Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6503
Eingetragen
13.12.1989
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Groß- und- Einzelhandel mit Metallhalbfabrikaten. Die Gesellschaft darf branchenähnliche Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen und alle Rechtsgeschäfte vornehmen, die im Interesse der Gesellschaft liegen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pascal Bikar
seit 9.2.2011
Geschäftsführer
Claudia Bikar
seit 9.2.2011
Geschäftsführer
Aleksandar Bikar
seit 20.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BIKAR-METALLE GmbH

Bad Berleburg-Raumland

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Finanzamt Siegen

St.Nr. 342 5882 0630

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31.12.2020

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020

Anhang

Lagebericht

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BILANZ vom 01.01.2020 bis 31.12.2020

Bikar-Metalle GmbH Groß- und Einzelhandel mit Metallhalbfabrikaten, Bad Berleburg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86 73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 454 524
2. technische Anlagen und Maschinen 4.800 5.116
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.691 1.754
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.252 215
9.198 7.609
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 25.916 24.716
2. geleistete Anzahlungen 16 0
25.932 24.759
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.673 15.688
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 525 1.686
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.076 1.720
15.274 19.094
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 40.988 29.743
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45 35
91.523 81.312

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51 51
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 42.000 42.000
III. Gewinnvortrag 347 0
IV. Jahresüberschuss 4.686 0
V. Bilanzgewinn 0 347
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.653 4.570
2. Steuerrückstellungen 540 164
3. sonstige Rückstellungen 1.448 1.577
6.641 6.311
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.561 10.257
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 333 240
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.805 3.399
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.410 1.199
5. sonstige Verbindlichkeiten 14.688 17.506
37.797 32.601
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 2
91.523 81.312

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2020 bis 31.12.2020

Bikar-Metalle GmbH Groß- und Einzelhandel mit Metallhalbfabrikaten, Bad Berleburg

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
1. Rohergebnis 34.861 33.623
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.518 -6.265
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.058 -1.157
-7.576 -7.423
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.169 -1.120
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -18.789 -20.091
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 142 438
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -335 -314
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.424 -1.705
8. Ergebnis nach Steuern 4.710 3.408
9. sonstige Steuern -24 -16
10. Jahresüberschuss 4.686 3.392
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen 0 -3.045
12. Bilanzgewinn 0 347

ANHANG zum 31.12.2020

Bikar-Metalle GmbH Groß- und Einzelhandel mit Metallhalbfabrikaten, Bad Berleburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß der §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BIKAR-METALLE GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bad Berleburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Siegen
Register-Nr.: HR B 6503

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sicherungsmaßnahmen für Fremdwährungsforderungen wurden im Kalenderjahr nicht getroffen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (Nutzungsdauern zwischen einem und 20 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, ebenso wie die Angaben zu kumulierten Abschreibungen zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres.

ANLAGENSPIEGEL handelsrechtlich

Historische Anschaffungskosten
Bezeichnung AHK 01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchung AHK 31.12.2020
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 412 60 0 0 472
Immaterielle Vermögensgegenstände 412 60 0 0 472
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 1.447 0 0 0 1.447
2. technische Anlagen und Maschinen 10.397 48- 0 269 10.618
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 6.797 461 55- 0 7.204
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215 2.352 47- 269- 2.252
Sachanlagen 18.856 2.766 101- 0 21.521
Summe 19.268 21.992
Abschreibung
Bezeichnung Abschreibung 01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchung Abschreibung 31.12.2020
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 339 47 0 0 386
Immaterielle Vermögensgegenstände 339 47 0 0 386
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 923 69 0 0 992
2. technische Anlagen und Maschinen 5.281 537 0 0 5.818
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 5.044 516 47- 0 5.513
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Sachanlagen 11.248 1.122 47- 0 12.323
Summe 1.169
Buchwertentwicklung
Bezeichnung Buchwert 01.01.2020 Buchwert 31.12.2020
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 73 86
Immaterielle Vermögensgegenstände 73 86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 524 454
2. technische Anlagen und Maschinen 5.116 4.800
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.754 1.691
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215 2.252
Sachanlagen 7.609 9.198
Summe 7.681 9.284

Vorratsvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Angabe zu Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Summe davon < 1 Jahr > 1 Jahr
Geschäftsjahr (TEUR) 15.274 15.235 39
Vorjahr (TEUR) 19.094 19.049 45

Latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz aufgrund abweichender Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgung sowie abweichender Bewertung der Rückstellung für die Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Die Steuerlatenzberechnung führt zu einem aktivischen Überhang.

