Equity Invest Management II GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Koch seit 17.6.2024 | Prokura |
Burkhard Stefan Allgeier seit 16.11.2022 | Geschäftsführer |
Frank-Peter Martin seit 19.4.2022 | Geschäftsführer |
Sebastian Napiralla seit 7.9.2021 | Geschäftsführer |
Erwin Lochten seit 3.1.2017 | Geschäftsführer |
André Buschhüter seit 7.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lampe Asset Management GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Lampe Asset Management GmbH ist ein zum Hauck Aufhäuser Lampe-Konzern gehöriger Asset Manager und bietet auf Grundlage individueller Kundenbedürfnisse maßgeschneiderte Investmentlösungen und Anlagekonzepte für institutionelle Investoren, wie Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Stiftungen, Unternehmen, Kirchen, Verbände und Kreditinstitute, im Rahmen konkreter Anlagerichtlinien an. Für das Private und Corporate Banking der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG werden Investmentlösungen im Rahmen der an die Lampe Asset Management GmbH ausgelagerten Finanzportfolioverwaltung zur Verfügung gestellt. Die Portfoliomanagementkompetenz für das liquide Asset Management der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG ist in der Lampe Asset Management GmbH gebündelt. Die Lampe Asset Management GmbH verfügt über ein umfassendes Asset-Management-Angebot, welches sich abhängig vom Kundenbedarf entweder aus dem aktiven Asset-Management-Ansatz oder dem systematischen, regelbasierten Asset-Management-Ansatz ableitet. Der aktive Asset-Management-Ansatz orientiert sich am absoluten Ertrag für die Kunden und verzichtet konsequent auf passive Indexnachbildungen. Der Investmentstil basiert auf einer fundamentalen Marktanalyse, ergänzt um die Beurteilung technischer Einflussfaktoren. Bei den zinstragenden Wertpapieren bilden bewährte Instrumente aus dem Euroraum wie Staatsanleihen, gedeckte Schuldverschreibungen und Unternehmensanleihen mit hoher Bonität den Kern der Anlagestrategie. Nischenprodukte wie Corporate Hybrid Anleihen und High Yield Unternehmensanleihen, die ein hohes Detailwissen erfordern, runden das Leistungsspektrum im Bereich der Unternehmensanleihen ab. Das fundamentale Aktienmanagement konzentriert sich auf vier Kernstrategien: European Large Cap Strategy, European Small Cap, Global Equity und Sustainable Global Equity. Der Schwerpunkt im Management der Aktienportfolien verlagert sich mit steigendem Kundeninteresse zusehends auf europäische diversifizierte Aktienportfolios. Der Aktienselektionsprozess ist geprägt durch eine starke Fokussierung auf die Quality-Faktoren Rentabilität, Sicherheit und der Qualität der Erträge. Der systematische, regelbasierte Asset-Management-Ansatz ist Grundlage für das Angebot von Multi-Asset-Vermögensverwaltungen, Liquid Alternatives, quantitativer Aktienselektion und risikobasierten Ansätzen. Im Bereich der systematischen, risikobasierten Investmentstrategien basieren unsere Ansätze auf breit diversifizierten Portfolien sowie der Erwirtschaftung asymmetrischer Ertragsstrukturen zur Begrenzung von Verlustrisiken (Wertsicherungs-, Risiko-Overlay- und Currency-Overlay-Strategien). Im Mittelpunkt der konkreten Portfolioausgestaltung stehen dabei stets die individuellen Bedürfnisse und der nachhaltige Erfolg unserer anspruchsvollen Investoren. Der ausgebaute und weiterentwickelte nachhaltige Investmentansatz rundet das Angebotsspektrum ab. Durch das Angebot von auf Nachhaltigkeitskriterien basierenden Investitionsmöglichkeiten kommen wir dem Kundenbedarf nach ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen nach. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Finanzportfolioverwaltung für das Private und Corporate Banking der Bank sowie das Asset Management im Bereich der Spezial- und Publikumsfonds. Unseren Kunden aus der Versicherungsbranche, Pensionskassen und berufsständischen Versorgungswerken, Stiftungen, Kirchen, Unternehmen, Verbänden und Banken bieten wir das gesamte Leistungsspektrum des institutionellen Asset Managements an, beschränken uns selbst aber auf die eigentliche Kernfunktion der Vermögensverwaltung. Dienstleistungen - insbesondere im administrativen Bereich - sind an die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG ausgelagert oder werden von externen Dienstleistern bezogen. 1. Wirtschaftsbericht Volkswirtschaftliche Situation Die jüngsten Konjunkturdaten stützen unsere defensive Wachstumssicht. Markante Konjunkturrisiken bestehen weiter für Deutschland. Der Inflationsrückzug ist zuletzt zwar ins Stocken geraten, er dürfte sich ab Februar aber fortsetzen. Da hierüber zunächst eine nennenswerte Unsicherheit bestehen wird, werden Notenbanken wohl weiter Geduld üben. Es bestehen weiter hohe Abwärtsrisiken für die deutsche Wirtschaft. Allgemeine Konjunktursorgen verbinden wir mit den zunehmenden, teilweise auch militärisch ausgetragenen Konflikten global. Für die Europäische Zentralbank (EZB), aber auch für andere Notenbanken gilt aus unserer Sicht, dass über einen weitergehenden Inflationsrückzug noch einige Monate Unsicherheit bestehen wird. Die Notenbanken dürften die Entwicklung daher geduldig abwarten. Mit Blick auf unsere Inflationsprognosen erwarten wir Zinssenkungen weiter erst für das zweite Halbjahr 2024. Branchenumfeld Die Asset-Management-Branche steht weiter vor einer Vielzahl von Herausforderungen und Chancen. Das Umfeld ist von volatilen Kapitalmärkten, hohen Anforderungen bei der Umsetzung aufsichtsrechtlicher Themen und Wettbewerbsdruck geprägt. Asset Manager müssen sich mit der "dritten Dimension" auseinandersetzen um den wachsenden Kundenanforderungen und regulatorischen Anforderungen zu genügen. Die Themen ESG und Nachhaltigkeit haben weiter hohe Beachtung in der Öffentlichkeit. Mit der EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR, Verordnung (EU) 2019/2088) wird das Ziel verfolgt, Kapitalflüsse in nachhaltige Anlagen bzw. Wirtschaftstätigkeiten zu lenken. Diese Verordnung zielt darauf ab, Transparenz für Investoren in Bezug auf Nachhaltigkeit herzustellen. Die SFDR legt klare Transparenzanforderungen für Finanzmarktteilnehmende und Finanzberater fest. Asset Manager werden zunehmend auf digitale Kundenbedürfnisse reagieren. Cloud-basierte und KI-gesteuerte Geschäftsmodelle sind auf dem Vormarsch. Digitale Vermögenswerte gewinnen an Bedeutung. Technologie ermöglicht effizientere Prozesse und bessere Kundenbetreuung. Die Unsicherheit aufgrund des globalen Wachstumsrückgangs und der Änderungen in der Geldpolitik stellt eine Herausforderung an das Asset Management dar. Volatile Märkte können dabei Chancen für aktive Manager bieten, stellen aber auch Risiken dar. Insgesamt ist die Asset-Management-Branche in einem dynamischen Umfeld tätig, das sowohl Risiken als auch Möglichkeiten birgt. Die Asset Manager müssen sich immer wieder schnell an veränderte Rahmenbedingungen anpassen, um erfolgreich zu bleiben und die Interessen ihrer Kunden zu wahren. Ertragslage Die Provisionserträge stiegen gegenüber dem Vorjahr kräftig um 88 Prozent auf 29,59 Mio. Euro (Vorjahr 15,74 Mio. Euro). Hintergrund des Anstiegs ist die Übernahme des Portfoliomanagements und die Vereinnahmung von Asset Management Gebühren aus Publikumsfonds, die vormals von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG verwaltet wurden. Neben diesem positiven Beitrag zum Provisionsergebnis fielen gleichzeitig durch die Übernahme des Portfoliomanagements deutlich höhere Provisionsaufwendungen an. (Anstieg um 279,3 Prozent auf 9,14 Mio. Euro/ Vorjahr 2,41 Mio. Euro). Aufgrund der gestiegenen Zinsen für Sichteinlagen steigen die Zinserträge auf 0,251 Mio. Euro. Die Zinsaufwendungen belaufen sich auf 1,9 Tsd. Euro. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber den Vorjahreswert von 10,90 Mio. Euro um 42,3 Prozent auf 15,51 Mio. Euro gestiegen. Diese Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl und des daraus resultierenden Personalaufwands sowie der Bonusansprüche (10,88 Mio. Euro / Vorjahr 6,78 Mio. Euro / Steigerung um 60,4 Prozent), die sich aus dem positiven Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 ergeben. Die unter den anderen Verwaltungsaufwendungen (4,63 Mio. Euro / Vorjahr 4,13 Mio. Euro) ausgewiesenen Sachkosten stiegen um 12,11 Prozent und resultieren im Wesentlichen aus gestiegenen Kosten für IT-Aufwendungen und Nachhaltigkeitsberatung sowie Kosten für ausgelagerte Dienstleistungen gegenüber der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG. Die entstandenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 0,06 Mio. Euro sanken im Vergleich zum Vorjahreswert von 0,78 Mio. Euro um 92,31 Prozent. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen fielen ebenfalls von 0,13 Mio Euro auf 0,08 Mio. Euro um 37,59 Prozent. Es entstanden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 0,06 Mio. Euro. Die Lampe Asset Management GmbH verzeichnet zum 31.12.2023 ein Ergebnis von 5,51 Mio. Euro (238,04 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,63 Mio. Euro), welches aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG abgeführt wird. Das sehr gute Ergebnis wurde insbesondere durch eine höhere Vergütung für das Wealth Management ermöglicht. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme der Lampe Asset Management GmbH lag zum 31. Dezember 2023 mit 14,50 Mio. Euro um 43,7 Prozent über dem Vorjahresniveau von 10,09 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist insbesondere auf gestiegene Forderungen an Kreditinstitute zurückzuführen. Zum Stichtag werden Forderungen an Kreditinstitute von 10,66 Mio. Euro (Vorjahr 6,17 Mio. Euro) ausgewiesen. Das Eigenkapital in Höhe von 4,9 Mio. Euro setzt sich wie im Vorjahr aus 1,0 Mio. Euro gezeichnetem Kapital und 3,9 Mio. Euro Kapitalrücklagen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum 31. Dezember 2023 auf 6,28 Mio. Euro (Vorjahr 3,27 Mio. Euro) gestiegen und betreffen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG. Die Gesellschaft refinanzierte sich in 2023 über die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG. Die Finanzlage ist geordnet. Die Mindesteigenmittelausstattung wurde auch unterjährig zu jeder Zeit eingehalten. Geschäftslage Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Lampe Asset Management GmbH einen Rückgang der verwalteten Assets im Bereich des institutionellen Managements um 5,1 Prozent auf 8.085 Mio. Euro. Trotz einer sehr guten Kapitalmarktentwicklung mit hohen Kursgewinnen an den Aktien- und an den Anleihemärkten wirkten sich die Mittelabflüsse insgesamt negativ auf die Assets under Management aus. Das Neugeschäft mit institutionellen Kunden blieb auch im Jahr 2023 trotz der positiven Kapitalmarktentwicklung schwach. Im Bereich Private Wealth Management konnten die Assets under Management inklusive der eigenen Zielfonds um 7,7 Prozent auf 5.031 Mio. Euro gesteigert werden. 2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosen Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir insgesamt eine Steigerung der Assets under Management. Dabei sollten sowohl eine positive Kapitalmarktentwicklung als auch ein höheres Neugeschäft positiv wirken.
