Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 7190
Vorher
Back-König GmbH
Eingetragen
11.3.2003
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit TabakwarenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben einer Discount-Backkette mit mehreren Niederlassungen sowie die Vergabe von Lizenzen zum Betreiben von Discount-Bäckereien. Das Betreiben eines Großhandels mit Arzneimitteln im Sinne der §§ 2, 4 AMG, sowie deren Einfuhr und Ausfuhr. Soweit eine Erlaubnis des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte gemäß § 3 BtMG erforderlich ist, sind diese Tätigkeiten nicht Gegenstand des Unternehmens.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ralf Trompeter
seit 22.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ralf Trompeter
Welfenallee 12, 13465 Berlin
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trompeter GmbH

Lierschied

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft hat zwei Geschäftsfelder: Der Großhandel mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten (Unternehmensgegenstand der ehemaligen ANTONIA Pharma-Handelsgesellschaft mbH), soweit diese nicht der Erlaubnis nach § 3 des Betäubungsmittelgesetzes unterliegen sowie das Betreiben einer Discount-Backkette unter dem eingetragenen Warenzeichen "Back-König" mit mehreren Niederlassungen (Filialen) sowie die Vergabe von Lizenzen zum Betreiben von Discount-Bäckereien.

Der Gesamtumsatz fiel von € 9,6 Mio. auf € 6,8 Mio.. Grund waren die unterschiedlichen Entwicklungen beider Geschäftsfelder. Der Umsatz des Großhandels mit Arzneimitteln fiel von € 7,0 Mio. auf € 4,4 Mio.. Der Grund hierfür war die zurückhaltende Nachfrage bei Kunden. Der Umsatz der Discount-Backkette fiel von € 2,6 Mio. auf € 2,5 Mio.. Der Grund hierzu waren Konkurrenzanbieter am Markt.

Beide Geschäftsfelder entwickelten sich im Geschäftsjahr unterschiedlich. Der Rohertrag aus dem Handel mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten sank um T€ 402. Der Rohertrag aus der Back-Discount-Kette sank um T€ 214. Zwei im Finanzanlagevermögen ausgewiesene Darlehen mit einem Nominalwert von T€ 490 wurden voll abgeschrieben, da die Schuldnerin am 21. August 2008 die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt hat. Insgesamt wurde ein Ergebnis vor der steuerlichen Betriebsprüfung von € 1,008 Mio. erzielt. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Verlustvorträge fielen im laufenden Jahr keine Steuern vom Einkommen und Ertrag an. Die aus der Außenprüfung des Finanzamtes resultierenden Steuernachzahlungen der Jahre 2002 bis 2005 betrugen T€ 990. Desweiteren kam es durch die Betriebsprüfung zu einigen Änderungen der Ertragslage der Gesellschaft aufgrund von außerordentlichen Erträgen (T€ 230) und Aufwendungen (T€ 31), so dass sich das Betriebsergebnis nach der Betriebsprüfung um T€ 791 auf T€ 217 reduziert hat. An die sehr guten Ergebnisse der Geschäftsjahre 2005 und 2006 konnte damit nicht angeknüpft werden. Insoweit ist - von der Wertberichtigung und der steuerlichen Außenprüfung abgesehen - aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen eine Konsolidierung eingetreten, die dem Branchenvergleich standhält.

Das Geschäft der Discount-Backkette entwickelte sich negativ, in dem Sinne, dass sich der Verlust von T€ 571 auf T€ 827 nach Steuern erhöht hat. Die Betriebsprüfung hat für die ehemalige Back-König GmbH keine steuerlichen Auswirkungen gebracht. Der Rohertrag fiel insgesamt um T€ 214 auf T€ 1.195. Die Gesellschaft hat heute 11 selbst bewirtschaftete Filialen, davon 7 am Standort Berlin; Lizenzverträge sind mit 24 Lizenznehmern abgeschlossen.

II. Vermögenslage, Investitionen und Liquidität

Das Unternehmen verfügt mit einer Eigenkapitalquote von 78,5 % über eine gute Eigenkapitalausstattung. Die Forderungen gegen den Gesellschafter haben einen Anteil von 88,6 % an der Bilanzsumme. Sie entsprechen in etwa dem Gewinnvortrag einschließlich des Jahresüberschusses 2007.

Die wesentlichen Investitionen wurden für die Anschaffung von einer EDV-Netzwerkanlage für die Discount-Backkette (T€ 6,5), die Beschaffung zwei gebrauchter Fahrzeuge (T€ 14) sowie im Übrigen für Betriebsausstattung, vor allem für die Discount-Backkette getätigt.

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Der Barmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 T€ 421. Allerdings hat er durch die Investitionen des Geschäftsjahres, das geringere Geschäftsergebnis und durch Auszahlungen an den Gesellschafter um T€ 285 abgenommen. Stichtagsbedingt haben sich die Verbindlichkeiten der Gesellschaft erhöht, sodass das Netto-Umlaufvermögen um T€ 1.614 (in Prozent der liquiden Mittel auf 56,7 %) gesunken ist. Durch Rückzahlungen des Gesellschafters, durch die Einnahmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit und die kurzfristige Inanspruchnahme von Lieferantenkrediten ist die Aufrechterhaltung der Liquidität jedoch gewährleistet.

III. Voraussichtliche Entwicklung von Chancen und Risiken

Diese werden von der Gesellschaft verhalten zuversichtlich beurteilt. Für 2008 wird mit einem Gesamtumsatz von € 8,8 Mio. und einem Ergebnis vor Steuern von € 1,2Mio. gerechnet. Zu diesem Ergebnis wird der Großhandel mit Arzneimittel in einer Größenordnung von € 0,8 Mio. vor Steuern beitragen. Für 2008 und 2009 erwarten wir eine weitere Konsolidierung des Ergebnisses der Discount-Backkette. Durch die geplanten und in 2008 teilweise umgesetzten Maßnahmen streben wir bereits in 2008 für die Discount-Backkette ein ausgeglichenes Ergebnis an. Für den Großhandel mit Arzneimittel rechnen wir mit einem Umsatz von € 6,0 Mio..

Zur Verwirklichung dieser Ziele ist geplant:

1. Ausbau der Back-Discountkette um 10 selbst bewirtschaftete Filialen sowie Erhöhung der Lizenzverträge mit Lizenznehmern um 30.

2. Erweiterung des Großhandels mit Arzneimitteln durch verstärkte Werbemaßnahmen sowie Suche nach neuen Liefer- und Absatzwegen.

Mit der Einrichtung und dem Ausbau einer Kostenrechnung ist ein Instrument geschaffen worden, Kostensteigerungen und Ursachen für rückläufige Ertragsentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Durch Marktbeobachtung und weitere Vertriebsaktivitäten sowohl im Pharmabereich als auch im Backbereich sollen die Ergebnisse verstetigt werden.

Risiken werden nach wie vor in der Entwicklung des Handels mit Arzneimitteln gesehen, wenn durch gesetzgeberische Maßnahmen der Zugang zu Vertriebs- Beschaffungs- und Absatzwege für den Großhandel erschwert wird.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Wesentliche Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres oder Sachverhalte, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sein könnten, liegen mit Ausnahme des unter Ziffer I. erläuterten Sachverhalts zur vorgenommen Wertberichtigung nicht vor.

 

Lierschied, 20. Oktober 2009

Ralf Trompeter, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember.2007

Aktivseite

  31.12.2006
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Software und Nutzungsrechte   27.911,00   38.330,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.652,00     0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 248.325,00     254.051,00
  255.977,00 255.977,00   254.051,00
III. Finanzanlagen        
1. Sonstige Ausleihungen 0,00     245.107,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 65.504,00     54.654,00
  65.504,00 65.504,00   299.761,00
Summe Anlagevermögen   349.392,00 349.392,00 592.142,00
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Fertige Erzeugnisse und Waren   71.261,47   86.341,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 174.340,06     227.623,35
2. Sonstige Vermögensgegenstände 11.363.651,69     11.037.370,34
- davon gegen den Gesellschafter: € 11.002.034,74       (10.777.964,17)
  11.537.991,75 11.537.991,75   11.264.993,69
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   420.735,32   706.260,07
Summe Umlaufvermögen   12.029.988,54 12.029.988,54 12.057.595,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten     41.492,62 40.224,57
      12.420.873,16 12.689.962,17

Passivseite

       
    31.12.2006
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   325.000,00   325.000,00
II. Gewinnvortrag   10.040.097,08   10.277.463,45
III. Jahresfehlbetrag (-) / Jahresüberschuss (+)   -609.709,93   +262.633,63
Summe Eigenkapital   9.755.387,15 9.755.387,15 10.865.097,08
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   109.368,00   96.308,00
2. Steuerrückstellungen   1.166.282,38   174.481,37
3. Sonstige Rückstellungen   108.000,00   427.099,00
Summe Rückstellungen   1.383.650,38 1.383.650,38 697.888,37
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   385.749,00   0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   767.676,87   639.282,78
3. Sonstige Verbindlichkeiten   103.558,12   487.693,94
davon        
- gegenüber dem Gesellschafter: € 0,00       (0,00)
- aus Steuern: € 61.045,99       (98.594,19)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.742,92       (11.180,26)
Summe Verbindlichkeiten   1.256.983,99 1.256.983,99 1.126.976,72
D. Rechnungsabgrenzungsposten     24.851,64 0,00
      12.420.873,16 12.689.962,17

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

  2006
1. Rohergebnis   3.326.493,54 3.707.083,85
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.251.983,35   1.473.218,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 201.892,41   210.531,92
- davon für Altersversorgung: € 14.802,40   1.453.875,76 (14.179,40)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen   93.413,08 87.125,57
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   1.670.555,45 1.817.864,13
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   545.059,48 576.783,50
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00     (0,00)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   245.107,00 245.106,88
- davon nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB: € 245.107,00     (245.106,88)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   6.672,54 8.216,20
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00     0,00
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   +401.929,19 +441.804,53
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   989.403,86 175.363,73
10. Sonstige Steuern   22.235,26 3.807,17
11. Jahresfehlbetrag (-) / Jahresüberschuss (+)   -609.709,93 +262.633,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeines

Die Trompeter GmbH mit Sitz in Lierschied (vormals Back-König GmbH, Lierschied) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Zum Verschmelzungsstichtag 31. Dezember 2005 wurde die ANTONIA Pharma-Handelsgesellschaft mbH, Lierschied, auf die Back-König GmbH durch Übernahme des Vermögens und der Schulden zu den Bilanzansätzen per 31. Dezember 2005 verschmolzen. In der Gesellschafterversammlung vom 26. Juli 2006 betreffend die Verschmelzung wurde unter anderem eine Erhöhung des Stammkapitals der aufnehmenden Gesellschaft um T€ 25 und die Änderung der Firma in die Trompeter GmbH beschlossen. Im Jahr 2008 fand eine steuerliche Betriebsprüfung für die in 2005 verschmolzene Gesellschaften ANTONIA Pharma-Handelsgesellschaft mbH und die Back-König GmbH für die Jahre 2002 bis 2005 statt. Die vorgenommenen Änderungen auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft wurden im Jahresabschluss 2007 berücksichtigt. Im Übrigen wurden die auf den vorherigen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

Von der Möglichkeit, Angaben im Anhang zu unterlassen (§ 286 HGB) sowie Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. Gewinn‑ und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde - soweit möglich - Gebrauch gemacht.

II. Erläuterungen und Begründungen zu den einzelnen Posten der Bilanz bzw. der Gewinn und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den fortgeschriebenen historischen Anschaffungs‑ bzw. Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Es wurde mit Hilfe des Anlageprogramms der DATEV eG, Nürnberg, "Anlag für Windows" erfasst. Zinsen für Fremdkapital sind in die Anschaffungs‑ bzw. Herstellungskosten nicht einbezogen. Die Abgänge der ausgeschiedenen Anlagegüter erfolgten zu vorgetragenen Buchwerten.

