Servolab Medizin Software GmbH
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Servolab Medizin Software GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015der Servolab Medizin-Software GmbH, BerlinAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2015der Servolab Medizin-Software GmbH, BerlinA. Allgemeine Angaben Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechts-modernisierungsgesetzes (BilMoG) angewendet. Ergänzend waren die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Vermerke wurden soweit wie möglich in den Anhang übernommen. Die Gesellschaft hat als "kleine Kapitalgesellschaft" im Sinne von § 267 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB hinsichtlich des Anhangs von den Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Renault Bank werden zum Bilanzstichtag unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen (Vorjahr unter den "sonstigen Verbindlichkeiten"). Die Jahresverkehrszahlen wurden entsprechend angepasst. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (zwischen 3 und 15 Jahre; lineare Methode) vermindert. Bei den selbst geschaffenen Software-Lizenzen werden neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten auch die Fertigungslöhne berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in den Herstellungskosten enthalten. Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 410,00 wurden bis 2007 und werden ab 2011 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Im Zeitraum 2008 bis 2010 wurde für Anlagegüter, deren Anschaffungs- /Herstellungskosten netto mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 betragen, ein Sammelposten gebildet; dieser wird jährlich mit 20% aufgelöst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte / Waren sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert - abzüglich der im Berichtsjahr erforderlich gewordenen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Zahlungen für Wartungsarbeiten, die Aufwand des Folgejahres darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern errechnen sich aus der Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz, aus den selbst geschaffenen Sofware-Lizenzen sowie dem positiven Unterschiedsbetrag bei der Bildung der Pensions-Rückstellungen. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 30 %. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Die Gesellschaft hat das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ausgeübt und sechs in den Jahren 2010 bis 2015 selbst entwickelte Software-Lizenzen mit ihren Entwicklungskosten als Herstellungskosten aktiviert. Die in diesem Zusammenhang für Kapitalgesellschaften bestehende Ausschüttungssperre wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Posten beinhaltet Forderungen in Höhe von EUR 49.186,99 (Vorjahr: T-EUR 46,0) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter aus Lohn und Gehalt in Höhe von EUR 2.855,86 (Vorjahr: T-EUR 0,00) sowie Verauslagungen in Höhe von EUR 78.840,41 (Vorjahr: T-EUR 65.1). Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten nach den uns erteilten Auskünften alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Den Geschäftsführern wurden Versorgungszusagen erteilt. Auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens vom 04. April 2016 wurden hierfür nach der modifizierten Teilwertmethode bzw. der kollektiven Bewertungsmethode Pensionsrückstellungen gebildet, die zum Bilanzstichtag einen Wert in Höhe von EUR 610.930,00 aufweisen. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Heubeck-Richttafeln 2005 G mit einem Rechnungszins von 6% angewendet. Der zum 31.12.2010 nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB berechnete Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz in der Steuer- zur Handelsbilanz beträgt insgesamt € 51.900,00. Von diesem Unterschiedsbetrag wurden im Berichtsjahr 1/15 zugeführt, so dass EUR 31.140,00 noch nicht zugeführt wurden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben in Höhe von EUR 9.302,52 (Vorjahr EUR 8.652,72) eine Laufzeit von einem bis zu fünf Jahren; sie sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. außerordentlicher Aufwand Zum 31.12.2010 wurde bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz in der Steuer- zur Handelsbilanz (nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) mit € 51.900,00 festgestellt. Von diesem Unterschiedsbetrag werden jährlich 1/15 des Betrages (€ 3.460,00) zugeführt. Zum Bilanzstichtag waren € 31.140,00 noch nicht zugeführt. D. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Im Berichtsjahr sind keine Bürgschaften, Haftungsverhältnisse oder andere Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten zu vermerken. E. Sonstige Angaben Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind
Berlin, den 7. November 2016 Servolab Medizin-Software GmbH Dr. Franz Otte Frank Ritschel |
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