LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Karl Rudolf Bornemann seit 12.2.2019 | Geschäftsführer |
Peter Harkemper seit 22.9.2017 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Verseidag Ballistic Protection GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 20091. Geschäft und RahmenbedingungenDie Verseidag Ballistic Protection GmbH (VBP) am Standort Krefeld ist ein Anbieter im europäischen Markt für ballistische Leichtgewichtspanzerungen aus Verbundwerkstoffen. Darüber hinaus ist sie über ihre unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen als namhafter Anbieter für ballistische Schutzwesten in Europa und den USA tätig. Zu den Kunden gehören öffentliche Abnehmer und Endausrüster für militärische und zivile Land-, Luft- und Seefahrzeuge. Mit Wirkung zum 1. November 2009 hat die Verseidag AG alle Anteile der VBP an die Jagenberg AG, Krefeld, veräußert und bis zum 31. Oktober 2009 ein Rumpfgeschäftsjahr eingerichtet. Um sich dem Geschäftsjahr des Jagenberg Konzerns anzupassen, erfolgte die erneute Einrichtung eines Rumpfgeschäftsjahres für die Monate November 2009 und Dezember 2009. Die VBP erstellt damit für das am 31. Dezember 2009 endende Rumpfgeschäftsjahr einen Jahresabschluss. 2. Geschäftsverlauf und ErtragslageDie VBP ordnet ihre Vertriebs- und Fertigungsaktivitäten in die Produktgruppen Object Protection, Personal Protection und Protection Components. Daneben dient eine vollkonsolidierte Arbeitsgemeinschaft zur Abwicklung eines Großauftrags für ballistische Schutzwesten im europäischen Ausland. Der Bereich "Object Protection" profitierte deutlich von der starken inländischen Nachfrage nach militärischen Schutzausrüstungen für Land-, Luft- und Seefahrzeuge und konnte entsprechend zulegen. Die Produktgruppe "Personal Protection" lieferte im Rumpfgeschäftsjahr ebenso wie die Arbeitsgemeinschaft lediglich kleinere Aufträge für ballistische Schutzwesten aus. Die Umsatzentwicklung mit Komponenten für ballistische Schutzwesten aus dem Bereich "Protection Components" knüpfte an den zufriedenstellenden Verlauf der Monate Januar bis Oktober an. Innerhalb des Bereichs Object Protection konnte der krisenbedingte Nachfragerückgang des Automobilsektors auch im Rumpfgeschäftsjahr Dank lebhafter Projektaktivitäten im Militärbereich kompensiert werden. Vorteilhaft wirkten hierbei die üblicherweise gegen Jahresende verstärkten Abrechnungsbestrebungen. Entsprechend übertraf der mittlere Inlandsumsatz mit diesen Produkten zwischen November und Dezember den durchschnittlichen Umsatz des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres um etwa 20%. Insgesamt verzeichnete die VBP damit einen zufriedenstellenden Umsatzverlauf. Erträge aus der Abrechnung von militärischen Sonderprojekten, deren Anarbeitung im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr erfolgte, führten bei gleichzeitig verhalten laufenden ertragsschwächeren Geschäften der übrigen Produktgruppen gegenüber den ersten 10 Monaten zu einem verbesserten relativen Rohertrag im abgeschlossenen Rumpfgeschäftsjahr. Anders als im vorherigen Rumpfgeschäftsjahr, in dem eine Dividendenzahlung der finnischen Tochtergesellschaft in Höhe von € 1,5 Mio vereinnahmt wurde, verzeichnet die aktuelle Berichtsperiode keinen derartigen Ertrag. Die VBP beschließt das Rumpfgeschäftsjahr mit einem insgesamt guten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € +0,7 Mio, in dem sich insbesondere der verbesserte Rohertrag aber auch geringere betriebliche Aufwendungen widerspiegeln. Der Jahresüberschuss von € 0,4 Mio soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Durch die erhöhte Bilanzsumme ergibt sich von Stichtag zu Stichtag eine nahezu unveränderte Eigenkapitalquote von 9,2%. 3. Vermögens- und FinanzlageDie VBP finanziert sich durch Darlehen der Muttergesellschaft, die zu marktüblichen Sätzen verzinst werden. Das im Rahmen des Erwerbs der VBP von der Verseidag AG durch die Jagenberg AG gewährte Darlehen erhöhte sich während des Rumpfgeschäftsjahres durch Finanzierung der Ergebnisabführung an die Deutsche Gamma AG. Darüber hinaus hat die Jagenberg AG die ebenfalls während des Kaufs der Ballistic-Gruppe erworbenen Gläubiger- und Schuldnerpositionen gegenüber der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland, und der Survival Armor Inc., USA, an die VBP abgetreten. Die Gläubigerposition gegenüber diesen Gesellschaften zeigt sich in der deutlich erhöhten Forderungsposition gegen verbundene Unternehmen und mithin in einer um € 4,9 Mio auf € 14,2 Mio erhöhten Bilanzsumme. 4. Risikobericht4.1. Finanzmarktkrise Als Komponentenzulieferer spürte die VBP auch im Rumpfgeschäftsjahr den Nachfragerückgang im Automobilsektor. Dämpfend wirkten die Aktivitäten für militärische Projekte, deren Vergabe derzeit noch keiner erkennbaren Einschränkung unterliegt. Auf Kundenseite waren trotz Finanzmarktkrise keine erhöhten Ausfälle wegen Insolvenz zu verzeichnen. Allerdings stellt sich die verminderte Risikobereitschaft der Kreditversicherer zunehmend einer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in den Weg. Wo sinnvoll möglich begegnet die VBP solchen Einschränkungen mit der Vereinbarung von Anzahlungen. 4.2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Jahre 2006, die mit der Abspaltung des Geschäftsbereichs Ultrax und Einbringung in die Ballistic Protection Burgmann GmbH begann, hat sich die anfänglich defizitäre Lage der VBP kontinuierlich verbessert. Bestandsgefährdende Risiken, die sich aus einer fortgesetzt negativen Geschäftslage ergeben hätten, werden damit als überwunden betrachtet. Es verbleiben Risiken der voraussichtlichen Entwicklung, denen die VBP im Rahmen ihrer Strategie-, Planungs- und Budgetprozesse mit angepassten Maßnahmen begegnet. Die Abhängigkeit von zwei Lieferanten aus dem oligopolistischen Markt für ballistische Garne ist mit dem Risiko von starken Preisschwankungen und Mengenverknappungen verbunden. Dem begegnet die VBP mit der Entwicklung von ballistischem Schutz aus alternativen chemischen Faserverbundwerkstoffen anderer Lieferanten und der Suche nach alternativen Lieferanten in Asien. Aus dieser Region konnte die VBP zwischenzeitlich einen weiteren Garnlieferanten qualifizieren. Teile der Prozess- und Wertschöpfungskette sind auf Dritte verlagert. Um den damit verbundenen Qualitätsrisiken zu begegnen, hat die VBP Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement festgelegt, die laufend überwacht werden. Die Kontrolle des internen und externen Wertschöpfungsprozesses wird von einer Weiterentwicklung der Vorgaben zur Produkt- und Arbeitssicherheit begleitet. Die Produkte, Produktionsverfahren und Abläufe werden ständig weiterentwickelt und den Erfordernissen