Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 251987
Eingetragen
10.10.2019
Branche
BeteiligungsgesellschaftenWagniskapital-BeteiligungsgesellschaftenAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Finanzanlagenvermittlung nach § 34f GewO und Beratung von Unternehmen sowie Beratung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen und Übernahmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Falkiewicz
seit 10.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Matthias Falkiewicz
München
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MF-Capital GmbH

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2021

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Firma MF-Capital GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 31.01.2019 gegründet und am 11.10.2019 ins Handelsregister eingetragen.

Der Tätigkeitsschwerpunkt der MF-Capital GmbH ist die Anlagevermittlung und Anlageberatung.

Die für diese Geschäftstätigkeit notwendige Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als Anlagevermittler und Anlageberater wurde der Gesellschaft am 01.10.2019 erteilt. Die Gesellschaft hat ihre erlaubnispflichtige Tätigkeit am 11.10.2019 aufgenommen.

Der MF-Capital GmbH ist es weder gestattet, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, noch Finanzinstrumente auf eigene Rechnung anzuschaffen oder zu veräußern.

Die MF-Capital GmbH ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugeordnet.

II. Geschäftsverlauf

Die MF-Capital GmbH schließt das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss von T€ 28 ab.

Die Geschäftstätigkeit der MF-Capital GmbH erstreckt sich auf die Beratung von Kunden und die Vermittlung von privaten Eigen- und Fremdkapital Fonds im primär als auch sekundär Markt. In diesem Bereich konnten im Berichtsjahr zwar gute Umsätze getätigt werden, aufgrund der Corona-Pandemie war es jedoch nicht möglich neue Kunden zu aquirieren.

Seit 2020 sind insgesamt drei vertraglich gebundener Vermittler für die Gesellschaft tätig und vermitteln an institutionelle Investoren in Europa. Im Berichtsjahr erfolgten keine Vermittlungen

III. Wirtschaftliche Verhältnisse

Finanzlage

Die Finanzlage der MF-Capital GmbH war stets geordnet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft bei einem Eigenkapital von T€ 99 über liquide Mittel von T€ 142.

Ertragslage

Die Provisionserträge sind mit T€ 217 (VJ T€ 211) um 2,41% gestiegen. Im Berichtsjahr sind kaum Provisionsaufwendungen angefallen, das Provisionsergebnis ist daher auf 230% gegenüber Vorjahr gestiegen.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betragen T€ 195. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit liegt bei T€ 33. Der Jahresüberschuss beträgt zum 31.12.2021 T€ 28.

Vermögenslage

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen. Die Vermögenswerte sind überwiegend kurzfristig liquidierbar.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2021 ein gezeichnetes Kapital von T€ 50 und eine Kapitalrücklage von T€ 1 aus. Das Eigenkapital inklusive Bilanzgewinn beträgt damit zum 31. Dezember 2021 insgesamt T€ 99. Dies führt zu einer Eigenkapitalquote von 62% zum Bilanzstichtag.

IV. Personalentwicklung

Es werden neben dem Geschäftsführer keinen weiteren Mitarbeiter beschäftigt.

Marktpreisrisiken

Marktrisiken als negative Kursentwicklungen an den Finanzmärkten ist die Gesellschaft nur indirekt über die erfolgsabhängigen Provisionserträge ausgesetzt in anderen Währungen wie USD oder GBP, die im schlimmsten Fall ausbleiben könnten. Im Ergebnis ist die Gesellschaft geringen direkten Marktpreisrisiken ausgesetzt.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsrisiken werden durch Herrn Falkiewicz laufend überwacht und bei der Kapitalunterlegung berücksichtigt. Die Aktiva der MF-Capital GmbH besteht derzeit nahezu ausschließlich aus täglich fälligen Forderungen an ein Kreditinstitut (89%), das ihrerseits die regulatorischen Anforderungen erfüllt und eine gute Bonität aufweist.

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen bis zu einem Jahr Laufzeit betragen andererseits durchschnittlich 38% der Bilanzsumme. Die verfügbaren Zahlungsmittel übersteigen die Zahlungsverpflichtungen somit mehr als das Doppelte. Solange eine solche Relation beibehalten wird, ist ein Liquiditätsrisiko von untergeordneter Bedeutung.

