Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 78389
Vorher
10gen Deutsche GmbH
Eingetragen
7.5.2013
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
die Erbringung von Computer Software Dienstleistungen, insbesondere Support, Consulting und Training für MongoDB.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Brian Patrick Joyce
seit 30.4.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MongoDB LimitedUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MongoDB Limited
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MongoDB Deutsche GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Januar 2024

Mongo DB Deutsche GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Beteiligungsverhältnisse

Die MongoDB Deutsche GmbH ("Gesellschaft") ist eine hundertprozentige Tochter der MongoDB Limited, Dublin, Irland ("MongoDB") und damit Konzerngesellschaft der internationalen MongoDB, Inc. mit Hauptsitz in New York, NY USA. Die MongoDB Deutsche GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter Nummer HR-B 78389 eingetragen.

Geschäftstätigkeit

Die MongoDB, Inc. ist eine Entwicklerdatenplattform, die Entwickler befähigen will, durch die Entfaltung der Leistungsfähigkeit von Software und Daten Branchen zu entwickeln, umzugestalten und zu verändern. Unsere Entwicklerplattform ist ein integrierter Satz von Datenbanken und damit verbundenen Diensten, mit denen Entwicklungsteams Lösungen für eine wachsende Bandbreite moderner Anwendungsfälle bieten können, und zwar in einer einheitlichen Anwendung. Unsere Kunden können unsere Entwicklerdatenplattform als verwaltetes Serviceangebot implementieren oder eine eigenverwaltete Option wählen. MongoDB Atlas ist eine von uns verwaltete Multi-Cloud-Datenbank als Serviceangebot, die einen integrierten Satz von Datenbanken und damit verbundenen Diensten umfasst. MongoDB Enterprise Advanced ist unser firmeneigenes, eigenverwaltetes kommerzielles Angebot für Unternehmenskunden, das in der Cloud, lokal oder in einer hybriden Umgebung ausgeführt werden kann.

Als Support-Standort der MongoDB Limited erbringt die Gesellschaft hauptsächlich Vertriebs- und Marketingunterstützungsdienste für die MongoDB Limited, wobei sämtliche Gemeinkosten über konzerninterne Verträge an die MongoDB Limited weiterbelastet werden.

2. Wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Software-Branche

Gesamtwirtschaftliche Lage

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von € 4,186 Mrd. im Jahr 2023 ist Deutschland nach den Vereinigten Staaten und China die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und damit die größte Volkswirtschaft Europas. Außerdem entscheiden sich immer mehr Unternehmen für große Greenfield Investitionen in Deutschland. Als größte Volkswirtschaft in Europa überzeugt Deutschland Investoren aufgrund seiner zentralen Lage, dennoch bemängeln sie zugleich sich verschlechternde.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in seinem im Oktober 2024 veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick und damit vor der US-Wahl und dem Auseinanderbrechen der Koalitionsregierung in Deutschland keine Trendwende für die schwächelnde deutsche Wirtschaft. Auch für das laufende Jahr prognostiziert der IWF für Deutschland das schwächste Wachstum der führenden westlichen G7-Industrienationen. Mittlerweile rechnet der IWF mit einem Null-Prozent-Wachstum, das sind 0,2 Punkte weniger als noch im Juli 2024 vorhergesagt. Im nächsten Jahr 2025 wird die deutsche Wirtschaftsleistung nur um 0,8 Prozent wachsen, 0,5 Prozentpunkte weniger als im Juli prognostiziert. Damit läge Deutschland 2025 mit Italien gemeinsam auf dem letzten Platz. Aufgrund der jüngsten Ereignisse und Unsicherheiten infolge der US-Wahl und der anstehenden Wahl in Deutschland ist ein weiterer Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung und damit eine Rezession sehr wahrscheinlich. Als Hauptgründe für die Konjunkturschwäche sieht der IWF die Haushaltskonsolidierung und den starken Rückgang der Immobilienpreise. Allerdings wirken sich auch strukturelle Probleme wie der Fachkräftemangel, die anhaltende Schwäche der Industrie und die Kaufzurückhaltung negativ auf die wirtschaftlichen Aussichten aus.

Laut ifo-Institut haben sich jedoch die Geschäftserwartungen der Unternehmen im Oktober 2024 im Vergleich zum Vormonat verbessert (+0,9 Punkte). Der Index liegt mit 87.3 Punkten weiterhin deutlich höher als zu Jahresbeginn (Januar 2024: 83,8 Punkte). Im Februar 2022, also vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine, lag der Index noch bei 97,9 Punkten.

