TactoTek GmbH
Selbe AdresseHerstellung von technischen Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rena Lange Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
M. Lange & Co. Vertriebs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M. Lange & Co. GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2011 bis zum 30.04.2012Bilanz zum 30. April 2012AKTIVSEITE
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2011 bis 30. April 20121. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDer Jahresabschluss zum 30. April 2012 wurde unter Beachtung der ab dem Jahr 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geltenden Neuerungen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. 2. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZENGRUNDLAGEN DER FREMDWÄHRUNGSUMRECHNUNG Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB wurden insoweit nicht angewandt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden gem. § 255 Abs. 2 und Abs. 2a HGB mit den bisher bei deren Entwicklung anfallenden Einzel- und Gemeinkosten der Herstellung bewertet. Die Abschreibungen werden mit Verkaufsbeginn der Kollektion vorgenommen. Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare, planmäßige Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von fünf Jahren bewertet. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die linearen, planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die linearen, planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150 werden sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder bei nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige Erzeugnisse wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit Anschaffungskosten bewertet. Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch einen pauschalen Anteil für Musterungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, der aus Unternehmensplanungen abgeleitet wurde, angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Barwert bewertet. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bestehen in Höhe von TEUR 3.785 (Vorjahr TEUR 4.366) aus Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 636 (Vorjahr TEUR 418), die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 616 (Vorjahr TEUR 464) setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.700 (Vorjahr: TEUR 1.500) sind durch eine Globalzession bzgl. Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie durch eine Zession bzgl. Ansprüchen aus der Ausfuhrkreditversicherung besichert. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGForschungs- und Entwicklungsaufwendungen Im Geschäftsjahr wurden TEUR 967 für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Davon wurden Entwicklungskosten i.H.v. TEUR 517 aktiviert. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung der Pensionsrückstellung i.H.v. TEUR 1.063. Dagegen ist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Betrag von TEUR 185 periodenfremd, der aus der Auflösung von zur Deckung der Pensionsverpflichtungen dienenden Vermögensgegenständen entstand. Latente Steueraufwendungen und Erträge Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwendungen aus latenten Steuern i.H.v. TEUR 171 (Vorjahr TEUR 0). Dabei wurde von einem Ertragsteuersatz von 32,975 % ausgegangen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.104 gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Wertberichtigungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 902 sowie aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 185. 5. SONSTIGE ANGABENAusschüttungsgesperrter Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB Aus der Differenz zwischen den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 517) und den darauf gebildeten passiven latenten Steuern (TEUR 171) ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 346. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 352 (Vorjahr: TEUR 365). Zum Bilanzstichtag geht die Gesellschaft davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können. Aus diesem Grund ist nicht von einer Inanspruchnahme auszugehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 14.930 (Vorjahr TEUR 15.953) aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen. Die Leasingverpflichtungen als größte Einzelposition betragen insgesamt TEUR 13.965 (Vorjahr TEUR 14.979) und haben folgende Fälligkeiten:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
