Asmuth GmbH
Paul-Ehrlich-Straße 16, 32429 Minden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wiebke Asmuth seit 4.3.2004 | Geschäftsführer |
Gerhard Dipl.-Ing. Asmuth seit 4.3.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.00% | |
| 35.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Asmuth GmbHMindenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ASMUTH GMBH, MINDENI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Gegenstand der Unternehmung ist der Vertrieb von Medizintechnischem Zubehör und Verbrauchsmaterial, hauptsächlich im Krankenhausmarkt Deutschland, Österreich, Schweiz, BeNeLux. II. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Gesamtwirtschaftliche Lage Die Weltwirtschaft hat sich nur schleppend von der COVID19-Pandemie ab Februar/März 2020 erholt. Durch die Kriege in der Ukraine und Nahost sind massive Mehrbelastungen für Energie, Rohstoffe und Transport entstanden, die Inflationsrate lag im Durchschnitt bei 5,9 %. (Quelle: de.statista.com) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024 -019/24) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Medizintechnikbranche gilt in Deutschland als innovativ, krisenfest, wachstumsstark und zukunftsträchtig. Medizinprodukte umfassen eine große Bandbreite von medizintechnischen Produkten und Verfahren, die Leben retten, heilen helfen und die Lebensqualität der Menschen verbessern. Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit lag die Auslastung der Krankenhausbetten immer noch 7,8% niedriger. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung NR372 vom 27.09.2024) Die Umsetzung der ab 2020 gültigen Medical Device Regulation (MDR) wurde aus Pandemiegründen teilweise zur Umsetzung auf 2021 verlängert, die Übergangsfrist endet somit für Produkte mit höherem Risko erst Ende 2027, für Produkte mit mittlerem bis geringem Risko Ende 2028. (Quelle: TÜV.com) Weiterhin fehlen ausreichend benannte Stellen. Auch die europäische Datenbank ist nicht vollständig einsatzbereit. Aufgrund der MDR werden aber schon jetzt einige Artikel seitens der Hersteller vom Markt genommen. Dieses sorgt für eine Verknappung am Markt. Im Jahr 2023 erwirtschaftete die deutsche Gesundheitswirtschaft 11,5 % der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung. (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit) Die deutsche Medizintechnikindustrie hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 einen Umsatz von 40,4 Mrd. EUR erwirtschaftet. Das entspricht einem nominalen Zuwachs um 5,1 %. Gleichzeitig sind aber die Erzeugerpreise dieses Bereichs um 5,9 Prozent gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1 % auf 161.400 Mitarbeitende. "Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt: Obwohl der Umsatz steigt, gerät die Ertragslage vieler Medizintechnikunternehmen aufgrund der hohen Kosten in allen Bereichen zunehmend unter Druck", betont Dr. Martin Leonhard, Vorsitzender der Medizintechnik bei SPECTARIS. 2. Umsatzentwicklung Unsere Gesellschaft konnte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen stabile Umsätze erzielen. Der Fokus auf hochwertige Produkte, eine enge Zusammenarbeit mit Kliniken und der Ausbau digitaler Vertriebswege trugen dazu bei, Marktanteile zu sichern. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr von + 1,3 %. Grundlage für die positive Entwicklung ist im Wesentlichen die branchenweit gestiegene Preisentwicklung. 3. Geschäftsergebnis Die Asmuth GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis in Höhe von 6,0 Mio. EUR erzielt, das damit um 38 TEUR über dem Betriebsergebnis des Vorjahres liegt. Nach dem Zinsergebnis und den Ertragsteuern verbleibt ein erfolgreiches Jahresergebnis 2023 in Höhe von 4,2 Mio. EUR (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR). 4. Beschaffung Die Beschaffungspreise zeigten im Geschäftsjahr 2023 sehr hohe Sprünge mit steigender Tendenz aufgrund der Inflation. Den zwischenzeitlichen Preissteigerungen im Einkauf standen in 2023 auch immer wieder Preiserhöhungen im Verkauf gegenüber. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurde in Lizenzen sowie moderat in Büroeinrichtungen investiert. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben sind u.a. aufgrund der sehr guten Kapital- und Liquiditätsausstattung weder erforderlich noch geplant. III. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Asmuth GmbH zum 31. Dezember 2023 liegt mit 20,0 Mio. EUR über der Bilanzsumme des Vorjahres (21,5 Mio. EUR). Das Anlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 1,7 Mio. EUR (Vj.1,7 Mio. EUR). Der Wert des Sachanlagevermögens liegt aufgrund der planmäßigen Abschreibung der Betriebsimmobilien trotz der getätigten Investitionen leicht unter dem Vorjahr bei 1,6 Mio. EUR (Vj. 1,7 Mio. EUR). Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt bei einer verminderten Bilanzsumme 8,3 % (Vj. 7,9 %). Die geringfügig verminderten Forderungen aus Warenlieferungen und liquiden Mittel haben zum 31. Dezember 2023 zu einer Reduzierung des Umlaufvermögens in Höhe von 1,4 Mio. EUR geführt. Das Umlaufvermögen beläuft sich somit auf 18,3 Mio. EUR und hat einen prozentualen Anteil am Gesamtvermögen von 91,6 % (Vj.92,1 %). Durch eine Gewinnausschüttung im Berichtsjahr reduzierte sich trotz des erwirtschafteten und thesaurierten Jahresüberschusses das Eigenkapital auf einen Wert von 18,5 Mio. EUR (Vj. 20,3 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 92,3 % (Vorjahr: 94,4 %) der Bilanzsumme und liegt damit auf einem weiterhin ungewöhnlich hohen Niveau. Das übrige Fremdkapital ist um rd. 13 TEUR rückläufig, was im Wesentlichen auf reduzierte Steuerverbindlichkeiten zurückzuführen ist, und beträgt 1,0 % der Bilanzsumme. 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich durch Eigenfinanzierung. Externe Finanzierungsquellen wurden bisher nicht in Anspruch genommen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unser bewährtes Forderungs- und Cash-Management sicherte zu jeder Zeit die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Im Berichtsjahr wurde erneut ein deutlich positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt. Unter Berücksichtigung der moderaten Investitionen, der Gewinnausschüttung und der Thesaurierung des Jahresüberschusses liegt der Finanzmittelfonds mit 15,2 Mio. EUR unter dem Vorjahr (16,6 Mio. EUR). 3. Ertragslage Dem Anstieg der Umsatzerlöse (+ 1,3 %) stehen rd. 0,9 % erhöhte Materialaufwendungen gegenüber, so dass sich die Rohertragsquote von 47,9 % auf 48,1 % erhöht hat. Grundsätzlich hängt die Rohertragsquote aufgrund von heterogenen Deckungsbeitragsstrukturen jedes Jahr vom Absatzmix der einzelnen Produktgruppen ab. Aufgrund der Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie im Vorjahr liegen die Personalaufwendungen trotz eines gestiegenen Personalbestandes nur geringfügig über dem Vorjahresniveau, so dass die Personalaufwandsquote unverändert bei rd. 10 % liegt. Die Abschreibungen bewegen sich auf einem nahezu konstanten Niveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen über Vorjahresniveau, wobei sich innerhalb des Postens im Wesentlichen gestiegene Fahrzeug- und Reisekosten sowie erhöhte Werbe- und Repräsentationskosten ergeben haben. Nach ergebnisbedingt gestiegenen Ertragssteuern endet das Geschäftsjahr 2023 mit einem zufriedenstellenden Jahresüberschuss in Höhe von 4,2 Mio. EUR. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als stabil zu bezeichnen, unsere Umsatzentwicklung sehen wir als erfreulich an. IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Die ab dem 25. Mai 2017 veröffentlichte neue Europäische Medical Device Regulation (MDR) bzw. EU-Medizinprodukte-Verordnung aus Brüssel, die am 25. Mai 2021 mit Übergangsfrist 2027/2028 greift, sorgt immer noch für große Belastungen bei den Herstellern unserer Eigenprodukte. Dies hat und wird in naher Zukunft Auswirkungen auf unser Eigenmarkensortiment und die damit erzielten Deckungsbeiträge haben. Ebenso wird die Umsetzung der MDR erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen binden. Aufgrund der anstehenden Krankenhausreform ist abzusehen, dass sich die Krankenhauslandschaft stark verändern wird und Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf haben. Für 2024 wird erwartet, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd bleiben. Die Inflation dürfte weiter moderat sinken, während sich die Zinspolitik stabilisieren könnte. Im Gesundheitswesen wird der Druck auf Kostensenkungen anhalten. Umsatzsteigerungen werden sich auch unter den erschwerten Umständen aufgrund der weltweiten Krisen als schwierig gestalten. Zum derzeitigen Zeitpunkt wird mit einer Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen %-Bereich im Vergleich zu den Vorjahren gerechnet. Ebenso wird aufgrund der neuen Medical Device Regulation (MDR) der Kostendruck, z.B. durch Bindung von Personalressourcen, steigen. Dies darf aber nicht dazu führen, dass an sinnvollen Investitionen in die Zukunft des Unternehmens gespart wird. Aufgrund der eingeleiteten Optimierung unserer EDV-Landschaft und Kapazitäten sehen wir optimistisch in die Zukunft. Erhöhte Waren und Logistikkosten werden sich negativ auf das Ergebnis auswirken. Nach den Erkenntnissen bis zum Berichtszeitpunkt wird derzeit nicht mit einer substanziellen Verschlechterung der Ertragslage gerechnet. Die Geschäftsführung sieht die Entwicklung der Asmuth GmbH insgesamt weiterhin positiv. Insofern rechnen wir nach den Erkenntnissen bis zum Berichtszeitpunkt mit einem im Vergleich zu 2023 leicht gestiegenen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Grundsätzlich sehen wir durch unsere Position als Nischenanbieter weiterhin gute Chancen, die durch MDR ausgelöste Entwicklung zu kompensieren und unsere Marktposition sogar auszubauen. Chancen bestehen in der zunehmenden Digitalisierung der Krankenhäuser und im Bedarf an nachhaltigen, ressourcenschonenden Produkten. Gleichwohl ist die Asmuth GmbH den o.a. allgemeinen Geschäftsumfeldrisiken im Rahmen der regulatorischen sowie der wettbewerblichen Entwicklungen ausgesetzt. Neben diesen generellen unternehmerischen Risiken sehen wir spezielle Einzelrisiken im Zusammenhang mit Entwicklung der politischen Weltlage und Regierungskrisen, bei der wir immer noch von einer erheblichen Belastung des weltweiten Wirtschaftswachstums ausgehen Das Geschäftsjahr der Asmuth GmbH hat sich im Laufe des Jahres 2024 insgesamt positiv entwickelt, die Umsatzerlöse konnten im einstelligen %-Bereich gesteigert werden. Beschaffungsrisiken sehen wir im Rohstoffmangel und fehlender Transportkapazitäten. Wir profitieren davon, dass wir mit unseren Lieferanten in jahrelangen guten Geschäftsbeziehungen sind und für unsere Produkte Kapazitäten geschaffen werden. Anhaltende Unsicherheiten in den Lieferketten könnten die Verfügbarkeit von Produkten einschränken. Regulatorische Verschärfungen könnten die Markteinführung neuer Produkte verzögern. Wirtschaftliche Unsicherheiten könnten Investitionen der Krankenhäuser begrenzen. Währungsrisiken sehen wir ebenfalls nicht, da wir ausschließlich in Euro fakturieren und unsere Einkäufe nur in ganz geringem Maße aus dem Dollarbereich kommen. Liquiditätsrisiken sehen wir ebenfalls nicht. Wir erkennen durch unser striktes Forderungsmanagement frühzeitig Rückstände. Ansonsten arbeiten wir schon seit Jahren im Guthabenbereich. Inwieweit eine neue Regierung durch Steueränderungen zu einer erheblichen Belastung führen könnte, ist nicht abzusehen. Problematisch bleibt die Einschätzung der Folgen der Krankenhausreform (Reduzierung der bestehenden und möglichen Kunden). Langfristig sehen wir jedoch Wachstumschancen durch folgende Trends: Digitalisierung: Der Einsatz von KI und datengetriebene Technologien im Krankenhausmarkt wird neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Nachhaltigkeit: Umweltfreundliche Verpackungen und Materialien werden an Bedeutung gewinnen. Demografischer Wandel: Die alternde Bevölkerung erhöht den Bedarf an medizinischen Produkten. Mit einer klaren Strategie und einer kundenorientierten Ausrichtung sind wir gut positioniert, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten.
Minden, den 6. Dezember 2024 ASMUTH GMBH gez. Wiebke Asmuth, Geschäftsführung gez. Gerhard Asmuth, Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ASMUTH GMBH, MINDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ASMUTH GMBH, MINDENA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Neben dem HGB wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. C. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN C. 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear und zeitanteilig abgeschrieben. C. 2 Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und zeitanteilig vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrung abgestellt. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR betragen, werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Die geringwertigen Vermögensgegenstände (GWG) mit einem Anschaffungswert bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben. C. 3 Finanzanlagen Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls zum beizulegenden Zeitwert, bewertet. C. 4 Vorräte Die Bilanzierung der Handelsware erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB. Anschaffungsnebenkosten oder Anschaffungsminderungen wie Skonti und Boni werden entsprechend berücksichtigt. Soweit Risiken erkennbar sind, die sich aus geminderter Verwendbarkeit oder ähnlichem ergeben, wird eine angemessene Abwertung berücksichtigt. C. 5 Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit ausländische Währungseinheiten vorliegen, erfolgt die Zugangsbewertung von Geldbeständen und Forderungen mit dem Briefkurs. C. 6 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. C. 7 Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf. C. 8 Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. C.9 Rückstellungen Passivierungspflichtige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert überwiegend auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren (sog. projected unit credit method). Den Berechnungen liegt ein Rechnungszins von 1,83 % zu Grunde. Für die Bestimmung der Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Es wurde die Ausscheideordnung der Aktiven-/ Invalidensterblichkeit, keine Hinterbliebenenbewertung, die Arbeitergeberleistung als Finanzierungsform und keine Rentendynamik zu Grunde gelegt. Der Rechnungszins wurde auf der Grundlage eines 10-Jahres-Durchschnitts ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. C. 10 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Soweit ausländische Währungseinheiten vorliegen, erfolgt die Zugangsbewertung Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs. D. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ D. 1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. D. 2 Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. D. 3 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital zum Bilanzstichtag beträgt 26.500,00 EUR und ist unverändert zum Vorjahr. D. 4 Rückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 789,00 EUR zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Wirtschaftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (Urlaub, Überstunden, Boni, Provisionen), Aufbewahrungsverpflichtungen und Abschluss- und Prüfungskosten. D. 5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben, wie auch im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 3 TEUR (Vj. 0 TEUR). Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegnüber Kreditinstituten in Höhe von 4 TEUR (Vj. 5 TEUR). D. 6 Latente Steuern Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie bei den sonstigen längerfristigen Rückstellungen bestehen Differenzen zwischen den Handelsbilanzwerten und den Steuerbilanzwerten, die sich aus einer abweichenden handelsrechtlichen Bewertung der Rückstellungen unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen und marktüblichen Zinssätzen ergeben. Die Differenzen führen zu aktiven latenten Steuern; gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. D. 7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen
Die Leasinggeschäfte wurden aus Flexibilitätsgründen abgeschlossen, insbesondere hinsichtlich des technischen Fortschritts. Risiken bestehen in der vertraglichen, längerfristigen Bindung sowie zum Teil in höheren Refinanzierungskosten. Die neuen Pkws im Geschäftsjahr 2023 wurden durch Leasing finanziert. Die Leasingdauer liegt bei 36 Monaten. E. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gem. § 277 Abs. 5 HGB sind in Höhe von 118,09 EUR in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. F. SONSTIGE ANGABEN F. 1 Anzahl der Arbeitnehmer Mitarbeiter sind im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich wie folgt beschäftigt worden:
F. 2 Organmitglieder, Aufwendungen für Organe und Organkredite Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch
Die Geschäftsführer sind hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. F. 3 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 unter Berücksichtigung der im Februar 2023 vorgenommenen Ausschüttung auf neue Rechnung vorzutragen. F. 4 Nachtragsbericht Zu den (potenziellen) Entwicklungen mit besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind bzw. eintreten können, verweisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Minden, den 6. Dezember 2024 gez. Wiebke Asmuth, Geschäftsführung gez. Gerhard Asmuth, Geschäftsführung Die Feststellung des Jahresabschlusses ist am 16.12.2024 erfolgt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Asmuth GmbH, Minden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Asmuth GmbH, Minden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Asmuth GmbH, Minden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Minden, 9. Dezember 2024 PAER
GmbH
Ute Kolbow, vereidigte Buchprüferin Carsten Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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