ULD - United Logistics & Distribution GmbH

Dradenaustraße 20, 21129 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 104372
Eingetragen
3.3.2008
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Gegenstand
Vermittlung von Speditions- und Logistikdienstleistungen, die Lagerhaltung, die Nachbearbeitung und Konfektionierung von Waren, der Handel mit und die Vermittlung von Waren aller Art; erlaubnispflichtige Tätigkeiten sind ausgeschlossen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Claus Mielke
seit 5.10.2015
Geschäftsführer
Cengiz Cevik
seit 19.4.2011
Geschäftsführer
Knut Dreyer
seit 3.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Gerd Peter Helmut Gläser
55.00%
45.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gerd Peter Helmut Gläser
Hongkong, China
13.750 €
55.00%
Marxen
11.250 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ULD - United Logistics & Distribution GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlage des Unternehmens

Die ULD United Logistics & Distribution GmbH (kurz: ULD) mit Sitz in Hamburg verfügt über ein umfangreiches Portfolio an Dienstleistungen im Bereich der Hafenlogistik. Die Dienstleistungen umfassen den Warenimport, den Lagerumschlag, die kurz- und langfristige Lagerung, die Nachbearbeitung, Konfektionierung und den Weitertransport von Waren jeglicher Art, insbesondere im Bereich der Konsumgüter. Die ULD greift zurück auf langjährige Erfahrung im Umgang mit Discountern, erweitert sein Portfolio im Bereich der E-Commerce Fulfillment Solutions und ist Teil eines Partnernetzwerks mit Zugriff auf alle relevanten Hafenplätze in Fernost und in Europa.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Ebenso ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

2. Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 wurden in deutschen Seehäfen 267,8 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das ist ein Rückgang um -4,0% gegenüber dem Vorjahr (2022: 279,1 Millionen Tonnen). Damit setzte sich im Jahr 2023 der wirtschaftliche Abschwung fort, nachdem im Jahr 2022 bereits ein Rückgang von 3,2% verzeichnet werden konnte. In der Gesamtschau verzeichneten die deutschen Seehäfen zuletzt das geringste Umschlagvolumen seit 20 Jahren. Die von der russischen Invasion der Ukraine und der Lage im Nahen Osten ausgehenden geopolitischen und weltwirtschaftlichen Verwerfungen wie auch der wiedererstarkende Protektionismus haben bedeutende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und auf die Seehäfen.

Das höchste Umschlagsvolumen erzielten die deutschen Seehäfen wie auch im Vorjahr mit den Märkten in Europa, Asien und Amerika. Mit europäischen Ländern wurden insgesamt rund 136 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen (- 8,6 %), davon 92,1 Millionen Tonnen mit Ländern der Europäischen Union (- 4 %). Der Umschlag mit asiatischen Ländern betrug 46,9 Millionen Tonnen (- 2,8 %), davon wurden 20,1 Millionen Tonnen mit China (- 3,8 %) umgeschlagen. Mit Amerika betrug das Umschlagsvolumen 2023 insgesamt 52,2 Millionen Tonnen (+9,3 %), davon 27,9 Millionen Tonnen mit den Vereinigten Staaten (+26,9 %).

Der Hafenstandort Hamburg schlug im Jahr 2023 107,3 Millionen Tonnen Güter um (- 3,9 %), gefolgt von Bremen/Bremerhaven (54,5 Millionen Tonnen; - 8,8 %), Wilhelmshaven (30,4 Millionen Tonnen; - 6,4 %), Rostock (25,1 Millionen Tonnen; +11,2 %) und Lübeck (16,5 Millionen Tonnen; - 5,4 %). Der Containerumschlag lag 2023 bei 12,7 Millionen TEU (- 8,5 %). Die wichtigsten Handelspartner beim Containerverkehr waren China mit 2,6 Millionen TEU (- 12,2 %) vor den USA (1,4 Millionen TEU, - 3,2 %) und Finnland mit 0,54 Millionen TEU, was einer Steigerung von 11,6 % entspricht. Die meisten Container wurden 2023 in Hamburg umgeschlagen (7,7 Millionen TEU), gefolgt von den bremischen Häfen (4,2 Millionen Tonnen) und Wilhelmshaven mit 0,5 Millionen TEU.

