Schneider 2. Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Link seit 25.1.2024 | Prokura |
Maximilian Schneider seit 3.8.2017 | Geschäftsführer |
Frederik Schneider seit 4.4.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autoteile Klostermann GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens II. Gesamtwirtschaft III. Branchenbericht IV. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Geschäftsverlauf 2. Lage der Gesellschaft a. Vermögens- und Finanzlage b. Ertragslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage über Vermögens-, Finanz- und Ertragslage V. Prognosebericht VI. Chancen, Risiken, Maßnahmen I. Grundlagen des Unternehmens Die Autoteile Klostermann GmbH (kurz Klostermann GmbH) mit Sitz in Bochum ist nun seit mehr als 63 Jahren in der Kfz-Verschleißteil-Branche tätig. Sie vertreibt im Groß- und Einzelhandel Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteile sowie Maschinen und alle Erzeugnisse der Industrie. II. Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. III. Branchenbericht Europäischer Kfz-Markt Seit Jahresbeginn 2023 entwickelte sich der Pkw-Absatz in der EU ständig positiv. Der Aufschwung resultiert aus den beiden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und gestiegenen Kosten für Neuwagen schwachen Vorjahren. EU-weit wurden insgesamt 10.547.716 Autos erstmals in den Verkehr gebracht. Der Zuwachs gegenüber 2022 beträgt 13,9 Prozent. Profitieren können von der Kaufwilligkeit der Kunden außer Ungarn (-3,4 %) alle europäischen Märkte, viele davon sogar zweistellig (Frankreich +11,7 %, Italien +18,9 %, Spanien +16,7 %). Deutscher Kfz-Markt Deutschland legt im Gesamtjahr um 7,3 % auf 2.844.609 Neuzulassungen zu. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus: 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29 %, darunter 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 % und 524.219 Elektro-Pkw (BEV mit einem Anteil von 18,4 % (+11,4 %). Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 % im Jahr 2023 vertreten. Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 mit positiven Vorzeichen ab. Die Neuzulassungsstatistik wies für die Zugmaschinen insgesamt einen Zuwachs von +8,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus, darunter Sattelzugmaschinen mit +30,1 %. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +14 %, die Kraftomnibusse um +12,5 % und die sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 % zu. Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 umgeschriebenen Kfz (+5,7 %) und 414.785 Kfz-Anhängern (-1,2 %). Insgesamt kann das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 als ein gutes Umsatzjahr hinsichtlich des freien Reparaturmarktes (IAM) eingestuft werden, da Gebrauchtwagen in der Wertschätzung der Verbraucher gestiegen sind. Gleichzeitig kommen die Erträge aufgrund von steigenden Kosten immer mehr unter Druck. Zusammengefasst zeigt sich der freie Reparaturmarkt (IAM) in Deutschland dennoch als sehr stabil, wenngleich Fach- und Personalmangel weiterhin die Unternehmen fordern. IV. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Geschäftsverlauf Die Nettoumsatzerlöse der Autoteile Klostermann GmbH lagen im Jahr 2023 mit 18.068 TEUR etwa auf dem Niveau des Vorjahreswertes von 18.092 TEUR. Innenumsätze mit den einzelnen Tochtergesellschaften fallen in diesem Jahr aufgrund der bereits im Jahresabschluss 2022 skizzierten Umstellung des Einkaufsverhaltens kaum ins Gewicht. Die Seitwärtsentwicklung der Nettoumsatze beruht im Wesentlichen auf der bereits oben erwähnten angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation und der damit verbundenen Zurückhaltung der Verbraucher. Zudem gestaltete sich die Gewinnung von Neukunden im Jahr 2023 schwieriger als in den Vorjahren und konnte lediglich den Wegfall von Altkunden kompensieren, aber nicht wie im Vorjahr übertreffen. Die Entwicklung der drei ehemaligen KaHa-Gesellschaften verlief ebenfalls langsamer als noch Anfang 2023 gedacht. Lediglich der Autoteile Klostermann Höxter GmbH gelang es, zum ersten Mal seit der Übernahme der KaHa-Unternehmensgruppe im Jahr 2021 ein leicht positives Jahresergebnis zu zeigen. Bei der Autoteile Klostermann Dortmund GmbH und der Autoteile Klostermann Soest GmbH konnte allerdings der Jahresfehlbetrag deutlich gegenüber dem Jahr 2022 verringert werden. Zum Jahresende waren 108 Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit bzw. als geringfügig Beschäftigte bei der Gesellschaft beschäftigt. Damit ist die Gesamtbelegschaft gegenüber dem Vorjahr (120 Mitarbeiter) gesunken. 