Wiemer GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGlasergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lena Wiemer seit 23.2.2024 | Prokura |
Max Wiemer seit 29.12.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Wiemer GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Autohaus Wiemer GmbH, Troisdorf1. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Wiemer GmbH mit Sitz in Troisdorf wurde im Jahr 1977 gegründet. Bereits zuvor existierte unter anderer Firmierung das nunmehr seit fast 100 Jahren geführte Familienunternehmen. Als Ford Vertrags-Partner im Verkauf und Service sowie Humbaur Exklusiv Partner im Anhängerbereich erstrecken sich die Geschäftstätigkeiten über folgende Felder: - Handel mit Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen der Marke Ford und der Marke Humbaur - Wartung, Reparaturen und Instandsetzung aller Art einschließlich Karosseriearbeiten an Fahrzeugen der Marke Ford und an diversen Anhängerfabrikaten - Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör der Marke Ford, Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör für Anhänger von diversen Marken (Alko, Knott, Bierhake etc.) - PKW-Vermietung, Nutzfahrzeugvermietung, Anhängervermietung, Ford Carsharing Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 41 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden und Aushilfen wurden nicht berücksichtigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Max Wiemer geführt. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr und kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Durch die weltweiten anhaltenden Krisen (Auswirkungen des Klimawandels, der Angriffskrieg auf die Ukraine, der Konflikt in Nahost) stockt die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die Erholung nach dem Corona-Jahr 2020 setzt sich in 2023 nicht weiter fort. 2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Die konjunkturelle Abschwächung der Nachfrage auf den Weltmärkten nach 2019, die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie die Lieferengpässe bei bestimmten Vorprodukten und Rohstoffen haben auch den Pkw-Absatz und die Pkw-Produktion in Deutschland in den Jahren 2021 und 2022 beeinträchtigt. In 2023 nahmen die Häufigkeit und Bedeutung von Lieferengpässen ab und die Produktion und der Absatz von Fahrzeugen erholten sich erheblich. In Deutschland nahm die Pkw-Produktion um 18,1 Prozent und der Pkw-Absatz um 6,1 Prozent zu. Der seit Jahren zu beobachtende Strukturwandel im Automobileinzelhandel aufgrund der Bereinigung der Vertragshändlerorganisationen durch die großen Automobilkonzerne sowie immer größer werdende Autohäuser (bedingt durch Zukauf kleinerer Familiengesellschaften und Insolvenzen) setzte sich auch im Geschäftsjahr 2023 fort. 2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Im Frühjahr 2023 erfolgte die Kündigung der Händlerverträge durch Ford deutschlandweit zum Ende des ersten Quartals 2023. Eine weitere Zusammenarbeit wurde durch die Unterschrift des "Letter of Intent" bekundet. Die von Ford prognostizierten gestiegenen Anforderungen für das Handels- und Servicegeschäft (Ausbau der Nutzfahrzeug-Geschäfte, Ausbau der digitalen Kommunikation mit der Kundschaft, etc.) erfüllt die Autohaus Wiemer GmbH schon zum Stand Ende 2023. Ein Angebot seitens Fords eines neuen Händlervertrages am Ende des ersten Quartals in 2024 gilt als sehr wahrscheinlich. Der Fokus auf die Nutzfahrzeugsparte im Verkauf und Service wurde 2023 weiter verschärft. Das Transit Center 2.0 besteht nun seit vier Jahren und hat 2023 eine weitere Hebebühne dazugewonnen. Im Jahr 2023 entschloss sich die Autohaus Wiemer GmbH weiterhin für eine Exklusiv Partnerschaft mit Humbaur im Anhänger-Geschäftsfeld, um bevorzugte Konditionen im Fahrzeugeinkauf und verbesserte Sichtbarkeit im Online-Vertrieb zu sichern. Die Zusammenarbeit mit "FPM - Ford Pro Mobility" (Nutzfahrzeugvermietung) wurde ausgebaut und vertieft. Das Angebot von drei Ford Carsharing Fahrzeugen in der Region wurde erneuert. Diverse Neueinstellungen von Werkstattpersonal und die erfolgreiche Übernahme von zwei Auszubildenden nach Ausbildungsabschluss bezeugen die zukunftsorientiere, solide Personalpolitik des Unternehmens, um dem akuten Fachpersonalmangel in der gesamten Branche zu trotzen. Es wurde eine neue Stelle speziell für die Betreuung von Gewerbekunden geschaffen, um deren Bedürfnisse optimal aufgreifen zu können. Die Nachfolgeregelung und vollständige Geschäftsübergabe von Bernd Wiemer an den Geschäftsführer Max Wiemer wurde in Angriff genommen und für 2024 vorbereitet. 3. Lage des Unternehmens 3.1 Ertragslage Die Autohaus Wiemer GmbH setzte im Jahr 2023 366 Fahrzeuge (212 neu/154 gebraucht) und 90 PKW-Anhänger ab. Die Umsatzerlöse sind um insgesamt T€ -2.257 (-10,97%) im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 18.320 gesunken. Im Neuwagengeschäft mit Umsatzerlösen von rd. T€ 7.353 ist ein Umsatzrückgang von rd. 23,6% zu verzeichnen, ebenso sind die Wettbewerbsprämien für Neue Fahrzeuge gesunken (T€ -752). Im Gebrauchtwagenbereich mit Umsatzerlösen von rd. T€ 2.799 ist ein Umsatzrückgang von rd. 9,9% (T€ 308) zu verzeichnen. In den Bereichen Ersatzteillager und Zubehör sowie den Erlösen aus Reparaturen sind im Vergleich zum Vorjahr hingegen gestiegene Erlöse mit T€ 5.776 (+15,38%, T€ +770) erzielt worden. Des Weiteren wurden Erträge aus der Stufenplanvergütung mit T€ 169 (T€ +117) im Vorjahresvergleich vereinnahmt. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 2.421 ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 55 bzw. rd. 2,32% gestiegen. Ebenso sind die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 189 gestiegen. Die gestiegenen Abschreibungen resultieren vor allem aus dem geänderten Ausweis der Abwertungen von Mietfahrzeugen und Vorführwagen, die im Vorjahr unter dem "Materialaufwand" ausgewiesen wurden und im Geschäftsjahr 2023 erstmalig als "Abschreibungen" in Höhe von T€ 172 (siehe hierzu auch Erläuterungen im Anhang) gezeigt werden. Bereinigt um den geänderten Vorjahresausweis sind die Abschreibungen um T€ 17 bzw. rd. 30,04% gestiegen. Außerdem sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.150 gegenüber dem Vorjahr um T€ 149 bzw. rd. 14,87% gestiegen. Daraus resultiert ein um insgesamt T€ 147 verringertes Ergebnis vor Steuern und Zinsen von T€ 898 im Vergleich zu T€ 1.045 im Vorjahr. Bei einem Zinsergebnis in Höhe von T€ -223 (Vorjahr: T€ -76) ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 675 (Vorjahr: T€ 968). Der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 429 (Vorjahr: T€ 632) und liegt damit unter dem Niveau des Jahresergebnisses 2022. 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um T€ 2.495 von T€ 8.087 auf T€ 10.582 gestiegen. Durch die Änderung des Ausweises des Bestandes der Mietfahrzeuge und Vorführwagen in der Bilanz infolge der Umgliederung aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen ab dem Jahr 2023 mit T€ 1.748 (siehe hierzu auch Erläuterungen im Anhang), ist das Anlagevermögen im Berichtsjahr deutlich gestiegen. Insgesamt hat sich das Anlagevermögen aufgrund verschiedener Zu- und Abgänge sowie abschreibungsbedingt insbesondere in den Bereichen technische Anlagen und Maschinen, Ausstattung Teilelager und Service und Betriebs- und Geschäftsausstattung um T€ 1.781 erhöht. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich insgesamt um T€ 704 erhöht. Wesentliche Ursache ist die stichtagsbedingte Zunahme des Vorratsvermögen (T€ +1.116). und der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ +169) hauptsächlich resultierend aus der Umsatzsteuer-Forderung 2023 bei einem stichtagsbedingten Rückgang der Kundenforderungen um T€ -205. Gleichzeitig sind die liquiden Mittel um T€ 434 gesunken. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital um T€ 734 gesunken, resultierend aus einer offenen Gewinnausschüttung zum 22.12.2023 mit Beschluss vom 15.12.2023 von T€ 1.163 und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 429. Die Steuerrückstellungen sind aufgrund des geringeren Jahresergebnisses 2023 entsprechend gesunken (T€ -48). Ebenfalls sind die Sonstigen Rückstellungen (T€ -215) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit 0,00 resultierend aus der Umsatzsteuer-Forderung 2023 (T€ -209) gesunken. Gegenläufig entwickelten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten; diese sind um T€ 3.603 gestiegen. Stichtagsbedingt sind außerdem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten gestiegen. 3.3 Finanzlage Das Eigenkapital hat sich aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses um T€ 429 und der Gewinnausschüttung in 2023 von T€ 1.163 auf T€ 1.429 reduziert. Die Eigenkapitalquote lag am Stichtag bei 13,5% (Vorjahr: 26,7%). Daneben weist die Finanzstruktur im Wesentlichen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit T€ 7.624 (+T€ 3.603) aus. Der Anstieg resultiert vor allem aus laufender PKW-Finanzierung. Korrespondierend zum erhöhten Neuwagenbestand erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Neu- und Vorführwagenfinanzierung. Des Weiteren resultieren die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus dem negativen Saldo des Kontokorrentkontos durch die Auszahlung der beschlossenen Gewinnausschüttung zum 22.12.2023. 4. Risiko- und Chancenbericht 4.1 Risiken der künftigen Entwicklung Die stetig voranschreitende Elektrifizierung im Fahrzeugbereich und die damit verbundenen Investitionen stellen uns weiterhin vor neue Herausforderungen. Auswirkungen auf das Service- und Ersatzteilgeschäft, sowie die Restwertentwicklung lassen sich aktuell noch nicht absehen. Erste Folgen zeichnen sich bereits durch den abrupten Wegfall der Umweltprämie ab. Aufgrund fehlender finanzieller Unterstützung durch Kaufprämien, sowie den zusätzlich stark gestiegenen Zinsen, ist die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen stark eingebrochen und der gesamte Lagerbestand angewachsen. Bedingt durch die hohen Zinsen und den damit verbundenen Kosten für den Lagerbestand, muss der Verkauf durch reduzierte Verkaufspreise beschleunigt werden. Eine Ausweitung des Online-Vertriebs darf in Zeiten der Digitalisierung nicht vernachlässigt werden, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Ebenfalls sind die Auswirkungen auf die Verkaufs- und Zulassungszahlen durch Engpässe an Fahrzeugtransportkapazitäten der Hersteller bedingt durch den Angriffskrieg auf die Ukraine und den Nahostkonflikt weiterhin nicht absehbar und eine Besserung auch bis Ende 2024 nicht in Sicht. Zusätzlich besteht immer noch das Risiko durch den Auslauf unserer Volumenmodelle (Fiesta/Ecosport/Focus), welche durch die von Ford neu entwickelten Produkte (Mach-E, Explorer) nicht eins zu eins ersetzt werden können, Kunden an andere Marken/Hersteller zu verlieren. Aufgrund der grundsätzlich stabilen Finanzlage unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind ebenso ausreichend Kreditlinien vertraglich vereinbart, die derzeit nur zum Teil genutzt werden. Im Rahmen unserer Einkaufsfinanzierung sind wir von den Entwicklungen an den Finanzmärkten abhängig und spüren diese bei den gestiegenen Lagerfinanzierungskosten, gehen aber davon aus, dass sich das Zinsniveau im Laufe des Jahres oder im kommenden Jahr abschwächen wird. Das Kontokorrentkonto wird im laufenden Geschäftsjahr weiterhin fast ausschließlich im Guthabenbereich geführt. Bestehende Kredite werden stetig entlastet. Zum Jahresende ergab sich durch die zum 22.12.2023 fällige Gewinnausschüttung ein negatives Kontokorrentkonto, welches jedoch Anfang 2024 wieder ausgeglichen wurde. Ein konstant hohes Zinsniveau oder eine Erhöhung der Steuerbelastung der Bürger, sowie eine erneut steigende Inflation könnten in Zukunft einen negativen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung haben. 4.2 Chancen der künftigen Entwicklung Für das Jahr 2024 gehen die Erhebungen der Bundesregierung für Gesamtdeutschland trotz der gestiegenen Inflation von einer leichten positiven Entwicklung (+1,6%) des Bruttoinlandsproduktes aus. (Quelle: Finanzbericht 2024, Finanzplan des Bundes 2023 bis 2027, Website Bundesfinanzministerium). Aufgrund der gestiegenen Inflation, der damit verbundenen Kaufzurückhaltung und den anhaltenden Krisen in der Welt ist es Herausforderung und Chance zugleich treue Kunden weiter an unser Haus zu binden und Neukundschaft zu generieren. Bedingt durch einige Modell-Neueinführungen und Modell-Überarbeitungen bei Ford, wie beispielsweise dem vollelektrischen Ford Explorer, Mustang, Kuga, Puma, Transit Courier, Tourneo Courier, dem Ausbau der Elektrifizierung der gesamten Modellpalette erhoffen wir uns für das Jahr 2024 weitere Verkaufsimpulse. Unsere konsequente Ausrichtung auf das Nutzfahrzeuggeschäft - eine Marschroute, die von Ford eingefordert wird - lässt uns positiv auf die Zukunft blicken. Der unweigerliche Wegfall von Kundschaft im Privatkundengeschäft werden wir mit Umsätzen im Verkauf von Nutzfahrzeugen und der Betreuung von Gewerbekunden im Service ausgleichen können. Die konsequente Ausbildung in allen Bereichen der Autohaus Wiemer GmbH sollte auch in Zukunft die ausreichende Personalstärke sichern. Um dem stetigen Wandel zur Elektromobilität gerecht zu werden, sind für das kommende Jahr weitere elektrifizierte Fahrzeuge von Ford geplant, um den CO 2 -Ausstoß und damit Strafzahlungen zu vermeiden. Die Investitionen in die Zukunft, die wir bereits 2023 in unsere hauseigene Elektroladeinfrastruktur, getätigt haben, werden sich ab 2024 weiter auszahlen. Sollte sich das Agenturmodell in Deutschland durchsetzen, sehen wir hier eine Möglichkeit das Risiko eines hohen Lagerbestandes und den unvorhersehbaren Restwerten deutlich zu minimieren. 5. Prognose Im laufenden Geschäftsjahr konzentrieren wir uns auf das Wiederbeleben des Neuwagengeschäfts, der konsequenten Standards-Erfüllung im Service, um Bonusauszahlungen von Ford zu sichern, sowie ein umfangreiches Update unserer IT-Landschaft inkl. neuer Serveranschaffung und Überholung der Netzwerkinfrastruktur, um auch die kommenden Jahre für die stetig wachsende digitale Kommunikation mit Ford und unserer Kundschaft gerüstet zu sein. Trotz vieler Krisenherde und Unsicherheit über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, deren Beendigungen z. Zt. nicht absehbar sind, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. Unser Ziel ist es, uns als Familienunternehmen mit unserem Vertragspartner Ford weiter im regionalen Markt gegen größere Mitbewerber im direkten Umfeld zu behaupten. Unter Berücksichtigung der aktuellen Auftragssituation erwarten wir für das laufende Jahr 2024 ein Ergebnis, welches etwa auf gleichem Niveau des Jahres 2023 liegen wird. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Durch die Kündigung der Ford Händlerverträge und sich daraus ergebenden Reduzierung der Mitbewerber, rechnen wir mit einer weiter voranschreitenden Marktkonzentration in den Geschäftsjahren 2024 und 2025. Der neue Händlervertrag für 2025 ist Stand heute bereits von Ford angeboten und von unserer Seite unterzeichnet worden, er bedarf noch der endgültigen Bestätigung von Ford.
