Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 108966
Eingetragen
11.1.2022
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Entwicklung und der Vertrieb von Softund Hardware

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Jaschke
seit 11.1.2022
Prokura
Richard Peter Adams
seit 11.1.2022
Prokura
Martin Peter Palacz
seit 11.1.2022
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hottgenroth Software AGEigenbeteiligung
0.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Karl-Heinz Hottgenroth
50859 Köln, Malteserstr. 17
284.999 €
95.00%
A****** F**** J******
15.000 €
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hottgenroth Software AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023


Hottgenroth Software AG, Köln

I. Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell
Die Hottgenroth Software AG (Hottgenroth Software) entwickelt und vertreibt kaufmännische, technische und CAD-Software sowie Internetanwendungen für die Bereiche Energieeffizienz, Bauhaupt- und Nebengewerbe sowie haustechnische Planung und Auslegung. Die Programme richten sich an Planer, Architekten, Schornsteinfeger, Handwerker und Handelsunternehmen. Das Leistungsportfolio bildet die Bereiche Entwicklung, Schulung Support und Projekte ab.
Auf Grundlage eines einheitlichen Datenmodells ist ein intelligenter Datenaustausch (Datenmodell) zwischen den Programmen gegeben. Die entsprechende CAD-Software ist mittlerweile Kern der meisten Softwareprodukte. Dabei können einmal erfasste Daten in jedem anderen Programm der Hottgenroth Software mit Datenaustauschmöglichkeit verwendet werden. So hat der Kunde den Vorteil, Daten einmal zu erfassen und mehrfach zu nutzen (BIM).
Gemessen an Umsatz und Marktanteil gehört Hottgenroth Software damit zu einem der großen Marktteilnehmer seiner Sparten. In einigen Bereichen ist Hottgenroth Software seit längerem sogar Marktführer. Die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen resultiert vor allem aus
- einer serviceorientierten und vertrauensvollen Partnerschaft mit den Kunden
- einer sehr guten Vernetzung innerhalb der Interessensgruppen, Gremien und Institutionen der Kunden
- spezialisierten und sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern
- dem langjährigen und ausgeprägten Knowhow in den genannten Bereichen
- ein auf den Bedarf der Kunden zugeschnittenes Leistungsangebot auf verschiedenen Plattformen sowie
- einer ausgesprochen soliden und auf Nachhaltigkeit ausgelegten Entwicklung der Gesellschaft in den letzten Jahren
Diese Stärken dokumentieren sich auch in der Erlangung und Bestätigung des ISO 9001:2015 Zertifikates (Qualitätsmanagement). Darin wird bestätigt, dass Hottgenroth Software, entsprechend der genannten Norm, ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt hat und aufrechterhält.

Forschung und Entwicklung
Durch das einheitliche Datenmodell und die dazugehörige CAD-Software ist ein Datenaustausch innerhalb der Hottgenroth Software Produktfamilie sehr einfach machbar. Damit ist es auch möglich, eine einheitliche Projektverwaltung bei mehr als 40 Produkten sicherzustellen.
Es bedarf einer entsprechend umfangreichen Entwicklungsanstrengung, alle Produkte gleichermaßen auf einem technisch aktuellen und gleichzeitig zukunftsweisenden Stand zu halten. Nur so kann eine hohe Kundenzufriedenheit und ein damit einhergehendes Umsatzwachstum auch in Zukunft erwartet werden.
Das lässt sich im Geschäftsjahr 2023 sowohl an den Werten für die selbst geschaffenen Schutzrechte (selbst entwickelte Software), die mit einem Wert von TEUR 8.492,6 einen erheblichen Teil des Anlagevermögens ausmachen, als auch an den personellen Neueinstellungen im Entwicklungsbereich ablesen.
Auch für die Folgejahre wird Hottgenroth Software alle notwendigen Anstrengungen für einen Ausbau der Marktposition und der Marktanteile unternehmen.

II. Geschäftsverlauf und Lage
Geschäftsverlauf
Der Umsatz der Hottgenroth Software AG ist im Geschäftsjahr 2023 erneut kräftig gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Umsatzplus TEUR 3.840,1 und damit 23,3 %. Wie im Vorjahr sind es wieder die Software-Verkäufe, die die größte prozentuale Steigerung aufweisen. Aber auch die Zuwächse im Bereich der Software-Wartung sind wiederum sehr erfreulich.
Diese sehr positive Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2023 stärkt das Unternehmen erneut sowohl strukturell als auch wirtschaftlich. Und dass, obwohl auch schon in den Vorjahren eine wirtschaftlich sehr gesunde Basis vorhanden war. Auch in 2023 gab es wiederum signifikante Investitionen in die Weiterentwicklung und den Support des Produktportfolios. Dies geschah zumeist in Form von Neueinstellungen im Entwicklungs- und Kundenservice-Bereich. Dadurch bedingt stiegen auch die Aufwendungen bei den Personalkosten und bei den Abschreibungen. Auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind signifikant gestiegen. Die dargestellten Entwicklungen haben zu einem Jahresüberschuss von TEUR 2.454,5 geführt.
Im Folgenden sind die Gründe aufgeführt, die wesentlich zu einem erneuten Umsatzzuwachs im Geschäftsjahr 2023 beigetragen haben:
- Alle Produkte der Hottgenroth-Software wurden auf Grund ihrer Qualität und der regelmäßig stattfindenden Weiterentwicklung von den Kunden entsprechend nachgefragt.

- Die ganzheitliche Kundenbetreuung durch den Vertrieb und durch den Kundenservice, sowohl vor, während als auch nach Vertragsabschluss, führte zu einer starken Kundenbindung, die wiederkehrende und additive Geschäfte begünstigt.

- Eine breite Abdeckung der Kundenanforderungen fördert sowohl den Verkauf an Neukunden, begünstigt aber ebenso die Cross-Selling-Effekte bei Bestandskunden.

- Der starke Markenname und die umfangreiche Werbepräsenz förderten das Geschäft mit Neukunden.

- Der Umsatzzuwachs ist in erster Linie bei den Softwareverkäufen entstanden. Aber auch die Wartungsverträge und die Nutzungsgebühren für Software sind prozentual gestiegen. Davon ausgehend, kann auch für die Folgejahre mit einem entsprechend hohen Umsatz gerechnet werden.

- Die allgemein gute Auftragslage bei den Zielgruppen begünstigte die Kaufbereitschaft der Kunden.

- Durch die kontinuierlichen vertrieblichen Aktivitäten auf unterschiedlichsten Kanälen ergeben sich sowohl lang- aber auch kurz- bis mittelfristige Umsatzerhöhungen.

Investitionen
Der Zugang bei den immateriellen Vermögenswerten beträgt TEUR 1.897,4 (im Vorjahr 1.570,8), die Sachanlagen verzeichneten Zugänge von TEUR 417,5 zu. Im Vorjahr lagen hier Zugänge von TEUR 619,9 vor.

Vermögenslage
Um 10,2%, und damit um TEUR 1.465 erhöhte sich die Bilanzsumme gegenüber dem Geschäftsjahr 2022. Im Vorjahr betrug der Wert TEUR 14.395,0. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 208,5 und das Umlaufvermögen um TEUR 1.105,1 erhöht. Das entspricht einem Plus von 2,2%, bzw. 23,9%.
Im Einzelnen sind die Vorräte um TEUR 355,6 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen und die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen sind fast gleichgeblieben (jeweils plus TEUR 3,0). Die aktive Rechnungsabgrenzung ist um TEUR 151,7 auf TEUR 220,8 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Auf der Passivseite zeigte sich bei den Rückstellungen eine Abnahme von TEUR 103,0 auf TEUR 1.057,2. Die passiven latenten Steuern haben sich im Betrachtungszeitraum um TEUR 14,4 vermindert. Die Verbindlichkeiten verminderten sich im Geschäftsjahr um TEUR 16,4 auf TEUR 1.191,0. Das entspricht einem Minus von 1,4%. Auch bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Einzelnen ist eine Verringerung in Höhe von TEUR 151,1 (34,5%) zu verzeichnen.
Finanzlage
Die Finanzlage ist ausgesprochen gut. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit inklusive der Veränderungen an Aktiva und Passiva beträgt im Berichtsjahr TEUR 4.752,0 und weist damit ein Plus von 30,6% ggü. dem Vorjahr aus. Die notwendigen Investitionen können allein mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit finanziert werden. Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode beträgt TEUR 3.781,0 ggü. TEUR 2.286,2 im Vorjahr. Dadurch hat sich die Quote der flüssigen Mittel von 16% auf 24% verbessert.
Ertragslage
Das Jahresergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.454,5 Das bedeutet ein sehr gutes Jahresergebnis, das gegenüber dem Vorjahr um bemerkenswerte 80,9% ansteigt. Es kann also festgestellt werden, dass trotz der kostensteigernden Investitionen in mehr Entwicklungspersonal das Geschäftsjahr erneut erfolgreich verlaufen ist und die getroffenen Annahmen im Lagebericht (Prognosebericht) des Jahres 2022 zur Umsatzentwicklung leicht und zur Gewinnentwicklung signifikant übertroffen wurden.
Die Erhöhung des EBITDA beträgt TEUR 1.878,8 und wächst damit um 48,3% auf TEUR 5.769,2. Im Vorjahr betrug dieser Wert TEUR 3.890,4.
Ebenfalls hat sich die Gesamtleistung stark erhöht. Betrug sie im Vorjahr noch TEUR 18.065,7, so ist sie 2023 um 22,9% auf jetzt TEUR 22.196,7 gestiegen.
Auch in diesem Jahr wurden zur Neu- und Weiterentwicklung der Hottgenroth-Produkte weitere hoch qualifizierte Entwickler eingestellt. Dazu kommen ebenfalls Neueinstellungen im Bereich des Produktsupports (siehe auch Punkt Mitarbeiter). Diese zusätzlichen "Investitionen" in Personal haben sich bereits im Laufe des Geschäftsjahres bewährt und werden sich auch mittel- bis langfristig auszahlen und zu einem weiter steigenden Umsatz und Jahresüberschuss in den folgenden Geschäftsjahren führen. Kurzfristig haben die erhöhten Personalaufwände eine reduzierende Wirkung auf den Jahresüberschuss. Trotzdem liegt dieser deutlich -nicht zuletzt durch einen erheblichen Umsatzzuwachs von 23,3%- über dem Niveau des Vorjahres.
Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr TEUR 9.530,9 und liegt damit um TEUR 816,3 über dem des Vorjahrs.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis.
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran.
Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt in 2023 12,1% (Vorjahr: 8,25%)

Beteiligungen / BeteiligungsstrukturIm Geschäftsjahr 2023 wurde über die bereits bestehenden Beteiligungen hinaus keine weitere Beteiligung erworben.

Kundenstruktur
Die Kundenstruktur der Hottgenroth Software gliedert sich entsprechend der angebotenen Software. Zurzeit besteht diese vor allem aus
- Planern
- Architekten
- Handwerkern
- Handelsunternehmen
- Industrie
- Schornsteinfegern.
Ein langjährig etablierter Vertrieb sowie eine auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Software sorgen in einigen Bereichen dafür, dass Hottgenroth Software, an der Anzahl der Kunden gemessen, Marktführer ist. Auch der vermehrte Einsatz von verschiedenen Vertriebskanälen hat sich positiv auf den Umsatz ausgewirkt.
Mitarbeiter
Zum 31. Dezember 2023 waren 182 Mitarbeiter, davon 30 Auszubildende, im Kernunternehmen Hottgenroth Software AG beschäftigt.
Das Ausbilden eigener Mitarbeiter in signifikanter Anzahl hat sich in den letzten Jahren als klarer Wettbewerbsvorteil herausgestellt. Dadurch kann sichergestellt werden, genau das Knowhow unabhängig von den Entwicklungen des Arbeitsmarktes nachhaltig aufzubauen, dass das Unternehmen braucht, um sich im Wettbewerb zu behaupten.

III. Zweigniederlassungsbericht
Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Köln über inländische Niederlassungen in Magdeburg, Wernigerode, Zweibrücken, Flammersfeld und Weyerbusch. Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Köln 38 Mitarbeiter.