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge gemäß § 274 HGB zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht.

Pensionsrückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem zehnjährigen durchschnittlichen Marktzins. Der so ermittelte Betrag der Verpflichtung beträgt TEUR 4.591.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 2,30 %
zugrunde gelegte Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegter Rententrend 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018G Dr. Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 408, für den nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre greift.

Unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde zudem eine Altersvorsorgeverpflichtung nach ausländischem Recht zum notwendigen Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 62 bilanziert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten der Größe nach absteigend enthalten:

Rückstellungen für Personalkosten, Gewährleistungskosten, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Abschluss- und Prüfungskosten, Kundenboni und sonstige ausstehende Beiträge und Rechnungen.

Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Ertragssteuern des vorliegenden Geschäftsjahres.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:

Verbindlichkeiten Summe davon < 1 Jahr davon > 1 Jahr > 5 Jahre
Geschäftsjahr (TEUR) 37.797 23.932 13.865 0
Vorjahr (TEUR) 32.601 30.340 2.261 0

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Summe, davon < 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre Sicherung
Betrag Betrag Betrag Betrag Betrag Vermerk
Geschäftsjahr (TEUR) (TEUR) (TEUR) (TEUR) (TEUR)
gegenüber Kreditinstituten 14.561 696 13.865 0 14.561 5
erhaltene Anzahlungen 333 333 0 0 0
aus Lieferungen u. Leistungen 4.805 4.805 0 0 4.805 6
gegenüber verb. Unternehmen 3.410 3.410 0 0 3.410 6
sonstige Verbindlichkeiten 14.654 14.654 0 0 14.688 6
Summe 37.797 36.232 1.565 0 37.464
Art der Verbindlichkeit Summe, davon < 1 Jahr Betrag > 1 Jahr Betrag > 5 Jahre Betrag Sicherung Betrag Vermerk
Vorjahr Betrag (TEUR) (TEUR) (TEUR) (TEUR) (TEUR)
gegenüber Kreditinstituten 10.257 7.996 2.261 0 10.257 2
erhaltene Anzahlungen 240 240 0 0 0
aus Lieferungen u. Leistungen 3.399 3.399 0 0 3.399 6
gegenüber verb. Unternehmen 1.199 1.199 0 0 1.199 6
sonstige Verbindlichkeiten 17.506 17.506 0 0 16.061 6
Summe 32.601 30.340 2.261 0 30.916

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 4 = Sicherungsübereignung Vorräte
2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen
3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 6 = Eigentumsvorbehalt

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 37.464.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 521 sonstige finanzielle Verpflichtungen für ein bis fünf Jahre aus bestehenden Miet- und Leasingaufwendungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB. Davon sind TEUR 224 kurzfristig binnen eines Jahres fällig.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmer waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich gem. §267 Abs. 5 HGB im Unternehmen beschäftigt (aufgegliedert in Arbeitnehmergruppen):

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 114
leitende Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 118

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch die Kaufleute: Claudia Bikar, Pascal Bikar, Konstantin Bikar und Aleksandar Bikar, alle wohnhaft in Bad Berleburg.