Die Staatsquote, die den staatlichen Einfluss auf eine Volkswirtschaft angibt, wird als Gesamtausgaben des Staates in Prozent des BIP berechnet. Laut IWF lag diese 2023 in Deutschland bei 48,3 % und damit leicht unter dem EU-Durchschnitt von 49,3 %, andere große Volkswirtschaften wie Großbritannien (44,7 %), die USA (38,1 %) und China (33,9 %) lagen jedoch deutlich darunter.

Die Steuerquote, d. h. das Verhältnis von Steuern und Sozialabgaben zum BIP als Indikator für die Abgabenlast einer Volkswirtschaft, lag laut EU-Kommission und OECD in Deutschland 2022 bei 42,1 % und damit leicht über dem EU-Durchschnitt von 41,1 %. Auch hier ist die Quote in Ländern außerhalb der EU wie Großbritannien (37,9 %) oder den USA (25,6 %) deutlich niedriger und wirkt sich positiv auf deren Attraktivität als Investitionsstandort aus.1

Die OECD prognostiziert für 2024 ein weiterhin schwaches Wachstum des deutschen BIP von 0,2 %, während der Durchschnitt der OECD bei 1,7 % liegt. Für 2025 sind die Aussichten jedoch optimistischer, was auf ein Wachstum des deutschen BIP von 1,1 % im Vergleich zu 1,8 % bei der OECD hindeutet. Grund dafür sind der Rückgang der Inflation und das wieder anziehende Lohnwachstum, was den privaten Konsum und die privaten Investitionen ankurbeln wird. Hohe Einsparungen der Unternehmen und allmählich sinkende Zinssätze werden zu dieser positiven Entwicklung beitragen.2

Entwicklung des deutschen Software-Markts im Jahr 2024

Laut Statista wird der deutsche Softwaremarkt bis 2024 voraussichtlich die beeindruckende Summe von 30,98 Mrd. US-Dollar erreichen, wobei Unternehmenssoftware mit einem Anteil von 12,85 Mrd. US-Dollar an dieser Summe führend ist. Dies belegt die starke Nachfrage nach Unternehmenssoftwarelösungen im Land. Es wird erwartet, dass der Software-Markt in Deutschland von 2024 bis 2029 eine konstante jährliche Wachstumsrate von 3,47 % verzeichnen wird, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von 36,75 Mrd. US-Dollar zum Ende dieses Zeitraums führt. Auch wenn die USA mit geschätzten 363,40 Mrd. US-Dollar im Jahr 2024 weiterhin weltweit führend bei den Software-Umsätzen sind, unterstreicht der Wachstumskurs Deutschlands seine zunehmende Bedeutung in der Software-Branche weltweit. Der nationale Fokus auf innovative Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen positioniert Deutschland als wichtigen Akteur mit erheblichem Potenzial für eine weitere Expansion.3

Entwicklung des Marktes für Cloud-Datenbanken

Cloud-Datenbanken sind Sammlungen von Daten, die in einer öffentlichen, privaten oder hybriden Cloud-Infrastruktur verwaltet, strukturiert und gehostet werden. Mit dem rasanten Wachstum der Datenmengen gewinnen Cloud-Datenbanken zunehmend an Bedeutung. Unternehmen wollen Datenbanken in einer Cloud-Umgebung aufbauen, ohne physische Hardware und Infrastrukturkomponenten zu verwenden. Die Nachfrage nach Cloud-Datenbanklösungen zur Verwaltung und Analyse strukturierter und unstrukturierter Cloud-Datenbanken steigt daher im Prognosezeitraum rasant an. Laut einer aktuellen IDC-Studie wird die weltweite Datenmenge bis 2025 auf 175 Zettabyte anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 61 % zwischen 2018 und 2025 entspricht. Das exponentielle Wachstum der Datenmenge lässt sich auf eine Reihe von Faktoren zurückführen, darunter die Anzahl der verwendeten vernetzten Geräte, die Verbreitung des Internets der Dinge (IoT) und die Digitalisierung von Unternehmen und Prozessen.

Die zunehmende Nutzung von Cloud-Datenbanken durch verschiedene Branchen bietet verschiedene Lösungen zur Erstellung von Datenbank-Backups nach einer Naturkatastrophe. Durch die Automatisierung der Maßnahmen zur Datenwiederherstellung lassen sich Ausfallzeiten erheblich verringern. Während der Pandemie führte die zunehmende Nutzung von Cloud-Computing-Diensten aufgrund der Einführung einer Compliance-Arbeitskultur in verschiedenen Unternehmen zu einer Nachfrage nach Cloud-Datenbanken mit großem Speicherplatz. Cloud-Datenbanklösungen und -dienste werden daher in verschiedenen Branchen in großem Umfang eingesetzt, um dem Bedarf der Benutzer gerecht zu werden. Ebenso hat die zunehmende Verbreitung des Internets der Dinge und anderer vernetzter Geräte in verschiedenen Unternehmen zu riesigen Datenmengen geführt, die die Nachfrage nach Cloud-Datenbanken zur Verwaltung der Datenmigration erheblich gesteigert haben.

Generative KI spielt bei der Verbesserung der Sicherheit in Cloud-Umgebungen eine wichtige Rolle. Sie ermöglicht die Vorhersage von Bedrohungen durch die Analyse großer Datensätze. Mit ihrer Hilfe können potenzielle Bedrohungen der Cybersicherheit vor einem Angriff vorhergesagt und so proaktive Abwehrmechanismen eingerichtet werden. Diese proaktiven Maßnahmen schützen Cloud-Systeme vor einer Vielzahl von Cyber-Bedrohungen, darunter Malware und Eindringlinge sowie zufällige Angriffe. Bei der Nutzung generativer KI geht es nicht nur um die Erkennung von Bedrohungen, sondern auch um die Optimierung der operationellen Effizienz innerhalb der Cloud-Infrastruktur.

Zu den Hauptakteuren auf diesem Markt gehören die Oracle Corporation, Google, LLC, die IBM Corporation, SAP SE, die Microsoft Corporation und Amazon Web Services.4

3. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft wird durch einen Gewinnaufschlag auf die an die MongoDB erbrachten Support-Dienstleistungen generiert. Finanzielle Leistungsindikatoren sind Gemeinkosten und Nettoergebnis.

Im Geschäftsjahr zum 31. Januar 2024 (GJ 2024) konnte die Gesellschaft trotz eines leichten Umsatzrückgangs von 5,96 % im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr eine konstante Gesamtleistung verzeichnen. Der Gesamtumsatz für das GJ 2024 belief sich auf € 21.402.545, was einem leichten Rückgang gegenüber den im Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen € 22.759.338 entspricht. Dieser Umsatzrückgang ist in erster Linie auf deutlich geringere Provisionsaufwendungen zurückzuführen, die von € 5,5 Mio. im GJ 2023 auf € 3,1 Mio. im GJ 2024 sanken - ein Ergebnis der Verrechnungspreisstruktur der Gesellschaft.

Auf der operativen Seite verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang beim Lohn- und Gehaltsaufwand um € 1,5 Mio., der hauptsächlich auf die geringeren Provisionsaufwendungen zurückzuführen ist. Die Anzahl der Mitarbeitenden hat sich jedoch von 97 auf 103 leicht erhöht. Dies ist Ausdruck der anhaltenden Investitionen der Gesellschaft in ihre Belegschaft, mit denen die operative Kapazität trotz schwieriger Marktbedingungen gestärkt werden soll.

Das Ausbleiben dieses realisierten Gewinns im GJ 2024 führte in Kombination mit dem Rückgang der Provisionsaufwendungen zu einer deutlichen Verringerung der Rentabilität des Unternehmens. Das Jahresergebnis belief sich im GJ 2024 auf € 734.512,38, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den im Vorjahr ausgewiesenen € 1.436.497 darstellt. Ungeachtet dieser Herausforderungen befindet sich die Gesellschaft weiterhin in einer gefestigten Position mit stabilen Betriebsabläufen und konzentriert sich auf die Ausgabenverwaltung und strategische Investitionen in die Belegschaft, ohne dabei die aktuelle Wirtschaftslage aus den Augen zu verlieren.

4. Vermögens- und Finanzlage

Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 hat sich die Finanzlage des Unternehmens deutlich verbessert, insbesondere durch einen erheblichen Anstieg der Barreserven, was eine robuste Liquiditätslage zeigt. Die liquide Mittel stiegen um 64,26 % und beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2024 auf € 966.741, gegenüber € 588.560 zum Ende des Vorjahres. Dieses deutliche Wachstum zeugt von der Fähigkeit der Gesellschaft, kurzfristige Verpflichtungen problemlos zu erfüllen und sich gleichzeitig für zukünftige Wachstumsinitiativen und strategische Investitionen zu positionieren.