IV. Chancen und Risikobericht
Chancen
Hottgenroth Software hat durch sein breites Angebot an kaufmännischer, technischer und CAD- Software ein komplettes Angebot an Lösungen. Dies stellt einen massiven Wettbewerbsvorteil gegenüber möglichen Konkurrenten dar.
Auf Grund des Geschäftsmodells, dass für die gekaufte Software auch entsprechende Wartung vorsieht, ist ein signifikanter Anteil des (Wartungs-)Umsatz für das Folgejahres schon frühzeitig absehbar. Das wiederum hat entsprechende Vorteile für die Planung (z. B. Liquidität) des zukünftigen Geschäftsjahres.
Die Auftragslage ist seit Jahren sehr stabil und der Umsatz stetig steigend. Neu entstehende, aber auch dauerhafte Kundenbeziehungen ermöglichen es, weitere Bedarfe zu erkennen und passende Lösungen zu entwickeln und anzubieten.
Durch konsequentes Ausbilden und die Einstellung hochqualifizierter Mitarbeiter besteht im Unternehmen ein breites Knowhow über die spezifischen Bedarfe und Prozesse. Das sichert Hottgenroth Software einen Wettbewerbsvorteil auch in einem schwierigen Arbeitsmarkt.
Zu Verbänden und Institutionen der Zielkunden gibt es sehr gute Kontakte bis hin zu einer aktiven Mitarbeit in Gremien und Normungsausschüssen.
Neue Online-Möglichkeiten im Vertrieb und in der Schulung, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden, ermöglichen erweiterte Marktzugänge, die auch in den Folgejahren zu einem soliden Umsatz und geringeren Kosten führen können.

Risiken
Schnelle Veränderungen und neue Vorschriften des Gesetzgebers, die die Hottgenroth Produkte betreffen, könnten zu einem Umbau des Marktes der Hottgenroth Software Zielkunden führen und damit ggf. zu einem Absinken der Anzahl potenzieller Neukunden.
Durch das Produktangebot von Hottgenroth Software zu regenerativen Energien wird diesem Risiko aber heute schon Rechnung getragen.
Im Bereich Produktentwicklung begrenzt Hottgenroth Software Risiken durch die Erfahrung und Marktkenntnis der Mitarbeiter sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit den betreuten Kunden.
Das Risiko mangelnder Kundenzufriedenheit wurde durch ein aktives Qualitätsmanagement minimiert. Hierbei wurden in der Vergangenheit zahlreiche neue und optimierte Prozesse aufgesetzt. Darüber hinaus wird mit der bestehenden ISO-Zertifizierung das Funktionieren dieser Prozesse geprüft und bestätigt.
Wesentliche Ausfallrisiken im Bereich Forderungen gab es in der Vergangenheit nicht. Sie sind auch in Zukunft auf Grund jeweils relativ kleiner Forderungsbeträge je Kunde sehr unwahrscheinlich.
Der in vielen Wirtschaftsbereichen zu bemerkende Personalmangel spielt auch in den Überlegungen der Hottgenroth Software AG eine Rolle. Konsequentes Ausbilden in allen Bereichen und Teilnahme an relevanten Personalmessen waren und sind ein gutes Mittel, diesem Problem zu begegnen. Zudem achten wir immer darauf, uns mit unseren Sozial- und Nebenleistungen auch an den Bedürfnissen einer jüngeren Mitarbeitergeneration zu orientieren.
Die aktuellen geopolitischen Krisen, insbesondere der Krieg in der Ukraine und die schwächelnde Konjunktur in Deutschland, haben absehbar keinen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Hottgenroth Software AG. Das Produktportfolio der Hottgenroth Software ist sowohl für den Markt der Bestands- als auch für den der Neubauten geeignet. Ebenso ist das Unternehmen nicht abhängig von mitunter gestörten Lieferketten.

Prognosebericht
Hottgenroth Software präsentiert sich sowohl durch sein Produktportfolio als auch durch seine Marktposition als führender Lösungsanbieter im Umfeld Energieberatung, Sanitär-Heizung-Klima, Schornsteinfegerhandwerk und im kaufmännischen Bereich (ERP-Software). Die Breite und Tiefe des Softwareangebotes sowie die Qualität der ergänzende Dienstleistungen Kundenservice und Schulung, werden auch in Zukunft der Firma Hottgenroth Software ein Alleinstellungsmerkmal im Markt sichern.
Vor diesem Hintergrund und den jetzt schon vorliegenden Zahlen wird auch für das Geschäftsjahr 2024 eine stabile und erfolgreiche Geschäftsentwicklung erwartet. Dabei ist mit einem Gesamtumsatzzuwachs von ca. 8-10% zu rechnen. Die Personalkosten werden durch bereits genannte Maßnahmen 2024 um ca. 12% steigen. Vor allem dadurch bedingt ist mit einem Ergebnis nach Steuern zu rechnen, das etwa TEUR 400,0 unter dem von 2023 liegt.

