Bauträger für Wohngebäude
ARDO GmbHLiquidiert
Pempelfurtstraße 1, 40880 Ratingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ARDO NV | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARDO GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ARDO GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARDO GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 13. April 2023 Ernst
& Young GmbH
Rees, Wirtschaftsprüfer Segbert, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. Juni 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
Anhang für das Geschäftsjahr von 01.07.2021 bis 30.06.2022I. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag erstmalig die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB auf und gilt damit im Geschäftsjahr als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Annahme der Unternehmensfortführung § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung (G u V-Rechnung) ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von ARDO-Tiefkühlprodukten, die von verbundenen Unternehmen bezogen werden, sowie andere Tiefkühlprodukte. Die Erzeugnisse werden in Deutschland und im europäischen Ausland vertrieben, vorwiegend als Handelsmarken, aber auch unter der Eigenmarke "Ardo". III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen erfolgten entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 2-5 Jahren bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie 3-10 Jahren bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Bei Zugängen des Geschäftsjahres wurden die Abschreibungen linear pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert von unter EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Es handelt sich im Wesentlichen um unterwegs befindliche Ware. Grundsätzlich werden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert vorgenommen, wenn der Marktpreis niedriger ist als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Forderungen werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bzw. den Anschaffungskosten aktiviert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter in der Anlage zum Anhang dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im Geschäftsjahr 2004 wurde erstmals mit einem Factoring - Unternehmen eine Forderungsabtretung bestimmter fälliger Kundenforderungen vereinbart. Da der Forderungskäufer das Ausfallrisiko trägt, werden die verkauften Forderungen mit Ausnahme einer vereinbarten Sicherheitsleistung von 10% nicht in der Bilanz ausgewiesen. Darüber hinaus wurde ein Mehrländer-Factoring-Konsortialvertrag zwischen KBC Commercial Finance NV und mehreren Unternehmen der Ardo-Gruppe abgeschlossen. ARDO GmbH ist mit zusätzlicher Ländervereinbarung in diesen Vertag eingeschlossen. Zum Bilanzstichtag wurden von Ardo Forderungen in Höhe von TEUR 9.136 entsprechend dieser Vereinbarung über den Factorgeber KBC Commercial Finance NV an die ARDO Foods NV ausgekehrt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.014 (Vorjahr: TEUR 13.638) betreffen mit TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 49) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Schwestergesellschaften, mit TEUR 14.544 (Vorjahr: TEUR 13.549) Darlehensforderungen gegenüber der Ardo Foods NV und mit TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 40) die Gesellschafterin Ardo N.V, Ardooie/Belgien. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Darlehensforderung ist unbefristet. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind geleistete Kautionen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 41) enthalten mit einer Restlaufzeit, von größer einem Jahr. Die weiteren sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Rückstellungen entfallen TEUR 2.629 (Vorjahr: TEUR 2.135) auf Rückvergütungen bzw. Werbekostenzuschüsse an Kunden, Intercompany Rückstellungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.187) und TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 264) auf übrige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.636 (Vorjahr: TEUR 10.781) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Hiervon entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) auf die Gesellschafterin Ardo N.V., Ardooie/Belgien. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 829 (Vorjahr: TEUR 368) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Davon entfallen TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 282) auf Steuern und TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 80) auf Rückvergütungen bzw. Werbekostenzuschüsse an Kunden. Die Umsatzerlöse betragen TEUR 89.425 (Vorjahr: TEUR 86.573). Hierin enthalten sind Umsatzerlöse aus Warenverkäufen in Höhe von TEUR 88.821 (Vorjahr: TEUR 86.036). Diese wurden zu 84,1 % (Vorjahr: 78,7%) im Inland und zu 15,9% (Vorjahr: 21,3%) im Ausland erzielt. Die übrigen Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 451 (Vorjahr: TEUR 403) Kostenumlagen und mit TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 134) sonstigen Leistungsbeziehungen, die vollständig im Inland erzielt wurden. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 242 (Vorjahr: TEUR 269) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 22) enthalten. Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 167). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB bestehen zum Bilanzstichtag aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 275 und aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3. Davon entfallen TEUR 171 auf den Zeitraum 01.07.2022 - 30.06.2023 sowie TEUR 107 auf die Folgejahre bis 2024. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Während des Geschäftsjahres gehörten der Geschäftsführung die folgenden Herren an: Jan Haspeslagh, Ardooie/Belgien, Group General Director bei Ardo Holding N.V. Tijl Goens, Adinkerke/Belgien, Regional Director Benelux & Germany bei Ardo Holding N.V. Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Prüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Wirtschaftsjahr 2021/2022 beträgt TEUR 25 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 30. Juni 2022 in Höhe von EUR 947.932,17 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Über die Ardo N.V., Ardooie/Belgien, die sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält, gehört unsere Gesellschaft zum Konzern der Riward Sàrl, Luxemburg/Luxemburg. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Riward Sàrl, Luxemburg/Luxemburg, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen dieser Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht nach § 285 Nr. 33 HGB Wesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag sind zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt.