angepasst. Die VBP betreibt Projektgeschäft für den privaten und öffentlichen Sektor. Der Vergabe von Projekten durch Kunden ist eine intensive Phase zur Entwicklung ballistischer Schutzlösungen vorgeschaltet, die nicht notwendigerweise zu einem Auftragserhalt führen muss. Darüber hinaus wird der Markt in Deutschland von einer überschaubaren Anzahl von Großkunden dominiert. Sowohl aus dem Nichterhalt eines projektierten Vorauftrags als auch aus dem Wegfall eines Großkunden besteht das Risiko einer zumindest temporären Unterbeschäftigung. Die VBP hat zur Begegnung dieses Risikos ihre Vertriebs- und Projektmanagementkapazitäten auch außerhalb Deutschlands erweitert und wird diesen Weg in 2010 verstärken. 5. InvestitionenAuf Sachanlagenzugänge entfielen in den letzten beiden Monaten aus 2009 T€ 14, die im Wesentlichen für den Kauf eines zuvor geleasten Fahrzeugs verwendet wurden. Im Rumpfgeschäftsjahr erfolgte die ergebniswirksame Abschreibung des Beteiligungsbuchwerts für 49% der Anteile an der PPH Mawa Sp. z o.o., Polen. Die Abschreibung war erforderlich, da die VBP kein strategisches Interesse an einem Eintritt in den polnischen Markt für ballistische Schutzwesten und nur die PPH Mawa Sp. z o.o.selbst ein Interesse am Rückerwerb der Gesellschaftsanteile hat. 6. MitarbeiterDie Verseidag Ballistic Protection GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2009 insgesamt 50 Mitarbeiter, darunter 1 Auszubildende. Die Herstellung lebensichernder Produkte erfordert qualifiziertes und motiviertes Personal, insbesondere in der Produktion. Die Aus- und Fortbildung wird daher auch im Jahr 2010 wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik bleiben. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresIm März 2010 veräußerte die VBP alle ihre Anteile an der PPH Mawa Sp. z o.o., Polen, an die Mawa selbst. Auf Grund der zuvor durchgeführten Wertberichtigung ist die Ergebniswirkung dieses Vorgangs auf die Verseidag Ballistic Protection GmbH vernachlässigbar. 8. AusblickDie VBP erwartet für das Kerngeschäft "Object Protection" in 2010 ein Umsatzvolumen auf dem Niveau des Vorjahres. Positiv könnte hierbei der Erhalt eines Serienauftrags aus verschiedenen laufenden Entwicklungsaufträgen wirken. Dem entgegen steht ein zu erwartender Umsatzrückgang aus der Beendigung der Auslieferung des Großauftrags der Arbeitsgemeinschaft, so dass in 2010 insgesamt mit einem Umsatzrückgang von mehr als 10% gerechnet wird. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Ausweitung des Vertriebs und Rationalisierung der Produktion werden fortgesetzt. Darüber hinaus ist die VBP durch ständige Gespräche mit Lieferanten zuversichtlich, auch in 2010 eine Materialeinsatzquote erzielen zu können, die im bestehenden Wettbewerbsumfeld und unter der Prämisse rückläufiger Auswirkungen der Finanzkrise eine zufriedenstellende Ergebnisentwicklung erwarten lässt. Die Geschäftsentwicklung über das Jahr 2010 hinaus, insbesondere aber die des Jahres 2011, hängt stark von dem Erhalt von Serienaufträgen aus laufenden Entwicklungsprojekten ab. Diesbezüglich ist die VBP verhalten optimistisch. Des Weiteren spielen die Einschätzung der Sicherheitslage und die politischen Gremienentscheidungen zur Freigabe weiterer Mittel eine bedeutende Rolle. Bislang sind noch keine wesentlichen Veränderungen der derzeitigen Rahmenbedingungen zu erkennen.