 

Köln, 12.07.2024

Der Vorstand

Karl-Heinz Hottgenroth

Martin Palacz

Björn Wolf


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.907.281,51 9.698.732,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.757.422,00 8.666.245,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.492.594,00 8.537.540,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 81.266,00 108.866,00
3. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 183.562,00 19.839,00
II. Sachanlagen 912.713,51 795.341,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.423,00 48.207,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 867.509,00 696.199,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 781,51 50.935,92
III. Finanzanlagen 237.146,00 237.146,00
1. Beteiligungen 237.146,00 237.146,00
B. Umlaufvermögen 5.732.242,84 4.627.160,26
I. Vorräte 717.245,16 361.635,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.233.955,45 1.979.364,99
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.233.955,45 1.979.364,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.781.042,23 2.286.159,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 220.831,66 69.124,87
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.860.356,01 14.395.018,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.464.977,59 9.010.503,99
I. gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 25.000,00 25.000,00
III. Gewinnrücklagen 7.256.766,89 7.256.766,89
IV. Gewinnvortrag 428.737,10 0,00
V. Jahresüberschuss (Vorjahr: Bilanzgewinn) 2.454.473,60 1.428.737,10
B. Rückstellungen 1.057.233,85 1.160.261,74
C. Verbindlichkeiten 1.191.024,07 1.207.443,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.752,84 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.180.271,23 1.207.443,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 414.755,50 269.982,55
E. Passive latente Steuern 2.732.365,00 2.746.826,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.860.356,01 14.395.018,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.595.514,83 17.780.513,68
2. Personalaufwand 9.530.941,97 8.714.648,24
a) Löhne und Gehälter 8.148.884,42 7.393.415,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.382.057,55 1.321.232,68
davon für Altersversorgung 14.846,39 18.969,49
3. Abschreibungen 2.094.446,02 1.866.629,99
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.094.446,02 1.866.629,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.336.375,45 5.160.910,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.251,66 279,65
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 537,00 72,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.219.696,61 666.564,74
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 14.461,00 50.072,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.470.769,44 1.371.967,99
9. sonstige Steuern 16.295,84 14.816,18
Jahresüberschuss 2.454.473,60 1.357.151,81

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 2.454.473,60 1.357.151,81
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   96.506,03
3. Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00 24.920,74
a) in die gesetzlichen Rücklage 0,00 24.920,74
4. Jahresüberschuss (Vorjahr: Bilanzgewinn) 2.454.473,60 1.428.737,10

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Hottgenroth Software AG hat ihren Sitz in Köln. Sie wird im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 108966 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Die Hottgenroth Software AGweist zum Abschlusstag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Wertansätze sind aus der geprüften Bilanz zum 31.12.2022 als Vortrag übernommen, Aufbau und Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen dem Vorjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften für alle Kaufleute sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wird in Anspruch genommen. Sie wurden zu Herstellungskosten gem. § 255 II a HGB, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Arbeitskosten der Mitarbeiter zuzüglich zulässiger Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten wurden nicht in die Herstellkosten mit einbezogen. Da eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer nicht möglich war, wurde die gesetzliche vorgesehene Nutzungsdauer von 10 Jahren angesetzt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Wirtschaftsgüter wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beläuft sich auf 3 bis 5 Jahre.

Die Geschäfts- und Firmenwerte wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über eine Dauer von 5 Jahren.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Der Abschreibungszeitraum entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800,00 wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden mit den Herstellungskosten bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit den Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit-, Zins und Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurden die Positionen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen hinzugefügt.

Bei den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB zeitanteilig ermittelt.

Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungs-abgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ermittelt.
Die Gesellschaft weist passive latente Steuern auf Grund der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen aus.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Aktivierte selbst erstellte immaterielle Wirtschaftsgüter betragen zum 31.12.2023 8.492.594 € (Vorjahr 8.537.540,00 €). Die Entwicklungskosten, für die nach § 248 Abs. 2 HGB selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden, betragen in 2023 1.715.416,00 € (Vorjahr 1.472.843,00 €).

Als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesene entgeltlich erworbene Kundenstämme in Höhe von 81.266,00 € (Vorjahr € 108.866,00) werden über 5 Jahre planmäßig abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 1.233.955,45 € (Vorjahr 1.957.864,99 €).

Unter dem gezeichneten Kapital wird das voll eingezahlte Grundkapital in Höhe von T€ 300 ausgewiesen. Das Grundkapital ist eingeteilt in 300.000 auf den Namen lautende Stückaktien.

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Urlaub von Mitarbeitern (T€ 61), für     die Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses sowie die Erstellung der Steuererklärungen (T€ 51) und für Gewährleistungen (T€ 46) enthalten.

Die auf die aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände entfallenden passiven latenten Steuern betragen 2.732.365,00 € (Vorjahr 2.746.826,00 €). Hierbei wurde ein Steuersatz von 32,2% (Vorjahr: 32,2%) zugrunde gelegt. Der Abgang für 2023 beträgt 14.461,00 €.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den üblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten gesichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Leasingverträgen bestehen zum 31.12.2023 finanzielle Verpflichtungen mit folgender Laufzeit:

Euro
Laufzeit bis zu 1 Jahr 220.630,72
Laufzeit 2-5 Jahre  188.635,70
Gesamt  409.266,42


Aus Mietverträgen mit unbestimmter Laufzeit für Geschäftsräume und Pkw-Stellplätze bestehen zum Stichtag finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 43.766,46 pro Monat.

Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 180 Mitarbeiter.

Aufgeteilt nach Betriebsstätten:

Mitarbeiter
-  Betriebsstätte Köln 140
-  Betriebsstätte Magdeburg 6
-  Betriebsstätte Wernigerode 7
-  Betriebsstätte Zweibrücken 6
-  Betriebsstätte Flammersfeld 13
-  Betriebsstätte Weyerbusch 8


Alle Mitarbeiter sind der Gruppe "Angestellte" zuzuordnen.

Ausschüttungssperre
Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von € 5.760.229,00.

Sie betreffen:

-  aktivierte selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände:   8.492.594,00
-  abzüglich hierauf entfallender passiver latenter Steuern: 2.732.365,00
5.760.229,00


Vorstand
Der Vorstand besteht aus den folgenden Personen:
-  Karl-Heinz Hottgenroth (Vorsitzender), Köln
-  Jens Holtappels (Entwicklung), Pulheim (bis 31.12.2023)
-  Martin Palacz (Personal), Erftstadt
-  Björn Wolf (Vertrieb), Bergheim.

Die Gesamtvergütungen betrugen für die Vorstandsmitglieder für 2023 0,8 Mio. €.

Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht aus den folgenden Personen:
-  Stefan Dose (Vorsitzender), Steuerberater, Bergheim
-  Birgit Amelang, Rentnerin, Bergheim (bis 31.12.2023)
-  Guido Marenbach, Elektroingenieur, Kraam.
-  Jens Holtappels (Entwicklung), Pulheim (ab 01.01.2024)

Bezüglich der Angabe Aufsichtsratsbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beteiligungsunternehmen

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Hottgenroth Software Verwaltung GmbH, Sitz Köln.
Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 €
Eigenkapital der Hottgenroth Software Verwaltung GmbH zum 31.12.2023: 49.438,92 € (Vorjahr 50.218,55 €).
Jahresfehlbetrag 2023: 779,63 € (Vorjahr 781,30 €).

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Hottgenroth GmbH, Sitz Altenberge.
Gezeichnetes Kapital 260.000,00 € (Anschaffungskosten 212.146,00 €).
Eigenkapital der Hottgenroth GmbH zum 31.12.2023: 456.570,61 € (Vorjahr: 392.521,68 €).
Jahresüberschuss 2023: 64.048,93 € (Vorjahr 21.503,99 €).

Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht.

Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Jahresergebnis von € 2.454.473,60 eine Dividendenzahlung in Höhe von € 2.000.000,00 vorzunehmen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 12. Juli 2024

Der Vorstand

Karl-Heinz Hottgenroth

Björn Wolf

Martin Palacz


Anlagespiegel


Anschaffungs-,
Herstellungskosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungskosten

01.01.2023



31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
17.134.314,23
1.715.416,00


18.849.730,23
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
215.152,00
182003,78


397.155,78
3. Geschäfts- oder Firmenwert
138.000,00
0,00


138.000,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
17.487.466,23
1.897.419,78


19.384.886,01
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
74.404,94
0,00


74.404,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.006.985,27
416.760,29
447.267,00
50935,92
2.027.414,48
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
50.935,92
781,51

-50.935,92
781,51
 Summe Sachanlagen
2.132.326,13
417.541,80
447.267,00
0,00
2.102.600,93
III. Finanzanlagen



1. Beteiligungen
237.146,00



237.146,00
 Summe Finanzanlagen
237.146,00



237.146,00
 Summe Anlagevermögen
19.856.938,36
2.314.961,58
447.267,00
0,00
21.724.632,94

kumulierte Abschreibung
Abschreibung
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibung

01.01.2023
Geschäftsjahr


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
8.596.774,23
1.760.362,00


10.357.136,23
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
195.313,00
18.280,78


213.593,78
3. Geschäfts- oder Firmenwert
29.134,00
27.600,00


56.734,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
8.821.221,23
1.806.242,78


10.627.464,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
26.197,94
3.784,00


29.981,94
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.310.786,24
284.419,24
435.300,00

1.159.905,48
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00



0,00
 Summe Sachanlagen
1.336.984,18
288.203,24
435.300,00

1.189.887,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
0,00



0,00
 Summe Finanzanlagen
0,00



0,00
 Summe Anlagevermögen
10.158.205,41
2.094.446,02
435.300,00

11.817.351,43

Zuschreibung
Buchwert Buchwert

Geschäftsjahr
Geschäftsjahr
31.12.2023
Vorjahr
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

8.492.594,00
8.537.540,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

183.562,00
19.839,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert

81.266,00
108.866,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände

8.757.422,00
8.666.245,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

44.423,00
48.207,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

867.509,00
696.199,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

781,51
50.935,92
 Summe Sachanlagen

912.713,51
795.341,95
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen

237.146,00
237.146,00
 Summe Finanzanlagen

237.146,00
237.146,00
 Summe Anlagevermögen

9.907.281,51
9.698.732,95

Bericht des Aufsichtsrats

Hottgenroth Software AG
Köln


Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Tätigkeit des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung des Vorstands gemäß Gesetz und Satzung sorgfältig und regelmäßig überwacht und die strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft sowie alle wesentlichen Einzelmaßnahmen beratend begleitet. In alle für das Unternehmen wichtigen Entscheidungen war der Aufsichtsrat eingebunden. Grundlage für seine Entscheidungsfindung waren die schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands. In den Aufsichtsratssitzungen hat sich der Aufsichtsrat mit der geschäftlichen und strategischen Entwicklung der Gesellschaft befasst und sich hierzu mit dem Vorstand beraten. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen wurde der Aufsichtsrat regelmäßig über die aktuelle Geschäftsentwicklung und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert.

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

In der Aufsichtsratssitzung am 10. Oktober 2024 hat sich der Aufsichtsrat mit dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Hottgenroth Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 befasst. Die Buchführung, der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der Hottgenroth Software AG sind vom Abschlussprüfer AktivAllianz Treuhand AG, Düsseldorf, geprüft worden, für mit Gesetz und Satzung übereinstimmend befunden und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat auf dieser Sitzung das Ergebnis der Prüfung eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat billigt nach sorgfältiger Prüfung seinerseits den vorgelegten Jahresabschluss und den Lagebericht der Hottgenroth Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Der Jahresabschluss der Hottgenroth Software AG für das Geschäftsjahr 2023 ist damit festgestellt. 

 

Köln, den 10. Oktober 2024

Hottgenroth Software AG

Der Aufsichtsrat

Stefan Dose

Guido Marenbach

Jens Holtappels


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Es wird darauf hingewiesen, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen bezieht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hottgenroth Software AG
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hottgenroth Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hottgenroth Software AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 19. September 2024

AktivAllianz Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Horst Meessen
Wirtschaftsprüfer

Jürgen Breuer
Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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36 nahegelegene Organisationen

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