Operationelle Risiken

Das operationale Risiko der MF-Capital GmbH ist aufgrund der Art der Tätigkeit beschränkt auf Personal- und IT-Risiken. Aufgrund der technischen Ausstattung der Gesellschaft ist für interne Ausfallrisiken Vorsorge getroffen worden. Solange keine weiteren Mitarbeiter beschäftigt werden, kann dem personellen nicht durch Vertretungsregelungen begegnet werden.

Externe Risiken können durch verminderte Reisemöglichkeiten wie z.B. aufgrund des Corona-Virus entstanden sind. Es wurde auf Telefon und Videokonferenzschaltungen als temporären Ersatz umgestellt. Diese Risiken führen zu einer zeitlichen Verschiebung bei Umsätzen und teilweise zum Ausfall dieser. Auf eine Verschiebung der Umsätze ist die Gesellschaft durch ein Liquiditätspolster vorbereitet Die Ausfälle, werden durch neue potentielle Umsätze ersetzt.

Ertragsrisiken

Bei den Ertragsrisiken besteht die Gefahr der Kostenunterdeckung bei Gewinneinbußen. Diese können im Geschäftsmodell (Geschäftsstrategie) oder im laufenden Geschäftsbetrieb begründet sein und entsprechen dem allgemeinen Unternehmensrisiko. Herr Falkiewicz kann jedoch schnell auf Gewinnminderungen reagieren und die Kosten senken.

VII. Prognose- und Chancenbericht

Für die Zukunft wird von einem ausgeglichenen Ergebnis in sämtlichen Geschäftsbereichen ausgegangen. Die allgemeine, weltweite Entwicklung der Konjunktur und der Wertpapiermärkte wird neben der persönlichen Aktivität von Herrn Matthias Falkiewicz von entscheidender Bedeutung für das wirtschaftliche Ergebnis sein.

Die Verbreitung und die Auswirkungen des Corona-Virus, der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sowie die Entwicklung an den Kapitalmärkten können auch dazu führen, dass sich die Annahmen, die unserer Prognoseberechnung zu Grunde liegen, nicht als zutreffend erweisen. In Verbindung mit den aktuellen Entwicklungen erwarten wir Verzögerungen bei Geschäftsabschlüssen mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Ertragslage bzw. unser Provisionsergebnis. Die Auswirkungen sind derzeit noch nicht abschließend abschätzbar. Mit Sicherzeit lässt sich jedoch bereits jetzt festhalten, dass die negativen Folgen für die Wirtschaftsleistung umso stärker sind, je länger die Epidemie und die russischen Kriegshandlungen in der Ukraine anhalten.

VIII. Sonstiges und besondere Vorgänge nach dem 31. Dezember 2021

Größere Investitionen sind derzeit nicht geplant. Zweigniederlassungen liegen keine vor. Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. Es wird weiterhin auf die Externalisierung und Reduzierung aller Fixkosten wert gelegt.

Finanzamt: München (143) Körpersch./Pers.
Steuer-Nr: 143/162/23207

BILANZ zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 142.377,45 107.542,20
2. Forderungen an Kunden 1.325,09 0,00
3. Sachanlagen 4.092,00 2.381,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 10.990,59 20.987,05
158.785,13 130.910,25

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 5.491,10 10.359,72
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 5.278,16 0,00
b) andere Rückstellungen 49.185,00 54.463,16 49.750,00
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) Kapitalrücklage 1.000,00 1.000,00
c) Bilanzgewinn 47.830,87 98.830,87 19.800,53
davon Gewinnvortrag EUR 19.800,53 (EUR 105.165,46)
158.785,13 130.910,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

MF-Capital GmbH Anlagevermittlung und -beratung, Grünwald

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Provisionserträge 216.573,27 211.472,81
2. Provisionsaufwendungen 1.745,32 118.391,07
214.827,95 93.081,74
3. Sonstige betriebliche Erträge 15.637,00 5.653,62
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 95.935,00 73.500,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 9.790,32 8.541,72
darunter:
für Altersversorgung EUR 6.624,00 (EUR 6.624,00)
Summe Personalaufwand 105.725,32 82.041,72
b) andere Verwaltungsaufwendungen 89.067,49 115.144,40
194.792,81 197.186,12
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.330,64 2.677,33
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 272,84
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 33.341,50 101.400,93-
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.311,16 16.036,00-
9. Jahresüberschuss 28.030,34 85.364,93-
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19.800,53 105.165,46
11. Bilanzgewinn 47.830,87 19.800,53

ANHANG zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung per 31.12.2021

der Firma MF-Capital GmbH, Grünwald

I. Allgemeine Angaben

Die Firma MF-Capital GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 31.01.2019 gegründet und am 11.10.2019 ins Handelsregister eingetragen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: MF-Capital GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Grünwald
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 251987

Die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zum Betreiben der Anlagevermittlung und Anlageberatung wurde am 01.10.2019 erteilt. Die Gesellschaft hat ihre Tätigkeit am 11.10.2019 aufgenommen.

Gemäß § 6 (1) Nr. 3 EAG wird die Gesellschaft der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen zugeordnet.

Der Berichtszeitraum umfasst das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021.

Tz.1 Gliederung des Jahresabschlusses

Als Wertpapierinstitut ist die MF-Capital GmbH verpflichtet, ihren Jahresabschluss unter Beachtung der gesonderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kreditinstitute sowie der §§ 340 ff HGB, insbesondere §§ 340 Abs. 4a und 340 a HGB, und der "Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV)" zu erstellen sowie gemäß § 340a HGB die Vorschriften hinsichtlich des Jahresabschlusses und des Lageberichts für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Hinsichtlich der in § 340 a Abs. 2 S. 2 HGB genannten Formblätter wird auf die RechKredV verwiesen. Die Anwendung dieser Vorschrift ergibt sich aus § 39 Abs. 2 der Verordnung.

Tz.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der besonderen Vorschriften der RechKredV aufgestellt.

Der Bilanzansatz der Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nominalwert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibung vermindert angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden i.H.v. € 444,54 gem. § 6 (2) EStG sofort abgeschrieben.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden unter Beachtung von vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und bewertet.

Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden sind mit den Referenzkursen der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt gemäß an § 256 a HGB.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Tz.1 Forderungen gegenüber Kunden

Der Gesamtbetrag der Forderungen gegenüber Kunden enthält ausschließlich erbrachte Dienstleistungen für Anlageberatung und Anlagevermittlung gegenüber Dritten gemäß § 35 (1) Nr.5 RechKredV.

Tz.2 Anlagenspiegel

Die Gliederung des Anlagevermögens erfolgte gem. den Vorschriften des § 268 (2) HGB und § 34 (3) RechKredV. Der Anlagenspiegel ist als Anlage 1 beigefügt.

Tz.3 Sachanlagen

Der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 4.092,00

Tz.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt auf: T€
sonstiges 3
Umsatzsteuer 8
Körperschaftsteuer
Gewerbesteuer
Summe 11

Tz.4 Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf: T€
Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter 1
Lohnsteuer 4
USt-Jahreserklärung
Übrige Verbindlichkeiten
Summe 5

Tz.5 Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der Werte ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Rückstellungsspiegel.

Tz.6 Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zum 31.12.2021 wie folgt zusammen:
Stammkapital 50.000,00
Kapitalrücklage 1.000,00
Bilanzgewinn 47.830,87
buchmäßiges Eigenkapital 98.830,87

Tz.7 Fristangaben nach § 9 RechKredV

Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten nach Nr. 1 der Passiva bestehen nicht gegenüber Kunden. Die Restlaufzeit dieses Postens beträgt bis 3 Monate.

Tz.8 Fremdwährung

Der Gesamtbetrag der in Fremdwährung lautenden Forderungen gegenüber Kreditinstituten beträgt € 0,00. Der Gesamtbetrag der in Fremdwährung lautenden Forderungen gegenüber Kunden beträgt € 1.325,09. Grundlage für die Umrechnung ist der Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Tz.1 Provisionserträge

Der Gesamtbetrag der Provisionserträge enthält ausschließlich erbrachte Dienstleistungen gegenüber Dritten. Die Provisionserträge werden in USA und Finnland erzielt.

Tz.2 Abschreibungen

Die Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen.

Tz.3 Sonstige wichtige Einzelbeträge

In dem Posten -sonstige betriebliche Aufwendungen- sind keine wichtigen Einzelbeträge enthalten. In dem Posten -sonstige betriebliche Erträge- sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v T€ 16 enthalten.

Tz.4 Außergewöhnliche Erträge oder Aufwendungen

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen im Berichtszeitraum nicht vor.

Tz.5 Aufteilung der Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit.

Tz.6 Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr voraussichtlich zu berechnende Gesamthonorar beträgt:

2021
T€
Abschlussprüfung 6
andere Beratungsleistungen (Prüfung §89 WpHG) 4

IV. Sonstige Angaben

Tz.1 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

Die Zahl der Arbeitnehmer ohne Geschäftsleitung betrug im Berichtsjahr durchschnittlich 0 Personen.

Tz.2 Nicht bilanzierte Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine nicht bilanzierten Verbindlichkeiten im Sinne von § 251 HGB. Zum 31.12.2021 bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume. Die Gesamtverpflichtung der sonstigen nicht bilanzierten Verbindlichkeiten beträgt € 4.998,00, die durchschnittliche Laufzeit beträgt 12 Monate.

Tz.3 Angaben zu Gesellschaftern und Organen der Gesellschaft

Gesellschafter: Beteiligung am Stammkapital
Matthias Falkiewicz Königshainer Str. 38, 02906 Waldhufen 50.000,00
Geschäftsführer:
Matthias Falkiewicz, Placement Advisor

Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführung wird gem. § 286 (4) HGB verzichtet.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Tz.4 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Rechte und Pflichten gegenüber Gesellschaftern:

Verbindlichkeiten über insgesamt € 1.022,92

Tz.5 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind bis zur Erstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.

Tz.6 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 47.830,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt/Main, 06. April 2022

Für die Geschäftsführung:

Matthias Falkiewicz

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2021

MF-Capital GmbH

Grünwald

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
0420 Büroeinrichtung 3.710,21 3.597,10 7.307,31
0480 Geringwertige Wirtschaftsgüter 444,54 444,54
3.710,21 4.041,64 444,54 7.307,31
kumulierte Abschreibungen 01.01.2021 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
0420 Büroeinrichtung 1.329,21 1.886,10 3.215,31
0480 Geringwertige Wirtschaftsgüter 444,54 444,54
1.329,21 2.330,64 444,54 3.215,31
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2021
EUR EUR
0420 Büroeinrichtung 4.092,00
0480 Geringwertige Wirtschaftsgüter
4.092,00

Entwicklung der Rückstellungen im Wirtschaftsjahr 2021 MF-Capital GmbH

Stand 01.01.2021 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2021
1. Pensionsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen
Gewerbesteuer 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Körperschaftsteuer 0,00 0,00 0,00 5.278,16 5.278,16
0,00 0,00 0,00 5.278,16 5.278,16
3. Sonstige Rückstellungen
Buchführungskosten 3.000,00 3.000,00 0,00 3.000,00 3.000,00
Personalkosten 200,00 0,00 0,00 17.935,00 18.135,00
Aufbewahrungskosten 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
Gebühren/Bafin 3.500,00 2.863,00 637,00 0,00 0,00
Sonstiges 29.550,00 13.450,00 15.000,00 13.950,00 15.050,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Prüfungs- und Jahresabschlußkosten 12.000,00 12.000,00 0,00 12.000,00 12.000,00
49.250,00 31.313,00 15.637,00 46.885,00 49.185,00
49.250,00 31.313,00 15.637,00 52.163,16 54.463,16

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MF-Capital GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MF-Capital GmbH, Grünwald (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach

 

und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 11. Mai 2022

App Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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