Soennecken eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln GnR 792
Vorher
BÜRO ACTUELL Einkaufs- und Marketing-Verbund eGBRANION eG
Eingetragen
13.8.2000
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Nach Berichtigung von Amts wegen (Schreibfehler): 1. Der Zweck des Unternehmens ist die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder. 2. Gegenstand ist insbesondere: a) Übernahme des Delkredere und Durchführung der Zentralregulierung, b) Großhandel, c) Erstellung von Marketingkonzeptionen und Werbemitteln, d) Beratung der Mitglieder, insbesondere in Fragen der Betriebswirtschaft, der Sortimente und des Marketing, e) Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustausches der Mitglieder untereinander, f) Förderung der Entwicklung und Mitwirkung bei der Schaffung und Weiterentwicklung branchenbezogener Daten und Datenverarbeitungssysteme zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder, g) Eigengeschäft mit privaten und gewerblichen Endkunden. 3. Die Genossenschaft ist berechtigt, das Eigengeschäft nach Maßgabe des § 2 Abs. 2 lit. g) zu betreiben, wenn dies dem Förderzweck dient und mit den Belangen der Mitglieder vereinbart ist. Eigengeschäfte dienen dem Förderzweck, a) wenn sie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Genossenschaft, ihrer verbundenen Unternehmen oder ihrer Mitglieder zumindest mittelbar fördern, b) wenn die Genossenschaft oder eines ihrer verbundenen Unternehmen freie Märkte besetzt, die von den Mitgliedern nicht besetzt sind, und c) wenn die sonstigen Leistungen der Genossenschaft oder ihrer verbundenen Unternehmen zumindest mittelbar verbessert werden. Im Rahmen der Abwägung, ob freie Märkte vorliegen, ist auf die schutzwürdigen Belange einzelner Mitglieder, insbesondere deren Marktstellung und Wettbewerbsinteressen, angemessen Rücksicht zu nehmen. In der Regel sind Eigengeschäfte zulässig, a) die im Rahmen eines ausschließlich elektronisch organisierten Vertriebsweges abgewickelt werden, b) die Folge einer Geschäftsübernahme sind, die zur Sicherung und dem Ausbau der Marktstellung erforderlich war bzw. ist, oder c) bei denen aus anderen Gründen überwiegende Interessen der Gemeinschaft die Interessen einzelner Mitglieder überwiegen. 4. Die Genossenschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften, die nicht Mitglieder sind, ist zulässig, soweit es sich dabei um mit Mitgliedern i.S.v. §§ 17/18 AktG verbundene Unternehmen handelt oder soweit es sich dabei um Dritte (Nichtmitglieder) handelt, die im Rahmen des Eigengeschäftes (§ 2 Abs. 2 lit. g), Abs. 3) beliefert werden. 5. Die Genossenschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, wenn dies zur wirtschaftlichen Förderung der Mitglieder geeignet erscheint. In den Satzungen der mit der Genossenschaft verbundenen Unternehmen (i.S.d. § 15 ff., 291 ff. AktG) muss unabhängig von deren Rechtsform sichergestellt werden dass, a) der Zweck der Gesellschaft die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder der Genossenschaft ist, b) der Vorstand der Genossenschaft seiner Berichtspflicht nach § 18 lit. a) und lit. f) nachkommen kann, c) der Aufsichtsrat der Genossenschaft seinen Aufgaben und Pflichten nach § 23 Nr. 1 und Nr. 7 nachkommen kann, d) Aufsichtsrat und Vorstand ihren Mitwirkungspflichten nach § 25 Nr. 1 lit. I) nachkommen können und e) die verbundenen Unternehmen entsprechend §§ 53 ff. GenG von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft werden (§ 15 Abs. 2 lit. g), soweit nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches oder des Publizitätsgesetzes eine Prüfungspflicht besteht.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christoph Otte-Wiese
seit 11.12.2023
Prokura
Georg Mersmann
seit 12.10.2021
Vorstandsmitglied
Jens Melzer
seit 23.4.2015
Prokura
Benedikt Dr. Erdmann
seit 31.8.2011
Vorstandsmitglied
Margit Maria Becker
seit 31.1.2006
Prokura

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Soennecken eG

Overath

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Köln, GnR 792

Zusammengefasster Lagebericht für das Jahr 2023

Grundlagen des Konzerns

Die Soennecken eG ist eine Handelskooperation für Produkte und Dienstleistungen rund um Büro und Homeoffice. Ihre rund 500 Mitglieder sind mittelständische Fachhändler im Einzelhandel und im B2B-Geschäft. Über die deutschlandweit modernsten Logistikzentren der Branche haben die Händler Zugriff auf rund 25.000 Markenartikel und die Exklusivmarke Soennecken. 484 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 23 Auszubildende, arbeiten am Stammsitz im bergischen Overath, dem Entwicklungsstandort in Essen, im Logistikzentrum Melsdorf und bei den Tochtergesellschaften für den gemeinsamen Erfolg. Sie unterstützen die Mitglieder mit zentralen Abrechnungsprozessen, im Marketing, bei Technologieeinsatz, Aus- und Weiterbildung und mit vielfältiger individueller Beratung. In der Tradition von Friedrich Soennecken (1848-1919), dem Erfinder von Ordner und Ringbuch, versteht sich die 1926 gegründete Genossenschaft als dynamisches und innovatives Unternehmen mit wertebewusstem Handeln. Der Gesamtabrechnungsumsatz [1] der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2023 rund 744 Millionen Euro (netto).

[1] Beinhaltet den Abrechnungsumsatz und den Warenumsatz

Wirtschaftsbericht

Überblick über den Geschäftsverlauf im Konzern

Das Geschäftsjahr der Soennecken eG im Jahr 2023 war von den nachfolgenden wesentlichen Entwicklungen gekennzeichnet:

Das Jahr 2023 war vor allem durch ein hohes Maß an Unsicherheit geprägt. Während die Beeinträchtigungen durch die Coronakrise kaum noch spürbar waren, haben der Überfall der Ukraine durch Russland und der fortwährende Krieg sowie die immer noch hohe Inflation das Geschäftsjahr wesentlich geprägt. Die bei der Erstellung unserer Planung im September 2022 getroffenen Annahmen haben sich im Laufe des Jahres zunehmend als unrealistisch erwiesen und mussten daher angepasst werden.

Den eigentlichen "Krisenmodus", der noch das gesamte Jahr 2022 geprägt hatte, haben wir in 2023 verlassen. Ersetzt wurde er durch die schon angesprochene Unsicherheit, die eine zuverlässige unterjährige Planung ausgeschlossen hat.

Dabei haben wirtschaftlich gesehen zwei gegensätzliche Effekte das Jahr für Soennecken geprägt. Auf der einen Seite hat die weiterhin spürbar hohe Inflation zu deutlich gesteigerten Kosten geführt (Energiepreise, Aufwendungen für Dienstleistungen, Personalkosten, usw.). Auf der anderen Seite haben sinkende Einkaufspreise (insbesondere für Papier) zusammen mit einer im Laufe des Jahres steigenden Kaufzurückhaltung die Roherträge schrumpfen lassen. Dies hat dazu geführt, dass wir unseren Umsatz im Laufe des Jahres nach unten korrigieren mussten. Dank eines straffen und frühzeitig einsetzenden Kostenmanagements ist es gelungen, die wirtschaftlichen Ziele im Wesentlichen zu erreichen.

Zu den wesentlichen Kosteneinsparungen zählten beispielsweise weitere Optimierungen im Versand die dazu geführt haben, dass auf eine zusätzliche Erhöhung der Versandkostenpauschale für unsere Mitglieder verzichtet werden konnte.

Durch eine Anpassung des Top-Bonus haben wir im Verhältnis zum regulierten Zentralregulierungsumsatz eine deutlich gesteigerte Ausschüttung an unsere Mitgliedsfirmen vornehmen können.

Das insgesamt abgewickelte Umsatzvolumen stellt neben dem Ergebnis vor Ausschüttung und Steuern und der Eigenkapitalquote, einen wichtigen finanziellen Leistungsindikator dar. Der Umsatz im Konzern ist im Vergleich zum Vorjahr dabei um 12,7 Mio. Euro zurückgegangen. Damit liegen wir unter unserer im Herbst 2022 für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellten Planung von 765 Mio. €. Unsere ursprüngliche Planung hatte auf Basis eines weiter ansteigenden Preisniveaus eine Umsatzsteigerung von 1,1% vorgesehen. Alleine durch die stark sinkenden Einkaufspreise, die wir auf Grund der Wettbewerbssituation zeitnah an unsere Mitglieder weitergeben mussten, hat sich der Umsatz bei LogServe [2] um fast 5% im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

[2] Warenwirtschaftlicher Umsatz

So ergaben sich für das Zentralregulierungsgeschäft folgende Umsatzabweichungen im Vergleich zum Vorjahr über alle Geschäftsbereiche. Im Bereich der Papeterie (-0,8%), des Bürobedarfs (-2,9%), der Büroeinrichtung (+7,7%), der Bürotechnik (-2,8%) sowie bei unserem Tochterunternehmen Nordanex (0,2%). Der Umsatz unserer Tochter Ortloff hat sich nach 4,3 Mio. € in 2022 mit 4,6 Mio. € in diesem Jahr trotz der Krise des Einzelhandels stabilisiert und liegt damit knapp über unserer Planung. Insgesamt zeigt sich jedoch, dass die Frequenz der Kunden in den Innenstädten auch in 2023 noch nicht wieder das Vor-Coronaniveau erreicht hat.

Die Erlöse aus dem Lagergeschäft der LogServe haben sich im Jahr 2023 umsatzseitig nicht wie geplant entwickelt. So ging der Umsatz nach rd. 198 Mio. € in 2022 um 5,5% auf nunmehr 187 Mio. € zurück. Dabei wurde der Umsatzrückgang zum einen durch den Rückgang der Preise getrieben, zum anderen lagen die in unseren Logistikzentren kommissionierten Mengen positionsbezogen wiederum unter Vorjahr.

Die Entwicklung des Gesamtumsatzes der letzten fünf Jahre zeigt nachfolgende Tabelle:

Umsatz 2019 - 2023 in T€ (netto) 2023 2022 2021 2020 2019
Abrechnungsumsatz VL 455.778 458.015 399.494 395.539 440.461
Abrechnungsumsatz Nordanex 96.436 96.235 84.765 84.278 81.808
Umsatz LogServe * 187.033 197.925 182.529 166.445 165.039
Ortloff 4.586 4.345 3.457 4.110 5.309
Umsatz Gesamt 743.832 756.520 670.246 650.372 692.617

* Warenwirtschaftlicher Umsatz zzgl. Logistikzuschläge und Erlöse aus Weitergabe Fracht u. Verpackung Pick & Pack

Das Gesamtergebnis der Soennecken eG vor Ausschüttung und Steuern liegt für das Geschäftsjahr 2023 bei 9.942 T€ (Vorjahr 11.190 T€) bzw. das des Konzerns bei 9.890 T€ (Vorjahr 11.088 T€). Dies bedeutet einen Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,2 Mio. € - sowohl bei der Soennecken eG als auch im Konzern.

Als sehr positiv bewerten wir die Tatsache, dass es uns trotz des unsicheren Umfeldes gelungen ist, die Ertragslage der Soennecken in einem sehr schwierigen Umfeld zu stabilisieren. Die Ergebnisse vor Steuern aus Einkommen und Ertrag liegen bei 1.355 T€ im Konzern bzw. 1.341 T€ in der Soennecken eG und der Jahresüberschuss bei 773 T€ im Konzern bzw. 808 T€ in der Soennecken eG.

Wir werden die für das Geschäftsjahr 2023 zugesagte Ausschüttung in voller Höhe leisten und die Ausschüttungsquote durch die Steigerung des sog. Top-Bonus sogar steigern können. Insgesamt schütten wir für das Geschäftsjahr 2023 damit Boni in Höhe von 8,5 Mio. € (Vorjahr 8,4 Mio. €) aus. Damit steigt die Ausschüttungsquote bezogen auf den bonusfähigen Umsatz von 1,6% in 2022 nunmehr auf 1,9% in 2023.

Mit Blick auf die Transformation unseres Geschäftes und die dadurch weiterhin notwendigen Investitionen in IT und Logistik, werden wir die guten Ergebnisse nutzen, um die Eigenkapitalbasis und damit die Investitionsfähigkeit der Soennecken weiter zu stärken.

Bild

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir mehrere Projekte fortgesetzt bzw. begonnen. Zweck dieser Projekte sind sowohl Investitionen in unsere bestehenden Geschäftsmodelle als auch Investitionen in die IT-Infrastruktur.

In unserem Logistikzentrum in Overath haben wir den Neubau unseres Teamhauses fertiggestellt, indem sich die Sozialräume für die Logistikmitarbeiter befinden. Bei der Fertigstellung haben wir erfreulicherweise das geplante Budget einhalten. Wir stellen damit unseren Kollegen in der Logistik ein Gebäude zur Verfügung, das zeitgemäße Nass- und Umkleide- sowie Aufenthaltsräume enthält und Platz für Besprechungen bietet.

Daneben arbeiten wir an der Modernisierung der technischen Infrastruktur bei Soennecken. Diese geht planmäßig voran. Ende 2021 haben wir die Verträge mit einem Anbieter zur Erneuerung unserer Shopsysteme unterzeichnet. Ende 2023 sind bereits rund 80 Händler mit dem neuen System live gegangen und generieren fortlaufende Umsätze. Unsere bestehende Lösung für die Einzelhändler werden wir nach aktueller Planung im Februar 2024 abschalten können. Für unsere ERP-Ablösung haben wir im Rahmen eines umfangreichen Auswahlverfahrens ein geeignetes System und einen Implementierungspartner ausgewählt. Zum Ende des Jahres 2023 ist die Feinkonzeptionsphase sehr weit fortgeschritten, die Finanzbuchhaltung unserer Tochterfirma Ortloff haben wir bereits Mitte des Jahres 2023 auf die neue Lösung umgestellt.

Des Weiteren haben wir im vergangenen Jahr die Strategiearbeit im Hinblick auf die wirtschaftliche Gesamtlage neu bewertet und damit begonnen eine "Strategie 2028" zu entwickeln, da die aktuelle Strategieperiode 2025 endet. Um den Risiken aus der fortschreitenden Digitalisierung des klassischen Büros Rechnung zu tragen, fokussieren wir uns zunehmend auf Sortimente, die unserem Purpose "Wir machen Arbeit lebenswerter" entsprechen, die sich aber nicht digitalisieren lassen.

Viele weitere Ideen, die der Strategie 2025 entsprungen sind, haben sich insbesondere im vergangenen Jahr als richtig herausgestellt. Sei es unser Beitrag zur digitalen Transformation mit der Akquise der Nordanex, unsere Wachstumsziele mit Mitgliedern in neuen Logistik- und Kundenprojekten oder die wachsenden Angebote für Mitglieder aus den Geschäftsfeldern.

Der Wandel der Arbeitswelt schreitet voran. Wir sehen uns aufgrund unserer bestehenden und geplanten Aktivitäten, darauf gut vorbereitet. Die weitsichtige Strategiearbeit zahlt sich nun aus. Diesen gesamtheitlichen Ansatz haben wir im Rahmen der Strategiearbeit unter dem Purpose "Wir machen Arbeit lebenswerter" zusammengefasst. Ziel ist es, die Soennecken eG als die Organisation zu positionieren, die sich um die Gestaltung des Arbeitsplatzes im Büro und zu Hause kümmert, um diesen durch Ausstattung, Technik und Raumkonzepte lebenswerter zu machen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen.