Ratingen, den 5. April 2023 ARDO GmbH Die Geschäftsführung Jan Haspeslagh Tijl Goens Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis 30.06.2022A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die ARDO GmbH ist ein Handelsunternehmen der Tiefkühlbranche und gehört seit 1995 zum ARDO Konzern. Als Tochtergesellschaft der Ardo N.V., Ardooie, Belgien, ist die ARDO GmbH zuständig für den Verkauf der Produkte der ARDO-Gruppe in Deutschland und kundenbedingt auch in Europa. Die ARDO-Gruppe hat 20 Betriebseinheiten in 9 Ländern und baut etwa 90 Pflanzensorten an. Dabei erzielt ARDO jährlich 1,2 Milliarden Umsatz mit einem Volumen von etwa 947.000 Tonnen. Die ARDO-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 4.000 Mitarbeiter und arbeitet auf etwa 50.000 Hektar mit 3.500 Erzeugern zusammen. Dabei entwickelt die ARDO-Gruppe nachhaltige, landwirtschaftliche Produktionsmethoden im Rahmen des MIMOSA-Programms (Minimum Input, Maximum Output, Sustainable Agriculture), also nachhaltige Landwirtschaft mit minimalen Auswirkungen und maximalem Ertrag. Die ARDO-Gruppe vertreibt eine Vielfalt von Tiefkühlgemüsen, Gemüsemischungen, Gemüsezubereitungen, Früchten und Kräutern. Mit der Entwicklung und Produktion von Produkten sowohl unter der Marke ARDO als auch unter Kundenmarken (Private Label), ist die ARDO-Gruppe starker Partner des Handels und der Industrie. Der ARDO Konzern produziert seine Produkte in eigenen Werken in ganz Europa. An jedem Standort sind New Product Development Teams (NPD) im Einsatz, um eine Vielzahl neuer Produkte zu entwickeln und Produktionsverfahren zu verbessern. Dabei stellen die strengen Richtlinien der Vertragslandwirtschaft die Basis für den hohen Qualitätsanspruch des ARDO Konzerns dar. Neben der genauen Definition des eingesetzten Saatguts für jede Kultur gehören auch die einheitliche Bestimmung der Aussaatzeitpunkte zur Realisierung einer präzisen Ernteplanung und Produktverarbeitung. Darüber hinaus sind in diesen Richtlinien auch alle notwendigen Maßnahmen zur Düngung und zur Pflanzenpflege verbindlich definiert. Gerade auch die Nähe zur verarbeitenden Fabrik trägt entscheidend dazu bei, die optimale Frische der Rohware zu gewährleisten. Die ARDO GmbH betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumen in Ratingen und ist organisatorisch gut vernetzt mit der Muttergesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss umfasst ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis 30.06.2022. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Konjunktur kühlt kräftig ab. Die deutsche Wirtschaft ist nach ersten Angaben des Statistischen Bundesamts trotz Corona-Lockdowns, gestörter Lieferketten und Ausbruch des Ukrainekonflikts mit einem leichten Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in das erste Quartal 2022 gestartet; gegenüber dem Vorquartal stieg das BIP preis- und saisonbereinigt um 0,2%. Des Weiteren ist die Industrieproduktion im März 2022, dem ersten Monat nach Ausbruch des Ukrainekonflikts, bereits deutlich gesunken. Und nicht zuletzt haben sich die meisten Wirtschaftsklimaindikatoren deutlich eingetrübt. Gepaart mit den auch durch vorgenannte Störfaktoren bedingten Inflationsproblemen wurde so die für dieses Frühjahr erwartete Erholung der deutschen Wirtschaft ausgebremst. Stark gestiegene Energiepreise, aber auch andere Rohstoff- und Lebensmittelpreise haben zu einem inflationären Anstieg der Verbraucherpreise geführt. Den Arbeitsmarkt hat das alles bislang nicht belastet, vielmehr hat die Zahl der Erwerbstätigen ebenso wie die der Arbeitslosen inzwischen wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Dazu hat wohl auch beigetragen, dass die Beschäftigung in jenen Branchen, die von den Aufhebungen der Coronabeschränkungen profitierten, ausgeweitet wurde. Der Ukrainekonflikt mit seinen Sanktionen hat zu erheblichen Preissteigerungen und Handelseinschränkungen geführt. Neue Lockdowns in China und vor allem in dessen Seehäfen haben die Lieferkettenprobleme verstärkt und ebenfalls zu dem inflationären Preisanstieg beigetragen. Und diese Preisanstiege auf fast allen Ebenen - im Mai betrug die Inflationsrate auf der Verbraucherstufe 7,9%, auf den vorgelagerten Stufen war sie meist zweistellig - dämpfen die reale Kaufkraft der Konsumierenden und dürften so manches Bauvorhaben erst einmal verhindern, zumal die Zinsen zu steigen begonnen haben. Die durch den Ukrainekonflikt aufgezeigten Abhängigkeiten haben in der Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen und dürften bei manchen Unternehmen tendenziell die Investitionsneigung dämpfen. Positive Impulse kommen in dieser Situation, in der die deutsche Wirtschaft in einen Krisenmodus übergegangen ist, nicht zuletzt von staatlicher