Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 6745
Eingetragen
28.11.2005
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Gegenstand
Der Import und Export, die Verarbeitung, die Verpackung und der Handel von Naturprodukten, vorwiegend Lebensmittel, sowie damit verbundene Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Stephanus van Bergerem
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stephanus van Bergerem
61479 Glashütten
330.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ECO TERRA GmbH

Eppstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die ECO TERRA GmbH ist im Handelsregister unter HR B 6745, Amtsgericht Königstein im Taunus eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist der Import und Export, die Verarbeitung, die Verpackung und der Handel von Naturprodukten, vorwiegend Lebensmittel sowie damit verbundene Dienstleistungen. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in Eppstein die Verwaltung sowie die Lagerhaltung und die Produktion. Das Unternehmen besteht seit 2005 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 82 Angestellte beschäftigt.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2021 stand der Auf- und Ausbau unseres neuen Bereiches "Unverpackt". Für diesen Bereich wurde im Geschäftsjahr zusätzlich zu den bestehenden Kapazitäten eine weitere Halle angemietet, um das Angebot um ein Pfandbehältersystem zu ergänzen und das Einkaufserlebnis für den Verbraucher somit erheblich zu vereinfachen. Entsprechend dem allgemeinen Trend, hin zu mehr Nachhaltigkeit und steigendem Umweltbewusstsein, bieten wir dem stationären Lebensmitteleinzelhandel eine Plattform an, im wesentlichen Lebensmittel, unverpackt dem Endverbraucher anzubieten und gleichzeitig sämtliche Qualitäts- und Hygieneanforderungen zu erfüllen sowie dies zu dokumentieren.

Die Geschäftsbereiche untergliedern sich in die Bereiche Rohstoffhandel, verarbeitete Produkte für die Industrie sowie Herstellung von Private Label Produkten und dem Bereich "Unverpackt".

Die Gesellschaft besitzt weder Tochtergesellschaften noch andere Beteiligungen.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bio-Lebensmittel erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit. Nach einem Hoch im ersten Corona-Jahr ist der Umsatz mit Bio-Produkten in 2021 weiter um 5,8 Prozent auf 15,87 Milliarden Euro gestiegen. Der Bio-Anteil am Lebensmittelmarkt erhöht sich damit nach vorläufigen Schätzungen von Marktexperten auf 6,8 Prozent.

Diesen Langfristtrend bestätigen auch die Ergebnisse des aktuellen Öko-Barometers, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft regelmäßig in Auftrag gibt: 38 Prozent der Befragten gaben für das Jahr 2021 an, häufig (33 Prozent) oder ausschließlich (5 Prozent) Bio-Produkte zu kaufen. Mit Blick auf die Zukunft schätzen sogar 47 Prozent der Befragten, dass sie häufig (41 Prozent) oder ausschließlich (6 Prozent) Bio-Lebensmittel erwerben werden.

Die Bio-Bestseller waren 2021 Öko-Fleisch, -Pflanzendrinks und -Butter. Bio-Eier legten um weitere 7 % zu und erreichten 17 % Mengenanteil an allen Eierkäufen. Die Warengruppen Bio-Obst und -Gemüse entwickelten sich weniger stark, weil die Warenverfügbarkeit durch Spätfröste und den verregneten Sommer nicht immer ausreichend gegeben war.

Als eine treibende Kraft der starken Bio-Marktentwicklung verbuchte der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ein Umsatzplus mit Öko-Lebensmitteln und -Getränken von 9,1 %. Damit erreichte der LEH im Jahr 2021 einen Bio-Umsatz von insgesamt 9,88 Mrd. € und einen Anteil am Bio-Markt von 62 %. Die Vollsortimenter und die Discounter trugen in ähnlichem Maße zur Marktentwicklung bei. Während die Discounter bei den Frischeprodukten wie Milch oder Gemüse stärker zulegten, war bei den Vollsortimentern und den Drogeriemärkten das Trockensortiment stärker gefragt, wozu etwa Mehl oder Öl gehören. Deutlich gewonnen haben Bio-Markenprodukte. In allen Einkaufsstätten entwickelte sich der Umsatz im Januar und Februar am stärksten und schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte ab.