Chancen Mit der Wiederkehr der Zinsen im Euroraum erfuhr die Assetklasse Fixed Income bei Anlegern eine deutliche Renaissance. Die Lampe Asset Management hat es sich zum Ziel gesetzt, in den Bereichen Fixed Income in den nächsten Jahren mit neuen Produkten und Vehikeln für Anleger neue Akzente zu setzen und investiert sowohl in know-how als auch in Infrastruktur. Risikobericht In AT 2.2 der MaRisk wird postuliert, dass grundsätzlich das Marktpreisrisiko, das Adressausfallrisiko, das Liquiditätsrisiko und das operationelle Risiko für ein Unternehmen wesentlich sind. Wie in den folgenden Absätzen näher erläutert wird, stuft die Lampe Asset Management GmbH für sich nur mittelbar das Marktpreisrisiko und unmittelbar das operationelle Risiko als wesentlich ein. Adressausfallrisiko Adressenausfallrisiken umfassen mögliche Verluste aufgrund des Ausfalls oder der Bonitätsveränderung von Geschäftspartnern. Die Lampe Asset Management GmbH betreibt kein Kreditgeschäft. Dies schränkt den Rahmen von Adressenausfallrisiken ein. Die Lampe Asset Management GmbH unterhält lediglich eine Bankverbindung bei der Muttergesellschaft, der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (Sichteinlagen). Einlagen von Unternehmen der Finanzbranche wie der Lampe Asset Management GmbH sind weder von der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt (vergleiche § 6 EinSiG) noch von der freiwilligen Einlagensicherung des innerhalb des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. bestehenden Einlagensicherungsfonds deutscher Banken. Für die Lampe Asset Management GmbH ist eine Aufteilung der Sichteinlagen auf mehrere Finanzinstitute nicht effizient. Die Solvenzlage der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG wird von der Geschäftsführung der Lampe Asset Management GmbH stets genau beobachtet und analysiert. Die Lampe Asset Management GmbH erhält den Hauptteil ihrer Erträge von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG). Aufgrund der breiten Streuung an KVGs und der Tatsache, dass die Asset Management Vergütung dem jeweiligen Sondervermögen belastet wird, wäre der Ausfall einer KVG für die Lampe Asset Management GmbH nicht bedrohlich. Marktpreisrisiken (inkl. Ertragsrisiken) Die Lampe Asset Management GmbH ist Marktpreisrisiken nur mittelbar ausgesetzt. Die Portfoliovolumina sind Grundlage der Berechnung der Asset Management Fee der Lampe Asset Management GmbH. Portfoliovolumina hängen auch von der Entwicklung der Marktpreise der jeweiligen Investments im Portfolio ab. Durch diese Folge können die Marktpreisrisiken die Ertragslage der Lampe Asset Management GmbH wesentlich beeinträchtigen. Die zunehmende Allokation in Aktien und in nachrangige und bonitätsschwächere Anleihen von Unternehmensanleihen führen mittelfristig zu einer Erhöhung des Marktpreisrisikos. Den Marktpreisrisiken und dem sich daraus ergebenden Ertragsrisiko lässt sich seitens der Lampe Asset Management GmbH nur in beschränkter Weise begegnen. Soweit es den kundenindividuellen Wünschen entspricht, können Derivate zur Absicherung gegen Marktwertschwankungen eingesetzt werden. Im Rahmen des Risikomanagements bietet die Lampe Asset Management GmbH ihren Kunden ein auf dem Value-at-Risk (VaR) basierendes Wertsicherungskonzept auf Portfolioebene an. Durch dieses Konzept werden die Portfoliowerte durch eine Wertuntergrenze geschützt. Auch dies trägt zu einer Verstetigung der Ertragslage bei. Weiterhin begegnet die Lampe Asset Management GmbH dem durch Marktpreisrisiken induzierten Ertragsrisiko strukturell durch eine breit angelegte Kundenstruktur. Jeder Kunde hat unterschiedliche Anlagewünsche und Anlageschwerpunkte. Dies führt zu einer Diversifikation an Investments und mittelfristig zu einer Verstetigung der Ertragslage der Lampe Asset Management GmbH. Auch die Dualität der Investmentansätze mit den aktiven Investmentstrategien auf der einen und den systematischen Strategien auf der anderen Seite trägt zur Diversifikation und somit zur Verstetigung bzw. zum Ausbau der Ertragslage bei. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko bezeichnet allgemein die Gefahr, benötigte Zahlungsmittel entweder nicht in voller Höhe, nicht fristgerecht oder nur zu erhöhten Kosten beschaffen zu können. Klassischerweise wird es unterteilt in: • Refinanzierungsrisiko (fehlender oder verteuerter Zugang zu kurz- und mittelfristigen Fundings, z. B. aufgrund einer Verschlechterung der eigenen Bonität bzw. Reputation) • Abrufrisiko (vorzeitige bzw. unerwartete Inanspruchnahme von Zahlungsmitteln) • Terminrisiko (Verzögerung von vereinbarten Zahlungseingängen) Marktliquiditätsrisiken bezeichnen darüber hinaus die Gefahr, dass sich Wertpapiere nicht oder nur zu niedrigen Preisen veräußern lassen. Da alle Zahlungsausgänge der Lampe Asset Management GmbH vertraglich vereinbart sind und zu geplanten Zeitpunkten erfolgen, besteht kein Abrufrisiko. Zumindest theoretisch besteht ein Refinanzierungsrisiko zum Beispiel durch einen verteuerten Zugang zu externem Kapital aufgrund von verschlechterter Reputation. Das von der Lampe Asset Management GmbH benötigte externe Kapital kommt jedoch vollständig von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG und ist damit Eigenkapital. Daher ist nicht mit einem verteuerten Zugang zu rechnen. Ein Terminrisiko im obigen Sinne existiert. Es ist jedoch vor dem Hintergrund zu beurteilen, dass die Lampe Asset Management GmbH ihre Zahlungseingänge meist von den einzelnen Investmentvermögen erhält und dementsprechend breit diversifiziert ist. Ein Liquiditätsrisiko nach MaRisk kann für die Lampe Asset Management GmbH als wenig wahrscheinlich angenommen werden, da alle Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge der Lampe Asset Management GmbH vertraglich fixiert und damit planbar sind. Die Geschäftsführung der Lampe Asset Management GmbH stimmt den zukünftigen Kapitalbedarf regelmäßig mit der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG ab. Die Zahlungseingänge der Lampe Asset Management GmbH sind zum Großteil Zahlungen aus den einzelnen Investmentvermögen und somit breit diversifiziert. Auch ein angespanntes Marktumfeld berührt die Lampe Asset Management GmbH daher hinsichtlich der Liquiditätsrisiken auf Unternehmensebene nur peripher. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung von Liquiditätsrisiken auf Unternehmensebene und der diesbezüglich bereits eingeleiteten Maßnahmen z. B. regelmäßige Planung und Abstimmung des Kapitalbedarfs, wird das Liquiditätsrisiko der Lampe Asset Management GmbH nicht explizit gesteuert. Operationelles Risiko Unter operationellen Risiken werden die Verlustgefahren infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen sowie infolge externer Ereignisse zusammengefasst. Rechtliche Risiken und auch Reputationsrisiken (i. e. Vertrauens- oder Ansehensverlust der Lampe Asset Management GmbH bei ihren Stakeholdern) werden dabei in die Definition operationeller Risiken eingeschlossen. Zu Unternehmen oder Branchen mit kontroversen Geschäftsfeldern und/oder Geschäftspraktiken nimmt die Lampe Asset Management GmbH grundsätzlich keine Geschäftsbeziehung auf. Die zunehmende Anzahl von Kapitalverwaltungs- und Verwahrstellen, mit denen die Lampe Asset Management GmbH kooperiert, erhöht die Komplexität in der Geschäftsabwicklung. Die Lampe Asset Management GmbH begegnet dieser Komplexität durch eine konsequente Anwendung des Vier-Augen-Prinzips. Im operativen Geschäft können sich insbesondere Risiken aus Verstößen gegen die gesetzlichen Anlagegrenzen und die individuell mit dem Kunden vereinbarten Anlagerichtlinien sowie aus fehlerhafter Geschäftsabwicklung ergeben. Dem adäquaten Controlling dieser Risiken misst die Lampe Asset Management GmbH einen hohen Stellenwert bei. Mit einem zentralen, EDV-gestützten Portfoliomanagementsystem hat die Lampe Asset Management GmbH ein Bestandsführungs- und Ordermanagementsystem installiert, das sämtliche Portfolien und Transaktionen in Bezug auf mögliche gesetzliche und interne Anlageverstöße laufend überwacht. Im Rahmen der Kontrolle des operationellen Risikos ist die Lampe Asset Management GmbH in die Strukturen des OpRisk und RepRisk Controllings der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG eingebunden. Anlassbezogen werden ad hoc Risikomeldungen verfasst. Regelmäßig werden unterstützend quartalsweise Meldungen über relevante Vorfälle bei der Lampe Asset Management GmbH abgegeben. Im Rahmen der Risikoinventur der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG wird die Lampe Asset Management GmbH zur Identifikation und Bewertung der wesentlichen Risiken befragt und ergänzend die risikoreduzierenden Kontrollen erhoben. Die Lampe Asset Management GmbH hat Unternehmensbereiche ausgelagert. Mehrheitlich handelt es sich dabei um gruppeninterne Auslagerungen an die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG. Im IT-Bereich existieren Auslagerungen an externe Unternehmen im Bereich IT-Betrieb und IT-Infrastruktur-Hosting. Bei drei dieser Auslagerungen handelt es sich um wesentliche Auslagerungen gem. AT 9 Tz. 2 MaRisk. Die Auslagerungen werden von der Lampe Asset Management GmbH eng überwacht. Aufgrund dieser Einbindung in die konzernweite OpRisk und RepRisk Überwachung werden diese Risiken ausreichend gesteuert. Deutlich ausgebaut wurde in den vergangenen Jahren auch der Bereich der nachhaltigen Anlagen, bei dem die Gesellschaft im Research mit ISS ESG, einem der führenden Anbieter in diesem Geschäftsfeld, kooperiert. Mit der Entwicklung neuer Investmentangebote im Bereich der nachhaltigen Vermögensanlage, beispielsweise im Segment der High Yield Anleihen oder Impact Investing Ansätze, trägt die Lampe Asset Management GmbH dem wachsenden Bedarf an nachhaltigen Anlagekonzepten ihrer Kundschaft Rechnung und eröffnet sich damit in diesem Segment weitere Wachstumschancen. Mit den systematischen und regelbasierten Investmentansätzen kann die Lampe Asset Management GmbH neue Investorenkreise erschließen und zum Wachstum und zur Diversifizierung des verwalteten Vermögens sowohl durch potenzielle Neukunden als auch durch die erweiterte Kundenbasis der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG beitragen. Mitarbeiter Hervorragend qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind das wichtigste "Asset" einer jeden Asset Management Gesellschaft. Daher haben auch im Jahr 2023 Mitarbeiter in Fortbildungen zusätzliche Qualifikationen erworben und sichern so ein hohes fachliches Niveau in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern. Ein zunehmend komplexer werdendes Marktumfeld und nicht zuletzt die stetig steigenden regulatorischen Rahmenbedingungen verlangen von unseren Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität und persönlichem Engagement. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 61 Mitarbeiter (15 weibliche und 46 männliche Beschäftigte), zum Jahresende waren es 62 Mitarbeiter. Ausblick Geschäftsentwicklung Ein Treiber für das Wachstum der Lampe Asset Management GmbH ist die Finanzportfolioverwaltung für die Vermögensverwaltungskunden der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG. Mit dem Ausbau der Beratungskapazitäten in der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG erwarten wir einen weiteren hohen Mittelzufluss in die Vermögensverwaltungsstrategien. Mit dem personellen Aufbau unseres institutionellen Vertriebs und dem im Jahr 2023 neuaufgelegten systematischen HAL US Equities Protected Fonds und dem in Kürze als UCITS Fonds startenden geldmarktnahen Fixed Income Produkt erwarten wir eine höhere Marktwahrnehmung und einen gezielteren Kundendialog mit institutionellen Investoren. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, insbesondere dem Asset Servicing, Financial Markets und Private Banking, erhoffen wir uns eine Verbreitung des Produkt- und Dienstleistungsangebots für unsere bisherigen als auch für neue Kunden mit entsprechend positivem Impact auf Assets under Management und Erlöse.