Seite, sei es durch finanzielle Unterstützungszahlungen an private Haushalte und Unternehmen oder durch staatliche Konsum- und Investitionsausgaben. Unter all diesen Bedingungen ist die Zunahme des realen BIP nach weitgehender Aufhebung des Corona-Lockdowns, im Laufe des Jahres 2022 allenfalls schwach ausgefallen. Im Einzelnen: Das Bruttoinlandsprodukt ist in 2022 noch um 1,9% gestiegen und soll im kommenden Jahr nur um 0,2% steigen. Der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts ist in 2022 um 0,7% schwächer ausgefallen gegenüber einem Anstieg von 2,6% im Jahr 2021. Damit konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Jahr 2020 zwar etwas erholen; die Wirtschaftsleistung hat das Vorkrisenniveau aber nach wie vor noch nicht wieder erreicht. Die hohen Inflationsraten lassen die realen Einkommen der privaten Haushalte sowie deren Ersparnisse dahinschmelzen und reduzieren ihre Kaufkraft. Die Inflationsrate in 2022 lag bei durchschnittlich 7,9% und wird in 2023 voraussichtlich bei 6,0% gegenüber dem Vorjahr liegen. Der Höhepunkt der Inflationsentwicklung dürfte allerdings überschritten sein, wobei die staatlichen Hilfsmaßnahmen wie die Strom- und Gaspreisbremsen spürbare Entlastungen bringen. Im Jahr 2024 soll sich die Konjunktur allmählich wieder normalisieren. Die Wirtschaftsleistung dürfte mit 1,8% zulegen und die Inflationsrate auf 2,4% sinken. Zur gezielten Stimulierung der Konsumnachfrage hat die Bundesregierung mithilfe verschiedener Instrumente die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte gestärkt. Die Bundesregierung hat angesichts der stark steigenden Preise drei Entlastungspakete auf den Weg gebracht. Allein das dritte Entlastungspaket umfasst rund 65 Milliarden Euro und wird sehr zügig umgesetzt. Dazu kommen Schritte zur Vermeidung schleichender Steuererhöhungen im Zusammenhang mit der Inflation. Mit einem umfassenden Abwehrschirm werden darüber hinaus die steigenden Energiekosten und die schwersten Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen abgefedert. Zu dem Entlastungspaket gehörte insbesondere eine einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro, ein Kinderbonus in Höhe von EUR 100 pro Kind, die Inflationsausgleichsprämie bis zu Euro 3.000 je Arbeitnehmer sowie die Verlängerung des Spitzenausgleiches für energieintensive Unternehmen bei Strom- und Energiesteuern. Der Arbeitsmarkt sollte sich zunächst weiter stabil entwickeln. Steigende Beschäftigung in den von den Corona Beschränkungen befreiten Branchen dürften Beschäftigungsrückgänge in den von den aktuellen Problemen betroffenen Branchen ausgleichen. Insofern ist auch trotz verlangsamten Wachstums nicht mit zunehmender Arbeitslosigkeit zu rechnen. Die Exporte werden bei moderat wachsender Weltwirtschaft zunehmen, werden aber durch die Sanktionen gegenüber Russland und wahrscheinlich auch vorsichtigeres Agieren gegenüber China beeinträchtigt. Als Risikofaktoren diesbezüglich bleiben die Entwicklung der Energiepreise, die nicht zuletzt von der geopolitischen Entwicklung abhängt, und die künftige Lohnentwicklung. Die bisherigen Preissteigerungen sind primär extern verursacht. Geldpolitische Restriktionen helfen dagegen nur bedingt und hätten auch ungewünschte reale Wirkungen. Allerdings steigt der Druck auf die EZB, zumal die US-amerikanische Zentralbank, die Fed, vorgelegt und weitere Zinsanhebungen angekündigt hat. Deutschland gehört im internationalen Vergleich zu den Ländern, die am kraftvollsten auf die Krise reagiert haben. Um die finanziellen Auswirkungen der stark gestiegenen Energiekosten für die Menschen und die Wirtschaft abzumildern, hat die Bundesregierung 2022 insgesamt drei Entlastungspakete im Gesamtvolumen von rund 200 Milliarden auf den Weg gebracht. Mit dem Abbau der sogenannten kalten Progression werden Bürgerinnen und Bürger auch vor inflationsbedingt höherer Besteuerung geschützt. Ein wirtschaftlicher Abwehrschirm der Bundesregierung gegen die Folgen des russischen Angriffskrieges soll darüber hinaus die steigenden Energiekosten und die schwersten Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen abfedern. Hinzu kommt ein gesondertes Maßnahmenpaket, das von den Sanktionen oder dem Kriegsgeschehen betroffene Unternehmen unterstützt. Vordringlichste Prioritäten des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets sind die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Stabilisierung der Wirtschaft. Darüber hinaus enthalten die Programme insbesondere auch Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur und Stärkung von Zukunftsinvestitionen, um anstehende Herausforderungen wie den Klimawandel, die Digitalisierung und den demografischen Wandel entschlossen anzugehen. Die wirtschaftliche Entwicklung in 2023 wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von dem Ukrainekonflikt beeinflusst werden. Viele Faktoren verändern die Situation in der Landwirtschaft und der Lebensmittelwirtschaft. Die Kosten für Energie, Düngemittel und Futtermittel sind stark gestiegen, Arbeitskräftemangel und Mindestlohn verteuern die Personalkosten. Bereits im Juli 2021 setzte der erste Preisschub bei Lebensmitteln ein, der sich bis heute Monat für Monat fortsetzt. Wie stark die Energie- und Nahrungsmittelpreise die Gesamtteuerungsrate beeinflussen, zeigt die Inflationsrate dieser: Die Inflationsrate der Energiepreise liegt bei +20,3% und die Inflationsrate der Nahrungsmittelpreise bei +20,4% im Dezember 2022 gegenüber dem Dezember 2021. Im Jahr 2022 stiegen die Verbraucherpreise für Gemüse gegenüber dem Vorjahr um rund 10,7% und die Preise für Obst um rund 3,0%. (Quelle: Die oben genannten Daten ergeben sich aus:
2. Entwicklung des Marktes für Tiefkühlkost Die endgültigen Marktdaten des Deutschen Tiefkühlinstitutes für das Jahr 2021 lagen bei Erstellung des Lageberichtes vor. Aufgrund des abweichenden Wirtschaftsjahres wird zunächst auf die Entwicklung für das Jahr 2021 eingegangen und anschließend auf die des Jahres 2022. Am Ende gehen wir auf die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Marktsituation ein. Entwicklung 2021 Der Absatz von TK-Produkten (TK = Tiefkühlkost) in Deutschland verzeichnete 2021 einen deutlichen Zuwachs von 3,1%. Der Pro-Kopf-Verbrauch von TK stieg 2021 wieder um 1,3 Kilogramm auf 46,1 Kilogramm an. In den privaten Haushalten wurden im Durchschnitt 92,3 Kilogramm (2020: 89,8 Kilogramm) tiefgekühlte Lebensmittel verzehrt. Das entspricht einem Zuwachs von 2,5 Kilogramm pro Haushalt. Der positive Trend ist beachtenswert, auch weil sich im letzten Jahr sowohl die Bevölkerungszahl als auch die Zahl der Haushalte erhöht haben. Nach dem starken pandemiebedingten Einbruch im Vorjahr fand die TK-Branche wieder in die Erfolgsspur zurück. Die TK-Branche konnte im 2. Corona-Jahr 2021 die Tiefkühlabsätze im Handel auf hohem Niveau stabilisieren, im Außer-Haus-Markt wurden wichtige Fortschritte gemacht, aber es konnte noch längst nicht an die Erfolgszeiten vor der Pandemie angeknüpft werden. Der zarte Aufschwung im Außer-Haus-Markt benötigt 2022 eine Verstetigung, um die Einbußen aus 2020 wieder wettzumachen. Die TK-Branche kann 2021 positiv verbuchen, dass die zum Teil neu gewonnenen Kunden dauerhaft von TK überzeugt werden konnten. Das stimmt positiv für die Zukunft. Die Absatzmenge an Tiefkühllebensmitteln ist 2021 nach Berechnungen des Deutschen Tiefkühlinstitutes auf 3,77 Mio. Tonnen (3,66 Mio. Tonnen in 2020) gestiegen. Die Angaben umfassen den Absatz tiefgekühlter Produkte im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), bei den Heimdiensten und im Außer-Haus-Markt (AHM). Der Umsatz mit Tiefkühlprodukten in Deutschland zeigt 2021 einen Anstieg von 5,3% auf 15,9 Mrd. Euro (15,1 Mrd. Euro in 2020). 1) Entwicklung 2022 Die Inflation macht sich zunehmend stärker in den Portemonnaies bemerkbar: Die Menschen in Deutschland konsumieren immer preisbewusster. Günstige Preise sind für 54% der Verbraucher und Verbraucherinnen beim Einkauf deutlich wichtiger geworden. Die gestiegene Preissensibilität zeigt sich auch in einem geänderten Einkaufsverhalten: 57% an, häufiger als zuvor Sonderangebote zu kaufen, 30% besuchen öfter den Discounter, 27% greifen verstärkt zu Lebensmitteln mit ablaufendem Haltbarkeitsdatum und knapp jeder Fünfte (24%) wählt häufiger Handelsmarken. 12% entscheiden sich öfter für Tiefkühlprodukte. Konsumausgaben werden eingeschränkt. 30% der Befragten, darunter vor allem Jüngere zwischen 18 und 39 Jahren, planen, sich beim Lebensmitteleinkauf einzuschränken. Jeder Dritte (35%) möchte dies sogar (sehr) stark tun. Auch bei anderen Konsumausgaben wollen die Menschen in Deutschland sparen: 58% planen weniger Besuche in der Gastronomie, 53% wollen weniger Kleidung kaufen, 47% weniger für Urlaub ausgeben. 44% der Befragten gaben an, bei Freizeit und Hobby sparen zu wollen. Nur rund jeder Fünfte (21%) plant überhaupt keine Einschränkungen. 2) Sorgen bereiten den Herstellern weiterhin vor allem die pandemische Entwicklung, steigende Rohstoffpreise und steigende Logistikkosten aufgrund von Ernteausfällen und Fahrermangel. Aufgrund der negativen Entwicklung bei den Tiefkühlprodukten bleibt die Marktsituation schwierig. Klimabedingte Ernteverzögerungen und daraus resultierende begrenzte Produktionsmengen führen in Europa und Übersee weiterhin zu Lieferengpässen. Auch der stetig steigende Wettbewerbsdruck durch preisaggressive Angebote fördert den Anstieg bei den Kunden-Rabattkonditionen kontinuierlich. Im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes zum 30.06.2022 lagen die Zahlen des Deutschen Tiefkühlinstitutes für 2022 noch nicht vor, daher kann zu den Zahlen 2022 noch keine Auskunft erteilt werden. Quellen :
