Beta Systems ANOW! Operations GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jun Cheng seit 29.4.2025 | Geschäftsführer |
Marc Amlyn Evans seit 22.5.2019 | Geschäftsführer |
Ante Pogacic seit 22.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ENGELHART CTP HOLDING (UK) LTD. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TrailStone Renewables GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023TrailStone Renewables GmbH, BerlinGrundlagen des Unternehmens Geschäft und organisatorische Struktur Die TrailStone Renewables GmbH ist eine erzeugerunabhängige Energiehandelsgesellschaft, die sich auf den Handel und die Vermarktung von Strom in Kontinentaleuropa aus erneuerbaren Energien spezialisiert hat. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf dem Stromhandelsgeschäft und sogenannten Crossbordergeschäften, bei denen Rechte gekauft werden, um physischen Strom von einem Land in ein anderes Land zu transportieren. Dies trägt vor allem zur Verbesserung des Portfoliomanagement als ausgleichender Effekt zu bestehenden Volatilitäten bei. Gas- und Emissionszertifikatgeschäfte werden als Absicherungsinstrumente für die erneuerbaren Energiehandelsgeschäfte eingesetzt. Die Gesellschaft übernimmt seit 2020 die Funktion der zentralen physischen Handelsplattform für das europäische Stromgeschäft aus erneuerbaren Energien der TrailStone Gruppe. Die Gesellschaften der TrailStone Gruppe sind im physischen und finanziellen Rohstoffhandel, insbesondere Gas, Strom, Öl, Emissions- und Grünstromzertifikate tätig. Seit dem Vorjahr wurde die Gesellschaft durch zusätzliche Stromhandelsgeschäfte aus nicht erneuerbaren Energien der Schwestergesellschaft TrailStone GmbH unterstützt. Im laufenden Geschäftsjahr hat die Gesellschaft mit dem Handel von Grünstromzertifikaten begonnen. Das Mutterunternehmen der TrailStone Renewables GmbH ist die TrailStone UK Ltd. mit Sitz in London, Großbritannien. Im Dezember 2020 gründete die Gesellschaft eine Betriebsstätte in Großbritannien, die sich auf die Vermarktung von Strom in Großbritannien aus erneuerbaren Energien konzentriert. Die TrailStone Renewables GmbH trägt die Verantwortung für den Ausgleich von Über- oder Unterdeckungen mit Stromübertragungsnetzbetreibern und besitzt die Mitgliedschaft mit 20 Stromübertragungsnetzbetreibern in 15 Ländern. Die Gesellschaft ist Mitglied bei 10 Strombörsen auf dem europäischen Kontinent und handelt zudem bilateral mit Handelspartnern unter EFET-Standardrahmenverträgen (EFETs). Die Gesellschaft verwaltet Portfolios in Deutschland mit einer durchschnittlichen installierten Kapazität von ca. 3,05 GW, in Italien von ca. 498 MW, in den Niederlanden von ca. 350 MW, in Belgien von ca. 205 MW, in Frankreich von ca. 201 MW, in Spanien von ca. 33 MW, in Großbritannien von ca. 13 MW und in Japan von ca. 1 MW. Durch ein Vollmachtsystem sind die Leiter der verschiedenen Handelsdesks in die Lage versetzt, die geschäftlichen Aktivitäten in der TrailStone Renewables GmbH sowie der gesamten TrailStone Gruppe direkt zu steuern. Steuerungsgrößen der gesamten TrailStone Gruppe sind das Betriebsergebnis nach den internationalen Bilanzierungsvorschriften US GAAP mit daraus abgeleiteten wertorientierten Kennzahlen der GmbH. Im Rahmen der Bilanzierungsumstellung, wie im Anhang im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" erläutert, lässt sich das Gesamtergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern, EBIT, als finanzieller Leistungskennziffer für den handelsrechtlichen Jahresabschluss der Gesellschaft definieren. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Das Gesamtergebnis der TrailStone Renewables GmbH wird stark von den Marktpreisschwankungen für Rohstoffe beeinflusst. Der wichtigste Rohstoff, welcher von der TrailStone Renewables GmbH gehandelt wird, ist Strom aus erneuerbaren Energien (Windkraft und Solar). Die TrailStone Renewables GmbH führt Eigenhandel innerhalb der von der Geschäftsführung festgesetzten Risikomandate durch. Hierbei wird versucht, die Preisschwankungen auf den Energiemärkten zu nutzen und durch verschiedene Kauf- und Verkaufsaktivitäten Gewinne zu erzielen. Wirtschaftliches Umfeld Die Energiewende in Deutschland hat in den letzten Jahren zu einem signifikanten Ausbau der erneuerbaren Energien geführt, was sich in der hohen Einspeisung von Wind- und Photovoltaikstrom widerspiegelt. Dies führt im deutschen Strommarkt zu einer deutlichen Verlagerung von Volatilität in die Kurzfristmärkte. Diese Verlagerung wiederum führt zu veränderten Anforderungen an den Energiehandel und die Anlagen- bzw. Portfoliosteuerung. Die Liquidität des Intraday- und des Viertelstundenmarktes hat auch im Jahr 2023 weiter zugenommen. Im Jahr 2023 hat sich der Markt im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend beruhigt. Die Gaspreise sind wieder deutlich gesunken und der CO 2 -Preis war bis auf einige Schwankungen im Laufe des Jahres stabil. Aufgrund der stark gesunkenen Gaspreise fielen auch die Großhandelspreise im Jahresdurchschnitt für Strom (Baseload) an der Leipziger Strombörse 2023 im Vergleich zum Vorjahr um das Zweieinhalbfache auf € 95,29 pro Megawattstunde (2022: € 235,05) und erreichte wieder das Jahresniveau von 2021. Der Preis für Gasimporte nach Deutschland (BAFA-Preis - für 2022 noch abrufbar 1 , betrug im Vorjahr im Jahresdurchschnitt € 75,63 pro Megawattstunde. Seit dem 1. Januar 2023 wird diese Statistik von der BAFA nicht mehr aktualisiert. Die Gaspreise waren im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der politischen Lage in Bezug auf Russland und der Ukraine weiterhin volatil, allerdings lag das durchschnittliche Preisniveau des Day Ahead Preises bei € 41 pro Megawattstunde (2022: €127,10) und somit im Vergleich zum Vorjahr um das Dreifache niedriger. Der durchschnittliche Day Ahead Preis wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht 2. Insgesamt hat der Markt über das Jahr an Wert abgenommen. 1 https://www.bafa.de/DE/Energie/Rohstoffe/Erdgasstatistik/erdgas_node.html) 2 https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240104_Gasversorgung2023.html Lage des Unternehmens Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator steht im Unternehmen das Gesamtergebnis vor Ertragsteuern (EBIT) nach HGB im Fokus. Als wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator der TrailStone Renewables GmbH wird das Handelsvolumen der jeweiligen Rohstoffe betrachtet. Geschäftsverlauf Die TrailStone Renewables GmbH hat wie im Vorjahr im Jahr 2023 die Handelstätigkeit gefestigt und das externe Handelsvolumen ausgedehnt. Das Handelsvolumen hat sich wie folgt entwickelt:
Die Volumen von Gas und Emissionszertifikaten wurden im Rahmen von Absicherungsstrategien eingesetzt. Es handelt sich im Wesentlichen um auf Termin gehandelte Geschäfte mit Lieferzeitpunkten von bis zu drei Jahren. Dieses Handelsvolumen ist vom Liefervolumen im Geschäftsjahr (Settlement-Volumen) zu unterscheiden. Die Darstellung der Ertragslage basiert auf dem Zusammenspiel der Liefervolumina und der Großhandelspreise. Die TrailStone Renewables GmbH hat in den Jahren 2023 sowie 2022 weder in Norwegen noch in Ungarn im Rahmen der Handelslizenzen Strom verkauft oder produziert bzw. gekauft. Ertragslage
Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aufgrund der stark gesunkenen Strompreise trotz gestiegenem Handelsvolumen. Die Sonstigen betrieblichen Erträge sanken ebenfalls hauptsächlich durch die Preisentwicklung der Gasabsicherungsgeschäfte (Derivate) trotz gestiegener Handelsvolumen von T€ 2.591.527 um T€ 1.636.112 auf T€ 955.415. Der Rückgang des Materialaufwands resultiert aus gesunkenen Strompreisen, analog zur Entwicklung der Umsatzerlöse. Weiterhin enthält der Materialaufwand die Zuführungen zu den Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von T€ 3.578 (Vorjahr: T€ 373.708). Außerdem ist im Materialaufwand der Verbrauch der Drohverlustrückstellung 2022 in Höhe von berücksichtigt. Der übrige Verbrauch in Höhe von T€ 1.341 ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Der starke Rückgang resultiert aus der Umstellung der Methodik der Drohverlustrückstellungen wie im Anhang im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" erläutert. Im Vorjahr basierte die Ermittlung der Drohverlustrückstellung auf den offenen Handelspositionen mit einem negativen Marktwert zum Abschlussstichtag. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass aus Sicht der Unternehmensführung die bis zum Jahr 2022 angewendete einseitige Behandlung der Handelspositionen mit negativem Marktwert als Drohverlustrückstellung ein unzutreffendes Bild der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zeichnet. Den Handelspositionen mit negativen Marktwerten standen Handelspositionen mit positivem Marktwert gegenüber, welche die Positionen teilweise ausglichen, allerdings aufgrund des Imparitätsprinzips nicht bilanziert werden durften. Während die handelsrechtliche Ertragslage sowie die Vermögens- und Finanzlage zutreffend bilanziert war, musste aus Sicht der gesamtwirtschaftlichen Beurteilung der Unternehmensführung die gesamte Handelsposition berücksichtigt werden. Die Geschäftsführung hat sich dazu entschieden, ab dem Jahr 2023 den Saldierungsbereich der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gemäß IDW RS ÖFA 3 zu erweitern. Demnach werden die Handelsgeschäfte nunmehr ganzheitlich bilanziert und nur negative Zeitwerte eines Portfolios in einer Drohverlustrückstellung berücksichtigt. Wir verweisen auf den Anhang im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". Der Rückgang der operativen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr gesunkenen Preisen bei den Gasabsicherungsgeschäften von T€ 2.563.798 um T€ 1.647.862 auf T€ 915.936. Der Anstieg des EBIT resultiert im Wesentlichen aus der bereits erklärten Verringerung der Zuführung zu den Drohverlustrückstellungen und den Preisentwicklungen bei Strom und Gas. Die Gesellschaft ist Kreditnehmer eines Multi-Bank-Dispositionskredits in Höhe von 430 Mio. EUR ab dem 17. November 2023 (Vorjahr: 365 Mio. EUR) neben anderen verbundenen Unternehmen im Konzern. Zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022 hat die TrailStone Renewables GmbH den Kredit nicht in Anspruch genommen. Vermögens- und Finanzlage Aktiva
Der Rückgang der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr resultiert neben den gesunkenen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie flüssigen Mittel im Wesentlichen aus der Reduzierung der unter der Ertragslage beschriebenen Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, welche in den kurz- und mittelfristigen Fremdmitteln enthalten ist, sowie aus der Veränderung des Eigenkapitals. Das Umlaufvermögen ist insgesamt um T€ 113.671 gesunken. Dies ist auf einen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 43.819, Vorjahr: T€ 77.513) und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 36.330, Vorjahr T€ 47.434) zurückzuführen. Weiterhin sanken die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 25.583, Vorjahr: T€ 46.420) hauptsächlich aufgrund zurückgegangener geleisteter Sicherheitszahlungen an Handelspartner. Außerdem verringerten sich die flüssigen Mittel von T€ 161.250 um T€ 40.050 auf T€ 121.200 und der Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 12.689 um T€ 7.985 auf T€ 4.704. Die Rückstellungen verringerten sich um T€ 415.776 von T€ 477.745 im Vorjahr auf T€ 61.969. Wesentliche Veränderungen betreffen die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ -587). Diese Verringerung ist auf die Änderung zur ganzheitlichen Bilanzierung nach IDW RS ÖFA 3, wie im Anhang unter "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben, zurückzuführen. Außerdem verringerten sich die Steuerrückstellungen um T€ 2.251 aufgrund eines Verlustrücktrags im Jahr 2023 auf das Steuerergebnis des Vorjahres und die Personalrückstellungen sind um T€ 12.650 gesunken, insbesondere wegen der Bonusrückstellungen (T€ -12.775). Weiterhin verringerten sich die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ -25.288) wegen gesunkener ausstehender Rechnungen zum 31. Dezember 2023. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um T€ 1.831 auf T€ 2.526 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um T€ 7.753 auf T€ 121.539. Darin enthalten ist ein Darlehen mit der Gesellschafterin in Höhe von T€ 43.317 (Vorjahr: T€ 73.000). Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken ebenfalls von T€ 72.544 auf T€ 8.386 und betreffen im Wesentlichen verringerte erhaltene Sicherheitszahlungen (Collateral) von Handelspartnern. Die Gesellschaft ist nicht mehr, wie im Vorjahr, bilanziell überschuldet. Wie bereits in der Ertragslage erläutert, ist dies hauptsächlich auf den Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode bei den Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zurückzuführen. Die Umstellung der Ermittlung der Drohverlustrückstellungen hat die bilanzielle Überschuldung vollständig kompensiert und zu einem positiven Eigenkapital in Höhe von T€ 39.191 geführt. Die Geschäftsführung geht weiterhin vom Fortbestand der Gesellschaft aus. Wie im Anhang im Abschnitt "Nachtragsbericht" erklärt, hat der Gesellschafterwechsel keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Die Anteilseigner haben in der Vergangenheit durch die durchgeführten Kapitalmaßnahmen bewiesen, dass der eingeschlagene Kurs der Gesellschaft weitergetragen und finanziert wird und dies wird auch für die Zukunft fortgesetzt. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr auf den gewährten Multi-Banken Dispositionskredit zurückgreifen, welcher am 17. November 2023 um ein Jahr mit einem Maximalbetrag in Höhe von € 430 Mio. (Vorjahr € 365 Mio.) verlängert wurde. Der Kredit ist weiterhin durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Brokerguthaben und die flüssigen Mittel der Gesellschaft abgesichert. Dementsprechend sehen die Geschäftsführer es als angemessen, den Jahresabschluss auf der Grundlage einer Unternehmensfortführung zu erstellen. Das Bankguthaben der TrailStone Renewables GmbH hat sich von T€ 161.250 um T€ 40.050 auf T€ 121.200 aufgrund des negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit und des geringfügig negativen operativen Cashflows verringert Nähere Informationen zeigt die nachfolgende verkürzte Kapitalflussrechnung.
Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Mittelabfluss aus der Rückzahlung von Krediten im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 30.000 betrifft das Gesellschafterdarlehen. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Insgesamt hat sich das Geschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 für die TrailStone Renewables GmbH im operativen Geschäft wie erwartet gut entwickelt, allerdings wirkt sich dies nicht unbedingt auf das Nettoergebnis aus. Dies ist einerseits, wie bereits in der Ertragslage des Lageberichts erwähnt, auf die negative Preisentwicklung der Rohstoffe zurückzuführen und andererseits wie bereits im Vorjahr prognostiziert wurde das Ergebnis aufgrund des Geschäftsausbaus in weitere Regionen und Produkte durch kostenintensiven Einsatz geschmälert. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass sich die Gesellschaft grundsätzlich positiv entwickelt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Am 31. Dezember 2023 beschäftigte die TrailStone Renewables GmbH 86 Mitarbeiter, verglichen mit 59 Mitarbeitern zum Vorjahresstichtag. Die Veränderung ergibt sich aus 45 Zugängen und 18 Abgängen. Prognosebericht Wesentliche Einflussfaktoren auf die zukünftige Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft in den nächsten 12 bis 18 Monaten sind die angewandten Sicherungsstrategien im Rahmen des Portfoliomanagements sowie die Strategien im Eigenhandel. Des Weiteren können Änderungen in der Geschäftstätigkeit der TrailStone Gruppe erhebliche Auswirkungen auf die Ertragslage der TrailStone Renewables GmbH haben. Solche Änderungen sind derzeit allerdings weder geplant noch abzusehen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung weiterhin eine Stabilisierung des Handelsvolumens bei weiterhin erhöhten Crossbordergeschäften. Die Geschäftsführung hat sich dazu bewusst aufgrund des aktuellen Marktumfelds entschieden. Dieses ist zwar geringer volatil als in den vorherigen zwei Jahren, insbesondere werden nicht mehr so hohe Ausschläge wie in 2022 erwartet, aber aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft technisch als auch vom Headcount gut aufgestellt ist sowie ausgehend vom bisherigen Geschäftsverlauf in 2024 und der Planung insgesamt geht die Geschäftsführung von einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse aus. Die Ergebnisse in den ersten sechs Monaten 2024 lassen eine entsprechende Entwicklung der Gesellschaft im operativen Geschäft erwarten. Die Geschäftsführung versucht im Jahr 2024 kostendeckend zu arbeiten. Eine Prognose der zu erwartenden Ergebnishöhe ist auf Basis des existierenden Abrechnungsmodells, das sehr stark auf den tagesaktuellen Marktpreisen basiert, schwer zu erstellen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung unter der Annahme unveränderter Rahmenbedingungen, der Realisierung erwarteter Umsatzschätzungen und entsprechenden Entwicklung der Kostenbasis ein ausgeglichenes EBIT nach HGB und weitestgehend kostendeckend zu arbeiten. Die Geschäftsführer sind der Ansicht, dass der weiterhin anhaltende Russland-Ukraine-Krieg keinen Einfluss auf die Fortführung des Unternehmens hat. Die im Anhang unter dem Nachtragsbericht erwähnte Vereinbarung zum Verkauf von 100 % der Anteile der Trailstone Gruppe an Engelhart Commodities Trading Partners ist strategisch getroffen worden, um weiterhin zu wachsen und eine Führungsrolle bei der Umstellung auf grüne Energie einnehmen zu können. Das Unternehmen verfügt über ausreichend Liquidität, um den Fortbestand zu sichern und weitere Details hierzu sind dem Risikobericht des Lageberichts zu entnehmen. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Die TrailStone Renewables GmbH dient den Unternehmen der TrailStone Gruppe als zentraler Marktzugang für Beschaffung und Preisabsicherung der benötigten Energiemengen sowie für Vermarktung von Strommengen aus erneuerbaren Energien aus Energielieferverträgen in Europa und Großbritannien. Dementsprechend ist das Eigenhandelsgeschäft der Gesellschaft durch hohe Umsätze mit geringen spezifischen Handelsergebnissen geprägt, die aufgrund der geringen offenen Positionen einen verhältnismäßig geringen Eigenkapitaleinsatz erfordern. Für die TrailStone Renewables GmbH hat daher das in der Geschäftsorganisation verankerte Risikomanagementsystem zentrale Bedeutung. Einer angemessenen Risiko- und Kontrollkultur, die durch transparente und nachvollziehbare Prozesse und Entscheidungen unternehmensweit unterstützt wird, misst die TrailStone Renewables GmbH einen hohen Stellenwert zu. Das Risikomanagementsystem zielt darauf ab, Risiken, die sich negativ auf die Ertrags- und Finanzlage auswirken können, frühzeitig zu erkennen, systematisch zu erfassen und zu bewerten, um rechtzeitig vorbeugende Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können. Wesentliche Bestandteile des Risikomanagementsystems sind demnach die Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation sowie die im Risikohandbuch dokumentierten Richtlinien. Die Risikoüberwachung wird durch den Bereich Risikocontrolling wahrgenommen, der aufbauorganisatorisch bis zur Geschäftsleitungsebene handelsunabhängig verankert ist. Vielfach ist die Geschäftsleitung unmittelbar in die operativen Prozesse der Risikosteuerung und -überwachung eingebunden. Das Risikohandbuch der TrailStone Renewables GmbH gewährleistet, dass sämtliche Handelsaktivitäten im Rahmen der Mandate durchgeführt und überwacht werden. Die Inhalte des Risikohandbuchs sind neben Definition und Identifikation der Geschäftsrisiken die Festlegung von Messkriterien, Grenzwerten, Verantwortlichkeiten und Regelprozessen. Das operative Risikocontrolling ist dabei für die regelmäßige Überprüfung und Berichterstattung der Risikopotentiale auf Basis der entsprechenden Markt- und Handelsdaten verantwortlich. Die TrailStone Renewables GmbH unterliegt aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im Wesentlichen Marktpreis-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken: a) Marktpreisrisiken Die Marktpreisrisiken der Gesellschaft betreffen ausschließlich Preisrisiken aus Commodity-Verträgen. Dabei gilt der Grundsatz, dass derartige Kontrakte in geeigneter Weise abzusichern sind. Hierfür werden in der Regel entsprechende Deckungsgeschäfte eingesetzt. Risiken sind durch den zum Abschluss berechtigten Personenkreis und den genehmigten Umfang limitiert. Für die Risikobewertung werden ganz überwiegend die Marktpreise der relevanten Energiebörsen herangezogen. Die Quantifizierung der Marktpreisrisiken des offenen Handelsportfolios erfolgt im Wesentlichen mit dem Value-at-Risk-Ansatz auf Basis der Historischen Simulation-Methode. Der VaR-Ermittlung werden ein Konfidenzniveau von 99 %, eine commodityabhängige Haltedauer bis zum Schließen der Positionen sowie produktartenspezifische Volatilitäten (auf Basis von 100 Handelstagen) zugrunde gelegt. Das Bewertungsmodell wird regelmäßig mittels Backtesting überprüft und, wenn nötig, angepasst. Die maximale Höhe des Value-at-Risk am 31. Dezember 2023 betrug T€ 528 (31. Dezember 2022: T€ 946). b) Ausfallrisiken Ausfallrisiken sind die Gefahr, dass die Handelspartner der Gesellschaft ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommen. Für die Handelspartner, zu denen überwiegend Energieversorgungsunternehmen, Energiehändler und Banken gehören, werden vom Kreditmanagement der TrailStone Gruppe auf Basis einer internen Bonitätsbewertung systematisch unternehmensindividuelle Kreditlimits errechnet. Die Kreditwürdigkeitsprüfung basiert auf einer Analyse der wirtschaftlichen Verhältnisse, die auf extern zugängliche Informationen wie Ratings, Informationen zur Gesellschafterstruktur und Kapitalausstattung, Branchenzugehörigkeit, Credit Default Swap Kursen sowie Kennzahlen, die von Ratingagenturen bezogen werden, zurückgreift. Die Bonitätsprüfung der Handelspartner findet jeweils vor erstmaliger Einrichtung, anstehenden Erhöhungen und bei normalen Marktverhältnissen mindestens einmal jährlich statt. Das Kreditcontrolling überwacht handelstäglich die Limitauslastung und erstellt entsprechende Berichte an den Handel. Der Handel und die Geschäftsführung werden bei Überschreitungen von Kontrahentenlimiten unverzüglich informiert, so dass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Bestehende Netting-Vereinbarungen werden dabei berücksichtigt, so dass negative und positive Mark-to-Market-Werte von schwebenden Verträgen mit einer Gegenpartei in einer gehandelten Commodity verrechnet werden können. Zudem wird vertraglich vereinbartes Cross-Commodity-Netting berücksichtigt. c) Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken sind die Gefahr, dass die Gesellschaft ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommen kann. Die Gesellschaft überwacht laufend das Risiko eines Liquiditätsengpasses über einen kurzfristigen Finanzplan im Rahmen der täglichen Treasurytätigkeit zur Steuerung der zur Verfügung stehenden Mittel. Ziel ist es, den Finanzmittelbedarf genau in der kurzfristig notwendigen Höhe zu decken. Als Risikodeckungsmasse setzt die TrailStone Renewables GmbH zunächst das eigene täglich frei verfügbare Guthaben ein. Außerdem wird die Gesellschaft durch ein Darlehen der TrailStone UK Ltd. als Gesellschafterin finanziert. Dieses wurde am 2. Dezember 2019, mit Änderungsvertrag vom 5. März 2020 mit unbestimmter Höhe und Fälligkeit abgeschlossen. Nach Rückzahlung von 30 Mio. beträgt die Darlehenssumme zum 31. Dezember 2023 € 43 Mio. Mit Änderungsvertrag vom 2. März 2022 wurde mit Wirksamkeit zum 1. Januar 2021 ein Zinssatz von 1,58 % vereinbart. Hierzu verweisen wir auf die Ausführungen zur Vermögens- und Finanzlage. Zudem kann die Gesellschaft auf den gewährten Multi-Banken Dispositionskredit zurückgreifen, welcher am 17. November 2023 um ein Jahr bis mit einem Maximalbetrag in Höhe von € 430 Mio. verlängert wurde. d) Operationelle Risiken Operationelle Risiken sind definiert als Risiken in betrieblichen Systemen oder Prozessen. Hierzu zählen insbesondere betriebliche Risiken, die durch menschliches oder technisches Versagen oder durch externe Einflussfaktoren entstehen, sowie rechtliche Risiken aus Verträgen oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Steuerung operationeller Risiken erfolgt im Rahmen der geschaffenen organisatorischen Strukturen. Jeder Unternehmensbereich ist für das Risikomanagement und damit für die Implementierung geeigneter Maßnahmen verantwortlich. Die Identifikation, Bewertung und das Reporting