Düsseldorf, 31. Mai 2024 Frank-Peter Martin Burkhard Allgeier Erwin Lochten Sebastian Napiralla Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Aufwendungen
Erträge
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die Lampe Asset Management GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist unter der Handelsregister-Nr. HRB 25617 bei dem Amtsgericht Düsseldorf geführt. I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Lampe Asset Management GmbH ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Gliederungsvorschriften der Formblätter 1 und 2 der RechKredV erstellt. II. Einzelangaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Bilanzierung der täglich fälligen Forderungen an Kreditinstituten T€ 10.664 (VJ: T€ 6.177) und der in voller Höhe täglich fälligen Forderungen an Kunden T€ 3.304 (VJ: T€ 3.279) erfolgt zum Nennwert. Die Forderungen an Kreditinstitute bestehen gegenüber dem verbundenen Unternehmen Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (Gesellschafterin). Die immateriellen Anlagewerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend der Nutzungsdauer der steuerlichen Abschreibungstabellen bewertet. Bestimmte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden aus Vereinfachungsgründen analog der jeweiligen steuerrechtlichen Regelung für geringwertige Wirtschaftsgüter behandelt. Bei den immateriellen Anlagewerten handelt es sich ausschließlich um entgeltlich erworbene Konzessionen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände wurden ebenfalls mit dem Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen gegenüber dem verbundenen Unternehmen Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (Gesellschafterin) und betreffen im Wesentlichen die Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2023 von T€ 5.505 (VJ: T€ 1.634) und die Verbindlichkeiten aus Provisionsleistungen von T€ 763 (VJ: T€ 938). Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Dienstleistungsunternehmen in Höhe von T€ 219 (VJ: T€ 59) und Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern von T€ 137 (VJ: T€ 0). Sie sind ebenfalls täglich fällig. Die jährlichen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und sonstigen Nutzungsverträgen belaufen sich auf T€ 2.754 (VJ: T€ 2.462). Darin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 358 (VJ: T€ 466). Es wurden Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. T€ 2.515 (VJ: T€ 1.350) gebildet. Des Weiteren erfolgte im Wesentlichen die Bildung von Rückstellung i.H.v. insgesamt T€ 425 (VJ: T€ 502) für ausstehende Rechnungen aus Beratungsleistungen und Dienstleistungsverträgen sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist das Asset Management im Bereich der Spezial- und Publikumsfonds und umfasst das gesamte Leistungsspektrum des institutionellen Asset Managements. Die Zinserträge entfallen ausschließlich auf das Inland und stellen Erträge gegenüber der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (Gesellschafterin) dar. Die Provisionserträge i.H.v. T€ 29.590 (VJ: T€ 15.741) entfallen im Wesentlichen auf die Erbringung von Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung. Sie wurden im Wesentlichen im Inland i.H.v. T€ 17.118 (VJ: T€ 12.994) und in Luxemburg i.H.v. T€ 12.472 (VJ: T€ 2.748) erzielt. Bei der Abgrenzung der Wertpapierprovisionen aus volumenabhängigen Gebührenmodellen wurden, aufgrund einer Weiterentwicklung der entsprechenden Systeme, die Wertpapierprovisionen periodengerecht abgegrenzt. Die Provisionsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen gegenüber der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (Gesellschafterin) i.H.v. T€ 8.855 (VJ: T€ 2.301) im Zusammenhang mit dem bestehenden Auslagerungsvertrag betreffend die Vermögensverwaltungsmandate. Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen ausschließlich auf das Inland und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 302; VJ: T€ 23), Erträge aus Wertabgaben für freiwillige soziale Leistungen und Kfz- und Fahrrad- Gestellung (T€ 70; VJ: T€ 37), Erträge aus der Erstattung der Kostenumlage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (T€ 43; VJ: T€ 0), Erträge aus Verwaltungsvergütungen gegenüber der Gesellschafterin (T€ 38; VJ: T€ 26) sowie Erträge aus Stellplatzmieten (T€ 7; VJ: T€ 8). III. Anlagespiegel
