Südwestpark Management GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Herrmann Fritsch seit 15.8.2022 | Geschäftsführer |
Peter Philipp Wildner seit 7.2.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.27% | |
| 27.27% | |
H*** P**** E***** | 18.94% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nivona Apparate GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023der Nivona Apparate GmbH Handel mit Elektrogeräten1. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell des Unternehmens Die NIVONA Apparate GmbH mit Sitz in Nürnberg wurde 2005 gegründet und kann seit dieser Zeit auf ein stetiges Wachstum zurückblicken. Dies ist u.a. das Resultat von permanenter Marktbeobachtung und entsprechender Reaktion auf Kundenwünsche und Marktentwicklungen. An die sich wechselnden Anforderungen kann sich die Firma dank ihrer Flexibilität ständig aktuell anpassen. Die Mitarbeiter und die Gesellschafter verfügen über langjährige Berufserfahrung in den Sparten Betriebswirtschaft, Technik, Vertrieb und Marketing und ergänzen sich somit perfekt im Fachwissen. Die NIVONA Apparate GmbH vertreibt ausschließlich Produkte der Marke NIVONA. Das sind hochwertige Espressovollautomaten, Kaffeemühlen, Zubehör und Ersatzteile. b. Forschung und Entwicklung Die Produkte werden ständig weiterentwickelt und optimiert. Dabei geht es um die Schonung der Umwelt durch geringeren Stromverbrauch, bessere Bedienbarkeit und Anbindung an die digitalen Rahmenbedingungen, sowie um die Erfüllung der Kundenwünsche in Sachen der Qualität der bezogenen Kaffeeportionen. Die Umsetzung der neuen Ideen und die Finanzierung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hersteller. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Seit der Gründung im Jahre 2005 verzeichnet die Firma jährlich eine Zunahme der Marktposition. Die Marke NIVONA hat sich mittlerweile stark etabliert. Wie u.a. die GfK ausweist, ist NIVONA in Deutschland im Elektrofachhandel wertmäßig zur Nummer 2 unter den Marken für Kaffeevollautomaten geworden. Die Marktentwicklung bei Espressovollautomaten zeigt nach wie vor einen positiven Trend, d.h. eine finale Marktsättigung ist noch nicht erreicht. In Deutschland spricht man von einer aktuellen Marktsättigung von ca. 25 %, eine realistische Zielgröße für die nächsten Jahre sind über 30 %. Derzeitiger Wachstumsmarkt ausserhalb des Heimatmarktes Deutschland ist Frankreich, Polen, Pakistan und das Baltikum. Daneben ist die Marke NIVONA in über 30 Ländern etabliert. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 hat die Erwartungen erfüllt. Durch ein erhöhtes Risiko bei der Rohstoff- und Energieversorgung und durch die erhöhte Inflation muss mit höheren Kosten beim Warenbezug gerechnet werden. Der private Konsum im Inland hat sich stabilisiert und konnte ein Wachstum von 6,2 % verzeichnen. 3. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage Der Umsatz der NIVONA Apparate GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von auf 58,671 Mio € auf 62,906 Mio € gestiegen. Vor Abzug von Skonti, Boni und Erlösschmälerungen haben sich die Umsätze in Drittländer von 10,442 Mio € auf 9,514 Mio € im EU Ausland von 19,299 Mio € auf 21,699 Mio € im Inland von 29,839 Mio € auf 31,693 Mio € verändert. Der Materialaufwand ist korrespondierend ebenso von 39,157 Mio € auf 43,947 Mio € gestiegen. Die Gesellschaft beschäftigt zum 31.12.2023 insgesamt 64 Mitarbeiter im Verwaltungs- und Servicebereich, sowie im Außendienst. b. Vermögens und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der GmbH ist gut. Das Eigenkapital hat sich von 20,193 Mio € auf 21,348 Mio €erhöht. Der Eigenkapitalanteil ist mit 58 % der Bilanzsumme sehr gut. NIVONA arbeitet als Handelsunternehmen ohne nennenswertes Anlagevermögen, da man in gemieteten Räumen tätig ist. Die Bilanzsumme ist von 27,903 Mio € auf 36,863 Mio € gestiegen. Durch die Produktion der neuen Ncube Baureihe ist der Warenbestand erhöht. Außerdem haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 5,183 Mio € auf 7,297 Mio € erhöht. Rückstellungen wurden gebildet mit dem Erfüllungsbetrag für Gewährleistungen, gewährten Boni, Steuern, Tantieme- und Urlaubsrückstellungen, Abschluss- und Prüfungskosten, sowie Aufbewahrungsverpflichtungen. c. Gesamtaussage Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2023, aufgrund steigender Preise in allen Bereichen, ein dem Vorjahr entsprechendes gutes Ergebnis von 2.655 T€ (Vorj. 2.960 T€) erzielt. Es wurden Reserven gebildet, um etwaige Krisen in der Zukunft zu überstehen. 