von operationellen Risiken und eingetretenen Schäden erfolgt durch die Risikoverantwortlichen, die die Effizienz der Maßnahmen überwachen. Um rechtliche Risiken zu minimieren, werden für Verträge grundsätzlich Standardverträge verwendet. Eingesetzt werden im Wesentlichen EFET-Rahmenverträge für Strom, aber auch Rahmenverträge auf Grundlage des Deutschen Rahmenvertrags für Finanztermingeschäfte und ISDA-Rahmenverträge. Zur Minderung der Rechtsrisiken werden bei individuellen Verträgen externe Rechtsberater hinzugezogen. Rechtsstreitigkeiten bestehen derzeit nicht. Aus regulatorischen Anforderungen werden derzeit keine signifikanten Geschäftsrisiken erwartet, da diese sich nur auf einen kleinen Teil der Geschäftsaktivität im Bereich finanzieller Produkte auswirken. Die Energiemärkte wiesen aufgrund des Russland-Ukraine-Krieg eine erhebliche Volatilität im Vorjahr auf. Durch den Russland-Ukraine-Konflikt gibt es keine direkten Auswirkungen oder damit verbundene Sanktionen auf das Unternehmen. Indirekt hatte die Verringerung der von Russland nach Europa fließenden Gasmenge zu höheren Preisen und größerer Preisvolatilität bei europäischem Strom und Gas an den Märkten, an denen das Unternehmen für den Handel teilnimmt, im Jahr 2022 geführt. Die Auswirkungen des Krieges auf die Märkte stabilisierten sich im Jahr 2023. In Übereinstimmung mit den üblichen Handelsgeschäften versucht das Unternehmen von etwaigen Volatilitäten zu profitieren. Das Unternehmen überwacht aktiv die Liquidität und das Kontrahentenrisiko im Falle von volatilen Marktbedingungen, um negative Auswirkungen auf das Geschäft aufgrund solcher Marktsituation zu verhindern. Über die getroffene Vereinbarung zum Verkauf von 100% der Anteile der Trailstone Gruppe wurde bereits unter dem Nachtragsbericht im Anhang und im Prognosebericht des Lageberichtes die Ansicht der Geschäftsführer im Allgemeinen und in Bezug auf die Fortführung der Geschäfte erläutert. Chancenbericht Die TrailStone Renewables GmbH sieht gute Chancen, mit den vorhandenen Kernfähigkeiten des Unternehmens bei einer fortschreitenden Deregulierung und Integration der europäischen Strommärkte signifikant zu wachsen. Zur Realisierung solcher Wachstums- und Diversifizierungschancen geht die TrailStone Renewables GmbH gezielt Kooperationen mit lokalen oder internationalen Partnern ein oder erwirbt strategische Beteiligungen entweder direkt und indirekt auf Ebene der TrailStone Gruppe. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass die TrailStone Renewables GmbH in der Lage ist, die bestehenden Chancen auf eine höhere Profitabilität wahrzunehmen und über den Umsatz die Potenziale zu realisieren, um die für die nächsten Jahre gesetzten Ergebnisziele zu erreichen. Gesamtrisikolage Insgesamt sieht die Geschäftsführung für die nächsten 12 bis 18 Monate beherrschbare Risiken für die Gesellschaft und den Geschäftsbetrieb. Die finanzielle Risikoposition der TrailStone Renewables GmbH verbessert sich kontinuierlich und die Anteilseigner haben signalisiert, den eingeschlagenen Kurs der Gesellschaft weiter zu tragen und zu finanzieren. Es wird für die weitere Entwicklung der TrailStone Renewables GmbH von Bedeutung sein, wie sich die Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns in den Kernländern der Gesellschaft zukünftig entwickeln. Aus Sicht der Gesellschaft bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.
Die Geschäftsführung Marc Amlyn Evans Steven Spencer Banks Ante Pogacic BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 20 23der TrailStone Renewables GmbH, BerlinAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 Satz 1 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die TrailStone Renewables GmbH (Gesellschaft) ist eine deutsche Gesellschaft mit Sitz am Ernst-Reuter-Platz 6 in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 206999 B in das Handelsregister eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist durch Eintrag vom 12. September 2023 geändert worden. Bis dahin befand sich der Sitz der Gesellschaft am Kurfürstendamm 194, Haus Cumberland, in Berlin. Die Gesellschaft wurde im Februar 2019 gegründet, um physische und derivate Handelsgeschäfte mit Energieprodukten zu betreiben. Am 22. Dezember 2020 hat die Gesellschaft eine Betriebsstätte in Großbritannien gegründet. Die TrailStone UK Ltd., London, Großbritannien, ist die unmittelbare Muttergesellschaft der TrailStone Renewables GmbH. Die Muttergesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der TrailStone Guernsey Ltd., die ihren Sitz auf Guernsey, Großbritannien, hat und deren oberste Muttergesellschaft die TrailStone (Cayman) L.P. mit Sitz auf den Kaimaninseln, Großbritannien, ist. Der Jahresabschluss der TrailStone Renewables GmbH wird in den Konzernabschluss der TrailStone (Cayman) L.P. einbezogen. Dieses Mutterunternehmen stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist einsehbar in 2 London Wall Place, London, EC2Y 5AU, Großbritannien. Die Gesellschaft ist nicht mehr, wie im Vorjahr bilanziell überschuldet, was im Wesentlichen auf den Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode bei den Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zurückzuführen ist. Im Hinblick auf bestandsgefährdende Risiken wird im Übrigen auf die Ausführungen im Lagebericht in den Abschnitten "Vermögens- und Finanzlage" sowie "Gesamtrisikolage" verwiesen. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer, im Zugangsjahr zeitanteilig, um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Nutzungsdauer liegt bei 5-7 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünfzehn Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Dies gilt auch für die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Sicherheitsleistungen (Margin- und Collateral-Zahlungen), die einen wesentlichen Teil dieses Postens ausmachen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Er wird vertragsgemäß über die Laufzeit zu Lasten des Ergebnisses aufgelöst. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Im Jahresabschluss 2022 wurden die Rückstellungen für Drohverluste auf Basis von negativen Zeitwerten der offenen Handelspositionen nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zum Bilanzstichtag ermittelt. Ab dem Geschäftsjahr 2023 werden für offene Handelspositionen im Stromhandel, Drohverlustrückstellungen auf Basis eines Gesamtbewertungsansatzes nach IDW RS ÖFA 3 gebildet, der eine Erweiterung des Saldierungsbereiches bei der Bildung von Drohverlustrückstellungen ermöglicht. Dabei werden Geschäftsvorfälle nach Portfolien mit gleichartigen Risiken wie z. B. gleiches Marktrisiko und Währungssicherungsgeschäfte abgegrenzt und ein implementiertes Risikomanagementsystem muss gewährleistet sein. Zudem werden die Portfolien in einer Deckungsbeitragsrechnung zusammengefasst. Ergibt sich ein negativer Residualwert aus einem Portfolio, wird dieser zur Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften für HGB berücksichtigt, ansonsten bleibt das Portfolio unberücksichtigt. Sofern der IDW RS ÖFA 3 bereits im Vorjahr angewendet worden wäre, hätten die Rückstellungen für drohende Verluste TEUR 0 und das Eigenkapital TEUR 41.407 im Vorjahr betragen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Das Niederstwertprinzip für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und das Höchstwertprinzip für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden im Wertansatz beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen beträgt die Restlaufzeit der Mietkaution für das Büro am Kurfürstendamm 194 über T€ 73 (Vorjahr: T€ 73) mehr als ein Jahr und ist zum Ende des Mietverhältnisses im März 2025 fällig. Ein weiterer Büromietvertrag am Ernst-Reuter-Platz 6 in Berlin wurde zum 1. Juli 2023 über 10 Jahre abgeschlossen und eine Mietkaution in Höhe von T€ 196 gezahlt. Außerdem wurden im Geschäftsjahr als sonstige Vermögensgegenstände mit langfristigem Charakter Mitarbeiterkautionen in Höhe von T€ 138 (Vorjahr: T€ 143) an die PEO (Professional Employment Organization) geleistet, die sich um die Gehaltsabwicklung im Ausland befindlicher Mitarbeiter kümmert. Die Kaution wird im Falle einer Kündigung eines Mitarbeiters in der Form zurückgezahlt, als das alle anfallenden Kosten, die mit einer Kündigung in Verbindung stehen, von der Gesellschaft nicht zu tragen sind, da vorab bezahlt. Die anderen sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um Abgrenzungen für noch nicht in Rechnung gestellte Stromlieferungen für Dezember 2023 in Höhe von T€ 40.507 (Vorjahr: T€ 75.177) und bereits in Rechnung gestellte Stromlieferungen in Höhe von T€ 3.312 (Vorjahr: T€ 2.336). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 36.319 (Vorjahr: T€ 47.435). Außerdem enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sonstige Leistungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 0). Im Geschäftsjahr sowie im Vorjahr sind keine Forderungen gegen die Gesellschafterin unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen auszuweisen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten T€ 3.292 (Vorjahr: T€ 26.695), die als Sicherheitsleistungen (Collateral) bei Übertragungsnetzbetreibern hinterlegt wurden, und Sicherheitsleistungen (Margin) für Börsengeschäfte in Höhe von T€ 21.336 (Vorjahr: T€ 18.219). Außerdem sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Umsatzsteuerforderungen an das Finanzamt Berlin in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1.252) sowie von der Betriebstätte in Großbritannien in Höhe von T€ 55 (Vorjahr: T€ 16) enthalten. Weiterhin enthalten die Sonstigen Vermögensgegenstände Mietkautionen über T€ 277 (Vorjahr: T€ 86) und PEO-Mitarbeiterkautionen in Höhe von T€ 138 (Vorjahr: T€ 143). Im Geschäftsjahr weist die Betriebstätte in Großbritannien sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 485 (Vorjahr: T€ 6) für Grünstromzertifikate und schließlich enthielt der Posten im Vorjahr noch eine Forderung an Mitarbeiter in Höhe von T€ 3. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen Guthaben bei Kreditinstituten in Euro, US-Dollar und britischen Pfund. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr Vorauszahlungen für Marktdaten, Aufwendungen für Abonnements, Mietzahlungen, IT-Wartungsarbeiten sowie Vorauszahlungen für Stromlieferungsgeschäfte an der Börse und Kapazitätsentgelte. Eigenkapital Die Kapitalrücklage enthält Beträge im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Geschäftsführung untersucht regelmäßig die Eigenkapitaldeckung der Gesellschaft, um sicherzustellen, dass die Gesellschaft mit ausreichend Kapital versorgt ist. Im Hinblick auf eine Unternehmensfortführung wird im Übrigen auf die Ausführungen im Anhang in den "Allgemeinen Hinweisen" und im Lagebericht in den Abschnitten "Vermögens- und Finanzlage" sowie "Gesamtrisikolage" verwiesen. Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus Lieferungen handelt es sich im Wesentlichen um noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen mit Handelspartnern in Höhe von T€ 19.283 (Vorjahr: T€ 44.454), Prüfungs- und Rechtsanwaltskosten in Höhe von T€ 129 (Vorjahr: T€ 141), Kosten für Marktdaten über T€ 28 (Vorjahr: T€ 0) sowie im Vorjahr Kosten im Rahmen des Multibankkredits in Höhe von T€ 132. Im Vorjahr betreffen die Drohverlustrückstellungen schwebende Geschäfte, die auf den offenen Handelspositionen mit einem negativen Marktwert zum Abschlussstichtag basieren. Im laufenden Geschäftsjahr hat die Gesellschaft die Methodik der Bewertung offener Handelspositionen mit der Erweiterung des Saldierungsbereiches gem. IDW RS ÖFA 3 geändert. Es wird auf den Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" verwiesen. Im laufenden Geschäftsjahr 2023 sind von den Drohverlustrückstellungen 2022 worden. Die sonstigen Rückstellungen für den Personalbereich beinhalten im Wesentlichen Bonusrückstellungen von T€ 12.907 (Vorjahr: T€ 25.681), Urlaubsrückstellungen in Höhe von T€ 213 (Vorjahr: T€ 105), Rückstellungen für die Integrationskasse in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 4), Rückstellungen für Reisekosten in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 0) sowie eine Pensionssicherungsvereinsrückstellung in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Am 8. November 2019 hat die Gesellschaft einen 364-Tage ungebundenen Multi-Bank-Dispositionskredit unter Führung der ING bis zum 9. Dezember 2020 abgeschlossen. Der