1) Deutsches Tiefkühlinstitut: COOL FACTS
Tiefkühlmarkt Zahlen Daten Fakten, Ausgabe Mai 2022;
www.tiefkuehlkost.de
3. Ertragslage Der Jahresüberschuss erhöhte sich von TEUR 15 im Vorjahr um TEUR 933 auf TEUR 948 im laufenden Geschäftsjahr. Bedingt durch bundesweite pandemische Lockerungen erhöhte sich der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 2.852 (+3,3%) auf EUR 89,4 Mio. (Vorjahr: EUR 86,6 Mio.) Der Materialaufwand erhöhte sich dadurch um TEUR 1.667 (2,0%) von EUR 83,1 Mio. im Geschäftsjahr 2020/2021 auf EUR 84,7 Mio. im Geschäftsjahr 2021/2022. Der Rohertrag im Geschäftsjahr 2021/2022 lag bei TEUR 4.702 und stieg um TEUR 1.185 gegenüber TEUR 3.517 im Vorjahr an. Die Personalkosten zeigen einen Rückgang um TEUR 174 auf TEUR 1.798 im Geschäftsjahr 2021/2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/2021 um TEUR 75 auf TEUR 1.913 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Vertriebskosten zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern ist im laufenden Geschäftsjahr aus den vorgenannten Gründen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.265 auf TEUR 1.334 angestiegen. Nach Abzug von Steuern verblieb im laufenden Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 948, der um TEUR 933 über dem Jahresüberschuss im Vorjahr (TEUR 15) lag. Das geplante Ergebnis aus dem operativen Geschäft für das Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von TEUR 950 konnte nahezu erreicht werden. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur weist einen Anstieg der Bilanzsumme zum 30.06.2022 gegenüber dem 30.06.2021 von TEUR 2.726 auf. Die nachstehende Gegenüberstellung zeigt die Veränderungen der Vermögens- und Kapitalseite zum 30.06.2022 gegenüber dem 30.06.2021:
Das Eigenkapital hat sich ergebnis- und ausschüttungsbedingt von TEUR 3.680 (EK-Quote 19,7%) zum 30.06.2021 um TEUR 52 auf TEUR 3.628 (EK-Quote 16,9%) zum 30.06.2022 vermindert. Die ARDO GmbH hat auch im aktuellen Finanzjahr Investitionen und Finanzierungen über den Cashflow des laufenden Geschäftsbetriebes finanziert. Corona bedingte Fördermittel oder Kurzarbeitergeld hat ARDO im Finanzjahr 2021/2022 nicht in Anspruch nehmen müssen. Zur Reduzierung der Forderungsreichweite trägt ein seit 2004 bestehender Factoringvertrag mit der Markant Finanz AG, Basel/Schweiz, sowie ein neu abgeschlossener Factoringvertrag mit der KBC Commercial Finance NV, Brüssel/Belgien, bei. Die durchschnittliche Debitoren - Laufzeit liegt mit 6 Tagen auf Vorjahresniveau. Die liquiden Mittel zum 30.06.2022 in Höhe von TEUR 712 liegen mit TEUR 177 über denen zum 30.06.2021. 5. Kennzahlen Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Auf die Darstellung nichtfinanzieller Leistungsindikatoren wird verzichtet, da sie für das Verständnis des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft nicht von wesentlicher Bedeutung sind. 6. Investitionen Die ARDO GmbH tätigte im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 13 im Bereich Messeequipment. 7. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl an den Bilanzstichtagen betrug am 30.06.2022 23 Personen (einschließlich Teilzeitkräfte) gegenüber 25 Personen am 30.06.2021. Die Gesamtaufwendungen für Personal verminderten sich dementsprechend insgesamt von TEUR 1.972 im Vorjahr um TEUR 174 auf TEUR 1.798 im laufenden Geschäftsjahr. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognose- und Risikobericht Trotz der positiven Entwicklung auf dem Tiefkühlmarkt bestehen weiterhin latente Risiken durch weiter steigende Rohstoffkosten, durch steigende Inflation aufgrund der geopolitischen Lage nach Ausbruch des Ukrainekonflikts und durch launische Klimabedingungen. In den letzten fünf Jahren erlebte der Anbausektor ungünstige Wetterbedingungen, die sich stark auf das Wachstum von Gemüse in Europa auswirkten und zu höheren Rohstoffkosten führten. Die Kosten für den Anbau und die Ernte steigen aufgrund der klimatischen Veränderungen stetig an, was zu geringeren Erträgen geführt hat. Die reduzierte Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln und weniger Wirkstoffen in Verbindung mit zusätzlichen Kosten zur Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen machen die Situation noch schwieriger. Seit Ausbruch der COVID-19-Krise stiegen auch die Produktionskosten aufgrund der strengen Durchsetzung der COVID-19-Hygieneprotokolle in den Fabriken. Der Stickstoffpreis ist um mehr als 300% gestiegen, und alle Kosten (Traktoren, Kraftstoff, Arbeitskraft usw.) haben sich drastisch erhöht. Dies geschieht vor dem Hintergrund sehr starker Preissteigerungen für Getreide, Mais, Raps, Sojabohnen usw., wodurch dies für den Landwirt noch tragbar ist. Die Preise für Gemüse sollten natürlich dem gleichen Trend folgen wie die für Getreide, um das Interesse und die Motivation der Landwirte aufrechtzuerhalten. Die Vertragsverhandlungen mit den Landwirten über die Rohstoffe wurden im Frühjahr 2022 abgeschlossen. All dies führt zu beispiellosen Preissteigerungen in diesem Jahr. Die Situation auf den Feldern in Südeuropa wurde die Winterproduktion von Brokkoli stark von Überschwemmungen im Ebro-Tal beeinflusst. Gleichzeitig gab es in Portugal und im südlichen Teil Spaniens in den Monaten November 2021 bis Februar 2022 kaum Niederschlag, und dass vor dem Beginn Trockenperiode. Infolgedessen mussten die Landwirte bereits frühzeitig bewässern, was zu extrem hohen Stromkosten führte bei eh schon niedrigem Grundwasserstand. In verschiedenen Regionen wie Andalusien gelten bereits strenge Beschränkungen für die Wassermengen, die zur Bewässerung zur Verfügung stehen. Die Landwirte müssen daher ihren Anbau anpassen und können weniger Zuckermais oder andere Gemüsepflanzen anbauen, da diese bewässerungsintensiv sind. Diese trockenen Witterungsbedingungen wirkten sich hingegen positiv auf das Einsäen von Erbsen und dicken Bohnen in Südspanien und Portugal aus. Auch im Südwesten Frankreichs hat die Erbsensaat Mitte Februar 2022 unter guten Bedingungen begonnen. In Nordeuropa gab es fast keinen Frost, und Winterpflanzen wie Möhren, Rosenkohl und Lauch wurden mit guter Qualität und gutem Ertrag geerntet. Der im September/ Oktober 2021 gesäte Winterspinat entwickelte sich vielversprechend und konnte im April 2022 problemlos geerntet werden. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie waren deutlich spürbar und führen zu einer volatilen Nachfrage und Angebotssituation. So haben die aufeinanderfolgenden Lockdowns und Beschränkungen zu einem wechselhaften Verkauf bei unseren Kunden in der Gastronomie geführt. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Erzeuger und Exporteure von Getreide, Weizen und Mais, sind bereits spürbar und belasten den Agrarsektor weiter. Die historisch hohen Getreidepreise sind im Wirtschaftsjahr erneut um 50% gestiegen und die Lage ist weiterhin sehr volatil. Russland, der wichtigste Düngemittellieferant für Europa, übte und übt Druck auf die Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit von Düngemitteln aus. Die Stickstoffpreise, die vor der Krise etwa dreimal so hoch waren wie in normalen Zeiten, werden dieser Tendenz sicherlich folgen. Landwirten werden häufig keine Angebote unterbreitet, obwohl die meisten Nutzpflanzen vor der Aussaat stehen. Hinzu kommen die klimatischen Auswirkungen auf bestimmte wichtige Ernten, wodurch die Kosten für Bewässerung, hitzebeständige Saatgutsorten und Düngemittel steigen. Neben diesen klimatischen und geopolitischen Faktoren sieht sich die Agrar- und Lebensmittelindustrie mit weiteren Herausforderungen konfrontiert, z.B. durch die Einschränkungen bei den Transporten und der Beschaffung von Rohstoffen bis hin zu höheren Kosten in der gesamten Wertschöpfungskette. Im Rahmen des ARDO - Programms Mimosa+ (Minimum Impact, Maximum Output, Sustainable Agriculture) unternimmt ARDO weiterhin intensive Bemühungen, die Auswirkungen auf das Klima zu minimieren und die Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen die Herausforderungen des Klimawandels zu machen. Im Rahmen dieser außergewöhnlichen Kombination von Ereignissen unternimmt ARDO Anstrengungen, um gemeinsam mit den Kunden das Gleichgewicht zu gewährleisten. Der Juli 2022 war leider der trockenste Monat, der je in Europa verzeichnet wurde, und im Sommer 2022 wurden Temperaturrekorde gebrochen. Europa litt unter der stärksten Dürre, die je aufgezeichnet wurde. Aufgrund der viel zu geringen Niederschläge seit Anfang des Jahres 2022 war und ist der Wassermangel besorgniserregend. Bewässerung wäre der Schlüssel zum Erfolg, jedoch ist häufig auch hierfür das Wasser zu knapp. Zudem verhängen die Behörden Einschränkungen. ARDO hat solch ein trockenes und heißes Wetter bislang nicht erlebt. Die Kulturpflanzen litten deutlich unter diesen Wetterextremen. Fast alle Regionen sind betroffen. Die genauen Auswirkungen auf die Ernte sind immer noch schwer zu beurteilen, aber der durchschnittliche Erbsenertrag ist in vielen Regionen (Spanien, Vereinigtes Königreich usw.) so niedrig wie nie zuvor. Wir gehen davon aus, dass in Europa mehr als 10% der tiefgefrorenen Erbsen fehlen werden. Die Saison bei den grünen Bohnen ist die bisher schlechteste, was den Ertrag und die Qualität betrifft, da die Vorgaben weniger oder gar keine Bewässerung mehr erlauben. Die Auswirkungen für die Bohnen werden erst vollständig sichtbar sein, wenn die Ernte abgeschlossen ist. Im Süden sind die Pflanzen kürzer als normal, und das Ertragspotential sinkt. Landwirte müssen Prioritäten für die Bewässerung setzen, und ARDO erwartet negative Auswirkungen auf den Ernteertrag bei Brokkoli, aber auch bei Paprika und Zuckermais. Die Situation betrifft nicht nur das Gemüse, sondern auch die Kräuter. Die drei historischen Anbauzonen von ARDO leiden unter den Wetterbedingungen, wodurch ein erheblicher Volumenrückgang erwartet wird. Die Basilikumpflanzen in Südfrankreich haben sich gut entwickelt und versprechen gute Ernteergebnisse. Die Suche nach neuen Anbauregionen in Österreich für Basilikum war im vergangenen Wirtschaftsjahr ergebnislos. Die Wasserknappheit schränkt auch die Anbauflächen mehrerer Herbstkulturen ein (Spinat, Dill, Koriander, Brokkoli). Neben dem Klima haben sich auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Landwirte komplett verändert. Die Preise für Düngemittel (+300%), Kraftstoff (+200%), Bewässerung (+200%) und Getreide steigen signifikant. Alle Ardo-Kontrakt-Landwirte haben sich bereit erklärt, ihre Anbauflächen für Getreide zu vergrößern, da diese weniger risikoreich sind und eine bessere Gewinnspanne bieten. In diesen schwierigen Zeiten wird ARDO eine historische Preiserhöhung und einige Mechanismen Vorschlägen, um die Risiken der Ernten zu decken und unseren Landwirten ein angemessenes Einkommen zu sichern. Der Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels scheint heutzutage die neue Normalität zu sein. Deshalb arbeitet ARDO permanent daran, die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen, unseren Fußabdruck zu hinterfragen (die richtige Kultur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anzubauen), am Wassermanagement zu arbeiten und mehr regenerative Landwirtschaftspraktiken einzuführen. ARDO ist proaktiv und sucht kontinuierlich nach nachhaltigen Lösungen, wie beispielsweise mit dem Mimosa+-Programm. Auch im Jahr 2021/2022 war der Sektor mit einem starken Anstieg der Kosten für Verpackungsmaterialien wie Kunststoffe, Karton und Holz sowie mit einem erneuten Anstieg der Energiekosten konfrontiert. Schließlich führte die weiterhin vorhandene weltweite Verknappung der Containerladungen auch zu einem generellen Kostenanstieg für die Logistik. Fest steht jedoch weiterhin, dass der Anschluss an die neuen Ernten nach wie vor eine große Herausforderung darstellt. Zum einen steht ARDO vor den Herausforderungen jedes Marktes, die stark steigenden Selbstkosten für Rohstoffe, Transport und Energie unter Kontrolle zu halten. Zum anderen können die anhaltende Trockenheit und dadurch verbundene geringere Ernteerträge die Produktionskosten weiter erhöhen. Es wird dadurch deutlich, dass neben den pandemischen Folgen auch die Launen der Natur den Markt erheblich stören und beeinflussen. Geringere Erträge bei stetig steigender Nachfrage durch neue Märkte und Innovationen sorgen dafür, dass ARDOs Produktions- und Lieferabteilungen vor immer zahlreicheren Herausforderungen stehen. ARDO antizipiert Schwankungen durch eine internationale Verteilung der Anbaugebiete in Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark und Österreich. Diese Strategie soll bei jeder Ernte eine konstante Qualität und Quantität garantieren. Darüber hinaus ist auch in 2021/2022 weltweit ein klarer Trend zum vegetarischen und veganen Konsum zu verzeichnen. Dieser sich verändernde Lebensstil trägt zum Verzehr größerer Mengen an Obst und Gemüse bei. Damit in Zusammenhang steht, dass sich die steigende Nachfrage nach biologisch angebautem Obst, Gemüse und Kräutern unvermindert fortsetzt. Beim Biogemüse bringt die unvermindert stetig steigende Nachfrage in allen Ländern und Segmenten die Produktionskapazitäten in Schwierigkeiten, da nicht genügend Anbaugebiete auf Bioproduktion eingestellt sind. Zudem sind wichtige Anbaugebiete, wie Spanien, sehr stark auf den Markt für frische Erzeugnisse ausgerichtet. Für die industrielle Verarbeitung stehen daher nur begrenzte Mengen zur Verfügung. Das daraus resultierende Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage hatte auch in 2022 Preissteigerungen beim Endprodukt zur Folge. Durch fortwährende Investitionen in die Ausweitung der Anbaugebiete in den Bioanbau in Spanien und Kapazitätserweiterungen für die Paprika-, Tomaten- und Brokkoliproduktion in Spanien will ARDO dieses Ungleichgewicht mittelfristig ausgleichen. So hat ARDO auch in 2022 die ökologischen Anbauflächen stetig erweitert, indem bestehende und neue Erzeuger angesprochen wurden, um den Schritt in Richtung ökologischen Anbau zu setzen. Derzeit besteht ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, das zweifellos noch einige Jahre