PACS Agentur UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stanislav Bak seit 16.6.2023 | Geschäftsführer |
Yulia Bak seit 26.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.00% | |
Stanislav BakBAK Holding GmbH | 33.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R.K. Intensivpflegedienst GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft mit Standort Hannover bietet seit 2018 Leistungen auf dem Gebiet der außerklinischen Intensivpflege an. Sie ist Teil eines Netzwerkes der R.K Intensiv neben weiteren Standorten im norddeutschen Raum und versorgte im Jahr 2023 bereits in den Gebieten Sontra (Hessen), Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Insgesamt stehen 21 Wohngemeinschaftsplätze zur Verfügung: 3 in Hemmingen, 6 in Empelde sowie 12 für Erwachsene in Vahrenwald. Als spezialisierte Form der Krankenpflege richtet sie sich im Bereich der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung an Menschen, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit täglich und zu unvorhersehbaren Zeiten lebensbedrohliche gesundheitliche Situationen auftreten können, die die permanente Interventionsbereitschaft durch geeignete Pflegefachpersonen erforderlich machen. Die außerklinische Intensivversorgung ist ein komplexes, individuell abzustimmendes ambulantes Leistungsangebot. Die Pflege erfolgt außerklinisch in der Regel als Einzelversorgung in ambulanter Form. Alternativ bietet die Gesellschaft auch die Versorgung im Rahmen einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft an. Der „Markt“ für die Versorgungsleistungen ist insbesondere neben der Stadt Hannover und der Region Hannover das norddeutsche Einzugsgebiet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist durch Stagnation als Ergebnis hoher Inflation, steigender Zinsen und gedämpfter Nachfrage geprägt. Die leere Staatskasse stellt insbesondere auch das bestehende Sozial- und Gesundheitssystem vor erhebliche Herausforderungen. Als Teil der gesundheitlichen Vor- und Fürsorge steht auch die außerklinische Intensivpflege vor einigen Herausforderungen, wobei insbesondere Personalmangel, Arbeitsbelastung, finanzielle Belastungen aufgrund erheblicher Kostensteigerungen und nicht zuletzt die Bürokratie keine günstigen Rahmenbedingungen darstellen. Auch das tägliche Erbringen optimaler Versorgungsleistungen wird erschwert durch komplexe Krankheitsbilder, Versorgungsbrüche und emotionalen Stress. Gesetzesvorhaben zur Verbesserung der Versorgung in der außerklinischen Intensivpflege bringen zwar teilweise Verbesserungen der Situation, führen jedoch auch zu neuen Herausforderungen und bürokratischen Hürden. Die außerklinische Intensivpflege wird angesichts der demografischen Entwicklung und der steigenden Zahl chronisch erkrankter Menschen weiter an Bedeutung gewinnen, wobei die Beseitigung der bestehenden Defizite unter Vermeidung der Schaffung neuer Problembereiche in diesem komplexen und heterogenen Versorgungsfeld eine zentrale Aufgabe der Gesundheitspolitik sein wird. Der Fachkräftemangel ist auch im Bereich der außerklinischen Intensivpflege wie bei der Pflege allgemein deutlich zu spüren und belastet die Dienste und Einrichtungen gleichermaßen wie die betroffenen Familien. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft wächst weiter kräftig. Die auch durch die Coronakrise belastete Gründungs- und Anlaufphase ist mit dem Geschäftsjahr 2023 endgültig erfolgreich abgeschlossen. Das Leistungsangebot und die Durchführung der Betreuungs- und Versorgungsleistungen wird quantitativ als auch qualitativ von den Patienten angenommen und schlägt sich als verlässliche und hochwertige Betreuung nieder. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber den Vorjahren deutlich erhöht. Neben der 1:1 ambulanten Intensivpflege wurde das Betreuungsangebot in Wohngemeinschaften weiterhin ausgebaut und verfügt über derzeit 21 Plätze in 3 Standorten in Hannover und Umgebung. Allerdings ist im Personalbereich eine deutliche Kostensteigerung zu verzeichnen, so dass die Ertragsseite durch entsprechende Kostensteigerungen in erheblichem Umfang erfolgsmäßig kompensiert wurde. Der Sachaufwand steigt erwartungsgemäß mit der Erhöhung der Umsatzerlöse. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 68 Personen im ambulanten Bereich und in den Intensivpflege-WG durchschnittlich 9 Personen betreut, was eine Steigerung um 22,65 % im Vergleich zum Vorjahr ausmacht. Die Zahl der Mitarbeiter beträgt zum Stichtag 401. Etwaige Gebäudeinvestitionen betragen 433 T€ im Berichtsjahr und die Erneuerung bzw. Ausweitung des Fuhrparks lagen bei 13 Personenkraftwagen. 3. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft 3.1. Ertragslage Gesellschaft in T€ scroll
Das betriebliche Ergebnis liegt bei 1.770 T€ und ist zum Vorjahr um 1.173 T€ gestiegen. Die Umsätze aus Erbringung der Intensivpflege-Leistungen haben sich deutlich erhöht. Hierfür war allerdings entsprechend erhöhter Personaleinsatz erforderlich, so dass die Personalaufwendungen ebenfalls deutlich gestiegen sind. Damit einher gehen ebenfalls Kostensteigerungen bei den Reisekosten, Fahrzeugkosten und Sachkosten im Zusammenhang mit den umgesetzten Leistungen. Das Vorjahresergebnis ist durch Sonder-Einnahmeeffekte wesentlich beeinflusst und insoweit bezüglich der Aussagekraft und Vergleichbarkeit erheblich beeinträchtigt. Das neutrale Ergebnis ist im Berichtsjahr deutlich zurückgegangen. Hauptursache dafür ist, dass im Vorjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 295 T€ angefallen waren. Auch das Finanzergebnis hat sich verschlechtert, was im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme der Kreditlinie bei der Volksbank im Zusammenhang mit den Neu- und Umbaumaßnahmen zurückzuführen ist. 3.2. Vermögenslage in T€ Das Umlaufvermögen bildet den größten Anteil an der Vermögensstruktur. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 285 T€ (rund 24 %) erhöht. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Abrechnungen gegenüber Rehabilitationsträgern. Die Forderungen an Gesellschafter haben sich um 1.823 T€ erhöht. Die langfristigen Anlagevermögen stiegen um 1.408 T€ und betreffen im Wesentlichen die Anschaffung neuer Kraftfahrzeuge. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen die Finanzierung der Kraftfahrzeuge und haben sich im Berichtsjahr um 564 T€ erhöht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Lohn- und Lohnsteuerverbindlichkeiten des Monats Dezember, welche erst im Folgejahr fällig sind. 3.3. Finanzlage der Gesellschaft in T€ Zum Bilanzstichtag weist die R.K. Intensivpflegedienst GmbH ein Eigenkapital von insgesamt 3.220 T€ aus (Vorjahr: 1.495 T€). Dadurch ist die Eigenkapitalquote auf 41,4 % angestiegen. Die finanz- und erfolgswirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich wie folgt: scroll
Die potentiellen Zahlungsmittel (Kreditlinie Bank) sind nicht ausgeschöpft. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf 1.491 T€. Demgegenüber erreichte der Cashflow aus der Investitionstätigkeit im Berichtsjahr einen Wert von -1.875 T€. Der Finanzmittelfonds setzte sich zum 31.12.2023 aus dem in der Bilanz ausgewiesenen Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von 201 T€ zusammen. 3.4. Zusammenfassung Der Aufbau und der Beginn der Leistungserbringung fielen in den Zeitraum der Corona-Pandemie. Die neben der Etablierung des Pflegedienstes als Neugründung hieraus erwachsenen zusätzlichen Herausforderungen, Entwicklungen und wirtschaftlichen Auswirkungen infolge des Coronavirus hat die Gesellschaft erfolgreich bewältigt. Das Geschäftsjahr 2023 stellt das erste, von wesentlichen externen Einflüssen auch auf die Rechnungslegung unbelastete ordentliche Geschäftsjahr der Gesellschaft dar. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft insgesamt als gut zu bezeichnen. Es sind keine Anzeichen von internen oder externen negativen Einflussfaktoren erkennbar, die den Bestand der Gesellschaft beeinträchtigen oder gefährden könnten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind insbesondere die Umsatzerlöse, die Personalaufwendungen und Personalaufwandsquote sowie das Jahresergebnis zu nennen. Die Umsatzerlöse aus häuslicher Behandlungspflege haben sich um rd. 54 % von 16.775 T€ auf 25.768 T€ deutlich erhöht, wogegen die Erträge aus ambulanter Pflege mit 686 T€ gegenüber dem Vorjahr mit 647 T€ auf vergleichbarem Niveau geblieben sind. Der Personalaufwand hat sich mit 21.936 T€ gegenüber dem Vorjahr mit 15.448 T€ um rd. 42 % ebenfalls deutlich erhöht und geht einher mit dem Anstieg der Umsatzerlöse. Aufgrund des deutlichen Anstiegs der betrieblichen Erträge ist die Personalaufwandsquote von 82,3 % auf 79,9 % gesunken. Da die Intensivpflege mit hohen Personalkosten verbunden ist, welche aufgrund der komplexen, individuell abzustimmenden ambulanten Leistungserbringung eine flexible Personalanpassung bedingen, stellt eine genaue Ermittlung und Steuerung eine große Herausforderung des Unternehmens dar. Das Jahresergebnis ist mit 1.725 T€ gegenüber dem Vorjahr mit 919 T€ stark gestiegen, wobei im Vorjahresergebnis Sondereffekte in Form von Zuschüssen und Erstattungen iHv 781 T€ enthalten sind und eine Vergleichbarkeit der Jahresergebnisse neben anderen besonderen Einflussfaktoren bereits insoweit nur eingeschränkt gegeben ist. C. Risiko- und Chancenbericht Die außerklinische Intensivpflege ist vor allem vor dem Hintergrund medizinischer und medizintechnischer Fortschritte in den letzten Jahren stark gestiegen. Die stetig steigenden Zahlen zeigen vermehrt auch medizinisch-therapeutische Fehlversorgungen auf und stellen auch die professionelle pflegerische Versorgung auf den Prüfstand. Das 2020 in Kraft getretene Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) mit dem Ziel, die Qualität der Versorgung für Patienten mit besonders hohem Bedarf an medizinischer Behandlungspflege zu verbessern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern, war ein erster Schritt zur Optimierung der Versorgung. Ab 2023 hat das IPReG wesentliche Veränderungen durch neue Regelungen für die Verordnung und Finanzierung von außerklinischer Intensivpflege eingeführt, deren Umsetzung für diese Pflegebertriebe einige Herausforderungen darstellt aber auch Chancen bietet. Letztlich sind es die knapp bemessenen personellen Ressourcen in der AKI, die auch in der Zukunft ein ausschlaggebender Faktor für mögliche inadäquate und lückenhafte Versorgungsverläufe sein können und auch ein weiters Wachstum der Gesellschaft gefährden könnten. Der Aufbau außerklinischer Netzwerke wie auch die Stärkung der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Versorgungsschnittstellen in der AKI sind Bausteine zur Verminderung von Risiken bei gleichzeitigen Chancenerhöhungen im Hinblick auf eine optimale Leistungserbringung der Pflegedienste. Sie stehen neben der Bewältigung des Fachkräftemangels dabei im Fokus einer verbesserten Erbringung der pflegerischen Leistungen. D. Prognosebericht Aufgrund des weiterhin wachsenden Bedarfs für außerklinische Intensivpflege ist die Prognose für Intensivpflegedienste in Deutschland insgesamt positiv. Die außerklinische Intensivpflege bleibt ein Wachstumsmarkt, welcher auch zunehmend durch Unternehmens-Übernahmen und den Trend zu größeren Pflegediensteinheiten gekennzeichnet ist. Neugründungen im Bereich der unterschiedlichen Versorgungsformen der außerklinischen Intensivversorgung haben an Dynamik eingebüßt, so dass kaum neue Einrichtungen entstanden sind, die den gestiegenen Bedarf auffangen können. Hiervon profitieren etablierte Unternehmen wie die R.K. Intensiv in besonderem Maß, wenngleich die vorstehend dargestellten Herausforderungen, insbesondere in Form des Fachkräftemangels, zu bewältigen sind, was der Gesellschaft bislang jedoch immer in ausreichendem Maße gelang. Davon kann auch in der näheren Zukunft ausgegangen werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024 rund 2.800 T€ betragen wird. Ausschlaggebend hierfür sind die fortgesetzte Umsetzung der Wachstumsstrategie. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023scroll
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen der Pflegebuchführungsverordnung und des GmbHG aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Posten „Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen“ ist nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da die bisher unter diesem Posten ausgewiesenen Gebühren für die externe Leistungsabrechnung seit dem Geschäftsjahr im Materialaufwand ausgewiesen werden. Eine zahlenmäßige Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte nicht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagegüter wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen Afa-Tabellen und nach der linearen Methode vorgenommen. Erhaltene Zuwendungen für Investitionen werden bei zweckentsprechender Verwendung unter dem „Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens“ gemäß § 5 Abs. 2 PBV bilanziert. Die Auflösung erfolgt entsprechend den Abschreibungen auf die geförderten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nominalbetrag bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagennachweis als Bestandteil des Anhangs. Der Bruttoanlagenspiegel stellt sich wie folgt dar: scroll
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Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Unter den sonstigen Finanzanlagen werden verzinsliche Ausleihungen von 332.500,00 € ausgewiesen. Die Forderungen an Gesellschafter oder Träger der Einrichtung betreffen wie im Vorjahr vollständig sonstige Forderungen und haben auch vollständig eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Rückstellungen sind Urlaubsrückstellungen (€ 147.746,09), Rückstellungen für Personalkosten (€ 333.383,55), sonstige Rückstellungen (€ 13.593,80), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (€ 42.252,92) sowie Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten (€ 3.236,00) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2023 scroll
Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht nach § 251 oder § 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt T€ 420 aus Miet- und Leasingverträgen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Yulia Bak Weitere Geschäftsführer: Stanislav Bak. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht auf Unterlassen der Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine besonderen Vorgänge eingetreten, die - wenn sie sich während des Geschäftsjahres 2023 vollzogen hätten - Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehabt hätten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.725.056,29 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von € 1.470.213,54 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hannover, den 14. Oktober 2025 Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die R.K. Intensivpflegedienst GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der R.K. Intensivpflegedienst GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der R.K. Intensivpflegedienst GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und der Lagebericht R.K. Intensivpflegedienste GmbH, Hannover, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, am 14. Oktober 2025 CURACON GmbH Wittek, Wirtschaftsprüferin Köpke, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsbeschluss zum 31. Dezember 2023Der Jahresabschluss 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22. September 2025 festgestellt. |
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