Gesellschaft ist erlaubt, Bankbürgschaften mit Handelspartnern einzugehen bzw. Mittel bis zu € 150 Mio. aufzunehmen. Am 2. Dezember 2020 wurde der Kredit um 364 Tage bis zum 1. Dezember 2021 mit einem Maximalbetrag wie im Vorjahr in Höhe von € 150 Mio. verlängert. Am 30. November 2021 wurde wiederum um 364 Tage bis zum 29. November 2022 mit einem Maximalbetrag in Höhe von € 175 Mio. verlängert. Am 25. November 2022 wurde dieser wiederum um ein weiteres Jahr bis zum 24. November 2023 mit einem Maximalbetrag in Höhe von € 365 Mio. verlängert. Eine Verlängerung um weitere 364 Tage bis zum 16. November 2024 wurde am 17. November 2023 mit einem Maximalbetrag in Höhe von € 430 Mio. vereinbart. Der Kredit ist weiterhin durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Brokerguthaben und die flüssigen Mittel der Gesellschaft abgesichert. Hieraus entstehende Zinsen basieren auf den Kapitalbeschaffungskosten der Banken und einem Gewinnaufschlag. Sogenannte Syndikatsgebühren und Eröffnungskosten, basierend auf deren Anteil am Kredit zugeordnet, werden direkt im Aufwand unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen verbucht. Zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022 hat die TrailStone Renewables GmbH den Kredit nicht in Anspruch genommen. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Lieferungen und Leistungen mit Handelspartnern in Höhe von T€ 1.433 (Vorjahr: T€ 3.376) und mit sonstigen Kreditoren in Höhe von T€ 851 (Vorjahr: T€ 668) sowie Bankbürgschaftsgebühren in Höhe von T€ 242 (Vorjahr: T€ 313). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 55.390 (Vorjahr: T€ 73.252) sonstige Leistungen und T€ 66.149 (Vorjahr: T€ 56.050) Lieferungen und Leistungen. Die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen aus sonstigen Leistungen in Höhe von T€ 52.010 (Vorjahr: T€ 73.239) und beinhalten ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von T€ 43.000 (Vorjahr: T€ 73.000), Darlehenszinsen in Höhe von T€ 317 (Vorjahr: T€ 180) und Ausleihungen in Höhe von T€ 8.693 (Vorjahr: T€ 59). Des Weiteren enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 4.591 (Vorjahr: T€ 4.480). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen erhaltene Sicherheitszahlungen (Collateral) von Handelspartnern in Höhe von T€ 6.920 (Vorjahr: T€ 72.400), einbehaltene und noch abzuführende Lohnsteuer in Höhe von T€ 249 (Vorjahr: T€ 141), Verbindlichkeiten aus Pensionszusagen in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 3) sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.201 (Vorjahr: T€ 0). Latente Steuern Latente Steuern können im Wesentlichen aus Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens, der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie der Eliminierung unrealisierter Gewinne entstehen. Zum Bilanzstichtag ergaben sich aktive latente Steuern, die aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, nicht angesetzt wurden. Der Berechnung wurde wie im Vorjahr ein Steuersatz von 30,18% zugrunde gelegt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um Erlöse aus Stromgeschäften aus erneuerbaren Energien. Für das laufende Geschäftsjahr sind T€ 2.080 (Vorjahr: T€ 23.972) als Umsatzerlöse aus Dienstleistungen enthalten, davon T€ 2.080 (Vorjahr: T€ 23.972) Erträge aus Dienstleistungen mit verbundenen Unternehmen. Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 2.504.315 (Vorjahr: T€ 3.168.327) teilen sich wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 1.023.647 (Vorjahr: T€ 2.621.738) beinhalten Erträge aus an der Börse gehandelten Derivaten in Höhe von T€ 955.415 (Vorjahr: T€ 2.591.527), Kursgewinne aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von T€ 8.555 (Vorjahr: T€ 10.244), Erträge aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen aus offenen Handelspositionen über T€ 58.849 (Vorjahr: T€ 19.956), Erträge aus dem Verkauf von Grünstromzertifikaten in Höhe von T€ 817 (Vorjahr: T€ 11) und Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 0). Materialaufwand
Im Materialaufwand sind T€ 3.578 (Vorjahr: T€ 373.708) aus der Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften für offene Handelspositionen enthalten. Außerdem ist im Materialaufwand der Verbrauch der Drohverlustrückstellung 2022 in Höhe von berücksichtigt. Der übrige Verbrauch in Höhe von T€ 1.341 ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Die Methodik zur Ermittlung der Drohverlustrückstellung wurde wie bereits unter "Rückstellungen" und "Finanzinstrumente" erläutert, im Geschäftsjahr 2023 geändert. Des Weiteren sind Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen im Materialaufwand in Höhe von T€ 744.953 (Vorjahr: T€ 552.658) sowie periodenfremde Aufwendung in Höhe von T€ 27 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Personalaufwand
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt:
Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Beschäftigtenzahl 86, davon 17 weibliche und 69 männliche Angestellte. Abschreibungen Die Abschreibungen in Höhe von T€ 299 (Vorjahr: T€ 171) umfassen die planmäßigen Abschreibungen auf die Immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 51 (Vorjahr: T€ 43) und auf das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 248 (Vorjahr: T€ 128) im abgelaufenen Geschäftsjahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Aufwendungen aus Derivaten betreffen Verluste aus börsengehandelten Swaps und Futures. Die Serviceleistungen von verbundenen Unternehmen beinhalten Aufwendungen im Zusammenhang mit der internen Leistungsverrechnung. Bei den Währungs- und Kursverlusten handelt es sich aus Verlusten im Rahmen der Absicherung des Fremdwährungsrisikos des US-Dollar, des britischen Pfund und der norwegischen Krone. Die Serviceleistungen von Dritten betreffen Aufwendungen für Datenkommunikation in Höhe von T€ 2.483 (Vorjahr: T€ 2.099) sowie Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 1.212 (Vorjahr: T€ 893). Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 108 (Vorjahr: T€ 8) und periodenfremde Erträge über T€ 0 (Vorjahr: T€ 336) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von T€ 502 (Vorjahr: T€ 135) entfallen T€ 105 (Vorjahr: T€ 18) auf Sicherungszahlungen (Collateral) und T€ 397 (Vorjahr: T€ 117) auf Bankguthaben. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von T€ 3.318 (Vorjahr: T€ 2.419) auf finanzielle Aufwendungen aus dem Multi-Bank-Dispositionskredit. Auf das Gesellschafterdarlehen entfallen Zinsen in Höhe von T€ 317 (Vorjahr: T€ 714) und Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Sicherheitszahlungen, die an der Börse gehandelte Margin betreffen, sind in Höhe von T€ 674 (Vorjahr: T€ 463) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Weiterhin sind Zinsen für negative Bankguthaben in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 11) angefallen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen Erträge in Höhe von T€ 2.156 (Vorjahr: Aufwand T€ 28.093) und betreffen deutsche Kapitalertragsteuer- und Gewerbesteuererträge in Höhe von T€ 2.273 (Vorjahr: T€ 28.053), Quellensteuer auf Zinsen in Höhe von T€ 95 (Vorjahr: T€ 30) sowie ausländische Kapitalertragssteueraufwendungen der Betriebstätte in Großbritannien in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 11). Des Weiteren sind in den ausländischen Kapitalertragssteueraufwendungen periodenfremde Erträge über T€ 9 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Es ergab sich kein tatsächlicher Steueraufwand/-ertrag aus dem Mindeststeuergesetz und §285 Nr. 30a HGB für das Geschäftsjahr 2023. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2019 hat die Gesellschaft einen Büromietvertrag mit Beginn zum 1. April 2020 abgeschlossen. Aus diesem Mietvertrag besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 412 (Vorjahr: T€ 733). Am 22. Dezember 2022 hat die Gesellschaft einen weiteren Büromietvertrag mit Beginn zum 1. Juli 2023 abgeschlossen. Aus dem neuen Mietvertrag besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 6.762 (Vorjahr: T€ 7.774). Außerdem besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung für einen Mietvertrag über einen Rechenzentrumplatz in Frankfurt inklusive Netzwerkverbindungen in Höhe von T€ 97 (Vorjahr: T€ 46). Am 22. Dezember 2023 hat die Gesellschaft einen "Software as a Service" (SaaS) Vertrag mit der Schwestergesellschaft gridfuse GmbH mit Sitz in Leipzing, Augustusplatz 1-4, mit Beginn zum 1. Januar 2024 abgeschlossen. Aus dem Dienstleistungsvertrag besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 85 (Vorjahr: T€ 0). Mit dem Kauf der Stromkaufvereinbarungen von der TrailStone GmbH zum 31. Dezember 2019 wurde ein langfristiger Solarabnahmevertrag miterworben, der Strom aus Italien zu einem fixen Preis abnimmt. Diese Verpflichtung beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 5.857 (Vorjahr: T€ 6.986). Des Weiteren existieren zum 31. Dezember 2023 Verpflichtungen aus Übertragungskapazitätsverträgen in Höhe von T€ 56.990 (Vorjahr: T€ 100.664). Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist Kreditnehmer eines Multi-Bank-Dispositionskredits in Höhe von € 175 Mio. bis 29. November 2022, € 365 Mio. bis 24. November 2023 bzw. € 430 Mio. ab 17. November 2023 (Vorjahr: € 365 Mio.) neben anderen verbundenen Unternehmen im Konzern. Sie haftet damit auch für die Inanspruchnahme dieser Kreditlinie durch andere verbundene Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TrailStone Gruppe als gering eingeschätzt. Außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB Außerbilanzielle Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB mit Ausnahme der offenen Handelspositionen (Handelstermingeschäfte und Swaps) bestehen zum Geschäftsjahresende 2023 nicht. Die Drohverlustrückstellungen bei den strombezogenen externen Trading-Geschäften betreffen Handelstermingeschäfte in Höhe von T€ 2.382. Bei den währungsbezogenen externen FX- Hedging-Geschäften handelt es sich in Höhe von T€ 1.195 um Devisentermingeschäfte. Das Portfolio Management betrifft Handelstermingeschäfte in Höhe von T€ 1. Für die saldierten negativen beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von T€ 3.578 gebildet. Die Wertermittlung der derivativen Finanzinstrumente erfolgt am Stichtag auf Basis des Mark-to-Market-Ansatzes und Marktpreisen aus externen anerkannten Quellen. Die Bewertung der Handelsgeschäfte erfolgt mit dem jeweiligen Stichtagskurs der eingesetzten Produkte. Der Nominalwert ergibt sich aus der Addition der jeweiligen Beschaffungs- und Verkaufsgeschäfte Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen § 285 Nr. 21 HGB Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen in wesentlichem Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht. Honorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer erhält insgesamt T€ 87 (Vorjahr: T€ 49), die auf die Abschlussprüfung entfallen. Mitglieder der Geschäftsführung Marc Amlyn Evans, Surbiton, COO Steven Spencer Banks, London, General counsel Ante Pogacic, Berlin, Partner Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 376.949 (Vorjahr: T€ 251.963 Jahresfehlbetrag) auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Am 9. Juni 2024 schlossen Riverstone V Trailstone Holdings, LLC und Riverstone V Trailstone (Cayman) Holdings, LLC eine endgültige Vereinbarung zum Verkauf von 100% der Anteile von Trailstone, L.P. und Trailstone (Cayman), L.P. an Engelhart Commodities Trading Partners, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Der Gesellschafterwechsel hat keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Jahresabschlusses für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr. Wir verweisen hierzu auch auf die Angaben im Prognose- und Risikobericht des Lageberichts.
Die Geschäftsführung Marc Amlyn Evans Steven Spencer Banks Ante Pogacic BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TrailStone Renewables GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TrailStone Renewables GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlichder Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TrailStone Renewables GmbH für dasGeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführungein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeitzu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosenHandlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerkzu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen