Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 11486
Eingetragen
24.8.1998
Branche
Veredlung von HolzwarenBearbeitung und Veredlung von HolzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Holzbearbeitungsbetrieb

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hubert Dufter
seit 24.4.2001
Geschäftsführer
Franz Dufter
seit 24.4.2001
Geschäftsführer
Stefan Dufter
seit 24.4.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

83334 Inzell
8.700 €
33.33%
83334 Inzell
8.700 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebrüder Dufter GmbH

Inzell

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Gebrüder Dufter GmbH

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gebrüder Dufter GmbH ist im Handelsregister unter HRB 11486 im Amtsgericht Traunstein eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist ein Holzbearbeitungsbetrieb.

Eine Veränderung des Geschäftsmodells gegenüber dem Vorjahr hat nicht stattgefunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt auf 4,19 Billionen Euro gestiegen. Das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Das schwache Konjunkturumfeld beeinträchtigte im vergangenen Jahr die Umsatzentwicklung in der deutschen Holzindustrie deutlich. Der Branchenumsatz verringerte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 10,6 % auf 40,4 Milliarden. Der Rückgang betraf alle Schlüsselbranchen (Sägeindustrie, Holzwerkstoffe, Holzverpackungen). Von der massiv eingebrochenen Baunachfrage aufgrund der massiv gestiegenen Baukosten und der zunehmend schlechteren Finanzierungskonditionen sind auch wir betroffen.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 kann trotzdem als sehr gut bezeichnet werden. Der Jahresüberschuss beträgt 3.211 TEUR. Er lag deutlich unter dem erwarteten Ergebnis von 3.500 TEUR.

Hauptursächlich für das Ergebnis ein Rückgang des Umsatzes um 10,3 %, was durch Kosteneinsparungen nicht aufgefangen werden konnte.

3. Lage

a) Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich von 8.496 TEUR auf 7.869 TEUR verschlechtert.

Das Jahresergebnis hat sich von 3.519 TEUR auf 3.211 TEUR vermindert.

b) Finanzlage

Der Finanzmittelbestand hat sich am Ende der Periode um 271 TEUR erhöht. Die Forderungen haben sich um 1.004 TEUR erhöht. Ebenso haben sich die Verbindlichkeiten um 740 TEUR erhöht.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen von 9.148 TEUR ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

4. Weitere Finanzielle Leistungsindikatoren

a. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung als Kennzahlen die operative Umsatzrendite und einen vereinfachten, pauschal ermittelten Cash-Flow heran. Grundlage hierfür ist eine detaillierte Planungsrechnung (GuV Rechnung) mit regelmäßigem Soll/Ist Vergleich.

b. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für unseren Unternehmenserfolg. Ihre Leistungen, ihre Fähigkeiten und ihr engagierter Einsatz tragen erheblich dazu bei, dass wir führende Positionen in unseren Märkten einnehmen. Gerade in unserem Holzbearbeitungsbetrieb sind technische Fachkräfte gesucht. Es ist eine jahrelange Ausbildung unseres Personals erforderlich. Die geringe Fluktuation und die sehr lange Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter zeigen Leistungsindikatoren bei uns auf.

5. Gesamtaussage

Trotz des Umsatzeinbruches haben wir ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr hinter uns.

III. Prognosebericht

Trotz rückläufiger Nachfrage und Preise gehen wir davon aus, dass das Geschäftsjahr 2024 ebenso gut wie 2023 abschließen wird. Nach der vorliegenden betriebswirtschaftlichen Auswertung wird ein Gewinn von 3.200 TEUR erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Lage auf dem Holzmarkt hat sich in 2024 entspannt, so dass die benötigten Rohstoffe ohne Einschränkungen bezogen werden konnten. Die Stromkosten sind weiter gestiegen, dem wird durch die Produktion von Strom durch eigene PV-Anlagen entgegengewirkt. Eine konsequente Kostenkontrolle soll die Kostensteigerungen begrenzen.

2. Chancenbericht

Um eine nachhaltige positive Geschäftsentwicklung abzusichern sollen weitere Produkte entwickelt werden und das Angebot ergänzen.

 

Inzell, den 09.12.2024

Hubert Dufter, Geschäftsführer

Franz Dufter, Geschäftsführer

Stefan Dufter, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.148.184,38 10.879.821,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 5.861,00
II. Sachanlagen 3.154.322,76 2.491.965,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1.944.457,00 1.596.728,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772.252,00 883.668,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 437.613,76 11.569,00
III. Finanzanlagen 5.993.858,62 8.381.995,27
B. Umlaufvermögen 8.676.951,08 7.447.754,23
I. Vorräte 562.289,80 609.124,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.724.443,44 3.719.814,95
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.848.409,01 3.129.433,04
2. sonstige Vermögensgegenstände 876.034,43 590.381,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.390.217,84 3.118.815,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.170,91 7.124,02
Summe Aktiva 17.838.306,37 18.334.699,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.803.453,39 17.091.404,12
I. Gezeichnetes Kapital 26.100,00 26.075,89
II. Gewinnvortrag 12.565.328,23 13.545.490,92
III. Jahresüberschuss 3.212.025,16 3.519.837,31
B. Rückstellungen 263.715,34 212.532,51
C. Verbindlichkeiten 1.771.137,64 1.030.762,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 138.009,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 138.009,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.771.137,64 892.753,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.771.137,64 892.753,78
Summe Passiva 17.838.306,37 18.334.699,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.869.049,57 8.496.273,53
2. Personalaufwand 1.308.975,27 1.271.041,78
a) Löhne und Gehälter 818.663,95 802.117,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 490.311,32 468.924,62
davon für Altersversorgung 143.637,20 126.954,26
3. Abschreibungen 542.024,25 468.699,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 542.024,25 466.229,90
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 2.470,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.569.442,44 1.810.228,76
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 19.346,98
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.199,97 56.486,74
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 84.406,24 51.804,51
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 84.406,24 51.804,51
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.319.109,96 1.448.228,75
9. Ergebnis nach Steuern 3.214.291,38 3.522.103,53
10. sonstige Steuern 2.266,22 2.266,22
11. Jahresüberschuss 3.212.025,16 3.519.837,31

Anhang 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Gebrüder Dufter GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Inzell
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Traunstein
Register-Nr.: 11486

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.620,94 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 35.620,94 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.032.412,05 654.921,76 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.019.467,15 119.729,89 11.403,26
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.569,00 437.613,76 0,00
Summe Sachanlagen 4.063.448,20 1.212.265,41 11.403,26
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 8.381.995,27 530.565,06 2.918.701,71
Summe Finanzanlagen 8.381.995,27 530.565,06 2.918.701,71
Summe Anlagevermögen 12.481.064,41 1.742.830,47 2.930.104,97
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 35.620,94
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 35.620,94
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.687.333,81
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.127.793,78
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -11.569,00 437.613,76
Summe Sachanlagen -11.569,00 5.252.741,35
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 5.993.858,62
Summe Finanzanlagen 0,00 5.993.858,62
Summe Anlagevermögen -11.569,00 11.282.220,91
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.759,94 5.858,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 29.759,94 5.858,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 435.684,05 303.312,24 3.880,52 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.135.799,15 231.145,89 0,00 11.403,26 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.571.483,20 534.458,13 3.880,52 11.403,26 0,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.601.243,14 540.316,13 3.880,52 11.403,26 0,00
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.617,94 0,00 3,00 5.861,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 35.617,94 0,00 3,00 5.861,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 742.876,81 0,00 1.944.457,00 1.596.728,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.355.541,78 0,00 772.252,00 883.668,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 437.613,76 11.569,00
Summe Sachanlagen 2.098.418,59 0,00 3.154.322,76 2.491.965,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 5.993.858,62 8.381.995,27
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 5.993.858,62 8.381.995,27
Summe Anlagevermögen 2.134.036,53 0,00 9.148.184,38 10.879.821,27

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Verbindlichkeiten 0,00 138.009,11
Forderungen 3.848.409,01 3.129.433,04

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.771.137,64 (Vorjahr: Euro 1.030.762,89).

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 84.406,24 Euro vorgenommen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 14
Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 18

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dufter Hubert ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Dufter Franz ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Dufter Stefan ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 3.212.025,16 Euro.

Die Gesellschafterversammlung beschließt, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von 3.212.025,16 Euro auf das folgende Geschäftsjahr vorzutragen und mit dem bestehenden Gewinnvortrag zusammen zufassen.

 

gez.

Hubert Dufter

Franz Dufter

und

Stefan Dufter

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Anlage 5

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gebr. Dufter GmbH, 83334 Inzell

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Dufter GmbH, Inzell - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Dufter GmbH, Inzell für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 15. Januar 2025

Ulrich Kienzle, Wirtschaftsprüfer

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