Troisdorf, den 28.06.2024 gez. Max Wiemer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Verkürzter ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Autohaus Wiemer GmbH, TroisdorfI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Autohaus Wiemer GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft". Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Autohaus Wiemer GmbH mit Sitz in Troisdorf wird im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter der Nummer HRB 991 geführt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Geschäftsjahres, basierend auf der Annahme der Unternehmensfortführung der Gesellschaft, stellen sich wie folgt dar: Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Im Vorjahr wurden die Mietfahrzeuge und die Vorführwagen im Umlaufvermögen unter Berücksichtigung von zeitlichen Reichweitenabschlägen bilanziert. Ab dem Berichtsjahr 2023 erfolgt eine Anpassung des Bilanzausweises der Mietfahrzeuge und Vorführwagen erstmalig in das Anlagevermögen im Bereich Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit € 1.748.491,37. Die Aufwendungen aus Wertabschlägen wurden im Vorjahr im Bereich Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ausgewiesen. Ab dem Berichtsjahr 2023 werden die Wertabschläge der Mietfahrzeuge und Vorführwagen mit € 172.120,37 erstmalig in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ausgewiesen. Auf eine Anpassung des Vorjahresausweises wurde verzichtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich höchstzulässigen Sätzen vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von € 250,00 bis zu € 800,00 werden im Geschäftsjahr nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von € 15.430,00 € (Vorjahr: € 15.430,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 216.125,50 (Vorjahr: € 46.739,32) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften und betreffen in voller Höhe Forderungen gegenüber der Wiemer GmbH & Co. KG als 100%ige Gesellschafterin. Das satzungsmäßige gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 51.129,19 (DM 100.000,00). Die Gliederung der Restlaufzeit nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023 (Kursiv: 31. Dezember 2022).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe eines Betrags von rd. T€ 245 durch Grundschulden auf Grundvermögen des Gesellschafters, Sicherungsübereignungen besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten. Im Geschäftsjahr 2023 bestehen keine Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter (Vorjahr: € 209.100,54), die zum 31. Dezember 2023 als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 nicht gesichert gewesen. IV. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2023 keine besonderen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für Immobilien in Höhe von T€ 302 p.a. Die Verpflichtungen betreffen in Höhe von T€ 245 Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den Abschreibungen sind nur planmäßige Abschreibungen vorhanden. VII. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahr 2023 betrug 41 Personen (Vorjahr: 42). 2. Gesellschaftsorgane Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist bestellt: Herr Max Wiemer, Kfz-Meister, Siegburg Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge (gem. § 285 Nr. 9a HGB) wird von der Regelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 429.160,73 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar für den Abschlussprüfer für das Wirtschaftsjahr 2023 beträgt € 15.000,00. VIII. Nachtragsberichterstattung Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Wirtschaftsjahres nicht eingetreten. Feststellungen auf die einzugehen wäre, sind nicht getroffen worden. Auf die Ausführungen im Lagebericht wird verwiesen.
Troisdorf, den 28. Juni 2024 gez. Max Wiemer AnlagespiegelAnlagenspiegel zum 31.12.2023Autohaus Wiemer GmbH, Troisdorf
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Autohaus Wiemer GmbH, Troisdorf, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Wiemer GmbH, Troisdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Wiemer GmbH, Troisdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Lübeck, den 30. September 2024 BTR
SUMUS GmbH
gez. Jörn Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Betrieb von Sportanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Zimmerei und Ingenieurholzbau
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen