Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 4142
Eingetragen
25.4.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Gegenstand
Die Herstellung und der Handel mit Lederwaren, die Verwaltung und der Erwerb von Immobilien und die Beteiligung an anderen Unternehmen mit gleichen oder ähnlichen Zwecken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Meier
seit 8.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Sven MeierME Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wilhelm Johann Meier GmbH

Offenbach a. M.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Konzerns/ des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma Wilhelm Johann Meier GmbH mit Ihren Tochtergesellschaften führt die Tradition des seit 1921 bestehenden Familienunternehmens fort und ist im Leder- und Synthetik - Handtaschen - Bereich eines der führenden Unternehmen in der Branche. Die Kollektionen der Marken Tamaris, Emily & Noah, Maestro und Suri Frey werden durch das inspirierende Design der Handtaschen und durch unsere Jahrzehnte lange Erfahrung, kreativ und kundengerecht in den Markt gebracht. Wir arbeiten mit namhaften Handelsketten, Kaufhäusern, Online-Händlern und etlichen anderen Branchen auf hohem Niveau zusammen.

1.2 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse und Jahresergebnis zu nennen. Der Unternehmenswert der Gesellschaft wird neben finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Ein bedeutsamer Indikator ist hierbei die seit Jahren annähernd gleichgroße Anzahl an Mitarbeitern.

1.3 Standorte

• Wilhelm Johann Meier GmbH, Heinrich-Krumm-Str. 12, 63073 Offenbach

• Meier Logistik GmbH, Zum Geisberg 5a, 66740 Saarlouis

• Meier Hong Kong Limited, House 20, The Yosemite, 163, Wo Mei, Sai Kung New Territories, Hong Kong, China

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft ließ im Jahresverlauf 2023 nach. Die Weltwirtschaft wurde durch hohe Inflationsraten und die damit einhergehende Dämpfung des privaten Konsums belastet. Zudem haben die geopolitischen Risiken zugenommen. Die Spannungen zwischen den USA und China schlugen sich in den handelspolitischen Beziehungen nieder. Daneben stellt die wirtschaftliche Entwicklung Chinas das für die Weltwirtschaft bedeutendste Risiko dar. Das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 lag bei 2,7 %. Auch die europäische Konjunktur entwickelte sich im Berichtsjahr nur schwach. Die industrielle Wertschöpfung stagnierte weitgehend, hauptsächlich aufgrund höherer Energiekosten und anhaltender Materialengpässe. Die Inflationsraten der Verbraucherpreise normalisierten sich im Jahresverlauf, belasteten jedoch weiterhin den privaten Konsum durch gesunkene Realeinkommen. Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 betrug im Euroraum preisbereinigt 0,6% bei einer Verbraucherpreisinflaton von 5,6 %. Corona-Pandemie und Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaft verzeichnet seit vier Jahren das geringste Wachstum im Euroraum. Die konjunkturelle Erholung verzögert sich, vor allem durch die Auswirkungen der Energiekrise und inflationsbedingter gesunkener Realeinkommen. Während der Energiekrise konnte sich die Wirtschaft in Deutschland nur schwach entwickeln und schrumpfte gegenüber 2022 um 0,4 %. Die privaten Konsumausgaben gingen im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 % zurück. Trotz konjunktureller Flaute zeigte sich der deutsche Arbeitsmarkt robust. Die Zahl der Erwerbstätigen blieb mit knapp 46 Mio. annähernd auf Vorjahresniveau. Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Berichtsjahr um 6,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Marktsituation kann für die letzten Jahre als stabil rückläufig bezeichnet werden.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesellschaft ist weltweit tätig. Im Geschäftsjahr wurden Dienstleistungen insbesondere in Deutschland erbracht. In Deutschland ist die Marktdurchdringung, genau wie in Österreich, Tschechei, Belgien und Luxemburg bereits sehr stark ausgeprägt, während die anderen bestehenden Länder, wie z.B. Frankreich, Griechenland, Niederlande, Spanien, Schweiz und der Balkan weiterhin viel Wachstumspotential für die kommenden Jahre bieten. Sollten die Wachstumspotentialgrenzen in den bestehenden Ländern erreicht werden, was für die kommenden Jahre absehbar ist, wird die Geschäftsführung den Aufbau weiterer Länder anstreben.

