BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH

Konrad-Adenauer-Allee 1, 61118 Bad Vilbel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 100880
Eingetragen
4.4.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Softwareentwicklung und -pflege im Auftrag Dritter, die Unternehmensberatung für nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz registrierte Inkassounternehmen und Rechtsbeistände jeweils im Rahmen ihres Registrierungsumfanges sowie von Rechtsanwälten, Vorhaltung und Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten, Büroeinrichtungen und Personalleistungen für die zuvor genannten Unternehmen und freiberuflich im Bereich der Rechtsdienstleistung Tätigen, Durchführung von Büroserviceleistungen für die vorgenannten dritten Auftraggeber, alle Tätigkeiten im Rahmen der Be- und Verwertung mobiler und immobiler Sicherheiten, insbesondere für Banken, Sparkassen und Leasingunternehmen, aber auch für sonstige beliebige Dritte und alle damit zusammenhängenden Verwaltungstätigkeiten, die genannten Leistungen erfolgen jeweils gegen Vergütung; sie beschränken sich auf Leistungen, zu denen nicht eine Registrierung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz oder dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz erforderlich ist. Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Kauf von notleidenden gekündigten und/oder titulierten Forderungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ralf Schmitt
seit 1.12.2025
Prokura
Julia Weber
seit 23.9.2025
Prokura
Lukas David
seit 5.2.2024
Prokura
Schmitz Michael
seit 30.5.2022
Prokura
Silke Niehaus
seit 30.5.2022
Prokura
Andreas Appel
seit 14.12.2020
Geschäftsführer
Jürgen Nosber
seit 4.12.2014
Prokura
Thomas Dr. Schneider
seit 4.12.2014
Geschäftsführer
Rudolf Dr. Knapp
seit 4.12.2014
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH

Bad Vilbel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

Grundlagen

Gegenstand der BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH (BHS), Bad Vilbel, ist die Softwareentwicklung und -pflege im Auftrag Dritter, die Unternehmensberatung für nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz registrierte Inkassounternehmen und Rechtsbeistände jeweils im Rahmen ihres Registerumfanges sowie von Rechtsanwälten, Vorhaltung und Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten, Büroeinrichtung und Personalleistungen für die zuvor genannten Unternehmen und freiberuflich im Bereich der Rechtsdienstleistung Tätigen, Durchführung von Büroserviceleistungen für die vorgenannten dritten Auftraggeber, alle Tätigkeiten im Rahmen der Be- und Verwertung mobiler und immobiler Sicherheiten, insbesondere für Banken, Sparkassen und Leasingunternehmen, aber auch für sonstige beliebige Dritte und alle damit zusammenhängenden Verwaltungstätigkeiten. Die genannten Leistungen erfolgen jeweils gegen Vergütung; sie beschränken sich auf Leistungen, zu denen eine Registrierung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz oder dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz nicht erforderlich ist.

Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Kauf von notleidenden gekündigten und/oder titulierten Forderungen. Forderungskäufe im Berichtsjahr haben zu einer Erhöhung von Anzahl und Forderungsvolumen geführt und bilden eine starke und solide Basis für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Gesellschaft. Zur Inkassobearbeitung immobilienbesicherter Forderungen der BHI Bad Homburger Inkasso GmbH (BHI), Bad Vilbel, unterhält das Unternehmen eine unselbstständige Niederlassung in Köln.

Am Bilanzstichtag waren (ohne Geschäftsführung) 261 (Vorjahr: 238, inkl. Geschäftsführung) Mitarbeitende mit einer durchschnittlichen Firmenzugehörigkeit von 8,4 (Vorjahr: 9,0) Jahren bei der BHS beschäftigt.

Einziger Gesellschafter der BHS ist die Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG (Deutsche Leasing), Bad Homburg v. d. Höhe.

Seit dem 4. Juli 2017 ist die BHS mit 50 % an der AKG ImmoPlus GmbH mit Sitz in Berlin beteiligt. Gegenstand der AKG ImmoPlus GmbH ist der Erwerb von Forderungen und der für sie eingeräumten Sicherheiten sowie die Verwertung von Forderungen und der für sie eingeräumten Sicherheiten im eigenen Namen für eigene Rechnung oder im eigenen Namen für fremde Rechnung oder im fremden Namen für fremde Rechnung sowie die Unterstützung Dritter bei der Durchsetzung mietrechtlicher Ansprüche und der Umsetzung mietrechtlicher Maßnahmen.

Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator ist das Ergebnis nach Steuern.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Stabilität der IT-gestützten standardisierten Prozesse sowie die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft setzte im vergangenen Geschäftsjahr ihr moderates Wachstum fort, das Tempo hat sich dabei laut Gemeinschaftsdiagnose seit fast zwei Jahren kaum verändert. Dabei bestehen zwischen den einzelnen Regionen konjunkturelle Unterschiede, die sich jedoch nach Meinung der Wirtschaftsforschungsinstitute im Verlauf des Kalenderjahres 2024 verringerten. Getragen von den privaten Konsumausgaben erwies sich die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis dato als bemerkenswert robust. Gleichzeitig bleibt die konjunkturelle Dynamik in Europa gering und eine nachhaltige Belebung der Konjunktur in China ist weiter nicht in Sicht. In Großbritannien zog die Wirtschaftsleistung nach anderthalb Jahren der Stagnation im ersten Halbjahr leicht an. Die weltwirtschaftliche Expansion wird nach wie vor von den Dienstleistungen getragen, während die Industrieproduktion laut Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) nach einem Aufwärtstrend im ersten Halbjahr 2024 zuletzt wieder an Schwung verloren hat. Als Hemmnis für die Entwicklung der Weltwirtschaft gilt aus Sicht der Institute weiterhin auch die geopolitisch angespannte Lage, die sich u. a. in volatilen Öl- und Gaspreisen sowie steigenden Seefrachtkosten niederschlägt. Auch wenn sich die Inflation in vielen Volkswirtschaften zäher erweist als noch vor einigen Monaten angenommen, haben inzwischen die meisten Zentralbanken mit Zinssenkungen begonnen.

Im Euroraum wurde die eineinhalb Jahre dauernde Phase der Stagnation im ersten Halbjahr 2024 überwunden, die gesamtwirtschaftliche Produktion expandierte seitdem laut Gemeinschaftsdiagnose um etwa 0,25 Prozent je Quartal. Während sich der Dienstleistungssektor weiter erholte, ging die Industrieproduktion allerdings abermals zurück. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief zudem in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Während die Wirtschaft laut IfW Kiel vor allem in den Ländern kräftig expandierte, in denen der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, war die Entwicklung besonders in den Ländern gedämpft, die einen vergleichsweise hohen Industrieanteil aufweisen. Während der Arbeitsmarkt im Euroraum nach Einschätzung der Institute robust blieb, schwächte sich der Preisauftrieb weiter ab, wenngleich nur zögerlich. Nach den Leitzinserhöhungen von Juli 2022 bis September 2023 um insgesamt 4,5 Prozentpunkte hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende eingeleitet und in den Monaten Juni, September sowie Oktober 2024 den Einlagesatz um jeweils 0,25 Prozentpunkte auf nun 3,25 Prozent gesenkt.

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich seit über zwei Jahren verhalten. Die vorsichtigen Erholungssignale, die vor einigen Monaten von den Wirtschaftsforschungsinstituten ausgemacht wurden, hatten nicht die erhofften Effekte zur Folge. Lediglich die Dienstleistungsbereiche verzeichneten im vergangenen Geschäftsjahr spürbare Zuwächse, demgegenüber drifteten das Verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft laut IfW Kiel tiefer in die Rezession. Symptomatisch für die Probleme im Verarbeitenden Gewerbe ist die anhaltende Investitionsschwäche. So sind die privaten Ausrüstungsinvestitionen laut Gemeinschaftsdiagnose seit einem Jahr stark rückläufig. Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland aus Sicht der Institute gegenwärtig schlechter dar als in anderen Ländern, die ebenfalls den großen Schocks (Pandemie, Krieg Russlands gegen die Ukraine) und globalen Entwicklungen (Strukturwandel in China, Dekarbonisierung) ausgesetzt sind. Die Schwäche der deutschen Wirtschaft hat dabei sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Gründe. 1

1 Dem Wirtschaftsbericht liegen die Gemeinschaftsdiagnose (Zusammenschluss führender Wirtschaftsforschungsinstitute: DIW Berlin, ifo Institut, IfW Kiel, IWH sowie RWI; Stand: September 2024) sowie der Kieler Konjunkturbericht des IfW Kiel (Stand: September 2024) mit Prognosen und Analysen zur wirtschaftlichen Entwicklung zugrunde.

In Bezug auf die branchenbezogenen Rahmenbedingungen wirken konjunkturelle Schwankungen normalerweise in entgegengesetzter Richtung auf die Inanspruchnahme der Dienstleistungen, d. h. im konjunkturellen Aufschwung fällt die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, im konjunkturellen Abschwung steigt die Inanspruchnahme der Dienstleistungen.

Geschäftsverlauf

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Berichtszeitraum um 16,6 % auf TEUR 39.663 (Vorjahr: TEUR 34.029) gestiegen. Ursächlich sind im Wesentlichen die Vergütungen für erbrachte Dienstleistungen in Höhe von TEUR 33.566 (Vorjahr: TEUR 28.006).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen belaufen sich auf TEUR 12.519 (Vorjahr: TEUR 11.475). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für externe IT-Dienstleistungen in Höhe von TEUR 4.543 (Vorjahr: TEUR 4.405), Leasingraten für immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von unverändert TEUR 3.175 (Vorjahr: TEUR 3.175), Gebühren für Handelsauskünfte von TEUR 1.705 (Vorjahr: TEUR 1.300), Miete für Geschäftsräume von TEUR 1.190 (Vorjahr: TEUR 961) sowie Umsatzprovision von TEUR 622 (Vorjahr: TEUR 599).

Der Personalaufwand ist um TEUR 1.955 auf TEUR 15.475 gestiegen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich um TEUR 146 auf TEUR 223 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 3.633 (Vorjahr: TEUR 2.754). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Kosten für Porto und sonstige Postdienstleistungen von TEUR 1.154 (Vorjahr: TEUR 815), Dienstleistungen zur Postbearbeitung von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 286), Personalberatung Neueinstellungen von TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 38), Kosten für Aushilfen von TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 181).

Im Berichtsjahr konnten Erträge aus Beteiligungen an der AKG ImmoPlus GmbH in Höhe von TEUR 170 erzielt werden.

Die Erträge aus Zinsen in Höhe von TEUR 719 liegen mit TEUR 194 über dem Vorjahr (TEUR 525). Dem stehen deutlich gestiegene Zinsaufwendungen von TEUR 3.483 gegenüber. Diese lagen im Vorjahr bei TEUR 1.826.

Im Berichtsjahr konnte aufgrund der vorgenannten Effekte ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 5.541erzielt werden. Damit liegt es mit TEUR 197 über dem Vorjahresergebnis von TEUR 5.344. Das geplante Ergebnis konnte jedoch mit einer Abweichung von -8,7 % nicht erreicht werden.

Der Gewinn nach Steuern wird auf Grundlage eines Gewinnabführungsvertrages an das Mutterunternehmen abgeführt.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 weist unverändert ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 57) aus.

Die Anzahl der Beschwerden, gemäß den Angaben der Auftraggeberin BHI, bewegt sich in Bezug zu den übernommenen Forderungen seit Jahren unter 10 Promille.