Die sonstigen Einkaufsstätten, zu denen die Hofläden, der Online-Handel (inkl. Lieferdienste), Wochenmärkte, Bäckereien, Metzgereien und Reformhäuser zählen, konnten mit 2,41 Mrd. € satte 7 % mehr umsetzen. Der Marktanteil dieser Geschäfte blieb mit 15 % stabil. Die Direktverkäufe, ob im Hofladen oder auf Wochenmärkten, rutschten im zweiten Halbjahr 2021 unter das Rekord-Niveau von 2020. Anhaltend hoch waren die Online-Verkäufe von Bio-Lebensmitteln. Hier scheinen sich die geänderten Einkaufsgewohnheiten etabliert zu haben.

Der Umsatz des Naturkostfachhandels legte von 2019 bis 2021 um 13 % zu, das zweite Coronajahr zeigte allerdings eine schwächere Entwicklung als das Boom-Jahr 2020. Insgesamt verkauften die Bio-Fachhändler im Jahr 2021 Bio-Lebensmittel und -Getränke im Wert von 3,58 Mrd. €. Die Bio-Fachgeschäfte erreichten 2021 einen Marktanteil von 23 % und damit zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Das Umsatzwachstum insgesamt resultierte zu 1 bis 2 % aus Preissteigerungen und zu 4 bis 5 % aus größeren Verkaufsmengen. Im zweiten Halbjahr standen höhere Preise bei einigen Produkten wie Fleisch, Geflügel, Eiern, Kartoffeln, Milch, Butter und Speiseöl ins Haus. Grund dafür waren die deutlich gestiegenen Produktionskosten bei vor allem tierischen Produkten. Der Trend dürfte sich 2022 fortsetzen.

Die Entwicklung zum One-Stop-Shopping verstärkte sich - die Kundinnen und Kunden kauften gern möglichst viele Waren in einem gut erreichbaren Geschäft in Wohnortnähe. Davon profitierten die Food-Vollsortimenter des LEH, die dies mit einer größeren Bio-Auswahl ermöglichten. Auch Bio-Supermärkte mit ihrem umfänglichen Warenangebot hatten von dieser während der Pandemie entstanden Gewohnheit einen Vorteil.

Welche Produkte genau als "ökologisch" oder "Bio" beworben werden dürfen, ist gesetzlich reglementiert - so etwa in der EG-Öko-Verordnung der Europäischen Union. Demnach handelt es sich bei Bio-Lebensmitteln um Produkte aus ökologisch betriebener Landwirtschaft. Die Lebensmittel müssen dabei bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehört es etwa, dass die pflanzlichen Produkte aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, diese nicht genetisch modifiziert sind und ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln auskommen. Diese Kriterien gelten auch für das Futtermittel, mit denen Nutztiere wie Schweine oder Rinder versorgt werden. Um das Label "Bio" zu erhalten, müssen Nutztierhalter zudem auf die artgerechte Haltung ihrer Tiere achten - wie etwa eine angemessene Unterbringung der Tiere.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Händler, Veredler und Produzent von Bio-Lebensmitteln, insbesondere Nüssen, ist die ECO TERRA GmbH weltweit tätig; der Vertrieb erfolgt überwiegend in Europa.

Das Geschäftsjahr 2021 stand neben der Pandemie vor allem unter dem Zeichen des Auf- und Ausbaus des neuen Geschäftsbereichs "Unverpackt". Mit diesem Geschäftsbereich ist die ECO TERRA GmbH in der Lage, etablierten Supermarktketten eine Plattform zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe Supermärkte ihre Waren unverpackt dem Endkunden anbieten können. Zusätzlich wurde ein umfangreiches Sortiment für Lebensmittel im Pfandglas entwickelt und als Erweiterung bzw. Ergänzung zu den Unverpackt-Stationen im Markt platziert.

Der Umsatz konnte mit geringfügigen Abstrichen (-3,6 %) auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten werden. Ursache hierfür war insbesondere die sich stetig verfestigende Nachfrage unserer Kunden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich wie folgt dar:

Vermögenslage:

31.12.2021 31.12.2020 Veränderung
T(Euro) % T(Euro) % T(Euro) %
AKTIVA
Immaterielle Vermögensgegenstände 370,0 1,6 299,8 1,4 70,2 23,4
Sachanlagen 11.217,1 49,4 10.085,7 48,5 1.131,4 11,2
Vorräte 7.258,2 32,0 6.593,0 31,7 665,1 10,1
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.714,9 16,4 3.474,7 16,7 240,9 6,9
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18,3 0,1 288,1 1,4 -269,8 -93,6
Rechnungsabgrenzungsposten 137,0 0,6 53,3 0,3 83,8 > 100
Summe Aktiva 22.715,6 100,0 20.794,6 100,0 1.921,0 9,2

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020 Veränderung
T(Euro) % T(Euro) % T(Euro) %
Buchmäßiges Eigenkapital 4.304,8 19,0 3.777,3 18,2 527,5 14,0
Einlagen stiller Gesellschafter 1.490,0 6,6 1.650,0 7,9 -160,0 -9,7
Rückstellungen 503,0 2,2 467,2 2,2 35,7 7,6
Verbindlichkeiten 16.417,8 72,3 14.900,1 71,7 1.517,7 10,2
Summe Passiva 22.715,6 100,0 20.794,6 100,0 1.921,0 9,2

Die Kapitalstruktur und die Vermögenslage des Unternehmens sind auch im Berichtsjahr 2021 unverändert als solide zu bezeichnen. Das Eigenkapital konnte erheblich verbessert werden und zwar um 527,5 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt derzeit 19,0 %.

Der Anteil des Vorratsvermögens liegt mit rund 32,0 % über dem Niveau des Vorjahres, was mit der Ausweitung der Produktionskapazitäten und dem erweiterten Sortiment für Pfandartikel einhergeht.

Der Rohertrag konnte deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden (+ 23,9 %)

Ertragslage:

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T(Euro) % T(Euro) % T(Euro) %
Rohergebnis 7.507,3 100,0 6.058,5 100,0 1.448,8 23,9
Personalaufwand 2.826,4 37,6 2.167,5 35,8 658,8 30,4
Abschreibungen 738,3 9,8 628,9 10,4 109,4 17,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.688,6 35,8 2.579,8 42,6 108,8 4,2
Betriebsergebnis 1.254,1 16,7 682,3 11,3 571,8 83,8
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,5 0,1 0,0 0,0 4,5 0,0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 476,7 6,3 571,9 9,4 -95,2 -16,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 226,8 3,0 39,4 0,6 187,4 >100
Ergebnis nach Steuern 555,0 7,4 71,0 1,2 484,0 >100
Sonstige Steuern 1,9 0,0 2,3 0,0 -0,4 -17,4
Erträge aus Verlustübernahme/abgeführte Gewinne -25,6 -0,3 -28,8 -0,5 3,2 11,1
Jahresüberschuss 527,5 7,0 40,0 0,7 487,6 >100

Das Wachstum steht im Einklang mit dem Branchenwachstum.

Finanzlage:

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 1.266 T€. Mit den Zahlungsmittelflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus Kreditlinien, können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden.

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3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Rohertragsentwicklung,

Betriebsergebnis und Branchenentwicklung

Die Umsatzentwicklung liegt mit -3,6 % leicht unter dem Vorjahr, hingegen der Rohertrag mit 23,9 % über dem Vorjahr liegt. Das Betriebsergebnis konnte dennoch um 83,8 %, trotz der erheblichen Investition in den Personalbereich, die aus dem Aufbau des Geschäftsfeldes "Unverpackt" resultiert, auf 1.254 T€ gesteigert werden.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung entwickelt sich zunehmend positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden, die Erwartungen wurden voll erfüllt. Die Vorjahres-Prognose eines leicht rückläufigen Umsatzes ist eingetreten.

Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Folgejahr 2022 werden sich, aller Voraussicht nach, national wie international aufgrund der jüngsten Ereignisse schwieriger entwickeln als in den Jahren zuvor. Der Markt für Bio-Lebensmittel wird hiervon voraussichtlich in höherem Maße betroffen sein, als der Markt für konventionelle Lebensmittel, da der eingesetzte Inflationsdruck die Verbraucher generell zur Zurückhaltung oder zur Wahl günstigerer Alternativen und damit zum Verzicht auf den Kauf von Bio-Produkten bewegt. Aufgrund unserer diversifizierten Ausrichtung gehen wir aber auch dann davon aus, dass wir unsere Rohertragsquote halten können und somit selbst auf kurzfristige Herausforderungen sinnvoll und zielführend reagieren können.

Unsere Ausrichtung, sowie unsere speziellen Kenntnisse über die Rohstoffe und die Erzeugerländer, aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen, sehen wir als wesentliche Chance nachhaltig am Branchenwachstum teilnehmen zu können. Aufgrund unserer neuen Infrastruktur und durch Verlängerung der Betriebszeiten, sowie Einrichtung eines Zwei-Schicht-Betriebes, sind wir in der Lage die steigende Nachfrage auch weiterhin zu bedienen. Die Komplettierung des Unternehmensbereiches "Unverpackt" um ein einfach zu handhabendes Pfandsystem wird unsere Marktposition weiter festigen und ausbauen.

Für das Jahr 2022 gehen wir von einer gegenüber dem Jahr 2021 gleichbleibenden Rohertragsquote aus. Dies resultiert insbesondere daraus, dass der neue Geschäftsbereich bereits zur Umsatz- und Ertragsentwicklung positiv beitragen wird.

Chancen und Risikobericht

Eine wesentliche Unbekannte stellt wie jedes Jahr die Nussernte dar. Witterungsbedingt kann diese zu teilweise erheblichen Preisschwankungen führen. Ein konkretes zusätzliches Risiko stellen die Auswirkungen der Pandemie sowie die steigenden Energiepreise auf die gesamte Wertschöpfungskette dar. Doch auch regionale und politische Besonderheiten in den Erzeugerländern können zu solchen Preisschwankungen führen.

Darüber hinaus besteht ein Risiko beim Transport. Neben echten Havarieschäden, insbesondere auf dem Transport über See, schlägt sich dies in der zeitlichen Verzögerung nieder. Diese zeitliche Verzögerung kann sich zwar auch im Handelsgeschäft bemerkbar machen, hat jedoch ungleich schwerere Folgen für die laufende Produktion.

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt hineingetragen werden. Hierzu zählen insbesondere Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in den Erzeugerländern, aber auch eine Abkehr vom bisherigen Umgang mit den verschiedenen Bio- und Fairtrade Zertifizierungen. Sollten diese aufgeweicht werden, könnte das bisherige Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Qualität verloren gehen.

Ein weiteres Risiko sehen in den Auswirkungen der Coronakrise sowie des Ukrainekrieges. Durch Corona ist es bereits in einigen Bereichen zu deutlichen verzögerten Lieferfristen sowie Preissteigerungen gekommen. Durch den Ukrainekrieg hat sich diese Situation weiter verschärft und weitet sich zunehmend aus. Insbesondere stark angestiegene Energie- und Kraftstoffkosten führen aktuell zu steigenden Preisen. Alles in allem ist eine langfristige Kalkulation der Kosten und Zeitabläufe durch die Situation zu einer Herausforderung geworden.

Darüber hinaus sehen wir für die Gesellschaft keine unmittelbaren Geschäftsrisiken in den kommenden Jahren. Die Finanzierung der Gesellschaft wird auch im Folgejahr als frei von besonderen Risiken eingeschätzt.

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesem Bericht bzw. in der Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Nach derzeitigen Expertenmeinungen wird der Markt für biologische, nachhaltige Fairtrade Lebensmittel in den kommenden Jahren weiterhin von diesem überproportionalen Wachstumstrend profitieren. Ausschlaggebend hierfür werden nach diesen Einschätzungen folgende Faktoren sein:

1. Steigendes Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung 2. Verstärkte Nachfrage nach fairen- und nachhaltigen Lebensmitteln 3. Wiederholt aufgedeckte Lebensmittelskandale

Aufgrund der hohen Sachkenntnis und der außergewöhnlichen Kontakte in die Erzeugerländer bestehen besondere Chancen im Bereich des Einkaufes. Hierdurch kann insbesondere das Ernterisiko kompensiert werden. Zunehmend kann dieses auch durch unser Engagement in den Erzeugerländern durch Belieferungsrechte kompensiert werden.

Schließlich bietet das nachhaltige Wachstum des Marktes für Bio-Lebensmittel erhöhte Perspektiven. Hiervon konnte die Gesellschaft bereits in der Vergangenheit erheblich profitieren.

