Springer Nature Management Aktiengesellschaft
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Mayer seit 20.1.2026 | Prokura |
Maria Castresana seit 14.10.2024 | Prokura |
Alexandra Elisabeth Dambeck seit 23.1.2024 | Geschäftsführer |
Harshavardhan Jegadeesan seit 14.4.2023 | Geschäftsführer |
Volker Böing seit 9.9.2021 | Geschäftsführer |
Harald Wirsching seit 11.3.2021 | Prokura |
Andreas Dr. Beierwaltes seit 25.7.2017 | Prokura |
Thorsten Kussmaul seit 4.8.2008 | Prokura |
Pay Dollenmayer seit 4.8.2008 | Prokura |
Maria Magdalene Dr. Nabbe seit 11.3.2008 | Prokura |
Juliane Frieda Maria Ritt seit 19.12.2007 | Prokura |
Hubertus Dr. Riedesel Freiherr zu Eisenbach seit 19.9.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.72% | |
Springer Nature One GmbHEigenbeteiligung | 0.28% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Springer-Verlag GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BILANZDER SPRINGER-VERLAG GMBH, BERLINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDER Springer-Verlag GmbH, Berlin
ANHANG 2013der Springer-Verlag GmbH, BerlinGesetzliche GrundlagenDie Springer-Verlag GmbH hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Einzelne Posten der Bilanz sind zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Es besteht seit 2013 ein Ergebnisabführungsvertrag zum Mutterunternehmen Springer Science+ Business Media GmbH, Berlin, (SSBM GmbH). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht. Der Geschäfts- und Firmenwert wird handelsrechtlich auf Grund der erwarteten betrieblichen Nutzungsdauer über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Im Berichtsjahr werden auf alle Neuzugänge lineare Abschreibungen bezogen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungsbeträge werden beginnend mit dem Zugangsmonat pro rata temporis ermittelt. Abnutzbare bewegliche Anlagegegenstände, die nach dem 31.12.2007 innerhalb eines Wirtschaftsjahres angeschafft oder hergestellt werden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150,00 netto und maximal EUR 1.000,00 netto betragen, werden in einem Sammelposten zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird einheitlich über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG). Die Beteiligungen und sonstigen Ausleihungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Kosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden in Form einer Einzelwertberichtigung vorgenommen. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (Flüssige Mittel) werden zum Nennbetrag der Bestände bilanziert. Bestände in ausländischer Währung sind zum Stichtagskurs bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Darüber hinaus wird der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag der Bankverbindlichkeiten und dessen Ausgabebetrag in den Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen. Dieser wird durch planmäßige jährliche Abschreibung getilgt, die auf die gesamte Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt wird. Latente Steuern sind bei der Springer Verlag-GmbH, Berlin, auf Grund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses seit 2013 mit der SSBM GmbH, Berlin, nicht auszuweisen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected- Unit- Credit- Methode". Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % (Vorjahr: 5,06 %), eine Gehaltssteigerung von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %), eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) bzw. 1,75 % (Vorjahr: 1,75 %) und die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Berücksichtigung eines Zinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % (Vorjahr: 5,06 %) berechnet. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet. Gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % (Vorjahr: 5,06 %) und eine Gehaltssteigerung von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie auf Grund noch zu erbringender Leistungen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken werden Finanzderivate eingesetzt. Dem Risiko einer Änderung von Marktzinsen wird durch Einsatz von Zinsderivaten in Form von Zinsswaps begegnet. Währungskursrisiken werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Derivat und Grundgeschäft werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Unrealisierte Verluste zum Bilanzstichtag werden ergebniswirksam erfasst. Angaben zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2013 sind in der Anlage dargestellt. Wesentlicher Anteilsbesitz im Inland:
*) Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag
mit dem Unternehmen.
Wesentlicher Anteilsbesitz im Ausland:
Entsprechend § 253 Abs. 3 S. 4 HGB wurden Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.811 (Vorjahr: TEUR 6.542) auf Beteiligungen vorgenommen. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sonstige Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Gesellschafterin SSBM GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 807.220 (Vorjahr: TEUR 669.621) enthalten. (4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In Ausübung des Ansatzwahlrechts des § 250 Abs. 3 HGB beinhaltet die Position im Wesentlichen ein Disagio. Deren Auflösung wird planmäßig über die Laufzeit der dazugehörigen Verbindlichkeiten verteilt.
(5) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Versorgungszusagen basieren auf der Gesamtbetriebsvereinbarung für die Altersversorgung der Springer Science+ Business Media Fachverlagsgruppe vom 13. Dezember 2005, die alle vorherigen Betriebsvereinbarungen ersetzte. Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 443. Der Zeitwert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 443 (Vorjahr: TEUR 381) wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beträgt TEUR 48.611 (Vorjahr: TEUR 44.667).
(6) Steuerrückstellungen
(7) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.
Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen zum 31.12.2013 in Höhe von TEUR 758 (Vorjahr: TEUR 402) erfolgt nach den Regelungen der IDW- Stellungnahme vom 19.06.2013 und auf Basis der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften. Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind, werden die "Richttafeln 2005 G" von Professor Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 260. Der Zeitwert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 311) wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beläuft sich auf TEUR 1.018 (Vorjahr: TEUR 713). (8) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(9) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 236.903 (Vorjahr: TEUR 204.453) enthalten. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten (Darlehen). In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 4.242 (Vorjahr: TEUR 3.584) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 203) ausgewiesen. (10) Passive Rechnungsabgrenzungsposten Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.892 (Vorjahr: TEUR 2.367) handelt es sich im Wesentlichen um Abgrenzungen für ausstehende Verpflichtungen aus Leistungsverträgen gegenüber Kunden (Print und Online). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) Umsatzerlöse
Aufgrund der konzernweiten Änderung in der Darstellung der Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung weicht die Zuordnung der Vorjahresbeträge der Umsatzerlöse zu den einzelnen Bereichen im Geschäftsjahr von der Zuordnung des Vorjahres ab. (12) Sonstige betriebliche Erträge
(13) Absatzvergütung Die Absatzvergütung in Höhe von TEUR 15.208 (Vorjahr: TEUR 15.279) beinhaltet im Wesentlichen die umsatzabhängige Vergütung für die Einräumung der Nutzungsrechte und die Erlaubnis zur Werknutzung an die Urheber. (14) Personalaufwand/Mitarbeiter
(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(16) Beteiligungsergebnis
(17) Zinsergebnis
(18) Außerordentliches Ergebnis Außerordentliches Erträge
Außerordentliche Aufwendungen
Im August 2013 wurde der Verkauf der Springer Science+ Business Media Gruppe, zu der die Springer-Verlag GmbH gehört, abgeschlossen. Als Folge dessen wurde die bisherige Finanzierung im Konzern durch eine neue abgelöst. In diesem Zusammenhang hat auch die Springer-Verlag GmbH bestehende Darlehen zurückgezahlt und neue Darlehen von Banken und Konzernunternehmen aufgenommen. Die Effekte aus der Ablösung der bisherigen Finanzierung werden im außerordentlichen Ergebnis gezeigt. (19) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Ergänzende AngabenHaftungsverhältnisse
Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen für verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft hat zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen für die Verbindlichkeiten bzw. Fazilitäten von Konzernunternehmen in Höhe von EUR 2.404 Mio. Sicherheiten im Sinne von § 251 HGB (Haftungsverhältnisse) bestellt. Die Gesellschaft geht von keiner Inanspruchnahme aus, da aus der mittelfristigen Konzernplanung kein Verstoß gegen die Finanzierungsverträge vorhersehbar ist und somit keine Grundlage für eine Inanspruchnahme absehbar ist. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Am Abschlussstichtag liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den Verpflichtungen mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren handelt es sich um das geleaste Verwaltungsgebäude in Heidelberg und gemietete Büroräume in Berlin. Auf verbundene Unternehmen entfallen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.352. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind im Geschäftsjahr:
Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die laufenden Zahlungen an ehemalige Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen betragen TEUR 585 (Vorjahr: TEUR 572). Für diesen Personenkreis bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 6,0 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.). Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug im Geschäftsjahr TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 108). Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine marktunüblichen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB getätigt. Derivative Finanzinstrumente a) Zinsrisiken Cash Flows aus variabel verzinsten Darlehen unterliegen auf Grund von Änderungen der Marktzinsen einem Risiko, welches größtenteils durch Zinsderivate im Konzern abgesichert wird. Die zum 31.12.2013 offenen Swap-Geschäfte sind teilweise ausgelaufen und die neuen Geschäfte lassen sich nicht direkt mit den Werten des Vorjahres vergleichen.
Der beizulegende Marktwert (mark- to- market - Methode) der zum 31. Dezember 2013 bestehenden EUR- Swaps beträgt TEUR (10.369) (Vorjahr: TEUR (17.215)) und für die USD- Swaps TEUR (6.321) (Vorjahr: TEUR (10.415)). Für die Springer-Verlag GmbH beträgt der Anteil an den EUR- Swaps 44,62 % (Vorjahr: 52,40 %) und somit der Anteil am Marktwert TEUR (4.627) (Vorjahr: TEUR (9.020)). Von der Bewertung des USD- Swaps trägt die Gesellschaft 3,64 % (Vorjahr: 5,50 %). Der entsprechende Anteil am Marktwert beläuft sich demnach auf TEUR (230) (Vorjahr: TEUR (573)). Zinsrisiken, die aus der Floorkomponente bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, sind zum Marktwert bewertet worden. Dieser beträgt TEUR 13.206 (Vorjahr: TEUR 13.626). b) Währungsrisiken Die unter anderem durch Änderung der jeweiligen Zinsniveaus in den verschiedenen Währungsräumen hervorgerufenen Devisenkursänderungen haben unmittelbaren Einfluss auf das operative Geschäft des Konzerns. Devisentermingeschäfte:
Der beizulegende Marktwert (mark- to- market - Methode) der zum 31. Dezember 2013 bestehenden Devisentermingeschäfte beträgt TEUR 1.051 (Vorjahr: TEUR 2.067). Die Devisentermingeschäfte wurden mit verbundenen Unternehmen abgeschlossen. Konzernabschluss 100 % der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind in Besitz der SSBM GmbH, Berlin. Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen i. S. v. § 290 HGB zum Springer Science+ Business Media Konzern, dessen Mutterunternehmen die Springer Science+ Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, ist. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Springer Science+ Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss der Springer Science+ Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, wird durch Hinterlegung im Registre de Commerce et des Sociétés, Luxembourg, unter der Nummer B 176938 veröffentlicht.
