Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 240366
Eingetragen
11.1.1990
Branche
BeteiligungsgesellschaftenEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von EDV-Programmen, sowie deren Weiterentwicklung. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen und solche erwerben. Sie kann Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

SBS Software GmbH

Bretten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   34.787,00   73.340,00
II. Sachanlagen   270.892,00   310.582,00
III. Finanzanlagen   273.222,00   421.803,00
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte   3.052,00   3.444,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   554.544,40   642.224,68
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 62.373,00 € (Vorjahr 77.402,00 €)        
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   52.254,84   17.573,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten   16.307,67   54.429,93
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   145.934,56   47.357,92
Summe Aktiva   1.350.994,47   1.570.755,32

Passiva

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   51.129,19   51.129,19
II. Gewinnrücklagen   10.000,00   10.000,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag   616.330,28   597.296,77
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   122.220,73   19.033,51
B. Rückstellungen   221.603,00   180.146,00
C. Verbindlichkeiten   229.426,17   648.968,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: 229.426,17 € (Vorjahr 648.968,10 €)        
D. Rechnungsabgrenzungsposten   100.285,10   64.181,70
Summe Passiva   1.350.994,47   1.570.755,32

Anhang 2013

1.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitagesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich, sofern nicht beim entsprechenden Posten genannt, unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

1.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für EDV-Hardware ist gem. § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert in Höhe von TEUR 141 gebildet worden, der zum 31.12.2012 aufgrund erfolgter körperlicher Bestandsaufnahme angepasst wurde. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und teilweise degressiv vorgenommen; die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410,00 wurden gemäß den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Im Finanzanlagevermögen wurden die sonstigen Ausleihungen (langfristige Darlehen) mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte (Büromaterial und Prospekte) erfolgt mit einem Festwert nach Maßgabe des § 240 Abs. 3 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, indem nicht voll werthaltige Forderungen im Geschäftsjahr entweder abgeschrieben oder mit Einzel- und Pauschalwertberichtigungen belegt wurden.

Bankguthaben und Kassenbestände wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Beträge mit dem Nennwert erfasst, die als Aufwand bzw. Ertrag den auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern hat die Gesellschaft keinen Gebrauch gemacht.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert. Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Sonstige Ausleihungen

Der Ausweis betrifft zwei Darlehen in Höhe von 246.222,00 EUR (ursprünglich EUR 1.799.747,42 aus dem Jahre 1993) und 27.000,00 EUR (ursprünglich 270.000,00 EURO aus dem Jahr 2004) an eine Grundstücks-GbR zur Finanzierung des Firmengebäudes und der Errichtung von PKW-Stellplätzen der SBS Software GmbH. Die planmäßigen jährlichen Tilgungsraten lauten EUR 71.581,00 bzw. EUR 27.000,00, die Zinsen in Höhe von 6,5 % bzw. 4,5 % p.a. werden zum Ende eines jeden Jahres zur Zahlung fällig. Sicherheiten bestehen in Form einer eingetragenen Grundschuld in Höhe von TEUR 1.534. Für das erstgenannte Darlehen erfolgt nach einer in 2004, 2011 und 2013 geleisteten Sondertilgung bei weiterer planmäßiger Tilgung die letzte Tilgungsrate im Jahr 2017. Für das andere Darlehen erfolgt bei planmäßiger Tilgung die letzte Tilgungsrate im Jahr 2014.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 62.373,00 (Vj.: EUR 77.402,00).

(3) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die saldierten Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Durchschnittlicher Marktzins von 4,91 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von

der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

· Pensionsalter: 65 Jahre
· Rententrend: 0,0 %
· Anwartschaftstrend: 0,0 %
· Ohne Fluktuation  
Richttafeln 2005 G nach Klaus Heubeck.

Da die Voraussetzungen für das Vorliegen von Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind, wurden folgende Saldierungen vorgenommen:

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
Zeitwert des verpfändeten Deckungsvermögen 841.943,56 752.613,92
Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Pensionen -696.009,00 -705.256,00
Saldo als aktiver Unterschiedsbetrag 145.934,56 47.357,92

(Vj. Rückstellung für Pensionen)

Zum 31.12.2013 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt EUR 122.488,08 (Vj.: EUR 38.402,75) (§ 285 Nr. 28 HGB), die in voller Höhe auf die Aktivierung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert entfallen.

Passive latente Steuern sind aufgrund der freiwilligen Anwendung des § 274 HGB und den daraus insgesamt resultierenden aktiven latenten Steuern nicht zu berücksichtigen.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zu dem im Handelsregister eingetragenen Nominalbetrag ausgewiesen. Eine gesellschaftsvertragliche Umstellung auf EURO ist bislang noch nicht erfolgt.

(5) Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen EUR 229.426,17 (Vj.: EUR 648.968,10).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 50.000,- (Vj.:EUR 0,00)

1.

Sonstige Angaben

(1) Mitglieder der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2013 von folgenden Geschäftsführern vertreten:

· Herr Sepp Brock, Kaufmann, Bretten und

· Herr Karl-Heinz Schwuchow, Kaufmann, Bretten.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Bretten, 19.12.2014

Sepp Brock, Geschäftsführer

Karl-Heinz Schwuchow, Geschäftsführer

Feststellungsbeschluss

Der Jahresabschluss 2013 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25.09.2014 festgestellt.

 

Bretten, den 25. September 2014

gez.

Sepp Brock

Karl-Heinz Schwuchow

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 19.12.2014

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