(Quelle:

https://zds-seehaefen.de/wp-content/uploads/2023/11/ZDS-Jahresbericht-2022-2023-1.pdf)

3. Geschäftsverlauf

In der Seefracht sorgten hohe Kapazitäten und eine rückläufige Nachfrage für deutlich niedrigere Frachtraten im Geschäftsjahr 2023. Dementsprechend reduzierten sich die operativen Ergebnisgrößen aus dem Importgeschäft in leichtem Maße. Die Erlöse aus Lagerleistungen konnten hingegen leicht erhöht werden. Insgesamt konnte die Anzahl an Aufträgen auf moderat höherem Niveau gegenüber dem Vorjahr ausgebaut werden.

Das Rohergebnis sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR -481, dies entspricht einer Abnahme von -5,6 %. Der Rohertrag liegt mit TEUR -473 absolut und prozentual ca. -6 % unter dem Vorjahresniveau.

Der Jahresüberschuss sank in 2023 um TEUR -332 auf TEUR 804. Wesentliche Einflüsse neben dem gesunkenen Rohergebnis ist das Beteiligungs- und Finanzergebnis, da im Zuge der Zinswende zusätzlich Zinserträge in Höhe von TEUR 94 (Vj. TEUR 1) erzielt werden konnten. Die Personalaufwendungen verblieben auf einem konstanten Niveau in Höhe von TEUR 3.243 (Vj: TEUR 3.235). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 20 gestiegen. Während sich insbesondere die Mietkosten für Büro und Lager um insgesamt TEUR 335 gegenüber dem Vorjahr erhöhten, verringerten sich die Aufwendungen aufgrund eines im Bereich der Unternehmensadministration abgeschlossenen Dienstleistungsvertrages um TEUR -210. Die saldierten Kursverluste liegen in 2023 bei 62 TEUR (Vj.: TEUR 134). Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen sanken die saldierten Kursgewinne in 2023 auf TEUR 37 (Vj.: TEUR 111). Insgesamt liegt damit das Jahresergebnis unter dem Niveau des Vorjahres.

Insgesamt liegt damit das Jahresergebnis um -29% unter dem des Vorjahres.

4. Lage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beläuft sich auf TEUR 7.260 gegenüber TEUR 10.342 zum 31.12.2022.

Nach Verrechnung mit dem Jahresüberschuss 2023 sowie einer Gewinnausschüttung reduziert sich das Eigenkapital auf nunmehr TEUR 3.165 (Vj. TEUR 4.861), so dass die Eigenkapitalquote 43,6 % (Vj.: 47,0 %) beträgt.

In den Bilanzpositionen ergaben sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr deutliche Verschiebungen. Das Umlaufvermögen sank um TEUR -2.968 auf TEUR 6.476 (Vj.: TEUR 9.444). Die wesentlichen Veränderung betrifft die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken infolge des Umsatzrückganges um TEUR -2.544 auf TEUR 3.297 (Vj.: TEUR 5.841). Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken aufgrund einer Kautionsrückzahlung um TEUR -545 auf TEUR 243 (Vj.: TEUR 788).

Die Verbindlichkeiten verminderten sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.808 (Vj. TEUR 4.547). Signifikante Positionen waren die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -277 auf TEUR 1.069. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten ist auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Zoll- und Einfuhrumsatzsteuern in Höhe von TEUR -1.282 auf TEUR 1.389 zu verweisen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere internen Berechnungen insbesondere die Kennzahl BSN (Brutto-Speditionsnutzen), Auftrag pro Position, Umsatzrendite und den Cash Flow heran.

Der Cashflow der Gesellschaft war im Berichtsjahr aufgrund einer Kapitalausschüttung negativ. Dennoch verfügt sie über eine ausreichende Liquidität. Basis des Finanzmanagements ist es, durch konsequentes Forderungscontrolling den Cashflow weiter zu erhöhen und somit weitestgehend eine Eigenfinanzierung zu erreichen. Wenn es betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, werden notwendige Investitionen mittels Leasing finanziert. Bankkredite werden mit Ausnahme einer Zollbürgschaft nicht in Anspruch genommen.

III. Prognosebericht

Die Gesellschaft ging für 2023 von einer deutlich rückläufigen Geschäftsentwicklung im Vergleich zu 2022 aus. Die Entwicklung der Frachtraten ließ bereits im 4. Quartal 2022 auf einen deutlichen Rückgang in der Preisentwicklung und infolgedessen auf einen deutlich niedrigeren Rohertrag schließen. Diese Entwicklung ist, wie prognostiziert, eingetreten. Gleichzeitig konnten die Bemühungen um eine Ausweitung des Auftragsvolumens erfolgreich umgesetzt werden.

