Weischer Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Oliver Schultz seit 22.6.2023 | Geschäftsführer |
Frank Kokalj seit 4.8.2016 | Geschäftsführer |
Stefan Kuhlow seit 4.8.2016 | Geschäftsführer |
André Neumann seit 4.8.2016 | Geschäftsführer |
Thomas Josef Stilper seit 4.8.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RoWo Media GmbHHamburg (vormals: Fürth)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang 2015A. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der Firma RoWo MEDIA GmbH, Hamburg wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist nach § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Darstellungsstetigkeit Beibehaltung der Form der Darstellung insbesondere der Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen Im Berichtszeitraum wurden keine Bilanzausweisänderungen vorgenommen. Vergleichbarkeit Die Zahlen des Berichtsjahres sind mit den Beträgen des Vorjahres unmittelbar vergleichbar. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB erstellt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden mit dem Devisenkassenmittelkurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen wurden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Abweichungen von Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen wurde die Bewertung wie folgt vorgenommen: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände wie gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti angesetzt. Sachanlagen wie technischen Anlagen und Maschinen, sowie andere Anlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den zulässigen Höchstsätzen. Für Zugänge wurde die Abschreibung pro rata temporis ermittelt. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel dargestellt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, Ausleihungen mit ihrem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Eine Übersicht über das Anlagevermögen gibt der beigefügte Anlagenspiegel. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahren abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel im Anhang verwiesen. 2. Rückstellungen 2.1 Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellung ist zum versicherungsmathematischen Teilwert angesetzt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): a) der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck b) eines durchschnittlichen Marktzinses von 3,89% p.a. c) eines Rententrends von 3,0% p.a. d) des Projected- Unit-Credit-Verfahrens 2. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung und Vertretung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer: Herr Gert Rohrseitz (ausgeschieden 11.01.2016) Herr Thomas Stilper Herr Frank Kokalj Herr Christoph Benjamin Wedel Herr Stefan Kuhlow Herr Stephan Birkenholz Herr André Neumann Herr Enno Wilhelm Dietrich 2. Gesamtbezüge Geschäftsführung Von der Schutzklausel des § 276 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 34 Mitarbeiter (Vorjahr: 17), davon 3 Aushilfen. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015
Hamburg, den 26. April 2017 RoWo MEDIA GmbH Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2015A. GRUNDSÄTZLICHES Die RoWo Media GmbH mit Sitz in Hamburg, Elbberg 7, beschäftigt sich primär mit der Werbeverwaltung von Filmtheatern, insbesondere von Werbung auf den Leinwänden. Der räumliche Schwerpunkt liegt in Mittel- und Norddeutschland. Innerhalb der RoWo-Gruppe ist die Berichtsgesellschaft zuständig für das Vertriebsgeschäft, d. h. die Akquisition von sogenannten "Markenartiklern" über Mediaagenturen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Branchenentwicklung Die Kino-Besucherzahlen sind in 2015 gegenüber dem Jahr 2014 deutlich um 14,3% (lt. FFA) gestiegen. Während der Bruttowerbemarkt für klassische Medien relativ deutlich anstieg (+3,5% lt. Nielsen) entwickelte sich der Nettowerbemarkt für klassische Medien leicht rückläufig (-0,8% lt. ZAW). Der Gesamt-Nettomarkt für Kinowerbung entwickelte sich in 2015 deutlich positiv (+18,1% lt. FDW). 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Unternehmens wurde im Wesentlichen durch den Umsatz im Werbefilmbereich geprägt. Aufgrund der deutlichen Besucherzuwächse und dem überdurchschnittlichen Filmangebot konnten die Umsätze im Werbefilmbereich deutlich gesteigert werden. 