Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 737
Eingetragen
5.3.1975
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von StraßenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Hoch-, Tief-, Straßen- und Kanalbau, sowie der Handel mit einschlägigen Gegenständen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christiane Hofmann
seit 16.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

70.00% identifiziert30.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
35.00%
35.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft nach Hofmann, Dieter sen.
30.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Christiane Hofmann
97828 Marktheidenfeld-Glasofen
323.700 €
62.25%
Dieter Hofmann
97816 Lohr am Main
196.300 €
37.75%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zöller-Bau GmbH

Triefenstein-Lengfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.015.139,74 1.818.973,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.330,00 5.206,00
II. Sachanlagen 1.842.775,29 1.594.987,29
III. Finanzanlagen 171.034,45 218.780,07
B. Umlaufvermögen 5.248.900,99 3.678.778,59
I. Vorräte 1.296.438,30 1.595.812,09
1. Vor Absetzung von erhaltenen Anzahlungen 2.824.416,02 6.376.939,44
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) -1.527.977,72 -4.781.127,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.174.025,89 630.879,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 778.436,80 1.452.087,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.856,93 131.308,79
Summe Aktiva 7.306.897,66 5.629.060,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.551.340,10 3.236.029,71
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnvortrag 2.976.029,71 3.411.296,76
III. Jahresüberschuss 315.310,39 -435.267,05
B. Rückstellungen 710.344,00 850.123,34
C. Verbindlichkeiten 3.045.213,56 1.542.907,69
Summe Passiva 7.306.897,66 5.629.060,74

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Zöller-Bau GmbH hat ihren Sitz in Triefenstein-Lengfurt und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Würzburg (Reg.Nr. HRB 737).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, der Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Darstellungsstetigkeit hinsichtlich der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber dem Vorjahr ist gewahrt. Die gesetzlichen Postenbezeichnungen wurden - falls erforderlich - an den tatsächlichen Posteninhalt angepasst.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden - sofern gesetzlich zulässig - überwiegend in Anspruch genommen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Hinsichtlich der auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist die Stetigkeit gewahrt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unverändert unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Im Einzelnen kamen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung:

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wurden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear bzw. degressiv abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Im Vorjahr wurden die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens und die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen sind zu Anschaffungskosten bzw. Nennbetrag bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den notwendigen anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Kosten für die allgemeine Verwaltung wurden nicht angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind zum Nennbetrag bewertet und werden soweit sie auf bilanzierte unfertige Leistungen entfallen offen von den Vorräten abgesetzt.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen wird durch verlustfreie Bewertung Rechnung getragen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind, unter Berücksichtigung eventueller Wertberichtigungen auf Forderungen, grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz (durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten 10 Jahren bei 15 Jahren Restlaufzeit) von 1,82 %. Der Differenzbetrag zwischen dem zum 31. Dezember 2023 bilanzierten Wert und dem Wert, der sich bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatz (1,74 %) ergäbe, beläuft sich auf € 1.550,00. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den „Richttafeln von 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden teilweise Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Eine Verpfändung an die Berechtigten ist nicht erfolgt, daher erfolgt keine Saldierung mit den Rückstellungen für Pensionen gemäß § 246 Abs. 2 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den Bestimmungen des § 268 HGB ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

Umlaufvermögen

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr
als
1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände € 3.174.025,89 € 370.984,60 € 630.879,07 € 0,00

Eigenkapital / ausschüttungsgesperrte Beträge

Das Stammkapital von € 260.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte vor Ergebnisverwendung.

Ein für die Ausschüttung gesperrter Betrag i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB besteht in Höhe von € 1.550,00. Hierbei handelt es sich um den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen bei Anwendung des sieben- und des zehnjährigen Durchschnittszins-satzes (§ 253 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 6 Satz 1 HGB).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten die Rückstellungen für Gewährleistungs- und Garantieverpflichtungen (T€ 141), Urlaubsverpflichtungen (T€ 111), Tantiemen (T€ 27), unterlassene Instandhaltungen (T€ 104), Rechnungskürzungen (T€ 44), Kosten der Abschlusserstellung und -prüfung (T€ 49), sonstige Kosten (T€ 62) sowie Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 31).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten € 3.045.213,56 2.432.213,06 596.439,49 16.561,01
Vorjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten € 1.542.907,69 € 1.258.675,88 € 205.868,66 € 78.363,15

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von € 686.871,40 (Vj. € 368.511,92) und im Rahmen der sozialen Sicherheit € 147.948,48 (Vj. € 145.358,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung besichert.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gliedern sich wie folgt:

Gesamt
Geschäftsjahr
31.12.2023
Gesamt
Vorjahr
31.12.2022
Gesichert durch gewährte Pfandrechte und sonstige Sicherheiten
(Angabe der Sicherung und Betrag der
Sicherung)
Gewährleistungsvereinbarungen € 1.028.793,03 € 1.102.831,77 Kautions-
versicherung

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

4. Gewinn und Verlustrechnung

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 773,00 (Vj. € 0,00) sowie aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 4.389,68 (Vj. € 1.544,13) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 2.482,00 (Vj. € 5.288,00) sowie Zinsen aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 89,22 (Vj. € 19,34) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von derzeit jährlich T€ 141.

Gegenstand der Leasingverträge sind die folgenden Wirtschaftsgüter: 4 Bagger und 5 PKW.

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 58 Mitarbeiter sowie 2 Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Name, Vorname
Hofmann, Christiane, Bauunternehmerin, Lohr am Main
Hofmann, Dieter sen., Bauunternehmer, Lohr am Main (verstorben am 20.12.2024)

Gesamtbezüge

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 01.01.2023 bis 31.12.2023 in Höhe von € 315.310,39 wird – vorbehaltlich eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung – auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Zöller-Bau GmbH

Triefenstein-Lengfurt, 01. August 2025

gez. Christiane Hofmann, Geschäftsführerin

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 1.8.2025.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.