Unbeschränkte Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist gemäß § 285 Nr. 11a HGB unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:

Name Bikar Vermögensverwaltung der Werke 1 und 2 GmbH & Co. KG
Sitz Bad Berleburg
Rechtsform GmbH & Co. KG

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen keine angabepflichtigen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB durch.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bad Berleburg, 30. Juni 2021

gez. Pascal Bikar, Geschäftsführer

gez. Claudia Bikar, Geschäftsführerin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

der BIKAR-METALLE GmbH

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.1. Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft stand im vorliegen Geschäftsjahr 2020 unter dem massiven Einfluss der Covid19-Pandemie. Nachdem sich im ersten Quartal die gute konjunkturelle Entwicklung des Vorjahres fortgesetzt hatte, brach die Weltwirtschaft im Zuge der Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen im zweiten Quartal, verursacht durch erhebliche Einschränkungen des wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Lebens durch weltweite Lockdowns massiv ein. Im ersten Halbjahr 2020 führte die Covid19-Pandemie zu einer globalen Rezession von historischem Ausmaß. Dieser Einbruch betraf nahezu alle Sektoren der Wirtschaft unter anderem durch die Behinderung von nationalen wie internationalen Lieferketten. Im Verlauf des dritten Quartals konnte sich die Wirtschaftsleistung in Folge der schrittweisen Rücknahme von Einschränkungen wieder erholen. Die Erholung wurde allerdings durch erneute Lockdowns im letzten Quartal wieder stark eingebremst. Auf Gesamtjahressicht verbleibt ein erheblicher Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Die europäische Wirtschaft schrumpfte im Gesamtjahr 2020 laut Schätzung des Europäischen Statistikamts Eurostat um 6,8 Prozent. Der Wachstumsschub im dritten Quartal sowie das mäßige vierte Quartal konnten den massiven Einbruch zu Beginn der Corona-Krise nicht ausgleichen.

Damit fiel der Konjunktureinbruch in Europa heftiger aus als in den USA, wo die Wirtschaft um 3,5 Prozent schrumpfte. Nur China erzielte im Jahr 2020 als einzige große Volkswirtschaft ein Wirtschaftswachstum. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Gesamtjahr 2020 pandemiebedingt um 5,0 Prozent zurückgegangen. Die Bereiche Einzelhandel, Gastronomie und Fremdenverkehr waren insbesondere durch die harten Maßnahmen im Lockdown mit Schließungen und Kundenbeschränkungen am stärksten betroffen. Die Industrie und das Baugewerbe sind vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen. So lagen die Auftragseingänge des verarbeitenden Gewerbes zum Jahresende deutlich über dem Vorkrisenniveau. Auch der Arbeitsmarkt litt unter den Folgen der Pandemie, wenn auch die erweiterten Zugangsmöglichkeiten zur Kurzarbeit in Deutschland einen starken Anstieg der Arbeitslosenzahl wie im Ausland abwenden konnten. Dennoch ist die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vorjahr zeitweise um über 600.000 gegenüber dem Vorjahr gestiegen auf eine Arbeitslosenquote von deutlich über 6 Prozent. Auf Gesamtjahresbasis fällt die Entwicklung der Arbeitslosenzahl mit einem Zuwachs von rund 429 Tausend Personen nicht ganz so erheblich aus.

Für das Jahr 2021 wird seitens des BMWi ein globales Wirtschaftswachstum von rund 5,3 % prognostiziert. Für Deutschland liegt die Konjunkturprognose lt. Sachverständigenrat bei 3,7 %, das Bundeswirtschaftsministerium geht von einem Wachstum von nur 3,0 % aus. In Anbetracht der Pandemie, welche noch nicht abgeschlossen ist, stehen jedoch alle Prognosen unter erheblichem Vorbehalt.

1.2. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

NE-Metallindustrie in Deutschland

Die NE-Metallindustrie in Deutschland wird von wenigen großen Gesellschaften dominiert - darunter Alcoa Inc., Rio Tinto Plc., Trimet Aluminium SE, Thyssen-Krupp Schulte GmbH. Daneben bestehen viele kleine bis mittelständische, oft familiengeführte Unternehmen, darunter auch unsere Gesellschaft. Wettbewerbsstruktur, Beschaffungsmarkt und Absatzmarkt haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Deutschland gehört international zu den größten Herstellern und Abnehmern von NE-Metallerzeugnissen. Die NE-Metallindustrie beliefert Kunden der Investitions- und Konsumgüterindustrien, darunter Fahrzeugindustrie, Elektrotechnik, Bauwirtschaft, Luft- und Raumfahrtindustrie, der Maschinen- und der Schiffbau, die feinmechanische und die optische Industrie, der Verpackungssektor und die chemische Industrie.