Für 2024 rechnen wir mit einer Geschäftsentwicklung auf ähnlichem Niveau wie das Berichtsjahr 2023. Diese Erwartung hat sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung als zu konservativ bestätigt. Die Frachtraten stiegen deutlich und auch die Anzahl der Aufträge konnte erheblich werden. Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Einerseits müssen die Handelsschiffe im Roten Meer durch die Angriffe der Huthi-Rebellen ihre Routen anpassen und verbleiben länger auf See, sodass die Anzahl einzusetzender Container sinkt. Gleichzeitig sind weniger Container produziert worden. Ebenso hat eine sich gut entwickelnde Weltwirtschaft für viel Umschlag gesorgt.

Um weiter erfolgreicher Teil dieser Entwicklungen zu sein, werden wir die bisher erfolgreichen Vertriebsbemühungen zur Neukundengewinnung und Geschäftsausweitung mit Bestandskunden sowie Synergien aus den Digitalisierungsprojekten weiter intensivieren. Die Umsätze werden wie in den Vorjahren, im Jahr 2024 auch stark von der Entwicklung der Frachtraten und Währungskurse abhängen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die Entwicklung der Weltwirtschaft und des Welthandels hat maßgebliche Bedeutung für die Nachfrage nach logistischen Dienstleistungen und somit für die Unternehmensentwicklung der UMT United Logistics GmbH. Insbesondere die Verschärfung geopolitischer Krisen und allgemeiner Handelskonflikte wirken sich aus. Eine deutliche Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik in relevanten Wirtschaftsräumen und Volkswirtschaften würde für die Gesellschaft zu einem Rückgang der Nachfrage der Kunden nach Logistikdienstleistungen führen, die weitere Anpassungsmaßnahmen erforderlich machen könnten. Ebenso können Handelsbarrieren oder auch Wechselkursänderungen wesentliche Auswirkungen auf Handelsströme und damit auf die Marktgröße für interkontinentale Luft-, Bahn- und Seefrachttransporte haben.

Branchenspezifische Risiken

Kundenseitige Kostensenkungsprogramme führen in vielen Fällen gegenüber den Logistikdienstleistern zu einem verschärften Kostenbewusstsein und damit verbunden zu Forderungen nach Preisreduktionen. Die Folgen können auch eine Überprüfung bestehender Logistikverträge und Neuausschreibungen sein. Darüber hinaus besteht das wesentliche Risiko einer nachhaltigen Abschwächung der längerfristigen Wachstumstrends im Bereich der Luft-, See- und vor allem der Bahnfracht.

Ebenso kann ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in der Logistik und der Administration zu ineffizienten Abläufen, erhöhten Kosten und einer verringerten Wettbewerbsfähigkeit führen. Zudem kann es die Innovationskraft eines Unternehmens beeinträchtigen, da frische Ideen und Perspektiven fehlen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es wichtig, in die Ausbildung und Weiterbildung von Mitarbeitern zu investieren und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, um talentierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Ertragsorientierte Risiken

Obwohl unsere Dienstleistungen gute Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken aufgrund der Konkurrenzsituation unverändert sind. Ein großer Teil der erbrachten Dienstleistungen wird zwar über den Einsatz von Subunternehmern erbracht, es bestehen aber trotzdem Risiken hinsichtlich einer Unterauslastung von vorgehaltenen Transportkapazitäten bzw. Frachtraum. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile auf deutlich niedrigerem Gesamtniveau mittelfristig halten können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Kursentwicklung des USD stellt aktuell auf Basis des hohen Geschäftsvolumens, wie im Vorjahr, das größte finanzwirtschaftliche Risiko dar. Devisentermingeschäfte und andere Finanzinstrumente minimieren aktuelle Kursrisiken. Es erfolgt täglich eine Finanzdisposition. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen. Die Liquiditätslage ist aktuell zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Ergänzend werden wir auch in 2024 und den Folgejahren diverse Digitalisierungsprojekte im Bereich betriebsinterner Prozesse, Kundenanbindungen, als auch international mit dem Unternehmensverbund in Fernost weiter forcieren. Wir befinden uns mit der Projektumsetzung im Plan.