Der Markt für PBS-Artikel hat 2023 ein nominales Umsatzplus in Höhe von 1,6% erzielen können. Dadurch ist das Umsatzvolumen auf 13,3 Milliarden Euro gewachsen - so hoch wie zuletzt 2014. Dieses Plus ist allerdings im Wesentlichen auf Preissteigerungen in den letzten Jahren zurückzuführen. Das gesamte Produktsegment der PBS-Artikel verteuerte sich im Jahr 2023 um 11,2%.

Des Weiteren hat sich im Jahr 2023 die Inflation als hartnäckig und ausdauernd erwiesen, trug so zur Begrenzung der realen Konsummöglichkeiten bei und erschwerte ein weiteres wirtschaftliches Wachstum. Hieraus resultieren generell höhere Preise, die sich hemmend auf die Nachfrage auswirken. Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet weiter voran. Immer mehr Arbeitsschritte finden zunehmend digital statt. Der traditionelle PBS-Verbrauch geht dadurch zurück und die Digitalisierung der Büros und der Arbeit nimmt weiter Fahrt auf. Nachhaltigkeit bleibt weiterhin ein Kernthema mit enormer Reichweite und Bedeutung. Immer mehr Menschen werden achtsamer und kritischer beim Einkauf, sind meist gut informiert und fragen nach Herkunft, Herstellungsbedingungen sowie Materialien und Hintergründe der angebotenen Produkte.

Wir schätzen den Markt des klassischen Bürobedarfs als Verdrängungsmarkt ein. Chancen werden sich durch die damit verbundene Branchenkonsolidierung ergeben. Zudem wird der Dienstleistungsanteil im PBS-Handel weiter ansteigen und sich der klassische PBS-Markt hybrider aufstellen und neue Produkte ins Sortiment aufnehmen.

Die ITK-Marktzahlen (Informations- und Kommunikationstechnik) zeigen für 2023 ein Wachstum von 2,0%. Insbesondere profitierte hier der Bereich TK Infrastruktur mit einem Plus von 4,4%. Dabei wiesen IT-Hard- und Software Wachstumsraten von -5,4% bzw. 9,6% aus, während die IT-Services um 5,1% anstiegen.

Die in Deutschland ansässige Büromöbelindustrie verzeichnet für 2023 nach zwei Wachstumsjahren eine Verlangsamung des Umbaus der Arbeitswelt. Mit einem Plus von 0,6 Prozent liegen die Umsätze praktisch auf Vorjahresniveau. Nachdem sich die Büroeinrichtungsbranche zu Beginn des vergangenen Jahres speziell im Inland über zahlreiche Anfragen zur Modernisierung der Büros und ihrer Einrichtungen freuen konnte, flachte die Nachfrage im Sommer 2023 ab. Großprojekte waren in der zweiten Jahreshälfte eher die Ausnahme. Stattdessen bemühten sich die Kunden der Büromöbelindustrie, ihre Beschäftigten mit kleineren Maßnahmen zur Optimierung bestehender Arbeitsplätze zurück in die Büros zu locken. Für das laufende Jahr geht der Industrieverband Büro und Arbeitswelt von unverändert schlechten Rahmenbedingungen aus, sieht aber auch Tendenzen, dass sich der Investitionstau in absehbarer Zeit auflösen könnte.

Aus unserer Sicht werden Hybride Modelle weiterhin zunehmen. Auch die Anforderungen an eine professionelle Büroplanung nehmen weiter zu, um die Zusammenarbeit zwischen Büro- und Remote arbeitenden Teams zu berücksichtigen.

Überblick über den Geschäftsverlauf im Einzelabschluss und im Konzern

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung weist konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 232.128 T€ (Vorjahr 240.812 T€) aus. Diese verteilen sich wie folgt:

Umsatz im Konzern
in T€
2023 2022 2021 2020 2019
Vertragslieferantengeschäft 28.694 28.118 23.984 24.250 27.610
Warenumsätze 194.336 204.174 186.883 171.398 171.221
Übrige Umsatzerlöse 9.098 8.520 8.342 8.939 9.010
Umsatz Gesamt 232.128 240.812 219.209 204.586 207.841

In der Soennecken eG belaufen sich die Umsatzerlöse auf 225.934 T€ (Vorjahr 234.965 T€). Diese verteilen sich wie folgt:

Umsatz Soennecken eG
in T€
2023 2022 2021 2020 2019
Vertragslieferantengeschäft 27.690 27.125 22.974 23.242 26.686
Warenumsätze 189.851 199.953 183.510 167.395 165.833
Übrige Umsatzerlöse 8.393 7.887 7.594 8.328 8.410
Umsatz Gesamt 225.934 234.965 214.077 198.965 200.929

Vertragslieferanten-/Delkrederegeschäft

Die Umsätze aus dem Delkrederegeschäft im Konzern liegen mit 28,7 Mio. € um 0,6 Mio. € unter dem Vorjahr (Vorjahr 28,1 Mio. €). Der diesen (handelsrechtlichen) Umsatzerlösen zu Grunde liegende Abrechnungsumsatz der Soennecken eG im Vertragslieferantengeschäft belief sich auf 455,8 Mio. € (Vorjahr 458,0 Mio. €); das entspricht einem Rückgang um 0,5%.

Die stagnierende Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr wird im Wesentlichen durch die bereits oben beschriebene unsichere gesamtwirtschaftliche Lage getrieben. Ein weiterer Rückgang der Umsätze konnte durch erfolgreiche Akquisitionen, die zu einer Steigerung der Umsätze beigetragen haben, vermieden werden.

Mit Blick auf die einzelnen Erlösgruppen, entwickelte sich der Bereich Büroeinrichtung (+7,7%) am stärksten. Dieser profitierte insbesondere von Projekten, die der Neugestaltung von Büroräumen zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitens im Büro dienen. Die Umsätze im Bereich der Papeterie gingen um 0,8% zurück, dies vor allem bedingt durch die Kaufzurückhaltung der Kunden in den Innenstädten. Im Bürobedarfsgeschäft ist der Rückgang um 2,9 % am stärksten. Hier macht sich der Wegfall von pandemiebedingten Sortimenten im Bereich Hygiene besonders bemerkbar. Zusätzlich spielt hier der Rückgang der Preise im Bereich der Papiere (z.T. mehr als -20%) eine wesentliche Rolle. Im Bereich Druck und Kopie spiegelt der Rückgang um 2,8% die steigenden Digitalisierung in den Unternehmen wieder.

Der Abrechnungsumsatz der Nordanex belief sich auf 96,4 Mio. € und zeigt sich damit nahezu stabil zum Vorjahreswert in Höhe von 96,2 Mio.€

Abrechnungsumsatz VL
in T€
2023 2022 2021 Abw. absolut Abw.
in %
Papeterie 79.396 80.025 65.923 -630 -0,8%
Bürobedarf 180.031 185.347 157.003 -5.316 -2,9%
Büroeinrichtung 93.507 86.796 75.120 6.711 7,7%
Bürotechnik 102.844 105.846 101.448 -3.002 -2,8%
Soennecken eG Gesamt 455.778 458.015 399.494 -2.237 -0,5%
Nordanex 96.436 96.235 84.765 200 0,2%
Soennecken Konzern Gesamt 552.214 554.250 484.260 -2.036 -0,4%

Auf den Abrechnungsumsatz im Vertragslieferantengeschäft der Soennecken eG bzw. im Soennecken-Konzern haben wir - neben der Weitergabe der Lieferantenskonti an die Mitglieder in Höhe von 12.280 T€ - eine Gesamtausschüttung in Höhe von 8.601 T€ bei der Soennecken eG bzw. 8.536 T€ im Konzern geleistet. Dies entspricht einem Anteil von 1,9% (Vorjahr 1,6%) auf die Summe der bonusfähigen Abrechnungsumsätze mit Vertragslieferanten.

Die LogServe zeigt handelsrechtliche Erlöse, die im Vergleich zum Vorjahr um 10.079 T€ bzw. 5% auf 189.751 T€ gesunken sind. Neben den bereits angesprochenen Preisrückgängen im Papierbereich hat sich auch die Anzahl der kommissionierten Positionen auf Lieferscheinebene reduziert.

Bei der Ortloff GmbH zeigt sich ein leichtes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Dies werten wir in Anbetracht der allgemeinen Kaufzurückhaltung im Einzelhandel als ein positives Signal.

Warenumsatz
in T€
2023 2022 2021 2020 2019
Umsatz PBS 139.745 145.726 127.575 114.118 114.410
Umsatz S+T 34.740 39.322 42.002 43.021 42.881
Logistikzuschläge 9.937 10.135 10.443 8.191 6.837
Weitergabe Fracht & Verp. Pick & Pack 2.611 2.742 2.509 1.115 911
Umsatz vor Boni/Skonti 187.033 197.925 182.529 166.445 165.039
Marketingerlöse 9.211 9.052 6.423 6.333 6.141
Sonstige Erlöse 0 0 0 -34 116
Ausschüttung & Boni * -4.119 -4.653 -3.456 -3.735 -3.725
Skontoaufwand -2.373 -2.495 -2.069 -1.721 -1.739
Umsatz LogServe 189.751 199.830 183.426 167.288 165.832
Warenumsatz Ortloff 4.586 4.345 3.457 4.110 5.309
Warenumsatz Nordanex ** 0 0 0 0 80
Warenumsatz Konzern Gesamt 194.336 204.174 186.883 171.398 171.221

* Die Ausschüttung wird seit 2019 hier ausgewiesen.

** Umliederung des Warenumsatz Nordanex in 2020 zu Dienstleistungen

Übrige Umsatzerlöse

Die übrigen Umsatzerlöse im Soennecken Konzern sind gegenüber dem Vorjahr um 578 T€ auf 9.098 T€ angestiegen. Sie entfallen im Wesentlichen auf Ausgleichsumlagen, Monatsbeiträge, Erträge aus Beratungsleistungen, Erträge aus Katalogverkäufen inkl. Werbekostenzuschüssen sowie auf E-Commerce-Erlöse. Sie enthalten im Vergleich zum Einzelabschluss zusätzlich Erträge aus Dienstleistungen der Nordanex in Höhe von 1.052 T€ (Vorjahr 838 T€). Die übrigen Umsatzerlöse im Einzelabschluss der Soennecken eG sind gegenüber dem Vorjahr um 506 T€ auf 8.393 T€ angestiegen.

Die Entwicklung der Ausschüttung im Einzelnen

Die Ausschüttung nach dem Soennecken Ausschüttungsmodell beläuft sich im Konzern auf 8.536 T€. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Jahre 2019 bis 2023 im Konzern:

Entwicklung Ausschüttung Konzern 2023 2022 2021 2020 2019
Ausschüttung Vertragslieferanten 8.536 7.128 6.212 6.715 8.645
in % vom Umsatz 1,9% 1,6% 1,6% 1,7% 2,0%
Ausschüttung LogServe 0 0 0 1.607 1.960
in % vom Umsatz -- -- -- 1,4% 1,6%
Ausschüttung gesamt 8.536 7.128 6.212 8.322 10.605
in % vom Umsatz 1,9% 1,6% 1,6% 1,6% 1,9%
Genossenschaftliche Warenrückvergütung 0 1.254 0 0 0
in % vom Umsatz -- 0,2% -- -- --
Summe Ausschüttung + Warenrückvergütung 8.536 8.382 6.212 8.322 10.605

Die Entwicklung der Ausschüttung der Soennecken eG weicht nur unwesentlich von der des Konzerns ab.

Ertragslage

in T€ Konzern 2023 Konzern 2022 eG 2023 eG 2022
Umsatzerlöse 232.128 241.151 225.934 235.303
Materialaufwand / Skontoaufwand 159.519 165.927 156.766 163.403
gewährte Ausschüttung 8.536 7.128 8.601 7.175
gewährte Warenrückvergütung - 1.254 - 1.254
Rohertrag 64.074 66.842 60.567 63.471
Sonstige betriebliche Erträge 502 475 475 452
Rohergebnis 64.576 67.316 61.042 63.923
Personalaufwand inkl. Zeitarbeit 31.225 30.601 29.452 28.867
Planmäßige Afa auf Anlagevermögen 4.708 4.654 4.469 4.411
Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.368 28.664 25.303 27.670
Finanzergebnis -440 - 546 36 - 49
Ergebnis der gew. Geschäftstätigkeit 1.805 2.851 1.854 2.926
Ergebnis aus Forderungsbewertung 20 114 20 114
Erträge und Aufwendungen von außergew. Bedeutung / periodenfremd -470 -260 -533 -279
Steuern vom Einkommen und Ertrag -582 - 1.227 -533 - 1.153
Jahresüberschuss/- fehlbetrag 773 1.478 808 1.608
Ergebnis vor Steuern 1.355 2.705 1.341 2.761
Ergebnis vor Ausschüttung und Steuern 9.890 11.088 9.942 11.190

* Umsatzerlöse VJ hier abweichend aufgrund separater Darstellung Warenrückvergütung (Warengeschäft 338 T€)

Erläuterungen zur Konzern-GuV / Einzelabschluss-GuV

Im Überblick zeigt sich, dass im Soennecken-Konzern im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Ausschüttung und Steuern von 9.890 T€ erwirtschaftet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr (11.088 T€) bedeutet dies zwar einen Rückgang um 1.198 T€, stellt sich jedoch unter Berücksichtigung der erheblichen Unsicherheiten im Geschäft als gut dar. Im Hinblick auf den Einzelabschluss liegt das Ergebnis vor Ausschüttung und Steuern mit 9.942 T€ (Vorjahr 11.190 T€) in ähnlicher Größenordnung.

Die Entwicklung der einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wird im Folgenden erläutert.

Umsatz, Rohertrag, sonstige ordentliche Erträge

Die handelsrechtlichen Umsatzerlöse verringerten sich im Konzern um 3,7%. Im Einzelabschluss lag der Rückgang bei 4,0%.

Das Rohergebnis der Soennecken eG ging 2023 um 2,9 Mio. € (4,6%) zurück. Im Konzern lag der Rückgang bei 2,7 Mio. € (4,1%). Ursächlich für diese Entwicklung ist sowohl im Konzern als auch in der eG insbesondere die rückläufige Umsatzentwicklung im Bereich des Warengeschäftes LogServe. In der Konzernbetrachtung trägt weiterhin Ortloff mit rund 0,2 Mio.€ zur Verbesserung bei.

Kosten und Finanzergebnis

Die Summe der Kosten bestehend aus Personalkosten, planmäßigen Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Mio. € (2,5%) im Konzern bzw. um 1,7 Mio. € (2,8%) im Einzelabschluss.

Anstieg der Personalkosten

Die Personalkosten inkl. der Kosten für Zeitarbeit im Konzern sind gegenüber 2022 um 0,7 Mio. € auf 31,3 Mio. € gestiegen. In der Soennecken eG lag der Anstieg bei rd. 0,6 Mio. € auf 29,5 Mio. €. Der Anstieg ist sowohl im Konzern als auch in der eG v.a. auf die Erhöhung der Kosten im Verwaltungsbereich zurückzuführen. Die Personalkosten betreffend unsere Logistikzentren lagen, getrieben durch die geringere Umsatz- und Positionsentwicklung, unter den Vorjahreswerten.

Entwicklung der Abschreibungen

Die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens im Soennecken Konzern sind gegenüber dem Vorjahr um 54 T€ auf 4.708 T€ angestiegen. Im Einzelabschluss lagen sie mit 4.654 T€ etwa in gleicher Größenordnung über dem Vorjahreswert. Die Erhöhung resultiert überwiegend aus den Abschreibungen auf Sachanlagen.

Entwicklung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern liegen - bereinigt um periodenfremde Aufwendungen oder um Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung - bei 26,4 Mio. € nach 28,7 Mio. € im Vorjahr. Im Einzelabschluss sind sie - ebenfalls bereinigt um Sondereffekte - um 2,4 Mio. € auf 25,3 Mio. € gesunken.

Der Rückgang resultiert sowohl im Einzelabschluss als auch im Konzernabschluss vor allem aus geringeren logistischen Aufwendungen. Die Logistikkosten (insb. Fracht & Verpackung) sind mit 14,3 Mio. € nach 16,5 Mio. € im Vorjahr unverändert die größte Position und Kostentreiber. Einhergehend mit dem Positionsrückgang in unseren Logistikzentren lag auch die Anzahl der versendeten Packstücke deutlich unter dem Vorjahreswert, so dass sich sowohl die Frachtkosten als auch die Verpackungskosten deutlich rückläufig zeigten.

Finanzergebnis und Steuerergebnis

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr im Konzern um 106 T€ auf -440 T€ verbessert. In der Soennecken eG zeigt sich eine ähnliche Entwicklung von - 49 T€ auf 36 T€.

Das Zinsergebnis verbesserte bei der Soennecken eG von - 569 T€ auf -442 T€ bzw. im Konzern von -574 T€ auf -447 T€. Nennenswerte Abweichungen zwischen Konzern- und Einzelabschluss ergeben sich dabei nicht. Im Wesentlichen resultiert die Verbesserung aus der Verringerung der Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen von 172 T€ (Vorjahr) auf nun 89 T€.

Das Beteiligungsergebnis belief sich in der eG auf 477 T€ (Vorjahr 519 T€) bzw. im Konzern auf 7 T€ (Vorjahr 28 T€). Das Beteiligungsergebnis in der eG ist durch die Beteiligungserträge der Nordanex, die im Konzernabschluss vollkonsolidiert ist, gekennzeichnet. Das Ergebnis der Nordanex verringerte sich dabei gegenüber dem Vorjahr von 491 T€ auf 471 T€.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit veränderte sich aufgrund der beschriebenen Effekte im Konzern von 2.851 T€ auf 1.806 T€ - und verringert sich damit um 1.046 T€. In der Soennecken eG verringerte sich das ausgewiesene Ergebnis um 1.072 T€ auf 1.854 T€.

Das Forderungsergebnis entfällt ausschließlich auf die Soennecken eG. Es ist mit 20 T€ positiv nach einem ebenfalls positiven Ergebnis von 114 T€ im Vorjahr. Im Verhältnis zu dem über die Soennecken eG abgerechneten Umsatzvolumen von rd. 642 Mio. € beurteilen wir es als sehr gut.

Die Summe der Erträge und Aufwendungen aus außergewöhnlichen oder periodenfremden Belastungen war 2023 in der Soennecken eG mit 533 T€ und im Konzern mit 470 T€ negativ. Die Erträge entfallen im Wesentlichen auf periodenfremde Erträge insbesondere aus Boni und Auflösungen von Rückstellungen. Die Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Abweichungen zwischen dem Einzelabschluss und dem Konzernabschluss resultieren im Wesentlichen aus Bonuserträgen der Vorjahre bei Ortloff.

Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag verbleibt für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss im Konzern von 773 T€ (Vorjahr 1.478 T€). Das Ergebnis im Einzelabschluss beläuft sich auf 808 T€ (Vorjahr 1.608 T€).

Vergleich der Planung 2023 mit dem Ergebnis 2023

Insgesamt liegen wir konzernweit mit einem Gesamtumsatz von 744 Mio. € mit rd. 21 Mio. € (-2,7%) unter unserer Jahresplanung 2023, die im Herbst 2022 erfolgte.

Die rückläufige Umsatzentwicklung war dabei v.a. durch das Warengeschäft im LogServe-Bereich getrieben, die gegenüber unserer Planung mit rd. 8,1% (16,4 Mio.€) hinter den Erwartungen zurückblieb. Der Umsatzrückgang wurde zum einen durch den Rückgang der Preise verursacht, gleichzeitig lagen die in unseren Logistikzentren kommissionierten Mengen unter unseren Annahmen. Im Vertragslieferantenbereich zeigte sich die Entwicklung des Abrechnungsumsatzes insgesamt nur geringfügig unter unserer Planung. Während hier die Papeterie, Büroeinrichtung und die zentralregulierten Umsätze der Nordanex sich besser entwickelten, blieben der Bürobedarf und die Bürotechnik hinter unseren Erwartungen zurück. Ortloff erwirtschaftete einen Umsatz von 4,6 Mio.€ und lag leicht über dem prognostizierten Wert.

Das Ergebnis vor Ausschüttung und Steuern liegt bei 9,9 Mio. € im Konzern bzw. bei 9,9 Mio. € in der Soennecken eG . Das im Herbst 2022 aufgestellte Planergebnis 2023 vor Ausschüttung und Steuern im Konzern lag bei 9,9 Mio. €, womit wir unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen erreicht haben. Wesentliche Abweichungen zwischen dem Konzern und der Soennecken eG bestehen nicht.

Gerade im Hinblick auf die weiterhin bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich einer Erholung der Wirtschaft auf das "Vorkrisenniveau" wollen wir das Ergebnis dazu nutzen, unsere Eigenkapitalbasis zu stärken und uns damit noch besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Im Jahr 2023 konnten wir die Eigenkapitalquote im Konzern um 6,2%-Punkte auf 40,9% steigern. Damit lagen wir deutlich über unserer Erwartung für 2023 von 34,8%. Im Einzelabschluss ergibt sich ein ähnliches Bild. Die geplante Eigenkapitalquote von 35,2% konnten wir auf 41,3% steigern. Wesentlicher Treiber war dabei die Bilanzverkürzung im Konzern- und Einzelabschluss.

Im Bereich Direktgeschäft mit Großkunden werden Szenariorechnungen bzw. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen erstellt. Dabei werden den aus dem Direktgeschäft resultierenden Umsätzen die anteiligen Kosten gegenübergestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsätze von 30,8 Mio.€ erzielt. Unter Berücksichtigung der direkt zurechenbaren Kosten ergibt sich ein positiver Deckungsbeitrag von 6,2 Mio.€. (Vorjahr 5,8 Mio.€)

Der Vorstand beurteilt das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 mit Blick auf die weiterhin angesichts der allgemeinen Unsicherheit in der Wirtschaft und die nach wie vor aus dem Ukrainekrieg resultierenden Einschränkungen, sowie den inflationsbedingten Preissteigerungen als gut.

Finanzlage, Finanzmanagement

Der Euro ist die Transaktionswährung im Konzern. Eine Nutzung derivativer Finanzinstrumente für Hedging und andere Zwecke erfolgte im Berichtsjahr nicht und ist auch in naher Zukunft nicht geplant.

Der Konzern verfügte 2023 über ausreichende Kreditlinien zur Deckung des Finanzbedarfs der Soennecken-Gruppe. Der Finanzmittelfonds hat sich von -5.552 T€ auf -49 T€ verändert.

Der Soennecken-Konzern erzielte einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 24.301 T€ (Vorjahr -7.704 T€). Nach einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -4.578 T€ (Vorjahr -3.636 T€) und einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -14.221 T€ (Vorjahr -7.912 T€) ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von +5.503 T€ (Vorjahr -3.843 T€).

Die Entwicklung des Cashflows im Einzelabschluss weicht nur unwesentlich von der des Konzerns ab. Die Soennecken eG erzielte einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 24.432 T€ (Vorjahr 7.609 T€). Nach einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -4.569 T€ (Vorjahr -3.623 T€) und einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -14.270 T€ (Vorjahr -7.955 T€) ergibt sich ein Finanzmittelfonds -202 T€ nach -5.795 T€ im Vorjahr.

Die Verbesserung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Konzern ist insbesondere auf die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verringerung der Vorräte zurückzuführen. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus den diesjährigen Investitionen in die Erneuerung der IT-Infrastruktur. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit enthält bei den Auszahlungen vor allem die Bonuszahlungen an unsere Mitglieder von 8,4 Mio. € sowie Zins- und Tilgungsleistungen von 6,5 Mio. €. Wir beurteilen die Finanzlage der Soennecken-Gruppe unverändert als sehr gut.

Vermögenslage

Investitionen im Soennecken-Konzern wie auch in der Soennecken eG in Höhe von 4,7 Mio. € betreffen im Geschäftsjahr neben dem Ersatz von Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wesentlichen Investitionen in die IT-Infrastruktur.

In der Bilanzstruktur des Soennecken-Konzerns zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Reduzierung des Umlaufvermögens (-12,7 Mio.€). Der Rückgang ist geprägt von der Veränderung der Forderungen aus Zentralregulierung und ist im Bereich der Forderungen erkennbar, die sich v.a. stichtags- und umsatzbedingt im Vorjahresvergleich um 9,8 Mio.€ verringert haben. Hierneben sind die Vorräte um jeweils knapp 12% gesunken (-3,4 Mio. €). Dies ist sowohl auf die geringere Umsatzentwicklung im Warengeschäft, den Preisverfall im Papierbereich als auch die Reduzierung des Bestandslevels zurückzuführen.

Das Anlagevermögen im Konzern ging nach Abschreibungen von 5,6 Mio. € um ca. 0,9 Mio. € auf 40,2 Mio. € bzw. im Einzelabschluss auf 41,0 Mio. € zurück. Angesichts der beschriebenen Effekte aus Anlage- und Umlaufvermögen liegen die Bilanzsummen sowohl im Einzel- als auch im Konzernabschluss ca. 13,6 Mio. unter dem Vorjahr.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg um 1,4 Mio. € auf 40,9 Mio. € an. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich damit zum 31.12.2023 von 34,8% auf 40,9%. Im Einzelabschluss lag das Eigenkapital bei 41,9 Mio. € nach 40,5 Mio. € im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich hier um rd. 6%-Punkte auf 41,4%. Wir beurteilen diese Quote und insgesamt die Vermögenslage nach wie vor als gut. Auch für die Folgejahre haben wir uns zum Ziel gesetzt die Eigenkapitalquote sukzessive zu erhöhen.

MITARBEITER

Bei der Soennecken-Unternehmensgruppe wurden im Jahr 2023 durchschnittlich 461 (Vorjahr 466) Mitarbeiter beschäftigt, davon 180 (Vorjahr 191) gewerbliche und 281 (Vorjahr 275) kaufmännische Mitarbeiter. Des Weiteren wurden 23 (Vorjahr 22) Auszubildende beschäftigt. Bei der Soennecken eG selbst waren durchschnittlich 247 (241) kaufmännische und 180 (191) gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. In Ausbildung befanden sich 22 junge Menschen (Vorjahr 21).

MITARBEITERFÖRDERUNG SOENNECKEN

Zur Mitarbeiterzufriedenheit, die für uns ein wichtiger nicht finanzieller Leistungsindikator ist, tragen nach wie vor die hauseigene Kita als auch ein hauseigenes Kasino bei, aber auch flexible Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen, eine moderne Arbeitsplatzumgebung (z.B. WorkLab) und ein umfassendes Gesundheitsmanagement. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche Maßnahmen weitergeführt, insbesondere die Inbetriebnahme unseres "Teamhauses", den neuen Sozialräumen der Mitarbeiter in der Logistik.

Das bereits im Herbst 2020 eingeführte dauerhafte hybride Arbeitsmodell wurde weiter ausgebaut, indem Soennecken die Mitarbeiter bei der Ausstattung ihres Home-Office Arbeitsplatzes unterstützt, um dadurch Berufs- und Privatleben noch besser in Einklang zu bringen. Zahlreiche Schulungsangebote zu digitalen Collaboration-Tools haben dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter mit der virtuellen Zusammenarbeit ausgezeichnet zurechtgekommen sind. Dass der gute Zusammenhalt im #TeamSoennecken auch im Jahr 2023 erfolgreich gelungen ist, zeigte die zahlreiche Teilnahme der Mitarbeiter und deren Angehörigen am großen Sommerfest und der Weihnachtsfeier.

CHANCEN & RISIKOBERICHT

Die Risikopolitik der Soennecken-Gruppe ist darauf ausgerichtet, den Unternehmenswert und den Nutzen für die Genossenschaftsmitglieder systematisch und kontinuierlich zu steigern. Der Name, die Marke und der Ruf "Soennecken" haben für die Gruppe herausragende Bedeutung.

Zur systematischen Entdeckung, Dokumentation, Klassifizierung und Verfolgung von Risiken gibt es bei Soennecken ein standardisiertes Verfahren und Risikomanagement-System. Dieses System misst die Risiken nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und dem entsprechenden Schadensausmaß. Die Kombination aus den beiden Variablen mündet dann in einer der drei Risikoklassen (A, B, C).

Abhängig von den Klassifizierungen der Risiken sind präventive oder reaktive Maßnahmen abzuleiten. Die Risiken und die abgeleiteten Maßnahmen werden in einer Risikodatenbank verwaltet. Zudem werden Risikoworkshops und -betrachtungen periodisch in allen Abteilungen durchgeführt. Die Umsetzung der definierten Maßnahmen wird abteilungsintern gesteuert und durch den Risikomanager überwacht. Der Risikomanager ist verantwortlich für das Risikomanagement bei Soennecken und berichtet halbjährlich im Rahmen eines Risikoberichtes über den Status des Risikomanagements an den Vorstand.

Darüber hinaus bestehen im Konzern Verhaltensregeln, die in Richtlinien und sonstigen Vorgaben niedergelegt sind und deren Einhaltung durch Schulungs- und Kontrollmaßnahmen unterstützt wird. Spekulationsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen mit spekulativem Charakter sind nicht zulässig.

Durch den Abschluss geeigneter Versicherungen - soweit wirtschaftlich sinnvoll - erfolgt ein Risikotransfer auf Versicherungen. Die Angemessenheit des Versicherungsschutzes wird intern regelmäßig überprüft.

Finanzwirtschaftliche Entwicklung

Zu den zentralen Aufgaben der Soennecken eG zählen die Ressourcenallokation und Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit der Unternehmensgruppe. In diesem Zusammenhang sorgt die Soennecken eG für die Optimierung der Konzernfinanzierung sowie die Begrenzung der nachfolgenden Risiken.

Delkredere-Risiko

Aus der grundsätzlich unbeschränkten Delkrederezusage für die Einkäufe der Mitglieder bei den angeschlossenen Vertragslieferanten resultiert ein wesentliches Geschäftsrisiko der Soennecken eG. Dieses Risiko wird durch den Bereich "Debitorenmanagement" der Soennecken eG gemanagt.

Auch im Bereich des Debitorenmanagements stand das Geschäftsjahr 2023 im Zeichen der der allgemeinen Unsicherheit. Die steigende Zahl an Insolvenzen in der Bundesrepublik hat sich auch in der steigenden Zahl von Insolvenzen bei Soennecken Mitglieder bemerkbar gemacht. Nach wie vor ist die Zahl aber sehr gering.

Grundlagen unserer Überwachung der Debitoren sind u.a. unser Rating-System, unser Monitoring-Prozess mittels des Planungstools "SWOT" sowie die laufende Überwachung der wöchentlichen Einzüge.

