Tenbrink Rollladensysteme GmbHLiquidiert

48683 Ahaus, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 15882
Vorher
SRT Rollladen und Sonnenschutz GmbHTenbrink Rolladensysteme GmbHTenbrink Rollladensystem GmbH
Eingetragen
14.1.2010
Branche
Herstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Konfektionierung von und der Handel mit Rollladen und Sonnenschutz aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Johannes Barth
seit 24.1.2022
Geschäftsführer
Hendrik Bunnefeld
seit 8.1.2021
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tenbrink Rollladensysteme GmbH

Ahaus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen im westlichen Münsterland und beliefern ausschließlich Fachbetriebe im Fenster- und Rollladenbau.

Unsere Produktpalette reicht vom fertig konfektionierten Rollladenpanzer aus Aluminium, PVC und Stahl über montagefertigen Aufsatz und Vorbauelemente bis hin zum kompletten Rolltor.

Das Geschäftsvolumen wird nahezu zu 100 % mit inländischen Kunden erzielt.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben. Eine stetige Weiterentwicklung der Produktpalette ist jedoch das Ziel aller Mitarbeiter und der Geschäftsführung des Unternehmens.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat insgesamt ein turbulentes Jahr 2020 hinter sich. Es kam im zweiten Quartal 2020 aufgrund der Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen zu einem historischen Einbruch der Wirtschaftsleistung in nahezu allen Sektoren der Wirtschaft. Das BIP ging daher im vergangenen Jahr um 5,0 % zurück. Die deutsche Wirtschaft kämpft sich derzeit allmählich aus der Krise zurück unter der Bedingung, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der COVID-19-Pandemie erfolgreich sein werden.

Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 %. Die Erwerbstätigkeit wird im Jahr 2021 voraussichtlich stagnieren, die Zahl der registrierten Arbeitslosen leicht zurückgehen. Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht werden. Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst.

Die Marktsituation der Firma Tenbrink Rollladensysteme GmbH ist weiter durch eine schwierige Wettbewerbssituation gekennzeichnet.

Insbesondere kostengünstige Anbieter aus dem osteuropäischen Raum drängen in den deutschen Markt. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit.

2. Geschäftsverlauf

In diesem Umfeld können wir auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) im Geschäftsjahr betrug 20.532 TEUR.

Die Aufwendungen für die Gesamtleistung sind in Relation zur Gesamtleistung angemessen und nicht auffällig.

Im Ergebnis beträgt das ordentliche Betriebsergebnis 1.543 TEUR.

Laufende Ertragsteuern fallen aufgrund bestehender Verlustvorträge nicht an.

Es konnte ein Jahresüberschuss von 1.595 TEUR erzielt werden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist geprägt durch unser operatives Geschäft.

a) Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle ist die Belieferung von Fachbetrieben des Fenster- und Rollladenbaus. Diese machen ca. 95 % unserer gesamten Umsatzerlöse aus.

Unsere sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch Konzernumlagen belastet.

Die Material- und Personalaufwandsquote sind branchenüblich.

Unsere Beschäftigungslage ist geprägt durch kurzfristige Aufträge, aber als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist durch eine gute Eigenkapitalquote, die bei ca. 91 % liegt, geprägt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen nur ca. 1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Im Geschäftsjahr hatten wir eine geringe Investitionstätigkeit.

Das Anlagenvermögen ist durch unser Eigenkapital gedeckt.

Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir im Finanzierungsbereich stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Umsatzsteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash Flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zur Betriebsleistung, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

Die Umsatzrendite ist mit ca. 7,8 % als durchschnittlich zu bezeichnen. Der Cash Flow beträgt 1.691 TEUR und ist mehr als ausreichend.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens vorsichtig positiv.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2021 eine Steigerung der Umsatzerlöse. Die Planung für das Wirtschaftsjahr 2021 sieht ein Umsatzwachstum von 3 % und eine Umsatzrendite von 8 % vor.

Durch die COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen und Entwicklungen, hängt die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich vom Erfolg der Eindämmung der Pandemie ab. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte trotz der Pandemie das Unternehmensziel aus dem Vorjahr nahezu erreicht werden. Die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft war nach wie vor auf zufriedenstellendem Niveau. Ob die oben prognostizierten Planwerte erreicht werden können, hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Derzeit geht die Geschäftsführung von einer Verbesserung der Lage durch das immer weiter fortschreitende Impfgeschehen aus.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

2. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Sollte sich durch die instabile Weltmarktlage die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten nachhaltig negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Wettbewerbsrisiken haben sich durch die Konkurrenz aus den osteuropäischen Ländern erhöht. Diese liefern ähnliche Produkte zu weitaus günstigeren Preisen bei ähnlicher Qualität. Insofern haben unsere leistungswirtschaftlichen Risiken zugenommen.

Wir begegnen diesen Risiken mit Optimierungen in Produktionsprozess sowie durch hohe Qualität und Verlässlichkeit für den Kunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu erkennen.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

48683 Ahaus, 12. Januar 2021

Hendrik Bunnenfeld

Frank Schädlich

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 254.545,00 318.987,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.162,00 79.172,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 39.162,00 79.172,00
II. Sachanlagen 215.383,00 239.815,00
1. technische Anlagen und Maschinen 128.753,00 157.798,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.630,00 82.017,00
B. Umlaufvermögen 8.324.140,63 6.614.176,34
I. Vorräte 1.368.426,00 1.096.031,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.739.711,30 4.375.058,66
1. sonstige Vermögensgegenstände 5.739.711,30 4.375.058,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.216.003,33 1.143.085,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.465,00 5.072,40
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.582.150,63 6.938.235,74

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 7.798.621,38 6.158.031,67
I. gezeichnetes Kapital 126.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.333.682,12 3.333.682,12
III. Gewinnvortrag 2.744.050,70 1.406.639,76
IV. Jahresüberschuss 1.594.888,56 1.317.709,79
B. Rückstellungen 392.000,00 274.954,00
C. Verbindlichkeiten 391.529,25 505.250,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 46.110,07
2. sonstige Verbindlichkeiten 391.529,25 459.140,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.582.150,63 6.938.235,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 8.797.326,15 8.424.790,65
2. Personalaufwand 4.215.335,82 3.978.685,56
a) Löhne und Gehälter 3.534.289,04 3.311.463,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 681.046,78 667.222,10
davon für Altersversorgung 3.310,14 3.310,14
3. Abschreibungen 96.478,55 152.448,71
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 95.949,34 152.448,71
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 529,21 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.926.507,96 2.939.730,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.083,37 37.194,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 57.767,00
7. Ergebnis nach Steuern 1.611.087,19 1.333.353,09
8. sonstige Steuern 16.198,63 15.643,30
9. Jahresüberschuss 1.594.888,56 1.317.709,79

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Tenbrink Rollladensysteme GmbH

Firmensitz laut Registergericht: 48683 Ahaus

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Coesfeld

Register-Nr.: 15882

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2020
EUR
2019
EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 24.098,22
Verbindlichkeiten 85.790,61 124.606,09

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 75,00
Angestellte 38,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 113,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 97,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 16,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

bis 31.12.2020:

Erster Geschäftsführer: Dirk Schmitz ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Claudia Schmitz ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin

ab 01.01.2021:

Geschäftsführer: Hendrik Bunnefeld ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Geschäftsführer: Frank Schädlich ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 IV HGB.

Unterschrift der Geschäftsführung

Die Unterzeichnung des Jahresabschlusses erfolgte am 12.01.2021 durch den Geschäftsführer Herrn Hendrik Bunnefeld.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.01.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Tenbrink Rollladensysteme GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Tenbrink Rollladensysteme GmbH, Ahaus - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tenbrink Rollladensysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebricht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vreden, 12. März 2021

Friedrich Bonato, Wirtschaftsprüfer

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