Im Geschäftsjahr 2020 entwickelte sich die NE-Metallindustrie rückläufig. So ist in der Aluminiumindustrie, die einen dominanten Teil der NE-Metallindustrie darstellt, die weltweite Primäraluminiumproduktion und die Recyclingaluminiumproduktion gegenüber dem Vorjahr zwar stabil geblieben, die Sekundärproduktion von Aluminium - Aluminiumhalbzeuge mit den Sparten Walzprodukte, Strangpressprodukte, Drähte und Schmiedeteile - jedoch um rund 20 % gegenüber dem Vorjahr stark zurückgegangen. Die Produktion von Aluminiumhalbzeug ist quantitativ der bedeutendste Bereich der deutschen Aluminiumindustrie. Im europäischen Vergleich hat die deutsche NE-Metallindustrie zwar erneut ihre Wettbewerbsfähigkeit bewiesen. Für das kommende Jahr ist der Ausblick in der Branche jedoch unsicher, insbesondere vor dem Hintergrund der noch nicht abgeschlossenen Pandemie und den nicht kalkulierbaren Folgeauswirkungen.

1.3. Entwicklung der Rohstoffmärkte

Kupfer

Im Kupfermarkt erfolgte nach einer wellenförmigen Abwärtsbewegung zu Beginn des Jahres 2020 ein signifikanter Einbruch mit einem Preisverfall von fast 30 % gegenüber dem Jahresauftakt mit dem Einsetzen der Covid19-Pandemie. Am absoluten Tiefpunkt notierte der Kupferpreis bei nur 4.500 USD/t. Mit der Erholung der Konjunktur im dritten Quartal erholte sich die Kupfernotierung jedoch schnell, sodass sie bereits im Juli den Wert vom Jahresbeginn überstieg und zum Jahresende mit einer erheblichen Steigerung auf 7.750 USD/t schloss.

Für die weitere Entwicklung der Kupfernotierung wird erwartet, dass der Preis angesichts der prognostizierten weiteren wirtschaftlichen Erholung weiter steigen wird. Die Impulse aus der zunehmenden Elektrifizierung des Straßenverkehrs und die Erneuerbaren Energien werden die Nachfrage und die Preisentwicklung zusätzlich fördern. Das weltweit starke Wachstum der Erneuerbaren Energien führt für sich alleine schon zu erhöhten Kupferverbräuchen. Das gleiche gilt für Elektrofahrzeuge, die zirka doppelt bis viermal so viel Kupfer wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor benötigen. Prognostiziert wird unter anderem auch in einer aktuellen Analyse der Boston Consulting Group aus 2020, dass der Anteil der verkauften Elektrofahrzeuge bis 2025 weltweit auf bis zu 33 % steigt.

Aluminium:

Mit Beginn der Pandemie brach auch der Aluminiummarkt stark ein. In dem Zuge war im zweiten Quartal 2020 ein Rückgang der Produktion des Rohmetalls und vor allem bei der Weiterverarbeitung und Halbzeugproduktion zu verzeichnen.

Der Aluminiumpreis ist dabei mit Beginn der Covid19-Pandemie um über 20 %, ausgehend von einem Wert von rund 1.800 $/t zu Beginn des Jahres, auf fast 1.400 USD/t gefallen. Beginnend im dritten Quartal 2020 hat sich der Kurswert jedoch zusehends erholt, sodass er schließlich bei Jahresende fast 2.000 USD/t erreicht hat. Der Dollarkurs hat sich im gleichen Zeitraum um 1,7 % von 1,18 USD/ EUR auf 1,20 USD/ EUR erhöht und damit nur unwesentlich verändert.

