InVivo BioTech Services GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolf--w Prof. Dr. Meyer-Sabellek seit 15.12.2011 | Vorstandsmitglied |
Andreas van Bon seit 15.12.2011 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Revotar Biopharmaceuticals AGHennigsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BilanzAKTIVA
ANHANG für das Geschäftsjahr 2010Revotar Biopharmaceuticals AG, HennigsdorfAllgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss der Revotar Biopharmaceuticals AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt. Nach den Größenklassen des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Bezüglich der notwendigen Anhangsangaben wurden die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften (§ 288 HGB) teilweise in Anspruch genommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die durch das BilMoG geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des HGB werden gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB erstmalig im Geschäftsjahr 2010 angewandt. Vorjahresvergleichszahlen brauchen gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst werden. An Bewertungsmethoden wurden angewandt: AKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen ausschließlich entgeltlich erworbene Vermögensgegenstände. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliches Anlagevermögen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die beweglichen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR betragen, werden nach den Bestimmungen des § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt, welcher über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird. Der Sammelposten hat insgesamt untergeordnete Bedeutung. Bei Anschaffung in Fremdwährung erfolgte die Umrechnung in EURO mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt der Anschaffung. Mit notarieller Verhandlung vom 27. November 2008 hat die Gesellschaft die Revotar Biotech GmbH, ein Forschungsunternehmen, als Tochtergesellschaft mit Sitz in Magdeburg gegründet. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00, welches zu 100% von der Revotar AG gehalten wird. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Ferner wurden von der Gesellschaft EUR 950.000,00 in die Kapitalrücklage eingezahlt. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 623.324,70 aus. Unter Berücksichtigung der negativen Ertragslage und der unsicheren Zukunftsaussichten schätzt der Vorstand der Revotar AG, dass der beizulegende Wert der Anteile an der Revotar Biotech GmbH voraussichtlich dauerhaft gesunken ist. Demzufolge ist im Geschäftsjahr 2010 eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von EUR 952.000,00 erfolgt. Über die Entwicklung des Anlagevermögens gibt der Anlagenspiegel Auskunft, der Bestandteil des Anhangs ist. Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Bankguthaben Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Bankguthaben wurden zum Nennwert bewertet. Sofern erforderlich, wurden auf Forderungen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Fremdwährungskonten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in EURO bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Latente Steuern werden infolge der Inanspruchnahme des § 274a Nr. 5 HGB nicht abgegrenzt. PASSIVA Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 EUR 8.491.718,00 und ist wie folgt in auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 eingeteilt:
Sämtliche Aktien sind gezeichnet und das Grundkapital ist voll eingezahlt. Auf der Hauptversammlung vom 7. Dezember 2009 wurde beschlossen, das Grundkapital gegen Bareinlagen durch Ausgabe von Vorzugsaktien der Serie B mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie um bis zu EUR 10.000.000,00 zu erhöhen. Der Vorstand der Gesellschaft wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihre Durchführung zu bestimmen. In 2010 wurden insgesamt 1.990.211 Aktien gezeichnet und das Grundkapital wurde um EUR 1.990.211,00 erhöht. Die Durchführung der Kapitalerhöhung und deren Eintragung im Handelsregister erfolgten am 17. Juni 2010. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Juli 2010 ist der Vorstand unter Aufhebung der Ermächtigung vom 27. November 2008 (Genehmigtes Kapital 2008/I) im Wege der Satzungsänderung ermächtigt worden, in der Zeit bis zum 31. Dezember 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von Vorzugsaktien der Serie B in Form von Namensstückaktien gegen Bareinlagen einmal oder mehrmals, um bis zu insgesamt EUR 4.155.859,00 mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I/2010). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Ferner ist der Vorstand ermächtigt, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrates zu bestimmen. Die Satzungsänderung ist am 18. August 2010 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen worden. Die bmp Aktiengesellschaft, Berlin, hält an der Revotar AG mehr als 25% und ist damit im Sinne von § 20 Abs. 1, § 21 Abs. 1 AktG beteiligt. Die Mitteilung an die Revotar AG erfolgte am 31. März 2006. Die Entwicklung der Kapitalrücklage stellt sich wie folgt dar:
Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen Der Sonderposten wurde in Vorjahren für erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen gebildet und betrifft Fördermittel, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" für die Errichtung einer Betriebsstätte zur Forschung und Entwicklung im Bereich der Medizin gewährt wurden. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurden EUR 863,90 aufgelöst. Für die Investitionszulage 2005, 2006 und 2007 wurde ein Sonderposten in Höhe von EUR 7.122,05 gebildet, welcher über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezulagten Anlagevermögensgegenstände aufgelöst wird. Im Berichtsjahr wurden EUR 189,07 aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit hinreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen, erfolgt deren Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern weisen in Höhe von TEUR 530 eine stille Beteiligung eines Gesellschafters aus sowie in Höhe von TEUR 23 Verbindlichkeiten aus Zinsen auf das Darlehen. Das vereinbarte Beteiligungsentgelt beträgt 8,5% bezogen auf das eingelegte Kapital. Zuzüglich zu dieser festen Vergütung wird ein gewinnabhängiges jährliches Entgelt in Höhe von 4,5% auf das eingelegte Kapital vereinbart. Weiterhin ist im Gesellschaftsvertrag der stillen Beteiligung ein Teilergebnisabführungsvertrag von max. 50% des Jahresüberschusses vereinbart. Der Beteiligungsgeber ist an den bestehenden und während der Beteiligungsdauer entstehenden stillen Reserven nicht beteiligt. Eine Verlustbeteiligung des Beteiligungsgebers ist ausgeschlossen. Gemäß Beteiligungsvertrag vom 18. Dezember 2008 endet das Gesellschaftsverhältnis am 31. Dezember 2011. Seitens des stillen Gesellschafters liegt die Zusage vor, dass der Beteiligungsvertrag um bis zu drei Jahre verlängert werden kann. Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Im Wesentlichen sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen öffentliche Aufwandszuschüsse für Forschung und Entwicklung in Höhe von EUR 1.187.886,59 (Vorjahr: EUR 423.739,65), sowie die Managementgebühr und weiterbelastete Kosten an die Tochtergesellschaft Revotar Biotech GmbH für 2010 enthalten (EUR 217.641,70; Vorjahr EUR 52.877,00). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 50.429,51. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen EUR 3.113,84. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen im Rahmen der Forschungstätigkeit (EUR 1.892.741,54, Vorjahr: EUR 3.399.921,07), Rechts- und Beratungskosten (EUR 119.900,65, Vorjahr: EUR 144.298,92), Aufwendungen für Miet- und Mietnebenkosten (EUR 198.818,03, Vorjahr: EUR 197.023,63) sowie Werbe- und Reisekosten (EUR 149.434,94, Vorjahr: 118.050,85) und Patentkosten (EUR 132.602,32, Vorjahr EUR 138.616,20). Der Aufwand für die Forschungstätigkeit beinhaltet vor allem klinische Studien, GMP-Produktion und andere Forschung (EUR 1.699.968,06, Vorjahr: EUR 3.161.018,02) und wissenschaftliche Beratung (EUR 181.900,48, Vorjahr: EUR 238.069,72). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 7.543,50. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen EUR 329,67. Abschreibungen auf Finanzanlagen Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung hat die Gesellschaft eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der Revotar Biotech GmbH in Höhe von EUR 951.830,88 vorgenommen. Bilanzverlust Der Vorstand schlägt vor, den Verlust des Geschäftsjahres 2010 auf neue Rechnung vorzutragen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB aus folgenden Verträgen:
Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag neben dem Vorstand 16 Arbeitnehmer. Im Durchschnitt waren bei der Gesellschaft 18 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr 21 Arbeitnehmer), wovon 1 Mitarbeiter in der Verwaltung und 15 im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig sind. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die folgenden Personen gehören dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten die folgenden Personen an:
Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats Die Aufsichtsratstätigkeit wurde im Geschäftsjahr 2010 mit insgesamt EUR 20.000,00 vergütet.
Hennigsdorf, den 31. März 2011 Revotar Biopharmaceuticals AG, Hennigsdorf Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 28.04.2011 |
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