Rheinmetall Ballistic Protection GmbHLiquidiert

Neuer Weg 24, 47803 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 10957
Vorher
Ballistic Protection Burgmann GmbHVerseidag Ballistic Protection GmbHRheinmetall Verseidag Ballistic Protection GmbH
Eingetragen
13.8.2003
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von pyrotechnischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Produktion, die Entwicklung, der Groß- und Einzelhandel sowie der Export von Körperschutzartikeln, Schutzartikeln für Luft-, Land- und Wasserfahrzeuge sowie Sicherheitsausrüstungen aller Art und das Erbringen von Dienstleistungen im Bereich Qualitätsmanagement von Sicherheits-, Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Peter Harkemper
seit 22.9.2017
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Verseidag Ballistic Protection GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Verseidag Ballistic Protection GmbH (VBP) am Standort Krefeld ist ein Anbieter im europäischen Markt für ballistische Leichtgewichtspanzerungen aus Verbundwerkstoffen. Darüber hinaus ist sie über ihre unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen als namhafter Anbieter für ballistische Schutzwesten in Europa und den USA tätig. Zu den Kunden gehören öffentliche Abnehmer und Endausrüster für militärische und zivile Land-, Luft- und Seefahrzeuge.

Mit Wirkung zum 1. November 2009 hat die Verseidag AG alle Anteile der VBP an die Jagenberg AG, Krefeld, veräußert und bis zum 31. Oktober 2009 ein Rumpfgeschäftsjahr eingerichtet. Um sich dem Geschäftsjahr des Jagenberg Konzerns anzupassen, erfolgte die erneute Einrichtung eines Rumpfgeschäftsjahres für die Monate November 2009 und Dezember 2009. Die VBP erstellt damit für das am 31. Dezember 2009 endende Rumpfgeschäftsjahr einen Jahresabschluss.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die VBP ordnet ihre Vertriebs- und Fertigungsaktivitäten in die Produktgruppen Object Protection, Personal Protection und Protection Components. Daneben dient eine vollkonsolidierte Arbeitsgemeinschaft zur Abwicklung eines Großauftrags für ballistische Schutzwesten im europäischen Ausland.

Der Bereich "Object Protection" profitierte deutlich von der starken inländischen Nachfrage nach militärischen Schutzausrüstungen für Land-, Luft- und Seefahrzeuge und konnte entsprechend zulegen. Die Produktgruppe "Personal Protection" lieferte im Rumpfgeschäftsjahr ebenso wie die Arbeitsgemeinschaft lediglich kleinere Aufträge für ballistische Schutzwesten aus. Die Umsatzentwicklung mit Komponenten für ballistische Schutzwesten aus dem Bereich "Protection Components" knüpfte an den zufriedenstellenden Verlauf der Monate Januar bis Oktober an.

Innerhalb des Bereichs Object Protection konnte der krisenbedingte Nachfragerückgang des Automobilsektors auch im Rumpfgeschäftsjahr Dank lebhafter Projektaktivitäten im Militärbereich kompensiert werden. Vorteilhaft wirkten hierbei die üblicherweise gegen Jahresende verstärkten Abrechnungsbestrebungen. Entsprechend übertraf der mittlere Inlandsumsatz mit diesen Produkten zwischen November und Dezember den durchschnittlichen Umsatz des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres um etwa 20%. Insgesamt verzeichnete die VBP damit einen zufriedenstellenden Umsatzverlauf.

Erträge aus der Abrechnung von militärischen Sonderprojekten, deren Anarbeitung im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr erfolgte, führten bei gleichzeitig verhalten laufenden ertragsschwächeren Geschäften der übrigen Produktgruppen gegenüber den ersten 10 Monaten zu einem verbesserten relativen Rohertrag im abgeschlossenen Rumpfgeschäftsjahr.

Anders als im vorherigen Rumpfgeschäftsjahr, in dem eine Dividendenzahlung der finnischen Tochtergesellschaft in Höhe von € 1,5 Mio vereinnahmt wurde, verzeichnet die aktuelle Berichtsperiode keinen derartigen Ertrag. Die VBP beschließt das Rumpfgeschäftsjahr mit einem insgesamt guten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € +0,7 Mio, in dem sich insbesondere der verbesserte Rohertrag aber auch geringere betriebliche Aufwendungen widerspiegeln.