Die geleisteten Anzahlungen beliefen sich im GJ 2024 auf insgesamt € 174.457, was hauptsächlich auf Anzahlungen für Reisen und Spesen für anstehende SKO-Veranstaltungen zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu war bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ein Rückgang um € 363.961 zu verzeichnen der auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist: Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 145.987 aufgrund des Zahlungszeitpunkts und Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um € 217.974. Letzteres ist in erster Linie auf einen Rückgang der Lohnsteuerguthaben um € 153.342,18 und einen Rückgang der Aufwendungen für Altersversorgung um € 103.301 zurückzuführen.

Die Gesellschaft hat ihre Vermögenslage zum Bilanzstichtag um 25,07 % verbessert, wobei das Eigenkapital gegenüber € 2.929.452 im Vorjahr auf € 3.663.964 gestiegen ist. Dieser Anstieg ist Ausdruck der Finanzkraft der Gesellschaft. Insbesondere die Rückstellungen für Provisionen verringerten sich entsprechend dem Rückgang der zu zahlenden Provisionen um € 930.783,61. Die Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern stiegen jedoch um € 180.559,56, während im Vorjahr eine Steuerforderung bestand. Daran zeigt sich neben anderen finanziellen Anpassungen eine Verschiebung der Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus Steuern.

Die Gesellschaft erwirtschaftete einen positiven Cashflow in Höhe von € 378.181, der im Wesentlichen aus der Betriebstätigkeit resultiert. Im Geschäftsjahr 2024 fanden keine signifikanten Finanzierungstransaktionen statt, die sich auf den Cashflow auswirkten.

5. Gesamtwirtschaftliche Lage

Insgesamt ist das Management mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden. Die Aufstockung des Personalbestands fördert den Bekanntheitsgrad der Marke und zusätzliche Produktangebote zur Unterstützung der MongoDB.

6. Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung

Die Gesamtleistung der MongoDB Inc. hängt zum Teil von der Weltwirtschaft ab, dabei kann unsere Ertragslage aufgrund der Auswirkungen der Veränderungen in unserer Branche oder der Weltwirtschaft auf uns oder unsere Kunden variieren. Das Umsatzwachstum und die potenzielle Rentabilität unseres Unternehmens hängen von der Nachfrage nach Datenbanksoftware und -dienstleistungen im Allgemeinen und nach unserem Abonnementangebot und den damit verbundenen Dienstleistungen im Besonderen ab. Derzeitige oder zukünftige wirtschaftliche Unwägbarkeiten oder Rückgänge könnten die Wirtschafts- und Ertragslage der Gruppe wesentlich und nachteilig beeinflussen. Negative Bedingungen in der allgemeinen Weltwirtschaftslage, u.a. die sich aus Änderungen des BIP-Wachstums, Arbeitskräftemangel, Unterbrechungen der Lieferkette, Inflationsdruck, steigenden Zinssätzen, Schwankungen auf den Finanz- und Kreditmärkten, internationalen Handelsbeziehungen und/oder der Einführung von Handelszöllen, politischen Unruhen und Naturkatastrophen ergebenden Bedingungen könnten zu einem Rückgang der Unternehmensinvestitionen - einschließlich Ausgaben für IT - führen, den Zeitplan und die Taktung wichtiger Branchen- und Marketingveranstaltungen beeinträchtigen und das Wachstum unseres Unternehmens auf andere Weise wesentlich und nachteilig beeinflussen. So hat beispielsweise der anhaltende militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu einer extremen Volatilität auf den globalen Kapitalmärkten geführt und damit Störungen der globalen Lieferkette und der Energiemärkte verursacht, die auch weiterhin auftreten könnten. Diese Volatilität und Störungen können wesentliche und nachteilige Folgen für uns, für Dritte, von denen wir abhängig sind, oder für unsere Kunden haben. Steigende Inflationsraten und/oder Zinssätze können sich durch höhere Kosten, u.a. der Kosten für Personal und Leistungen an Arbeitnehmer, negativ auf den Konzern auswirken. Ein signifikanter Anstieg der Inflation und ein damit verbundener Anstieg der Zinssätze könnte wesentliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit sowie unsere Finanz- und Ertragslage haben. Aufgrund unseres Geschäftsmodells treffen diese Risiken alle auch auf die Gesellschaft zu.

