going places GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Annika-Sophie Butt seit 21.2.2025 | Prokura |
Josephine Gerves seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Phillip Alexander Schilling seit 11.12.2024 | Prokura |
Bettina Carolin Prange seit 27.10.2023 | Prokura |
Barbara Dr. Schinzel seit 8.11.2021 | Prokura |
Nadine Ziegler seit 8.11.2021 | Prokura |
Dilys Neumann seit 8.3.2021 | Prokura |
Philippe Bordet seit 8.3.2021 | Geschäftsführer |
Frank-Peter Lortz seit 9.9.2019 | Geschäftsführer |
Stefan Martin Schopp seit 28.7.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Publicis Groupe Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH)HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Digitas GmbH (zwischenzeitlich: Digitas Pixelpark GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Digitas GmbH (zwischenzeitlich: Digitas Pixelpark GmbH), Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Digitas GmbH (zwischenzeitlich: Digitas Pixelpark GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt Erklärung zur Unternehmensführung des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 26. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Senghaas, Wirtschaftsprüfer Dreibholz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Grundlagen Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschafterversammlung vom 03.04.2024 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 und mit ihr die Änderung der Firma beschlossen. Die Gesellschaft firmiert jetzt als Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH). Die Gesellschaft ist mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 147 442 eingetragen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden auf den Einzelabschluss angewendet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über einen Zeitraum von 2 bis 10 Jahren nach der Pro-rata-temporis-Regel vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht der voraussichtlichen Dauer der Kundenhaltefrist. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear nach der Pro-rata-temporis-Regel abgeschrieben. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden 3 bis 6 Jahre zu Grunde gelegt. Mietereinbauten werden über die Restlaufzeit des jeweiligen Mietvertrages abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungswert bis EUR 800,00) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erforderlich ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen nach § 253 (5) Satz 1 HGB vorgenommen. Die Vorräte bestehen aus unfertigen Eigen- und Fremdleistungen. Die unfertigen Eigenleistungen werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten (Fertigungseinzelkosten zuzüglich eines Fertigungsgemeinkostenaufschlags) bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten auch Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Fremdleistungen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich angemessenen Wertberichtigungen aktiviert. Alle erkennbaren Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der Projected Unit Credit-Methode (PUC) ermittelt. Der technische Rechnungszinsfuß beträgt 1,83 % und die Rentendynamik (Inflation) 2,10 %. Der technische Rechnungszinssatz wird pauschal als durchschnittlicher Marktzinssatz ermittelt, der sich bei angenommener Restlaufzeit von über 10 Jahren ergibt. Die Berechnung erfolgt ohne Berücksichtigung künftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen, da die betroffene Person bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Die Sterbens- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten sind den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck entnommen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erhaltene Anzahlungen werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Zum Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr erfolgswirksam mit dem beizulegenden Stichtagskurs bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil des Anhangs ist. An folgenden Unternehmen ist die Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) mit mindestens 20 % unmittelbar oder mittelbar beteiligt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben am Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.544 (Vj. TEUR 3.889) enthalten. Aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, besteht eine Forderung i. H. v. TEUR 113 (Vj. Verbindlichkeit TEUR 5.303). Des Weiteren besteht hier eine Forderung aus dem Cash-Pooling i. H. v. TEUR 72.669 (Vj. TEUR 72.642). 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen im Voraus gezahlte Aufwendungen für interne sowie externe Wartungsverträge. 4. Gezeichnetes Kapital Das voll erbrachte gezeichnete Kapital der Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 59.048 (Vj. TEUR 59.048). 5. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 51.961. 6. Bilanzgewinn Bei dem Bilanzgewinn handelt es sich um einen vor organschaftlichen Gewinnvortrag von TEUR 16.709 (Vj. TEUR 16.709). 7. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3 und unterliegt einer Ausschüttungssperre, aber keiner Abführungssperre. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Beträge:
9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben am Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:
10. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.060 (Vj. TEUR 2.776). Aus der Umsatzsteuer besteht eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 1.881 (Vj. TEUR 1.915). 11. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten sowie Steuerverbindlichkeiten. D. Erläuterung der wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen für Dienstleistungen an inländische Kunden erzielt und resultieren aus dem Projekt- und Mediageschäft. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die Position enthält Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 90 (Vj. TEUR 215). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 318 (Vj. TEUR 459) sind als periodenfremd anzusehen. 3. Abschreibungen des Anlagevermögens Die Entwicklung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist dem Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Jahr 2023 weist die Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen aus. Es werden Fremdwährungsverluste in Höhe von TEUR 161 (Vj. TEUR 228) ausgewiesen. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen werden Zinserträge in Höhe von TEUR 2.136 (Vj. TEUR 921) aus verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen einen periodenfremden Ertrag in Höhe von TEUR 220 (Vj. Aufwand TEUR 219) aus. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen. 7. Verlustübernahme / Ergebnisverwendung Seit dem 4. Dezember 2019 besteht mit der Gesellschafterin, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, ein Gewinnabführungsvertrag. Der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene Verlust i. H. v. TEUR 113 (Vj. Gewinn TEUR 5.303) wird von der Gesellschafterin ausgeglichen. E. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmenden Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) 531 Mitarbeiter (Vj. 535). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023 551 Mitarbeiter (Vj. 520). In der Anzahl der Arbeitnehmenden sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. 2. Mitglieder der Geschäftsführung / Prokuristen Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Frank-Peter Lortz ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) hauptberuflich als Chief Executive Officer Publicis Media DACH tätig. Dr. Ralf Niemann ist hauptberuflich als Chief Executive Officer der Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) tätig. Philippe Bordet ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft auch als Regional CFO tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung und der früheren Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 HGB wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Prokura war für das Geschäftsjahr 2023 bzw. 2024 erteilt für:
3. Mutterunternehmen Die Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. 4. Konzernabschluss Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich, erhältlich. Die Gesellschaft verzichtet auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts unter Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 291 HGB. In dem befreienden Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, werden folgende, vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewendet: Der Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A. wird gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. 5. Honorar Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 114 ist ausschließlich für die Jahresabschlussprüfung bestimmt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen - Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden folgende künftige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Gesellschaft nutzt Leasing aufgrund des daraus resultierenden Liquiditäts- und Zinsvorteils gegenüber einem Kauf, aber auch um den Verwaltungsaufwand bei Beschaffung und Austausch so gering wie möglich zu halten. F. Nachtragsbericht Die Gesellschafterversammlung vom 03.04.2024 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 und mit ihr die Änderung der Firma beschlossen. Die Gesellschaft firmiert jetzt als Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH). Darüber hinaus sind zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2023) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Digitas GmbH (vormals: Digitas Pixelpark GmbH) keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten.
Hamburg, den 1. Juli 2024 Digitas GmbH Frank-Peter Lortz Dr. Ralf Niemann Philippe Bordet Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Digitas GmbH (ehemals Digitas Pixelpark GmbH und nachfolgend "Digitas") ist eine der führenden Digitalagenturen in Deutschland. Die Gesellschaft ist in Deutschland an den Standorten Berlin, Köln, Düsseldorf, München, Frankfurt und Hamburg vertreten. Die Agentur entwickelt für Kunden wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Ferrero, Visa oder Stellantis holistische Markenerlebnisse von Strategie, Naming, Brand Design, Messeauftritten, Branding oder Shop- und Retail-Design bis hin zur Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von digitalen Plattformen und Brand-Management-Systemen sowie umfassenden Implementierungsprogrammen. Rechtliche Struktur Die Digitas hat Ihren Sitz in Hamburg und ist dort beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 147442 eingetragen. Unser Unternehmen gehört zur PUBLICIS-Gruppe, die weltweit integrierte Kommunikation anbietet; der Sitz der zentralen Geschäftsleitung ist Paris/ Frankreich. Die globalen Aktivitäten außerhalb Frankreichs sind seit 1999 in der PUBLICIS GROUPE HOLDINGS B.V. Amsterdam/ Niederlande, gebündelt; Konzernmutter ist die PUBLICIS GROUPE S.A., Paris/ Frankreich (Publicis Konzern). Erklärung zur Unternehmensführung Für 2022 wurde festgestellt, dass die Frauenquote der Geschäftsführerebene bei 0% liegt und es wurde beschlossen, diese bis Ende 2023 beizubehalten. Dieses "Ziel" wurde eingehalten und zudem auch im Beschluss des Jahres 2023 festgestellt, dass es immer noch eine Frauenquote von 0% gibt. Gründe für die gewählte Zielgröße sind laufende Verträge mit den männlichen Geschäftsführern. Die neue Zielgröße, welche die Digitas bis Ende des Jahres 2024 erreichen möchte, liegt nunmehr bei 25% Frauenanteil in der Geschäftsführerebene. Infolge der flachen Hierarchien der Digitas, existiert lediglich eine 1. Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung, bestehend aus Prokuristen und Prokuristinnen. Diese Führungsebene setzt sich zum Stichtag 31.12.2023 aus 53,3% männlichen Prokuristen (Vj. 61,54%) und 46,7% weiblichen Prokuristinnen (Vj. 38,46%) zusammen. Das selbstgesetzte Ziel wurde somit erreicht und übertroffen, da es gelungen ist Kolleginnen (intern/ extern) zu finden und vakante Stellen weiblich besetzt werden konnten. Es wurde gemäß Gesellschafterbeschluss festgesetzt diese Quote bis zum 31.12.2024 zu halten. Wirtschaftsbericht Wie der Dachverband der Werbewirtschaft (ZAW) in seiner vorläufigen Jahresprognose ausweist, wuchs die Werbewirtschaft in 2023 auf 48,87 Milliarden Euro (+1,6 Prozent) und kann damit auch im zweiten Jahr nach der Corona-Krise ein Wachstum verzeichnen. Das Gleiche gilt bei den anderen Kerndaten der Branche: Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 jedoch weiterhin von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, steigenden Energiekosten und einer erhöhten Inflation geprägt. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur im weiterhin krisengeprägten Umfeld. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft dürfte sich fortsetzen und die deutschen Exporte bremsen. Auf einen Wachstumspfad kehrte die deutsche Gesamtwirtschaft somit nicht zurück und dürfte sich auch nur langsam erholen. Das deutsche BIP schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3% und im Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum um 0,7%. Dies ist weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation dürfte von 6,1% auf 2,6% im Jahr 2024 zurückgehen. In diesem konjunkturellen Umfeld ist das Ergebnis der Digitas zu bewerten. Geschäftsverlauf Die Prognosen für den Einzelabschluss der Digitas wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht. Trotz gestiegener Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr konnten die Prognosen bezüglich Gross Income und EBITDA aufgrund höherer Materialkosten und Personalaufwendungen nicht erreicht werden. Insgesamt konnte der positive Trend der Vorjahre im vergangenen Geschäftsjahr nicht bestätigt werden. Digitas in Zahlen
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Digitas beschäftigt professionell ausgebildete Mitarbeitende, deren Belange in jährlich stattfindenden Personalgesprächen mit den Vorgesetzten eruiert werden. Zusätzlich erfolgen jährliche Mitarbeitendenumfragen um die Mitarbeitendenzufriedenheit zu messen. Themen sind u.a. Motivation, Zusammenarbeit mit Kollegen/ Vorgesetzten, die Honorierung oder die Situation am Arbeitsplatz. Aus den Ergebnissen werden dann Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet. Der Erhalt sowie der Ausbau von langfristigen Kundenbeziehungen stehen für uns im Mittelpunkt. Die Kundenbeziehungen werden durch Kundenbefragungen zur Zufriedenheit überprüft. Ertragslage Bei den Umsatzerlösen ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 7.022 zu verzeichnen. Sie betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 84.004 (Vorjahr: TEUR 76.982). Die Umsatzerlöse, haben sich durch Kundengewinne sowie gestiegene Kundenbudgets positiv entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 gesunken und betragen TEUR 512 (Vorjahr: TEUR 1.012). Diese Reduktion ist im Wesentlichen auf eine Verringerung von Personalweiterberechnungen zu führen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um TEUR 11.964 gestiegen und betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 36.239 (Vorjahr: TEUR 24.274). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen sowohl auf die erhöhte Gesamtleistung als auch auf die Entwicklung der verschiedenen Geschäftsfelder zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr musste in zusätzliche Expertise investiert werden, um insbesondere Neugeschäft zu integrieren. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 5.311 gestiegen und beträgt TEUR 41.735 (Vorjahr: TEUR 36.425). Der Personalaufwand ist im Wesentlichen auf organisatorische Restrukturierungen zurückzuführen mit dem Ziel, sich gegenüber Kunden und deren erhöhten Anforderungen zukunftssicher aufzustellen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 844 gesunken und betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 11.372 (Vorjahr: TEUR 12.217). Dieser Rückgang ist auf reduzierte Rekrutierungskosten, sowie verschiedenen betrieblichen Kosten zurückzuführen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf wird der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 5.303) vollständig von der Muttergesellschaft übernommen. Finanzlage Die Digitas GmbH ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe an das Cash-Management-System angeschlossen. In diesem System werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst. Zum Stichtag bestanden Forderungen aus dem Cash-Management-System mit der MMS Germany Holdings GmbH in Höhe von TEUR 72.699 (Vorjahr: TEUR 72.642). Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 904 gesunken und beträgt TEUR 145.722 (Vorjahr: TEUR 146.626). Die Reduktion des Vermögens ist vorwiegend auf gesunkene Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Dies betrifft im Wesentlichen die reduzierten Forderungen aus dem Cash-Management-System. Die Abnahme der Passiva ist im Wesentlichen zurückzuführen auf reduzierte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 551 Angestellte (Vorjahr: 520) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. Kundengewinne sowie die erhöhten Anforderungen an die Beratung der Bestandskunden machten den Personalaufbau erforderlich. Kontrollsystem Die Agentur ist in das umfangreiche monatliche Reporting des Publicis Konzerns eingebunden. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die wesentlichen Leistungsindikatoren im Vergleich zu den Vorgaben (Soll-Ist-Vergleich) analysiert. Darüber hinaus existiert ein detailliertes internes Kontrollsystem (FMC-Financial Monitoring Controls). Diese werden durch interne Prüfer des Publicis Konzerns überprüft. Standardmäßig werden monatliche Forecasts erstellt und die Liquidität überwacht. Diese werden umfassend an die Konzernleitung gemeldet. Es bestehen fest definierte Informationswege zum Management und in die Firmengruppe. Die Weitergabe von Informationen und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erfolgt unmittelbar auf digitalem Wege. Der Geschäftsführung der Agentur obliegen die Leitung und die Kontrolle der Gesellschaft. Forschung und Entwicklung Es wurden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB berichtspflichtigen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 entfaltet. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Insgesamt hängt die Entwicklung der Digitas vom Weltwirtschaftsgeschehen ab. Kundenbudget werden indirekt von der Entwicklung der Inflation, der Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie den Herausforderungen im Zusammenhang dem Klimawandel beeinflusst. Das folgende Kapitel enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Diese sind an der Verwendung von Formulierungen mit Wörtern wie "erwarten", "prognostizieren", "beabsichtigen", "planen", "anstreben", "einschätzen" und "werden" zu erkennen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken, die im Risikobericht behandelt werden. Mehrere Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Agentur liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche von dem für die Zukunft prognostizierten Geschäftsverlauf der Agentur abweicht. Risiken bestehen hauptsächlich darin, dass Kürzungen von Werbebudgets kurzfristig erfolgen können und negative Auswirkungen auf die Umsätze der Agentur haben. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Agenturwert gesteigert werden kann und mögliche Risiken beherrschbar bleiben. Erforderliche bilanzielle Rückstellungen werden, soweit erforderlich, gebildet. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten haben für die Digitas, Hamburg, weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit, einen den Bestand gefährdenden Charakter. Nach Überzeugung des Managements sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen können. Für die bekannten Risiken ist eine ausreichende bilanzielle Vorsorge in Form von Wertberichtigungen und Rückstellungen getroffen worden. Die Gesellschaft und die Tochtergesellschaft sind von einem ehemaligen Kunden auf Schadensersatz verklagt worden. Die Schadensersatzforderung wurde von der Geschäftsführung zurückgewiesen. Unter Anwendung des Vorsichtsprinzips wurden nach Einschätzung der Geschäftsführung im Jahresabschluss der Tochtergesellschaft ausreichende Vorkehrungen getroffen. Chancen für die Agentur bestehen insbesondere in Bezug auf erfolgreiche New Business Aktivitäten (Gewinnung von profitablem Neugeschäft) sowie im Hinblick auf Neustrukturierung einzelner Fachbereiche, die der Agentur einen Vorteil im Wettbewerb mit anderen Agenturen verschaffen. Ferner sehen wir positive Entwicklungschancen durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft sowie die weitere Zusammenarbeit mit den Einheiten der Publicis Groupe S.A., Paris/ Frankreich. Ausblick Trotz andauernder Unsicherheiten im Hinblick auf die konjunkturellen Entwicklungen als Folge des Angriffskrieges in der Ukraine, sowie den Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel geht die Gesellschaft in Ihrer aktualisierten Prognose davon aus, im Jahr 2024 einen Umsatz zwischen 60 und 65 Mio. Euro zu erreichen. Ferner wird erwartet in den Kennzahlen Gross Income zwischen 50 und 57 Mio. Euro und einem EBITDA zwischen 1,5 und 2,5 Mio. zu erzielen. Umsatzseitig wird weiterhin der Ausbau der Bestandskunden gepaart mit Neukundengewinnung im Fokus der Aktivitäten stehen. Der Anteil der langfristig orientierten Kundenbeziehung (Bestandskunden) hat sich positiv entwickelt und bildet gerade in wirtschaftlich schwer einzuschätzenden Zeiten mit den Agenturmitarbeitern die Grundlage für eine weiterhin positiv stabile Entwicklung der Geschäftsbereiche der Gesellschaft. Es wird erwartet, dass sich der Neugeschäftsanteil weiter positiv entwickelt. Die Monate im Jahr 2023 bis zur Erstellung des Abschlusses des Geschäftsjahres 2023 verliefen innerhalb der aktualisierten Erwartungen in Bezug auf die Umsatz-, und Ergebnisentwicklung.
Hamburg, den 1. Juli 2024 Die Geschäftsführung Frank-Peter Lortz Dr. Ralf Niemann Philippe Bordet Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am 02.08.2024. |
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