Über unser Rating-System wurden im Jahr 2023 insgesamt 372 Ratingberichte erstellt. Damit sind über 80% unseres Forderungsbestandes der Mitglieder geratet. Der mittels SWOT optimierte Monitoring-Prozess für Krisenfälle erweist sich ebenfalls als bewährter Bestandteil des laufenden Geschäftsbetriebs. Hier wurden unsere Aktivitäten im Rahmen auf hohem Niveau weitergeführt, um proaktiv auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.

Folgende Ziele stehen dabei im Fokus: Wir ruhen uns auf den geringen Forderungsausfällen der letzten Jahre nicht aus, sondern gehen proaktiv mit dem Forderungsausfallrisiko um. Wir wollen auch künftig wirtschaftlich stark für unsere Mitglieder aufgestellt sein und nicht das Ergebnis der Soennecken durch wesentliche Forderungsausfälle belasten. Darüber hinaus liefern wir unseren Mitgliedern - insbesondere mit unserem Planungstool SWOT - Erkenntnisse zur Rentabilitäts- und Liquiditätsentwicklung, so dass auch diese in der Lage sind, proaktiv auf wirtschaftlich negative Entwicklungen reagieren zu können.

Aufbauend auf diesen Auswertungen und anderen Erkenntnissen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb (z.B. Rücklastschriften, Verschiebung von Forderungseinzügen, Inanspruchnahme von Zahlungszielen usw.) werden die Mitglieder in Risikoklassen eingeteilt, auf deren Basis auch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen gebildet werden.

Mittels des Debitorenmanagements wie auch der Warenkreditversicherung wird dem Forderungsausfallrisiko sachgerecht begegnet. Die wirtschaftliche Belastung aus der Forderungsbewertung inklusive Kosten für Kreditversicherung beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 256 T€ (Vorjahr 152 T€). Sie sind in Relation zu den abgerechneten Zentralregulierungs- und Warenumsätzen der Soennecken eG mit unter 0,1% und gerade vor dem Hintergrund der seit Beginn 2020 andauernden Corona-Krise weiterhin als gering zu bezeichnen.

Nachfolgend sehen Sie die Entwicklung der wirtschaftlichen Belastung aus Forderungsrisiken der letzten Jahre:

Bild

Angesichts der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten rechnen wir im Jahr 2024 mit einer etwas höheren wirtschaftlichen Belastung aus Forderungsrisiken und haben aus diesem Grund die Quote für die Pauschalwertberichtigung von 1,5% beibehalten.

Dem Risiko von Forderungsausfällen haben wir durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung Rechnung getragen. Der Schaden für die kreditversicherten Forderungen ist dabei auf einen Selbstbehalt von maximal 1,0 Mio. € p. a. begrenzt. Die Gesamthöchstentschädigung des Vertrages beträgt pro Versicherungsjahr 13 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2023 musste die Kreditversicherung - wie auch in den Vorjahren - nicht in Anspruch genommen werden.

Insolvenzanfechtungsrisiken

Aufgrund der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir für die kommenden Jahre von einer steigenden Anzahl an Insolvenzverfahren aus. Damit einhergehend wird uns auch das Anfechtungsrisiko (§ 133 InsO) weiter beschäftigen.

Gerade in Krisenfällen sind wir aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahre nicht mehr frei in unserer Entscheidung, wie weit wir unsere Mitglieder begleiten. Wir müssen hier in jedem Fall sorgfältig abwägen zwischen einer Begleitung im Rahmen einer Sanierung eines in die Krise geratenen Mitgliedes sowie den Risiken eines Forderungsausfalls einerseits und den Risiken einer Insolvenzanfechtung andererseits. Dabei gehen die Risiken einer Insolvenzanfechtung nach § 133 InsO nach unserer Erfahrung deutlich über das Risiko eines Forderungsausfalls hinaus.

Risiken aus Insolvenzanfechtungen haben wir durch eine "Anfechtungsversicherung" abgesichert, die Bestandteil unserer Warenkreditversicherung ist und Anfechtungsrisiken von bis zu 5,0 Mio. € p.a. absichert.

Zins- / Liquiditätsentwicklung

Die Liquiditätssituation des Konzerns war im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert gut, so dass wir auch für 2024 keine Liquiditätsrisiken erwarten. Die zur Finanzierung des Geschäftes zur Verfügung stehenden Kreditzusagen im Kontokorrentbereich belaufen sich unverändert auf 25,0 Mio. €. Zum Jahresende bestanden Finanzierungen im Konzern bzw. bei der Soennecken eG in Höhe von 18,0 Mio. € (Vorjahr 24,0 Mio. €). Die Kontokorrentlinien im Konzern wurden zum 31.12.2023 mit 0,2 Mio. € (Vorjahr 5,6 Mio. €) und im Einzelabschluss ebenfalls mit 0,2 Mio. € (Vorjahr 5,8 Mio. €) in Anspruch genommen.

Keine Währungsrisiken

Die Konzentration der Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Bundesrepublik bzw. auf Mitgliedstaaten der Europäischen Union schließt Währungsrisiken grundsätzlich aus. Wenn im Großhandelsgeschäft verschiedene Handelswaren auf US-Dollar Basis eingekauft werden, können sich hieraus nachteilige Auswirkungen auf die Einkaufspreise ergeben. Fallweise wird im Hinblick auf das Einkaufsvolumen durch die Unternehmensleitung entschieden, ob eine Absicherung von Wechselkursrisiken vorgenommen wird. Wie bereits im Vorjahr mussten auch im Jahr 2023 keine Absicherungsgeschäfte gegen Wechselkursrisiken getätigt werden.

Informationssicherheit

Zur sicheren Abwicklung von IT-gestützten Geschäftsprozessen findet eine ständige Überprüfung und Anpassung der eingesetzten Informationstechnologien statt. Laufend werden dabei die schon bestehenden Maßnahmen zur Informationssicherheit weiterentwickelt, damit die mit der IT-gestützten Integration verbundenen Risiken der Geschäftsprozesse zwischen Mitgliedern, Vertragslieferanten und Geschäftspartnern beseitigt oder zumindest begrenzt werden.

Zur Sicherstellung des Betriebs und der hohen Verfügbarkeit von IT & Logistik sind umfassende Überwachungen auf Hardware-, Betriebssystem- und Prozessebene implementiert worden.

Die ständig steigenden Anforderungen an die Effizienz und Individualität der Geschäftsprozesse führen zu hohen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände. Diese dienen nicht nur dazu, das Geschäft der Soennecken eG und ihrer verbundenen Unternehmen abzubilden, sondern bilden auch die Geschäftsprozesse der Mitglieder ab und werden durch diese genutzt. Die Nutzung geschieht im Rahmen des Förderauftrages der Genossenschaft und ist nicht kostendeckend.

Der Bereich Informationssicherheit ist auch Bestandteil der regelmäßigen externen Audits. Wir verweisen diesbezüglich auf unsere Ausführungen unter "Das integrierte Soennecken Managementsystem".

Personalentwicklung

Der Erfolg des Konzerns hängt von dem umfassenden Wissen, der langjährigen Erfahrung und der dauerhaften Mitwirkung der Mitarbeiter ab, die kurzfristig nur schwer ersetzt werden können. Es ist eine dauerhafte Herausforderung, dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für Soennecken zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Im Bedarfsfall werden erfahrene und hoch qualifizierte Vertriebsmitarbeiter und Führungskräfte angeworben. Die auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Aus- und Weiterbildung sichert die unverzichtbare fachliche Kompetenz der Mitarbeiter und eröffnet uns somit Chancen für die Zukunft. So wurden auch im Jahr 2023 zahlreiche Inhouse Seminare, Webinare und Online-Trainings angeboten, die qualitativ hochwertige Ausbildung in zahlreichen Ausbildungsberufen weitergeführt, die Kooperationen mit der FHDW Bergisch-Gladbach und dem ITC in Dortmund ausgebaut. Darüber hinaus unterstützte Soennecken viele Mitarbeiter bei der persönlichen Weiterqualifizierung durch die teilweise Übernahme der Studiengebühren für ein berufsbegleitendes Studium.

Marktentwicklung

Risiken, die im Zusammenhang mit den Kernprozessen der Delkredereabwicklung und des Großhandels stehen, trägt die Soennecken-Gruppe im Wesentlichen selbst.

Die Aktivitäten und Dienstleistungen der Geschäftsbereiche des Soennecken-Konzerns sind auf die Mitglieder der Soennecken eG mit der Zielsetzung ausgerichtet, zukunftsfähige Leistungen anzubieten bzw. zu entwickeln. Gerade im Hinblick auf die Entwicklung im "klassischen PBS-Markt", die durch die Corona-Pandemie noch einmal beschleunigt wurde, ist dies für die Attraktivität der Genossenschaft von wesentlicher Bedeutung. Nur so wird es uns - gemeinsam mit unseren Mitgliedern - langfristig gelingen, die Gestaltung und Weiterentwicklung moderner Arbeits- und Bürowelten voranzutreiben und damit auch die Attraktivität der Genossenschaft für die Mitglieder zu steigern.

Konjunkturelle Entwicklung

Die Inlandsnachfrage nach Büroartikeln ist abhängig von konjunkturellen Schwankungen in der Bundesrepublik. Dies betrifft das Delkrederevolumen gleichermaßen wie das Warengeschäft. Die Bundesregierung sieht nach aktueller Einschätzung für 2024 nur ein marginales Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,2%. Die Entwicklung der Inflationsrate wird mit 2,8% geringer als in 2023 prognostiziert.

Wettbewerb

Der starke Wettbewerb im Groß- und Einzelhandel, die Konkurrenz von Vertriebskonzepten, angebotenen Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen die Handelsbranche generell und auch die Märkte für Büroartikel. Die Veränderungen im Konsumverhalten bzw. im Orderverhalten erfordern die ständige Anpassung der Vertriebskonzepte der Mitglieder wie auch unseres Warengeschäftes. Die Soennecken eG unterstützt diesen Prozess, indem interne Informationen und externe Quellen ausgewertet werden, um Veränderungen der Wünsche der Soennecken-Mitglieder und deren Kunden frühzeitig zu erkennen. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden im Warengeschäft stetig Verbesserungen in der Logistik und Auftragsabwicklung identifiziert und umgesetzt. In der stärkeren Fokussierung der Soennecken auf logistische Prozesse und die zunehmende Nutzung unserer Logistik durch unsere Mitglieder, sehen wir sehr gute Chancen zum weiteren Ausbau unseres Warengeschäftes.

Versorgung mit Waren und Dienstleistungen

Die Soennecken ist im Delkrederegeschäft auf Vertragslieferanten und als Handelsunternehmen bei der Versorgung mit Waren und Dienstleistungen auf Fremdanbieter angewiesen. Für die Attraktivität der Genossenschaft ist es von großer Bedeutung sowohl eine angemessen hohe Anzahl an Mitgliedern als auch an Vertragslieferanten zu halten. Die permanente Erweiterung unseres Lieferantenportfolios einerseits sowie die Weiterentwicklung und Vermarktung der Eigenhandelsmarke "Soennecken" eröffneten uns Chancen und größere Unabhängigkeit.

Auf Grund der deutlich besseren Verfügbarkeit von Waren durch die Stabilisierung der Lieferketten haben wir unsere Bestände deutlich reduziert, und die angemieteten Flächen für Außenlager verringert.

Kein Bestandsrisiko für den Konzern

Die Gesamtschau der Risiken ergibt, dass der Konzern im Wesentlichen von Markt-, IT- und Delkredere-Risiken getroffen ist: Die Marktrisiken umfassen insbesondere konjunkturelle Entwicklungen, die Abhängigkeit von der Entwicklung bei wichtigen Mitgliedern bzw. in der Büroartikelbranche insgesamt sowie die Entwicklung der Beschaffungsmärkte. Für das Geschäftsjahr 2024 stehen hier im Wesentlichen die konjunkturellen im Vordergrund. Den Delkredere-Risiken begegnen wir durch die permanente Überwachung mittels unserer Rating- und Planungssysteme sowie durch eine Absicherung wesentlicher Ausfallrisiken über eine Kreditversicherung. Es bestehen keine Risiken, die den Fortbestand bzw. die Entwicklung gefährden oder beeinträchtigen. Es sind gegenwärtig auch keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen könnten.

Chancen durch Fokussierung auf den Nutzen für Genossenschaftsmitglieder

Soennecken wird sich weiterhin stark in seiner Organisation an den Erfordernissen und Strukturen der Mitglieder orientieren und somit den Nutzen für die Mitglieder weiterhin erhöhen und die Attraktivität der Genossenschaft insgesamt stärken.

Wir werden - gemeinsam mit unseren Mitgliedern - Konzepte entwickeln, um Umsatzchancen in neuen Geschäftsfeldern zu heben und damit auf den Strukturwandel in der Bürobranche zu reagieren. Beispiele dafür sind die 2021 gegründeten Kaffeemeister, die bereits beschriebene Entwicklung eines Homeoffice-Konzeptes für die Mitarbeiter eines unserer Direktkunden und eine stärkere Fokussierung auf den Online-Markt. Insbesondere in diesen Bereichen sehen wir für die Zukunft Chancen sowohl bei den Mitgliedern als auch bei Soennecken selbst.

Das integrierte Soennecken Managementsystem

Qualität, Umweltschutz und Sicherheit - und deren kontinuierliche Verbesserung - sind wesentliche Bestandteile der Soennecken-Unternehmenskultur und die dominierenden Entscheidungs- und Handlungskriterien für jeden Mitarbeiter auf allen Managementebenen. Die Grundlage für ein ebenso strukturiertes wie effizientes Vorgehen schaffen wir dabei durch den Aufbau eines integrierten Managementsystems, das sich nach international anerkannten Normen und Standards richtet und das Fundament für nachhaltiges Handeln darstellt. Unser Managementsystems lassen wir extern überprüfen und uns durch entsprechende Zertifikate bestätigen.

Im Jahr 2012 erfolgte im ersten Schritt die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001:2009-11 (Zertifikat-Registrier-Nr. 01 104 110339), welches im Jahr 2018 auf die neue Revision DIN EN ISO 14001:2015 umgestellt wurde. Die Zertifizierung des Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001:2008 erfolgte 2013 und wurde im Jahr 2016 auf die neue Revision DIN EN ISO 9001:2015 (Zertifikat-Registrier-Nr. 01 100 110339) umgestellt. Im Jahr 2014 haben wir das Managementsystem um das Modul Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001:2011 (Zertifikat-Registrier-Nr. 01 407 110339) ergänzt, welches 2020 auf die DIN EN ISO 50001:2018 umgestellt wurde. Die Zertifizierung der Informationssicherheit nach ISO/IEC 27001:2013 (Zertifikat-Registrier-Nr. 01 153 110339) erfolgte 2015.

Die Zertifizierungen folgen einem 3-jährigen Rhythmus. Nach einem Re-Zertifizierungsaudit (Wiederholungsaudit) folgen zwei Überwachungsaudits. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die nachfolgenden Audits erfolgreich durchgeführt:

- Überwachungsaudit der DIN EN ISO 14001:2015 für den Standort Overath und Melsdorf

- Überwachungsaudit der DIN EN ISO 9001:2015 für die Standorte Overath (inkl. Nordanex), Essen und Melsdorf

- Wiederholungsaudit der DIN EN ISO 50001:2018 für den Standort Overath und Melsdorf

- Überwachungsaudit der ISO/IEC 27001:2013 für den Standort Overath, Essen, und Melsdorf

Für 2024 ist das Wiederholungsaudit der ISO 14001 sowie der 27001 nach neuer Normenfassung für die Standorte Overath und Melsdorf geplant, ebenso wie die Überwachungsaudits der ISO 50001 und 9001.

Bild

PROGNOSEBERICHT

Planung 2024 / Erwartete Ertrags- und Vermögenslage

Für das Jahr 2024 planen wir insgesamt mit einem Konzernumsatz von 738,9 Mio. €. Dies bedeutet gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang von rd. 4,9 Mio. € bzw. 0,7%. Damit planen wir unter weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen mit konstanten Umsatzerlösen.

Für den Vertragslieferantenbereich der Soennecken eG zzgl. Nordanex planen wir mit einem Umsatz von 549 Mio. €, was einem Rückgang von 2,8 Mio. € bzw. 0,5% entspricht. Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass sich der Bedarf strukturgetrieben etwas unter dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum bewegen wird.

In der LogServe rechnen wir im Jahr 2024 mit einem Umsatz vor Erlösschmälerungen und Werbekostenzuschüssen in Höhe von 185 Mio. €, was einen Rückgang von 1,1% zum Vorjahr bedeutet.

Bei Ortloff planen wir in schwierigem Umfeld mit einem konstanten Umsatz von 4,5 Mio. € und liegen damit immer noch deutlich unter dem Umsatzniveau von 5,3 Mio. €, das wir im Geschäftsjahr 2019 erreicht haben. Wir sehen eine zunehmende Zurückhaltung der Käufer durch den inflationsgetriebenen Rückgang der Nettoeinkommen und die gestiegene Belastung der Haushaltseinkommen durch die steigenden Energiekosten. Ein Risiko bleibt nach wie vor die mögliche Schließung der benachbarten Filiale des Galeria Karstadt Kaufhof Konzerns, die vermutlich einen deutlichen Frequenzrückgang am Standort von Ortloff in Köln bedeuten würde.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem stabilen Konzernergebnis vor Ausschüttung und Steuern in Höhe von 9,9 Mio. € nach einem IST-Ergebnis von 9,9 Mio. € im Jahr 2023. Wesentliche Abweichungen zwischen dem Planergebnis im Konzern und der Soennecken eG bestehen nicht.

Auf der Grundlage der Ergebnisplanung erwarten wir zum 31.12.2024 eine Eigenkapitalquote im Konzern, die mit 38,0% leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Im Einzelabschluss rechnen wir zum 31.12.2024 ebenfalls mit einer Eigenkapitalquote von 38,0%.

Erwartete Finanzlage

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir an den Standorten Overath und Melsdorf Gesamtinvestitionen in IT, Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von rd. 6,5 Mio. € (IST Vorjahr 4,7 Mio. €). Wesentliche Treiber sind dabei weitere Investitionen in neue Shopsysteme sowie die Investition in ein neues ERP-System. Dabei planen wir aktuell das gesamte Investitionsvolumens aus dem Cashflow zu finanzieren.

Insgesamt stehen für die geplanten Investitionen sowie für den Kapitaldienst unserer Investitionsfinanzierungen auch im Jahre 2024 wie bereits in den Vorjahren ausreichend Mittel zur Verfügung.

 

Overath, 22. Februar 2024

Soennecken eG

Der Vorstand

Dr. Benedikt Erdmann

Georg Mersmann

Bilanz zum 31.12.2023

Soennecken eG

AKTIVSEITE

31. Dezember 2023
31. Dezember 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 162.070,22 809.494,73
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 952.508,27 1.386.477,25
3. Geleistete Anzahlungen 2.604.124,91 156.278,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.351.975,77 15.897.232,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 17.619.360,04 19.401.967,56
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 213.000,00 1.938.293,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.003.298,25 2.003.298,25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 121.340,56 121.340,56
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 20.400,00 10.900,00
Anlagevermögen gesamt 41.048.078,02 41.725.282,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe 543.423,03 903.009,40
2. Unfertige Erzeugnisse 42.783,35 36.180,54
3. Waren 24.479.377,94 27.572.838,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Zentralregulierung 20.786.347,74 30.579.967,58
2. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 3.049.398,66 3.131.146,01
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.982.592,48 2.174.580,26
4. Sonstige Vermögensgegenstände 8.989.833,26 8.444.258,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 31.597,02 33.958,48
Umlaufvermögen gesamt 59.905.353,48 72.875.939,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 341.270,68 272.943,52
Summe aller Aktiven 101.294.702,18 114.874.165,17

PASSIVSEITE

31. Dezember 2023
31. Dezember 2022
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
1. der verbleibenden Mitglieder 22.584.211,13 22.571.280,55
2. der ausscheidenden Mitglieder 519.984,28 289.141,99
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 540.175,80 114.940,94
II. Kapitalrücklage 180.472,81 176.392,81
III. Ergebnisrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 2.301.638,99 2.220.788,99
davon aus Bilanzgewinn Vorjahr eingestellt € 0,00 € (Vj € 0,00)
davon aus Jahresüberschuss GJ eingestellt € 80.850,00 € (Vj. € 160.850,00)
2. Andere Ergebnisrücklagen 15.171.025,58 13.803.631,74
davon aus Bilanzgewinn Vorjahr eingestellt € 1.286.543,84 € (Vj. € 1.853.315,10)
davon aus Jahresüberschuss GJ eingestellt € 80.850,00 € (Vj. € 160.850,00)
IV. Bilanzgewinn
1. Jahresüberschuss 808.158,71 1.608.243,84
2. Einstellung in Rücklagen -161.700,00 -321.700,00
646.458,71 1.286.543,84
Eigenkapital gesamt 41.943.967,30 40.462.720,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnl. Verpflichtungen 7.004.734,75 6.952.234,75
2. Steuerrückstellungen 45.823,43 447.700,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.145.200,00 4.886.000,00
Rückstellungen gesamt 11.195.758,18 12.285.934,75
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.210.553,29 29.872.408,28
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35.058,06 572.586,36
3. Verbindlichkeiten aus Zentralregulierung 13.472.850,69 17.647.026,36
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.145.284,33 4.859.937,82
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 601.697,77 550.567,92
6. Sonstige Verbindlichkeiten 9.649.715,89 8.622.982,82
davon aus Steuern 2.377.046,16 € (Vj. € 2.003.108,97)
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 0,00 € (Vj. € 0,00)
Verbindlichkeiten gesamt 48.115.160,03 62.125.509,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 39.816,67 0,00
Summe aller Passiven 101.294.702,18 114.874.165,17

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

der Soennecken eG

01.01. - 31.12. 2023
01.01. - 31.12. 2022
1. Umsatzerlöse 225.934.328,27 234.964.867,05
2. Sonstige betriebliche Erträge 870.285,57 737.647,75
3. Materialaufwand
a. Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -143.028.039,35 -150.012.491,58
b. Aufwand Zentralregulierung -20.931.084,55 -20.232.714,17
c. Marketingaufwand -846.034,09 -935.713,49
d. e-commerce Aufwand -561.742,67 -312.624,80
Rohergebnis 61.437.713,18 64.208.970,76
4. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -23.149.242,55 -22.903.506,06
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.087.989,32 -4.597.619,88
davon für Altersvorsorge: € 868.154,53 (Vj € 538.623,15)
5. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.981.961,17 -4.862.731,53
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.355.799,55 -28.879.280,10
7. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 471.123,64 501.345,16
davon aus verbundenen Unternehmen: € 470.775,64 (Vj € 491.267,16)
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 6.143,31 18.062,86
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 69.175,75 8.646,00
davon verbundene Unternehmen: € 14.454,38 (Vj € 8.646,00)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -400.000,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -510.877,48 -577.445,96
davon verbundene Unternehmen: € 2.542,00 (Vj € 3.583,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -532.761,33 -1.153.082,31
davon Aufwand Latente Steuern € 0,00 (Vj € 0,00)
13. Ergebnis nach Steuern 965.524,48 1.763.358,94
14. Sonstige Steuern -157.365,77 -155.115,10
15. Jahresüberschuss 808.158,71 1.608.243,84
16. Einstellung in Rücklagen -161.700,00 -321.700,00
17. Bilanzgewinn 646.458,71 1.286.543,84

Konzernbilanz zum 31.12.2023

AKTIVSEITE

31. Dezember 2023
31. Dezember 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 162.070,22 809.494,73
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 952.512,27 1.386.481,25
3. Geschäfts- oder Firmenwert 532.346,77 665.433,46
4. Geleistete Anzahlungen 2.604.124,91 156.278,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.351.975,77 15.897.232,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 17.685.673,20 19.572.427,26
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 213.000,00 1.938.293,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 507.831,34 507.831,34
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 121.340,56 121.340,56
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 20.400,00 10.900,00
Anlagevermögen gesamt 40.151.275,04 41.065.712,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe 543.423,03 903.009,40
2. Unfertige Erzeugnisse 42.783,35 36.180,54
3. Waren 25.371.997,94 28.416.858,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Zentralregulierung 20.786.347,74 30.579.967,58
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.267.465,47 3.349.323,60
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.077,76 54.177,79
4. sonstige Vermögensgegenstände 9.325.932,57 8.775.328,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 146.128,70 85.241,28
Umlaufvermögen gesamt 59.523.156,56 72.200.087,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 343.836,68 303.124,49
Summe Aktiva 100.018.268,28 113.568.924,41

PASSIVSEITE

31. Dezember 2023
31. Dezember 2022
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
1. der verbleibenden Mitglieder 22.509.211,13 22.496.280,55
2. der ausscheidenden Mitglieder 519.984,28 289.141,99
3. Aus gekündigten Geschäftsanteilen 540.175,80 114.940,94
II. Kapitalrücklage 180.217,81 176.137,81
III. Ergebnisrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 2.301.638,99 2.220.788,99
davon aus Bilanzgewinn Vorjahr eingestellt € 0,00 (Vj. € 0,00)
davon aus Jahresüberschuss GJ eingestellt € 80.850,00 (Vj. € 160.850,00)
2. andere Ergebnisrücklagen 14.255.208,80 13.018.136,55
davon aus Bilanzgewinn Vorjahr eingestellt € 1.156.222,25 (Vj. € 1.460.532,11)
davon aus Jahresüberschuss GJ eingestellt € 80.850,00 (Vj. € 160.850,00)
davon für das GJ entnommen € 0,00 (Vj. € 0,00)
IV. Bilanzgewinn
1. Jahresüberschuss 772.990,72 1.477.922,25
2. Einstellung in Rücklagen / Entnahme Rücklagen -161.700,00 -321.700,00
Bilanzgewinn 611.290,72 1.156.222,25
Eigenkapital gesamt 40.917.727,53 39.471.649,08
B. Rückstellungen
1. Rückst. für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.004.734,75 6.952.234,75
2. Steuerrückstellungen 45.823,43 478.415,92
3. Sonstige Rückstellungen 4.352.691,09 5.126.596,40
Rückstellungen gesamt 11.403.249,27 12.557.247,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.172.128,42 29.680.647,12
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35.058,06 572.586,36
3. Verbindlichkeiten aus Zentralregulierung 13.472.850,69 17.647.026,36
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.260.957,87 4.952.118,75
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.697,77 567,92
6. Sonstige Verbindlichkeiten 9.714.782,00 8.687.081,75
davon aus Steuern € 2.391.855,52 (Vj. € 2.017.782,60)
davon im Rahmen der soz. Sicherheit € 0,00 (Vj. € 0,00)
Verbindlichkeiten gesamt 47.657.474,81 61.540.028,26
D. Rechnungsabgrenzungsposten 39.816,67 0,00
Summe Passiva 100.018.268,28 113.568.924,41

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

01.01.-31.12.2023
01.01.-31.12.2022
1. Umsatzerlöse 232.128.383,28 240.812.369,30
2. Sonstige betriebliche Erträge 965.687,80 787.481,48
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -145.172.006,78 -152.028.858,19
b) Aufwand Zentralregulierung -21.168.789,36 -20.467.621,17
c) Marketingaufwand, Dienstleistungen -1.151.652,93 -1.162.157,56
d) e-commerce Aufwand -561.736,52 -312.624,80
Rohergebnis 65.039.885,49 67.628.589,06
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -24.634.979,08 -24.352.599,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.404.898,66 -4.890.143,07
davon für Altersvorsorge: € 871.476,67 (Vj € 540.762,12)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.220.386,16 -5.105.640,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.427.008,20 -29.873.787,60
7. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 348,00 10.078,00
davon verbundene Unternehmen € 0,00 (Vj € 0,00)
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 6.143,31 18.062,86
9. Zinsen und ähnliche Erträge 61.404,93 0,00
davon verbundene Unternehmen € 0,00 (Vj € 0,00)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -400.000,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -508.335,48 -573.895,26
davon verbundene Unternehmen € 0,00 (Vj € 0,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -581.817,66 -1.227.328,86
davon für latente Steuern € 0,00 (Vj € 0,00)
13. Ergebnis nach Steuern 930.356,49 1.633.335,35
14. Sonstige Steuern -157.365,77 -155.413,10
15. Jahresüberschuss 772.990,72 1.477.922,25
16. Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00
17. Einstellung in Rücklagen -161.700,00 -321.700,00
18. Bilanzgewinn 611.290,72 1.156.222,25

Zusammengefasster Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Soennecken eG und des Konzerns der Soennecken eG

Firma: Soennecken eG

Sitz: 51491 Overath

Registergericht: Köln

Genossenschaftsregister Nr.: 792

A) Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Aufstellung des Jahres- bzw. Konzernabschlusses erfolgten nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Publizitätsgesetzes. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

B) Konsolidierung

In den Konzernabschluss wurde die Soennecken eG als Mutterunternehmen und - als unter dem beherrschenden Einfluss der Muttergesellschaft stehenden Unternehmen - die Ortloff GmbH und die Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG einbezogen. Die einbezogenen Tochterunternehmungen wurden im Rahmen der Vollkonsolidierung berücksichtigt.

Die Kapitalkonsolidierungen erfolgten jeweils nach der Neubewertungsmethode.

Schuldverhältnisse zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden verrechnet.

Auf Zwischenergebniseliminierungen wurde verzichtet, da die Behandlung der Zwischenergebnisse von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Innenumsatzerlöse und die übrigen konzerninternen Erträge wurden mit korrespondierenden Aufwendungen verrechnet.

Die Gesellschaften Soennecken Gesellschaft für Büroorganisation mbH, BÜROACTUELL GmbH, on t.o.p Marketing u. Service GmbH & Co. KG, die Nordanex Verwaltungs-GmbH, Die Kaffeemeister GmbH & Co. KG, Die Kaffeemeister Verwaltungs GmbH und POS Beratungsgesellschaft mbH, deren Geschäftstätigkeit in Art und Umfang für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von wesentlicher Bedeutung sind, wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Die vorgeschriebenen Angaben hierzu und zum Anteilsbesitz an anderen Unternehmen sind auf der Seite 4 dargestellt.

C) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Rechnungslegung aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erfolgte auf den 31. Dezember 2023.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden aus den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen wurden nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet.

Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige sowie gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode. Zugänge wurden im Anschaffungsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr 2023 sofort abgeschrieben. Der im Konzernabschluss seit 2018 ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der langfristig angelegten strategischen Zusammenarbeit zwischen Soennecken und Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG über 10 Jahre abgeschrieben.

Es bestehen folgende Nutzungsdauern je nach Bilanzposition:

Nutzungsdauer
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5 bis 14 Jahre
Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2 bis 17 Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3 bis 26 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 25 Jahre

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten sowie gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Bei den Vorräten handelt es sich im Wesentlichen um Handelswaren sowie um in Produktion befindliche Kataloge. Die Handelswaren wurden mit dem durchschnittlichen Einkaufspreis bzw. - falls dieser niedriger war - mit dem letzten Einkaufspreis bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die um einen Skontoabschlag verringerten Forderungen aus Zentralregulierung sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Die Pauschalwertberichtigung erfolgte in bestimmten Fällen auf Basis der in einem internen Ratingverfahren ermittelten Ratingklasse und der Dauer der Einstufung in dieser Klasse. Auf den übrigen Forderungsbestand abzüglich der einzelwertberichtigten Forderungen wurden die Pauschalwertberichtigungen mit einem einheitlichen Prozentsatz (wie im Vorjahr 1,5 %) bemessen. Für spezielle Forderungsrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Zur Bewertung der Pensionsrückstellungen lagen versicherungsmathematische Gutachten vor.

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten aus der Zentralregulierung wurden auch zu erwartende Skonti berücksichtigt.

D) Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Aktivseite

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenständen im Konzernabschluss haben sich insgesamt von 3,0 Mio. € auf 4,3 Mio. € erhöht. Den Investitionen in Höhe von 2,5 Mio. € standen Abschreibungen von insgesamt 1,3 Mio. € gegenüber. Innerhalb der Soennecken eG erhöhte sich der Buchwert von 2,4 Mio. € auf 3,7 Mio. €. Die Differenz zwischen den Buchwerten im Einzel- und Konzernabschluss ist im Wesentlichen auf den im Konzernabschluss ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert von 0,5 Mio. € zurückzuführen

Die selbst erstellte Software reduzierte sich im Jahr 2023 durch Abschreibungen auf 162 T€ (Vj. 809 T€). Der Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Ausweis der selbst erstellten Software betrifft die Wirtschaftsgüter Artikel- und Mediendatenplattform (AMDP). Im Geschäftsjahr 2023 wurde auf diese Software eine außerplanmäßige Abschreibung von 513 T€ (Vj. 294 T€) vorgenommen.

Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erfolgten im Geschäftsjahr in Höhe von 2,5 Mio. €. Hiervon entfallen auf ein neues Shop-System 1,7 Mio. € und auf ein neues ERP-System 0,7 Mio. €.

II. Sachanlagen

Die Soennecken eG investierte konzernweit im Berichtsjahr 1,8 Mio. € (Vj. 2,7 Mio. €) in neue Sachanlagen. Der wesentliche Teil betrifft die Investitionen in den Logistikstandort Overath.

Im Einzelnen verweisen wir auf den Anlagenspiegel.

(1)

III. Finanzanlagen

Die Soennecken eG hält im Wesentlichen die Kapitalanteile der nachfolgend genannten Firmen.

Gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes der Soennecken eG zum 31. Dezember 2023
lfd. Nr. Name und Rechtsform der Beteiligung Sitz der Beteiligung Eigenkapital
(TEUR)
%ualer Anteil Datum des letzten Jahres-Ergebnisses letztes Jahresergebnis
(TEUR)
Soennecken eG Muttergesellschaft
Konsolidierte Unternehmen
1 Ortloff GmbH Köln -123,1 100 2023 102,5
2 Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG Overath 139,6 100 2023 470,8 * 1)
Weitere verbundene Unternehmen
3 Soennecken Gesellschaft für Büroorganisation mbH Overath 57,9 100 2023 0,0 * 2)
4 BÜRO ACTUELL GmbH Overath 22,6 100 2023 1,2
5 on t.o.p Marketing u. Service GmbH & Co. KG Overath 82,2 6,7 2023 47,6 * 3)
6 POS Beratungsgesellschaft mbH Overath 50,2 100 2023 0,0
7 Die Kaffeemeister Verwaltungs GmbH Overath 55,6 100 2023 3,1
8 Nordanex Verwaltungs-GmbH Overath 30,0 100 2023 0,0
9 Die Kaffeemeister GmbH & Co. KG Overath -339,1 88,3 2023 -367,6 * 4)
Beteiligungsunternehmen
10 PBS Network GmbH Stuttgart 451,5 16,7 2022 -445,2

* 1) Komplementärin Gesellschaft ist die Nordanex Verwaltungs-GmbH

* 2) Ergebnisabführungsvertrag

* 3) Die Soennecken eG ist mit 6,7% beteiligt. Komplementärin ist die BÜRO ACTUELL GmbH.

* 4) Komplementärin Gesellschaft ist die Die Kaffeemeister Verwaltungs GmbH

Im Geschäftsjahr veränderte sich der Anteilsbesitz der Soennecken eG nicht wesentlich.

Im Geschäftsjahr wurde an ein Tochterunternehmen ein Darlehen in Höhe von 400 T€ vergeben, das in gesamter Höhe wertberichtigt wurde.

B. Umlaufvermögen

(2)

I. Vorräte

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Fertige Erzeugnisse und Waren 25.371.997,94 28.416.858,92 24.479.377,94 27.572.838,92
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 543.423,03 903.009,40 543.423,03 903.009,40
Unfertige Erzeugnisse 42.783,35 36.180,54 42.783,35 36.180,54
25.958.204,32 29.356.048,86 25.065.584,32 28.512.028,86

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen handelt es sich um den Bestand an Verpackungsmaterial sowie um Ersatz- und Verschleißteile. Unfertige Erzeugnisse beinhalten die in Produktion befindlichen Kataloge. Die Bestände der Handelswaren der Soennecken eG verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Mio. € auf 24,5 Mio. €. Die Warenbestände der Ortloff GmbH erhöhten sich leicht um 49 T€ auf 893 T€, so dass die Bestände im Konzern um 3,0 Mio. € auf 25,4 Mio. € reduziert werden konnten.

(3)

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Zentralregulierung

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Forderungen aus Zentralregulierung 20.786.347,74 30.579.967,58 20.786.347,74 30.579.967,58
20.786.347,74 30.579.967,58 20.786.347,74 30.579.967,58

Die Forderungen aus der Zentralregulierung sind stichtags- und umsatzbedingt um 9,8 Mio. € gesunken.

Die Basis für die Forderungen sind nicht die Umsätze gemäß § 275 HGB sondern das Zentralregulierungsvolumen von netto 455,8 Mio. € (Vj. 458,0 Mio. €). Die Restlaufzeit der Forderungen in Höhe von 15 T€ (Vj. 160 T€) ist länger als ein Jahr. Die übrigen Forderungen sind und waren innerhalb eines Jahres fällig.

(4)

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Soennecken eG, Overath 3.049.398,66 3.131.146,01 3.049.398,66 3.131.146,01
Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG, Overath 211.370,82 214.031,34 0,00 0,00
Ortloff GmbH, Köln 6.695,99 4.146,25 0,00 0,00
3.267.465,47 3.349.323,60 3.049.398,66 3.131.146,01

Die Soennecken eG weist in dieser Position die Forderungen aus dem Warengeschäft aus. In der Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG sind hauptsächlich Forderungen aus Boni enthalten. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

(5)

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
SOENNECKEN Gesellschaft für Büroorganisation mbH, Overath 4.463,41 17.485,48 4.463,41 17.485,48
Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG, Overath 0,00 0,00 502.411,72 522.197,71
Ortloff GmbH, Köln 0,00 0,00 1.441.103,00 1.598.204,76
Die Kaffeemeister GmbH & Co. KG 34.614,35 36.692,31 34.614,35 36.692,31
39.077,76 54.177,79 1.982.592,48 2.174.580,26

Die für 2023 im Konzern ausgewiesenen Forderungen betreffen Forderungen gegenüber der Kaffeemeister GmbH & Co. KG aus weiterbelasteten Aufwendungen. Die Forderung gegenüber der Soennecken Gesellschaft für Büroorganisation mbH resultiert aus der Ergebnisabführung.

Die Forderungen gegenüber der Ortloff GmbH resultieren im Wesentlichen aus einem kurzfristigen Darlehen 1,3 Mio. € (Vj. 1,5 Mio. €). Die Forderung gegenüber der Nordanex GmbH & Co. KG betreffen den Anspruch aus der Gewinnausschüttung in Höhe von 471 T€.

Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

(6)

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Debitorische Kreditoren 5.798.475,69 4.340.557,22 5.750.040,43 4.315.398,17
Forderungen aus WKZ und Boni 2.577.457,78 4.060.859,51 2.552.457,78 4.040.859,51
Forderungen aus Ertragsteuern 634.087,57 110.259,45 548.555,12 0,00
Sonstige Forderungen 315.911,53 263.652,01 138.779,93 88.000,41
9.325.932,57 8.775.328,19 8.989.833,26 8.444.258,09

Die debitorischen Kreditoren enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Boni oder Werbekostenzuschüssen gegenüber Lieferanten, die zum 31. Dezember 2023 noch nicht ausgeglichen waren und wie die Forderungen aus WKZ und Boni antizipativen Charakters sind. Bis zur Fertigstellung des Abschlusses wurde bereits ein Großteil der offenstehenden Forderungen ausgeglichen bzw. verrechnet.

Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Passivseite

A. Eigenkapital

(7)

I. Geschäftsguthaben

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
verbleibende Mitglieder 22.509.211,13 22.496.280,55 22.584.211,13 22.571.280,55
ausscheidende Mitglieder 519.984,28 289.141,99 519.984,28 289.141,99
aus gekündigten Geschäftsanteilen 540.175,80 114.940,94 540.175,80 114.940,94
23.569.371,21 22.900.363,48 23.644.371,21 22.975.363,48

Auf die in der Soennecken eG gezeichneten Pflichtanteile sind noch Einzahlungen in Höhe von 1.274 T€ (Vj. 817 T€) zu leisten.

(8)

II. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält die Eintrittsgelder der Mitglieder.

(9)

III. Ergebnisrücklagen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
gesetzliche Rücklage 2.301.638,99 2.220.788,99 2.301.638,99 2.220.788,99
andere Ergebnisrücklagen 14.255.208,80 13.018.136,55 15.171.025,58 13.803.631,74
16.556.847,79 15.238.925,54 17.472.664,57 16.024.420,73

Ausschüttungssperren bestehen insofern, als die gesetzliche Rücklage (§ 38 der Satzung) ausschließlich der Deckung von Bilanzverlusten dient.

Die gesetzliche Rücklage erhöhte sich ebenso wie die anderen Ergebnisrücklagen um die satzungsgemäße Vorwegzuweisung in Höhe von je 80,9 T€. Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde den anderen Ergebnisrücklagen zugewiesen.

(10)

B. Rückstellungen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Rückstellungen für Pensionen 7.004.734,75 6.952.234,75 7.004.734,75 6.952.234,75
Steuerrückstellungen 45.823,43 478.415,92 45.823,43 447.700,00
Sonstige Rückstellungen 4.352.691,09 5.126.596,40 4.145.200,00 4.886.000,00
11.403.249,27 12.557.247,07 11.195.758,18 12.285.934,75

Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Für die Pensionsverpflichtungen wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,83 % (Vj. 1,78 %) angesetzt. Dieser ergibt sich aus der Abzinsungstabelle der Deutschen Bundesbank bei einer Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde mit einem Rententrend von 2,0% (Vj. 2,0%) bzw. mit den vertraglich vereinbarten Anpassungen ermittelt. Ferner wurde die Sterbetafel von Dr. Heubeck auf Basis der Richttafel 2018 G bei der Ermittlung berücksichtigt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen zehn Jahre. Bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 1,76% (Vj 1,44%) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 39 T€ (Vorjahr 201 T€) zu dem bilanzierten Erfüllungsbetrag. Der Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die im Rahmen einer bei der "Heidelberger Lebensversicherungs-AG" bestehenden Rückdeckungsversicherung verpfändet sind. Der verpfändete Anteil der Rückdeckungsversicherung dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und ist somit dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Das Deckungsvermögen bei der Heidelberger Lebensversicherungs-AG beträgt 87 T€ zum 31.12.2023 und wurde nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

(11)

Die Steuerrückstellungen beinhalten:

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Gewerbesteuer 45.823,43 276.278,54 45.823,43 248.350,00
Körperschaftsteuer 0,00 188.615,00 0,00 186.500,00
Solidaritätszuschlag 0,00 13.522,38 0,00 12.850,00
45.823,43 478.415,92 45.823,43 447.700,00

(12)

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Posten:

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Personalrückstellungen 1.883.870,69 1.913.576,00 1.814.800,00 1.796.400,00
Ausstehende Rechnungen 1.726.220,40 1.304.720,40 1.643.700,00 1.232.200,00
Jahresabschlusskosten 258.600,00 241.000,00 222.600,00 205.000,00
Berufsgenossenschaft 161.200,00 158.200,00 153.000,00 150.000,00
Beratungskosten 221.900,00 162.100,00 221.900,00 162.100,00
Übrige Rückstellungen 100.900,00 1.347.000,00 89.200,00 1.340.300,00
4.352.691,09 5.126.596,40 4.145.200,00 4.886.000,00

Die Personalrückstellungen per 31.12.2023 betreffen bei der Soennecken eG sowie im Konzern im Wesentlichen Rückstellungen für erfolgsabhängige Vergütungen. Die übrigen Rückstellungen enthielten im Vorjahr eine genossenschaftliche Rückvergütung in Höhe von 1,3 Mio. €.

(13)

C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.172.128,42 29.680.647,12 18.210.553,29 29.872.408,28
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35.058,06 572.586,36 35.058,06 572.586,36
Verbindlichkeiten aus Zentralregulierung 13.472.850,69 17.647.026,36 13.472.850,69 17.647.026,36
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.260.957,87 4.952.118,75 6.145.284,33 4.859.937,82
Verbindlichkeiten gegenverbundene Unternehmen 1.697,77 567,92 601.697,77 550.567,92
Sonstige Verbindlichkeiten 9.714.782,00 8.687.081,75 9.649.715,89 8.622.982,82
47.657.474,81 61.540.028,26 48.115.160,03 62.125.509,56

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten sowohl im Konzern als auch in der Soennecken eG langfristige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 18,0 Mio. € (Vj. 24,0 Mio. €). Auf Kontokorrentverbindlichkeiten entfallen im Konzern 0,2 Mio. € (Vj. 5,6 Mio. €) bzw. in der Soennecken eG 0,2 Mio. € (Vj. 5,8 Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 10 Mio. € durch Grundschulden besichert.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von 600 T€ (Vj. 550 T€) von der Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG.

Die langfristigen Darlehensverbindlichkeiten der Soennecken eG resultieren aus Immobilienfinanzierungen sowie der Finanzierung des Ausbaus der Intralogistik an den Standorten Overath und Melsdorf und zur Absicherung gegen die Corona Pandemie. Zur Finanzierung der Betriebsmittel und zum Anbau von Sozialräumen an die Logistik wurden im Vorjahr KfW-Darlehen in Höhe von 5,5 Mio. € aufgenommen.

Im Geschäftsjahr 2024 sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Einzelabschluss in Höhe von 5.967 T€ (Vj. 11.896 T€) und im Konzern in Höhe von 5.928 T€ (Vj. 11.704 T€) innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Innerhalb eines Zeitraumes von mehr als einem Jahr und unter 5 Jahren werden 11.167 T€ (Vj 15.953 T€) im Einzelabschluss und im Konzern zur Zahlung fällig. 1.077 T€ (Vj. 2.024 T€) haben eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren sowohl im Einzelabschluss als auch im Konzern.

Die Verbindlichkeiten aus Zentralregulierung reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt um 4,2 Mio. €. Sie haben ebenso wie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Einzelabschluss und im Konzern, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

(14)

Die Positionen der Sonstigen Verbindlichkeiten sind aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich:

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Verbindlichkeiten aus Ausschüttung und Bonifikationen 7.071.776,56 5.998.748,69 7.071.776,56 5.998.748,69
Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und Lohnsteuer 2.391.855,52 2.017.782,60 2.377.046,16 2.003.108,97
Kreditorische Debitoren 32.375,13 5.055,32 24.318,36 4.815,17
Übrige Sonstige Verbindlichkeiten 218.774,79 665.495,14 176.574,81 616.309,99
9.714.782,00 8.687.081,75 9.649.715,89 8.622.982,82

Gegenüber dem Finanzamt bestehen Verbindlichkeiten aus der abzuführenden Lohn-/ Kirchensteuer sowie Umsatzsteuer aus 2023.

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 345 TEUR.

E) Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(15)

Umsatzerlöse

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Handelsware 194.336.140,69 204.174.135,25 189.850.657,33 199.952.836,76
Erlöse Delkredere 28.694.178,39 28.118.026,56 27.690.208,58 27.124.952,87
Umsatz Marketing / Dienstleistung 2.185.132,30 2.058.679,11 1.135.168,38 1.223.135,60
Umsatz E-commerce 2.069.393,42 1.946.015,11 2.069.393,42 1.946.015,11
Zwischensumme 227.284.844,80 236.296.856,03 220.745.427,71 230.246.940,34
Sonstige betriebliche Umsatzerlöse 4.843.538,48 4.515.513,27 5.188.900,56 4.717.926,71
232.128.383,28 240.812.369,30 225.934.328,27 234.964.867,05

In den Umsatzerlösen des Konzerns sind im Wesentlichen die Erlöse aus dem Lagergeschäft der Soennecken eG von 189,9 Mio. € (Vj.199,9 Mio. €) enthalten. Die Umsätze der Ortloff GmbH betragen 4,6 Mio. € (Vj. 4,3 Mio. €). Die Umsätze der der Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG betragen 2,1 Mio. € (Vj. 1,8 Mio. €).

In den sonstigen betrieblichen Umsatzerlösen des Konzerns von 4,8 Mio. € sind insbesondere Ausgleichsumlagen 2,5 Mio. € (Vj. 2,5 Mio. €), Monatsbeiträge 868 T€ (Vj. 891 T€) sowie Gruppenbeiträge 179 T€ (Vj. 200 T€) enthalten. Der Einzelabschluss weicht nicht wesentlich von den Werten des Konzerns ab.

(16)

Sonstige betriebliche Erträge

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Privatanteil Versicherung/Kfz 367.424,04 403.489,16 355.841,02 392.793,32
Auflösung von Rückstellungenu. Wertberichtigungen 190.226,30 204.454,94 190.226,30 202.504,91
Übrige 408.037,46 179.537,38 324.218,25 142.349,52
965.687,80 787.481,48 870.285,57 737.647,75

Im Geschäftsjahr finden sich hier bei Soennecken eG (474 TEUR, Vorjahr TEUR 199) und Konzern (TEUR 543, Vorjahr TEUR 226) periodenfremde Erträge insbesondere aus Boni und Auflösungen von Rückstellungen.

Der Materialaufwand setzt sich aus folgenden Positionen zusammen:

(17)

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sowie Leistungen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Aufwand Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren 145.172.006,78 152.028.858,19 143.028.039,35 150.012.491,58
Marketing, Dienstleistungen 1.151.652,93 1.162.157,56 846.034,09 935.713,49
E-commerce 561.736,52 312.624,80 561.742,67 312.624,80
146.885.396,23 153.503.640,55 144.435.816,11 151.260.829,87

(18)

Aufwand Zentralregulierung

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Skontoaufwand Zentralregulierung 12.280.401,13 12.093.026,68 12.330.356,28 12.141.992,18
Bonus monatlich 3.728.796,30 3.702.776,38 3.747.140,23 3.721.008,61
Bonus jährlich 2.668.975,23 2.672.768,59 2.715.735,04 2.700.961,25
TOP-Bonus 2.137.853,00 752.681,13 2.137.853,00 752.681,13
Genossenschaftliche Rückvergütung 0,00 916.071,00 0,00 916.071,00
Dienstleistungsaufwand zur Durchführung der Zentralregulierung 352.763,70 330.297,39 0,00 0,00
21.168.789,36 20.467.621,17 20.931.084,55 20.232.714,17

(19)

Personalaufwand

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Löhne und Gehälter 24.634.979,08 24.352.599,51 23.149.242,55 22.903.506,06
Soziale Abgaben 4.533.421,99 4.349.380,95 4.219.834,79 4.058.996,73
Aufwand für Altersversorgung 871.476,67 540.762,12 868.154,53 538.623,15
30.039.877,74 29.242.742,58 28.237.231,87 27.501.125,94

Die Erhöhung des Personalaufwandes ist im Wesentlichen auf den Anstieg der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter in der Verwaltung zurückzuführen. Spitzen im Personalbedarf wurden mit Zeitarbeitskräften gedeckt. Insgesamt ging der Bedarf an Zeitarbeitskräften zurück. Wir verweisen insofern auch auf gesunkenen Aufwendungen für Zeitarbeit, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden.

(20)

Abschreibungen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
TEURO
2022
TEURO
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.266.905,31 1.301.343,70 1.133.818,62 1.168.257,01
Grundstücke und Bauten 1.027.358,75 935.692,80 1.027.358,75 935.692,80
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.926.122,10 2.868.603,77 2.820.783,80 2.758.781,72
5.220.386,16 5.105.640,27 4.981.961,17 4.862.731,53

In den Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenständen ist im Konzern die Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert der zum 01.01.2018 erworbenen Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG von 133 T€ enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten auf die Artikel-Mediendatenplattform in Gesamthöhe von 513 T€. Im Vorjahr waren insgesamt 452 T€ außerplanmäßige Abschreibungen enthalten.

(21)

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Logistikkosten 14.323.145,03 16.539.591,06 14.318.224,19 16.535.016,33
Gebäudekosten 3.262.263,93 3.295.009,56 2.485.015,83 2.588.982,45
Lizenzen, Programmwartung 2.487.268,60 2.466.843,58 2.476.687,41 2.443.334,65
Zeitarbeitskräfte 1.103.316,45 1.320.805,97 1.103.316,45 1.320.805,97
Recht und Beratung 1.067.603,97 1.339.377,59 1.020.459,48 1.314.855,83
Versicherungen und Beiträge 789.404,37 744.020,22 785.361,40 739.478,65
sonstige Personalaufwendungen 708.156,37 651.406,51 698.994,46 651.430,25
Kommunikation 555.283,27 604.999,90 528.134,77 582.667,69
Werbung 373.593,62 536.292,33 303.758,58 505.263,01
Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand 2.756.972,59 2.375.440,88 2.635.846,98 2.197.445,27
27.427.008,20 29.873.787,60 26.355.799,55 28.879.280,10

Insgesamt haben sich die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Mio. € im Konzern bzw. um 2,5 Mio. € in der Soennecken eG reduziert.

Die Logistikkosten bilden mit rd. 14,3 Mio. € sowohl im Konzern als auch in der Soennecken eG die größte Aufwandsposition. Sie sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Mio. € gesunken. Die Reduzierung der Aufwendungen ist im Wesentlichen auf den konjunkturell bedingt gesunkenen Umsatz im Handelsgeschäft zurückzuführen.

Die Gebäudekosten und Lizenzaufwendungen / Programmwartung liegen jeweils auf Vorjahresniveau. Diese Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Lizenz- und Wartungsgebühren unserer ERP-Systeme sowie Anpassungen im Programmbereich.

Auch im Jahr 2023 wurden Zeitarbeitskräfte zur Deckung des vorübergehenden Personalbedarfs in unseren Logistikzentren in Overath und Melsdorf beschäftigt.

Der übrige sonstige betriebliche Aufwand enthält u.a. die Kosten für die Belegerfassung der zentralregulierten Rechnungen, für Auskünfte, die Kosten des Geldverkehrs und für Veranstaltungen.

(22)

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Im Geschäftsjahr wurde das vergebene Darlehen an ein verbundenes Unternehmen in voller Höhe wertberichtigt.

(23)

Zinsergebnis

Soennecken-Konzern Soennecken eG
2023
EURO
2022
EURO
2023
EURO
2022
EURO
Zinserträge 61.404,93 0,00 69.175,75 8.646,00
Zinsaufwand 508.335,48 573.895,26 510.877,48 577.445,96
-446.930,55 -573.895,26 -441.701,73 -568.799,96

Externe Zinserträge konnten im Geschäftsjahr durch die Anlage von Guthaben bei Banken nach der Nullzinsphase in Höhe von 55 T€ erwirtschaftet werden. Die Soennecken eG weist durch ausgereichte Darlehen an Tochterunternehmen einen internen Zinsertrag in Höhe von 14,5 T€ (Vj. 8,6 T€) aus.

Das Zinsergebnis im Einzelabschluss und Konzernabschluss wird wesentlich geprägt durch die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung von 89 T€ (Vorjahr 172 T€) und die Darlehenszinsen in Höhe von 300 T€ (Vorjahr 319 T€).

(24)

Beteiligungsergebnis

Das Beteiligungsergebnis belief sich in der eG auf 477 T€ (Vorjahr 519 T€) bzw. im Konzern auf 6 T€ (Vorjahr 28 T€). Das Beteiligungsergebnis in der eG ist durch den Beteiligungsertrag von Nordanex Systemverbund GmbH & Co. KG gekennzeichnet.

(25)

Ergebnisverwendungsvorschlag

Jahresüberschuss Soennecken eG 808.158,71 €
Vorwegzuweisungen zu Ergebnisrücklagen 161.700,00 €
Bilanzgewinn Soennecken eG 646.458,71 €

Es wird der Generalversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss nach satzungsgemäßer Vorwegzuweisung zu den anderen Ergebnisrücklagen zuzuweisen.

F) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung des Konzerns

Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand und die Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten sowie die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten.

G) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Soennecken eG, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

H) Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Anzahl der in der Soennecken eG beschäftigten Mitarbeiter im Jahre 2023 betrug 427 (Vorjahr 432), davon 180 (Vorjahr 191) gewerbliche und 247 (Vorjahr 241) kaufmännische Mitarbeiter. Des Weiteren wurden 22 (Vorjahr 21) Auszubildende beschäftigt. Im Konzern wurden im Jahre 2023 durchschnittlich 461 (Vorjahr 466) Mitarbeiter beschäftigt, davon 180 (Vorjahr 191) gewerbliche und 281 (Vorjahr 275) kaufmännische Mitarbeiter. Darüber hinaus wurden im Konzern 23 (Vorjahr 22) Auszubildende beschäftigt.

Bei der Soennecken eG bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von 605 T€ p.a. zzgl. Nebenkosten. Der wesentliche Mietvertrag hat eine Laufzeit bis 2028 zzgl. einer Verlängerungsoption. Im Konzern bestehen darüber hinaus weitere Mietverpflichtungen von 551 T€ p.a. zzgl. Nebenkosten.

Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen bei der Soennecken eG für die IT-Infrastruktur von jährlich 72 T€ p.a. und eine weitere vertragliche Verpflichtung von insgesamt 691 T€ bezogen auf eine Restlaufzeit von 36 Monaten.

Im Einzelabschluss der Soennecken eG resultieren aus den unterschiedlichen Ansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Gesamtbetrachtung insgesamt aktive latente Steuern. Im Konzern entstehen darüber hinaus durch die unterschiedliche Abschreibungsdauer des Geschäfts- und Firmenwerts der Nordanex KG aktive latente Steuern, denn die handelsrechtlich angesetzte Nutzungsdauer von 10 Jahren weicht von der steuerlich zulässigen Nutzungsdauer von 15 Jahren ab. Die aktiven Latenzen entfallen ansonsten auf die Forderungen aus Zentralregulierung, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Pensions- und sonstigen Rückstellungen sowie dem steuerlichen Ansatz eines Firmenwertes aus dem Formwechsel der LogServe. Dem steht durch die Nutzung der steuerlich möglichen Verkürzung der Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung (vgl. BMF-Schreiben vom 26.02.2021) und der daraus resultierenden Abweichung der Handelsbilanz von der Steuerbilanz passive Latenzen. Die aktiven latenten Steuern überwiegen die passiven Latenzen. Der Berechnung lag ein Steuersatz in Höhe von 32,1 % zugrunde. Gemäß dem Wahlrecht des § 274 HGB erfolgte kein Ausweis der aktiven Latenzen.

Forderungen gegenüber den Vorstandsmitgliedern und Aufsichtsräten bestehen nicht.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Genoverband e.V.

Ludwig-Erhard-Allee 20

40227 Düsseldorf

Mitglieder des Vorstandes:

Dr. Benedikt Erdmann (Vorsitzender)

Georg Mersmann

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Florian Leipold (Vorsitzender)

Carla Gundlach (stellvertretende Vorsitzende)

Birgit Holzmann

Andre Nösse

Eckhard Schwarzer

Markus Steinkamp

Mitgliederbewegung lfd. Geschäftsjahr 2023 Mitglieder Anteile in Stück
Stand 01.01.2023 492 23.752
Zugänge im Jahr 2023 22 2.066
Abgänge im Jahr 2023 -32 -1.610
Stand 31.12.2023 482 24.208

Die Höhe des Geschäftsanteils beträgt 1 T€, eine Nachschusspflicht besteht nicht.

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder erhöhten sich im Geschäftsjahr um 13 T€.

 

Overath, 22.02.2024

Soennecken eG

Der Vorstand

Dr. Benedikt Erdmann

Georg Mersmann

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 23.04.2024 festgestellt.

Anlageverzeichnis eG

historische Anschaffungskosten 01.01.2023
EURO
Zugänge 2023
EURO
Abgänge 2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.874.705,90 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.377.573,65 4.997,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 156.278,15 2.495.274,89 0,00
22.408.557,70 2.500.271,89 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 24.262.434,35 368.988,71 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.105.065,34 1.046.669,63 315.088,59
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.938.293,78 387.819,94 0,00
69.305.793,47 1.803.478,28 315.088,59
Zwischensumme Sachanlagen 69.305.793,47 1.803.478,28 315.088,59
Zwischensumme I. u. II. 91.714.351,17 4.303.750,17 315.088,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.003.298,25 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.000,00 0,00
3. Beteiligungen 221.580,56 0,00 100.240,00
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10.900,00 9.500,00 0,00
2.235.778,81 409.500,00 100.240,00
Anlagevermögen gesamt 93.950.129,98 4.713.250,17 415.328,59
Umbuchungen 2023
EURO
historische Anschaffungskosten 31.12.2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 9.874.705,90
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.428,13 12.429.998,78
3. geleistete Anzahlungen -47.428,13 2.604.124,91
0,00 24.908.829,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 2.113.113,72 26.744.536,78
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 43.836.646,38
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -2.113.113,72 213.000,00
0,00 70.794.183,16
Zwischensumme Sachanlagen 0,00 70.794.183,16
Zwischensumme I. u. II. 0,00 95.703.012,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.003.298,25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.000,00
3. Beteiligungen 0,00 121.340,56
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 20.400,00
0,00 2.545.038,81
Anlagevermögen gesamt 0,00 98.248.051,56
Abschreibungen kumuliert 01.01.2023
EURO
Abschreibungen Zugänge 2023
EURO
Abschreibungen Abgänge 2023
EURO
Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.065.211,17 647.424,51 0,00 9.712.635,68
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.991.096,40 486.394,11 0,00 11.477.490,51
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
20.056.307,57 1.133.818,62 0,00 21.190.126,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 8.365.202,26 1.027.358,75 0,00 9.392.561,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.703.097,78 2.820.783,80 306.595,24 26.217.286,34
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
32.068.300,04 3.848.142,55 306.595,24 35.609.847,35
Zwischensumme Sachanlagen 32.068.300,04 3.848.142,55 306.595,24 35.609.847,35
Zwischensumme I. u. II. 52.124.607,61 4.981.961,17 306.595,24 56.799.973,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.000,00 0,00 400.000,00
3. Beteiligungen 100.240,00 0,00 100.240,00 0,00
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
100.240,00 400.000,00 100.240,00 400.000,00
Anlagevermögen gesamt 52.224.847,61 5.381.961,17 406.835,24 57.199.973,54
Restbuchwert 31.12.2023
EURO
Restbuchwert 31.12.2022
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 162.070,22 809.494,73
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 952.508,27 1.386.477,25
3. geleistete Anzahlungen 2.604.124,91 156.278,15
3.718.703,40 2.352.250,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 17.351.975,77 15.897.232,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.619.360,04 19.401.967,56
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 213.000,00 1.938.293,78
35.184.335,81 37.237.493,43
Zwischensumme Sachanlagen 35.184.335,81 37.237.493,43
Zwischensumme I. u. II. 38.903.039,21 39.589.743,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.003.298,25 2.003.298,25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 121.340,56 121.340,56
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 20.400,00 10.900,00
2.145.038,81 2.135.538,81
Anlagevermögen gesamt 41.048.078,02 41.725.282,37

Anlageverzeichnis Soennecken Konzern

historische Anschaffungs-Kosten 01.01.2023
EURO
Zugänge 2023
EURO
Abgänge 2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.874.705,90 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.822.919,07 4.997,00 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.330.866,91 0,00 0,00
4. Anzahlungen 156.278,15 2.495.274,89 0,00
25.184.770,03 2.500.271,89 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 25.078.081,99 368.988,71 0,00
25.078.081,99 368.988,71 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.059.469,15 1.047.861,39 315.600,35
3. Geleistete Anzahlungen 1.938.293,78 387.819,94 0,00
46.997.762,93 1.435.681,33 315.600,35
Zwischensumme Sachanlagen 72.075.844,92 1.804.670,04 315.600,35
Zwischensumme I. u. II. 97.260.614,95 4.304.941,93 315.600,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 507.831,34 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.000,00 0,00
3. Beteiligungen 221.580,56 0,00 100.240,00
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10.900,00 9.500,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
740.311,90 409.500,00 100.240,00
Anlagevermögen gesamt 98.000.926,85 4.714.441,93 415.840,35
Umbuchung 2023
EURO
historische Anschaffungs-Kosten 31.12.2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 9.874.705,90
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.428,13 13.875.344,20
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.330.866,91
4. Anzahlungen -47.428,13 2.604.124,91
0,00 27.685.041,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 2.113.113,72 27.560.184,42
2.113.113,72 27.560.184,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 45.791.730,19
3. Geleistete Anzahlungen -2.113.113,72 213.000,00
-2.113.113,72 46.004.730,19
Zwischensumme Sachanlagen 0,00 73.564.914,61
Zwischensumme I. u. II. 0,00 101.249.956,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 507.831,34
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.000,00
3. Beteiligungen 0,00 121.340,56
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 20.400,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
0,00 1.049.571,90
Anlagevermögen gesamt 0,00 102.299.528,43
Abschreibungen kumuliert 01.01.2023
EURO
Abschreibungen Zugänge 2023
EURO
Abschreibungen Abgänge 2023
EURO
Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 9.065.211,17 647.424,51 0,00 9.712.635,68
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.436.437,82 486.394,11 0,00 12.922.831,93
3. Geschäfts- oder Firmenwert 665.433,45 133.086,69 0,00 798.520,14
4. Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
22.167.082,44 1.266.905,31 0,00 23.433.987,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 9.180.849,90 1.027.358,75 0,00 10.208.208,65
9.180.849,90 1.027.358,75 0,00 10.208.208,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.487.041,89 2.926.122,10 307.107,00 28.106.056,99
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
25.487.041,89 2.926.122,10 307.107,00 28.106.056,99
Zwischensumme Sachanlagen 34.667.891,79 3.953.480,85 307.107,00 38.314.265,64
Zwischensumme I. u. II. 56.834.974,23 5.220.386,16 307.107,00 61.748.253,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.000,00 0,00 400.000,00
3. Beteiligungen 100.240,00 0,00 100.240,00 0,00
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
100.240,00 400.000,00 100.240,00 400.000,00
Anlagevermögen gesamt 56.935.214,23 5.620.386,16 407.347,00 62.148.253,39
Restbuchwert 31.12.2023
EURO
Restbuchwert 31.12.2022
EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 162.070,22 809.494,73
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 952.512,27 1.386.481,25
3. Geschäfts- oder Firmenwert 532.346,77 665.433,46
4. Anzahlungen 2.604.124,91 156.278,15
4.251.054,17 3.017.687,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke , grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 17.351.975,77 15.897.232,09
17.351.975,77 15.897.232,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.685.673,20 19.572.427,26
3. Geleistete Anzahlungen 213.000,00 1.938.293,78
17.898.673,20 21.510.721,04
Zwischensumme Sachanlagen 35.250.648,97 37.407.953,13
Zwischensumme I. u. II. 39.501.703,14 40.425.640,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 507.831,34 507.831,34
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 121.340,56 121.340,56
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 20.400,00 10.900,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
649.571,90 640.071,90
Anlagevermögen gesamt 40.151.275,04 41.065.712,62

Kapitalflussrechnung Konzern

2023 Dezember kum.
T€
2022 Dezember kum.
T€
1. Periodenergebnis 773 1.478
2. Bonifikationen * 8.536 8.382
3. Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (+) 5.620 5.106
4. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -811 1.508
5. Sonstige zahlunggswirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -6 -18
6. Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungenund Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 12.703 -6.338
7. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.461 -2.652
8. Gewinne (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -66 -10
9. Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 447 574
10. Sonstige Beteiligungserträge (-) 0 -10
11. Ertragssteueraufwand (+) / - ertrag (-) 582 1.227
12. Ertragssteuerzahlungen (-) -1.014 -1.543
13. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 24.301 7.704
14. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellenAnlagevermögens (+)
15. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-) -2.500 -988
16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+) 75 68
17. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) -1.805 -2.725
18. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögen (+) 0 0
19. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (-) -410 0
20. Erhaltene Zinsen (+) 61 0
21. Erhaltene Dividenden (+) 0 10
22. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.578 -3.636
23. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführung von Mitgliedern (+) 1.077 918
24. Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Mitglieder (-) -404 -624
25. Gezahlte Bonifikationen an Mitglieder (-) * -8.408 -6.640
26. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten (+) 0 5.500
27. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten (-) -6.066 -6.663
28. Gezahlte Zinsen (-) -419 -402
29. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -14.221 -7.912
30. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 5.503 -3.843
31. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -5.552 -1.709
32. Finanzmittelfonds am Ende der Periode -49 -5.552
Zusammensetzung Finanzmittelfonds am Ende der Periode:
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 146 85
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -18.172 T€ (VJ -29.681 T€)
davon kurzfristige Verbindlichkeiten -195 -5.637
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -49 -5.552

* Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorgaben des DRS 21 erstellt und um unternehmensspezifische Merkmale modifiziert.

Eigenkapitalspiegel

Geschäftsguthaben
verbleibender Mitglieder ausscheidender Mitglieder gekündigter Geschäftsanteile Summe
Stand 31.12.2021 21.986.882,00 495.105,72 129.211,76 22.611.199,48
Ein-/Auszahlungen Geschäftsguthaben 913.481,48 -495.105,72 -129.211,76 289.164,00
Umbuchung Geschäftsguthaben -404.082,93 289.141,99 114.940,94 0,00
Einstellung in Rücklagen/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 22.496.280,55 289.141,99 114.940,94 22.900.363,48
Ein-/Auszahlungen Geschäftsguthaben 1.073.090,66 -289.141,99 -114.940,94 669.007,73
Umbuchung Geschäftsguthaben -1.060.160,08 519.984,28 540.175,80 0,00
Einstellung in Rücklagen/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2023 22.509.211,13 519.984,28 540.175,80 23.569.371,21
Kapitalrücklage Ergebnisrücklagen
gesetzliche Rücklage andere Ergebnisrücklagen Summe
Stand 31.12.2021 171.802,81 2.059.938,99 11.396.754,44 13.456.693,43
Ein-/Auszahlungen Geschäftsguthaben 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Geschäftsguthaben 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen/Entnahme aus Rücklagen 4.335,00 160.850,00 1.621.382,11 1.782.232,11
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 176.137,81 2.220.788,99 13.018.136,55 15.238.925,54
Ein-/Auszahlungen Geschäftsguthaben 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Geschäftsguthaben 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen/Entnahme aus Rücklagen 4.080,00 80.850,00 1.237.072,25 1.317.922,25
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2023 180.217,81 2.301.638,99 14.255.208,80 16.556.847,79
Konzernbilanzgewinn Konzerneingekapital
Summe
Stand 31.12.2021 1.460.532,11 37.700.227,83
Ein-/Auszahlungen Geschäftsguthaben 0,00 289.164,00
Umbuchung Geschäftsguthaben 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen/Entnahme aus Rücklagen -1.782.232,11 4.335,00
Konzernjahresüberschuss 1.477.922,25 1.477.922,25
Stand 31.12.2022 1.156.222,25 39.471.649,08
Ein-/Auszahlungen Geschäftsguthaben 0,00 669.007,73
Umbuchung Geschäftsguthaben 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen/Entnahme aus Rücklagen -1.317.922,25 4.080,00
Konzernjahresüberschuss 772.990,72 772.990,72
Stand 31.12.2023 611.290,72 40.917.727,53

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Soennecken eG, Overath

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Soennecken eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang der Genossenschaft und des Konzerns, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie der Ertragslage der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses der Genossenschaft und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses der Genossenschaft und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses der Genossenschaft und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft und von den Tochtergesellschaften unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss der Genossenschaft und zum zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss der Genossenschaft und den zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses der Genossenschaft und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses der Genossenschaft und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der zusammengefasste Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i. V. mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss der Genossenschaft und im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. März 2024

Genoverband e.V.

Johannes Wagner, Wirtschaftsprüfer

Nikolas Bertram, Wirtschaftsprüfer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers - Konzern

An die Soennecken eG, Overath

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Soennecken eG (im Folgenden "Genossenschaft" genannt) und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang der Genossenschaft und des Konzerns, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns in Übereinstimmung mit § 14 Abs. 1 PublG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 14 Abs. 1 PublG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts der Genossenschaft und des Konzerns mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht der Genossenschaft und des Konzerns durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. März 2024

Genoverband e.V.

Johannes Wagner, Wirtschaftsprüfer

Nikolas Bertram, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

die Soennecken eG hat 2023 ihre wirtschaftlichen Ziele erreicht. Das ist angesichts einer mehr als verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung keine Selbstverständlichkeit. Jeden Tag können wir in der Presse lesen, dass Deutschland in Bezug auf das Wirtschaftswachstum zu den Schlusslichtern in Europa zählt. Die Stimmung in der Wirtschaft und bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ist nicht besonders gut. Zudem erfahren wir immer öfter von kleineren und größeren Insolvenzen, Sparprogrammen und dem Abbau von Personal. Angesichts dieses Umfeldes haben sich die Mitglieder der Soennecken eG und die Genossenschaft selbst erfreulich gut entwickelt.

Umsatz und Gewinn der Soennecken eG sind zwar leicht zurückgegangen, doch die Ausschüttung an die Mitglieder ist leicht gestiegen. Die Summe aus Ausschüttung und Gewinn liegt mit knapp 10 Mio. € auf hohem Niveau. Und auch Bilanzstruktur und Liquidität haben sich - unter anderem aufgrund optimierter Bestände und trotz unverändert hoher Investitionen - positiv entwickelt. Insgesamt können wir feststellen, dass die Soennecken eG auch im Jahr 2023 wieder stabile wirtschaftliche Ergebnisse vorzuweisen hat.

Doch gute Zahlen allein reichen für eine Genossenschaft nicht: Die Mitglieder brauchen mehr denn je operative Unterstützung im Tagesgeschäft - sei es durch attraktive Preise, eine zuverlässige und schnelle Logistik, ausgezeichnete Vermarktungstools wie unsere Webshops oder auch einfach nur durch Rat und Tat bei den Unwägbarkeiten des geschäftlichen Alltags. Hierzu leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Soennecken eG und ihrer Tochtergesellschaften an den Standorten in Overath, Köln, Melsdorf, Essen und Bremerhaven einen wichtigen Beitrag. Sie sind es, die die Genossenschaft tagtäglich erlebbar und zur Stütze unserer Mitglieder im Tagesgeschäft machen. Dafür danken wir ihnen ganz herzlich!

Neben der Bewältigung des Tagesgeschäfts und der Erreichung der wirtschaftlichen Ziele haben Aufsichtsrat und Vorstand die langfristige Entwicklung der Genossenschaft besonders im Blick. Angesichts schnell voranschreitender Digitalisierung, KI, New Work und vieler weiterer Themen, die unsere Arbeitswelt und damit unsere Märkte verändern, wird die Zukunft nicht aus der Fortschreibung der Vergangenheit bestehen. Wir brauchen neue Umsatzträger und Kundenzielgruppen, um auch in einer digitalisierten Arbeitswelt relevant zu bleiben.

Wir danken dem Vorstand für die stets angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Besonders wichtig ist, dass er die Themen der Arbeitswelt von morgen mit Engagement vorantreibt und damit den Weg in die Zukunft sowohl für unsere Mitglieder als auch die Genossenschaft selbst ebnet.

Bonuszahlung für 2023

Die Mitglieder der Soennecken eG erhalten für das Jahr 2023 eine Bonusausschüttung in Hohe von insgesamt 8.600.728,27 €.

Somit wurde für das Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtausschüttung von 1,9 % des Abrechnungsumsatzes im Vertragslieferantengeschäft vorgenommen.

Vorschlag des Aufsichtsrats zur Verwendung des Jahresüberschusses

Jahresüberschuss Soennecken eG 808.158,71 €
Vorwegzuweisungen zu Ergebnisrücklagen 161.700,00 €
Bilanzgewinn Soennecken eG 646.458,71 €

Der Aufsichtsrat schlägt der Generalversammlung vor, den Jahresüberschuss nach satzungsgemäßer Vorwegzuweisung zu den anderen Ergebnisrücklagen zuzuweisen.

Aufsichtsratswahlen

In der bevorstehenden Generalversammlung in Dresden stellen sich Florian Leipold und Eckhard Schwarzer zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat begrüßt dies und empfiehlt der Generalversammlung deren Wiederwahl.

Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen in Dresden und hoffen, Sie dort zahlreich begrüßen zu dürfen

 

Florian Leipold

Carla Gundlach

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.