Die Gesamtumsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 5,0% gesunken. Dieser Rückgang konnten aufgrund von strategischen Maßnahmen, Neuverträge und digitaler Vertriebskanäle gegenüber dem Vorjahr nur teilweise aufgefangen werden. Die pandemiebedingten Beschränkungen der beiden Vorjahre waren im Jahr 2023 nicht mehr relevant, allerdings verursacht der Ukraine-Krieg Ladenschließungen, Insolvenzen und Umsatzverluste auf Grund von Kaufzurückhaltung.

2.2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis konnte von TEUR 15.958,3 um TEUR 1.594,7 bzw. 10,0% auf TEUR 17.553,0 im Berichtsjahr gesteigert werden. Die Umsatzerlöse der Meier Logistik GmbH stiegen um 2,9%.

Das Umsatzvolumen konnte im Wesentlichen durch den Ausbau der Verkaufsflächen und der Kanalisierung des Online-Handels auf die Meier Logistik GmbH, aber auch durch lukrative Großkundengewinnung gehalten werden. Der Fokus bei Neukundengewinnung lag im Jahr 2023 verstärkt auf der digitalen Anbindung der Kunden und der Rentabilität des Kundenportfolios, was auch für das Jahr 2024 gilt.

Im Geschäftsjahr wurden 80,6 T€ (Vorjahr: 1.111,4 T€) an sonstigen betrieblichen Erträgen realisiert. Diese resultieren insbesondere aus Investitionszuschüssen und Erträgen aus Sachbezügen.

Die Personalkosten haben sich von 3.166,9 T€ um 5,2% auf 3.331,1 T€ erhöht. Es wurde für die kommenden Jahre in Personal investiert, um dem anstehenden Fachkräftemangel proaktiv entgegen zu wirken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 13.761,0 um 2,9% auf TEUR 14.160,3. Aufwendungen für Frachten TEUR 1.815,4 (Vj. TEUR 2.340,7), Provisionen TEUR 4.736,7 (Vj. TEUR 5.068,3) und Werbekosten TEUR 3.287,3 (Vj. TEUR 1.812,8) stellen hierbei den wesentlichen Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen dar.

Die Umsatzerlöse der Meier Logistik GmbH stiegen um 2,9%. Die Gewinnabführung der Meier Logistik GmbH, Saarlouis, die das Business to Consumer Geschäft abwickelt, hat sich erfreulich entwickelt und trug mit TEUR 331,8 (Vj. TEUR 598,4) positiv zum Ergebnis bei.

Trotz der deutlich gestiegenen Aufwendungen für Werbung blieb das Jahresergebnis insgesamt mit TEUR 269,8 positiv.

Das operative Ergebnis (ÊBIT) hat sich durch das deutlich gestiegene Rohergebnis verbessert.

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR % TEUR % TEUR %
Rohergebnis 17.553,0 100,0 15.958,3 100,0 1.594,7 10,0
- Personalaufwand 3.331,1 19,0 3.166,9 19,8 164,2 5,2
- Abschreibungen 94,2 0,5 89,4 0,6 4,8 5,4
- sonst. betriebl.Aufwand 14.160,3 80,7 13.761,0 86,2 399,3 2,9
- sonstige Steuern 2,2 0,0 2,1 0,0 0,1 4,8
EBIT -34,8 -0,2 -1.061,1 -6,6 1.026,3 96,7
+ Finanzerträge 335,9 1,9 598,5 3,8 -262,6 -43,9
- Finanzaufwand 35,6 0,2 25,8 0,2 9,8 38,0
- EE-Steuern -4,3 0,0 -76,9 -0,5 72,6 94,4
Jahresergebnis 269,8 1,5 -411,5 -2,6 681,3 165,6

2.2.2 Finanzlage

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kunden verfügen über eine hohe Bonität und sind über Kreditversicherungen abgesichert.