IV. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren: Frank-Peter Martin, Wiesbaden Burkhard Allgeier, Wiesbaden Erwin Lochten, Kempen Sebastian Napiralla, Frankfurt / Main 2. Mandate in gesetzlichen Aufsichtsgremien Frank-Peter Martin - Mitglied Management Board Hauck Private Management (Shanghai) Co, Ltd. Sebastian Napiralla - Verwaltungsratsvorsitzender, Lampe SICAV, Luxemburg - Mitglied Management Board Hauck Private Management (Shanghai) Co, Ltd. 3. Tätigkeitsbereiche der Geschäftsführer: Frank-Peter Martin - Vorsitzender - Institutioneller Vertrieb - Unternehmensentwicklung / Unternehmensplanung - Risikocontrolling /-management - Abwicklung /Settlement - Berichtswesen und Kontakte BaFin / LDZ - Compliance / Datenschutz - Finanzen - IT/Organisation - Revision / Revisionsbeauftragter - Personalwesen Burkhard Allgeier - Portfoliomanagement Aktien - Co-CIO Wealth Management Fundamental/ CIO Office - Anlagepolitik fundamentales Portfoliomanagement - Unternehmensentwicklung / Unternehmensplanung - Finanzen - IT/Organisation - Personalwesen Erwin Lochten - Portfoliomanagement Renten - Co-CIO Wealth Management Fundamental - Anlagepolitik fundamentales Portfoliomanagement - Unternehmensentwicklung / Unternehmensplanung - Finanzen - IT/Organisation - Personalwesen - Geldwäsche Sebastian Napiralla - Portfoliomanagement (Systematic) - CIO "Systematic Investing" - Anlagepolitik "Systematic Investing" - Produktkonzeption (Systematic) - Unternehmensentwicklung / Unternehmensplanung - Finanzen - IT/Organisation - Personalwesen 4. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 59 Arbeitnehmer (16 weibliche und 43 männliche Beschäftigte). 5. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, Frankfurt am Main. Die Lampe Asset Management GmbH wird in den Konzernabschluss ihres obersten Mutterunternehmens Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, Frankfurt am Main, einbezogen. 6. Die Lampe Asset Management GmbH ist eine einzubeziehende Einheit hinsichtlich der gesetzlichen Regelungen der globalen Mindestbesteuerung (Pillar 2) im FOSUN Konzern. Die Gruppe des FOSUN Konzerns fällt in den Geltungsbereich dieser neuen Steuergesetzgebung mit Einheiten in zahlreichen unterschiedlichen Rechtsstaaten. Die Gesetzgebung wurde in bestimmten Ländern, darunter auch Deutschland, erst kurz vor dem Berichtszeitpunkt erlassen. Daher ist die Gruppe noch dabei, das potenzielle Risiko einer möglichen zusätzlichen Mindeststeuer zu bewerten. Aufgrund der Geltung der Regelungen ab 2024 ergeben sich unabhängig von der Betroffenheit keine Auswirkungen auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres 2023. 7. Die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans der Gesellschaft betragen T€ 1.569 (VJ: T€ 1.115). Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen i.H.v. T€ 10 (VJ: T€ 10) für die betriebliche Altersvorsorge getätigt. V. Nachtragsbericht Die ABN AMRO Bank N.V. hat mit der Fosun International Group mit Datum vom 28. Mai 2024 eine Kaufvereinbarung zum Erwerb aller Anteile an der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, vorbehaltlich der Freigabe der Aufsichtsbehörden, bekannt gegeben. Hieraus ergeben sich keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft.
Düsseldorf, 31. Mai 2024 Burkhard Allgeier Frank-Peter Martin Erwin Lochten Sebastian Napiralla Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lampe Asset Management GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lampe Asset Management GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lampe Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 KPMG
AG
Möllenkamp, Wirtschaftsprüfer Petrouchanski, Wirtschaftsprüfer |
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