Rollladen A - Z GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Flachglas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Krabbe seit 5.7.2016 | Geschäftsführer |
Stephan Marcus Wilhelm Schweiker seit 19.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BE BAUELEMENTE GMBHLeopoldshöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Insgesamt hat sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Preise sind im Jahresdurchschnitt in 2023 um rd. 7,3 % (Vorjahr 8,4 %) gestiegen. Dies ist seit 1993 der höchste Stand. Angeheizt wurde die Preisentwicklung im letzten Jahr durch die weiterhin stark gestiegenen Energiepreise. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich in 2023 auf 45,78 Millionen erhöht (Vorjahr 45,6 Millionen). Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote stieg in 2023 auf 5,7 % (Vorjahr 5,4 %). (Quelle. Statistisches Bundesamt Destatis) Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 0,3 % geschrumpft. Im gesamten Jahresverlauf war die Wirtschaft von einer Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen des massiven Kaufkraftverlustes im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Bau) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Auch der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. 2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist schwerpunktmäßig im Bau/Baunebengewerbe tätig. Maßgeblich für das Geschäft der Gesellschaft ist der Fenster- und Türenmarkt in Deutschland. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Mindestens 400.000 neue Wohnungen werden pro Jahr gebraucht, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Daher wird die Bundesregierung auch 2024 massiv in den Bau bezahlbarer und klimafreundlicher Wohnungen investieren. Weitere Gründe für die Belebung im besagten Bau/Baunebengewerbe sind neben der Stabilität des Arbeitsmarktes und der erwarteten Einkommensverbesserungen, die zunehmend angespannten Mietsituationen in Wachstumsregionen. 3. Geschäftsmodell Die BE Bauelemente GmbH gehört zur Schweiker Gruppe, die eine der führenden Hersteller von Fenster und Türen sowie Rollläden in Deutschland ist. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt am Standort Leopoldshöhe hochwertige Kunststoff-Fenster und -Türen und am Standort Großkugel hochwertige Aluminiumfenster und -Türen und vertreibt Kunststoff-Fenster und Kunststoff-Rollläden aus der Fertigung der Schweiker Gruppe. 4. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr Nach dem guten Geschäftsverlauf im Jahr 2022 ist auch das Geschäftsjahr 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen rückblickend zufriedenstellend gewesen, wenngleich die geplanten Umsatzerlöse und das geplante Jahresergebnis nicht erreicht wurden. Mit einem Auftragsbestand von T€ 14.875 zu Beginn des Jahres hatte die Gesellschaft das notwendige Polster, um die geplanten Ziele in den ersten Monaten zu realisieren bzw. über zu erfüllen. Das Geschäftsjahr 2023 startete jedoch mit einem sehr schleppenden Auftragseingang. Von Beginn an konnte die Gesellschaft die gesteckten Planwerte im Auftragseingang nicht erreichen. So lag der Auftragseingang zum Halbjahr bei - 22 % unter dem Vorjahr - 19 % unter Plan. Auch in der zweiten Jahreshälfte konnte die Gesellschaft weiterhin die geplanten Auftrageingänge nicht realisieren, so dass am Ende des Jahres ein deutliches Umsatzminus zum Vorjahr von 15,6 % erzielt wurde. Durch eine straffe Kostenstruktur und den deutlich besseren Wareneinsatz im Vergleich zum Vorjahr, konnte die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 vor dem Hintergrund des rückläufigen Auftragseingangs mit einem zufriedenstellenden Jahresergebnis abschließen. Das Ziel, das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2022 leicht zu übertreffen, konnte insoweit nicht erreicht werden. Ein wichtiger Bestandteil des positiven Jahresergebnisses war erneut der Vertrieb der Produkte der Tochtergesellschaft Schweiker Sp. z. o. o. in Polen. Mit den Produkten der Tochtergesellschaft kann dem aggressiven Preisdruck durch den Wettbewerb entgegengetreten werden und neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Der Preisdruck durch den aggressiven Wettbewerb, nach wie vor hohe, wenn auch leicht rückläufige Einkaufspreise bei Rohmaterialien im Jahresverlauf sowie ein verhältnismäßig höherer Anteil an Handelswaren führten letztlich zu einer erneut vergleichsweise hohen Materialeinsatzquote. In Realation zur Gesamtleistung konnte die Materialeinsatzquote (ohne Fremdleistungen) jedoch auf rd. 55,8 % (Vorjahr rd. 59,9 %) aufgrund einer Entspannung der Beschaffungspreisentwicklung reduziert werden. Das Rohergebnis aus dem Jahr 2022 konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr in absoluter Höhe vor dem Hintergrund der rückläufigen Umsatzerlöse nicht bestätigt werden. Gleichwohl hat sich dies relativ betrachtet gegenüber dem Vorjahr etwas verbessert. Die Personalaufwendungen entsprechen trotz erfolgter deutlicher Lohn- und Gehaltssteigerungen in etwa denen des Vorjahres. Des Weiteren hat die Gesellschaft erneut eine Inflationsausgleichsprämie in 2023 gezahlt. Im Jahresdurchschnitt wurden in 2023 416 (Vorjahr 418) Personen, davon 16 (Vorjahr 18) Auszubildende beschäftigt. Frei gewordene Stellen wurden zum Ende des Jahres nicht neu besetzt. Der Abschreibungsaufwand war mit T€ 1.057 auf Vorjahresniveau. Die Investitionen in das Anlagevermögen bewegten sich mit T€ 1.132 ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich umsatzbedingt bzw. geschäftsvolumenbedingt insbesondere bei Ausgangsfrachten und Verpackungsmaterial reduziert. Im Verhältnis zur gesunkenen Gesamtleistung waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr leicht steigend. Das Betriebsergebnis (Jahresergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und sonstigen Steuern) liegt aufgrund der deutlich gesunkenen Gesamtleistung rund T€ 962 unter dem des Vorjahres. Dass im Geschäftsjahr insgesamt ein noch recht ordentliches Betriebsergebnis erreicht werden konnte, ist auf die vorgenannt dargestellten Steuerungsmaßnahmen der Geschäftsleitung zurückzuführen. Das Finanzergebnis ist mit T€ 273 um T€ 108 niedriger als im Vorjahr und vor allem belastet durch eine im Jahresverlauf höhere Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Die Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft Schweiker Sp. z. o. o hat in unveränderter Höhe das Finanzergebnis positiv beeinflusst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde im Gesamtbild ein gutes Ergebnis mit einem akzeptablen operativen Cashflow erzielt worden. Das EBIT (T€ 3.055) und das EBITDA (T€ 4.112) waren in absoluter Höhe geringer als im Vorjahr. Die EBITDA-Marge konnte insgesamt mit rd. 5,4 % gegenüber 5,5 % im Vorjahr im Kern bestätigt werden. Zum Jahresende hat die Gesellschaft den Geschäftsbetrieb eines regionalen Aluminiumherstellers aus Ostwestfalen übernommen. Aus dieser Transaktion erwartet die Geschäftsführung vor allem einen positiven Impuls im Vertrieb und damit im erwarteten Geschäftsverlauf 2024. 5. Lage der Gesellschaft Die Ertragslage war durch die vorstehend zum Geschäftsverlauf erläuterten Umstände im abgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Die eingeleiteten Gegenmaßnahmen haben zu einer zufriedenstellenden Ergebnissituation geführt. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit war geringer als im Vorjahreszeitraum aber ebenfalls positiv. Die Vorräte des Unternehmens liegen nach wie vor primär beschaffungspreisinduziert auf einem hohen Niveau. Die Gesellschaft hat Ende 2023 einen hohen Vorratsbestand sowie einen sehr großen Bestand an Halb- und Fertigwaren. Dies lag vor allem daran, dass zum Ende des Jahres viele Kunden die fertiggestellten Waren nicht mehr zum bestätigten Liefertermin ausgeliefert haben wollten. Viele Kunden haben die Liefertermine auf das neue Jahr verschoben. Die Verschuldung hat sich trotz der höheren Bilanzsumme strukturell nicht wesentlich geändert. Die Eigenkapitalsituation hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch das erzielte Jahresergebnis verbessert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 43,5 % (Vorjahr 40,6 %). Die Zahlungsfähigkeit war während des abgelaufenen Geschäftsjahres durch den positiven operativen Cash Flow und die der Gesellschaft von Kreditinstituten eingeräumten Kreditlinien stets gewährleistet. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen konnten aus dem laufenden operativen Cash Flow teilweise finanziert werden. Die Vermögens- und Finanzlage ist im Gesamtbild insgesamt geordnet. Eine Eigenkapitalquote von 43,5 % trägt zu einem sehr soliden Gesamtbild bei. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Unternehmenssteuerung werden Größen wie Auftragseingang und -bestand, Rohergebnis, EBIT (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen), operativer Cashflow und die Eigenkapitalquote herangezogen. Die Kennzahlen sind im Lagebericht an den entsprechenden Stellen erkennbar bzw. erwähnt. 7. Lage der Tochtergesellschaften Die Tochtergesellschaften Schweiker Sp. z. o. o. in Polen und die BE Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG verzeichneten im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls eine erfreuliche Geschäftsentwicklung ihrer Vermögens-, Finanz und Ertragslage. Beide Gesellschaften erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr positive Ergebnisse und konnten ihre Verschuldung weiter verringern. 8. Risikoberichterstattung Wesentliche Risiken der voraussichtlichen Entwicklung sind Qualitäts- und Gewährleistungsrisiken. Diesen wird bereits im Vorfeld durch die Prüfung der Lieferanten und im Prozess der Entwicklung und Fertigung begegnet. Der Ausbau des Qualitätsmanagements und kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen tragen zur weiteren Steigerung und Sicherung der Produktqualität bei. Im Unternehmen liegen keine berichtspflichtigen Einzelrisiken vor, auch aus dem Zusammenwirken von weniger bedeutenden Einzelrisiken sind keine erheblichen negativen Konsequenzen zu befürchten. Das Risikomanagement wird kontinuierlich ausgebaut und verbessert und umfasst alle relevanten Bereiche. Im Rahmen des Risikomanagements werden Ziele im Unternehmen klar festgelegt und überwacht. Wesentliche Risiken sowie deren Veränderung werden im kontinuierlichen Berichts- und Controllingsystem erfasst, was eine zeitnahe Reaktion gewährleistet. Preisänderungsrisiken werden, soweit möglich, an die Kunden weitergegeben. Ausfallrisiken werden durch Bonitätsprüfung begrenzt. Des Weiteren wird ein effizientes Mahnwesen genutzt. Fremdwährungsrisiken sind nicht vorhanden, da wir überwiegend im Euroraum tätig sind und in anderen Fällen in Euro abrechnen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch die Bereithaltung von ausreichenden Kreditlinien, Vorhaltung von liquiden Mitteln und projektbezogene Finanzierung begegnet. Durch die Verteilung der Märkte sowohl in regionaler als auch in kundenbezogener Hinsicht sind wirtschaftspolitische Risiken breit gestreut und erlauben flexible Strategien auch bei unsicherer Lage auf den Märkten. Es ist sichergestellt, dass zum einen Risiken früh erkannt, bewertet, und zum anderen bei Eintritt eines Risikofalls entsprechende Maßnahmen getroffen werden können. Es sind abschließend derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. 9. Chancen und Risiken In der Fensterbranche herrscht nicht mehr bedingungsloser Optimismus. Durch die deutlichen Zinssteigerungen und erhöhten Baukosten werden viele Neubauprojekte abgesagt. Die Prognose des Neubaus von Einfamilienhäusern ist stark gedämpft. Weiterhin gute Aussichten gibt es jedoch für die Sanierung bzw. Renovierung des Eigenheims. Hier stehen Energiesparmaßnahmen im Fokus. Die Wettbewerbsfähigkeit wurde durch die erstellten Fertigungseinrichtungen sowie durch die Produkte der Tochtergesellschaft Schweiker Sp. z. o. o. in Polen deutlich verbessert. 10. Ausblick Die Auswirkungen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sind aktuell im Energiesektor weiter spürbar. Wichtig ist hierbei die Versorgungssicherheit der Gesellschaft. Die Preissteigerungen werden somit möglichst über angepasste Absatzpreise an die Kunden weitergegeben. Für das laufende Geschäftsjahr wird eine Steigerung des Umsatzes aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet, da wir durch die Geschäftsübernahme eines Konkurrenzunternehmens eine größere Vertriebsmannschaft haben und mit dieser das Neukundengeschäft deutlich beleben werden. Die Prognose unserer Kundschaft ist trotz der dargestellten bereits beobachtbaren Branchenrisiken und einer rückläufigen Entwicklung gerade im Renovierungsgeschäft positiv ausgefallen. Durch die vielen durchgeführten Umstellungsmaßnahmen sowie Optimierungen an den Standorten Leopoldshöhe und Großkugel ist die Gesellschaft noch flexibler und schneller geworden, um die Kundenwünsche zeitnah zu realisieren. Hier kann auf ein zukunftsorientiertes Sortiment zurückgegriffen werden. Die im Vorjahresvergleich bereits verbesserte Materialeinsatzquote soll durch ein konsequentes Einkaufsmanagement weiter optimiert und durch die Preisgestaltung entlastet werden. Die Personalaufwendungen werden sich voraussichtlich im laufenden Geschäftsjahr bedingt durch Lohn- und Gehaltssteigerungen um ca. 3-5 % erhöhen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird ein Anstieg der umsatz- und geschäftsvolumenreagiblen Vertriebsaufwendungen erwartet. Insgesamt wird im Geschäftsjahr 2024 ein deutlicher Umsatzzuwachs und eine Ergebnisverbesserung erwartet. In absoluter Höhe erwarten wir ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 von etwa 3,0 bis 3,5 Mio. €. Die Investitionstätigkeit wird sich im laufenden Geschäftsjahr auf Erhaltungsinvestitionen beschränken, die aus dem operativen Cashflow finanziert werden. Die mit der geplanten Reduzierung des working capitals zufließende Liquidität und der im laufenden Geschäftsjahr erwartete positive Cashflow werden zur weiteren Verringerung der Finanzverbindlichkeiten der Gesellschaft verwendet.
Leopoldshöhe, 7. Juni 2024 Gez. Stephan Schweiker Gez. Michael Krabbe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Firma BE BAUELEMENTE GMBH hat ihren Sitz in Leopoldshöhe und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lemgo unter HRB Nr. 6105 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes beachtet. Soweit Ausweisänderungen vorgenommen wurden, wurden die Vorjahreswerte zur Vergleichbarkeit entsprechend angepasst. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB unter Beachtung rechtsformabhängiger Besonderheiten. Die Gesellschaft ist nach den in §§ 267 HGB bezeichneten Größenklassen eine große Kapitalgesellschaft. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB und der §§ 268 - 274 a HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a HGB erstellt. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung grundsätzlich wie folgt: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Zugänge werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Von Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden als sofortiger Aufwand ohne Erfassung im Anlageverzeichnis verbucht und Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden zusammengefasst (Pool) aktiviert und unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. Der unterschiedliche Fertigungsgrad der unfertigen Erzeugnisse wird bei der Bewertung angemessen berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt mit den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten zuzüglich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Liquide Mittel Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag und bis zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Method (PUC) bewertet und angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungen Für Ausgaben oder Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungen vorgenommen. Währungsumrechnungen Die auf Fremdwährung lautenden Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie die auf Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag, unter Beachtung der Restlaufzeit, angesetzt. Latente Steuern Für zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, durch Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten die sich in der Zukunft ausgleichen werden, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt. C. Angaben zu Posten der Bilanz 1. Aktivseite Die Entwicklung der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibung ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Des Weiteren ist aus dem Anlagespiegel die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen ersichtlich. Die Entwicklung und Gliederung des Finanzanlagevermögens ist unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen beinhalten Ausleihungen an verbundene Unternehmen i.S.d. §§ 15, 18 AktG. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB betragen TEUR 230 (Vorjahr TEUR 230). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen unverändert Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr aus. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 278 (Vorjahr TEUR 221) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Sinne der §§ 15, 18 AktG. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB betragen TEUR 102 (Vorjahr TEUR 121). Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr TEUR 150) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden. Für zukünftig entstehende Steuerentlastungen durch Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen wurden unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 32,5 % aktive latente Steuern gebildet. Die Position entwickelte sich wie folgt:
Ein der Höhe der aktiven latenten Steuern entsprechender Betrag des Gewinns oder der frei verfügbaren Rücklagen unterliegt gem. § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. 2. Passivseite Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 700.000,00 und ist voll einbezahlt. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres i.H. von EUR 6.673.024,58 enthalten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 129.104,00 (Vorjahr EUR 128.424,00) bestehen gegenüber Versorgungsempfängern. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Als Rechnungszins wurden 1,82 % auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts angesetzt und als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Einkommenstrend wurden 0,0 %, als Inflationstrend 0,00 % und als Rententrend 0,00 % berücksichtigt. Unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,74 % auf Basis des 7-Jahresdurchschnitts würde die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen EUR 132.713,00 statt EUR 128.424 betragen. Der Unterschiedsbetrag von EUR 4.289 ist gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Der in der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthaltene Zinsanteil von EUR 2.339,00 (Vorjahr EUR 2.411,00) ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" mit ausgewiesen. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere folgende Rückstellungen enthalten:
Die Verbindlichkeiten ist aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte zu Lasten der Immobilie der Gesellschaft und zu Lasten der Immobilien eines verbundenen Unternehmens, durch Sicherungsübereignung des Anlagevermögens und des Warenlagers sowie durch Globalzession der Forderungen abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen weitestgehend durch im Einzelnen nicht ermittelte Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.380 (Vorjahr TEUR 1.499). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten im Sinne der §§ 15, 18 AktG. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB sind mit TEUR 1.032 (Vorjahr TEUR 567) enthalten. D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB in Höhe TEUR 500 (Vorjahr TEUR 500) durch Bürgschaften für Kreditlinien gegenüber Kreditinstituten einer Schwestergesellschaft. Die Vermögens- und Finanzlage der Schwestergesellschaft ist geordnet. Die Gesellschaft verfügt über angemessenes Eigenkapital. Die Ertragslage der Gesellschaften ist positiv. Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht uneingeschränkt nachgekommen. Aus der Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin der BE Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Besigheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRA 723 508, drohte am Abschlussstichtag keine Inanspruchnahme. Die BE Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG verfügt über eine gute Eigenkapitalausstattung, erzielt nachhaltig gute Ergebnisse und kommt ihren finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nach. Am Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung:
E. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (nach Abzug von Erlösschmälerungen) gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten wie folgt:
Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 91). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten den Aufwand aus der Veränderung aktiver latenter Steuern von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6). F. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Geschäftsführer):
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Der Geschäftsführer Stephan Schweiker ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Michael Krabbe ist einzelvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen an Geschäftsführer Die Angabe der Höhe der Vergütungen an Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer verrechnete Gesamthonorar verteilte sich wie folgt:
Anteilsbesitz
Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Firma BE Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Besigheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRA Nr. 723 508. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagen zum Anhang Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. G. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Leopoldshöhe, 7. Juni 2024 Gez. Stephan Schweiker Gez. Michael Krabbe
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BE BAUELEMENTE GMBH, Leopoldshöhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BE BAUELEMENTE GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BE BAUELEMENTE GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 07. Juni 2024 HWS
GmbH & Co. KG
Gez. Martin Helmich, Wirtschaftsprüfer Gez. Robert Voith, Wirtschaftsprüfer |
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