Das Unternehmenswachstum und die finanziellen Verpflichtungen werden im Rahmen der täglichen Liquiditätsplanung gesteuert bzw. berücksichtigt.

Aufgrund des positiven Jahresergebnisses und die geringere Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Eigenkapitalquote von 14,3% auf 22,2% erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 23,7% der Bilanzsumme.

Die Investitionen betreffen im Wesentlichen mit 79T€ Einbauten in fremde Grundstücke sowie weitere Investitionen in die Unternehmensinfrastruktur.

Die Kontokorrent-Linie ist unbefristet, beläuft sich auf 2,5 M€ und ist durch Grundschulden abgesichert.

AKTIVA

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielles Anlagevermögen 3,3 0,0 43,3 0,3 -40,0 -92,4
Sachanlagen 220,6 2,3 123,4 0,9 97,2 78,8
Finanzanlagen 170,2 1,8 94,8 0,7 75,4 79,5
Vorräte 5.054,2 52,2 8.254,3 62,6 -3.200,1 -38,8
Forderungen 2.307,3 23,9 2.872,9 21,8 -565,6 -19,7
Sonstige Vermögensgegenstände 1.768,7 18,3 1.055,0 8,0 713,7 67,6
Flüssige Mittel/Wertpapiere 98,7 1,0 730,1 5,5 -631,4 -86,5
Rechnungsabgrenzungsposten 51,2 0,5 11,5 0,1 39,7 345,2
Summe Aktiva 9.674,2 100,0 13.185,3 100,0 -3.511,1 -26,6

PASSIVA

Eigenkapital 2.151,2 22,2 1.881,4 14,3 269,8 14,3
Rückstellungen 604,4 6,2 558,5 4,2 45,9 8,2
Kreditverbindlichkeiten 1.480,8 15,3 1.914,9 14,5 -434,1 -22,7
Lieferverbindlichkeiten 2.288,3 23,7 4.851,9 36,8 -2.563,6 -52,8
Verbundverbindlichkeiten 2.048,0 21,2 2.580,7 19,6 -532,7 -20,6
Gesellschafterverbindlichkeiten 512,4 5,3 494,2 3,7 18,2 3,7
Sonstige Verbindlichkeiten 589,1 6,1 903,8 6,9 -314,7 -34,8
Summe Passiva 9.674,2 100,0 13.185,3 100,0 -3.511,1 -26,6

Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Meier Hongkong in Höhe von 2.048,0 T€, ME Holding in Höhe von 512,4T€, sowie gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.480,8T€. Langfristige Kredite liegen nicht vor.

2.3 Gesamtaussage

Wir gehen davon aus, dass die im Geschäftsjahr 2023 bereits initiierten bzw. umgesetzten Maßnahmen eine Stabilität der Umsätze ermöglichen, die weitere Umsatzverluste auf Grund der volkswirtschaftlichen Lage auffangen werden.

3. Prognosebericht

Die Wilhelm Johann Meier GmbH agiert in einem sich weiterhin bereinigendem Markt. Die von der Wilhelm Johann Meier GmbH erreichten Qualitätsstandards stellen im Markt gemäß Kundenaussagen eine Benchmark und einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dar. In der aktuellen Marktkonsolidierungsphase, insbesondere auch im Rahmen der derzeitigen erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, erwartet das Management der Wilhelm Johann Meier GmbH hieraus Vorteile ziehen zu können. Durch den Wegfall von Marktteilnehmern und den zugleich stetig steigenden Bedarf an zuverlässigen Industriepartner beim Handel wächst die Schere zwischen Angebot und Nachfrage und damit das Volumen des zukünftigen Bedarfs. In dieser Konstellation erwartet die Geschäftsführung, sowohl durch die Möglichkeit der Bereitstellung als auch durch die Gewährleistung bestehender Qualitätsstandards, die bestehende Marktposition zu festigen und Umsatz- und ergebnisseitig im Rahmen einer Erweiterung der Marktanteile zu steigern. Die steigende Mitarbeiteranzahl & -Zufriedenheit sowie die Fokussierung auf Umsätze unterschiedlicher Auftraggeber wird am Markt Möglichkeiten sichern, die geplanten Umsätze zu erzielen.

Die Gesellschaft wird den Ausbau der Digitalisierung weiter aktiv angehen und beschleunigen, um daraus weitere Vorteile zu generieren. Durch die Zentralisierung von Kernfunktionen, den stetigen Ausbau der EDV- und Softwaresysteme am Standort Offenbach und in Saarlouis und die forcierte Digitalisierung von manuellen Prozessen, werden die organisatorischen Voraussetzungen für ein weiteres organisches Umsatzwachstum in den kommenden Jahren und eine weitere Effizienzsteigerung geschaffen. Diese Maßnahmen umfassen u.a. die Feinjustierung der eingeführten RFID-Software in der Logistik und die Ausweitung der digitalen Flächensteuerung, sowie die für 2024/2025 vorgesehene Einführung einer neuen Kl-gesteuerten Supply-Chain-Management-Software. Zudem wird ein Dokumenten-Management-System inklusive Archivierung bis 2025 eingeführt. Zudem werden weitere Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse in der Finanzbuchhaltung angestoßen. Der Ausbau und die Vernetzung der Media-Abteilung mit der Meier Logistik GmbH wird vorangetrieben, um die Präsenz im Social Media auszuweiten. Die Gesellschaft erwartet sich durch diese Projekte neben verstärkten Effizienzsteigerungen eine deutliche Optimierung in den Arbeitsabläufen, der Qualität der Daten und eine solide Basis, um Umsatz und Ertrag halten zu können.

Die Eskalation des russisch-ukrainischen Konflikts und der Ausbruch des Krieges am 24. Februar 2022 beeinflusst die wirtschaftliche Lage auch in Deutschland. Die Weltmarktpreise vieler Rohstoffe und die Transportkosten sind drastisch gestiegen. Eine ungewohnt hohe Inflationsrate hat die Verbraucherpreise und insbesondere die Preise für Energie und Nahrungsmittel weiter steigen lassen. Dies dämpft die Erholung der Konsumkonjunktur. Die Unsicherheit hat deutlich zugenommen, da die Dauer und der Ausgang des Krieges sowie die weitere Entwicklung der Sanktionen gegen Russland und deren Auswirkungen u.a. auf den Energiesektor nur schwer abzuschätzen sind. Dies schlägt sich nicht zuletzt in der hohen Volatilität der aktuellen und erwarteten Börsenpreise für Energieträger nieder.

In der Planung des Wirtschaftsjahres 2024 geht die Geschäftsleitung unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von einem vergleichbaren Umsatz aus. Im Rahmen der Budgetplanung rechnet die Geschäftsleitung damit, dass es durch die anhaltende Konsumflaute zu weiteren Einrichtungsschließungen kommen wird. Ferner hat die Geschäftsleitung neben umsatzsteigernden und kosteneinsparenden auch liquiditätsschonende und stabilisierende Maßnahmen ergriffen. Diese zeigt sich bereits in der erhöhten Anzahl der zu betreuenden Flächen.

Auf dieser Grundlage erwartet die Gesellschaft eine gleichbleibenden Umsatz gegenüber dem Vorjahr.

Die Anzahl an Mitarbeitern wird sich erhöhen.

In Hinblick auf die letztjährigen ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Bereinigung des Marktes, erwarten wir eine Steigerung der Verkaufsflächen.

Insgesamt erwartet die Unternehmung einen kleinen Verlust für das Geschäftsjahr 2024, welcher sich durch die gezielten Maßnahmen bei Investitionen in digitale Projekte, steigenden Lohnkosten im operativen Bereich und durch weitere Investitionen im Marketing-Bereich ergibt. Bei absehbaren Liquiditätsengpässen nimmt die Geschäftsführung eine Abwägung sinnvoller Maßnahmen und deren Umsetzung vor.

