Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 15201
Eingetragen
29.1.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
der Vertrieb von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und Kraftfahrzeugzubehör, die Instandsetzungen von Kraftfahrzeugen und alle hiermit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Markus Scholz
seit 5.2.2026
Geschäftsführer
Eric Sander
seit 9.1.2025
Geschäftsführer
Jürgen Johannes Hens
seit 15.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hülpert Lifestyle Holding GmbH & Co. KG
Germany
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

PZ Dortmund GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum 30.09.2012

Bilanz zum 30. September 2012

AKTIVA

  30.09.2012
EUR
30.09.2011
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,51 0,51
II. Sachanlagen 1.576.401,43 984.251,04
III. Finanzanlagen 1.400.000,00 1.400.000,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 4.973.888,04 5.650.318,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.169.315,19 2.930.498,94
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 125.232,35 407.917,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.850,96 19.039,27
Summe Aktiva 10.272.688,48 11.392.025,24

Passiva

   
  30.09.2012
EUR
30.09.2011
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.416.062,17 1.416.062,17
III. Bilanzgewinn 1.414.984,88 618.483,53
B. Rückstellungen 770.709,00 494.445,00
C. Verbindlichkeiten 4.670.932,43 6.795.634,54
D. Passive latente Steuern 0,00 67.400,00
Summe Passiva 10.272.688,48 11.392.025,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012

  EUR 2011/2012
EUR
2010/2011
EUR
1. Rohergebnis   5.687.595,94 5.549.531,35
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -1.787.878,59   -2.623.172,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -324.533,16 -2.112.411,75 -286.299,18
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -134.176,26 -130.323,41
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.220.499,15 -1.365.351,63
5. Betriebsergebnis   1.220.508,78 1.144.384,96
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   101.374,68 43.663,60
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 28.625,33 (2010/2011: EUR 35.868,53)      
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -172.054,57 -254.301,89
davon an verbundene Unternehmen: EUR 39.977,59 (2010/2011: EUR 181.507,78)      
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.149.828,89 933.746,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -286.650,86 -301.547,20
davon latente Steuern: EUR 67.400,00 (2010/2011: EUR -67.400,00)      
10. Sonstige Steuern   -66.676,68 -20.259,60
11. Jahresüberschuss   796.501,35 611.939,87
12. Gewinnvortrag   618.483,53 6.543,66
13. Bilanzgewinn   1.414.984,88 618.483,53

Anhang zum 30. September 2012

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. September 2012 ist gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich bisher aufgelaufener und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen drei Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen fünf bis zehn Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis dreizehn Jahre und bei Vorführwagen sechs Jahre.

Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis EUR 150,00) wurden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben. Die GWG-Sammelposten (Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) werden im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Jahren jeweils mit einem Fünftel Gewinn mindernd aufgelöst. Die Übernahme dieser rein nach steuerrechtlichen Vorschriften gebildeten Postens in den handelsrechtlichen Jahresabschluss erfolgt aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet; dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem Umfang berücksichtigt, sodass die Vorräte verlustfrei bewertet sind. Abweichend zum Vorjahr werden die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind entsprechend dem Imparitätsprinzip zu Nominalwerten bzw. zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand 01.10.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 7.268,00 0,00 0,00 7.268,00
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 356.176,44 41.206,45 0,00 397.382,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 571.344,00 25.040,89 0,00 596.384,89
3. Geschäftsfahrzeuge und Vorführwagen 931.223,64 2.882.936,24 2.277.600,13 1.536.559,75
Summe Sachanlagen 1.858.744,08 2.949.183,58 2.277.600,13 2.530.327,53
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.447.741,62 0,00 0,00 1.447.741,62
Summe Anschaffungs- und Herstellungskosten 3.313.753,70 2.949.183,58 2.277.600,13 3.985.337,15
  kumulierte Abschreibungen
  Stand 01.10.2011
EUR
Zugänge Abgänge Stand 30.09.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software 7.267,49 0,00 0,00 7.267,49
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 290.837,26 23.221,18 0,00 314.058,44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 551.863,53 11.168,09 0,00 563.031,62
3. Geschäftsfahrzeuge und Vorführwagen 31.792,25 99.786,99 54.743,20 76.836,04
Summe Sachanlagen 874.493,04 134.176,26 54.743,20 953.926,10
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.741,62 0,00 0,00 47.741,62
Summe Anschaffungs- und Herstellungskosten 929.502,15 134.176,26 54.743,20 1.008.935,21
  Buchwerte
  30.09.2012
EUR
30.09.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 0,51 0,51
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 83.324,45 65.339,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.353,27 19.480,47
3. Geschäftsfahrzeuge und Vorführwagen 1.459.723,71 899.431,39
Summe Sachanlagen 1.576.401,43 984.251,04
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.400.000,00 1.400.000,00
Summe Anschaffungs- und Herstellungskosten 2.976.401,94 2.384.251,55