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr zwar leicht aber nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsleitung mit der Ausweitung der Produktions- und Lagerstätten und deren Integration in die bestehende Infrastruktur gut.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Eppstein, Oktober 2023

Gez. Dipl.-Ing. Stephanus van Bergerem, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 11.587.054,97 10.385.435,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 369.974,60 299.765,60
II. Sachanlagen 11.217.080,37 10.085.670,27
B. Umlaufvermögen 10.991.530,80 10.356.419,97
I. Vorräte 7.425.252,02 6.593.096,75
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) -167.017,30 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.714.990,72 3.475.269,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.305,36 288.053,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 137.027,52 53.274,18
Summe Aktiva 22.715.613,29 20.795.130,02

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 4.304.828,08 3.777.284,58
I. gezeichnetes Kapital 330.000,00 330.000,00
II. Kapitalrücklage 1.800.000,00 1.800.000,00
III. Gewinnvortrag 1.647.284,58 1.607.323,57
IV. Jahresüberschuss 527.543,50 39.961,01
B. Einlagen stiller Gesellschafter 1.490.000,00 1.650.000,00
C. Rückstellungen 502.950,20 467.211,39
D. Verbindlichkeiten 16.417.835,01 14.900.634,05
Summe Passiva 22.715.613,29 20.795.130,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 7.507.272,00 6.058.546,72
2. Personalaufwand 2.826.365,49 2.167.543,20
a) Löhne und Gehälter 2.328.353,49 1.764.006,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 498.012,00 403.536,34
3. Abschreibungen 738.277,68 628.913,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 738.277,68 628.913,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.688.575,53 2.579.797,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.478,58 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 476.698,13 571.918,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 226.801,25 39.357,05
8. Ergebnis nach Steuern 555.032,50 71.016,93
9. sonstige Steuern 1.939,00 2.305,92
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 25.550,00 28.750,00
11. Jahresüberschuss 527.543,50 39.961,01

Anhang zum 31. Dezember 2021

der ECO TERRA GmbH, Eppstein

Grundlagen und Methoden

Vorliegender Jahresabschluss der ECO TERRA GmbH mit Sitz in Eppstein, HRB 6745 beim Amtsgericht Königstein im Taunus, für das Geschäftsjahr 2021 wurde nach den Grundsätzen der Rechnungslegungsvorschriften des HGB erstellt.

Die Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden ebenfalls berücksichtigt.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 ff. HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 und 288 HGB bezüglich der Form der Darstellung wurde Gebrauch gemacht.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss entsprechen die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden denen des Vorjahres. Die Bilanzgliederung wurde zur Verbesserung von Klarheit und Übersichtlichkeit um den Posten "Einlagen stiller Gesellschafter" gemäß § 265 Abs. 6 HGB erweitert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§255 Abs. 2 HGB). Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand konkretisieren wir für unsere Entwicklungsprojekte anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch unser Projektcontrolling laufend überwacht.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Herstellungskosten setzen sich aus unmittelbar zurechenbaren Kosten, notwendigen Gemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen zusammen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauern von 3 bis 35 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von Euro 800 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Im Vorjahr wurde noch die Sammelpostenmethode angewendet.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Blatt 3 dargestellt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. War der Tageswert zum Bilanzstichtag niedriger, wurde dieser angesetzt. Es wird das FiFo-Verbrauchsfolgeverfahren angewandt.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte sind mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten Vorräte abgesetzt.

Bei der Bewertung der Forderungen wurden erkennbare Risiken berücksichtigt. Sie werden zum Nennwert bilanziert.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet.

Die Steuerrückstellungen weisen die für das Geschäftsjahr betreffenden Steuern aus.

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Die Sachverhalte mit Fremdwährungen wurden auf Euro umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurswert (Devisenkassamittelkurs) zum Bilanzstichtag bewertet. Bei dauerhafter Kursänderung wurden die Forderungen mit dem niedrigeren und die Verbindlichkeiten mit dem höheren Wert angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung der zusammengefassten Positionen und ihre Entwicklung im Jahre 2021 ergeben sich aus dem beigefügten, nach dem Bruttoprinzip aufgebauten Anlagenspiegel (siehe Blatt 3).