Im Hinblick auf das Neugeschäft stellen die neuen digitalen Vertriebsstrukturen eine besondere Möglichkeit der Einflussnahme auf die Geschäftsplanung dar.

4. Chancen- und Risikobericht

Trotz der Herausforderungen, ausgelöst durch die Covid-19 Pandemie im Jahre 2020, dem weiterhin andauernden Russland-Ukraine Konflikt mit seinen Auswirkungen insbesondere auf die Transport- und Energiekosten, bewertet die Geschäftsführung die Aussichten der Wilhelm Johann Meier GmbH für die kommenden Jahre positiv.

Weitere Chancen ergeben sich aufgrund von der Öffnung Ausweitung von internationalen Märkten, konkret z.B. Frankreich und die skandinavischen Märkte.

Wesentliche Risiken des normalen Geschäftsbetriebs, wie potenzielle Mindestlohn-, Zins- bzw. Leasingraten, Energiekosten und Währungsrisiken werden im Rahmen des Tagesgeschäfts durch adäquate Monitoring- und Controllinginstrumente überwacht. Währungsrisiken werden über Devisentermingeschäfte in Höhe beabsichtigter Einkäufe für die kommenden 1,5 Jahre abgesichert. Das größte Risiko bergen die unabsehbaren Frachtkosten und Frachtlaufzeiten, auf die man durch die Monopolstellungen der Reedereien keinen Einfluss nehmen kann.

Durch die bestehende Spezialisierung und das qualitativ hochwertige Angebot (Zertifizierung) ist die Gesellschaft in der Lage, die Marktposition auszuweiten und im Kerngebiet zu verbessern; insbesondere dann, wenn noch mehr digitale Verkaufsprozesse eingesetzt werden. Zum Vorteil gereicht an dieser Stelle, dass durch die vergangenen Krisenjahre eine Marktbereinigung im Wettbewerbsumfeld stattgefunden hat. Zusätzlich erschweren steigende Qualitäts- und Quantitätsansprüche kleinen Wettbewerbern den Markteintritt. Darüber hinaus stellen neuerdings hohe Bürgschaftsanforderungen weitere Hürden für den Markteintritt dar.

Es bestehen geringe Forderungsausfallrisiken, auf Grund der Regulierer und der Kreditversicherung. Die von der Gesellschaft besetzten Geschäftsfelder unterliegen keinerlei wirtschaftlichen Konjunkturschwankungen. Die zeitnahe Rechnungsstellung wird durch verschiedene interne Maßnahmen u.a. im Rahmen der hohen Digitalisierungstiefe verbessert, um einer zu hohen Vorfinanzierung entgegenzuwirken und die Liquidität zu schonen.

Die Entwicklung der Gesellschaft kann durch den weiteren Verlauf der Ukraine-Krise beeinträchtigt sein.

Die gesetzlichen Vertreter haben ferner folgende Maßnahmen eingeleitet und in der Planung berücksichtigt:

• Öffnung neuer Märkte

• Optimierung der Logistik

• Ausbau Kl-gesteuerter Systeme

Wir rechnen auch für 2024 aufgrund des widrigen Marktumfeldes mit rückläufigen Umsatzerlösen und mit einem kleinen Verlust. Das Jahr 2025 begann mit leichten Umsatzeinbußen, wir rechnen aber für das laufende Jahr mit einem positiven Ergebnis.

 