Gesellschaftsorgane Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Im Rahmen der Angaben über die Gesamtbezüge wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft mit dem größten und kleinsten Konsolidierungskreis Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der D.G. GmbH, München, als Mutterunternehmen einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Da dieser freiwillig aufgestellt wird, wird dieser auch nicht offen gelegt. Beteiligungsbesitz Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapitals und des Ergebnisses des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:
* vor Ergebnisabführung an die M. Lange
& Co. GmbH, München
6. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2011 bis 30. April 2012
München, 02.08.2012 Daniel Günthert, Geschäftsführer Isabella Hierl, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2011 bis 30. April 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Mai 2011 bis 30. April 2012der M. Lange & Co. GmbHI. AllgemeinesDie M. Lange & Co. GmbH, München, entwickelt, fertigt und vertreibt seit Jahrzehnten hochwertige Damenoberbekleidung und Accessoires, die unter dem Markennamen "RENA LANGE" erfolgreich im internationalen Markt etabliert sind. Unverändert wird der Verkauf unserer Modewaren durch konzerneigenen Einzelhandel, Franchisenehmer, ausgesuchte Einzelhandelsunternehmen im In- und Ausland sowie konzerneigene Outlets abgewickelt. II. Gesamtwirtschaft und BrancheIm Geschäftsjahr 2011/12 hat sich die Weltkonjunktur kontinuierlich und selbst für Experten überraschend kräftig von der Finanz- und Wirtschaftskrise der Vorjahre erholt. Der Erholungsprozess war auch durch die rasant steigende Nachfrage Chinas nach westlichen Importgütern geprägt. In Deutschland haben die erweiterten Kurzarbeitsmöglichkeiten dafür gesorgt, Kapazitäten zu halten, die in der Zwischenzeit wieder benötigt werden. Damit wurde es ermöglicht, die wieder entfachte Nachfrage unmittelbar zu bedienen. Mit der Erholung der Konjunktur kehrte auch das Vertrauen der Wirtschaft und der Konsumenten in die Nachhaltigkeit der Entwicklung zunehmend zurück, was die Binnennachfrage belebte und damit den Aufschwung weiter stabilisierte. Ungelöste Probleme der Finanzwelt und die Staatsverschuldung der meisten westlichen Länder traten dagegen wieder mehr in den Vordergrund. In diesem freundlichen konjunkturellen Umfeld hat sich auch der Umsatz des Bekleidungshandels positiv entwickelt. III. Verlauf des Geschäftsjahres 2011/2012 und Lage der GesellschaftEs ist uns über Jahrzehnte gelungen, die modische Entwicklung mit kreativen Kollektionen mitzugestalten und unsere Marke weiterzuentwickeln. Der international zunehmend starke Wettbewerb auch in unserem Genre verpflichtet uns, die uns gesetzten Ziele verstärkt weiterzuverfolgen. Im Geschäftsjahr 2011/2012 sind die Umsatzerlöse um 1.242 T€ auf insgesamt 18.360 T€ gefallen. Das für die Geschäftstätigkeit maßgebliche operative Ergebnis (EBIT vor außerordentlichen Einflüssen) stellt sich mit T€ 204 positv dar. Das Jahresergebnis ist durch Sondereffekte geprägt. Diese betreffen vor allem Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen (1.063 T€), die Zuführung von Steuerrückstellungen (-548 T€) sowie die Verlustübernahme aus Ergebnisabführungsverträgen (-529 T€; im Vorjahr Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 761 T€). Ferner wurden aus Vorsichtsgründen Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen vorgenommen. Insgesamt stellt sich das Jahresergebnis mit 960 T€ negativ dar (Vorjahr Jahresüberschuss von 365 T€). Auf der Vermögensseite sank die Bilanzsumme um 1.443 T€ auf 15.634 T€. Im Anlagevermögen wurde unsere neue Kollektion RENA mit 517 T€ aktiviert. Die Vorräte stiegen im Berichtsjahr um 980 T€ auf 3.918 T€ an. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 176 T€ auf 1.270 T€ an. Dagegen sind die Forderungen im Verbundbereich tilgungs- und abschreibungsbedingt um 3.372 T€ auf 7.684 T€ gesunken. Auf der Kapitalseite ist das Eigenkapital durch den Jahresfehlbetrag um 960 T€ auf 9.072 T€ gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 58 % (Vorjahr 59 %). Die Rückstellung für Pensionsverpflichtung wurde in voller Höhe aufgelöst (1.063 T€). Auf der Finanzierungsseite konnten zum Bilanzstichtag die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 670 T€ auf 3.132 T€ verringert werden. Dem stehen höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber. Unsere Gesellschaft finanziert den saisonal zyklischen Finanzbedarf durch kurz- und mittelfristige Kreditlinien. Das im Geschäftsjahr ausgelaufene Schuldscheindarlehen wurde durch Aufnahme von zwei Globaldarlehen ersetzt. IV. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. V. Chancen und Risiken der GesellschaftDie Ausgabenbereitschaft der Konsumenten ist vor allem von deren subjektiven Neigungen abhängig, die wiederum durch den Anstieg der Lebenshaltungskosten, Inflation oder Arbeitslosigkeit negativ beeinflusst sein können. Derzeit sehen wir jedoch eine konstante Ausgabenbereitschaft unserer Konsumentinnen. Hinsichtlich gesamtwirtschaftlicher Chancen und Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, ist die derzeitige Unsicherheit hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung zu nennen. So machen sich weltweit vor allem die Schuldenprobleme der Staaten bemerkbar. Diese und die sich abzeichnende Abkühlung der weltweiten Konjunktur resultieren in einem eher verhaltenen Ausblick auf das kommende Jahr. Den permanenten Trends und Schwankungen der Modebranche unterliegt auch RENA LANGE, aber bedingt durch unsere Ausrichtung auf ein sehr hochwertiges Segment sind hier die Schwankungen und Zyklen geringer. Risiken sehen wir im Geschäftsjahr 2012/2013 in der Akzeptanz unserer Kollektionen durch unsere Kunden, sowie in der gesamtwirtschaftlichen Lage. Unsere geplanten Aufwendungen in die Fortentwicklung der Kollektion in Höhe von 15 % des geplanten Gesamtumsatzes werden uns helfen, das Kollektionsrisiko zu minimieren. Es werden hohe Anforderungen an die Stoffe, Verarbeitungstechniken und die logistischen Abläufe gestellt, um hinsichtlich der betrieblichen Risiken die Qualitätsstandards der RENA LANGE-Produkte aufrechterhalten zu können. Finanzrisiken wird durch eine zentrale Sicherstellung der Liquidität und ein zentrales Finanz- und Ergebniscontrolling gegengesteuert. Eine regelmäßige Kommunikation mit den kreditgebenden Instituten und die Vereinbarung entsprechender Kreditlinien stellt die Finanzierung des Geschäftes sicher. RENA LANGE verkauft ihre Produkte international und unterliegt demgemäß Währungsrisiken. Das Devisenkursrisiko insbesondere aus dem USD-Raum reduzieren wir durch einen entsprechend hohen Einkauf in USD. Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht. VI. Voraussichtliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2012/2013Die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland und weltweit sowie die Wachstumsaussichten des Luxussegmentes für Bekleidung beeinflusst wesentlich die erwartete Geschäftsentwicklung von Rena Lange. Die zunehmende Schuldenproblematik der Länder und die sich abschwächende Konjunktur lässt uns von einer stagnierenden Konjunkturentwicklung ausgehen. Um die Präsenz der Marke RENA LANGE an erstklassigen Standorten auszubauen, sind wir bestrebt, weitere Einzelhandelsgeschäfte über unsere Tochtergesellschaften oder via Franchising zu eröffnen. Auf der operativen Seite werden alle Anstrengungen im Bereich der Produktentwicklung, der Fertigung und der Warendisposition im Geschäftsjahr 2012/2013 unternommen, um die Materialeinsatzquote weiterhin zu verbessern und damit den Deckungsbeitrag zu erhöhen. Im kommenden Geschäftsjahr werden wir erstmalig unsere Zweitlinie "RENA" in unseren Einzelhandelsgeschäften anbieten und zwei volle Saisonen im Großhandelsgeschäft abwickeln können. Hiervon erwarten wir uns mehr Umsatz durch die Erschließung neuer Kundengruppen und zusätzlichen Ertrag. Ebenfalls werden unsere Lizenzprodukte (Accessoires und Brillen) den Umsatz des eigenen Einzelhandels steigern und zusätzlichen Ertrag durch Royalties erwirtschaften. Insgesamt erwarten wir aufgrund der beschriebenen Maßnahmen und der aktuellen Monatsergebnisse des GJ 2012/2013 ein leicht positives Ergebnis und eine moderate Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2012/2013. Für das darauf folgende Geschäftsjahr 2013/14 streben wir eine weitere Verbesserung der Ertragslage an.
München, im 2. August 2012 Daniel Günthert Isabella Hierl Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der M. Lange & Co. GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2011 bis 30. April 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 2. August 2012 Rödl
& Partner GmbH
Prof. Dr. Jordan, Wirtschaftsprüfer Danesitz, Wirtschaftsprüfer |
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