Berlin, 16. Juni 2014 Derk Haank Martin Mos Petrus Hendriks Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2013Werte in EUR
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2013der Springer-Verlag GmbH, BerlinVorbemerkungenIn 2013 wurden 2 Tochtergesellschaften auf die Springer-Verlag GmbH verschmolzen. Bei beiden Gesellschaften handelte es sich um keine operativen Gesellschaften, jedoch mit Pensionszusagen, die von der Springer-Verlag GmbH übernommen wurden. Im August 2013 wurde der Verkauf der Springer Science+ Business Media Gruppe, zu der die Springer-Verlag GmbH gehört, abgeschlossen. Als Folge dessen wurde die bisherige Finanzierung im Konzern durch eine neue abgelöst. In diesem Zusammenhang hat auch die Springer-Verlag GmbH bestehende Darlehen zurückgezahlt und neue Darlehen von Banken und Konzernunternehmen aufgenommen. Ende 2013 hat die Springer-Verlag GmbH einige Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften an die Springer SBM International GmbH, Berlin, verkauft. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche LageDie Springer-Verlag GmbH ist einer der weltweit größten wissenschaftlichen Verlage. Er publiziert wissenschaftliche Bücher und Zeitschriften auf den Gebieten klinischer Medizin, Biomedizin, Biologie, Mathematik, Informatik und Computerwissenschaften, Physik, Astronomie, Chemie, Technik, Ingenieur- und Geowissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Humanwissenschaften. Die Mehrheit aller Publikationen wird in englischer Sprache veröffentlicht. Im Berichtsjahr besteht eine Zweigniederlassung in Heidelberg. Mit der Gesellschafterin besteht seit 2006 ein Beherrschungsvertrag. Der Verlag wird kontinuierlich zu einem reinen "e- Publisher" entwickelt. Die meisten Produkte werden heute neben einer elektronischen Version noch in einer Papierversion vertrieben, in zunehmendem Maße jedoch nur noch in einer elektronischen Version. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der konzerneigenen Internet-Plattform SpringerLink sowie die Entwicklung neuer elektronischer Produkte stützen die Migration zum "e- Publisher". Darüber hinaus werden bestehende Produkte kontinuierlich erweitert und neue geschaffen: die OpenChoice-Option, d. h. Artikel als Open- Access-Artikel zu publizieren, wurde in 2010 durch die SpringerOpen-Initiative erweitert. Unter SpringerOpen werden neue Zeitschriften als reine Open- Access-Zeitschriften gegründet. Unter der Marke SpringerBriefs können Autoren jene wissenschaftlichen Beiträge publizieren, deren Umfang für Zeitschriften zu lang und für Bücher zu kurz ist. In 2011 wurde SpringerReference.com gestartet. Über diese Internet-Seite haben Autoren die Möglichkeit, ihre Artikel in Nachschlagewerken bereits vor der Veröffentlichung als Printprodukt elektronisch zu veröffentlichen und zu aktualisieren. Die in 2008 eingeführte MyCopy- Initiative, bei der in den USA Käufer von e-Buch-Kollektionen gegen einen Pauschalpreis die Print-Ausgabe eines e-Buches kaufen können, wurde erfolgreich auf Kunden in Europa ausgeweitet. In 2011 wurde ein Projekt zur Digitalisierung der Buch Backlist gestartet. Im Dezember 2012 wurde den ersten Kunden der Zugriff auf das englisch-sprachige Archiv gewährt, das bis dahin ca. 40.000 Titel umfasste. Ende 2013 umfasste das Archiv bereits ca. 100.000 Titel und bei Fertigstellung Anfang 2014 umfasste es ca. 110.000 Titel. Darüber hinaus wurde weiter in die Expansion in Märkte mit höherem Wachstumspotential sowie in das Geschäft mit Firmen- und Endkunden investiert. Die Vertriebs- und Marketingorganisation wird vor diesem Hintergrund ständig an die neuen Anforderungen von Seiten der Kunden als auch der Produkte angepasst und entwickelt. Im Geschäftsjahr wurde das Zeitschriftenportfolio durch Neugründungen und Zukäufe erneut erweitert. Die Anzahl der publizierten Artikel wurde gegenüber dem Vorjahr gesteigert, während die Anzahl der publizierten Bücher gesunken ist. ErtragslageDie Umsatzerlöse lagen wie im Vorjahr prognostiziert mit EUR 272,6 Mio. leicht unter dem Vorjahr (EUR 275,9 Mio.). Rückläufige Umsätze aus dem