Offenbach, den 5. März 2025

Sven Meier

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 394.185,15 261.476,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.333,00 43.333,00
II. Sachanlagen 220.629,00 123.386,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.629,00 123.386,00
III. Finanzanlagen 170.223,15 94.757,54
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 25.001,00
2. Beteiligungen 2.260,00 2.260,00
3. Sonstige Finanzanlagen 142.962,15 67.496,54
B. Umlaufvermögen 9.228.838,09 12.912.332,14
I. Vorräte 5.054.221,20 8.254.290,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.075.947,11 3.927.902,37
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 80,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.195.288,50 1.369.002,77
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.880.658,61 2.558.819,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 98.669,78 730.139,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.221,03 11.528,20
Summe Aktiva 9.674.244,27 13.185.336,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.151.197,68 1.881.434,69
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 2.125.197,68 1.855.434,69
davon Gewinnvortrag 1.855.434,69 2.266.946,37
B. Rückstellungen 604.401,29 558.547,33
C. Verbindlichkeiten 6.918.645,30 10.745.354,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.480.823,60 1.914.858,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.480.823,60 1.914.858,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 512.447,34 494.150,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 512.447,34 494.150,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.047.963,00 2.580.726,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.047.963,00 2.580.726,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.877.411,36 5.755.620,16
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.441.922,54 5.539.006,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 435.488,82 216.613,31
Summe Passiva 9.674.244,27 13.185.336,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.552.967,26 15.958.256,23
2. Personalaufwand 3.331.111,92 3.166.929,14
a) Löhne und Gehälter 2.879.854,47 2.769.162,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 451.257,45 397.766,42
3. Abschreibungen 94.162,67 89.373,11
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 94.162,67 89.601,11
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -228,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.160.331,99 13.760.966,39
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 169.278,61 244.542,70
5. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 331.779,58 598.366,82
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 149,48
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.141,35 30,80
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.582,51 25.830,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.303,89 -76.927,79
10. Ergebnis nach Steuern 272.002,99 -409.367,68
11. sonstige Steuern 2.240,00 2.144,00
12. Jahresüberschuss 269.762,99 -411.511,68
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.855.434,69 2.266.946,37
14. Bilanzgewinn 2.125.197,68 1.855.434,69

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Wilhelm Johann Meier GmbH, Heinrich-Krumm-Straße 12, 63073 Offenbach am Main (Amtsgericht Offenbach am Main, HRB 4142) vermittelt gemäß § 264 Abs. 2 HGB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Umstände, die dem entgegenstehen, waren zum Aufstellungszeitpunkt nicht bekannt.

Veränderungen und Abweichungen hinsichtlich der Gliederung der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung, der Vergleichbarkeit und der angewendeten Bewertungs- bzw. Bilanzierungsmethoden haben sich nicht ergeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

2. Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs.1 Nr.2 HGB).

Auf die Posten der vorliegenden Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- bzw. Bewertungsmethoden angewendet:

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wurde zu Herstellungskosten oder Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens wurden linear berechnet.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert bewertet. Gründe für eine Wertaufholung bei Finanzanlagen haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Erfassung der Vorräte erfolgte durch körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalwert bewertet worden.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Forderungsausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Der Ansatz der Wertberichtigungen erfolgte aktivisch als Korrekturposten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des HGB gebildet.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften zum Erfüllungsbetrag gebildet und in den gesetzlich vorgesehenen Fällen abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen (Erfüllungsbetrag) passiviert.

3. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

Die in der Bilanz zum 31.12.2023 ausgewiesenen Posten sind in dem folgenden "Brutto-Anlagespiegel" dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.211,40 0,00 0,00 192.211,40
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 192.211,40 0,00 0,00 192.211,40
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.963,05 155.742,67 13.014,96 624.690,76
Summe Sachanlagen 481.963,05 155.742,67 13.014,96 624.690,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 0,00 0,00 25.001,00
2. Beteiligungen 2.260,00 0,00 0,00 2.260,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 57.256,54 75.465,61 0,00 132.722,15
4. sonstige Ausleihungen 10.240,00 0,00 0,00 10.240,00
Summe Finanzanlagen 94.757,54 75.465,61 0,00 170.223,15
Summe Anlagevermögen 768.931,99 231.208,28 13.014,96 987.125,31
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.878,40 40.000,00 0,00 188.878,40
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 148.878,40 40.000,00 0,00 188.878,40
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.577,05 54.162,67 8.677,96 404.061,76
Summe Sachanlagen 358.577,05 54.162,67 8.677,96 404.061,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 507.455,45 94.162,67 8.677,96 592.940,16
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.333,00 43.333,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.333,00 43.333,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.629,00 123.386,00
Summe Sachanlagen 220.629,00 123.386,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 25.001,00
2. Beteiligungen 2.260,00 2.260,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 132.722,15 57.256,54
4. sonstige Ausleihungen 10.240,00 10.240,00
Summe Finanzanlagen 170.223,15 94.757,54
Summe Anlagevermögen 394.185,15 261.476,54