Das Anlagevermögen ist linear und degressiv entsprechend der niedrigsten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer abgeschrieben worden. Der Abschreibungswechsel bei der degressiven Abschreibung ist programmseitig berücksichtigt. Die Anlagenzugänge werden gemäß § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG im Jahr des Zugangs "Pro Rata Temporis", geringwertige Anlagegüter werden analog § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen enthalten zwei Darlehen, die zum 31. Dezember 2009 bzw. zum 31. März 2010 jeweils in einer Summe zur Rückzahlung fällig sind. Aufgrund der bilanziellen Überschuldung dieser Gesellschaft zum 31. Dezember 2006 und der Ankündigung, wegen ihrer finanziellen Situation sowohl die Zahlung der Darlehenszinsen zum nächsten Zinstermin (März 2008) als auch die fällige Rückzahlung dieses Darlehen zum 31. Dezember 2009 auszusetzen, wurden für diese Darlehen im Geschäftsjahr 2006 und 2007 Wertberichtigungen in Höhe von jeweils T€ 245 (= 50 % der Darlehenssumme) vorgenommen. Diese sind in der GuV-Position "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" ausgewiesen.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens sind in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Die Vorräte sind mit den jeweils letzten Bezugspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz ist in Höhe der Ausgaben, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Das Stammkapital ist in der im Gesellschaftsvertrag festgesetzten Höhe ausgewiesen.

Die Stammeinlagen sind in voller Höhe erbracht.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

2. Angaben zu Positionen der Bilanz

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen gegen Lizenznehmer. Davon haben € 58.988,52 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (i. Vj. = € 76.690,41).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 11.002 Forderungen gegen den Gesellschafter (i.Vj.=T€ 10.778). Die Gesellschafterkonten werden mit 5 % p. a. verzinst. Sicherheiten für diese wurden nicht gestellt. Diese Forderungen gegen den Gesellschafter haben in Höhe von € 10.814.698,45 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (i. Vj. = T€ 10.378). Des Weiteren haben in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Darlehen an Dritte mit € 194.025,97 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (i. Vj. = T€ 144). Die übrigen in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Posten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

Für Pensionsverpflichtungen wurde in Höhe der steuerlich zulässigen Ansätze nach versicherungsmathematischen Grundsätzen eine Rückstellung gebildet. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln für die Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck (2005 G). Der Berechnung liegt ein Zinssatz von 6% zugrunde. Es wurden T€ 13 zugeführt.

Die Steuerrückstellungen enthalten den verbleibenden, nicht durch Vorauszahlungen abgegoltenen voraussichtlichen Steueraufwand für die Gewerbesteuer (T€ 418) sowie für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag (insgesamt T€ 748) für die Veranlagungsjahre 2005 und 2006. Für 2007 entsteht wegen der Verlustvorträge kein Ertragssteueraufwand.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Aufbewahrungspflichten (T€ 60), für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 32), ferner für rückständigen Urlaub (T€ 11) sowie für Prozesskosten (T€ 5) gebildet.

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von einem Jahr. Sie sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

3. Angaben zu Positionen der Gewinn und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: 2007
T€
2006
T€
Umsätze von pharmazeutischen Produkten 4.385 7.031
Umsätze Discount-Backkette 2.459 2.574
  6.844 9.605

Erlösschmälerungen in Form gewährter Preisnachlässe (Boni, Skonti und Rabatte) sowie Gutschriften wurden von den Umsatzerlösen abgesetzt. Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist neben den später aufgeführten außerordentlichen Erträgen aus der Betriebsprüfung die Verrechnung von Sachbezügen aus der Gestellung von Kraftfahrzeugen in Höhe von T€ 47, Grundstückserträge (T€ 30) und Schadenersatzvergütungen (T€ 33) enthalten. T€ 8 entfallen auf Anlagenverkäufe, die steuerfrei in die Europäische Gemeinschaft gingen. Die aus der Außenprüfung resultierenden außerordentlichen Erträge in Höhe von T€ 230 setzen sich wie folgt zusammen:

Korrektur der Tantiemerückstellung 2006 T€ 146, Darlehenszinsen Hilland Mobilien T€ 47 und Korrektur der Gesellschafterforderungen aus Anschaffungen 2004-2006 T€ 37.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerordentliche Aufwendungen aus der Betriebsprüfung der Jahre 2002 bis 2005 in Höhe von T€ 12 sowie Buchverluste aus Anlagenabgängen von T€ 12. Die aus der Außenprüfung resultierenden außerordentlichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

Korrektur Leasing Sonderzahlung T€ 6 und Korrektur Anschaffungskosten T€ 6.

Von den Gesamtzinserträgen entfallen T€ 523 auf die Verzinsung der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen den Gesellschafter (i. Vj. = T€ 504).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten ausschließlich das ordentliche Ergebnis.

III. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel‑ und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. Darüber hinaus waren zum Bilanzstichtag keine Sicherungen durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gegeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vertraglichen Vereinbarungen mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr bestehen im Wesentlichen aus Kfz-Leasingverträgen sowie Mietverträgen. Der Aufwand hierfür beträgt jährlich ca. T€ 500.

2. Organe

Zum alleinigen Geschäftsführer ist Herr Ralf Trompeter bestellt.

Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat.

3. Arbeitnehmer

Bei der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 69 Mitarbeiter angestellt.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag 2007 in Höhe von € 609.709,93 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Lierschied, 20. Oktober 2009

Ralf Trompeter, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007

  Anschaffungswerte
Anlagegruppen Stand 01.01.2007
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.136,65 1.494,08 0,00 55.630,73
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.761,63 0,00 7.761,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.956,28 99.677,37 33.752,93 574.880,72
Summe II. 508.956,28 107.439,00 33.752,93 582.642,35
Summe I. und II. 563.092,93 108.933,08 33.752,93 638.273,08
III. Finanzanlagen        
1. Sonstige Ausleihungen 490.213,88 0,00 0,00 490.213,88
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 54.654,00 10.850,00 0,00 65.504,00
Summe Finanzanlagen 544.867,88 10.850,00 0,00 555.717,88
Summe Anlagevermögen 1.107.960,81 119.783,08 33.752,93 1.193.990,96
  Abschreibungen / Wertberichtigungen
Anlagegruppen Stand 01.01.2007
Abgang
Zugang
Stand 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.806,65 0,00 11.913,08 27.719,73
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 109,63 109,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.905,28 9.739,93 81.390,37 326.555,72
Summe II. 254.905,28 9.739,93 81.500,00 326.665,35
Summe I. und II. 270.711,93 9.739,93 93.413,08 354.385,08
III. Finanzanlagen        
1. Sonstige Ausleihungen 245.106,88 0,00 245.107,00 490.213,88
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 245.106,88 0,00 245.107,00 490.213,88
Summe Anlagevermögen 515.818,81 9.739,93 338.520,08 844.598,96
  Restbuchwerte    
Anlagegruppen Stand 31.12.2007
Stand 01.01.2007
Æ Abschreibungssatz
%
Æ Rest- buchwert
%
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.911,00 38.330,00 21,4 50,2
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.652,00 0,00 1,4 98,6
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 248.325,00 254.051,00 14,2 43,2
Summe II. 255.977,00 254.051,00 14,0 43,9
Summe I. und II. 283.888,00 292.381,00 14,6 44,5
III. Finanzanlagen        
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 245.107,00 50,0 0,0
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 65.504,00 54.654,00 0,0 100,0
Summe Finanzanlagen 65.504,00 299.761,00 44,1 11,8
Summe Anlagevermögen 349.392,00 592.142,00 28,4 29,3

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Trompeter GmbH, Lierschied

für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mainz, 30. Oktober 2009

Dr. Krein GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bottner, Wirtschaftsprüfer

Dr. Krein, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.