Verkauf von Print-Produkten und Anzeigen konnten nicht vollständig durch den gestiegenen Verkauf von elektronischen Produkten kompensiert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen deutlich über dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf weiter gestiegene Erträge aus der Verrechnung von Kosten an verbundene Unternehmen sowie auf die Erträge aus Beteiligungsverkäufen zurückzuführen. Die Aufwendungen für die Absatzvergütung sind, entsprechend des Umsatzes, nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der gesunkenen Printverkäufe ist der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Materialaufwand für bezogene Leistungen ist gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen als Folge der gesunkenen Buchproduktion, leicht gesunken. Die Mitarbeiteranzahl ist, als Folge des Auf- und Ausbaus von Editorial, Marketing und Vertrieb, im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese Steigerung führte auch zu einem höheren Aufwand für Löhne und Gehälter gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiter der Springer-Verlag GmbH tragen zu einem wesentlichen Teil zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei. Mitarbeiterentwicklung und Mitarbeiterfortbildung sind daher integraler Bestandteil der Firmenphilosophie, um auch zukünftig im Wettbewerb bestehen zu können. Von den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betreffen EUR 46,1 Mio. (Vorjahr: EUR 46,1 Mio.) den Firmenwert, der bei der Springer-Verlag GmbH im Rahmen einer in 2004 vorgenommenen Verschmelzung entstanden ist. Weitere Abschreibungen entfallen mit EUR 3,6 Mio. (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.) auf erworbene Zeitschriften- und Veröffentlichungsrechte sowie Software und EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) auf Sachanlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Weiterbelastungen von Konzernunternehmen zurückzuführen. In dem Beteiligungsergebnis ist hauptsächlich das Ergebnis infolge von Ergebnisabführungsverträgen und Gewinnausschüttungen von Tochtergesellschaften enthalten. In Folge der guten Geschäftsentwicklung einer indischen Tochtergesellschaft ist die Gewinnausschüttung gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die höhere Verlustübernahme sowie der geringere Ertrag aus Gewinnabführungsverträgen spiegelt im Wesentlichen die verhaltene Geschäftsentwicklung bzw. die höheren Verluste der Tochtergesellschaften, die deutschsprachige wissenschaftliche Inhalte sowie Fachzeitschriften publizieren und deren Ertragssituation stärker von den Marketingbudgets der Pharmaindustrie abhängig sind. Das Finanzergebnis in 2013 ist durch die Refinanzierung der Gesellschaft belastet. Die mit der neuen Finanzierung verbundenen Disagien und Bereitstellungsgebühren wurden in 2013 voll aufwandswirksam vereinnahmt. Im außerordentlichen Ergebnis werden im Wesentlichen die Effekte aus der Ablösung der bisherigen Finanzierung gezeigt. Die Springer-Verlag GmbH beendet 2013 mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Vergleich zu einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr. Wie im Vorjahr prognostiziert blieb die Entwicklung im operativen Geschäft stabil. Die Verbesserung wird im Wesentlichen durch die höheren Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten an verbundene Unternehmen sowie den Erträgen aus dem Verkauf einiger Tochtergesellschaften getragen, denen geringere Erträge aus den Ergebnisabführungsverträgen sowie höhere Zins- und ähnliche Aufwendungen gegenüberstehen. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Springer-Verlag GmbH beträgt EUR 1.473,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1.397,6 Mio.). Von der Bilanzsumme entfallen 41,8 % (Vorjahr: 46,8 %) auf das Anlagevermögen und hier im Wesentlichen auf die Finanzanlagen sowie die immateriellen Anlagewerte. Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen einen Firmenwert, der infolge einer Verschmelzung in 2004 auf den Verlag übergegangen ist und weiterhin planmäßig abgeschrieben wird. Der Anteil des Umlaufvermögens einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 857,5 Mio. (Vorjahr: EUR 743,4 Mio.) oder 58,2 % (Vorjahr: 53,2 %) der Bilanzsumme. Als größte Position werden hier mit EUR 828,4 Mio. (Vorjahr: EUR 695,7 Mio.) die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen aus der Teilnahme am Konzern-Cash-Pooling ausgewiesen. Die Passivseite gliedert sich in: 11,6 % (Vorjahr: 12,2 %) Eigenkapital, 67,4 % (Vorjahr: 67,6 %) langfristiges Fremdkapital und 21,0 % (Vorjahr: 20,2 %) kurzfristige Verbindlichkeiten einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten. Die Liquidität der Gesellschaft war während des Berichtsjahres auf Grund der Einbindung in das Konzern-Cash-Pooling jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte. NachtragsberichtIm April 2014 hat die Springer-Verlag GmbH Forderungen von EUR 128,6 Mio. gegenüber der Springer SBM International GmbH, aus dem Verkauf einiger Tochtergesellschaften, an die Muttergesellschaft verkauft. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungDie medienneutrale Vorhaltung der Inhalte ermöglicht es der Springer-Verlag GmbH, schnell auf neue Entwicklungen und Anforderungen im Markt zu reagieren und entsprechende Angebote, entweder direkt oder in Zusammenarbeit mit Partnern, für die Kunden bereitzustellen. Das in den vergangenen Jahren gestiegene Angebot an elektronischen Produkten hat dazu geführt, dass die Kosten pro Download für den Kunden stark gesunken sind. In Verbindung mit dem höheren Nutzen, den elektronische Produkte dem Kunden bieten, bildet dies die Basis für eine stabile Geschäftsentwicklung. Um die Vermarktung bestehender und neuer Inhalte sicherzustellen, wird das Produktportfolio stetig um innovative elektronische Produkte erweitert. Gemeinsam mit der kontinuierlichen Stärkung der Vertriebsorganisation werden so die Grundlagen geschaffen, um am Markt erfolgreich tätig zu sein. Die Springer-Verlag GmbH wird weiterhin von den langfristig weltweit wachsenden Ausgaben für wissenschaftliche Forschung und Lehre profitieren. Die Anzahl wissenschaftlicher Einrichtungen und der in Forschung und Lehre tätigen Personen sowie die Menge an publizierbaren Forschungsergebnissen folgen diesem Trend. Kurz- und mittelfristig kann eine weitere Zuspitzung der Finanzkrise im öffentlichen Sektor in einigen Märkten der Springer-Verlag GmbH auch zu einem Risiko führen. Insbesondere die Situation der öffentlichen Haushalte in einigen süd- und osteuropäischen Ländern kann die Budgets von Universitäten und öffentlichen Einrichtungen negativ beeinflussen. Die instabile politische Situation in einigen Ländern Nordafrikas sowie im Mittleren Osten kann zu einer Verschlechterung des dortigen Marktumfeldes führen. Die Abwertung lokaler Währungen gegenüber dem Euro kann zu einer Reduzierung der Kaufkraft von Kunden führen. Aufgrund dessen kann es zu vereinzelten Kündigungen kommen oder institutionelle Kunden müssen ihre Ausgaben reduzieren oder fallen für eine bestimmte Zeit als Kunden weg. Sollten sich diese Risiken, entweder einzeln oder in Summe, materialisieren, kann dies nur bedingt durch kurzfristige Gegenmaßnahmen kompensiert werden. Währungsrisiken bestehen vor allem durch das von der Gesellschaft aufgenommene Darlehen in Höhe von USD 57,1 Mio. (Vorjahr: USD 36,1 Mio.) infolge von Wechselkursänderungen. Die Gesellschaft ist als Konzernunternehmen in das zentrale Finanz- und Risikomanagement des Konzerns eingebunden. Das umfasst unter anderem ein monatliches Reporting an die Muttergesellschaft. Darüber hinaus ist über die verschiedenen Ebenen in der Springer-Verlag GmbH ein dem jeweiligen Geschäftsfeld adäquates Berichtswesen installiert, um Abweichungen bzw. Risiken im operativen Geschäft frühzeitig zu erkennen. Aufgrund der überwiegend variabel verzinslichen Bankdarlehen ist das Risikomanagement unter anderem darauf fokussiert, negative Effekte, die durch ein steigendes Zinsniveau am Geld- und Kapitalmarkt hervorgerufen werden können, angemessen abzufedern. Die von der Gesellschaft zu zahlenden Fremdkapitalzinsen ergeben sich aus einem variablen Referenzzinssatz zuzüglich einer fixen Marge. Zur Absicherung des variablen Anteils bedient sich der Konzern derivativer Sicherungsinstrumente in Form von Zinsswaps. Das anteilige Nominalvolumen der Sicherungsinstrumente zum 31.12.2013 beträgt für die Gesellschaft EUR 279,6 Mio. (Vorjahr: EUR 451,2 Mio.) bzw. USD 28,9 Mio. (Vorjahr: USD 25,1 Mio.); die Laufzeiten reichen bis 2018. Darüber hinaus bestehen Devisenterminkontrakte in japanischen Yen, um erwartete Mittelzuflüsse in dieser Währung abzusichern. Voraussichtliche EntwicklungDie Springer-Verlag GmbH publiziert im Wesentlichen wissenschaftliche Inhalte in englischer Sprache, die weltweit generiert und vertrieben werden. Die wichtigsten Einflussfaktoren dieses Bereichs wie beispielsweise die weltweiten Forschungsausgaben, die Anzahl veröffentlichter Artikel, die Zahl der Beschäftigten/Studenten in Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen und die Nutzung von Inhalten konnten in der Vergangenheit ein stabiles Wachstum vorweisen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass diese Entwicklung auch in Zukunft anhalten wird. Das amerikanische Battelle-Institut prognostiziert für die globalen Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben eine Wachstumsrate von 3,8 % für das Jahr 2014 und nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft 2014 um 3,7 % wachsen. Für die USA prognostiziert der IWF ein solides Wachstum von 2,8 %, während die Eurozone langsam aus der Rezession kommen sollte. In den Emerging Economies wird das Wachstum weiterhin höher sein als in den Industrienationen, aber unter den sehr hohen Raten der letzten Jahre. Die Gesellschaft teilt die Gesamteinschätzung zur Entwicklung in den Schwellenländern in Asien, dem Nahen und Mittleren Osten, Lateinamerika und in Osteuropa, geht aber von einer individuellen Entwicklung aus, die volatil ist und von den jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen überlagert wird. Für die Kernmärkte in den USA und Europa geht die Gesellschaft von einer weiteren Erholung aus, wobei die Erwartungen an die weiter durch Rezession gekennzeichneten Märkte in den südeuropäischen Ländern gering sind. Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Risiken wird kurz- bis mittelfristig eine positive Entwicklung in diesem Geschäftsfeld erwartet. Das wirtschaftliche Umfeld, in dem einige Tochtergesellschaften im deutschsprachigen Markt agieren, ist auch in 2014 schwierig. Es wird bei stagnierenden bis leicht sinkenden Umsätzen davon ausgegangen, dass die Ergebnisse weiter unter Druck stehen.
Berlin, 16. Juni 2014 Derk Haank Martin Mos Petrus Hendriks Gesellschafterversammlungder Springer-Verlag GmbH, BerlinWir, die Springer Science+ Business Media GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 151647 B, fassen als alleinige Gesellschafterin der Springer-Verlag GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 91881 B, unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften folgende Beschlüsse: 1. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss und den Lagebericht zum 31. Dezember 2013 der Springer-Verlag GmbH, Berlin, vorgelegt. Die von Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, am 30. Juni 2014 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Fassung wird hiermit festgestellt und genehmigt. 2. Das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 28.515.943,89 ab. Aufgrund des am 31. Dezember 2013 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Jahresüberschuss an die Springer Science+ Business Media GmbH übertragen. 3. Den Geschäftsführern
wird für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung erteilt. 4. Zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, bestellt.
Berlin, 31. Oktober 2014 Springer Science+ Business Media GmbH Dr. Ulrich Vest Derk Haank BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Springer-Verlag GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 30. Juni 2014 Ernst
& Young GmbH
Weiß, Wirtschaftsprüfer Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer |
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