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich nach Art und Restlaufzeit wie folgt:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.111,98 1.111,98 0,00
gegenüber verbunden Unternehmen 1.195,29 1.195,29 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 1.768,68 1.768,68 0,00
Summe 4.075,9 4.075,9 0,0

Eigenkapital

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Ergebnisverwendungsvorschlags der Geschäftsleitung aufgestellt.

Damit ergibt sich in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 folgender Eigenkapitalausweis:

EUR EUR
A. Eigenkapital 2.151.197,68
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00
II. Bilanzgewinn / -verlust 2.125.197,68
-davon Gewinnvortrag 1.855.434,69

Rückstellungen

Es wurden folgende Rückstellungen i.S.d. § 249 HGB gebildet:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR TEUR TEUR %
Sonstige Rückstellungen 604,4 558,5 45,9 8,2
Gewährleistung 40,0 40,0 0,0 0,0
Abschluss- und Prüfungskosten 30,0 34,0 -4,0 -11,8
Aufbewahrung 16,7 16,7 0,0 0,0
Personal 499,5 452,9 46,6 10,3
sonstige Rückstellungen 18,2 14,9 3,3 22,1
Rückstellungen gesamt 604,4 558,5 45,9 8,2

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Art und Restlaufzeit wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.480,8 1.480,8 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 2.288,3 2.288,3 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmen 2.048,0 2.048,0 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 512,4 512,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 589,1 160,6 428,5 0,0
Summe 6.918,6 6.490,2 428,5 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundpfandrechten auf fremde Grundstücke besichert.

4. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Die Gesellschaft hält selbst oder über eine für Rechnung der Gesellschaft handelnde Person folgenden Anteilsbesitz mit mindestens 20 %:

Beteiligungsunternehmen Anteil in % Art der Beteiligung Stammkapital
EUR
Eigenkapital
EUR
Ergebnis des Gj
EUR
Geschäftsjahr der Angaben
Meier Logistik GmbH, Saarlouis 100 unmittelbar 25.000,00 25.000,00 0,00 2023
Meier Hong Kong Limited, Hongkong, CN 100 unmittelbar USD 1.282 USD 1.331.594 USD 37.785 2020/21

Haftungsverhältnisse / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Weitere nicht in der Bilanz enthaltenden sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S. des § 285 Nr. 3a HGB:

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasing- und Mietverträgen mit einem jährlichen Gesamtaufwand in Höhe von etwa 1,2 Mio. Euro.

Sicherungspolitik und Finanzderivate

Die Wilhelm Johann Meier GmbH unterliegt als international tätiges Unternehmen zwangsläufig Finanzrisiken aus der Schwankung von Wechselkursen. Zur Absicherung der Risiken wurden externe Sicherungsgeschäfte mit Banken abgeschlossen. Einen Überblick über die eingesetzten Finanzierungsinstrumente und ihre Nominal- bzw. Marktwerte zum 31.12.2023

In TEUR Nominalwert Marktwert
Währungsgeschäfte
Devisenswap 3.827,9 -170,2

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 46 (Vj. 39) Arbeitnehmer beschäftigt. Zusätzlich war 1 Geschäftsführer beschäftigt.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im gesamten Geschäftsjahr von Herrn Sven Meier wahrgenommen.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Befreiung ist im Handelsregister eingetragen.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

• Der Jahresüberschuss des laufenden Jahres wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr zusammengefasst.

• Der entstandene Bilanzgewinn von TEUR 2.125,2 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Offenbach am Main, den 5. März 2025

Sven Meier

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wilhelm Johann Meier GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Johann Meier GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Johann Meier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Seeheim-Jugenheim, 5. März 2025

WP Koehler GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralph Koehler, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung der Gewinn- und Verlustrechnung.

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