Im Jahr 2023 entwickelte sich die generative künstliche Intelligenz ("KI") zu einem bedeutenden Technologietrend. Generative KI ist der Prozess der Generierung von Originalinhalten unter Verwendung von Fundamentmodellen ("FMs"), die auf Basis großer Mengen allgemein verfügbarer Daten trainiert werden. Unternehmen aller Größe suchen nach Möglichkeiten, ihre proprietären Daten in Verbindung mit FMs zu nutzen, um bessere, KI-gestützte Anwendungen für ihre Kunden zu schaffen. Für die sichere Erstellung, Bereitstellung und Skalierung generativer KI-Anwendungen benötigen Unternehmen eine moderne Datenbank. Wir sind davon überzeugt, dass die dokumentenbasierte Architektur unserer Datenbank und ihre universellen Einsatzmöglichkeiten Unternehmen die von ihnen benötigte Flexibilität bieten, um wirklich innovative KI-gestützte Anwendungen in jeder Größenordnung sicher zu erstellen und verfügbar zu machen.

In Deutschland profitiert die Gesellschaft von einer sich schnell entwickelnden Technologielandschaft, die durch eine wachsende Nachfrage nach flexiblen und skalierbaren Datenbanklösungen gekennzeichnet ist. Mit der zunehmenden Verbreitung von Cloud-Computing, Big Data Analytics und digitalen Transformationsinitiativen in verschiedenen Branchen bieten das dokumentenorientierte Datenbankmodell und die Cloud-nativen Angebote der Gesellschaft erhebliche Expansionschancen. Darüber hinaus passt das Engagement der Gesellschaft für Open-Source-Entwicklung und Community-Engagement gut zur lebendigen Open-Source-Kultur in Deutschland, wodurch Partnerschaften, Innovationen und die Akzeptanz bei Entwicklern und Unternehmen gefördert werden. Strategische Kooperationen mit lokalen Technologiepartnern und Lösungsanbietern verstärken die Marktpräsenz der MongoDB und ermöglichen maßgeschneiderte Lösungen für bestimmte Branchen und Anwendungsfälle, sodass die Gesellschaft für nachhaltiges Wachstum und Erfolg auf dem deutschen Markt positioniert ist.

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland ist jedoch mit mehreren Risiken verbunden. Die Konkurrenz durch etablierte Anbieter von relationalen Datenbankmanagementsystemen (RDBMS) sowie Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Compliance und Lock-in-Effekt stellen Herausforderungen für die Marktdurchdringung und Akzeptanz der Gesellschaft dar. Die Einhaltung strenger Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO und die Überwindung kultureller und sprachlicher Barrieren sind entscheidend für den Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei deutschen Unternehmen. Darüber hinaus könnten aufsichtsrechtliche und politische Risiken, wie etwa Änderungen der Regierungspolitik und geopolitische Spannungen, die Geschäftstätigkeit und den Marktzugang der MongoDB in Deutschland beeinträchtigen. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen muss die MongoDB Prioritäten bei Sicherheit, Compliance und Lokalisierung setzen und gleichzeitig über die regulatorischen Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben und strategische Partnerschaften aufbauen, damit die Risiken gemindert und die Chancen effektiv genutzt werden können.

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der MongoDB Inc. eingebunden. Die Geschäftsführung ist für das von der Gesellschaft eingerichtete IKS der Finanzen verantwortlich und legt großen Wert auf die Aufrechterhaltung eines starken Kontrollumfelds. Zur Erfüllung dieser Aufgaben legt die Geschäftsführung der Muttergesellschaft Standards für die internen Kontrollen fest, die das Risiko von Fehlern oder Verlusten kostengünstig verringern sollen. Die Standards umfassen die ordnungsgemäße Verteilung von Verantwortlichkeiten innerhalb eines klar definierten Rahmens, wirksame Abläufe im Rechnungswesen und eine angemessene Funktionstrennung zur Gewährleistung eines akzeptablen Risikos. Diese Kontrollen werden unternehmensweit überwacht, und alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, die höchsten ethischen Standards einzuhalten, damit die Geschäfte der Gesellschaft in einer Weise geführt werden, die sich unter allen Umständen als einwandfrei erweist. Die Gesellschaft legt den Schwerpunkt des Risikomanagements auf die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung und Überwachung aller bekannten Formen von Risiken in der Gesellschaft. Das operative Risiko lässt sich zwar nicht vollständig eliminieren, die Gesellschaft strebt jedoch nach Risikominderung durch die Anwendung und Steuerung geeigneter Infrastrukturen, Kontrollen, Systeme und durch ethische Verhaltensweisen im Rahmen vorgegebener Methoden und Beschränkungen.