Anlagespiegel zum 31.12.2021 in EUR D-20-1 einsetzen und den ANSP rauslöschen

ECO TERRA GmbH

Hist. AK/HK Zugänge 01.01.2021 Abgänge 2021 Umbuchung 2021 Hist. AK/HK 2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 26.798,95 5.116,71 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 649.398,25 180.140,25 0,00 0,00
I. Summe 676.197,20 185.256,96 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.343.237,27 198.458,97 0,00 45.000,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.127.093,07 777.741,03 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.312.669,56 260.508,31 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 201.134,04 400,00 0,00 -45.000,00
II. Summe 12.984.133,94 1.237.108,31 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 13.660.331,14 1.422.365,27 0,00 0,00
Abschreib. 31.12.2021 -Zuschreib. kumuliert Abschreib. 2021 Buchwert 31.12.2021 Buchwert 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 31.915,66 2.108,71 19.838,66 12.077,00 9.069,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 829.538,50 112.939,25 471.640,90 357.897,60 290.696,60
I. Summe 861.454,16 115.047,96 491.479,56 369.974,60 299.765,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.586.696,24 210.178,03 1.086.383,89 8.500.312,35 8.467.031,41
2. technische Anlagen und Maschinen 2.904.834,10 209.791,41 1.613.419,98 1.291.414,12 723.464,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.573.177,87 195.096,08 858.953,01 714.224,86 648.812,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 156.534,04 -1,00 -1,00 156.535,04 201.134,04
II. Summe 14.221.242,25 615.064,52 3.558.755,88 10.662.486,37 10.040.442,58
Summe Anlagevermögen 15.082.696,41 730.112,48 4.050.235,44 11.032.460,97 10.340.208,18

Angaben zu den Forderungen

Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Eco Terra GmbH dienen als Sicherheiten an die UniCredit Bank AG.

Angaben zum Eigenkapital

Am 19. Dezember 2017 erfolgte eine Stammkapitalerhöhung von Euro 300.000,00, die am 8. Januar 2018 in das Handelsregister eingetragen wurde.

Angaben zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEuro 173), die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEuro 61), Tantiemen (TEuro 27) sowie Resturlaub (TEuro 27) gebildet.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung sowie die Laufzeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel:

Position Gesamt Laufzeit
< 1 Jahr
Euro Euro
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.293.706,18 (Vj: 11.741.922,04) 6.207.773,91 (Vj: 3.224.980,45)
2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.498.321,81 (Vj: 2.530.856,45) 2.498.321,81 (Vj: 2.530.856,45)
3 sonstige Verbindlichkeiten 625.807,02 (Vj: 627.284,54) 625.807,02 (Vj: 627.284,54)
16.417.835,01 (Vj: 14.900.063,03) 9.331.902,74 (Vj: 6.383.121,44)
Position Laufzeit
1-5 Jahre >5 Jahre
Euro Euro
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.380.137,28 (Vj: 5.746.737,28) 1.705.794,99 (Vj: 2.770.204,31)
2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 (Vj: 0,00) 0,00 (Vj: 0,00)
3 sonstige Verbindlichkeiten 0,00 (Vj: 0,00) 0,00 (Vj: 0,00)
5.380.137,28 (Vj: 5.746.737,28) 1.705.794,99 (Vj: 2.770.204,31)

Die bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind betragen insgesamt Euro 10.182.331,18.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und -formen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

" Handelsübliche Sicherungsrechte bis zur vollständigen Bezahlung der Waren.

" Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Sicherungsabtretungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Bürgschaften vollständig gesichert.

?

Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen Leasingverträgen beläuft sich auf rd. TEuro 713 (bis ein Jahr TEuro 140). Weitere Eventualverbindlichkeiten oder Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, soweit sie nicht in der Bilanz berücksichtigt sind, sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.

Zusätzliche Angaben zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, ergaben sich nicht.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 12.077,00 und resultiert aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Jahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Dipl.-Ing. Stephanus van Bergerem, Ingenieur

Angaben zu Vergütungen an den Geschäftsführer werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gegeben.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Der Stand der Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer stellt sich wie folgt dar: keine

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG:

Sachverhalte Geschäftsjahr Vorjahr
Forderungen 1.768,80 Euro 1.768,80 Euro

(sonstige Vermögensgegenstände)

?

Personalstand

Es wurden durchschnittlich 82 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 34 in der Verwaltung und 48 in der Produktion und im Versand beschäftigt. 9 davon waren auf geringfügiger Basis beschäftigt.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2021 in Höhe von Euro 527.543,50 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eppstein, Oktober 2023

Stephanus van Bergerem, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Eppstein, Oktober 2003

gez. Dipl.-Ing Stephanus van Bergerem, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2023 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ECO TERRA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ECO TERRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECO TERRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

" entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und " vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

" identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

" gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

" beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

" ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

" beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

" beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

" führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gießen, 18. Oktober 2023

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