Der Jahresüberschuss von € 0,4 Mio soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Durch die erhöhte Bilanzsumme ergibt sich von Stichtag zu Stichtag eine nahezu unveränderte Eigenkapitalquote von 9,2%.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die VBP finanziert sich durch Darlehen der Muttergesellschaft, die zu marktüblichen Sätzen verzinst werden. Das im Rahmen des Erwerbs der VBP von der Verseidag AG durch die Jagenberg AG gewährte Darlehen erhöhte sich während des Rumpfgeschäftsjahres durch Finanzierung der Ergebnisabführung an die Deutsche Gamma AG. Darüber hinaus hat die Jagenberg AG die ebenfalls während des Kaufs der Ballistic-Gruppe erworbenen Gläubiger- und Schuldnerpositionen gegenüber der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland, und der Survival Armor Inc., USA, an die VBP abgetreten. Die Gläubigerposition gegenüber diesen Gesellschaften zeigt sich in der deutlich erhöhten Forderungsposition gegen verbundene Unternehmen und mithin in einer um € 4,9 Mio auf € 14,2 Mio erhöhten Bilanzsumme.

4. Risikobericht

4.1. Finanzmarktkrise

Als Komponentenzulieferer spürte die VBP auch im Rumpfgeschäftsjahr den Nachfragerückgang im Automobilsektor. Dämpfend wirkten die Aktivitäten für militärische Projekte, deren Vergabe derzeit noch keiner erkennbaren Einschränkung unterliegt. Auf Kundenseite waren trotz Finanzmarktkrise keine erhöhten Ausfälle wegen Insolvenz zu verzeichnen. Allerdings stellt sich die verminderte Risikobereitschaft der Kreditversicherer zunehmend einer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in den Weg. Wo sinnvoll möglich begegnet die VBP solchen Einschränkungen mit der Vereinbarung von Anzahlungen.

4.2. Risiken aus der Geschäftstätigkeit

Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Jahre 2006, die mit der Abspaltung des Geschäftsbereichs Ultrax und Einbringung in die Ballistic Protection Burgmann GmbH begann, hat sich die anfänglich defizitäre Lage der VBP kontinuierlich verbessert. Bestandsgefährdende Risiken, die sich aus einer fortgesetzt negativen Geschäftslage ergeben hätten, werden damit als überwunden betrachtet. Es verbleiben Risiken der voraussichtlichen Entwicklung, denen die VBP im Rahmen ihrer Strategie-, Planungs- und Budgetprozesse mit angepassten Maßnahmen begegnet.

Die Abhängigkeit von zwei Lieferanten aus dem oligopolistischen Markt für ballistische Garne ist mit dem Risiko von starken Preisschwankungen und Mengenverknappungen verbunden. Dem begegnet die VBP mit der Entwicklung von ballistischem Schutz aus alternativen chemischen Faserverbundwerkstoffen anderer Lieferanten und der Suche nach alternativen Lieferanten in Asien. Aus dieser Region konnte die VBP zwischenzeitlich einen weiteren Garnlieferanten qualifizieren.

Teile der Prozess- und Wertschöpfungskette sind auf Dritte verlagert. Um den damit verbundenen Qualitätsrisiken zu begegnen, hat die VBP Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement festgelegt, die laufend überwacht werden. Die Kontrolle des internen und externen Wertschöpfungsprozesses wird von einer Weiterentwicklung der Vorgaben zur Produkt- und Arbeitssicherheit begleitet. Die Produkte, Produktionsverfahren und Abläufe werden ständig weiterentwickelt und den Erfordernissen angepasst.

Die VBP betreibt Projektgeschäft für den privaten und öffentlichen Sektor. Der Vergabe von Projekten durch Kunden ist eine intensive Phase zur Entwicklung ballistischer Schutzlösungen vorgeschaltet, die nicht notwendigerweise zu einem Auftragserhalt führen muss. Darüber hinaus wird der Markt in Deutschland von einer überschaubaren Anzahl von Großkunden dominiert. Sowohl aus dem Nichterhalt eines projektierten Vorauftrags als auch aus dem Wegfall eines Großkunden besteht das Risiko einer zumindest temporären Unterbeschäftigung. Die VBP hat zur Begegnung dieses Risikos ihre Vertriebs- und Projektmanagementkapazitäten auch außerhalb Deutschlands erweitert und wird diesen Weg in 2010 verstärken.

5. Investitionen

Auf Sachanlagenzugänge entfielen in den letzten beiden Monaten aus 2009 T€ 14, die im Wesentlichen für den Kauf eines zuvor geleasten Fahrzeugs verwendet wurden.

Im Rumpfgeschäftsjahr erfolgte die ergebniswirksame Abschreibung des Beteiligungsbuchwerts für 49% der Anteile an der PPH Mawa Sp. z o.o., Polen. Die Abschreibung war erforderlich, da die VBP kein strategisches Interesse an einem Eintritt in den polnischen Markt für ballistische Schutzwesten und nur die PPH Mawa Sp. z o.o.selbst ein Interesse am Rückerwerb der Gesellschaftsanteile hat.

6. Mitarbeiter

Die Verseidag Ballistic Protection GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2009 insgesamt 50 Mitarbeiter, darunter 1 Auszubildende. Die Herstellung lebensichernder Produkte erfordert qualifiziertes und motiviertes Personal, insbesondere in der Produktion. Die Aus- und Fortbildung wird daher auch im Jahr 2010 wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik bleiben.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Im März 2010 veräußerte die VBP alle ihre Anteile an der PPH Mawa Sp. z o.o., Polen, an die Mawa selbst. Auf Grund der zuvor durchgeführten Wertberichtigung ist die Ergebniswirkung dieses Vorgangs auf die Verseidag Ballistic Protection GmbH vernachlässigbar.

8. Ausblick

Die VBP erwartet für das Kerngeschäft "Object Protection" in 2010 ein Umsatzvolumen auf dem Niveau des Vorjahres. Positiv könnte hierbei der Erhalt eines Serienauftrags aus verschiedenen laufenden Entwicklungsaufträgen wirken. Dem entgegen steht ein zu erwartender Umsatzrückgang aus der Beendigung der Auslieferung des Großauftrags der Arbeitsgemeinschaft, so dass in 2010 insgesamt mit einem Umsatzrückgang von mehr als 10% gerechnet wird.

Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Ausweitung des Vertriebs und Rationalisierung der Produktion werden fortgesetzt. Darüber hinaus ist die VBP durch ständige Gespräche mit Lieferanten zuversichtlich, auch in 2010 eine Materialeinsatzquote erzielen zu können, die im bestehenden Wettbewerbsumfeld und unter der Prämisse rückläufiger Auswirkungen der Finanzkrise eine zufriedenstellende Ergebnisentwicklung erwarten lässt.

Die Geschäftsentwicklung über das Jahr 2010 hinaus, insbesondere aber die des Jahres 2011, hängt stark von dem Erhalt von Serienaufträgen aus laufenden Entwicklungsprojekten ab. Diesbezüglich ist die VBP verhalten optimistisch.

Des Weiteren spielen die Einschätzung der Sicherheitslage und die politischen Gremienentscheidungen zur Freigabe weiterer Mittel eine bedeutende Rolle. Bislang sind noch keine wesentlichen Veränderungen der derzeitigen Rahmenbedingungen zu erkennen.

 

Krefeld, 8. März 2010

Onno `t Hart

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

31.12.2009 31.10.2009
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 390.444,00 398.781,42
II. Sachanlagen 618.130,00 654.369,06
III. Finanzanlagen 1.787.000,00 1.907.000,00
2.795.574,00 2.960.150,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 664.249,42 702.686,40
2. Unfertige Erzeugnisse 1.010.753,09 1.381.147,94
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.298.961,44 1.186.599,25
2.973.963,95 3.270.433,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.675.561,15 1.510.793,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.507.053,48 729.037,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 307.463,66 620.530,90
6.490.078,29 2.860.362,23
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.889.940,60 126.596,68
11.353.982,84 6.257.392,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.011,22 39.753,41
14.150.568,06 9.257.296,39

Passiva

31.12.2009 31.10.2009
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 747.143,00 747.143,00
III. Jahresüberschuss 431.925,20 0,00
1.279.068,20 847.143,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 28.686,00 28.686,00
2. Steuerrückstellungen 251.100,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 412.874,50 576.872,95
692.660,50 605.558,95
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.513.761,46 1.564.161,46
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.365.384,53 942.196,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.800.494,85 5.251.573,27
4. Sonstige Verbindlichkeiten 499.198,52 46.663,20
12.178.839,36 7.804.594,44
14.150.568,06 9.257.296,39

Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009

1.11. - 31.12.2009 1.1. - 31.10.2009
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.292.998,50 18.052.922,92
2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen und unfertigen Erzeugnissen -258.032,66 -534.059,41
3. Sonstige betriebliche Erträge 156.870,56 162.023,73
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.003.813,58 -9.771.373,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -356.803,97 -1.660.801,13
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -376.736,48 -1.890.095,32
b) Soziale Abgaben -46.329,79 -318.531,88
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -46.385,54 -223.559,26
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -535.451,02 -2.664.923,90
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1.508.000,00
9. Zinsergebnis -23.290,82 -149.916,42
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Abschreibungen auf Finanzanlagen -120.000,00 0,00
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 683.025,20 2.509.686,20
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -251.100,00 0,00
13. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 0,00 -2.509.686,20
14. Jahresüberschuss 431.925,20 0,00

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009

Allgemeine Erläuterungen

Die nachfolgenden Erläuterungen umfassen die Angaben, die in den neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellenden Anhang aufzunehmen sind.

Nach der Veräußerung an die Jagenberg AG mit Wirkung zum 1. November 2009 hat die Verseidag Ballistic Protection GmbH (VBP) einen Rumpfgeschäftsjahresabschluss für die Zeit vom 1. November 2009 bis 31. Dezember 2009 erstellt. Die Vergleichbarkeit der Angaben mit den Vorjahreswerten ist aufgrund unterschiedlicher Abrechnungszeiträume eingeschränkt, wobei zu berücksichtigen ist, dass auch das vorangegangene Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr für die Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Oktober 2009 war.

Der Rumpfgeschäftsjahresabschluss der VBP ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir entsprechend der Handhabung bei unserem Mutterunternehmen das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die VBP ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit, da die Jagenberg AG, Krefeld, einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach IFRS aufstellt, der einschließlich des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt wird.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Steuerrechtlich induzierte Anpassungen im Bereich der Abschreibungen (Abschaffung der degressiven Abschreibung) und der geringwertigen Wirtschaftsgüter sind auch für die handelsrechtliche Bilanzierung übernommen worden.

Zur Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird der steuerlich zulässige Ansatz in Höhe von 1% verwendet.

Die VBP ist beherrschende Gesellschafterin einer ARGE, die zur Abwicklung eines Großauftrags im Jahre 2005 gegründet wurde. Die ARGE übernimmt im Wesentlichen eine Verrechnungsfunktion zwischen den Kunden und dem Produzenten, der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland. Die Aufwendungen und Erträge sowie Vermögens- und Schuldposten der ARGE sind im Abschluss der VBP enthalten. Der Großauftrag wird voraussichtlich Anfang 2010 abgewickelt sein.

Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem von der Jagenberg AG konzerneinheitlich vorgegebenen Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage 1 beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Zu den Posten ist im Einzelnen folgendes anzumerken:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der unter dem Posten ausgewiesene Firmenwert wird ab dem Zugangszeitpunkt linear über fünfzehn Jahre, dem damals geschätzten Zeitraum eines nachhaltigen Produktions- und Vertriebskonzepts, abgeschrieben.

Sachanlagen

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit Herstellungskosten anfallen, enthalten diese Fertigungsmaterial und -lohn, Abschreibungen sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungskosten werden nicht einbezogen.

Zugänge von beweglichen Anlagegütern werden im Jahr der Anschaffung pro rata temporis abgeschrieben. Abschreibungen für nach dem 31. Dezember 2007 und vor dem 1. Januar 2009 angeschaffte oder hergestellte Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt, im Übrigen nach der degressiven Abschreibungsmethode. Bei der degressiven Methode erfolgt der Übergang zur linearen, soweit diese zu höheren Abschreibungen führt.

Bei technischen Anlagen und Maschinen wird von einer Nutzungsdauer zwischen sieben und zehn Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von vier bis zehn Jahren ausgegangen.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wird seit 2008 entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 150,00 € werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgaben angesetzt.

Soweit den nach vorstehenden Grundsätzen bewerteten Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedriger Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die Übernahme eines Transportfahrzeuges aus einem Leasingvertrag.

Finanzanlagen

Unter diesem Posten wird die Beteiligung an der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland (100%), ausgewiesen. Die Beteiligung an der PPH Mawa Sp.z.o.o., Polen (49%), wurde im Rumpfgeschäftsjahr vollständig wertberichtigt, da alle Anteile an den Mitgesellschafter übertragen werden sollen. Der Anteilsbesitz ist in einer Anlage zum Anhang ausgewiesen.

