Grasmehr Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nina Grasmehr-Lorger seit 28.5.2024 | Geschäftsführer |
Werner Grasmehr seit 19.2.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NutriUnited GmbHEigenbeteiligung | 50.10% |
| 49.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Edwin Grasmehr GmbHWeilburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Im vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Anhang haben wir den als Anlage beigefügten Bestätigungsvermerk erteilt. Anhang1. Allgemeina) Allgemeine Angaben zum Unternehmen: Die Edwin Grasmehr GmbH hat ihren Sitz in Weilburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Limburg unter HRB 3078 eingetragen. b) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Edwin Grasmehr GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB ist für Kapitalgesellschaften der Anhang "Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses", der denselben Prüfungs- und Offenlegungspflichten unterliegt wie die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. Der Anhang besteht aus folgenden Angaben, soweit im Jahresabschluss keine Angaben erfolgten:
2. Gliederung und DarstellungDie Bilanz wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 265 Abs. 1 S.2 HGB, 266 HGB aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertunga) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). 4. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnunga) Bruttoanlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten € 40.000,00 (Vorjahr: € 6.059,62) Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von € 14.374,68 (Diese Forderungen waren im Vorjahr in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten und betrugen: € 26.426,83) enthalten. c) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten ARAP Die Auflösung des im Vorjahr gebildeten Abgrenzungsposten in Höhe von € 167.940,25 betrifft den Differenzbetrag aus der Ausgliederung der Pensionsrückstellungen. Die Ausgliederung wurde im Jahr 2022 durchgeführt. Die Differenz aus der Ausgliederung hätte im Jahr 2022 nicht als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst werden dürfen, da diese handelsrechtlich sofort Aufwand ist. Die Korrektur der Fehlbuchung im Jahr 2023 führt in diesem Jahr zu einmaligem Aufwand, der das Betriebsergebnis schmälert. d) Eigenkapital Die Bilanz wurde nach der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der in den Ergebnisvortrag einbezogene Gewinnvortrag beträgt € 1.439.754,55. e) Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
f) Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 932.746,68 (Vorjahr: € 988.130,29). In den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind € 23.932,67 Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren beträgt € 551.882,79 (Vorjahr: € 396.807,06). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 116.813,84 (Vorjahr: € 186.479,28). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 699.022,62. g) Nicht bilanzierte sonstige finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von € 959.709,70, aus Leasingverträgen in Höhe von € 57.157,20 sowie aus Wartungsverträgen in Höhe von € 350.179,74. Bei dieser Bewertung wurden die Miet- u. Leasingverträgen mit der tatsächlichen Restlaufzeit nach dem Bilanzstichtag bewertet. Damit wurde der Zeitraum herangezogen, den die Gesellschaft ernsthaft zur Erfüllung der Verpflichtung in Aussicht nimmt. Die Restlaufzeit liegt zwischen 1 und 60 Monaten. h) Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge
i) Erläuterung der wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen
5. Sonstige Pflichtangabena) Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
a) Gesamtbezüge der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführer verzichtet. b) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation sowie wesentlichen Unsicherheiten und den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf den Lagebericht. c) Anzahl der Arbeitnehmer im Berichtszeitraum Es wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich 72 Arbeitnehmer beschäftigt. Aufgliederung wie folgt:
Weilburg- Gaudernbach, den 23. April 2024 Klaus Grasmehr Werner Grasmehr LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Edwin Grasmehr GmbH produziert unter dem Label frische Wurst- und Fleischspezialitäten für den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und den Großverbraucher (GV) Bereich. Verbreitungs- und Bekanntheitsgrad liegen im Wesentlichen im mittel- und südhessischen Raum sowie im angrenzenden Rheinland Pfalz. Die Regionalkunden in diesem Gebiet werden frisch mit eigenem Fuhrpark beliefert. Überregionale Kunden und Zentralläger werden per Spedition angedient. Das Unternehmen kann sich auf Grund seiner fachlich gut ausgebildeten Mitarbeiter flexibel auf sich ändernde Markterfordernisse einstellen. Die Produktpalette besteht aus regional handwerklichen Artikeln (Metzgerware), die die im LEH- und GV-Bereich gehandelte Industrieware ergänzen. Die daraus gegebene Marktpositionierung wird durch eine persönliche Kundenbeziehung des Familienunternehmens gefestigt. Zur Auslastung der Kapazitäten wird ein eng begrenztes Discountsortiment geführt. Die inzwischen eingeführte Regionalmarke "GQH" (geprüfte Qualität Hessen), deren Label von der Marketinggesellschaft "Gutes aus Hessen GmbH" lizensiert genutzt wird, hat zu einer deutlichen Differenzierung im LEH geführt. Damit verbunden ist eine Verbesserung der erzielbaren Margen. Die Produktgruppe GQH erzielte im Berichtsjahr einen Umsatzanteil von rund 10% am Gesamtumsatz mit weiter steigendem Potenzial. Erwähnenswert ist noch, dass das Unternehmen inzwischen auch nach ITW (Initiative Tierwohl) zertifiziert ist. Dieses Label wird im Zusammenhang mit dem Label GQH geführt. II Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Der Lebensmittelmarkt in Deutschland ist durch einen starken Angebotsüberhang und einen daraus resultierenden Preiswettbewerb auf der Absatzseite gekennzeichnet. Im LEH stehen im Zentralgeschäft nur wenige Handelskonzerne mit entsprechender Marktmacht zur Verfügung. Ebenso ist die Situation im zentralgebundenen GV-Bereich. Auf Grund dieser Situation ist ein deutlicher Margendruck gegeben. Die Beschaffungsseite ist auch durch einen oligopolistischen Markt gekennzeichnet. Es besteht wenig Einfluss auf die Beschaffungspreise. Die gesellschaftlichen und politischen Anforderungen ermöglichen derzeit neue Marktpositionierungen, indem Themen wie "Regionalität, Tierwohl oder Abkehr von Zusatzstoffen" Differenzierungsmöglichkeiten ergeben, die wertgebendere Umsätze ermöglichen. Durch die mediale Berichterstattung hinsichtlich Massenkonsum, Klima- und Umweltbilanz sowie der nationalen und internationalen Krisen verändert sich die Verbrauchererwartung hin zu regionalen Anbietern und Produkten. Von dieser Entwicklung profitiert auch unser Unternehmen, indem die Verbraucher und somit auch die Handelsunternehmen verstärkt regionale Marken und Artikel nachfragen. Wir sehen in dieser Entwicklung eine Stärkung der Marktposition zum Handel. Wie bereits im Vorspann erwähnt trug die Entwicklung und Etablierung der Regionalmarke erheblich zu einer positiven Sortimentsveränderung und einer damit verbundenen positiveren Wertschöpfung bei. Der Umsatzanteil der Artikel "geprüfte Qualität Hessen" entwickelte sich von 6,7% im Vorjahr auf 9,9% im Berichtsjahr mit weiter steigendem Potenzial. Im volkswirtschaftlichen Kontext einer inflationsbedingten deutlichen Preiserhöhung der Lebensmittelpreise behaupteten sich die GQH-Artikel wesentlich stabiler als z. B. reine "Bio- Qualitäten". Grund ist der wesentlich geringere Preisabstand zur normalen Basisqualität als bei Bio. Die Regionalmarke bietet dem Verbraucher einen Einkauf mit "gutem Gewissen" zu einem annehmbaren Preis. Insgesamt hat sich im Berichtsjahr inflationsbedingt das gesamte Preisniveau für Lebensmittel und insbesondere auch das Preisniveau für Fleisch- und Wurstwaren deutlich verteuert. So trug auch die politische und gesellschaftliche Entwicklung zu einer Verknappung des Rohstoffes "Fleisch" bei, in dem die Rahmenbedingungen für die erzeugende Landwirtschaft sich dergestalt verändert haben, dass wesentlich weniger Schweinefleisch erzeugt wurde. Hinzugekommen sind für die Landwirtschaft noch Kostensteigerungen für Dünge- und Pflanzenschutzmittel, die neben der Verknappung zu einem deutlichen Preisanstieg des Rohstoffs "Schweinefleisch" geführt haben. Weitere Belastungen haben sich für die Branche auch in anderen Kostenarten ergeben. So sind durch den Ukrainekrieg deutliche Verteuerungen für sämtliche Industrieartikel durch höhere Energiekosten entstanden. Dies betrifft Verpackungen, Folien, Kunstdärme, Frachtkosten etc.; aber auch die direkten Produktionskosten im Hinblick auf die Verteuerungen bei Gas und Strom. Unter diesen gesamtwirtschaftlichen Belastungen und notwendigen Verteuerungen von Fleisch- und Wurstwaren konnte sich das Unternehmen im Berichtsjahr gut behaupten. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr konnte der geplante Umsatz deutlich überschritten werden. Die Umsatzentwicklung beträgt +9,9% gegenüber dem Vorjahr. In absoluten Zahlen entwickelte sich die Gesamtleistung inclusive Bestandsveränderungen von 12.378.000,00 Euro im Vorjahr um 1.198.000,00 Euro auf 13.576.000,00 Euro. Die Umsatzentwicklung resultiert zum einen aus einer Preisentwicklung, die ab Mai des Berichtsjahres beim Handel umgesetzt werden konnte. Zum anderen resultierte die Umsatzentwicklung aus einem positiven Absatzmengen-Wachstum, insbesondere mit der Regionalmarke (GQH) und dem Großverbrauchersegment (GV). Erwähnenswert ist der angestrebte Rückgang von margenschwächeren Umsätzen beim Discount von einem Anteil von 27% im Vorjahr zu einem Anteil von 23% im Berichtsjahr bei gleichzeitiger Steigerung von margenstärkeren Umsätzen im LEH sowie im GV Bereich. Durch eine engagierte Einkaufspolitik entwickelte sich trotz der vorgenannten Rohstoffpreissteigerung die Wareneinsatzquote nur leicht um 1,2%. So verminderte sich die Rohertragsquote gegenüber dem Vorjahr lediglich um 1,5%. In absoluten Zahlen ergab sich durch diesen Effekt ein Rohertragsplus von 464.000,00 Euro, dies entspricht einem Verhältnis von plus 7,15% gegenüber Vorjahr. Die Inflationsentwicklung erforderte im Berichtsjahr eine erhebliche Anpassung der Personalkosten, um sich eine qualifizierte Personalstruktur zu erhalten. Aus der positiven Umsatz- und Rohertragsentwicklung konnte somit eine deutliche Steigerung der Personalkosten in Höhe von rund 275.000,00 Euro gegenüber Vorjahr getragen werden, bei gleichzeitig unveränderter Personalkostenquote. Ferner konnten durch den gestiegenen Rohertrag auch die aus vorgenannten Gründen gestiegenen sonstigen Kostenarten aufgefangen werden, so dass ein gutes Ergebnis nach Steuern in der fast gleichen Größe des guten Vorjahresergebnisses erreicht werden konnte. 3. Darstellung der Lage a) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt. Die Bilanzsumme beträgt 3.901.000,00 Euro. Sie ist zum Vorjahr um 452.000,00 Euro gestiegen. Auf der Aktivseite stellt sich die Anlageintensität mit 23 % der Bilanzsumme, d. h. mit rd. 891.000,00 Euro dar. Im Umlaufvermögen belaufen sich die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Fertigerzeugnissen auf 615.000,00 Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.172.000,00 Euro und sind um 103.000,00 Euro gegenüber Vorjahr gesunken. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden mit 40.000,00 Euro ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen 1.125.000,00 Euro. Sie sind gegenüber Vorjahr um 919.000,00 Euro angewachsen und ergeben sich aus dem guten Geschäftsverlauf des Berichtsjahres. Auf der Passivseite beläuft sich das Eigenkapital auf 1.812.000,00 Euro und ist um 266.000,00 Euro gegenüber Vorjahr angewachsen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 46%. Die vorgehaltenen Kontokorrentlinien brauchten nicht in Anspruch genommen zu werden. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen belaufen sich auf 488.000,00 Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 641.000,00 Euro im Vorjahr auf 547.000,00 Euro im Berichtsjahr vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 857.000,00 Euro und sind um 93.000,00 Euro gegenüber Vorjahr auf Grund Investitionstätigkeit gestiegen. b) Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens (Umsatz und Bestandsveränderung) ist gegenüber dem Vorjahr um 1.198.000,00 Euro , d. h. um 9,7% auf 13.576.000,00 Euro gestiegen. Der daraus abgeleitete Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,15%, d. h. um 464.000,00 Euro auf 6.953.000,00 Euro. Quotiell minderte sich der Rohertrag von 52,4% im Vorjahr auf 51,2% im Berichtsjahr. Ausgehend von diesem Rohgewinn führten Personalkosten in Höhe von 3.084.000,00 Euro (+9,8% = +275.000,00 Euro zum Vorjahr) Abschreibungen in Höhe von 261.000,00 Euro sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 3.040.000,00 Euro (+77.000,00 zum Vorjahr) zu einem Betriebsergebnis von 673.000,00 Euro. Das Betriebsergebnis lag somit um rund 70.000,00 Euro über dem Vorjahr und resultiert insbesondere aus dem guten Rohertragsergebnis! Aus diesem Betriebsergebnis ergibt sich unter Verrechnung neutraler Aufwendungen und Erträge sowie unter Verrechnung von Zinsaufwand und Zinsertrag sowie einer Steuerlast in Höhe von 227.000,00 Euro ein Jahresüberschuss von 415.000,00 Euro. Dieser Jahresüberschuss liegt leicht über Vorjahresniveau. Er resultiert aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 168.000,00 Euro im Betriebsjahr und schmälert das Betriebsergebnis durch den einmaligen, außerordentlichen Aufwand. 4. Hinweise auf Chancen und Risiken der Zukunft Die Geschäftsleitung geht für das laufende Jahr auf Grund ihrer vertrieblichen Planungen von einem sich leicht steigernden Unternehmensumsatz aus. Diese Annahme geht von einer Zunahme der Absatzmenge aus. Das Preisniveau hat sich zum Ende des Berichtsjahres und zu Beginn des laufenden Jahres auf hohem Niveau stabilisiert mit einer Tendenz einer leichten Preisreduzierung in einigen Kundengruppen des LEH. Die Beschaffungspreise werden für industrielle Rohstoffe sowie für die Energie nach Einschätzung der Geschäftsleitung als unvermindert auf hohem Niveau angenommen. So wird das Betriebsergebnis des lfd. Jahres im Wesentlichen vom Wareneinsatz des Hauptrohstoffes "Fleisch" beeinflusst werden. Die Geschäftsleitung geht auf Grund der Knappheit insbesondere des Schweinefleisches von einem leicht höheren Wareneinsatzverhältnis aus. Der Rohertrag wird etwas geringer erwartet. Die Personalkosten werden sich nach Einschätzung der Geschäftsleitung auf Grund der angespannten Marktsituation ähnlich wie im Berichtsjahr entwickeln. Auf Grund seiner regionalen Marktstellung und insbesondere den regionalen Artikel (GQH) sieht die Geschäftsleitung das Unternehmen auch im laufenden Jahr gut aufgestellt. Die Geschäftsleitung sieht neben diesem Potenzial weitere Marktchancen im GV-Bereich sowie in der weiteren Entwicklung von frischen SB-Fleischspezialitäten und der Convenience Marke "FerTisch". Unsicherheiten können sich auf Grund des preislich angespannten Konsumverhaltens bei den Discount-Umsätzen ergeben, da die Verbraucher auf Grund der gestiegenen Lebensmittelpreise auf preiswertere Produkte zurückgreifen. Jedoch lässt sich trotz dieser Entwicklung auch beim Discount eine Präferenz für regionale Produkte erkennen, die unseren Discountartikeln wiederum eine gewisse Resilienz geben werden. Im Kontext der geschilderten Umstände, insbesondere der schwer einzuschätzenden Entwicklung des Rohstoffs "Fleisch" geht die Geschäftsleitung derzeit von einem leicht unter dem Niveau des Berichtsjahres liegenden Betriebsergebnisses aus. Dieses liegt nach wie vor auf einem guten Niveau. Abschließend bleibt anzumerken, dass die Geschäftsleitung insbesondere im Hinblick auf die hohen Energiekosten im laufenden Jahr wesentliche Verbesserungen im Bereich "Energieeffizienz" vornehmen wird, die sich in Investitionen und Verbesserungsaufwendungen wiederspiegeln werden.
Weilburg-Gaudernbach, 23.04.2024 Klaus Grasmehr Werner Grasmehr Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Edwin Grasmehr GmbH, Weilburg PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Edwin Grasmehr GmbH, Weilburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edwin Grasmehr GmbH, Weilburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Limburg, den 03. Mai 2024 MCP
Schmidt Treuhand GmbH
Wolfgang Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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