Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 175594
Eingetragen
20.2.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Beschaffung und Vertrieb von Produkten, insbesondere Heimwerkerbedarf, Life Styleund Haushaltsprodukte, soweit dies keiner besonderen gesetzlichen Erlaubnis bedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Raoul Uwe Braun
seit 30.9.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.05%
49.95%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Manfred Strohmayer
München
25.050 €
50.05%
Raoul Uwe Braun
München
25.000 €
49.95%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bon Mercato GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Der zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständi-gen Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 28. Dezember 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Bon Mercato GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bon Mercato GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bon Mercato GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Landshut, den 6. Dezember 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hahn, Wirtschaftsprüfer

Dr. Gabelsberger, Wirtschaftsprüfer

BILANZ ZUM 30, SEPTEMBER 2024

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

30. Sep. 2024 30. Sep. 2023
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.970,00 85.652,00
II. Sachanlagen 35.807,00 64.24100
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7029341,53 848.1044,9
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.179.396,39 542.710,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 368.854,33 3.916.043,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84.415,28 72.609,22
8.743.784,53 13.162.301,01

PASSIVSEITE

30. Sep. 2024 30. Sep. 2023
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.050,00 50.050,00
II. Gewinnvortrag 2.172.077,44 6.313.723,46
III. Jahresüberschuss / (-fehlbetrag) 275.908,72 (4.141.646,02)
2.498.036,16 2.222.127,44
B. Rückstellungen 242.556,70 1.764.120,00
C. Verbindlichkeiten 6.003.191,67 9.176.053,57
davon aus Steuern EURO 225.676,99 (im Vorjahr EURO 312.686,92 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EURO 0,00 (im Vorjahr EURO 0,00 )
8.743.784,53 13.162.301,01

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. OKTOBER 2023 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2024

(Vorjahr zum Vergleich)

2023/2024 2022/2023
EURO EURO
1. Rohergebnis 14.779.445,02 8.815.432,70
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (2.116.973,50) (1.960.483,68)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (317.083,75) (354.459,14)
3. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (104.854,42) (93.942,76)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11.174.615,20) (10.701.543,83)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (660.277,73) (547.897,31)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (51.915,70) 779.244,00
8. Ergebnis nach Steuern 353.724,72 (4.063.650,02)
9. Sonstige Steuern (316,00) (496,00)
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne (77.500,00) (77.500,00)
10. Jahresüberschuss / (-fehlbetrag) 275.908,72 (4.141.646,02)

ANHANG zum 30. September 2024

Bon Mercato GmbH, München

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma "Bon Mercato GmbH" mit Sitz München beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 175594 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Bon Mercato GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und nach vier Jahren als Abgang erfasst (GWG-Sofortabschreibung).

Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren Verkaufspreisen am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken werden mit den entsprechenden Wertkorrekturen berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Kosten- und Preissteigerungen wurden berücksichtigt. Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Währungsumrechnung - Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind, wie vorher dargestellt, umgerechnet. Die Posten des Anlagevermögens sind mit den historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

C. Weitere Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. OKTOBER 2023 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2024

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. Okt. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 30. Sep. 2024
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.063,35 20.417,20 0,00 0,00 174.480,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.313,90 0,00 0,00 0,00 11.313,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.432,96 16.321,22 0,00 0,00 255.754,18
250.746,86 16.321,22 0,00 0,00 267.068,08
404.810,21 36.738,42 0,00 0,00 441.548,63
Wertberichtigung
Stand am 1. Okt. 2023 Zuführung Auflösung Stand am 30. Sep. 2024
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.411,35 60.099,20 0,00 128.510,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.313,90 0,00 0,00 11.313,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.191,96 44.755,22 0,00 219.947,18
186.505,86 44.755,22 0,00 231.261,08
254.917,21 104.854,42 0,00 359.771,63
Restbuchwert
Stand am 30. Sep. 2024 Stand am 30. Sep. 2023
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.970,00 85.652,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.807,00 64.241,00
35.807,00 64.241,00
81.777,00 149.893,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind kurzfristig. In den sonstigen Vermögensgegenständen weisen TEUR 32 (Vj. TEUR 32) eine Laufzeit über einem Jahr auf.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten nachfolgende Beträge:

30. Sep. 2024 30. Sep. 2023
TEUR TEUR
Bonus 14 5
Urlaub 4 0
Jahresabschlusskosten 22 26
ausstehende Rechnungen 21 5
Gewährleistung 130 123
191 159

4. Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag 30. Sep. 2024 30. Sep. 2023 davon Restlaufzeit weniger als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.002 3.002 0 0
5.216 5.216 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.768 1.768 0 0
2.639 2.639 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.233 233 1.000 0
1.321 321 1.000 0
30. Sep. 2024 6.003 5.003 1.000 0
30. Sep. 2023 9.176 8.176 1.000 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Kontokorrentkreditlinien) sind durch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter, Globalzession der bestehenden Forderungen und Sicherungsübereignung des Warenbestands besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist das Darlehen eines stillen Gesellschafters in Höhe von TEUR 1.000 (Vj. TEUR 1.000) ausgewiesen. Das Darlehen ist am 31. Dezember 2026 fällig.

D. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 83 (Vj. TEUR 68) periodenfremde Erträge enthalten.

2. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 11) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 0 (Vj. TEUR 1) sowie Aufwendungen aus Forderungsverlusten von TEUR 1 (Vj. TEUR 15) enthalten.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Zinsaufwand sind Zinsen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 9) gegenüber einem Gesellschafter enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmerzahlen

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 36 (Vj. 39) Angestellte beschäftigt.

2. Organe der Gesellschaft

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

Raoul Uwe Braun (Geschäftsführer)

Dr. Manfred Strohmayer (Geschäftsführer)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angaben bezüglich der Gebühren des Abschlussprüfers.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss von TEUR 276 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 6. Dezember 2024

Raoul Uwe Braun, Geschäftsführer

Dr. Manfred Strohmayer, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Organisatorische Struktur

3. Produkt- und Markenentwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Chancen- und Risikobericht

IV. Prognosebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Bon Mercato GmbH mit Sitz in München wurde im Februar 2004 als klassisches Handelsunternehmen gegründet und steht heute für eine erfolgreiche Handelsgesellschaft, die national und international sowohl im B2C- als auch im B2B-Geschäft aktiv ist.

Die originären Geschäftsfelder Import und Export wurden um wesentliche Business-Bereiche ergänzt: die Entwicklung, Konzeption und Modifikation neuer innovativer Produkte und Produktlinien, deren Produktion an ausgewählten Produktionsstandorten, den Aufbau und die Inszenierung von Markenwelten sowie den Omnichannelvertrieb über Online und TV.

2. Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der Bon Mercato GmbH gliedern sich nach Vertriebswegen in die Bereiche Onlinehandel und Großhandel sowie nach Produktkategorien in die zwei Bereiche Haus/Garten/Freizeit und Uhren/Uhrenbeweger.

Der Onlinehandel wird national mit eigenen Onlineshops, insbesondere Brast24.de, sowie national und international auf Onlineplattformen, insbesondere Amazon, Ebay und Otto.de, auf Preisvergleichsportalen wie IDEALO und CHECK24 sowie auf privaten Shoppingclubs betrieben und umfasst schwerpunktmäßig den Produktbereich Haus/Garten/Freizeit mit eigenen Handelsmarken, insbesondere der Marke BRAST.

Der Großhandel wendet sich schwerpunktmäßig an Handelsunternehmen aus dem Bereich Teleshopping in Deutschland und der Schweiz und umfasst im Wesentlichen die Produktbereiche Uhren/Uhrenbeweger mit derzeit fünf eigenen Uhrenmarken.

3. Produkt- und Markenentwicklung

Unsere eigene Development-Abteilung scannt den Markt, um Trends und Entwicklungen zu identifizieren. Eines unserer Erfolgsrezepte sind kurze Reaktionszeiten in der Optimierung und Umsetzung, um dem Wettbewerb den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Kluge und innovative Modifikationen sorgen für einen Mehrwert, der in zunehmend dichter werdenden Produkt-Portfolios und in hart umkämpften Nischenmärkten den Erfolg ausmacht. Unser Netzwerk an verbundenen Produktionsstätten hilft uns dabei, jeden einzelnen Schritt in der Herstellung nach unseren Wünschen und Vorstellungen zu realisieren.

Die Produkt- und Markenkonzepte werden zusätzlich durch die Eintragung der Markenrechte sowie mit Exklusivitätsvereinbarungen mit den Herstellbetrieben abgesichert. Derzeit besitzt die Bon Mercato GmbH 12 eingetragene Marken, von denen aktuell sechs genutzt werden, sowie Exklusivitätsvereinbarungen mit den Hauptlieferanten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den starken Wachstumsraten in den Coronajahren, einem einmaligen Umsatzverlust in 2022 und einer Stagnation in 2023 wird in 2024 wieder mit einem Umsatzwachstum im deutschen Onlinehandel gerechnet.

Quelle: HDE Online-Monitor 2024

Überdies zeigt das leichte Umatzplus aus 2023 sowie der erwartete Umsatzanstieg in 2024 eine insgesamt robuste Marktentwicklung, die deutlich über dem Niveau des Vor-Coronajahres 2019 liegt.

Quelle: BEVH 2024

Die Entwicklung in den einezlnen Branchen war auch in 2023 noch sehr unterschiedlich. Während im Bereich Heimwerken und Garten nochmals ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen war, weist das Segment Freizeit & Hobby ein Wachstum von 2,1% auf.

Quelle: HDE Online-Monitor 2024

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Onlinehandel sowie im Teleshopping ist die Bon Mercato GmbH seit 20 Jahren erfolgreich am Markt für Konsumgüter tätig.

Das Geschäftsjahr 2023/24 war dadurch geprägt, dass das Konsumklima durch die noch anhaltende Inflation zunächst noch verhalten war. Steigende Lohnerwartungen und sinkende Inflationswerte führten ab April zu einer deutlichen Verbesserung des Konsumklimas.

Quelle: STATISTA 2024

Ausgehend von einem Konsolidierungskurs lag der Fokus auf einer punktuellen Sortimentsbereinigung, verbunden mit dem Ausbau ausgewählter Warengruppen.

Die unvorhersehbaren Frachtkostensteigerungen aufgrund der Bedrohung der Schifffahrtsrouten durch Huti-Rebellen führten insbesondere im zweiten Geschäftsquartal zu erhöhten Bezugsnebenkosten. Diese konnten aber durch Preissteigerungen sowie einer deutlichen Erhöhung der Absatzmenge kompensiert werden, was sich allerdings in einem leicht erhöhten Wareneinsatz widerspiegelt.

Gleichzeitig wurden nicht lukrative Vertriebswege eingestellt und Kosteneinsparungen insbesondere bei den Lagerkosten durch die Auflösung von zusätzlichen Aussenlägern realisiert.

a) Ertragslage

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 37.597 33.969 +3.628
EBIT 1.066 -4.295 +5.361
Jahresergebnis 276 -4.142 +4.418

Die Bon Mercato GmbH erwirtschaftete in dem Berichtszeitraum mit 37.597 TEUR einen um ca. 11% höheren Umsatz als im vorangegangenen Geschäftsjahr.

Trotz des Anstiegs der Umsatzerlöse lag der Wareneinsatz mit 22.932 TEUR deutlich unter dem Vorjahr. Ausserplanmäßig hohe Frachtkosten durch die Situation am Suezkanal haben den Rohertrag belastet.

Die Personalaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 2.434 TEUR weitgehend auf Plan.

Das Jahresergebnis weist nach zwei Verlustjahren nun wieder ein positives Ergebnis von 276 TEUR nach Steuern auf.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich mit Eigen- und Fremdkapital. Das Eigenkapital erhöht sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 2.498 TEUR. Die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Darlehen Stiller Gesellschafter beträgt 40%. Der Bestand konnte durch einen konsequenten unterjährigen Abbau um weitere 1.452 TEUR gesenkt werden. Die Bilanzsumme wurde gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel gesenkt werden.

Zum Stichtag bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.002 TEUR. Diese konnten um ca. 42% gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen in Form einer typischen stillen Beteiligung über 1.000 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 1.767 TEUR.

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der kurzfristige Kapitalbedarf lag unter dem von den beteiligten Banken eingeräumten Kreditrahmen. Eine mittelfristige Finanzierung mit einer Laufzeit bis Oktober 2026 wird von den beteiligten Banken einvernehmlich getragen.

Der vereinfacht ermittelte Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 381. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien konnten im laufenden Geschäftsjahr die notwendigen Warenbeschaffungen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten 30.09.2024 Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 82 150 -68 -45%
Vorräte 7.029 8.481 -1.452 -17%
Kurzfristiges Vermögen 1.180 542 +638 +117%
liquide Mittel 369 3.916 -3.547 -91%
Bilanzsumme 8.744 13.162 -4.418 -34%

Für die Reduzierung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen der Abbau der Vorräte sowie die Reduzierung der liquiden Mittel verantwortlich.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Vorjahr verdoppelt.

Das Onlinegeschäft beruht ausschließlich auf Vorkasse, wobei die Erlöse durch die Zahlungsabwicklung der Onlineplattformen zeitverzögert erfolgt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Deckungsbeitrag und

Betriebsergebnis (EBIT).

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Deckungsbeitrag je Profitcenter (PC) heran.

Für das jeweils folgende Geschäftsjahr wird eine Erfolgs- und Liquiditätsplanung erstellt. Der Bedarf an kurzfristigen Geldmitteln wird über verschiedene Hausbanken abgedeckt.

Aus der Finanzbuchhaltung wird monatlich eine Erfolgsrechnung erstellt. Eine 13 Wochen-Liquiditätsplanung wir monatlich rollierend erstellt.

Die Überwachung und Steuerung des Warenbestandes erfolgt über ein Warenwirtschaftssystem.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung spiegelt die Notwendigkeit einer Konsolidierung aufgrund von unvorhersehbaren politischen und volkswirtschaftlichen Ereignissen wider. Dieser Entwicklung hat das Management durch vielfältige Maßnahmen Rechnung getragen, um nach dem diesjährigen Turnaround einen langfrisitig erfolgreichen Geschäftsverlauf sicherzustellen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch die im Onlinehandel übliche Vorkasse sind hier keine Zahlungsausfälle zu erwarten. Währungsrisiken beim Einkauf der Ware im Ausland werden durch auftragsbezogene Devisentermingeschäfte in US Dollar abgesichert.

Die Lage der Gesellschaft stellt eine stabile Grundlage für eine positive Entwicklung in den nächsten Jahren dar.

III. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Lieferantenrisiko

Auf Lieferantenseite ist von einem geringen Risiko auszugehen, da stabile und langfristige Beziehungen vorhanden sind. Des Weiteren bestehen mit wichtigen Lieferanten Exklusivitätsvereinbarungen.

Die Warenversorgung aus China ist für das kommende Geschäftsjahr gesichert.

Währungsrisiken

Währungsrisiken sind im internationalen Handel grundsätzlich zu beachten. Diese können aber durch auftragsbezogene Devisentermingeschäfte eingegrenzt werden.

Liquiditätsrisiken

Ein Risiko stellt der bei steigender Umsatzerwartung zunehmende Liquiditätsbedarf dar. Dieser wird durch eine langfristige Bedarfsplanung sowie entsprechende Anpassungen der Kreditverträge mit unseren Hausbanken abgesichert.

Konkurrenzrisiken

Das Risiko neu handelnder Akteure ist immer gegeben. Aber durch die permanente Marktbeobachtung und die langen Vorläufe der Produktbeschaffung ist nicht von Überraschungen auf dem Konkurrenzmakt auszugehen. Außerdem bestehen bei unternehmenswichtigen Produkten Exklusivitätsvereinbarungen.

Kostenrisiken

Bei relevaten Dienstleistern (Seefrachten, Paketdienstleister und Onlineplattformen) besteht grundsätzlich das Risiko von Preiserhöhungen.

Die Risiken im Bereich Seefrachten und Paketdienstleister werden sowohl durch langfristige Verträge, als auch durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Dienstleistern minimiert.

Das Risiko der Erhöhung von Verkaufsprovisionen wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit den Plattformen minimiert. Zusätzlich vergrößern wir den Umsatzanteil unseres eigenen Webshops.

Allerdings ist zu erwarten, dass aufgrund der aktuellen Inflationsentwicklung weitere Kostensteigerungen eintreten können.

Politische Risiken

Die aktuellen politischen Entwicklungen aufgrund des Ukraine-Krieges und der Kriegshandlungen in Israel/Palästina sowie eines möglichen Konfliktes mit dem Iran sind schwer abzusehen. Grundsätzlich sind wir weder durch Lieferbeziehungen noch durch hohe Energiepreise oder durch Embargoregelungen unmittelbar betroffen. Allgemeine gesellschaftspolitische Entwicklungen werden genau beobachtet und situativ bewertet.

Chancen aus operativer Tätigkeit

Sortimentschancen

Eine Erweiterung des bestehenden Sortiments stellt eine Chance dar, da der Erfolg recht präzise eingeschätzt werden kann.

Chancen neuer Produktkategorien

Neue vielversprechende Produktkategorien bieten weiteres Wachstumspotenzial, da sie mit der bereits bestehenden Infrastruktur abgebildet werden können. Insbesondere innovative Produkte bei den Whirlpools weisen ein sehr hohes Wachstumspotenzial auf. Um die saisonale Abhängigkeit weiter zu verringern werden im kommenden Geschäftsjahr erstmalig neue Warengruppen eingeführt, die einen ganzjährigen Umsatz erwarten lassen.

Stärkung des Onlineshops

Mit der Softwareumstellung unseres Onlineshops ist es uns möglich, deutlich performanter zu agieren. Darüber hinaus zeigt der gezielte Einsatz von Onlinewerbung bereits eindrucksvolle Ergebnisse.

Chancen Auslandsaktivitäten

Wir erwarten uns von dem Vertrieb erfolgreicher Produkte im europäischen Ausland ebenfalls ein erhebliches Wachstumspotenzial. Gerade eingeführte und erfolgreiche Produkte und Warengruppen lassen sich im europäischen Umfeld bei gleichbleibender Vertriebsart gut vermarkten. Der Auslandsmarkt Frankreich hat dies bestätigt.

Chancen Skaleneffekte

Chancen entstehen auch bei Skaleneffekten, die sich mit gleichbleibendem oder nur geringfügig erhöhtem Personal abdecken lassen.

Zusammenfassend bietet der Onlinemarkt viele Wachstumschancen, dem vergleichsweise wenige Risiken entgegenstehen.

IV. Prognosebericht

Die zukünftige Entwicklung der Bon Mercato GmbH im Inland wird durch eine Erweiterung der Sortimente und eine Konsolidierung der Vertriebswege geprägt sein.

Konkret werden die bestehenden Sortimente im Bereich Haus/Garten/Freizeit sukzessive ausgebaut und um neue Produkte erweitert. Desweiteren werden in vorsichtigem Maße auch die Kategorien erweitert, insbesondere im Bereich Heimtextil.

Zusätzlich werden im kommenden Jahr die Vertriebsaktivitäten auf die wesentlichen Vetriebsplattformen konzentriert. Ein zusätzlicher Focus liegt im weiteren Ausbau unseres Onlineshops.

International sollen weitere europäische Onlinemärkte zunächst nicht bearbeitet werden, da die Erschließung neuer Länder eine Investmentphase voraussetzt, die wir derzeit nicht leisten wollen. Bestehende internationale Märkte werden vom Sales Team der deutschen Märkte mitbetreut.

Da der Abbau des Lagerbestandes und die damit einhergehende Kapitalbindung im Geschäftsjahr 2023/2024 weitestgehend abgeschlossen wurde, besteht kein erhöhter Kapitalbedarf. Derzeit liegt ein Finanzierungsrahmen bis Ende Oktober 2026 vor.

Durch die durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen und dem Abbau des Warenlagers haben wir die Konsolidierungsphase abgeschlossen und erwarten für das kommende Geschäftsjahr eine deutlich positive Entwicklung.

Aufgrund der stabilen Nachfragesituation sowie der Einführung neuer Produkte und Produktgruppen liegt unsere Umsatzerwartung für das kommende Geschäftsjahr bei ca. 46.000 TEUR und einem EBIT von ca. 2.300 TEUR.

Grundsätzlich erwarten wir eine deutlich positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft.

 

München, im Dezember 2024

Dr. Manfred Strohmayer

Raoul Uwe Braun

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