2. Lage der Gesellschaft a. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Klostermann GmbH reduzierte sich um 1.165 TEUR auf 10.386 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist von 32 % auf 29,7 % gefallen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 486 TEUR verringert. Grund für diese Reduzierung war die kontinuierliche Tilgung von Darlehen. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 ist im Vergleich zum Vorjahr auf 21,2 % (Vj. 22,4 %) leicht zurückgegangen. Das laufende Ergebnis ist deutlich schlechter im Vergleich zum Vorjahr ausgefallen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 386 TEUR beruht im Wesentlichen auf den Abschreibungen auf Finanzanlagen. Das Eigenkapital deckt 2023 in der Stichtagsbilanz 71,5 % (Vj. 70 %) des langfristig gebundenen Vermögens ab. Das working capital (Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten) zum 31.12.2023 beträgt 634 TEUR (Vj. 1.313 TEUR). Der Praktiker-Cashflow (Jahresergebnis + Abschreibungen + Veränderung der langfristigen Rückstellungen) weist im Jahre 2023 einen Wert von 940 TEUR aus (Vj. 440 TEUR). Aufgrund des später als erwartet einsetzenden Turn-Around der drei neuen Tochtergesellschaften in Dortmund, Höxter und Soest war es erforderlich, die im Aktivvermögen der Gesellschaft angesetzten Firmenwerte der Tochtergesellschaften wertzuberichtigen. Der Firmenwert der Weiner GmbH & Co. KG wurde ebenfalls im Wert berichtigt, um den Verkauf der Immobilie Weidkamp 236 in Essen, im Jahr 2022 entsprechend zu berücksichtigen, sowie den Umstand, dass die bisherigen Ergebnisse nur langsam und später als erwartet positiv ausfallen. Bei den Wertberichtigungen handelt es sich um eine ausschließlich buchhalterische Vorsichtsmaßnahme, die keinerlei Einfluss auf das operative Ergebnis oder die Barmittel der Gesellschaft hat. b. Ertragslage Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist aufgrund eines leicht gesunkenen Marktpreisniveaus um 92 TEUR auf 6.501 TEUR gesunken. Die Rohertragsquote bewegt sich deshalb mit 35,6 % leicht unter dem Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis der Gesellschaft beträgt 141 TEUR (Vj. 136 TEUR) und der Jahresfehlbetrag liegt bei 386 TEUR (Vj. 154 TEUR Jahresüberschuss). Der Personalaufwand (inkl. Geschäftsführung) inklusive Gehältern und sozialen Aufwendungen liegt mit 4.284 TEUR 3 % unter dem Wert des Vorjahres. Insgesamt ist es der Gesellschaft gelungen, den Rückgang des Rohertrages durch eine entsprechende Reduzierung der Kosten zu kompensieren. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 386 TEUR ergibt sich im Wesentlichen aufgrund der Abschreibungen auf Finanzanlagen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung ziehen wir im Wesentlichen Steuergrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Erfolgs- und Bilanzkennzahlen, Cashflow) ableiten, heran. Weitere Erläuterungen sowie die Zusammensetzung der Kennziffern sind im Rahmen der Ertragslage bzw. Finanzlage dargestellt. 4. Gesamtaussage über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt ist der Geschäftsverlauf und somit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Umstände und der damit verbundenen Unsicherheiten als positiv zu bewerten. Auch die Entwicklung der vier Tochtergesellschaften ist insgesamt zufriedenstellend, auch wenn noch nicht alle Gesellschaften eine nachhaltige Ertragswende geschafft haben. V. Prognosebericht Für das Jahr 2024 ist aufgrund der sich verstärkenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten - die Bundesregierung sowie die großen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen maximal mit einer Stagnation oder sogar einem leichten Rückgang des Wirtschaftswachstums (s. zuletzt die Prognose des ifo Instituts vom 5. September 2024) - eine seriöse Prognose schwierig. Die Automobilbranche befindet sich zudem in einer so angespannten Situation, dass sogar der Volkswagenkonzern kürzlich angekündigt hat, die seit über 30 Jahren geltende Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungssicherung aufzukündigen und ggf. sogar Werke in Deutschland zu schließen (s. nur FAZ vom 07. September 2024 - Volkswagen ist ein Testfall für Deutschland). Die anhaltend