7. Ausblick

Nach vorläufigen Zahlen betragen die umgelegten Kosten € 21.402.545, damit wurde mit einem Nettoergebnis von € 734.512,38 abgeschlossen. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Herabsetzung der Rückstellung für Provisionsaufwendungen zurückzuführen. Mit der Anwendung der Kostenaufschlagsmethode werden die Umsatzerlöse der Gesellschaft durch einen Gewinnaufschlag auf die Betriebsausgaben erzielt, die dann der Muttergesellschaft MongoDB Limited weiterbelastet werden. Folglich hat der Rückgang der Provisionsaufwendungen zu einem entsprechenden Rückgang der Umsatzerlöse geführt. Für das laufende Geschäftsjahr, das am 31. Januar 2025 endet, erwarten wir im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 konstante Umsätze. Diese Erwartung stützt sich im Wesentlichen auf die Annahme, dass unser Personalbestand und das Dienstleistungsangebot für die Mongo DB Limited konstant bleiben werden. Wir gehen außerdem davon aus, dass das Nettoergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 24 aufgrund der gleichbleibenden Kostenstruktur konstant bleibt.

8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.

 

Köln, den 15. Januar 2025

gez. Andrew George Stephens

gez. Michael Lawrence Gordon

1 https://kpmg.com/de/en/home/insights/overview/economic-key-facts-germany.html

2 https://www.oecd.org/en/publications/oecd-employment-outlook-2024-country-notes_d6c8447 5-en/germany_10dd9f73-en.html :~:text=The%20OECD%20projects%20a%20continued,GDP%20compared%20the%20OECD's%201.8%25.

3 https://www.statista.com/outlook/tmo/software/germany

4 https://www.fortunebusinessinsights.com/cloud-database-market-110240

Bilanz

Aktiva

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. Anlagevermögen 51.327,89 59.380,37
I. Sachanlagen 51.327,89 59.380,37
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.327,89 59.380,37
B. Umlaufvermögen 5.979.998,27 5.965.777,67
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.013.257,53 5.377.217,96
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.712.538,62 4.858.525,24
2. sonstige Vermögensgegenstände 300.718,91 518.692,72
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 966.740,74 588.559,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 174.457,49 0,00
Summe Aktiva 6.205.783,65 6.025.158,04

Passiva

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. Eigenkapital 3.663.964,22 2.929.451,84
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.904.451,84 1.467.954,58
III. Jahresüberschuss 734.512,38 1.436.497,26
B. Rückstellungen 2.113.909,07 2.920.546,38
C. Verbindlichkeiten 427.910,36 175.159,82
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 427.910,36 175.159,82
Summe Passiva 6.205.783,65 6.025.158,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.2.2023 - 31.1.2024
EUR
1.2.2022 - 31.1.2023
EUR
1. Rohergebnis 21.395.610,44 23.736.278,88
2. Personalaufwand 17.659.607,81 18.858.103,06
a) Löhne und Gehälter 15.180.746,78 16.759.702,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.478.861,03 2.098.400,56
3. Abschreibungen 8.052,48 9.210,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.052,48 9.210,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.691.863,21 2.760.577,99
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.732,83 1.649,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 704,00 95,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 331.603,39 673.444,73
8. Ergebnis nach Steuern 734.512,38 1.436.497,26
9. Jahresüberschuss 734.512,38 1.436.497,26

Anhang

MongoDB Deutsche GmbH, Köln

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft gemäß Registergericht

Firma gemäß Registergericht: MongoDB Deutsche GmbH
Firmensitz gemäß Registergericht: Köln
Handelsregistereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: HRB78389

Der Jahresabschluss zum 31. Januar 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) wurden ebenfalls beachtet.

Nach den Größenklassen des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden daher bei der Erstellung teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die MongoDB Deutsche GmbH ist mit den anderen Gesellschaften der MongoDB-Gruppe wirtschaftlich verflochten. Es besteht eine hohe finanzielle Abhängigkeit von der MongoDB Inc. Zur Vermeidung einer Insolvenz der MongoDB Deutsche GmbH hat die MongoDB Inc. am 16.02.2024 eine Patronatserklärung abgegeben. Die Patronatserklärung gilt für einen Zeitraum von 12 Monaten ab Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.01.2024. Die MongoDB Inc. ist verpflichtet, die MongoDB Deutsche GmbH mit ausreichenden finanziellen Mitteln zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen während dieses Zeitraums auszustatten. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde daher von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ausgegangen.

Die anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr stetig oder unverändert beachtet.

Bei der Ausübung des Wahlrechts zwischen der Angabe in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang wurde diese Angabe im Anhang dargestellt.

Zur Erhöhung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften der MongoDB-Gruppe unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgerechnet, soweit die Aufrechnungslage dies zulässt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden wurden folgende Bilanzierung- und Bewertungsmethoden angewendet:

Das Sachanlagevermögen wurde zum Zeitpunkt des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentumsübergangs zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen vermindert. Der Umfang der Herstellungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear. Im Jahr der Anschaffung erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Wertminderungsaufwendungen in Höhe der Differenz zwischen den bisherigen Wertansätzen und den abgezinsten Cashflows des betreffenden Anlagevermögens angesetzt. Fallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren weg, wird eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen.

Gemäß § 250 Abs. 1 HGB sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz des Anlagevermögens, der Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten in der Handelsbilanz und für steuerliche Zwecke unter Berücksichtigung von anrechenbaren Verlust- und Zinsvorträgen berechnet. Verlust- und Zinsvorträge können berücksichtigt werden, wenn sie voraussichtlich mit zu versteuerndem Einkommen innerhalb einer gesetzlichen Frist von fünf Jahren geltend gemacht werden können. Latente Steuern werden auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von derzeit 31,1 % berechnet. Dieser setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % sowie dem Gewerbesteuersatz von 16,1 % zusammen. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert. Eine insgesamt resultierende Steuerbelastung wird in der Bilanz als latente Steuerschuld angesetzt. Im Falle von Steuerentlastungen wird das Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt.

Wertansatz Handelsbilanz
EUR
Wertansatz Steuerbilanz
EUR
Temporäre Differenzen aktivisch
EUR
Temporäre Differenzen passivisch
EUR
Aktive latente Steuern
Rückstellungen für Resturlaubstage 216.647,10 216.647,10 0,00 0,00
Sonstige Rückstellungen 1.086.613,72 1.086.613,72 0,00 0,00
Passive latente Steuern
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 300.718,91 300.718,91 0,00 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.712.538,62 4.712.538,62 0,00 0,00
Drohverlustrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00
Saldierung
Saldo 0,00

Das Eigenkapital ist gemäß § 272 HGB (§ 264c Abs. 2 HGB) unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags, der Satzung und der zum Bilanzstichtag gefassten Beschlüsse ausgewiesen und dargestellt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie wurden sorgfältig bemessen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Künftigen Preis- und Kostensteigerungen wird bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags gegebenenfalls (entsprechend der allgemeinen Inflationsrate) Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Bilanzstichtag gemäß § 253 Abs. 2HGB abgezinst.

Die Rückstellungen für Steuern betreffen die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres sowie Steuern für Vorjahre.

Für alle anderen ungewissen Verbindlichkeiten wurden sonstige Rückstellungen gebildet.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. War der Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls für Forderungen niedriger oder für Verbindlichkeiten höher, wird dieser Kurs verwendet.

Gemäß § 250 Abs. 2 HGB sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr sind in dem als Anhang zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.02.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.01.2024
Euro
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.318,00 0,00 0,00 0,00 73.318,00
Summe Sachanlagen 73.318,00 0,00 0,00 0,00 73.318,00
Summe Anlagevermögen 73.318,00 0,00 0,00 0,00 73.318,00
Abschreibungen
Stand 01.02.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.01.2024
Euro
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.938,00 8.052,11 0,00 0,00 21.990,11
Summe Sachanlagen 13.938,00 8.052,11 0,00 0,00 21.990,11
Summe Anlagevermögen 13.938,00 8.052,11 0,00 0,00 21.990,11
Buchwert 31.01.2024
Euro
Buchwert 31.01.2023
Euro
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.327,89 59.380,00
Summe Sachanlagen 51.327,89 59.380,00
Summe Anlagevermögen 51.327,89 59.380,00

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.712.538,62 (i. Vj. EUR 4.858.525,24). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 4.712.538,62 (i. Vj. EUR 4.858.525,24).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) enthalten.

Die sonstige Vermögensgegenstände betreffen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe in Höhe von EUR 249.089,62 (i. Vj. EUR 229.383,01).

Eine sich etwaig resultierende Steuerentlastung wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.01.2024
EUR
31.01.2023
EUR
Rückstellung für Personalkosten 801.217,69 1.701.147,83
Rückstellung für Gleitzeitüberhänge und Überstunden oder noch nicht genommenen Urlaub 216.647,10 207.750,76
Rückstellung für Jahresabschlusserstellung, Prüfung und Offenlegung 126.036,00 53.927,99
Übrige 159.360,03 179.892,75
Summe 1.303.260,82 2.142.719,33

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie Art und Höhe der Sicherheiten für die Verbindlichkeiten sind nachstehend angegeben:

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag EUR (Vorjahr
EUR)
bis zu 1 Jahr EUR (Vorjahr
EUR)
über 1 Jahr EUR (Vorjahr
EUR)
über 5 Jahre EUR (Vorjahr
EUR)
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.067,97 25.067,97 0,00 0,00
(1.496,24) (1.496,24) (0,00) (0,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 402.842,39 402.842,39 0,00 0,00
(173.663,58) (173.663,58) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen soialer Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern 180.559,56 180.559,56 0,00 0,00
(49.113,88) (49.113,88) (0,00) (0,00)
427.910,36 427.910,36 0,00 0,00
(175.159,82) (175.159,82) (0,00) (0,00)

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträgen betreffen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 981.613,59).

Sonstige Angaben

Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr 2023/2024

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden durch folgende Personen geführt:

• Herr Andrew George Stephens, Justitiar

• Herr Michael Lawrence Gordon, leitender Geschäftsführer und Finanzvorstand

Den Geschäftsführern wurde für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr keine Vergütung gezahlt. Die Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und es werden keine direkten Zuweisungen vorgenommen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren die Mitarbeiter (Angestellte) in folgenden Bereichen beschäftigt:

31.01.2024
Anzahl
31.01.2023
Anzahl
Nach Bereich
technischer Support 11 14
Forschung und Entwicklung 26 19
Marketing und Vertrieb 64 64
Summe 101 97

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB setzen sich zum 31.01.2024 und 31.01.2023 wie folgt zusammen:

sonstige finanzielle Verpflichtungen GJ 25 GJ 26
A. Miet- & Pachtverträge
Design Offices München GmbH 88.918,00 5.430,00
Design Offices Berlin GmbH 362.227,00 23.381,00
Design Offices Frankfurt Westendcarree GmbH 234.543,00 19.334,00
Design Offices Stuttgart GmbH 62.683,00 24.017,00
Design Offices Hamburg GmbH 19.915,00 0,00
Desing Offices Köln 30.233,00 0,00
798.528,00 72.162,00

Die vorgenannten Mietverträge haben in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr, werden jedoch automatisch verlängert, sofern sie nicht vorher mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Die MongoDB Deutsche GmbH hat zu den Bilanzstichtagen keine wesentlichen Änderungen an den Mietverträgen geplant.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der MongoDB Deutsche GmbH geht in den Konzernabschluss der MongoDB Inc, Delaware, 1633 Broadway 38th Floor New York NY, USA, ein, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird unter dem zentralen Indexschlüssel 001-38240 bei der U.S. Securities and Exchange Commission [Börsenaufsichtsbehörde der USA] in Washington D.C., USA, veröffentlicht.

Der Jahresabschluss der MongoDB Deutsche GmbH geht außerdem in den Teilkonzernabschluss der MongoDB Limited, Building Two, Number One Ballsbridge Dublin 4, Dublin, Irland, ein. Der Teilkonzernabschluss wird im elektronischen Handelsregister des Companies Registration Office [Handelsregister Irlands] offengelegt.

Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres zum 31. Januar 2024 in Höhe von EUR 734.512,38 (i. Vj. EUR 1.436.497,26) auf neue Rechnung vorzutragen.

Abschlussprüferhonorar

Für die von der Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erbrachten Dienstleistungen wurde für das Geschäftsjahr zum 31. Januar 2024 ein Honorar von 26.250,00 EUR für Abschlussprüfungen angesetzt. Neben der Abschlussprüfung hat die Grant Thornton AG im Geschäftsjahr keine weiteren Leistungen an die MongoDB Deutsche GmbH erbracht.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Köln, den 22. Januar 2025

gez. Andrew George Stephens

gez. Michael Gordon

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

ANLAGEN

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mongo DB Deutsche GmbH, Köln, bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mongo DB Deutsche GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks wietergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 22. Januar 2025

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Arndt F. Krüger, Wirtschaftsprüfer

gez. Sabine Bracher, Wirtschaftsprüferin

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