Für das Folgejahr wird mit einer Steigerung des Aluminiumpreises durch die weitere Erholung der Konjunktur nach Ende der Pandemie gerechnet. Aufgrund der steigenden Produktionskosten, welche die mittelfristige Preisuntergrenze des Rohaluminiums markieren, ist die Volatilität des Kurses nach unten nach wie vor begrenzt.

Zunehmende Probleme bereitet der schwelende Handelskonflikt zwischen Europa und China. So hat China in den letzten Jahren große Überkapazitäten aufgebaut, von denen erhebliche Teile in den europäischen Markt exportiert werden. Die EU hat daher in 2020 Antidumpinguntersuchungen zu Aluminium- Strangpressprodukten und Aluminium-Walzprodukten mit Ursprung in China eingeleitet., welche den größten Teil der Aluminiumimporte ausmachen.

Die mittelfristige Perspektive für die Aluminiumindustrie bleibt jedoch weiterhin gut aufgrund der global weiter zunehmenden Nachfrage nach dem Werkstoff durch den vermehrten Einsatz von Aluminium in der PKW-Herstellung, durch die Steigerung des Aluminiumeinsatzes in der Baubranche sowie auch durch eine steigende Nachfrage in der Luftfahrtindustrie. Somit gewinnt der Werkstoff Aluminium weltweit weiter an Bedeutung.

2. Grundlagen des Unternehmens

2.1. Geschäftsmodell und Aufbau

Die Gesellschaft betreibt den Groß- und Einzelhandel mit Metallhalbfabrikaten und branchenverwandten Artikeln. Sie ist zudem im Bereich der Be- und Verarbeitung von NE-Metallen tätig. Die vollumfängliche Geschäftstätigkeit erfolgt am Sitz der Gesellschaft in Bad Berleburg. Der primäre Absatzmarkt ist das gesamte Inlandsgebiet. Daneben gehört auch das europäische Ausland zum Absatzmarkt, welches jedoch für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft von nachrangiger Bedeutung ist.

Das Betriebsgrundstück und die Betriebsgebäude befinden sich nicht im Vermögen der Gesellschaft, sondern werden zu einem Teil im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung gepachtet. Daneben wird ein weiteres Betriebsgebäude von einer Grundstücksgemeinschaft gemietet.

Externe Einflussfaktoren sind neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung im Inland vor allem strukturelle Marktveränderungen im Bereich Lieferanten, Wettbewerb und Kunden. Wesentliche Veränderungen der Grundlagen gegenüber dem Vorjahr sind nicht zu nennen.

2.2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft beschäftigt sich damit, neue Einsatzmöglichkeiten für ihre Produkte zu erkunden und so neue Marktsegmente zu erschließen. Zudem werden stetig neuartige Produkte eruiert und auf ihre Markttauglichkeit überprüft. Auch wird fortlaufend das Potential neuer Märkte und deren wesentliche Änderung analysiert. In diesem Bereich sind fortlaufend mindestens drei Personen beschäftigt.

Wesentliche Ergebnisse mit nennenswertem Einfluss auf das Unternehmen sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu berichten.

3. Wirtschaftsbericht

3.1. Entwicklung und Ereignisse

Die Entwicklung der Gesellschaft im vorliegenden Geschäftsjahr war beeinflusst von den dargelegten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Zuge der Pandemie. Mit einer gewissen Zeitverzögerung brach im zweiten Quartal auch das Geschäft der Gesellschaft ein. Die Erholung begann langsam Ende des dritten Quartals des Jahres. Im Zuge des Einbruchs brachen auch die Preise der wichtigsten NE-Metalle in starkem Umfang ein in Folge dessen auch Erlöse und Gewinnmargen zurückgingen. Die Erholung der Preise war erst zum Geschäftsjahresende zu verzeichnen. In Anbetracht dieser Entwicklungen konnte die Gesellschaft noch gute Ergebnisse erzielen, die jedoch in erster Linie auf ein sehr vitales erstes Quartal zurückzuführen sind. Sonstige Entwicklungen oder Ereignisse mit nennenswertem Einfluss auf den Geschäftsverlauf haben sich nicht ergeben.