Finanzlage

Das Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen aus den laufenden Einnahmen für seine Dienstleistungen. Darüber hinaus stellt die Gesellschafterin auch weiterhin eine unbefristete Kreditzusage zur Verfügung, auf die die BHS im Berichtsjahr mit EUR 147,4 Mio. zurückgreifen konnte. Insbesondere für die Finanzierung von Forderungsankäufen stehen Mittel in Höhe von EUR 132,4 Mio. zur Verfügung. Ferner sind in diesem Rahmen EUR 15,0 Mio. zur Finanzierung der Forderungsankäufe durch die AKG ImmoPlus GmbH enthalten. Zum 30. September 2024 sind Darlehen insgesamt in Höhe von EUR 51,4 Mio. in Anspruch genommen, davon EUR 20,0 Mio. mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Jahren, jedoch weniger als fünf Jahren.

Die erforderliche Liquidität ist jederzeit gewährleistet.

Vermögenslage

Einhergehend mit einer auf 1.520.750 gestiegenen Anzahl von Forderungsankäufen (Vorjahr: 1.199.443) ist der Umfang des angekauften Forderungsvolumens von TEUR 3.672.329 im Berichtszeitraum auf TEUR 4.272.723 entsprechend gestiegen. Die dafür verauslagten Kaufpreise sind von TEUR 405.413 auf TEUR 502.196 angewachsen.

Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus angekauften Forderungen von TEUR 235.228 (Vorjahr: TEUR 181.606), aus sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 20.754 (Vorjahr: TEUR 12.242) und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht von TEUR 5.895 (Vorjahr: TEUR 5.941).

Die Passiva der Bilanz bestehen mit TEUR 119.458 (Vorjahr: TEUR 104.427) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 148.350 (Vorjahr: TEUR 98.199) aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt geordnet und die Gesamtentwicklung des Geschäftsverlaufs wird insgesamt von der Geschäftsführung als zufriedenstellend beurteilt.

Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancenbericht

Mit dem Wachstum der Geschäftstätigkeit der Auftraggeber wird ein entsprechendes Umsatz- und Ertragswachstum einhergehen. Im Rahmen der Produktentwicklungen der Auftraggeber hat die Gesellschaft Investitionen in die Software getätigt, die im Rahmen der Dienstleistungsverrechnung über die nächsten Jahre amortisiert werden.

Im Rahmen des Forderungskaufgeschäfts investiert die Gesellschaft in zukünftige Ertragschancen. Dabei werden nicht einzelne Forderungen, sondern Portfolien gekündigter Forderungen zu Kaufpreisen unterhalb des Nennwertes angekauft. Der Rückfluss der verauslagten Kaufpreise wird für die jeweiligen Einzelportfolien anhand vorgegebener Soll-Realisierungen regelmäßig überwacht.

Risikobericht

Bei erkennbaren Risiken werden geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung ergriffen, die zu Preisanpassungen für zukünftige Forderungsankäufe oder Kündigungen von Verträgen zum revolvierenden Ankauf führen können. Da die Forderungen zu Kaufpreisen unterhalb des Nennbetrages angekauft und auf Einzelportfolienebene gesteuert werden, sind Pauschalwertberichtigungen nicht erforderlich.

Die Gesellschaft bedient sich der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG, Bad Homburg v. d. Höhe, als Dienstleister im Wesentlichen in den Bereichen Buchhaltung, Interne Revision, Recht und operationelles Risikomanagement.

Folgende Risikoarten sind mit dem Geschäft verbunden:

Liquiditätsrisiko umfasst die Gefahr, gegenwärtigen oder künftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder zeitgerecht nachzukommen. Zur Abwicklung des laufenden Geschäfts, insbesondere zur Finanzierung der Forderungskäufe stehen der Gesellschaft konzernintern Kreditlinien in ausreichender Höhe zur Verfügung.

Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Operationelle Risiken bestehen nach Einschätzung der Gesellschaft unverändert nur in eingeschränktem Maße. Rechtsrisiken begegnet die Gesellschaft durch die weitgehende Verwendung standardisierter Verträge mit Mandanten und Lieferanten. Soweit möglich, werden versicherbare Risiken durch entsprechende Versicherungen abgesichert.

Geschäftsrisiko bildet das Risiko ab, dass aufgrund der Geschäftsentwicklung geringere Erträge oder höhere Kosten als geplant realisiert werden. Das Geschäftsrisiko wird durch die Erstellung von Monatsabschlüssen und den daraus resultierenden Maßnahmen begrenzt.

Über das normale Maß hinausgehende Risiken sind nicht zu erkennen.

Prognosebericht

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich die Zusammenarbeit mit den Auftraggebern weiter positiv entwickelt und von diesen in wachsendem Umfang Dienstleistungen abgerufen werden.

Im Forderungsankauf wirken sich konjunkturelle Schwankungen auf die beiden Werttreiber Fallmenge und Zahlungseingänge in entgegengesetzter Richtung aus. Fallübergaben entwickeln sich grundsätzlich gegen den konjunkturellen Verlauf, d. h. im konjunkturellen Abschwung steigen die Fallübergaben, im konjunkturellen Aufschwung geht die Anzahl der Fallübergaben zurück. Die Zahlungseingänge entwickeln sich hingegen mit dem konjunkturellen Verlauf.

Die Gesellschaft plant Forderungsankäufe von werthaltigen Forderungen über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2023/2024.

Die Stabilität der IT-gestützten standardisierten Prozesse ist auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 wesentlicher Bestandteil der Unternehmensentwicklung.

Es wird eine erhöhte Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern erwartet.

Im Berichtsjahr liegt das erzielte Ergebnis nach Steuern unter dem geplanten Ergebnis. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird wieder ein operativ positives Ergebnis nach Steuern erwartet, das unter dem Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2023/2024 liegen wird.

Die weitere Entwicklung der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine und den bisher von der Auseinandersetzung betroffenen Länder wird im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung der BHS beobachtet. Direkte Auswirkungen ergeben sich für die BHS bisher nicht, da keine Geschäftsbeziehungen in diese Länder bestehen. Die Auswirkungen der Krise auf die inländische Wirtschaft sowie die Zinsentwicklung am Markt werden aufmerksam in den Fokus genommen, um auf veränderte Situationen zeitnah reagieren zu können.

 

Bad Vilbel, den 8. April 2025

BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH

Andreas Appel

Dr. Thomas Schneider

Bilanz zum 30. September 2024

Aktivseite

Stand 30.9.2024 Stand 30.9.2023
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte 65.399,14 75
2. Geleistete Anzahlungen 795.757,80 657
861.156,94
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.537.566,41 177
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 415.444,05 415
3.814.167,40
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 241.153.134,67 186.216
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.894.818,67 5.941
3. Sonstige Vermögensgegenstände 20.754.367,33 12.242
267.802.320,67
II. Guthaben bei Kreditinstituten 49.913,93 55
267.852.234,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.143,52 3
Summe der Aktiva 271.671.545,52 205.781

Passivseite

Stand 30.9.2024 Stand 30.9.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnrücklagen 31.734,00 32
III. Jahresüberschuss 0,00 0
56.734,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 115.981,00 81
2. Sonstige Rückstellungen 3.564.249,66 2.895
3.680.230,66
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 119.458.082,34 104.427
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 148.350.435,17 98.199
3. Sonstige Verbindlichkeiten 126.063,35 122
267.934.580,86
Summe der Passiva 271.671.545,52 205.781

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 39.662.621,07 34.029
2. Sonstige betriebliche Erträge 322.342,11 252
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.518.834,68 -11.475
4. Personalaufwand
a) Gehälter -13.024.798,11 -11.374
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.450.673,46 -2.146
davon für Alterversorgung EUR 26.277,89 (Vorjahr TEUR 66) -15.475.471,57
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen -222.531,79 -77
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.633.157,56 -2.754
7. Erträge aus Beteiligungen 170.198,88 190
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 718.556,96 525
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.482.559,12 -1.826
10. Ergebnis nach Steuern 5.541.164,30 5.344
11. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -5.541.164,30 -5.344
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH (Registergericht: Frankfurt a. M., Registernummer: HRB 100880) für das am 30. September 2024 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, werden die Angaben im Anhang gemacht. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft; größenabhängige Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Anschaffungskosten des abnutzbaren Anlagevermögens werden um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert.

Es besteht eine Beteiligung an der AKG ImmoPlus GmbH, Berlin, mit einem Kapitalanteil von 50,00 Prozent. Die Gesellschaft weist im Jahresabschluss zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von TEUR 1.484 und einen Jahresüberschuss von TEUR 340 aus.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen sind nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) bewertet und in der ausgewiesenen Höhe durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Der Rückstellungsbetrag wurde nach §253 Abs. 2 HGB in Verbindung mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem von der Deutschen Bundesbank festgesetzten Rechnungszinsfuß von 1,87 Prozent auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Der Berechnung wurden die aktuellen Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie eine Rentendynamik von 2,30 Prozent zugrunde gelegt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden Fluktuationswahrscheinlichkeiten von durchschnittlich 4,15 Prozent angesetzt.

Die Kalkulation der Jubiläumsrückstellungen erfolgte entsprechend den aktuellen Heubeck-Richttafeln 2018 G nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) mit einem Abzinsungssatz von 1,91 Prozent und einer Gehaltsdynamik von 2,70 Prozent. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden Fluktuationswahrscheinlichkeiten von durchschnittlich 3,71 Prozent angesetzt. Für die Ermittlung der Altersteilzeitverpflichtungen wurden die aktuellen Heubeck- Richttafeln 2018 G angewandt sowie mit einem Abzinsungssatz von 1,39 Prozent und einer Gehaltsdynamik von 2,70 Prozent kalkuliert.

Die Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Angaben zum Anlagevermögen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen angekaufte Forderungen.

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 267.802.320,67 Euro (Vorjahr: TEUR 204.398) beträgt bis zu einem Jahr.

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beträgt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB -1.164,00 Euro (Vorjahr: TEUR 3).

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwand in Höhe von 3.146.968,94 Euro (Vorjahr: TEUR 2.639), Rückstellungen für Handelsauskünfte in Höhe von 152.000,00 Euro (Vorjahr: TEUR 129), Mietnebenkosten in Höhe von 112.000,00 Euro (Vorjahr: TEUR 21), noch nicht abgerechnete Prüfungskosten in Höhe von 20.400,00 Euro (Vorjahr: TEUR 46) sowie Besserungsabreden in Höhe von 13.000,00 Euro (Vorjahr: TEUR 52).

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem Gesellschafter und wurden mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 38.925.019,61 Euro (Vorjahr: TEUR 68.525) verrechnet und betreffen in Höhe von 51.382.015,97 Euro (Vorjahr: TEUR 53.388) Finanzierungen.

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
1.10.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Rechte 12.152.128,69 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 656.457,80 139.300,00 0,00
12.808.586,49 139.300,00 0,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.484.579,37 2.573.488,51 1.605,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 415.444,05 0,00 0,00
16.708.609,91 2.712.788,51 1.605,00
Abschreibungen
1.10.2023 des Geschäftsjahres Abgänge 30.9.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Rechte 12.077.196,81 9.532,74 0,00 12.086.729,55
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
12.077.196,81 9.532,74 0,00 12.086.729,55
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.307.502,42 212.999,05 1.605,00 3.518.896,47
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
15.384.699,23 222.531,79 1.605,00 15.605.626,02
Buchwerte
30.9.2024 30.9.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Rechte 65.399,14 74.931,88
2. Geleistete Anzahlungen 795.757,80 656.457,80
861.156,94 731.389,68
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.537.566,41 177.076,95
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 415.444,05 415.444,05
3.814.167,40 1.323.910,68

Verbindlichkeitenspiegel

30.9.2024
davon Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 119.458.082,34 62.719.525,93 56.234.845,44 503.710,97
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 148.350.435,17 128.350.435,17 20.000.000,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern (148.350.435,17)
Sonstige Verbindlichkeiten 126.063,35 126.063,35 0,00 0,00
davon aus Steuern (126.063,35)
267.934.580,86 191.196.024,45 76.234.845,44 503.710,97
30.9.2023
davon Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 104.427 50.872 52.283 1.272
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.199 66.199 10.000 22.000
davon gegenüber Gesellschaftern (98.199)
Sonstige Verbindlichkeiten 122 122 - -
davon aus Steuern (122)
202.748 117.193 62.283 23.272

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Vergütungen für erbrachte Dienstleistungen sowie aus Erträgen aus Forderungsankäufen.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge resultieren unter anderem aus Erträgen aus der Weiterbelastung von Kosten in Höhe von 100.382,04 Euro (Vorjahr: TEUR 106). Im Ausweis sind zudem periodenfremde Erträge in Höhe von 15.770,33 Euro (Vorjahr: TEUR 9) enthalten, die sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen ergeben.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen in Höhe von 4.542.578,83 Euro (Vorjahr: TEUR 4.405) Aufwendungen für externe IT-Leistungen und Aufwendungen für Wirtschaftsauskünfte in Höhe von 1.705.484,33 Euro (Vorjahr: TEUR 1.300). Im Ausweis sind zudem Leasingraten für immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 3.174.867,84 Euro (Vorjahr: 3.175 TEUR) enthalten.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Beratungsaufwendungen in Höhe von 134.240,50 Euro (Vorjahr: TEUR 217), Aufwendungen für Aushilfen in Höhe von 518.037,36 Euro (Vorjahr: TEUR 181) und Aufwendungen für Porti und sonstige Postleistungen in Höhe von 1.154.423,56 Euro (Vorjahr: TEUR 815).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 3.466.565,12 Euro (Vorjahr: TEUR 1.812) und die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 15.994,00 Euro (Vorjahr: TEUR 13).

Sonstige Angaben

Am Bilanzstichtag bestehen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Leasingvertrag für immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 6.349.735,68 Euro (Vorjahr: 9.525 TEUR) bei einer Restlaufzeit von 2 Jahren sowie aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt 7.972.293,13 Euro (Vorjahr: TEUR 2.362) bei verbleibenden Laufzeiten zwischen 1 und 11 Jahren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers ein Honorar in Höhe von 20.400,00 Euro (Vorjahr: TEUR 46) berücksichtigt, davon entfielen auf Abschlussprüfungsleistungen des Vorjahres TEUR 4.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 176 Mitarbeiterinnen und 79 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Geschäftsführung gehören folgende Mitglieder an:

 

Andreas Appel

Geschäftsführer der Bad Homburger Inkasso GmbH, Bad Vilbel

 

Dr. Thomas Schneider

Geschäftsführer der Bad Homburger Inkasso GmbH, Bad Vilbel

Nach § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Zwischen der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG und der BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag.

Die BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH wird in den Konzernabschluss der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG, Bad Homburg v. d. Höhe, einbezogen. Der Konzernabschluss wird elektronisch in das Unternehmensregister eingestellt.

Nachtragsbericht

Nach dem 30. September 2024 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses fielen keine berichtspflichtigen Vorgänge an.

 

Bad Vilbel, den 8. April 2025

BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH

A. Appel

Dr. T. Schneider

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH, Bad Vilbel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH, Bad Vilbel, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH, Bad Vilbel, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 9. April 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Marijan Nemet, Wirtschaftsprüfer

Dr. Sascha Schmitz, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 der BHS Bad Homburger Servicegesellschaft mbH ist am 28. April 2025 festgestellt worden.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

34 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.