PANPHARMA GmbH
Bunsenstraße 4, 22946 Trittau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Schepers seit 23.10.2023 | Prokura |
Pierre Moysan seit 14.1.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
PANPHARMA S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PANPHARMA GmbHTrittauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PANPHARMA GmbH, Trittau BESTÄTIGUNGSVERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PANPHARMA GmbH, Trittau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Dar-stellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PANPHARMA GmbH, Trittau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestä-tigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ei-schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unse-rer Prüfung feststellen.
Rostock, 20. August 2024 COMMERZIAL
TREUHAND
gez. Timo Cybucki, Wirtschaftsprüfer gez. Harald Jacob, Wirtschaftsprüfer" F. SCHLUSSBEMERKUNG Wir erstatten diesen Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der PANPHARMA GmbH, Trittau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften. Dem Prüfungsbericht liegen die "Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten" (IDW PS 450 n. F.) zugrunde. Eine Verwendung des unter Abschnitt C. wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Rostock, 20. August 2024 COMMERZIAL
TREUHAND
Timo Cybucki, Wirtschaftsprüfer Harald Jacob, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen Die PANPHARMA GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PANPHARMA S.A. mit Sitz in Frankreich. Im Allgemeinen ist die PANPHARMA-Gruppe auf die Produktion und auf den weltweiten Vertrieb von injizierbaren Generika-Arzneimitteln spezialisiert. Die Vertriebsaktivitäten werden sowohl von Deutschland aus als auch von Frankreich, Großbritannien und Skandinavien abgewickelt. Die PANPHARMA GmbH produziert Lösungen und Suspensionen für Injektionszwecke am Standort in Trittau. Zusätzlich zu den eigenen Produkten stellt PANPHARMA, als Lohnfertiger, auch Produkte im Auftrag für andere Pharmaunternehmen her. B. Wirtschaftsbericht Gem. Pressemitteilung vom 06.03.2024 des Ifo Institut, "Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2025 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte). Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein." Die Pharmabranche unterliegt den rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen im öffentlichen Gesundheitswesen. Aufgrund von Gesetzesänderungen und einer Konzentration der Marktteilnehmer besteht eine hohe Wettbewerbsintensität auf dem deutschen Pharmamarkt. Das Ziel der PANPHARMA GmbH ist es, das durchschnittliche Wachstum der Umsatzerlöse kontinuierlich zu steigern. Daher ist der wesentlichste finanzielle Leistungsindikator die Höhe der Umsatzerlöse unter Berücksichtigung der EBIT-Rendite. Unsere Erwartungen an die Entwicklung im Jahr 2023 haben sich überwiegend bestätigt. Durch die positive Umsatzentwicklung konnten die gestiegene Rohstoffkosten nicht vollständig kompensieren. Das Jahresergebnis liegt unter unseren Erwartungen. I. Ertragslage Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung verringerte sich von TEUR 88.456 im Vorjahr auf TEUR 85.086. Die Inlandsverkäufe stiegen im Jahr 2023 um 4,9 %. Die Exportverkäufe gingen jedoch um 4,4 % zurück. Rückgänge waren in der Auftragsfertigung zu verzeichnen. Es wurde ein Gesamtumsatz von TEUR 88.548 erzielt, was einer Steigerung von 1,3 % gegenüber dem Budget entspricht, hauptsächlich aufgrund von Verkäufen an die Gruppe und auf dem deutschen Markt, die größer als erwartet waren. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von TEUR 1.197 auf TEUR 775 hauptsächlich aufgrund von periodenfremden Erträgen im Vorjahr. Die Bruttomarge (Gesamtleistung bereinigt um den Materialaufwand) hat sich von TEUR 36.387 im Vorjahr auf TEUR 33.948 im Berichtsjahr reduziert. Die Rohertragsquote verschlechterte sich von 40,7 % im Vorjahr auf 38.3 %, hauptsächlich aufgrund gestiegener Rohstoffkosten. Personal Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % gestiegen. Abschreibungen Die Abschreibungen haben sich investitionsbedingt von TEUR 1.926 im Vorjahr auf TEUR 1.987 im Berichtsjahr erhöht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die betrieblichen Aufwendungen unterliegen bei PANPHARMA generell einer strikten Kostenkontrolle. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von TEUR 14.730 auf TEUR 12.577. Zinsen Die Zinsaufwendungen sind aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus von TEUR 290 im Vorjahr auf TEUR 828 und den erhaltenen Darlehen von PPH Frankreich zwecks Investition in die neue Produktionslinie gestiegen. Ertragsteuern Der Steueraufwand beträgt TEUR 411. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss verringerte sich von TEUR 2.073 im Vorjahr auf TEUR 672 aufgrund des Kostendrucks auf der Einkaufsseite, der nicht vollständig auf die Preise weitergegeben werden konnte. II. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich derzeit über fünf Darlehen der Gesellschafterin. Die Tilgungsraten fallen monatlich an, der vereinbarte Zinssatz beträgt 0,9%, 0,6% (für zwei Darlehen), 0,39 % und 1,79 %. Weitere Finanzierungen erfolgen über Kontokorrentkreditlinien, die zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 4,7 Mio. in Anspruch genommen wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt von TEUR 14.387 auf TEUR 4.963. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich aufgrund von Betriebsmittelkrediten zum Bilanzstichtag um TEUR 12.781. Die Eigenkapitalquote ist bei einer erhöhten Bilanzsumme von 34,06% im Vorjahr auf 33,9% gesunken. III. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft ist geprägt durch Vorratsbestände in Höhe von TEUR 30.670 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbunden Unternehmen von TEUR 12.112. Die Investitionen im Berichtsjahr konzentrierten sich im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie technische Anlagen und Maschinen. Im Jahr 2021 wurde beschlossen rund 17 Mio. EUR in eine neue Flaschenlinie zu investieren, um die aktuelle zu ersetzen. Diese moderne und automatisierte Linie, die unsere Kapazität verdoppeln wird, wird voraussichtlich Ende 2024 in Betrieb gehen. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht I. Prognosebericht Nach aktuellen Prognosen des ifo-Instituts soll das deutsche BIP im Jahr 2024 nur um 0,2 % steigen. Die Gesellschaft erwartet für das aktuelle Jahr 2024 ein etwas reduziertes Umsatzniveau und eine leicht reduzierte Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr 2023. Beim Umsatz wird aktuell von einem Wert im Bereich von 70 Mio. EUR und einer EBIT-Rendite im Bereich von 2 % gerechnet. II. Risikobericht Die Risiken der zukünftigen Entwicklung haben sich nicht wesentlich verändert. Die Gesellschaft unterliegt hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung den branchenüblichen Risiken, die im Rahmen der vorhandenen Planungs- und Controlling Systeme berücksichtigt werden. Speziell im sensiblen Pharmaumfeld wird sehr intensiv an der Minimierung von Risiken gearbeitet. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Kontrollen und Maßnahmen dient der Erkennung und Beseitigung von potenziellen Gefahren. Hier sind vor allem zu nennen: Beschaffungsrisiken, Produktions- und Qualitätsrisiken, IT-Risiken und Managementkontrollen. Auch unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie sieht die Geschäftsleitung keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Für die Zukunft ist dennoch abzuwarten, wie mögliche Sicherungsmaßnahmen für künftige pandemische Situationen gestaltet werden könnten bzw. vom Gesetzgeber vorgesehen werden könnten. In diesem Zusammenhang könnte eine Erhöhung der Mindestbestände notwendig werden, welches zu einer Ressourcenbindung führen würde. Einen möglichen Einfluss auf die Ressourcen der PANPHARMA gilt es mittels guter Prognose- und Planungstools in der Zukunft möglichst gering zu halten. Zum Stichtag ist der russisch-ukrainische Konflikt noch immer nicht gelöst und seine Folgen ungewiss. Das Engagement des Unternehmens in Osteuropa für seine Zulassung ist begrenzt. Darüber hinaus tätigt das Unternehmen keine Verkäufe in den von diesem Konflikt direkt betroffenen Gebieten und keines seiner Vermögenswerte wird dort eingesetzt. Beschaffungsrisiken und Währungsrisiken Seit einigen Jahren führt die Marktentwicklung vor allem zu steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten, insbesondere aus Asien. Die Beschaffung von Rohstoffen unterliegt Risiken hinsichtlich der Qualität, dem Einkaufspreis und der Liefertreue. Eine intensive Beobachtung der Beschaffungsmärkte, Schließung von Rahmenverträgen und Nutzung von vorteilhaften Sourcing- Effekten innerhalb der PANPHARMA-Gruppe reduzieren die Risiken auf der Beschaffungsseite. Im Jahr 2023 blieb der Einkaufspreis für Heparin stabil und wir können mit einem Rückgang der Einkaufspreise für Heparin im Jahr 2024 rechnen. Dieser Entwicklung steuern wir mit langfristigen Abrufverträgen mit unseren Zulieferern und Optimierungen im gruppenweiten Einkauf entgegen. Es ist geplant, die weiterhin hohen Einkaufspreise teilweise durch Erhöhung der Verkaufspreise zu kompensieren. Die PANPHARMA GmbH unterliegt dem Einfluss von Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro. Eine Abwertung des Euros, insbesondere gegenüber dem US-Dollar, könnte aufgrund gestiegener Einkaufspreise einen Einfluss auf die Wettbewerbsposition der PANPHARMA GmbH haben. Ein gegenüber dem US-Dollar schwacher Euro könnte demnach einen nachteiligen Einfluss auf unser Ergebnis haben. Produktions- und Qualitätsrisiken Die PANPHARMA GmbH ist sich der Größe der Verantwortung gegenüber den Kunden und Patienten bewusst. Daher werden alle Produktionsprozesse im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und unter dem Gesichtspunkt der "Good Manufacturing Practice" durchgeführt und permanent weiterentwickelt. IT-Risiken IT-Risiken, z.B. Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz unserer IT- Abrechnungssysteme, begrenzen wir durch eine laufende Überwachung und Anpassungsmaßnahmen. Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko für Kundenforderungen wird monatlich anhand von Altersstrukturlisten der Forderungen beurteilt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm, der sich durch eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit auszeichnet. Es ist zu keinen wesentlichen Ausfällen gekommen. Liquiditätsrisiko Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch vier Darlehen der PANPHARMA S.A. und einer Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 4.750 gesichert. Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt. Rechtliche Risiken Wir sind nicht in Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren verwickelt, die einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten und die im Jahresabschluss berücksichtigt werden müssten. Daneben sind auch keine außergerichtlichen Ansprüche bekannt, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinflussen würden. III. Chancenbericht Die strategische Ausrichtung des Unternehmens ist die weitere Entwicklung der in- und ausländischen Kunden. Beim Wettbewerb im Ausland setzt die PANPHARMA GmbH auf seine zuverlässigen und leistungsstarken Vertriebspartner. Die Gesellschaft wird verstärkt die Investitionen im Produktionsbereich vorantreiben, um zukünftig weiterhin die qualitativen Anforderungen der aseptischen Herstellung zu erfüllen und die Effizienz weiter zu steigern. Langfristiges Ziel ist ein nach Umsatzanteilen ausgewogenes Kundenportfolio sowohl für aseptisch hergestellte Produkte als auch terminal sterilisiert hergestellte Produkte. Wir erwarten, dass die grundsätzliche Logistikkette weiter wie bisher aufrechterhalten bleibt, sprich dass Belieferungen an die PANPHARMA GmbH mit Rohstoffen und die Belieferung unserer Kunden mit unseren Produkten weiterhin möglich sein wird.
Trittau, 09/09/2024 Pierre Moysan Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der PANPHARMA GmbH, Trittau (Amtsgericht Ahrensburg, HR B 251AH) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende Vermerke im Anhang aufgeführt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind zum Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene entgeltlich erworbene Software und die Lizenzen nach dem Arzneimittelgesetz sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über eine Laufzeit von zwei bis zehn Jahren, aktiviert worden. Die Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen zwei bis fünfzehn Jahren bzw. 24,5 Jahren. Die Abschreibungen werden linear unter der Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis EUR 1000) wurden sofort voll abgeschrieben, ihr Abgang wird im zweiten Jahr der Nutzung unterstellt. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren sind mit den gewichteten durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt worden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Fertigungsstufe bewertet worden. Sie enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslohn, Einzelkosten der Fertigung und die entsprechenden Gemeinkosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nominalwert bewertet worden. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzel-wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert worden. Fremdwährungsguthaben wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen bei vorsichtiger Bewertung ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Währungskurs im Entstehungszeitpunkt eingebucht und zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs neu bewertet. Derivate Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Zur Absicherung von Währungskursrisiken bei Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und seine Aufgliederung in die einzelnen Anlagepositionen inklusive Abschreibungen können aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu maximal einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 4.963 (Vorjahr: TEUR 7.094). Davon bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin PANPHARMA S.A. in Höhe von TEUR 3.563 (Vorjahr: TEUR 6.195). Die Forderungen betreffen insgesamt wie im Vorjahr vollständig Lieferungen und Leis-tungen. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital blieb unverändert bei EUR 1.278.500. 4. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 839 (Vorjahr: TEUR 844) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und sonstige zu zahlende Rabatte in Höhe von TEUR 1.908 (Vorjahr: TEUR 1.849) enthalten. Zur Ermittlung der Jubiläumrückstellungen wurde die Projected Unit Credit Method (PUCM) angewendet. Im Einzelnen wurden folgende Bewertungsannahmen und -methoden getroffen:
Verbindlichkeiten und Sicherheiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 29.323 (Vorjahr: TEUR 16.542) und bestehen mit TEUR 28.503 (Vorjahr: TEUR 15.764) gegenüber der Gesellschafterin PANPHARMA S.A. im Frankreich. Die Verbindlichkeiten resultieren mit TEUR 4.711 (Vorjahr: TEUR 3.684) aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 13.706 (Vorjahr: TEUR 5.414) aus sonstigen Konzernverbindlichkeiten und mit TEUR 10.906 (Vorjahr: TEUR 7.444) aus Darlehen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen u. a. mit TEUR 185 Steuern (Vorjahr: TEUR 163) und TEUR 175 Mehrwertsteuer. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen 30% (Vorjahr: 28%) auf das Inland und 70% (Vorjahr: 72%) auf das Ausland. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 544 (Vorjahr: TEUR 189) enthalten. Ebenfalls enthalten sind periodenfremde Erträge mit TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 584), welche vor allem aus der Korrektur von Rückstellungen stammen sonstige betriebliche Aufwendungen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 809). Ebenfalls enthalten sind periodenfremde Aufwände von TEUR 217 (Vorjahr: TEUR 42). 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen (Gesellschafterin) in Höhe von TEUR 475 (Vorjahr: TEUR 116) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte derivative Finanzinstrumente Derivate Finanzinstrumente werden zur Absicherung von Währungsrisiken eingesetzt. Zur Absicherung des Währungsrisikos von Einkaufsgeschäften in Fremdwährung werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestanden Verträge über TUSD 7.462 auf Termin mit Laufzeiten von April bis Juli 2024. Die Devisentermingeschäfte werden jeweils ausgeführt, wenn der Währungskurs an den vereinbarten Terminen außerhalb einer festgelegten Bandbreite liegt. Da der Kurs zum Bilanzstichtag innerhalb der Bandbreite lag, ist dem Kontrakt kein wesentlicher Marktwert beizumessen. 3. Personal Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Arbeitnehmer wie folgt:
4. Prüfungshonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt für die Abschlussprüfungsleistung TEUR 35 und andere Bestätigungsleistung TEUR 6. 5. Organe der Gesellschaft
Alle aktiven oder ausgeschiedenen Geschäftsführer sind oder waren von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Für die Angaben der an die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gewährten Gesamtbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 6. Konzern Der Abschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Okelen S.A., Frankreich, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis auf und veröffentlicht diesen auf https://www.infogreffe.fr Nachtragsbericht / Nachträgliche Ereignisse Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben.
Trittau, 09/09/2024 Pierre Moysan Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023
Luitré-Dompierre 09/09/2024 PANPHARMA S.A. Pierre Moysan in der Eigenschaft als/in the capacity Chief Executive Officer |
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