Krefeld, 8. März 2010 Onno `t Hart Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009Allgemeine ErläuterungenDie nachfolgenden Erläuterungen umfassen die Angaben, die in den neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellenden Anhang aufzunehmen sind. Nach der Veräußerung an die Jagenberg AG mit Wirkung zum 1. November 2009 hat die Verseidag Ballistic Protection GmbH (VBP) einen Rumpfgeschäftsjahresabschluss für die Zeit vom 1. November 2009 bis 31. Dezember 2009 erstellt. Die Vergleichbarkeit der Angaben mit den Vorjahreswerten ist aufgrund unterschiedlicher Abrechnungszeiträume eingeschränkt, wobei zu berücksichtigen ist, dass auch das vorangegangene Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr für die Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Oktober 2009 war. Der Rumpfgeschäftsjahresabschluss der VBP ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir entsprechend der Handhabung bei unserem Mutterunternehmen das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die VBP ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit, da die Jagenberg AG, Krefeld, einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach IFRS aufstellt, der einschließlich des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt wird. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzSteuerrechtlich induzierte Anpassungen im Bereich der Abschreibungen (Abschaffung der degressiven Abschreibung) und der geringwertigen Wirtschaftsgüter sind auch für die handelsrechtliche Bilanzierung übernommen worden. Zur Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird der steuerlich zulässige Ansatz in Höhe von 1% verwendet. Die VBP ist beherrschende Gesellschafterin einer ARGE, die zur Abwicklung eines Großauftrags im Jahre 2005 gegründet wurde. Die ARGE übernimmt im Wesentlichen eine Verrechnungsfunktion zwischen den Kunden und dem Produzenten, der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland. Die Aufwendungen und Erträge sowie Vermögens- und Schuldposten der ARGE sind im Abschluss der VBP enthalten. Der Großauftrag wird voraussichtlich Anfang 2010 abgewickelt sein. Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert. WährungsumrechnungFremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem von der Jagenberg AG konzerneinheitlich vorgegebenen Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage 1 beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Zu den Posten ist im Einzelnen folgendes anzumerken: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der unter dem Posten ausgewiesene Firmenwert wird ab dem Zugangszeitpunkt linear über fünfzehn Jahre, dem damals geschätzten Zeitraum eines nachhaltigen Produktions- und Vertriebskonzepts, abgeschrieben. Sachanlagen Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit Herstellungskosten anfallen, enthalten diese Fertigungsmaterial und -lohn, Abschreibungen sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungskosten werden nicht einbezogen. Zugänge von beweglichen Anlagegütern werden im Jahr der Anschaffung pro rata temporis abgeschrieben. Abschreibungen für nach dem 31. Dezember 2007 und vor dem 1. Januar 2009 angeschaffte oder hergestellte Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt, im Übrigen nach der degressiven Abschreibungsmethode. Bei der degressiven Methode erfolgt der Übergang zur linearen, soweit diese zu höheren Abschreibungen führt. Bei technischen Anlagen und Maschinen wird von einer Nutzungsdauer zwischen sieben und zehn Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von vier bis zehn Jahren ausgegangen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wird seit 2008 entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 150,00 € werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben angesetzt. Soweit den nach vorstehenden Grundsätzen bewerteten Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedriger Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die Übernahme eines Transportfahrzeuges aus einem Leasingvertrag. Finanzanlagen Unter diesem Posten wird die Beteiligung an der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland (100%), ausgewiesen. Die Beteiligung an der PPH Mawa Sp.z.o.o., Polen (49%), wurde im Rumpfgeschäftsjahr vollständig wertberichtigt, da alle Anteile an den Mitgesellschafter übertragen werden sollen. Der Anteilsbesitz ist in einer Anlage zum Anhang ausgewiesen. Vorräte Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem gleitendem Durchschnittspreis mit einem Niederstwertabgleich gemäß strengem Niederstwertprinzip zum Geschäftsjahresende. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden nach dem vorliegenden Anarbeitungsstand einzeln bewertet. Sie enthalten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für Risiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder aus geminderter Verwertbarkeit wegen Ungängigkeit oder Überalterung ergeben, werden Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Vornahme individueller Abschläge Rechnung getragen. Das nicht durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigte allgemeine Kreditrisiko (Ausfallrisiko) ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4.507.053,48 handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus der Begebung von Darlehen an die Survival Armor Inc., USA, eine Tochtergesellschaft der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland.
Die Position der Sonstigen Vermögensgegenstände enthält zum 31. Dezember 2009 im Wesentlichen folgende Forderungen:
Derivative Finanzinstrumente Bestehen zum 31. Dezember 2009 nicht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und beläuft sich auf EUR 100.000,00. Die Anteile werden zu 100% von der Jagenberg AG gehalten. Als Kapitalrücklage wird ein Betrag in Höhe von EUR 747.143,00 ausgewiesen, wobei im Rahmen einer Korrektur und unter Anpassung des Vorjahresbetrags die im Vorjahr ausgewiesene Gewinnrücklage in die Kapitalrücklage umgegliedert wurde. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der Grundsätze des IAS 19 auf Basis eines Zinssatzes von 5,3 Prozent p.a (Vorjahr 6,5% p.a). bewertet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Von den Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 12.178.839,36 entfallen auf erhaltene Anzahlungen EUR 1.513.761,46, die im Wesentlichen aus Vorauszahlungen von Kunden der ARGE auf einen Großauftrag entstanden sind. Darüber hinaus sind mit EUR 8.800.494,85 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, die sich wie folgt aufgliedern:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 499.198,52 entfallen auf die Bereiche
Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen Die künftigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf netto TEUR 244. Hiervon entfallen TEUR 220 auf das folgende Geschäftsjahr 2010. Die übrigen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 24 sind in den Jahren 2011 und 2012 fällig. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen zum einen die Mieten für die Geschäftsräume der Gesellschaft als auch Leasingzahlungen für Kraftfahrzeuge. Zusammen mit einer weiteren Konzerngesellschaft hat die VBP den Schuldbeitritt zu einem Bankdarlehen der Jagenberg AG erklärt, mit dem die Jagenberg AG den Erwerb der Geschäftsanteile an der Gesellschaft sowie der Schwestergesellschaft finanziert hat. Der Darlehensbetrag beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 17.146. Das Darlehen war zunächst als Brückenfinanzierung bis zum 28. Februar 2010 befristet und wurde am 28. Februar bis zum 30. April 2010 prolongiert. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Im Zeitraum vom 1. November bis 31. Dezember 2009 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.293 erzielt. Die Umsatzerlöse in den Monaten November und Dezember 2008 beliefen sich auf TEUR 3.846. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält im Wesentlichen Erträge aus einem gerichtlichen Vergleich. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält überwiegend Aufwendungen für Fremdpersonal, allgemeine Dienstleistungen, Vertreterprovisionen sowie Gerichts- und Beratungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von TEUR 0,2 (i. Vj. TEUR 8,4) enthalten. Zinsergebnis
Abschreibungen auf Finanzanlagen In dieser Position wird die Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes der PPH Mawa Sp.z.o.o., Polen erfasst. Sonstige AngabenMitarbeiter Im Durchschnitt wurden beschäftigt (inkl. befristete Arbeitsverhältnisse):
In einem Ausbildungsverhältnis stand durchschnittlich zusätzlich ein Mitarbeiter. Geschäftsführer Onno `t Hart, Doesburg, Niederlande Doctorandus Bedrijfskunde (nl.) Sprecher der Geschäftsführung Eberhard Schyma, Mönchengladbach, Deutschland Staatl. gepr. Betriebswirt Geschäftsführer Vertrieb (bis 11. Dezember 2009) Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beabsichtigt der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 431.925,20 auf neue Rechnung vorzutragen.
Krefeld, den 8. März 2010 Onno `t Hart Geschäftsführung Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2009
Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009(erweiterte Bruttodarstellung)
BestätigungsvermerkRumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Verseidag Ballistic Protection GmbH, Krefeld, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 9. März 2010 KPMG
AG
Dr. Klar, Wirtschaftsprüfer Dr. Berndt, Wirtschaftsprüfer |
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