Vorräte

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem gleitendem Durchschnittspreis mit einem Niederstwertabgleich gemäß strengem Niederstwertprinzip zum Geschäftsjahresende. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden nach dem vorliegenden Anarbeitungsstand einzeln bewertet. Sie enthalten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für Risiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder aus geminderter Verwertbarkeit wegen Ungängigkeit oder Überalterung ergeben, werden Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Vornahme individueller Abschläge Rechnung getragen. Das nicht durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigte allgemeine Kreditrisiko (Ausfallrisiko) ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4.507.053,48 handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus der Begebung von Darlehen an die Survival Armor Inc., USA, eine Tochtergesellschaft der Verseidag Ballistic Protection Oy, Finnland.

TEUR 31.12.2009 31.10.2009
Aus Finanzverkehr 3.865,1 0,1
Aus Lieferungen und Leistungen 642,0 728,0
Gesamt 4.507,1 729,0

Die Position der Sonstigen Vermögensgegenstände enthält zum 31. Dezember 2009 im Wesentlichen folgende Forderungen:

TEUR 31.12.2009 31.10.2009
Aus Sicherheitseinbehalten 112,8 119,4
Aus gerichtlichem Vergleich 80,0 0,0
Aus Steuern 74,5 105,0
Sonstige Forderungen 40,2 396,1
Gesamt 307,5 620,5

Derivative Finanzinstrumente

Bestehen zum 31. Dezember 2009 nicht.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und beläuft sich auf EUR 100.000,00. Die Anteile werden zu 100% von der Jagenberg AG gehalten.

Als Kapitalrücklage wird ein Betrag in Höhe von EUR 747.143,00 ausgewiesen, wobei im Rahmen einer Korrektur und unter Anpassung des Vorjahresbetrags die im Vorjahr ausgewiesene Gewinnrücklage in die Kapitalrücklage umgegliedert wurde.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der Grundsätze des IAS 19 auf Basis eines Zinssatzes von 5,3 Prozent p.a (Vorjahr 6,5% p.a). bewertet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2009 31.10.2009
Personal 141,6 238,5
Auftragsbezogene
Rückstellungen 65,1 137,3
Sonstige 206,2 201,0
Gesamt 412,9 576,8

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Von den Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 12.178.839,36 entfallen auf erhaltene Anzahlungen EUR 1.513.761,46, die im Wesentlichen aus Vorauszahlungen von Kunden der ARGE auf einen Großauftrag entstanden sind.

Darüber hinaus sind mit EUR 8.800.494,85 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, die sich wie folgt aufgliedern:

TEUR 31.12.2009 31.10.2009
Aus Lieferungen und Leistungen 416,5 196,0
Aus Finanzverkehr 8.384,0 5.055,6
- davon Gesellschafterfinanzerung 8.101,7 2.100,0
Gesamt 8.800,5 5.251,6

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 499.198,52 entfallen auf die Bereiche

TEUR 31.12.2009 31.10.2009
Finanzierung 352,9 0,0
Steuern 72,3 30,5
Kreditorische Debitoren 67,6 11,2
Sonstige 6,4 5,0
Gesamt 499,2 46,7

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die künftigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf netto TEUR 244. Hiervon entfallen TEUR 220 auf das folgende Geschäftsjahr 2010. Die übrigen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 24 sind in den Jahren 2011 und 2012 fällig. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen zum einen die Mieten für die Geschäftsräume der Gesellschaft als auch Leasingzahlungen für Kraftfahrzeuge.

Zusammen mit einer weiteren Konzerngesellschaft hat die VBP den Schuldbeitritt zu einem Bankdarlehen der Jagenberg AG erklärt, mit dem die Jagenberg AG den Erwerb der Geschäftsanteile an der Gesellschaft sowie der Schwestergesellschaft finanziert hat. Der Darlehensbetrag beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 17.146. Das Darlehen war zunächst als Brückenfinanzierung bis zum 28. Februar 2010 befristet und wurde am 28. Februar bis zum 30. April 2010 prolongiert.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Zeitraum vom 1. November bis 31. Dezember 2009 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.293 erzielt. Die Umsatzerlöse in den Monaten November und Dezember 2008 beliefen sich auf TEUR 3.846.

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält im Wesentlichen Erträge aus einem gerichtlichen Vergleich.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält überwiegend Aufwendungen für Fremdpersonal, allgemeine Dienstleistungen, Vertreterprovisionen sowie Gerichts- und Beratungskosten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von TEUR 0,2 (i. Vj. TEUR 8,4) enthalten.

Zinsergebnis

TEUR 01.11. bis 31.12.09 01.01. bis 31.10.09
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34 1
- davon von verbundenen Unternehmen (34) (0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -57 -151
(davon an verbundene Unternehmen) -(49) -(122)
Gesamt -23 -150

Abschreibungen auf Finanzanlagen

In dieser Position wird die Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes der PPH Mawa Sp.z.o.o., Polen erfasst.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden beschäftigt (inkl. befristete Arbeitsverhältnisse):

01.11. bis 31.12.09 01.01. bis 31.10.09
Gewerbliche Arbeitnehmer 21 23
Angestellte 28 27
Gesamt 49 50

In einem Ausbildungsverhältnis stand durchschnittlich zusätzlich ein Mitarbeiter.

Geschäftsführer

Onno `t Hart, Doesburg, Niederlande

Doctorandus Bedrijfskunde (nl.)

Sprecher der Geschäftsführung

Eberhard Schyma, Mönchengladbach, Deutschland

Staatl. gepr. Betriebswirt

Geschäftsführer Vertrieb (bis 11. Dezember 2009)

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beabsichtigt der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 431.925,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Krefeld, den 8. März 2010

Onno `t Hart

Geschäftsführung

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2009

Anteilsbesitz gehalten von Eigenkapital LW Jahresergebnis LW
Anteile an verbundenen Unternehmen
1. Verseidag Ballistic Protection GmbH, Krefeld -- -- TEUR 1.279 TEUR 432
2. Verseidag Ballistic Protection Oy, Vantaa/Finnland 100% 1. TEUR 3.463 TEUR 1.318
3. Survival Armor Inc., Fort Myers/USA 100% 2. TUSD -2.614 TUSD 181
Beteiligungen
4. PPH Mawa Sp.z.o.o., Bydgoszcz/Polen 49% 1. TPLN 701 TPLN 48

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009

(erweiterte Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.11.2009 Zugänge Abgänge 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 149.319,56 0,00 0,00 149.319,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 650.302,39 0,00 0,00 650.302,39
799.621,95 0,00 0,00 799.621,95
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.381.352,85 0,00 0,00 1.381.352,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.483.016,28 10.100,00 44.559,96 1.448.556,32
3. Geringwertige Anlagegüter 0,00 4.184,06 0,00 4.184,06
2.864.369,13 14.284,06 44.559,96 2.834.093,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.787.000,00 0,00 0,00 1.787.000,00
2. Beteiligungen 120.000,00 0,00 0,00 120.000,00
1.907.000,00 0,00 0,00 1.907.000,00
5.570.991,08 14.284,06 44.559,96 5.540.715,18
Abschreibungen
1.11.2009 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 133.492,39 1.111,17 0,00 134.603,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 267.348,14 7.226,25 0,00 274.574,39
400.840,53 8.337,42 0,00 409.177,95
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.179.331,83 10.908,02 0,00 1.190.239,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.030.668,24 26.303,04 32.084,96 1.024.886,32
3. Geringwertige Anlagegüter 0,00 837,06 0,00 837,06
2.210.000,07 38.048,12 32.084,96 2.215.963,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 120.000,00 0,00 120.000,00
0,00 120.000,00 0,00 120.000,00
2.610.840,60 166.385,54 32.084,96 2.745.141,18
Buchwerte
31.12.2009 31.10.2009
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 14.716,00 15.827,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 375.728,00 382.954,25
390.444,00 398.781,42
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 191.113,00 202.021,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423.670,00 452.348,04
3. Geringwertige Anlagegüter 3.347,00 0,00
618.130,00 654.369,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.787.000,00 1.787.000,00
2. Beteiligungen 0,00 120.000,00
1.787.000,00 1.907.000,00
2.795.574,00 2.960.150,48

Bestätigungsvermerk

Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Verseidag Ballistic Protection GmbH, Krefeld, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 9. März 2010

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Klar, Wirtschaftsprüfer

Dr. Berndt, Wirtschaftsprüfer

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