hohen Energiepreise sowie der mittlerweile seit Jahren bestehende Mangel an Fachkräften belasten auch in diesem Jahr die Unternehmen. Nach wie vor gehen wir davon aus, dass sich der Independent Aftermarket mittelfristig besser entwickeln wird als die Gesamtwirtschaft, da das steigende Durchschnittsalter aller Fahrzeuge in Deutschland sowie der damit einhergehende Anstieg des Reparatur- und Wartungsaufwand zu stabilen Umsätzen in unserem Markt führen sollte. Im Jahr 2024 scheint allerdings die Zurückhaltung der privaten Verbraucher und der Fachkräftemangel in den Werkstätten auch in unserem Geschäft zu einer erneuten Stagnation zu führen. Das Online-Geschäft der Tochtergesellschaft Weiner GmbH & Co. KG entwickelt sich im Jahr 2024 sowohl umsatz- als auch ergebnisbezogen widerum besser als im Vorjahr. Die Aussichten für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind daher im Bereich E-Commerce für das Jahr 2024 leicht positiv. Die Situation bei den drei neuen Tochtergesellschaften in Dortmund, Höxter und Soest gestaltet sich nach wie vor schwieriger als noch bei der Übernahme im Jahr 2021 gedacht und der Weg zu einer nachhaltigen Profitabilität aller drei Gesellschaften wird länger dauern. Insgesamt sind die weiteren Aussichten für die gesamte Gruppe neutral bis leicht positiv zu bewerten. V. Chancen, Risiken, Maßnahmen Die Gesellschaft setzt ihren in der Vergangenheit eingeschlagenen Weg zur Stärkung ihrer Umsatz- und Ertragskraft konsequent fort. Im Fokus stehen dabei weiterhin eine Stärkung der Vertriebstätigkeiten zur Steigerung der Umsätze - zuletzt etwa hat die Gesellschaft erneut an einer Ausschreibung eines ihrer größten Kunden mit dem Ziel teilgenommen, die Umsätze in diesem Bereich deutlich zu steigern - sowie die Reduzierung der Personal- und sonstigen Betriebskosten. Die Herausforderungen auf dem sich weiterhin stark konsolidierenden Markt des Kfz-Teile Großhandels sind hoch und der Wettbewerb mit den Global Playern der Branche zwingt die Gesellschaft ständig auf allen Ebenen Anpassungen vorzunehmen, um weiterhin nicht nur am Markt bestehen, sondern auch wachsen zu können. Die Gesellschaft wird den in den Vorjahren eingeschlagenen Weg der Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse konsequent weitergehen. Im Jahr 2024 steht die Automatisierung im Bereich Lager und Logistik sowie die Digitalisierung der Verwaltung mit der Einführung einer einheitlichen Buchhaltungssoftware für alle Gesellschaften der Gruppe sowie eines neuen Dokumenten- managementsystems im Vordergrund. Das Ziel der Gesellschaft bleibt es, in absehbarer Zeit im Bereich der technischen Infrastruktur sowohl gegenüber dem Kunden als auch intern nicht nur auf Augenhöhe mit den Großen der Branche zu spielen, sondern auch in einigen Bereichen innovativ vorwegzulaufen. Die positive Umsatzentwicklung im E-Commerce Bereich der Tochtergesellschaft Weiner GmbH & Co. KG setzt sich auch in der ersten Jahreshälfte 2024 fort. Zusammen mit einer weiteren Reduzierung der Kosten gehen wir hier für das Gesamtjahr 2024 von einem leicht positiven Ergebnis aus. Nach einigen personellen und strukturellen Änderungen im Bereich Einkauf und Disposition rückt in diesem Jahr die Warenverfügbarkeit bei ad-hoc Anfragen von Kunden noch stärker in den Vordergrund und soll die Gesellschaften der Gruppe dabei unterstützen, den Herausforderungen des Marktes besser begegnen zu können. Ein Risiko für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe besteht naturgemäß darin, dass die in den Prognosen für dieses und nächstes Jahr angenommene Umsatzentwicklung so nicht eintritt und es bei deutlich niedrigeren Umsätzen als prognostiziert nicht gelingt, die Kostenseite im erforderlichen Umfang zu reduzieren. Allerdings zeichnet sich auf Basis der Ist-Umsätze der ersten zehn Monate des Jahres 2024 bereits ab, dass dieses Risiko für das Jahr 2024 sehr begrenzt ist und auch im Jahr 2025 überschaubar sein sollte. Die Prognosen gehen bei einer vorsichtigen Planung der Geschäftsführung für die Umsatzentwicklung aller Gesellschaften der Unternehmensgruppe im nächsten Jahr von einer Stagnation bzw. nur leichtem Umsatzwachstum aus. Insgesamt sieht sich die Gesellschaft mit den beschriebenen strategischen und operativen Maßnahmen gegenüber den Herausforderungen der Zukunft weiterhin gewappnet. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir positive Ergebnisse.
Bochum, den 11. November 2024 Frederik Schneidern Maximilian Schneider BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBei dem Anhang handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Inhaltsverzeichnis I. Allgemeine Angaben II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben I. Allgemeine Angaben Die Autoteile Klostermann GmbH mit Sitz in Bochum (HRB 13347, Amtsgericht Bochum) weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Es werden größenabhängige Erleichterungen im Sinne des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der Gliederungsgrundsätze des Vorjahresabschlusses aufgestellt. Die angewandten, nachfolgend aufgeführten Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bei den abnutzbaren Vermögensgegenständen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Beachtung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt. Den planmäßigen Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: bei Gebäuden 33 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5-15 Jahre und bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3-15 Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Für selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens (Geringwertige Anlagegüter), die der Abschreibung unterliegen, wurde in Höhe der Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Berücksichtigung des gewogenen Durchschnittseinkaufswertes bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die restliche Netto-Forderung ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Kassenbestände und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (transitorische Aktiva). Das Eigenkapital bzw. gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gem. § 250 Abs. 2 HGB erhaltene Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (transitorische Passiva). III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Die Gesellschaft hält Beteiligungen von mehr als 20 % an folgenden Unternehmen:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 47.779,84 EUR (Vorjahr: 155.262,46 EUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegenüber der Weiner GmbH & Co. KG, der Autoteile Klostermann Dortmund GmbH, der Autoteile Klostermann Soest GmbH sowie der Autoteile Klostermann Höxter. Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 988.701,87 EUR sowie Forderungen aus Darlehen in Höhe von 2.093.770,63 EUR. Des Weiteren wurden in diesem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 696.268,82 EUR, Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von 553.554,77 EUR sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 126.227,57 EUR saldiert ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten von insgesamt 7.836.260,97 EUR (Vorjahr: 8.561.385,12 EUR) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 6.280.302,12 EUR (Vorjahr: 5.638.375,94 EUR) und eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 400.000,00 EUR (Vorjahr: 504.443,40 EUR). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 912.868,39 EUR (Vorjahr: 920.347,60 EUR) enthalten. sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Mietverträge umfassen im Wesentlichen zwei befristete Verträge mit einer fünf- bzw. fünfzehnjährigen Laufzeit sowie zwei unbefristete Verträge. Die zukünftige Gesamtbelastung, die sich aus den zwei befristeten Mietverträgen ergibt, beträgt 5.110 TEUR. Die Autoteile Klostermann GmbH hat Leasingverträge über 10 PKWs abgeschlossen. Die Leasingverträge laufen noch bis spätestens Mai 2026, sodass sich die zukünftige Belastung hieraus in 2024 auf 73 TEUR und kumuliert auf 156 TEUR beläuft. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich im Inland erzielt. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 551.385,03 EUR entfallen vollständig auf die Anteile an verbundenen Unternehmen. Darin enthalten ist eine dauerhafte Wertminderung in Höhe von 426.400,00 EUR. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 26,53 EUR) sowie Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 8.604,49 EUR (Vorjahr: 7.348,94 EUR) enthalten. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 89 Vollzeitkräfte (39 gewerbliche Arbeitnehmer, 38 kaufmännische Angestellte sowie 12 Auszubildende) sowie 19 Teilzeitkräfte beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Autoteile Klostermann GmbH durch die folgenden Geschäftsführer: - Herr Dipl.-Kfm. Frederik Schneider, Kaufmann, Bochum - Herr Maximilian Schneider, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main Die ausgeübten Berufe entsprechen der Organstellung. Bezüglich der Angaben zu den im Berichtsjahr gezahlten Gesamtbezügen der tätigen Geschäftsführer wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von -385.634,95 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Bochum, den 11. November 2024 Frederik Schneider Maximilian Schneider sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Form. Zu dem vollständigen Jahreabschluss und dem Lagebericht wurde vollständiger Bestätigungsvermerk erteilt: An die Autoteile Klostermann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autoteile Klostermann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autoteile Klostermann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 26. November 2024 Dipl.-Kfm. Michael Ernst, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Oliver Mehlan, Wirtschaftsprüfer |
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