SELECTRIC Digitalfunk-Systeme NRW GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Christian Heußner seit 16.9.2025 | Prokura |
Christopher Klemens Pieper seit 16.9.2025 | Prokura |
Birgit Kalfhues seit 30.1.2004 | Prokura |
Michael Heußner seit 30.1.2004 | Geschäftsführer |
Hendrik Pieper seit 30.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 31.90% | |
| 25.10% | |
M****** H****** | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist auf dem Gebiet der Funktechnik für Polizei, Rettungsdienste sowie anderen Organisationen mit Sicherheitsaufgaben vertreten. Im Bereich der Funktechnik sind wir Exklusivpartner des Weltmarktführers SEPURA. Als Distributor für Endgeräte und Zubehör vertrauen über 20.000 Kunden auf unsere Kompetenz, und unser topmodernes Logistikzentrum beliefert diese zuverlässig. SELECTRIC bietet als Systemhaus alles aus einer Hand: Funktechnik, Systemtechnik und Zubehör sowie Beratung, Reparatur und Wartung. II. Forschungs- und Entwicklungsbericht Bei gleichbleibendem Personal im Bereich Forschung und Entwicklung wurden keine großen Investitionen in dem Bereich getätigt. Durch die laufenden Projekte wird die komplette F+E finanziert. Die direkte Beziehung zu den Endanwendern lässt Marktbedürfnisse gut ermitteln, um aus diesen Erkenntnissen marktgerechte Produkte zu entwickeln. Ebenfalls wird die kundenspezifische Entwicklung von Hardware und Software vorangetrieben. III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 % zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Einen Schub gab es dabei im Wesentlichen aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten. Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark um 2,5 %. Die umfangreichen fiskalpolitischen Impulse der Jahre 2020 bis 2022 stützten weiterhin den privaten Konsum und die Unternehmensinvestitionen. Unter den Schwellenländern trug China maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wirtschaft legte dort 2023 um 5,2 % zu - gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt. Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 % nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Trotz weiterhin bestehender Risiken (u. a. Kriege, Energiepreisentwicklung) haben sich die globalen Wachstumsaussichten zum Ende des Berichtsjahres jedoch gebessert. Im Auftaktquartal des Jahres 2024 wird die Weltwirtschaft wohl relativ robust zulegen. Die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe verzeichneten zuletzt in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften einen Aufwärtstrend, auch wenn die großen Mitgliedsländer des Euroraums und das Vereinigte Königreich noch unterhalb der Expansionsschwelle verbleiben. In den Schwellenländern liegt der Einkaufsmanagerindex für China (Caixin) seit November über der Expansionsschwelle, in Brasilien seit Dezember. Die globale Industrieschwäche dürfte nach und nach überwunden werden. Allerdings entwickelt sich insbesondere in Japan und Deutschland das Verarbeitende Gewerbe weiterhin schwach. Nach Spitzenwerten im Jahr 2022 ist das Volumen des grenzüberschreitenden Warenaustauschs um 1,2 % gefallen. Die WTO musste ihre Prognose mehrmals kappen. Der Wert der Warenexporte betrug 24,01 Billionen US-Dollar. Vor allem die hohen Energiepreise und die allgemeine Inflation machten der exportorientierten Wirtschaft zu schaffen. Die Ausfuhren Russlands, vor allem seine Energieträger brachen 2023 um 28 % ein. Die großen verarbeitungsorientierten asiatischen Volkswirtschaften China, Japan und Südkorea meldeten ebenfalls negative Zahlen. Der internationale Handel mit Dienstleistungen hingegen entwickelte sich 2023 positiv: Die Service-Ausfuhren kletterten 2023 um 9 % auf 7,54 Billionen US-Dollar und glichen damit den Rückgang im Warenhandel teilweise aus. Der Wert der exportierten Waren und Dienstleistungen lag bei Weitem über den Werten von den letzten beiden Jahren vor dem Corona-Einbruch 2020. Nach Prognose der WTO dürfte der Welthandel die Schwächephase allerdings überwunden haben und im Jahr 2024 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen (Quelle: DIW Berlin, erhalten am 07.03.2024). Entwicklung in Deutschland Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war 2023 gekennzeichnet durch eine leichte Abwärtstendenz. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter an stiegen. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Nahrungsmittel verteuerten sich dabei im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt (Quelle: Statistisches Bundesamt, erhalten am 15.01.2024). 2. Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 hat sich als sehr positiv erwiesen. Die Ziele der Planung für das Geschäftsjahr 2023 konnten übertroffen werden. Der Jahresüberschuss 2023 hat die Planungen, trotz des schwierigen Umfeldes, deutlich übertroffen. 2.1. Nichtöffentlicher Mobilfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Die Vermarktung von TETRA-basierte Endgeräten konnte in 2023 im Verhältnis zum Jahr 2022 um 40% gesteigert werden. Ein Grund hierfür war der Austausch von Handfunkgeräten bei der Polizei, sowie ein Anstieg in der Beschaffung von Komponenten des Einsatzstellenfunks im Bereich der nichtpolizeilichen BOS. Hier fand ein Wechsel von analoger zu digitaler TETRA-Technik statt. Die von SELECTRIC eigenentwickelten LAN-basierten VoIP-Systeme, welche unter dem Markennamen IDECS vertrieben werden, konnten weiter im Markt etabliert werden. Diese Systeme sind sowohl in Polizeiwachen und Feuerwehreinsatzzentralen als auch in Rettungsleitstellen bundesweit im Einsatz. Hier war der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 leicht steigend. Der Marktanteil des von SELECTRIC eigenentwickelten Navigationsgerätes für Polizei, Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge konnte auch in 2023 weiter ausgebaut werden. Das System, welches unter dem Markennamen Columbus vertrieben wird, geht speziell auf die Belange bei Fahrten unter Einsatz von Blaulicht ein und zeigt neben dem richtigen Weg auch Zusatzinformationen zur Einsatzkoordination an. Außerdem gibt es Rückmeldungen an die einsatzkoordinierenden Stellen. Insgesamt konnte eine deutliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr um 22,7 % erzielt werden. 2.2 Tochtergesellschaften Die Tochtergesellschaften mit ihrer regionalen Bedeutung und der direkten Nähe zu den Bedarfsträgern nehmen einen stetig wachsenden Anteil am Gesamtvolumen der SELECTRIC-Gruppe ein. Dieser positive Trend hat sich auch in 2023 fortgesetzt. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse des Unternehmens sind im Vergleich zum Vorjahr um 22,7 % (11.756 T€) und damit von 51.870 T€ auf 63.626 T€ gestiegen, dieses im Wesentlichen als Folge der im Bereich der Ausführungen zum Geschäftsverlauf dargestellten Besonderheiten. Das Geschäftsjahr 2023 schloss dabei mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 9.038.805,25 Euro (Vj: 4.260.027,41 Euro) ab. Damit erhöhte sich der Jahresüberschuss deutlich gegenüber dem Vorjahr. Gesellschafter und Geschäftsführer sind mit diesem Ergebnis, insbesondere vor dem Hintergrund der besonderen Marktbedingungen, sehr zufrieden. Das EBITDA beläuft sich auf 10.968 T€ (Vj: 5.776 T€) und das EBIT auf 10.079 T€ (Vj: 4.903 T€). Die Personalaufwandsquote in Relation zur betrieblichen Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) liegt mit 13,7 % deutlich unter dem Vorjahresniveau von 17,1 %. Absolut betrachtet ist der Personalaufwand dabei um 134 T€ zurückgegangen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Rückgang in Relation zur betrieblichen Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) von 6,5 % auf 5,5 % im Geschäftsjahr 2023, bei gleichzeitigem absoluten Anstieg um 113 T€, zu verzeichnen gewesen. Erträge aus Beteiligungen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen (Vj: 163 T€). Aufgrund bestehender Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge hat die Gesellschaft erhaltene Gewinne in Höhe von 3.010 T€ (Vj: 1.450 T€) zu verzeichnen. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 61.529 T€ (Vj: 49.444 T€) und ist deutlich angestiegen. Einen wesentlichen Anteil an der Bilanzsumme hat unverändert das Anlagevermögen in Höhe von 18.878 T€ (Vj: 18.148 T€). Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen in das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) in Höhe von insgesamt 1.679 T€. In Finanzanlagen wurde in Höhe von 714 T€ investiert. Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 41.243 T€ (Vj: 29.825 T€), welches einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 67,0 % (Vj: 60,3 %) entspricht. Die Flüssigen Mittel umfassen zum Bilanzstichtag 24.442 T€ (Vj: 8.803 T€). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) ist mit 68,5 % (Vj: 71,0 %) geringer als im Vorjahr, dennoch weiterhin außerordentlich hoch. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 8.595 T€ (Vj: 7.478 T€). Dieses entspricht einem Anteil von 14,0 % (Vj: 15,1 %) der Bilanzsumme. c) Finanzlage Der Finanzmittelbestand hat sich von 8.803 T€ auf 24.442 T€ erhöht. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Sowohl die Vermögens- als auch die Kapitalstruktur zeigen die solide Unternehmensfinanzierung. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Auch für das Jahr 2024 planen wir keine wesentliche Änderung in der Geschäftspolitik. Unser Geschäft basiert auf nachhaltigem Handel, Konzentration auf die Kernkompetenzen sowie kontinuierlicher Prozessverbesserung. Trotz weiterhin hoher Energiekosten, steigenden Lohn- und Beschaffungskosten sowie generellen Preissteigerungen sind wir zuversichtlich, das Jahr 2024 positiv abzuschließen. Die Erweiterung des Produktportfolios als auch die teilweise Weitergabe von Preisanhebungen und sonstiger gestiegener Kosten an die Kunden, sowie der gestiegene Bedarf an Endgeräten und Zubehör im Verhältnis zum Jahr 2023, wird voraussichtlich zu einem positiven Ergebnis in 2024, mit einer Umsatzsteigerung im Verhältnis zum Jahr 2023, führen. 2. Risikobericht Der aus heutiger Sicht größte Risikofaktor bleibt der andauernde Krieg in der Ukraine. Die Auswirkungen auf Energieverfügbarkeit, Energiekosten, steigende Löhne und Gehälter sowie die Lieferbarkeit der Vorprodukte und die bereits eingetretene und sich aus aktueller Sicht noch verstärkende Knappheit der Haushaltsmittel stellen potenziell eine große Gefahr für die gesamtwirtschaftliche Lage und damit auch für die Ertragslage der SELECTRIC dar. Zurzeit ist die Haushaltsplanung der Länder, Kreise, Städte und Kommunen für das Jahr 2025 noch offen. Die Belastung der Städte und Gemeinden durch die Bewältigung anhaltender internationaler Krisen und Katastrophen ist weiterhin hoch, wodurch die Haushaltsmittel auch in 2024 stark beansprucht werden. Im Industrieumfeld gibt es insbesondere aufgrund gestiegener Energiekosten, Wiederbeschaffungskosten und Personalkosten eine ähnlich unsichere Lage. 3. Chancenbericht Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2023 und die in das Jahr 2024 reichende Auftragslage im Bereich der Systemtechnik als auch die in nächsten Jahren geplanten und beauftragten Softwareupdates der TETRA Endgeräte lassen uns ein positives Ergebnis für das Jahr 2024 erwarten. Der Austausch der Endgeräte der älteren Generation der Polizeien der Länder ist ebenfalls weiter in Planung und teilweise bereits angelaufen. Der fortschreitende Ausbau einer krisensicheren Kommunikation ist besonders vor dem Hintergrund von Naturkatastrophen, aber auch der anhaltenden Bedrohungslage und der unsicheren politischen Situation in Ost und West unabdingbar. Die Zusicherung, die BOS-TETRA-Infrastruktur über das Jahr 2030 hinaus für die deutsche BOS zu nutzen und zu erweitern, bietet Möglichkeiten, zusätzlich Endgeräte und Systeme sowie Ergänzungsprodukte in der BOS zu vermarkten. Durch die systematische Umsetzung unserer Qualitätsprinzipien und unserer Leistungsmethoden im Rahmen des in der Unternehmensstrategie verankerten Qualitätsmanagements sowie durch Produktentwicklungen und Produktinnovationen begegnen wir den Marktrisiken und dem sich ständig ändernden Marktumfeld. Die Entwicklung von Peripherien im Umfeld der TETRA-Endgeräte wird weiter vorangetrieben. Viele BOS- und Industrie-Kunden, die die Endgeräte über die SELECTRIC bezogen haben, setzen diese Lösungen ein. Das unter dem eingetragenen Markennamen IDECS komplett eigenentwickelte Produkt zur IP-basierten Bedienung von TETRA-Endgeräten, Telefonanlagen, Sprachaufzeichnung, Ortungssystemen etc. konnte erfolgreich im Markt platziert werden. Wir sehen hier auch für die zukünftige Entwicklung ein positives Marktumfeld und daraus resultierend Chancen für unsere Unternehmung. Eine neue Kooperationen zur Entwicklung zukünftiger Geschäftsfelder wurde mit der Firma Airbus Secure Land Communications GmbH geschlossen. Airbus bietet hier gemeinsam mit SELECTRIC ein Nachfolgeprodukt für das bestehende TETRA-Netz an. Unter dem Markennamen Agnet ist damit eine sanfte Migration, aber auch der Parallelbetrieb von TETRA und Agnet möglich. Diese Kooperation hat in 2023 erste Früchte getragen, und diese positive Entwicklung wird sich in 2024 fortsetzen. Als ergänzender Hardware-Partner ist SELECTRIC eine Verbindung mit Zebra Technologies, eines der führenden Unternehmen im Bereich Mobilcomputing, und mit Cradlepoint, einem Unternehmen der Ericsson-Gruppe und eines der führenden Unternehmen im Bereich Cloud managed Router eingegangen. Beide Unternehmen haben ihren Ursprung in den USA und sind seit Jahren auf dem Weltmarkt tätig. Erste Vermarktungserfolge in 2023 werden sich im Jahr 2024 fortsetzen. Die Zusammenarbeit liegt darin begründet, dass sie den Eintritt in den deutschen BOS-Markt mit SELECTRIC, aber auch mit Airbus gestalten möchten. Weitere Produktergänzungen sind geplant. Das Vertriebsteam wird durch zusätzliche Mitarbeiter erweitert und bietet die Möglichkeit, auf Basis des Erreichten, weitere Kunden und Geschäftsfelder zu bedienen. Da die SELECTRIC langfristig nur mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern am Markt erfolgreich sein wird, investieren wir kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Auch dieses sehen wir als Erfolgsfaktor, um auch weiterhin, wie auch in der Vergangenheit, erfolgreich auf dem Markt tätig zu sein. Auch zu erwähnen ist, dass SELECTRIC in Ausbildung investiert. Wir stellen jedes Jahr Auszubildende ein, in diesem Jahr bilden wir insgesamt 17 junge Menschen in 5 verschiedenen Berufsfeldern aus. Die Anzahl der Auszubildenden, die nach erfolgreichem Abschluss übernommen werden, liegt auf einem konstant hohen Niveau. 4. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, Innovationskraft und Erfahrung sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erwarten. V. Risikoberichterstattung bzgl. Finanzinstrumente Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist aufgrund der Kundenstruktur als äußerst gering anzusehen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Münster, im August 2024 Michael Heußner, Geschäftsführer Hendrik Pieper, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH Vertrieb von Nachrichtensystemen, MünsterAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH Vertrieb von Nachrichtensystemen, Münster
Handelsrecht Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH, Münster (Amtsgericht Münster, HRB 1264) ist als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB verpflichtet, gemäß § 264 ff. HGB einen Jahresabschluss aufzustellen und hat diesen um einen Anhang zu erweitern. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffen die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268 - 274a, §§ 276 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschiften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagevermögen Sachanlagen sind grundsätzlich zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In den Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Nettoanschaffungskosten 800,00 EUR nicht überschreiten, sind vollständig abgeschrieben, da dieses den tatsächlichen Nutzungsverlauf im Wesentlichen widerspiegelt. Für handelsrechtliche Zwecke wird diese Vorschrift aus Gründen der nicht wesentlichen Einflussnahme auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage analog angewandt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu den Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen werden zum Nennwert und unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen zu ihrem Barwert angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderungen entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB. 2. Umlaufvermögen Vorratsvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern am Bilanzstichtag ein niedrigerer Börsen- oder Marktpreis bzw. ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen dabei zurechenbare Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zum Nennwert angesetzt. Sofern der Börsen- oder Marktpreis bzw. der beizuglegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, erfolgt der Ansatz zu diesem Wert. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 4. Latente Steuern Latente Steuern werden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich durch abbauende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansaätzen von Vermögengsgegenständen und Schulden ermittelt und, soweit zulässig, erfolgte die Saldierung dieser Posten. Der zugrunde gelegte Unternehmenssteuersatz beläuft sich dabei auf 32 %. 5. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtem Abzinsungssatz gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Die erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 % angesetzt. Nach § 246 Abs. 2 HGB wurden die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung mit den Pensionsrückstellungen verrechnet, der passivische Überhang ist auf der Passivseite ausgewiesen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännische Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz, abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 7. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. C. Angaben zur Bilanz 1. Aufstellung des Anteilsbesitzes