4. Prognosebericht Die Geschäftsplanung wird erschwert durch die aktuellen politischen Ereignisse, sowie die nach wie vor teilweise bestehenden Lieferengpässe und die Unsicherheit bei dem Konsumenten bezgl. Entwicklung der Inflation. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir dennoch von einer Umsatzsteigerung im höheren einstelligen Bereich aus. 5. Chancen- und Risikobericht a. Chancen der künftigen Entwicklung Für die zukünftige Geschäftsentwicklung der NIVONA Apparate GmbH sehen wir neben dem Markt in Deutschland, insbesondere Chancen im Export durch den Zugewinn neuer Länder und in der Einführung zweier neuer Baureihen. Darüber hinaus werden wir verstärkt Fachhandels-Seminare im Haus NIVONA durchführen um die Händlerbindung zu erhöhen. b. Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken ergeben sich durch das makroökonomische Umfeld. Die schwierige Lage durch die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine und die sich daraus resultierende stark erhöhte Inflation wird sich negativ auf das Konsumverhalten auswirken. Einhergehend sind teilweise die Lieferketten unterbrochen und es kommt zu erheblichen Lieferverzögerungen bei wichtigen Komponenten. Die Gesellschaft erstellt einen Liquiditätsplan zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen, sowie eine Umsatz- und Ertragsplanung für die kommenden 12 Monate. Danach kann von einer weiteren positiven Entwicklung der Gesellschaft ausgegangen werden. Das Ausfallrisiko von Forderungen gegenüber Inlands- und Auslandskunden wird mittels Kreditversicherung abgesichert.
Nürnberg, den 29.03.2024 gez. Herrn Peter Wildner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. 2. Abgaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Identifikation des Unternehmens gem. § 264 Abs. 1a HGB: Das Unternehmen ist mit folgenden Daten im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen:
Die Gesellschaft befindet sich nicht in Liquidation bzw. Auflösung. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden § 284 HGB a. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. b. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 4. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterung zu den Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Boni und WKZ (1.286.511,00 €) und Gewährleistungen (385.196,00 €). Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten Vor Abzug von Skonti, Boni und Erlösschmälerungen gliedern sich die Umsätze aus dem Verkauf von Kaffeevollautomaten und Ersatzteilen wie folgt auf:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 720.004,80 € (Jahresbetrag). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte : Miet- und Leasingverträge. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 64 Arbeitnehmer beschäftigt. Zum Stichtag 31.12.2023 waren insgesamt 66 Mitarbeiter beschäftigt. Das Personal gliedert sich in folgende Gruppen auf:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss 2023 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zum Honorar für die Abschlussprüfung Das Honorar für die Abschlussprüfung beträgt 13.000,00 €. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 29.03.2024 gez. Herr Peter Wildner und Herr Christian Fritsch Bericht des AufsichtsratsEin Aufsichtsrat wurde nicht gebildet. sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde durch die Geschäftsführer Herrn Peter Wildner und Herrn Christian Fritsch unterzeichnet. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Nivona Apparate GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nivona Apparate GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nivona Apparate GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, 07. Mai 2024 QJS
Audit GmbH
Dipl.-Kfm. Thomas Queck, Wirtschaftsprüfer |
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