anhalten wird. Wie sich das Konsumverhalten der Verbraucher durch die anhaltende Inflation entwickeln wird, ist nicht absehbar. Durch stete Optimierung der Produktionsprogramme, durch Investitionen in leistungsfähigere Produktionslinien an den Produktionsstandorten und durch Ausweitung unseres Produktsortimentes setzt ARDO alles daran, Produktion und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Gewährleistung der Verfügbarkeit der Produkte ist von größter Bedeutung und neben der Qualität der Produkte bleibt auch in 2023 die größte Herausforderung. In verschiedenen Niederlassungen wurden weiterhin auch in 2021/2022 die Verpackungsanlagen erweitert bzw. optimiert, damit mittelfristig auch die verschiedenen Verpackungseinheiten, wie Doypack, Semi-Doypack, Klotzbodenbeutel, Shelf-Ready-Verpackungen oder Zip-Beutel, erfüllen bzw. bedient werden können. Als Folge der instabilen Wachstumsbedingungen und der Auswirkungen von Corona und Krieg in Europa hat ARDO die Vertragsbesprechungen mit den Kunden für die Ernte 2022/2023 erneut früher als üblich begonnen. Dabei stand auch hier die Verfügbarkeitssicherheit im Vordergrund. Insbesondere die nachteilige Erntesituation der Jahre 2020 bis 2022 mit der Folge von Mindervolumen und begrenzter Verfügbarkeit führte bei den neuen Erntekontrakten mit den Kunden zu weiteren Preiserhöhungen, die von den Kunden akzeptiert wurden. Durch unsere Kundenstruktur bleibt das marktübliche Risiko von Forderungsausfällen nach wie vor gering. Darüber hinaus geht das Ausfallrisiko für Forderungen, die auf der Grundlage der Factoringverträge mit Markant und der KBC Bank verkauft werden, größtenteils auf den Factor über. Im Falle des Wegfalls von Großkontrakten ergäbe sich auch ein Ergebnisrisiko. Dem Risiko entgegenwirkend achten wir auf eine breite Kundenstruktur in den verschiedenen Teilmärkten, auf ein breites variantenreiches Produktsortiment sowie ein gesundes Verhältnis von Eigenmarke zu Kundenmarke. Darüber hinaus arbeiten wir ständig an der guten Qualität unserer Produkte und an der Produkterweiterung. Auch der stetige Anstieg im Bereich der Kundenabzüge birgt ein weiterhin Ergebnisrisiko in sich. Firmenseitig wird alles darangesetzt, durch ständige Überwachung und Nachkalkulationen das Risiko so gering wie möglich zu halten. Organisatorisch, strukturell, technisch und personell sind wir für die Zukunft gut aufgestellt. Darüber hinaus arbeiten wir laufend an der Verbesserung und Anpassung unseres Reporting und nutzen die zeitnahe Auswertung unserer Zahlen positiv für zukünftige Planungen. Die frühzeitige Erkennung und Vermeidung finanzieller Risiken, insbesondere von Ausfall- und Liquiditätsrisiken, erfolgt durch eine kontinuierliche Überwachung der Finanzentwicklung über die EDV-Systeme sowie eine monatliche Kurzauswertung und quartalsweise Berichterstattung. Alle nicht zu den unmittelbaren Tätigkeitsfeldern des Unternehmens gehörenden Risiken, wie z.B. Haftpflicht oder Sachschadenrisiken, übertragen wir soweit möglich auf Dritte. 2. Ausblick und Chancen Der erzielte Umsatz im Geschäftsjahr 2022/2023 liegt bislang über dem Vorjahresniveau. Da die Ernteergebnisse in ganz Europe nahezu identisch schwierig waren, rechnen wir mit einer ähnlichen Ernte- und Produktionsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023. Steigende Rohstoffkosten und Produktionskosten und steigende Verpackungskosten werden Preisanpassungen auch im neuen Geschäftsjahr 2022/2023 notwendig machen. Diese Preiserhöhungen müssen auch bei den Verhandlungen mit Kunden weitestgehend durchgesetzt werden. Neben einer weiterhin seriösen Preisfindung mit den Kunden ist insbesondere die Gewährleistung der Verfügbarkeit unserer Produkte sowie der Ausbau neuer Produkte die größte Herausforderung für das kommende Geschäftsjahr. Die ARDO-Gruppe arbeitet weiterhin an Projekten zur nachhaltigen Optimierung der Bewässerung der Ernteflächen rund um die ARDO - Anbauflächen. Darüber hinaus wird die ARDO Gruppe auch in den kommenden Jahren durch geeignete und mögliche Investitionen in den Klimaschutz, die Digitalisierung und die Erweiterung der vorhandenen Systeme alles daransetzen, den schwierigen Verhältnissen entgegenzuwirken. ARDO GmbH erwartet im Geschäftsjahr 2022/2023 und in 2023/224 ein Ergebnis aus dem operativen Geschäft in Höhe von etwa TEUR 950. Die weiteren finanziellen Leistungsindikatoren werden sich voraussichtlich konstant auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die marktbedingten Unsicherheiten lassen jedoch eine verlässliche respektive seriöse Prognose der Entwicklung in den folgenden Jahren kaum zu.
Ratingen, den 5. April 2023 ARDO GmbH Die Geschäftsführung Jan Haspeslagh Tijl Goens |
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