung nicht oder nur mit geringer Wahrscheinlichkeit beglichen werden. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie wurden pauschal mit einem - einer Restlaufzeit von15 Jahren entsprechenden - durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode (Methode der laufenden Einmalprämien) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, entsprechend ihrer Restlaufzeit, abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden gemäß § 256a HGB bewertet. 4. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten solche für:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Lieferverbindlichkeiten sind überwiegend mit den üblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB aus Miet- und Leasingverpflichtungen mit einem jährlichen Aufwand von TEUR 11,3. 5. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt waren 64 (Vj. 61) Mitarbeiter beschäftigt, zusätzlich zwei Geschäftsführer. Der Geschäftsführung gehörten im Jahr 2023 an: • Dr. Stephan Uhlemann • Dr. Heiko Müller • Dr. Joachim Zach (bis 1.2.2023) Auf die Angaben gem. § 314 Absatz 1 Ziffer 6 HGB wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Entsprechend des Gesellschafterbeschlusses vom 19. Juni 2024 wurde aus dem Jahresüberschuss und dem Bilanzgewinn von TEUR 49.278,7 eine Ausschüttung von TEUR 1.800,0 beschlossen und TEUR 47.478,7 auf neue Rechnung vorgetragen.
Heidelberg, 8. August 2024 Dr. Stephan Uhlemann Dr. Heiko Müller sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Seeheim-Jugenheim, 8. August 2024 WP Koehler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ralph Koehler, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung der Gewinn- und Verlustrechnung. |
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