Unter den Finanzanlagen wird die 100%-ige Beteiligung an der Sportwagen Vertriebsgesellschaft Soest mbH mit Sitz in Soest ausgewiesen (Eigenkapital: TEUR 1.583; Jahresüberschuss des letzten Geschäftsjahres: TEUR 171).

Es bestehen keine Forderungen und Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 250 und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.415 beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 618.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.105. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 453 und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 4.653.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.906 sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Neu- und Vorführwagen besichert.

Daneben besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Hülpert-Gruppe, sodass die Gesellschaft auch für Bankverbindlichkeiten anderer Gruppenunternehmen gesamtschuldnerisch mithaftet, die zum 30.09.2012 mit TEUR 19.791 valutieren. Aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Gruppenunternehmen ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.260 aus dem mit der Gesellschafterin geschlossenen Pachtvertrag sowie aus der Rücknahmeverpflichtung von Leasingfahrzeugen in Höhe von TEUR 3.059.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Bonusgutschriften werden, soweit sie nicht auf den Neuwagenbestand zum 30 September 2012 entfallen und bei der Bewertung der Neuwagen bei den Anschaffungskosten abgesetzt wurden, mit dem Materialaufwand verrechnet bzw. mit unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

V. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird in der Gesellschafterversammlung vorschlagen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 796 auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Sonstige Angaben

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Christoph Kösters, Kaufmann, Münster und Michael Sprenger, Kaufmann, Altlandsberg (ab 13.12.2011).

Herr Michael Sprenger hat im Geschäftsjahr von der Gesellschaft für seine Tätigkeit keine Bezüge erhalten. Wegen der Angabe der für die Tätigkeit der Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge wird deshalb auf die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden durchschnittlich 40 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfallen auf Angestellte 24, auf gewerbliche Arbeitnehmer 14 und auf Auszubildende 2.

Mutterunternehmen nach § 285 Satz 1 Nr. 14 HGB ist die Hülpert GmbH, Dortmund.

 

Dortmund, den 05. März 2013

Gez. Michael Sprenger

Gez. Christoph Kösters

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012

Allgemeines

Die PZ Dortmund GmbH ist als Porsche-Vertragshändler am Standort Dortmund tätig und ist Teil der Hülpert-Gruppe.

Unter dem Namen Hülpert werden seit nahezu hundert Jahren hochwertige Automobile im Ruhrgebiet und Umgebung verkauft. Gegenstand des Konzerns ist der Verkauf und Service von Kraftfahrzeugen (Neufahrzeugen) der Marken Volkswagen, Audi und Porsche einschließlich des Verkaufs von Gebrauchtfahrzeugen.

Die Hülpert GmbH nimmt als Konzernmutterunternehmen und alleinige Gesellschafterin zentrale Finanz- und Managementfunktionen für die Gruppe wahr. Über die zentrale Geschäftsführung der Hülpert-Gruppe wird das interne Kontrollsystem der Gruppe entwickelt und gesteuert, in das die PZ Dortmund GmbH eingebunden ist.

Wirtschaftliches Umfeld

Im Kalenderjahr 2012 wurden in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 3,83 Millionen Personenkraftwagen (PKW) neu für den Straßenverkehr zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem äußerst erfolgreichen Jahr 2011 war 2012 eine Abschwächung zu verzeichnen.

Die von der Hülpert Unternehmensgruppe vertriebenen Marken haben sich dagegen positiv im deutschen Markt entwickelt.

Aufgrund der vor allem im ersten Halbjahr 2012 guten Marktsituation konnte die Hülpert Unternehmensgruppe ebenfalls ein über den Erwartungen liegendes, operatives Ergebnis erzielen.

Die Sportwagenmarke Porsche verzeichnete entgegen dem rückläufigen Markttrend bei den Sportwagen ein Absatzplus von 9,8 Prozent. Die Zulassungen in Deutschland konnten in 2012 von 18.690 Einheiten auf 20.516 Einheiten gesteigert werden.

Das Gebrauchtwagengeschäft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. Bundesweit wurden 6,88 Millionen Besitzumschreibungen verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von 1,9 Prozent. Dabei hat sich der Privatanteil an den Besitzumschreibungen weiter von 94,6 Prozent in 2011 auf 94,80 Prozent in 2012 erhöht. Der unverändert hohe Privatanteil ist im Wesentlichen auf die starke Präsenz von Internet-Marktplätzen zurückzuführen, wodurch private Käufer und Verkäufer ohne Zwischenschaltung des Automobilhandels zueinander finden. Dadurch ist es für den Automobilhandel zunehmend schwieriger geworden, Zuwächse zu generieren. Dies führt zu einem erneuten Rückgang für die Gesellschaft im Privatkundenmarkt von 8,0 Prozent.

Geschäftsverlauf

Bis Mitte des Kalenderjahres 2012 waren die Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht zu spüren; der Neuwagenmarkt legte jeden Monat zu. Ab Sommer gab es zum Teil deutliche Rückgänge.

Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden von der Gesellschaft insgesamt 280 Neufahrzeuge verkauft (Vj. 227). Das entspricht einem Zuwachs von 28,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Mit 365 verkauften Vorführ- und Gebrauchtwagen verzeichnete die Gesellschaft einen nahezu unveränderten Absatz im Vergleich zum Vorjahr mit 358 Fahrzeugen.

Der um gruppeninterne Leistungen bereinigte Umsatz der Gesellschaft belief sich im Geschäftsjahr 2011/2012 auf TEUR 46.589 (TEUR 41.448). Dies führte zu einem um TEUR 220 auf TEUR 5.619 gestiegenen Rohertrag.

Das Betriebsergebnis konnte mit TEUR 1.154 (TEUR 1.124) im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent gesteigert werden. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung im Neuwagenabsatz in Verbindung mit einer verbesserten Ertragslage, während sich die Ergebnisse aus dem Gebrauchtwagengeschäft sowie aus dem After Sales Geschäft rückläufig bzw. unverändert gezeigt haben.

Analog dazu hat sich die Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 40 Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfallen 2 Mitarbeiter auf die zur Verfügung gestellten Ausbildungsplätze. Im vorausgegangenen Geschäftsjahr waren noch 36 Mitarbeiter beschäftigt gewesen.

Umsatz

Die Umsätze (ohne gruppeninterne zum Einkaufspreis verkaufte Neu- und Gebrauchtwagen) im Berichtsjahr setzen sich wie folgt zusammen:

  2011/2012
TEUR
2010/2011
TEUR
Neufahrzeuge 25.212 20.255
Vorführwagen 4.043 4.095
Gebrauchtwagen 13.853 13.528
After Sales 4.069 4.457
Sonstige Erlöse 1.184 515
Umsatz vor Erlösschmälerungen 48.361 42.850
Erlösschmälerungen -1.772 -1.402
Umsatzerlöse 46.589 41.448

Vermögenslage

Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 10.273 verringerte sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.119. Hervorzuheben sind auf der Aktivseite die Verringerung der Warenbestände um TEUR 676 sowie um TEUR 1.605 verminderte Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Dem gegenüber erhöhten sich das Anlagevermögen, insbesondere aufgrund höherer Vorführwagenbestände, um TEUR 593 sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr höheren Umsätze in den Monaten vor dem Bilanzstichtag um TEUR 819.

Die eigenen Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag TEUR 4.831, was 47,0 Prozent der Bilanzsumme entspricht.

Innerhalb der kurzfristigen Fremdmittel ist der Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 548, die im Zusammenhang mit der Finanzierung der Warenbestände stehen, und der Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 544 hervorzuheben.

Aufgrund des gestiegenen Innenfinanzierungspotentials konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um TEUR 363 zurückgeführt werden.

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Betrachtungszeitraum sehr positiv entwickelt. Durch die Umsatzausweitung im Neuwagenbereich erhöhte sich auch das Rohergebnis um TEUR 220 oder 4,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Dabei haben sich der After Sales und der Gebrauchtwagenbereich gegenläufig entwickelt. Die Personalkosten haben sich im Geschäftsjahr 2011/2012 um 27,4 Prozent auf TEUR 2.113 vermindert. Dies hängt im Wesentlichen mit im Vorjahr höheren, ergebnisabhängigen Provisionen zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem bedingt durch höhere Vertriebsaufwendungen und den geänderten Ausweis von Verwaltungskostenumlagen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 65,0 Prozent auf TEUR 2.287 gestiegen.

Im Zinsergebnis schlugen sich verminderte Aufwendungen aufgrund der Refinanzierung des unterjährig niedrigeren Bestandsvolumens nieder. Den gesunken Zinsaufwendungen standen höhere Zinserträge, die im Wesentlichen aus Zinsen auf Steuererstattung resultieren, entgegen, so dass das Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 139 gestiegen ist.

Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr TEUR 796 und ist im Vergleich zum Vorjahresergebnis um TEUR 184 gestiegen.

Finanzlage

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2011/2012 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen.

Der Finanzmittelfonds (Kassenbestände und täglich fällige Bankguthaben) der Gesellschaft verringerte sich im Geschäftsjahr um TEUR 283 auf TEUR 125. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 444 konnte den Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -727 nicht vollumfänglich kompensieren.

Die Finanzlage ist - nicht zuletzt dank der Einbindung der Gesellschaft in die Hülpert-Gruppe - stabil.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sind eng mit der Entwicklung des Automobilsektors im Inlandsmarkt verbunden.

Der Verband der Automobilindustrie rechnet für das Jahr 2013 mit einer verhaltenen Entwicklung der Neuzulassungen in Deutschland bei etwa 3,0 Mio. Einheiten. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. geht von einem Rückgang auf 2,9 Mio. Zulassungen aus.

Der Hersteller Porsche teilt in seinem Ausblick für das kommende Jahr die Auffassung einer sich abschwächenden Binnenkonjunktur und einer daraus resultierenden gedämpften Nachfrage auf dem deutschen Automobilmarkt. Diese Entwicklung könnte sich negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken.

Chancen ergeben sich in 2013 aus der Porsche-Produktoffensive mit der Einführung neuer Hybridfahrzeuge wie dem 918 Spyder und dem urbanen Geländewagen Macan. Darüber hinaus soll das After Sales Geschäft weiter stabilisiert und ausgebaut werden.

Risiken können sich darüber hinaus dadurch ergeben, dass der prognostizierte moderate Branchen- und Konjunkturrückgang stärker ausfällt als erwartet und dadurch das Vertrauen der Verbraucher leidet. Maßgeblich für die Entwicklung im kommenden Jahr wird es sein, ob die Banken- und Schuldenkrise in stärkerem Maß auf die Realwirtschaft übergreift.

Weitere Risiken können sich ergeben, wenn die aus heutiger Sicht bei den Leasingrückläufern zu erwartenden Gebrauchtwagenpreise unterschritten werden. Die Risiken, die sich aus Leasingrückläufern ergeben, wurden nach aktuellen Einschätzungen über die zukünftigen Werteverhältnisse passiviert.

Aufgrund der stabilen Ertragslage innerhalb der Branche und der gesamten Unternehmensgruppe wird die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der nächsten zwei Jahre der Berichtsgesellschaft als stabil und nachhaltig gesichert eingeschätzt; bestandsgefährdende Risiken werden daher nicht gesehen.

Die Geschäftsleitung rechnet für das Geschäftsjahr 2012/2013 mit einem weiterhin positiven Ergebnis. Dabei wird angenommen, dass die Absatzzahlen, insbesondere im Gebrauchtwagengeschäft, hinter den beiden Vorjahren zurückbleiben.

 

Dortmund, den 5. März 2013

Gez. Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PZ Dortmund GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages) und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

NORDDEUTSCHE
Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

W. Idel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30.09.2012 wurde am 08.04.2013 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

25 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.