3. Gesamtaussage

Der Eintritt eines oder mehrerer dieser Risiken könnte wesentlich nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Wir sind der Auffassung, dass die in den Vorjahren beschrittene Strategie, die zu einer Geschäftsausweitung führte, die im Geschäftsjahr 2023 gehalten werden konnte, weiter verfolgt werden kann. Grundsätzlich erwarten wir eine Abschwächung der Ertragslage.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die ULD - United Logistics & Distribution GmbH ist unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, denen durch Einsatz eines Risikomanagementsystems zur Identifizierung, Messung, Steuerung und Limitierung finanzieller Risiken begegnet wird. Die Risikobegrenzung finanzieller und rechtlicher Risiken ermöglicht es, die rasche Handlungs- und Anpassungsfähigkeit bei ungeplanten Situationen sicherzustellen und gleichzeitig Chancen aus Marktentwicklungen wahrzunehmen. Die Gesellschaft ist mit ihren Aktivitäten durch Kredit- und Wechselkursänderungen finanziellen Risiken sowie rechtlichen Risiken ausgesetzt. Die Kredit- und Wechselkursänderungen und rechtliche Risiken werden regelmäßig gemessen und begrenzt.

Zur Absicherung gegen Sachschäden, Unterbrechungsschäden, Feuer und Verlust von Waren sind in angemessenem Umfang Versicherungen abgeschlossen.

Kreditrisiko

Die Risiken aus der Insolvenz von Kunden oder Lieferanten sind für die Gesellschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Eine Warenkreditversicherung besteht weiterhin nicht und wird durch ein entsprechendes Monitoring der Zahlungsmoral, Umsatzschwankungen und der Bonität im Rahmen eines effektiven Forderungsmanagements gewährleistet.

Fremdwährungsrisiko

Aufgrund der internationalen Geschäftstätigkeiten ist die ULD GmbH durch die gestiegenen Frachtraten einem erhöhten Währungsrisiko aus zukünftigen Zahlungsströmen in Fremdwährung ausgesetzt. Durch das Instrument von Termin- und Kassageschäften wird das Währungsrisiko kurzfristig begrenzt und abgesichert.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken sind derzeit nicht bekannt bzw. von untergeordneter Bedeutung.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Hamburg, den 30. April 2025

Knut Dreyer

Frank Mielke

Cengiz Cevik

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 746.490,00 848.552,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.178,00 16.447,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8.178,00 16.447,00
II. Sachanlagen 738.312,00 832.105,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.738,00 28.636,00
2. technische Anlagen und Maschinen 9.314,00 11.221,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 704.260,00 792.248,00
B. Umlaufvermögen 6.475.815,64 9.443.719,19
I. Vorräte 258.617,87 179.171,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.539.370,51 6.629.244,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.677.827,26 2.635.302,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.018,68 49.353,23
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.260.324,32 10.341.624,42

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.164.735,09 4.860.655,65
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.335.618,15 3.699.964,86
III. Jahresüberschuss 804.116,94 1.135.690,79
B. Rückstellungen 1.271.149,32 911.702,83
C. Verbindlichkeiten 2.808.374,91 4.546.694,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2,00 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.808.372,91 4.546.694,94
D. Rechnungsabgrenzungsposten 16.065,00 22.571,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.260.324,32 10.341.624,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.071.794,93 8.553.067,32
2. Personalaufwand 3.243.276,19 3.234.662,87
a) Löhne und Gehälter 2.692.501,17 2.711.586,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 550.775,02 523.076,02
3. Abschreibungen 176.601,08 135.702,64
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 176.601,08 135.702,64
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 3.465.873,38 3.445.672,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.465.873,38 3.445.672,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.324,85 728,60
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.933,51 19.064,54
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 463.632,68 582.349,79
8. Ergebnis nach Steuern 804.802,94 1.136.343,79
9. sonstige Steuern 686,00 653,00
Jahresüberschuss 804.116,94 1.135.690,79

Anhang

Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen ist unter der Firma ULD - United Logistics & Distributions GmbH ULD - United Logistics & Distribution GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister von Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 104372 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung nicht angewandt.

Die unterjährige Erfassung von Zugängen von Vermögensgegenständen und Schulden in Fremdwährung erfolgt aus Vereinfachungsgründen zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs, der für den Tag des Zugangs von der Bundesbank ermittelt wurde.

Von der Möglichkeit zur Bildung von Bewertungseinheiten wird kein Gebrauch gemacht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Forderungen haben TEUR 40 (Vj TEUR 540) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
TEUR
Jubiläumsverpflichtung 94
Jahresabschlusskosten 45
Personalkosten 324
übrige 65
528

Die übrigen sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Rückbauverpflichtungen und Archivierungskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Von den sonstigen verbindlichkeiten haben TEUR 16 (Vj. TEUR 163) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sicherung der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 163 betrifft Sicherungsübereignungen von Sachanlagevermögen im Rahmen von Mietkaufverträgen.

Neben den gesondert angegebenen Sicherheiten bestehen branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.

Haftungsverhältnisse

Die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten für Einfuhrumsatzsteuern und Zölle in Höhe von insgesamt EUR 1.389.210,13, bei denen die Gesellschaft nicht Steuerschuldner ist, sind in Höhe der Zollverbindlichkeiten (EUR 86) durch Bankbürgschaften gesichert, für die Sicherheiten durch Pfandrechte gestellt wurden.

Es besteht ein Haftungsverhältnis gegenüber einem Kreditinstitut in Höhe von TEUR 1.489, welches im Auftrag der Gesellschaft Bürgschaftsverpflichtungen für fremde Verbindlichkeiten eingegangen ist.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den angegebenen Haftungsverhältnissen wird als gering eingestuft, weil die Gesellschaften entweder über genügend Eigenkapital oder zumindest über genügend stille Reserven verfügen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 10.970 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):

31.12.2023
Verpflichtungen gesamt
bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Miet- und Leasingverträgen 2.783 8.160 0 10.943
Bestellobligo aus erteilten Aufträgen zu Waren und Dienstleistungen 27 0 0 27
10.970

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

EUR 37.107,62 (Vj. EUR 110.555,51) der sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Währungsumrechnung.

Personalaufwand

Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 13.234,45 (Vj. EUR 7.904,88).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

EUR 37.473,02 (Vj. EUR 149.409,72) der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus der Währungsumrechnung.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge resultieren in Höhe von EUR 1.468,03 (Vj. EUR 0,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwand in Höhe von EUR -28,71 (Vj. EUR 423,00) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Knut Dreyer, Kaufmann

Herr Frank Mielke, Kaufmann

Herr Cengiz Cevik, Kaufmann

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Angestellte 53
Aushilfen 3
56
Auszubildende 4
60

Nachtragsbericht

Die Gesellschafterversammlung hat im August 2024 beschlossen insgesamt Mio. EUR 1,0 aus dem Eigenkapital auszuschütten. Aus Sicht der Geschäftsführung haben sich in der Zeit vom 01. Januar 2024 bis zum Zeitpunkt dieses Berichts keine weiteren wesentlichen Ereignisse ergeben.

 

Hamburg, den 30. April 2025

gez. Die Geschäftsführung

Herr Knut Dreyer

Herr Frank Mielke

Herr Cengiz Cevik

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.181,24 0,00 0,00 0,00 0,00 102.181,24
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 102.181,24 0,00 0,00 0,00 0,00 102.181,24
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.983,73 0,00 0,00 0,00 0,00 38.983,73
Technische Anlagen und Maschinen 16.323,43 0,00 0,00 0,00 0,00 16.323,43
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.079.406,06 76.830,08 0,00 28.595,94 0,00 1.127.640,20
Summe Sachanlagen 1.134.713,22 76.830,08 0,00 28.595,94 0,00 1.182.947,36
Summe Anlagevermögen 1.236.894,46 76.830,08 0,00 28.595,94 0,00 1.285.128,60
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.734,24 8.269,00 0,00 0,00 0,00 94.003,24
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 85.734,24 8.269,00 0,00 0,00 0,00 94.003,24
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.347,73 3.898,00 0,00 0,00 0,00 14.245,73
Technische Anlagen und Maschinen 5.102,43 1.907,00 0,00 0,00 0,00 7.009,43
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.158,06 162.527,08 0,00 26.304,94 0,00 423.380,20
Summe Sachanlagen 302.608,22 168.332,08 0,00 26.304,94 0,00 444.635,36
Summe Anlagevermögen 388.342,46 176.601,08 0,00 26.304,94 0,00 538.638,60
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 8.178,00 16.447,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8.178,00 16.447,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 24.738,00 28.636,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 9.314,00 11.221,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 704.260,00 792.248,00
Summe Sachanlagen 0,00 738.312,00 832.105,00
Summe Anlagevermögen 0,00 746.490,00 848.552,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ULD - United Logistics & Distribution GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ULD - United Logistics & Distribution GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ULD - United Logistics & Distribution GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 03. Juli 2025

RN REVISION NORD GMBH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Widera, Wirtschaftsprüfer

Swinka, Wirtschaftsprüfer

Die dieser Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und dem Lagebericht vorangestellte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach §327 HBG verkürzt.

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