3. Ertragslage Die Besucherzahlen entwickelten sich deutlich positiv und der Umsatz im Werbefilmbereich konnte in 2015 deutlicher gesteigert werden, als in der Vorperiode angenommen. Der Rohertrag stieg um T€ 676 (T€ 3.084 in 2015 zu T€ 2.408 in 2014). Die Personalkosten stiegen um T€ 598 (T€ 1.734 in 2015 zu T€ 1.136 in 2014). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 204 gesunken (T€ 534 in 2015 zu T€ 738 in 2014). Insgesamt konnte das Jahresergebnis, deutlicher als in der Prognose in der Vorperiode angenommen, gesteigert werden (T€ 112 in 2015 zu T€ -455 in 2014). Die Gesellschaft konnte somit einen positiven Jahresüberschuss von T€ 112 an die Gruppe abliefern. 4. Finanz- und Vermögenslage Der Zahlungsmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2015 beläuft sich auf T€ 1.414. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte und der Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt. Kredite von Banken wurden zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Es laufen noch zwei Darlehen der Gesellschafter, die planmäßig getilgt werden. Die wesentlichen Bilanzpositionen bilden zum einen die liquiden Mittel T€ 1.414 (Vj. T€ 1.830) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 3.246 (Vj. T€ 3.581) und zum anderen das Eigenkapital mit T€ 3.307 (Vj. T€ 3.193). Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 43,7% (Vorjahr 35,0%). Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 9.111 um T€ 1.540 auf T€ 7.571 vermindert. 5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die Umsatzsteigerungen im Bereich Werbefilm haben den Geschäftsverlauf des Unternehmens insgesamt günstig geprägt und zu einer Ergebnisverbesserung geführt. C. NACHTRAGSBERICHT Mit Wirkung zum 01.01.2016 hat der Konzern der Weischer.Media 100% der RoWo Holding GmbH & Co. KG erworben und damit auch den 100%ige Anteil an der RoWo Media GmbH. Im Laufe des Geschäftsjahres 2016 hat die Geschäftsleitung der Weischer.Media die Sitzverlegung der RoWo Media GmbH nach Hamburg beschlossen. D. PROGNOSEBERICHT Aufgrund des relativ mittelmäßigen Filmangebots und der Fußball-EM gehen wir für 2016 von Besucherrückgängen im zweistelligen Prozentbereich aus. Dieses wird sich negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken: Die Auftragslage startete in 2016 relativ verhalten mit leichten Rückgängen und auch die aktuelle Aussicht auf das 2. Halbjahr 2016 erscheint diesen rückläufigen Trend fortzusetzen. Insgesamt ist festzustellen, dass die Aufträge mit einem sehr geringen, zeitlichen Vorlauf eingehen und sich hieraus schwer Einschätzungen des Geschäftsjahres vornehmen lassen. Für das Gesamtjahr 2016 gehen wir insgesamt von einem deutlichen Rückgang des Umsatzes gegenüber 2015 aus. Durch die Integration der RoWo Media in den Konzern der Weischer.Media werden sich deutliche Synergie-Effekte ergeben hinsichtlich Umsatz und Kosten, die sich allerdings voraussichtlich noch nicht in 2016 auswirken werden. Für das Jahr 2016 rechnen wir mit einem deutlich negativen Ergebnis. E. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Eine Chance für die Entwicklung des Kinowerbemarktes wird eine weitere Flexibilisierung der Tarifpreise sein. Das Ende 2014 eingeführte Buchungsmodell von Weischer.Media, das kleinere Säle der Multiplexe bei Saalbuchungen attraktiver machen soll, hat bereits in 2015 positive Wirkungen entfaltet und wird im Rahmen der Integration in den Konzern der Weischer.Media auch für die RoWo positive Effekte haben. Des Weiteren sollen filmbezogene Buchungen begünstigt werden, die eine höhere Vielfalt von Filmen einbeziehen und somit die Konzentration auf Blockbuster reduzieren. Risiken bestehen in der anstehenden Integration der RoWo Media GmbH in den Weischer.Media Konzern. Hier geht es insbesondere um das Halten von Kunden, Verträgen mit Kinobetreibern und Mitarbeitern.
Hamburg, 20. November 2016 Die Geschäftsleitung Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) und Lagebericht handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma RoWo MEDIA GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag, liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 26. April 2017 LHS
GmbH
Reinhard Hanisch vereidigter Buchprüfer |
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