* nach Ergebnisübernahme gem.
Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag
2. Angaben zu Restlaufzeiten Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.549.159,66 Euro (Vorjahr: 2.227.676,89 Euro). 3. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.461.381,36 Euro (Vorjahr: 1.457.587,66 Euro). 4. Aktive Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden unter Zugrundelegung eines Unternehmenssteuersatzes von 32,00 % ermittelt und soweit zulässig erfolgte die Saldierung dieses Postens mit passiven latenten Steuern. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 1.000.000,00 Euro und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 33.942.878,76 Euro enthalten. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.192.469,78 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Es wurde eine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 246 Abs. 2 HGB vorgenommen. Für die Saldierung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die beizulegenden Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände ergeben sich bei Wertpapieren aus den Marktpreisen auf aktiven Märkten bzw. bei Rückdeckungsversicherungen aus den von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten Deckungsvermögen einschließich etwaiger Überschussanteile. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre der nachfolgende Unterschiedsbetrag
Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 7. Steuerrückstellungen Die Rückstellung beinhaltet die voraussichtlichen Steuerzahlungen für das Geschäftsjahr und das Vorjahr. 8. Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
9. Darstellung Verbindlichkeitenspiegel
10. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 80.683,61 Euro (Vorjahr: 196.495,67 Euro) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 11. Passive latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar: Veränderung latenter Steuern im Geschäftsjahr (Beträge in TEUR)
D. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen) werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
2. Abschreibungen des Geschäftsjahres Die Abschreibungen des Geschäftsjahres und die Aufteilung auf die einzelnen Posten sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. 3. Außerplanmäßige Abschreibungen In Höhe von 64.829,85 Euro wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen. 4. Latente Steuern In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steueraufwendungen in Höhe von 80 TEUR enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3, 3a HGB bestehen in Höhe von insgesamt 247 TEUR. Dieses resultieren im Wesentlichen aus Leasingverträgen. Der Vorteil von Leasingverträgen liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr betrug die Arbeitnehmerzahl insgesamt: 139 3. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
4. Bezüge der Organe Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird aufgrund der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Die SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 6. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung : Der Jahresüberschuss beträgt EUR 9.038.805,25 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. 7. berechnetes Gesamthonorar für den Abschlussprüfer für das Berichtsjahr Das von den Abschlussprüfern für Jahresabschluss und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von 22.700,00 Euro entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.
Münster, 13. Juli 2024 Michael Heußner, Geschäftsführer Hendrik Pieper, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, 30. September 2024 JU-GmbH
Huber, Wirtschaftsprüfer Neu, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss wird gemäß einstimmigem Beschluss auf neue Rechnung vorgetragen.
Münster, den 30.10.2024 |
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