3.2. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Im Geschäftsjahr 2020 ist die Bilanzsumme der Bikar Metalle GmbH gegenüber dem 31.12.2019 von 81,3 Mio. EUR auf 91,5 Mio. EUR gestiegen. Die wesentlichen Veränderungen im Aktivvermögen der Gesellschaft lagen im Anstieg der liquiden Mittel um 11,2 Mio. EUR, den Netto-Investitionen ins Anlagevermögen mit 1,6 Mio. EUR. und Anstieg der Vorräte mit 1,2 Mio. EUR bei gleichzeitiger Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um 3,8 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen (Anlagevermögen) betrug 89,9 % (10,1 %) des Vermögens der Gesellschaft.

Im Bereich der Mittelherkunft haben sich die Verbindlichkeiten insgesamt um 5,2 Mio. EUR erhöht. Dies ist zum Teil auf die Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 4,3 Mio. EUR, zum Teil auf die Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2,2 Mio. EUR und die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,4 Mio. EUR bei gleichzeitigem Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 2,8 Mio. EUR zurückzuführen. Wesentliche Veränderungen bei den Konditionen bestehender Verbindlichkeiten sind nicht zu nennen. Die Rückstellungen haben sich mit 0,3 Mio. EUR ebenfalls geringfügig erhöht, was im Wesentlichen auf die Steuerrückstellungen für vorliegendes Geschäftsjahr zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital macht mit 47,1 Mio. EUR 51,4 % der Bilanzsumme aus. Vom Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 erfolgte keine Einstellung in die Gewinnrücklagen. Die Aufstellung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses.

3.3. Ertragslage

Der Rohertrag war mit 34,9 Mio. EUR zufriedenstellend und ist damit sehr nah am Vorjahreswert. Die Betriebsaufwendungen ohne Materialaufwand sind im Geschäftsjahr 2020 mit 27,7 Mio. EUR gegenüber 28,6 Mio. EUR im Vorjahr jedoch zugleich gesunken. Dies ist größtenteils auf niedrigere Vertriebskosten zurückzuführen bei gegenläufigen Effekten aus gestiegenen Aufwendungen für Kursdifferenzen und dem Anstieg der Personalkosten durch weitere Personaleinstellungen.

Bei den Betriebsaufwendungen in 2020 entfielen insgesamt 7,6 Mio. EUR auf die Personalkosten gegenüber 7,4 Mio. EUR im Vorjahr. Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter ist dabei im Durchschnitt gemäß 267 Abs. 5 HGB von 107 auf 118 gestiegen. Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 1,2 Mio. EUR und auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfielen insgesamt 18,8 Mio. EUR. Hieraus ergibt sich ein Betriebsergebnis vor Steuern (EBIT) über dem Vorjahresniveau mit 7,3 Mio. EUR.

Aufgrund dieses Betriebsergebnisses in Verbindung mit einem negativen Zinsergebnis erzielte die Gesellschaft in 2020 insgesamt ein gutes Ergebnis vor Steuern.

3.4. Finanzlage und Liquidität

Die Finanzlage im Wirtschaftsjahr 2020 stellt sich wie folgt dar: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2020 war mit 9,8 Mio. EUR positiv. Dieser Cashflow resultiert aus dem Jahresüberschuss von 4,7 Mio. EUR in Verbindung mit der Abnahme der Vorräte, Forderungen und sonstigen Aktiva mit 2,6 Mio. EUR, den Abschreibungen mit 1,2 Mio. EUR, der Zunahme der Verbindlichkeiten mit 0,9 Mio. EUR und der Zunahme der Rückstellungen um 0,3 Mio. EUR.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -2,8 Mio. EUR durch Erweiterungsinvestitionen in das Sachanlagevermögen der Gesellschaft. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug 3,4 Mio. EUR und resultierte aus der Neuaufnahme von Investitionsdarlehen bei gleichzeitig gegenläufigen Effekten aus der planmäßigen Tilgung bestehender Investitionsdarlehen.

Die Gesellschaft war jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nach zu kommen.

Im Einzelnen stellt sich der Cashflow wie folgt dar:

Cashflowrechnung handelsrechtlich 2020
(TEuro)
1. Jahresüberschuss 4.686
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen Anlagevermögen 1.169
3. +/- Zunahme / Abnahme Rückstellungen 330
4. -/+ Gewinn / Verlust aus Abgang Anlagevermögen 41
5. -/+ Zunahme / Abnahme Vorräte, Forderungen L.u.L. u. andere Aktiva 2.636
6. +/- Zunahme / Abnahme Verbindlichkeiten L.u.L. u. andere Passiva 893
7. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.755
8. + Einzahlungen Abgänge Anlagevermögen 13
9. - Auszahlungen Investitionen Anlagevermögen -2.826
10. Cashflow aus Investitionstätigkeit -2.813
11. + Einzahlungen Aufnahme von Bankkrediten 5.000
12. Auszahlungen Tilgung von Bankkrediten -696
13. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 4.304
14. Zahlungswirksame Veränderungen der Finanzmittel 11.246
15. + Finanzmittel am Anfang der Periode 29.743
16. Finanzmittel am Ende der Periode 40.988

3.5. Investitionen

Im folgenden Geschäftsjahr werden die begonnen Investitionen in den Maschinenpark abgeschlossen. Weitere Neuinvestitionen sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant.

3.6. Leistungsindikatoren

Folgende Indikatoren sind maßgebliche Steuerungsgrößen für die Gesellschaft. Die Wertangaben der Indikatoren betreffen das vorliegende Berichtsjahr:

Cashflow: siehe Kapitalflussrechnung

EBIT: handelsrechtliches Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsergebnis EBIT 2020: 7,3 Mio. EUR

Eigenkapitalrendite: auf Basis des handelsrechtlichen Jahresüberschusses vor Ertragsteuern Eigenkapitalrendite 2020: 16,8%

Weitere Indikatoren sind nicht zu nennen. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr bestehen nicht. Unter den extremen externen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Zuge der Pandemie, ist der Geschäftsverlauf positiv zu beurteilen.

4. Prognosebericht

Durch die drohende Knappheit im Rohstoffmarkt in Folge der steigenden Konjunktur - gesamtwirtschaftlich wie auch branchenwirtschaftlich-mit starkem Nachfragezuwachs bei gleichzeitigem Produktionsrückgang bei den Rohstoffproduzenten im Zuge der seit 2020 grassierenden COVID-19-Pandemie, ist mit erheblichen Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite und Lieferausfällen und in Folge dessen mit einem Rückgang der Rohmargen unter das Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres zu rechnen. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Ausgangslage gut am Markt positioniert, rechnet jedoch mit sinkenden Ergebnissen (EBIT).

5. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement der Bikar Metalle GmbH umfasst die Identifikation, Steuerung und Überwachung der mit dem NE-Metallhandel verbundenen Chancen und Risiken. Dabei erfolgt eine permanente Überwachung der erfolgskritischen Key Performance Indikatoren, um jederzeit rechtzeitig und zielorientiert auf wesentliche Veränderungen ökonomischer Grundlagen reagieren zu können.

Risiken:

Das Unternehmen befindet sich im Wettbewerb mit anderen europäischen wie auch internationalen Gesellschaften. Die Angebote des Wettbewerbs sind beeinflusst durch geringere Transportkosten an Abnehmer in den Wirtschaftsballungszentren mit Autobahnanbindung und Flughafennähe.

Die Auswirkung des Risikos besteht auf die Renditeerwartungen der Gesellschaft.

Ein weiteres Risiko besteht im Personalbereich in der Verknappung des Angebots von qualifizierten Fachkräften am Arbeitsmarkt im ländlichen Raum durch den Wegzug qualifizierter Arbeitnehmer in die städtischen Ballungsgebiete. Das Risiko hat jedoch keine unmittelbare Auswirkung auf die Ergebnisse der Gesellschaft. Dem Risiko wird mit kontinuierlichen innerbetrieblichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen begegnet.

Ein weiteres Risiko der Gesellschaft ist das Marktrisiko. In vielen Produktgruppen herrscht ein spürbarer Verteilungskampf, welcher sich in reduzierten Marktpreisen und daraus resultierenden Margen niederschlägt. Im Markt ist zudem aktuell ein starker Rückgang der Absatzvolumen im Bereich Automobil- und Luftfahrindustrie zu befürchten. Den Marktrisiken begegnet die Gesellschaft mit einer stärkeren Diversifikation. Zudem besteht das latente Risiko des Wertverlustes im Vorratsvermögen durch mögliche Preisrückgänge im Bereich der Rohstoffe und auch der Endprodukte. Das Risiko der Wertverluste wird jedoch nur als temporär eingestuft. Eine messbare Auswirkung auf die Lage der Gesellschaft besteht nicht.

Neu hinzugetreten ist das Beschaffungsrisiko durch weltweite Ressourcenknappheit, Lieferengpässe und Handelsbarrieren durch Ausfuhrbeschränkungen einerseits und Einfuhrabgaben (Strafzölle) andererseits. Dem Risiko begegnet die Gesellschaft soweit möglich mit der weiteren Diversifikation der Lieferbeziehungen. Aus diesem Risiko sind Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft wahrscheinlich.

Chancen:

Die hervorragenden Eigenschaften des Werkstoffs Aluminium, welcher einen maßgeblichen Anteil an den Produkten der Gesellschaft ausmacht, werden auch zukünftig einen signifikanten Anstieg des Gebrauchs garantieren. Insbesondere die Notwendigkeit, die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich zu reduzieren, führen nebst anderen noch sehr aufwendigen und daher teuren Materialen wie Kohlefasern zu immer umfangreicheren Aluminiumanwendungen im Transportbereich.

Chancen bieten sich für die Gesellschaft auch durch eine hohe Liefertreue und Qualität, die durch das Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen vom Eingehen strategischer Kooperationen bis hin zu selektiver Lagerhaltung möglich werden.

Weitere Chancen der Gesellschaft liegen in den potentiellen größeninduzierten Synergieeffekten.

Fazit:

Die Weltwirtschaft wurde in 2020 durch die Covid19-Pandemie auf den Kopf gestellt mit massiven konjunkturellen Einbrüchen, von denen erst langsam eine Erholung eintritt. Weitere Risiken durch politische Krisen in den Schwellenländern, der Währungsverfall in wichtigen Exportländern und protektionistische Maßnahmen seitens der Vereinigten Staaten und Großbritannien aber auch China bestehen daneben fort. Die Verhandlungen über Außenhandelsabkommen mit Großbritannien haben bisher noch nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt und der Zoll-Streit mit den Vereinigten Staaten wurde trotz politischer Veränderungen noch nicht nachhaltig gelöst. Die europäische Schuldenkrise schwelt weiterhin: Die weiterhin massiv steigende Staatsverschuldung in der EU birgt enorme Risiken.

Für 2021 ist zwar mit einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu rechnen, die Prognosen sind jedoch noch mit starken Unsicherheiten belastet, weil die Entwicklung sowohl der Ressourcen- und Lieferengpässe als auch der inflationären Tendenzen nicht absehbar ist.

Die Effekte hieraus können zu einer erheblichen Eintrübung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft führen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bad Berleburg, 30. Juni 2021

gez. Pascal Bikar, Geschäftsführer

gez. Claudia Bikar, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften Jahresabschluss und den Lagebericht der BIKAR-METALLE GmbH in der aufgestellten Form. Zu dem geprüften Jahresabschluss und dem Lagebericht der BIKAR-METALLE GmbH haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BIKAR-METALLE GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BIKAR-METALLE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIKAR-METALLE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Biedenkopf, 30. September 2021

JPLH Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.

Lenz, Wirtschaftsprüfer

gez.

Heß, Wirtschaftsprüfer

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