Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 26860
Vorher
AIS Verwaltungs GmbHAIS Automation Dresden GmbH
Eingetragen
14.8.2008
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareHerstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von automatisierungstechnischen Hard- und Softwareprodukten sowie deren Handel und die Verwaltung eigenen Vermögens

Historie

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Management

NameRolle
Jens Hilgner
seit 18.10.2023
Prokura
Jasmin Hüttmeyer
seit 18.10.2023
Prokura
Michael Jacob
seit 31.5.2018
Geschäftsführer
Frank Geißler
seit 10.1.2018
Prokura
Dirk Sauer
seit 5.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kontron AIS GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
51000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AIS Automation Dresden GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011

Lagebericht

Unternehmen

Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Das generelle Streben nach hoher Effizienz bei der Herstellung von Produkten sowie der globale Wettbewerb zwingen auch weiterhin alle Unternehmen dazu, Ihre Produktionsverfahren und Produktionsprozesse fortlaufend zu optimieren und dabei eine durchgängig hohe Qualität und Transparenz zu gewährleisten. Hieraus begründet sich die Notwendigkeit einer ständigen Innovation von Maschinen- und Anlagensteuerungen und deren Integration in werksweite Automatisierungslösungen. Dies erfordert neben der Realisierung von automatischen Handling- und Transportlösungen sowie automatisierten Produktionsverfahren umfangreiche Softwarelösungen für die Produktionssteuerung, für das Produktions- und Qualitätsdatenmanagement und für die Datenanalyse zur Optimierung der Produktionsprozesse. Daraus leitet sich die Geschäftsgrundlage der AIS Automation Dresden GmbH (kurz: AIS) ab.

Die globale Marktsituation stellt sich in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern und den dazugehörigen Branchen sehr differenziert dar.

Das Geschäftsgebiet " Steuerungssysteme" umfasst komplexe Steuerungslösungen für die Halbleiterindustrie und vergleichbare Industrien (z.B. Photovoltaik, LED, OLED), ferner Steuerungen für Spezialausrüstungen der Plasma-, Ionenstrahl- und Elektronenstrahltechnik sowie der klassischen Massengüter-Beschichtungstechnologien.

Anwendung finden diese Steuerungssysteme in den Anlagen der Roth & Rau AG und deren Tochterunternehmen, sowie darüber hinaus bei unterschiedlichsten Anlagenherstellern für die Solarindustrie, Halbleiterindustrie, Automobilindustrie und anderen Anwendungen der Oberflächentechnik. Die strategische Zusammenarbeit mit leistungsstarken Anlagenherstellern konnten 2011 intensiviert werden und soll auch in 2012 weiterentwickelt werden.

Neben dem Markt für Steuerungssysteme für Neuanlagen existiert zunehmend ein Markt für steuerungstechnische Refurbishment- / Retrofitlösungen für Anlagen, deren Steuerungen und Anlagentechniken das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben und nicht mehr gewartet oder instandgesetzt werden können. Diesem Markt wird sich die AIS zukünftig verstärkt widmen.

Die Marktsituation ist in diesem Bereich geprägt von einer Vielzahl von Wettbewerbern und einem dadurch zunehmenden Verdrängungswettbewerb. Zur Verbesserung der Marktdurchdringung wurde eine weitere externe Vertriebsunterstützung unter Vertrag genommen.

Das Geschäftsgebiet "Fabrik- und Fertigungsautomation" ist ausgerichtet auf die drei Schwerpunktbranchen Photovoltaik, Halbleiter und Automotive. Die Produktionssteuerung mittels Manufacturing Execution Systems (MES), die Qualitätssicherung in hochautomatisierten Produktionsumfeldern und insbesondere die Rückverfolgbarkeit qualitätsbestimmender Parameter sowie vollständige Transparenz über alle Produktionsschritte und -bereiche stehen hierbei im Vordergrund.

Das Geschäftsumfeld für Produktions-IT Lösungen (MES) in der Solar- bzw. Photovoltaik-Industrie stellte sich 2011 als schwierig dar und war geprägt von einem starken Investitionsrückgang bei allen Kunden und einem hohen Preisdruck. Die durchgeführten und weiter geplanten MES-Produktinnovationen sind die Voraussetzung, um diesem Preis- und Kostendruck durch effektive Lösungen Rechnung zu tragen.

Die Nachfrage nach Produktions-IT Lösungen für den Automotive-Bereich (Leitrechner und Traceability-Systeme) war in 2011 stabil. Da in diesem Bereich jedoch größere Potentiale erkennbar sind, werden wir hier unsere Aktivitäten im Jahr 2012 verstärken.

In der Halbleiterindustrie konnte AIS eine Steigerung des Auftragseinganges erzielen. Diese Entwicklung soll auch 2012 fortgesetzt werden. Neben Neuinvestitionen stellen Innovationen in bestehenden Fabriken ein wesentliches Potenzial dar. Speziell Equipment- / Applikationsintegration sowie dezentrale IT- und Automatisierungslösungen stehen hier im Vordergrund.

In neuen Branchen, wie der Lithium-Batterieproduktion, konnten 2011 erste Erfolge erzielt werden, die 2012 ausgebaut werden sollen.

Um die Märkte in China und den USA besser zu erschließen, wurden 2011 die bestehenden Vertriebs- und Servicestrukturen der Roth & Rau-Gruppe und der gesamten Meyer Burger-Gruppe genutzt. Dieser Prozess wird 2012 durch eine weitere Optimierung der gemeinsamen Marktarbeit fortgesetzt.

Die Wettbewerbssituation in der Fabrik- und Fertigungsautomation ist geprägt von amerikanischen und europäischen Unternehmen. Speziell in Asien kommen neue lokale Marktteilnehmer hinzu, wodurch der Kostendruck weiter ansteigt.

Das Geschäftsgebiet "Prozess- und Anlagenautomation" ist maßgeblich durch Erweiterungs- und Wartungsprojekte im Bereich Facility-Automation in der lokal ansässigen Halbleiter- und Pharmaindustrie geprägt. Die Erfahrungen der AIS im Bereich der Facility-Automation sollen darüber hinaus in Zukunft auch in anderen Branchen genutzt werden, um neues Auftragspotential zu erschließen.

Das Geschäftsgebiet "Bahntechnik" konnte 2011 nur einen kleinen Geschäftsbeitrag leisten, da für AIS relevante Ausschreibungen in das Jahr 2012 verschoben wurden. AIS wird sich aktiv an den aktuellen Ausschreibungen beteiligen, um damit ab 2012 einen größeren Geschäftsbeitrag der Bahntechnik sicherzustellen.

Softwareentwicklung und -fertigung

Das Geschäftsjahr 2011 war durch gute bis sehr gute Ergebnisse der Kernprozesse Leistungserbringung und Produktinnovation, sowie eine weitere Festigung der bestehenden Strukturen im Bereich Forschung und Entwicklung gekennzeichnet. Die positiven Ergebnisse wurden insbesondere in den Bereichen Halbleiterindustrie und Steuerungssysteme, aber auch in den Bereichen Solarindustrie und Automotive erreicht. Die eingesetzten Entwickler-Teams zeichnen sich durch ein stetig wachsendes Know-How und eine hohe Leistungsbereitschaft aus. Die eingerichteten Strukturen arbeiten stabil und zeigen noch ausreichend Reserven für ein mögliches Wachstum.

Die in 2008 gegründete Repräsentanz in Taipeh bewährt sich weiterhin erfolgreich in vielen Projekten im asiatischen Raum und ist die Basis für den Softwaresupport und -service für die von Roth & Rau nach Asien gelieferten Produktionsausrüstungen. Das Team für die Bearbeitung des asiatischen Raumes wurde um weitere Mitarbeiter ergänzt, welche von Shanghai aus agieren. Hier wurde unser Produkt FabEagle MES vor allem für Turnkey-Linien im Solarzellenbereich installiert.

In den USA erfolgte eine enge Zusammenarbeit zwischen dem AIS Team in Hillsboro und der Romaric Automation Design Inc., einer Tochtergesellschaft der Roth & Rau AG in Salt Lake City. Für beide Teams wurden gemeinsame Büroräume eingerichtet, welche Anfang 2012 in Betrieb genommen werden sollen. Dies bildet eine wichtige Grundlage für die gemeinsamen Projekte in den Bereichen MES, Steuerungstechnik und Maschinenintegration.

Um Roth & Rau direkter und schneller mit innovativen Steuerungslösungen zu versorgen und einen effektiven lokalen Softwaresupport für die Roth & Rau Produktionsbereiche zu gewährleisten, wurde ein AIS-Büro direkt am Standort in Hohenstein-Ernstthal eingerichtet. Auch diese neue Struktureinheit arbeitet effektiv und stabil.

Das Geschäftsfeld der Steuerungstechnik hat sich im Geschäftsjahr 2011 überproportional entwickelt. Einen hohen Anteil daran haben die Steuerungsprojekte für die Roth & Rau-Ausrüstungen und umfangreiche, hochmoderne Clustertool-Steuerungen für die Halbleiterindustrie und LED-Fertigung. Auch im Leistungsbereich Automotive laufen die Projekte erfolgreich, konstant und mit hoher Qualität. Innovationen im Produktspektrum "FabEagle LC" haben diesen Weg unterstützt.

Trotz der äußerst schwachen Marktentwicklung in der Photovoltaik konnten in 2011 im Geschäftsbereich Produktionssteuerungen mehrere FabEagle MES -Turnkey-Fertigungslinien für den Solarbereich installiert und fertiggestellt werden. Dies resultierte vorweigend aus den Auftragseingängen des Jahres 2010. Das Produkt FabEagle MES wurde erfolgreich in allen Bereichen der Solar-Supply-Chain, beginnend mit der Produktion der Ingots über die Wafer- und Zellfertigung bis zur Modulfertigung eingesetzt. Ein FabEagle MES kann in der Produktion bei Bedarf alle Bereiche der Supply-Chain bis zu einem Gigawatt-Peak und mehr steuern. Ein besonderer Erfolg im Geschäftsjahr war auch die Anwendung des Produktes FabEagle MES in Bereichen außerhalb der Solarindustrie, wie z.B. in der Fertigung von Lithium-Batterien.

In den Bereichen Pharmazie und Verkehrstechnik wurden ebenfalls erfolgreich Projekte realisiert. Für diese Branchen ist im Jahr 2012 mit einer Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit zu rechnen. Der teilweise Rückgang des Geschäfts im Solarbereich wurde durch das aufkommende und anhaltende Geschäft in der Halbleiterindustrie erfolgreich ausgeglichen.

Der Bereich Forschung und Entwicklung arbeitet maßgeblich mit Microsoft Entwicklungsumgebungen. Diese bestehen aus Hochsprachenumgebungen für C++ und C#, sowie aus den entsprechenden Managementtools, wie z. B. dem Teamserver und Projectserver. Die Microsoft-Landschaft wird durch weitere Hochsprachenumgebungen für Java und Delphi ergänzt. Als Echtzeitumgebung wird Siemens RMOS mit C++ und Eclipse verwendet. Im Testmanagement kommt das Werkzeug HP Qualitycenter zum Einsatz. Kleinere Softwaretools für GUI-, Datenbank-, Report- und Testentwicklung runden die Entwicklungsumgebung ab. Als Datenbanken kommen Oracle und Microsoft SQL Server zum Einsatz.

Zur Verbesserung unserer Supportleistungen wurde im Geschäftsjahr 2011 ein Ticketsystem für unsere Kunden eingerichtet. Damit wird eine deutlich bessere Dokumentation von Erreichbarkeit und Einsatzzeiten unserer Serviceteams für AIS und unsere Kunden gewährleistet. Weiterhin wurden die Grundlagen dafür geschaffen, im folgenden Geschäftsjahr eine separate Serviceabteilung innerhalb des F&E-Bereiches einzurichten.

Das Qualitätsmanagement ist eine zentrale Aufgabe in der AIS und direkt in der Geschäftsleitung verankert. Alle wesentlichen Unternehmensabläufe, insbesondere die des Bereiches F&E, sind in einem Qualitätsmanagementsystem niedergelegt. In regelmäßigen Audits der TÜV SÜD Management Service GmbH wird die Qualität der Prozesse geprüft und jährlich zertifiziert. Auch im Jahr 2011 wurde das jährliche Wiederholungsaudit des TÜV erfolgreich abgelegt. Mittelfristiges Ziel ist es, im Qualitätsmanagement einen Reifegrad Level 2 im Capability Maturity Model Integration-Standard zu erreichen.

Das Projektmanagement der kundenspezifischen Entwicklungsprojekte ist gleichfalls ein zentrales Element im Bereich Forschung und Entwicklung. Der Prozess Projektmanagement sowie die dazugehörigen Software-Werkzeuge sind ausführlich im Qualitätsmanagementsystem der AIS definiert. Alle von AIS eingesetzten Projektmanager sind zertifiziert und für den weltweiten Einsatz geschult. Sie garantieren eine effektive Planung, Betreuung, Durchführung und Überwachung der Projekte und tragen maßgeblich zur erfolgreichen Projekt- und Kundenbetreuung bei.

Neben dem Projektmanagement wurde auch das Produktmanagement weiter optimiert. Neben den im Qualitätsmanagementsystem durchgängig dokumentierten Prozessabläufen wurde ein erweitertes Produkt-Reporting eingeführt. Durch eine optimierte Struktur der für den Produktentwicklungsprozess verantwortlichen Stabsabteilung konnte das Roadmap-Management sowie die zentrale Dokumentation aller Produktinformationen verbessert werden. Die Roadmaps zur Weiterentwicklung der einzelnen Produkte werden regelmäßig an die Erfordernisse des Marktes angepasst. Die positiven Ergebnisse im Produktverkauf sowie der verbreitete Einsatz der firmeneigenen Produktplattform als Grundlage der Bearbeitung umfangreicher Kundenprojekte durch eigene Applikationsteams unterstreichen den Erfolg dieser Maßnahmen. Als Schwerpunkte für das folgende Geschäftsjahr wurde die Optimierung des Release- und Konfigurationsmanagements sowie des Testprozesses identifiziert. Im Geschäftsjahr 2011 wurden bereits Erweiterungen im Bereich der Testumgebung und Simulationen realisiert.

Die Größe des für die Weiterentwicklung von Produkten eingesetzten F&E-Personals ist mit 22 Mitarbeitern im Vergleich zum vorangehenden Geschäftsjahr stabil geblieben. Dabei liegt der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeiten weiterhin beim Produkt FabEagle MES, für welches im Geschäftsjahr 2011 eine neue Version zur Marktreife gebracht wurde. Auch für das Produkt FabLink konnte eine neue Version erfolgreich eingeführt werden.

Für das interne Innovationsmanagement wurden klare Verantwortlichkeiten definiert, wodurch sich die Effektivität des Innovationsprozesses verbessert hat. Der Produktinnovationsprozess wird durch die Kontakte zu externen Forschungseinrichtungen und Universitäten intensiviert, hierzu haben auch mehrere durch AIS betreute Diplomarbeiten und Studien-Praktika beigetragen.

Personal

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter haben einen großen Anteil an unserem langfristigen Unternehmenserfolg. Die Gesamtzahl der bei AIS fest angestellten Mitarbeiter hat sich im Geschäftsjahr 2011 nur unwesentlich verändert. Durch die nicht durchgängige Wiederbesetzung von frei gewordenen Stellen reduzierte sich die Mitarbeiterzahl (ohne Geschäftsführung) zum 31. Dezember 2011 auf 150 (2010: 154).

Die hohe technologische Ausrichtung der AIS spiegelt sich in der Qualifikationsstruktur wider. 90% der Mitarbeiter besitzen einen Hochschulabschluss.

Einen hohen Stellenwert nimmt die Weiterbildung der Mitarbeiter unseres Unternehmens ein. Die Grundlage für die Personalentwicklung bilden regelmäßige persönliche Gespräche, in denen der Entwicklungsbedarf des einzelnen Mitarbeiters ermittelt wird. Darauf basierend wird ein individueller Entwicklungsplan erarbeitet, der sowohl Weiterbildungsmaßnahmen als auch Aufstiegsmöglichkeiten enthält. Die Aufwendungen für Weiterbildung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T€ 74,9 (2010: T€ 78,6).

Zur Optimierung des Aufgabenbereiches Personal wurde zum Ende des Geschäftsjahres eine Stelle für eine Personalreferentin geschaffen und besetzt, welche zum zentralen Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Themenkomplex Personal aufgebaut wird.

Über das im Qualitätsmanagement-System beschriebene Performancemanagement werden die Fähigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters bewertet und dokumentiert. Das Performancemanagement dient der kontinuierlichen und systematischen Verbesserung der Qualifikation und Leistung des eingesetzten Personals. Um die Transparenz des Weiterentwicklungsprozesses der Mitarbeiter zu optimieren sowie die Motivation zu fördern, wurden Fachkarrieren definiert. In 2011 wurde die Beschreibung der Fachkarriere für Projektmanager fertig gestellt und ergänzt.

Rahmenbedingungen

Generell sind die Geschäftsfelder der AIS eng mit modernsten Produktionsausrüstungen und fabrikweiten Produktionsprozessen der High Tech-Industrien verbunden. Der Bedarf an offenen und innovativen Lösungen zur Effektivierung der Steuerung von Maschinen und Anlagen sowie kompletten Fabriken ist stetig wachsend. Ständige Innovationen der dazu notwendigen Softwarelösungen auf Basis neuester Technologien sind unbedingte Voraussetzung.

Auch wenn die Photovoltaik-Branche aktuell unter Überkapazitäten und einem hohen Preisdruck leidet, ist für diese Branche auch in Zukunft ein hohes Wachstumspotenzial vorausgesagt. Die Bedeutung von Softwarelösungen zur Effektivierung und Optimierung der Herstellung von Photovoltaik-Produkten wird steigen, um die Qualitäts- und Kostenanforderungen der Märkte zu erfüllen. Hochautomatisierte Produktionslinien für sehr große Produktionskapazitäten stehen dabei im Vordergrund.

Die Halbleiterindustrie befindet sich aktuell im Wachstum. Dies äußert sich einerseits in ausgewählten Neuinvestitionen und andererseits im Ausbau und der Modernisierung vorhandener Produktionsstandorte. Flexible Lösungskonzepte und deren Integration in bestehende Fabrikstrukturen sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

Die Automobilzulieferindustrie ist zurzeit ein stabiler und wachsender Markt. Leitrechner sind fester Bestandteil von Produktionslinien und unterstützen die Qualitätssicherung maßgeblich.

Die Bahntechnik ist ein sehr spezieller Markt, der in Deutschland vorrangig durch die Deutsche Bahn und Privatbahnen bestimmt wird. Der Markt ist von wenigen hochspezialisierten Wettbewerbern geprägt. Die AIS bietet in diesem Markt Projekte hauptsächlich in Kooperation mit weiteren Partnern an. Durch aktuell laufende Ausschreibungen wird dieser Markt für AIS in 2012 eine wichtige Rolle spielen.

Geschäftsentwicklung

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Die AIS Automation Dresden hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von T€ 15.643,4 erwirtschaftet und beendet das Jahr somit knapp unter dem im vorangegangenen Geschäftsjahr erreichten Umsatzwert (2010: T€ 15.816,6), was einem geringfügigen Rückgang um 1,1% entspricht. Den überwiegenden Anteil der Umsätze erzielte die AIS mit deutschen Kunden. So belief sich der Inlandsanteil auf T€ 11.995,5 bzw. 76,7% (2010: T€ 12.853,6 bzw. 81,3%). Das zweitgrößte Umsatzvolumen entfiel mit T€ 2.333,0 auf die USA (2010: T€ 1.163,9). Europa trug mit T€ 935,9 (2010: T€ 1.627,8) zum Umsatz bei. Im asiatischen Raum wurden Projekte im Wert von T€ 379,0 (2010: T€ 171,3) abgeschlossen.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen sank um T€ 341,7 auf T€ 3.364,8 (Bestandsverminderung 2010: T€ 2.394,1). Entwicklungsaufwendungen wurden im Jahr 2011 in Höhe von T€ 818,7 (2010: T€ 1.250,6) aktiviert. Insgesamt ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 16.120,4 (2010: T€ 14.673,2). Die im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 eingetretene Erhöhung der Gesamtleistung um T€ 1.447,2 ist v.a. auf eine geringere Bestandsverminderung an unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen, wobei sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verringert haben.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich 2011 nach T€ 382,4 im Vorjahr nun auf T€ 887,7. Den größten Anteil hieran haben Zuschüsse der öffentlichen Hand für Forschungs- und Entwicklungsprojekte über T€ 430,7.

Auf Grund weniger sehr materialintensiver Projekte erhöhte sich der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2011 um T€ 537,9 auf T€ 2.059,9 (2010: T€ 1.522,0). Obwohl die bezogenen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 13,1% zurück gingen, stieg die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung von 10,4% auf 12,8%.

Insbesondere die Bildung von Rückstellungen für nachlaufende Personalkosten aus bereits abgerechneten Kundenprojekten führte zu einem leichten Anstieg des Personalaufwandes im Jahr 2011 um 4,0% auf T€ 9.495,4 (2010: T€ 9.126,6). Zum Bilanzstichtag waren 150 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) beschäftigt. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung fiel von 62,2% im Vorjahr auf einen Wert von 58,9%. Hier zeichnet sich einerseits der gestiegene Materialanteil in den Projekten ab, andererseits auch eine effizientere Projektbearbeitung.

Die Abschreibungen stiegen im Vorjahresvergleich um 38,8% auf T€ 717,1 (2010: T€ 516,5). Hier sind vor allem Abschreibungen auf Lizenzen sowie Abschreibungen auf aktivierte und bereits abgeschlossene Entwicklungsleistungen enthalten (T€ 439,3).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit T€ 2.660,5 um 9,3% unter dem Vorjahresniveau von T€ 2.932,6. Dies ist vor allem auf weitere Einsparungen im Bereich der Werbe- und Reisekosten zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis entwickelte sich, gestützt auf eine Zunahme der Gesamtleistung und trotz deutlichem Rückgang der Aktivierung von Eigenleistungen, erneut positiv und konnte um 116,6% auf T€ 2.075,2 (2010: T€ 957,9) gesteigert werden. Auch ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge trug hierzu anteilig bei. Die auf Basis der Gesamtleistung ermittelte Ergebnismarge stieg damit von 6,5% im Jahr 2010 auf 12,9% im Berichtsjahr.

Im Berichtszeitraum beliefen sich die Finanzierungserträge auf T€ 33,9 (2010: T€ 3,4), wobei der Anstieg dieses Wertes im Vergleich zum Vorjahr aus der Erhöhung von Wertpapiererträgen resultiert. Dem gegenüber standen Finanzierungsaufwendungen in Höhe von T€ 53,7 (2010: T€ 49,9). Insgesamt belief sich das Finanzergebnis somit auf T€ -19,8 nach T€ -46,5 im Vergleichszeitraum 2010. Das Ergebnis vor Steuern summierte sich auf T€ 2.055,4 (2010: T€ 911,4). Die Ertragsteuern betrugen T€ 570,6 (2010: T€ 288,9). Nach Abzug der sonstigen Steuern in Höhe von T€ 10,8 (2010: T€ 11,2) ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 1.474,1 (2010: T€ 611,3).

Auftragslage

Die Konsolidierung in der Photovoltaik-Industrie spiegelt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch in der Entwicklung des Auftragseingangs der AIS Automation Dresden wieder. Der Auftragseingang betrug 2011 T€ 14.742,6. Unter Berücksichtigung von Auftragsstornierungen ergibt sich ein Auftragseingang von T€ 14.076,6, welcher damit die Vorjahresmarke von T€ 14.042 erreichte. Der geplante Auftragseingang von T€ 15.000,0 wurde aufgrund der erwähnten Auftragsstornierungen nicht erreicht.

Die Auftragseingänge aus dem Inland summierten sich auf T€ 11.750,6 (2010: T€ 10.597,1). Der Inlandsanteil stieg somit wieder von 75,5% auf 83,5% an. Die Nachfrage in den USA fiel von T€ 2.259,0 im Vorjahr auf T€ 1.189,0. Damit repräsentierten die USA weiterhin den zweitbedeutendsten Markt für die AIS. Die Auftragseingänge aus Europa beliefen sich auf T€ 876,9 (2010: T€ 1.042,7). Bestellungen aus Asien gingen in Höhe von T€ 260,1 ein (2010: T€ 143,2). Das Ziel für 2012 liegt in der Erhöhung des Auftragseingangs auf T€ 15.600,0 durch die weitere Erhöhung der Diversifikation in unterschiedlichen Geschäftsfeldern zur Kompensation der schwierigen Situation im Photovoltaik-Markt.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Vergleich zum 31. Dezember 2010 um T€ 1.355,2 auf T€ 12.865,2 (2010: T€ 14.220,4). Die Reduktion ist teilweise auf Rückgänge bei den unfertigen Erzeugnissen und Sachanlagen, größtenteils jedoch auf die Reduktion von Wertpapierbeständen und Bankguthaben im Zuge einer 2011 erfolgten Gewinnausschüttung an den Gesellschafter zurückzuführen. Eine Zunahme der immateriellen Vermögenswerte und die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kompensierten dies nur teilweise.

Die immateriellen Vermögenswerte stiegen aufgrund der fortgesetzten Aktivierung von Entwicklungskosten auf T€ 1.989,2 (2010: T€ 1.424,7). Der Bestand an Sachanlagen veränderte sich nur unwesentlich und betrug zum Bilanzstichtag T€ 2.803,3 (2010: T€ 2.945,6).

Die Vorräte reduzierten sich durch die Abnahme der unfertigen Erzeugnisse von T€ 3.707,0 auf T€ 3.364,8. Dies ist auf im Durchschnitt kürzere Projektlaufzeiten zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 323,3 von T€ 2.074,3 auf T€ 2.397,6. Dies ist vor allem auf fertiggestellte und im Dezember abgerechnete Intercompany-Aufträge zurückzuführen.

Der Bestand an Wertpapieren und liquiden Mitteln sank um T€ 1.696,6 auf T€ 1.236,2 (2010: T€ 2.932,8). Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den vollständigen Verkauf der Wertpapiere auf Grund einer im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung an den Gesellschafter i.H.v. T€ 3.000,0 zurückzuführen. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über ausreichend liquide Mittel und ist damit für weiteres Wachstum bestens gerüstet.

Das Eigenkapital verminderte sich um T€ 725,9 auf T€ 5.348,3 (2010: T€ 6.074,2). Per Gesellschafterbeschluss vom 13.12.2011 hat der Gesellschafter einen Betrag in Höhe von T€ 800,0 in die Kapitalrücklagen eingezahlt. Die Eigenkapitalquote (nach Verrechnung der Sonderposten für Investitionszuschüsse mit dem Anlagevermögen) belief sich auf 43,0%, nach 44,2% im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite verzeichnet einen deutlichen Anstieg von 15,8% im Vorjahr auf nun 38,8%.

Die Rückstellungen stiegen um T€ 1.057,4 auf T€ 2.276,3 (2010: T€ 1.218,9), vorwiegend bedingt durch die Zunahme von Personalrückstellungen und Rückstellungen für nachlaufende Kosten aus bereits abgerechneten Kundenprojekten sowie durch einen Anstieg der Steuerrückstellungen auf Grund des deutlich erhöhten Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf T€ 4.478,0 und lagen somit um T€ 1.693,4 unter dem Vorjahreswert in Höhe von T€ 6.171,4. Die Kredite für die Ende 2007 erfolgte Errichtung des Firmengebäudes Otto-Mohr-Straße 3 wurden vollständig rückgeführt. Mit den kürzeren Projektlaufzeiten gingen auch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von T€ 4.730,1 um T€ 759,3 auf T€ 3.970,8 zurück.

Die Investitionen im Jahr 2011 waren vorwiegend von der Entwicklung neuer Produkte geprägt. Die gesamten Investitionen beliefen sich auf T€ 1.140,8 (2010: T€ 1.501,8). Die Verminderung liegt im Wesentlichen an der betragsmäßig geringeren Aktivierung von Entwicklungskosten im Vergleich zum Vorjahr.

Risikolage und Ausblick

Chancen- und Risikobericht

Die AIS Automation Dresden GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Roth &Rau AG integriert. Auf die Ausführungen im öffentlich zugänglichen Geschäftsbericht 2011 der Roth & Rau AG sei daher verwiesen. Die Prozesse innerhalb des Unternehmens wurden analysiert und Risiken bereichsweise identifiziert und beschrieben. Eine fortlaufende Bewertung und Berichterstattung erlaubt ein gezieltes Gegensteuern durch die Festlegung und Umsetzung von Korrekturmaßnahmen. Zum Bilanzstichtag lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise resultierende Vertragsänderungen/-Stornierungen durch Kunden sind im Auftragsbestand zum 31. Dezember 2011 bereits enthalten und stellen somit kein aktuelles Risiko mehr dar.

Trotz der erfreulichen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bleibt die Branchensituation in der Photovoltaik-Industrie durch hohe Überkapazitäten, mangelnde Investitionsbereitschaft und massiven Preiskampf weiterhin angespannt und wird sich auch 2012 auf das Geschäftsvolumen in dieser Branche massiv auswirken. Die Herausforderung 2012 wird darin bestehen, das erwartete geringe Geschäftsvolumen in der Photovoltaik-Industrie in anderen Branchen zu kompensieren.

Anhand der Auftragseingangsplanung für das Jahr 2012 stellt sich die aktuelle Verteilung der Geschäftsfelder der AIS wie folgt dar:

57 % Fabrik- und Fertigungsautomation

21 % Steuerungssysteme

8 % Prozess- und Anlagenautomation

14 % Bahntechnik

Der Geschäftsbereich Fabrik- und Fertigungsautomatisierung stellt den größten Geschäftsbereich dar und wird sich weiterhin auf die Photovoltaik-Industrie, die Halbleiterindustrie und Automobilzulieferindustrie fokussieren. Der Anteil der Halbleiter- und Automobilzulieferindustrie am Gesamtgeschäft soll dabei erhöht werden, um die Abhängigkeit von kurzfristigen Schwankungen v.a. in der Photovoltaik-Industrie zu kompensieren.

FabEagle MES-Lösungen für die Produktionsautomatisierung stellen einen Wachstumsmarkt in allen Produktionsbranchen dar, da die Produktion generell effizienter und transparenter erfolgen muss. Weltweit wird hier von einem sehr großen wachsenden Markt ausgegangen, da auch kleine und mittlere Unternehmen solche Systeme einführen werden.

Generell kann eingeschätzt werden, dass der Bedarf an Softwarelösungen sowohl für die Steuerung von Produktionsanlagen als auch für die Produktions- und Fertigungsautomatisierung bis hin zu kompletten Fabriksteuerungen weiter zunehmen wird. Dazu ist die Entwicklung von wiederverwendbaren Systemlösungen, die kostengünstig kundenspezifisch angepasst werden können, unbedingte Voraussetzung.

Wiederverwendbarkeit, kostengünstige Anpassbarkeit und Offenheit aller Softwarelösungen sind die Grundlage für kosteneffiziente Angebote und die Sicherung der Ertragsfähigkeit aller Projekte.

Kundennahe Service-, Support- und Wartungsstrukturen sind zunehmend entscheidende Wettbewerbsvorteile, um kurze Reaktionszeiten und damit die Verfügbarkeit der gelieferten Systeme zu sichern.

Prognosebericht

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2011 belief sich auf T€ 14.742,6 (T€ 14.076,6 mit Vertragsstornierungen). Zum 31.12.2011 verfügte die Gesellschaft über einen Auftragsbestand in Höhe von T€ 11.311,3. In Verbindung mit der Planung eines Auftragseingangs von T€ 15.600,0 im Folgejahr ist die Grundlage für einen erfolgreichen Geschäftsverlauf in 2012 gelegt. Die Erreichung des geplanten Auftragseinganges stellt ein anspruchsvolles Ziel dar, da weiterhin von einer schwierigen Marktsituation in der Photovoltaik-Industrie ausgegangen und deshalb sehr kurzfristig eine Kompensation in anderen Branchen erreicht werden muss.

Basierend auf der Verbreitung unserer Produkte und Lösungen in den Branchen Halbleiter, Automotive und Photovoltaik sowie neuen Branchen erwarten wir im Geschäftsjahr 2012 eine Gesamtleistung von mindestens T€ 15.000,0 und eine EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung im hohen einstelligen Prozentbereich. Für das Geschäftsjahr 2013 gehen wir von einer weiteren Steigerung der Gesamtleistung sowie der Profitabilität aus.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ist nicht zu berichten.

 

Dresden, im Mai 2012

Dipl.-Ing. Gottfried Gerlach

Dipl.-Ing. Eckhard Schöbel

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
31.12.2010
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.863.583,01 1.205.562,73
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.626,65 219.177,79
  1.989.209,66 1.424.740,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.546.057,73 2.641.875,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.205,74 303.763,86
  2.803.263,47 2.945.639,39
III. Finanzanlagen    
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 792.565,54 757.787,62
  5.585.038,67 5.128.167,53
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Unfertige Leistungen 3.364.810,31 3.707.007,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.434.644,85 1.349.196,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 962.964,06 725.107,16
3. Sonstige Vermögensgegenstände 262.115,85 336.908,98
  2.659.724,76 2.411.213,03
III. Wertpapiere    
Sonstige Wertpapiere 0,00 1.519.057,50
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.236.219,63 1.413.709,12
  7.260.754,70 9.050.987,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.371,64 41.285,66
  12.865.165,01 14.220.440,71

Passiva

   
  31.12.2011
31.12.2010
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
II. Kapitalrücklage 800.000,00 0,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 250.000,00 250.000,00
IV. Bilanzgewinn 4.247.290,24 5.773.236,09
  5.348.290,24 6.074.236,09
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen 440.453,11 467.009,72
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 266.883,78 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.830.947,40 1.218.900,50
  2.097.831,18 1.218.900,50
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 814.500,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.970.821,02 4.730.074,11
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 156.492,59 149.517,28
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 167.105,60 114.471,77
5. Sonstige Verbindlichkeiten 183.563,63 362.854,13
(davon aus Steuern € 120.878,25; Vorjahr € 336.540,33)    
  4.477.982,84 6.171.417,29
E. Passive latente Steuern 500.607,64 288.877,11
  12.865.165,01 14.220.440,71

Gewinn- und Verlustrechnung

  2011
2010
1. Umsatzerlöse 15.643.372,74 15.816.641,71
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -341.675,56 -2.394.075,69
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 818.746,00 1.250.638,95
4. Sonstige betriebliche Erträge 887.731,88 382.369,21
(davon aus Währungsumrechnung € 5.482,18; Vorjahr € 13.108,08)    
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.033.277,09 341.048,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.026.629,39 1.180.986,97
  2.059.906,48 1.522.035,13
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 8.086.508,06 7.679.804,76
b) Soziale Abgaben 1.408.891,88 1.446.785,42
  9.495.399,94 9.126.590,18
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 717.098,92 516.501,10
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.660.525,40 2.932.579,93
(davon aus Währungsumrechnung € 5.466,36; Vorjahr € 18.277,82)    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.856,36 3.396,35
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.696,51 49.887,67
(davon an verbundene Unternehmen € 159,29; Vorjahr € 3.337,88)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.055.404,17 911.376,52
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 570.578,16 288.877,11
(davon Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 211.730,53; Vorjahr € 288.877,11)    
13. Sonstige Steuern 10.771,86 11.184,86
14. Jahresüberschuss 1.474.054,15 611.314,55
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.773.236,09 5.161.921,54
16. Bilanzgewinn 4.247.290,24 5.773.236,09

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der AIS Automation Dresden GmbH, Dresden, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des vom Bundesrat verabschiedeten Gesetzes vom 3. April 2009 (BilMoG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2011 als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen. Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden weitgehend in Anspruch genommen.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und in Abhängigkeit vom Zugangszeitpunkt nach der linearen Methode ermittelt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten unter € 150,00 wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit einem Wert ab € 150,00 und bis zu einem Wert von € 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden im Rahmen der Einzelbewertung neben den unmittelbar zuzurechnenden Kosten auch notwendige Gemeinkosten und die durch die Fertigung veranlasste Abschreibung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Berechnung der Herstellungskosten einbezogen.

Zum Bilanzstichtag erkennbare Verluste wurden über die Methode der verlustfreien Bewertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Einzelwertberichtigung und durch ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen entsprochen.

Die liquiden Mittel und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nominalbetrag angesetzt.

Erhaltene Investitionszuschüsse werden im Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen und über die betriebliche Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter erfolgswirksam vereinnahmt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die zum Bilanzstichtag vorhandenen Bestände an Fremdwährungen wurden zum Stichtagskurs umgerechnet.

3. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zur Bilanz

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Anlagevermögen

Im Geschäftsjahr 2011 wurden Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt T€ 818,7 aktiviert. Abschreibungen auf diesen Posten wurden in Höhe von T€ 160,7 vorgenommen.

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die ausgewiesenen Anschaffungskosten sind grundsätzlich mit den historischen Anschaffungskosten identisch.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen mit T€ 1.204,3 (Vorjahr: T€ 898,7) gegen Inlandskunden sowie mit T€ 230,3 (Vorjahr: T€ 450,5) gegen Auslandskunden und haben sämtliche eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für allgemeine Zins- und Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 12,5 (Vorjahr: T€ 11,8) gebildet. Einzelwertberichtigungen waren in Höhe von T€ 1,7 erforderlich (Vorjahr: T€ 0,0).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen den Gesellschafter, die Roth & Rau AG, in Höhe von T€ 470,7 sowie gegen die verbundenen Unternehmen Roth & Rau Shanghai in Höhe von T€ 436,7, Romaric Corporation in Höhe von T€ 21,4, OTB Solar B.V. in Höhe von T€ 19,0, Roth & Rau MicroSystems GmbH in Höhe von T€ 7,6 sowie die Roth & Rau Muegge GmbH in Höhe von T€ 4,5 und die CTF Solar GmbH in Höhe von T€ 3,1.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Steuererstattungsansprüche (T€ 245,7) sowie sonstige Forderungen (T€ 16,4).

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Ausgewiesen werden Investitionszuschüsse der Sächsischen Aufbaubank aus den Jahren 2000 und 2007 für die Errichtung bzw. Erweiterung von zwei Verwaltungs- und Produktionsgebäuden auf der Otto-Mohr-Straße in Dresden, die über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst werden.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen in Höhe von T€ 168,6 Körperschaftsteuer, in Höhe von T€ 86,1 Gewerbesteuer und in Höhe von T€ 12,2 Lohnsteuer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Verpflichtungen im Personalbereich von T€ 806,0, für nachlaufende Kosten aus realisierten Aufträgen T€ 549,3, für Gewährleistungen und Garantieansprüche von T€ 271,7, für ausstehende Rechnungen T€ 139,9, für Jahresabschluss und Prüfung T€ 35,1 sowie für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten T€ 29,0.

Verbindlichkeiten

Die zu den Verbindlichkeiten notwendigen Zusatzangaben sind nachfolgend dargestellt:

  Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit
    bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (814,5) (190,7) (623,8) (0,0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.970,8 3.970,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (4.730,1) (4.730,1) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 156,5 156,5 0,0 0,0
(Vorjahr) (149,5) (149,5) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 167,1 167,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (114,5) (114,5) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 183,6 183,6 0,0 0,0
(Vorjahr) (362,8) (361,7) (0,7) (0,4)
Bilanzausweis 4.478,0 4.478,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (6.171,4) (5.546,5) (624,5) (0,4)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen ausschließlich gegenüber Inlandslieferanten (Vorjahr: T€ 94,5).

Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter, die Roth & Rau AG, in Höhe von T€ 8,9 (Vorjahr T€ 59,4). Diese betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ 4,4). Das bewilligte Gesellschafterdarlehen wurde im Geschäftsjahr zurückgeführt.

Passive latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des

Anlagevermögens

Unterschiede bei der Bewertung von Rückstellungen

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 29,2%.

Eigenkapital

Im Geschäftsjahr 2011 hat die alleinige Gesellschafterin eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von T€ 800,0 geleistet. Zum 31.12.2011 beläuft sich die Kapitalrücklage damit auf T€ 800,0.

Der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss beträgt T€ 1.474,1. Zusammen mit dem Gewinnvortrag von T€ 2.773,2 nach Ausschüttung (Bilanzgewinn Vorjahr von T€ 5.773,2 abzüglich Ausschüttung von T€ 3.000,0) ergibt sich damit ein Bilanzgewinn von T€ 4.247,3.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 11.995,5 (Vorjahr: T€ 12.853,6) auf das Inland. Von den Auslandsumsätzen in Höhe von T€ 3.647,9 (Vorjahr: T€ 2.963,0) entfallen T€ 2.333,0 auf die USA, T€ 935,9 auf Europa und T€ 379,0 auf den asiatischen Raum.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus bewilligten Zuschüssen in Höhe von T€ 430,7; der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 230,0, aus Sachbezügen in Höhe von T€ 106,0, aus Zuführung zum Aktivwert der Rückdeckungsversicherung T€ 34,8, sowie Erträgen aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von T€ 26,6.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Ausweis betrifft Ertragsteuern (T€ 358,9) sowie Aufwendungen aus der Passivierung latenter Steuern (T€ 211,7).

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen von insgesamt T€ 312,1. Davon werden T€ 136,0 innerhalb eines Jahres fällig, die Fälligkeit der restlichen Verpflichtungen aus Leasingverträgen liegt zwischen einem und fünf Jahren.

Die zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 40,2 sind innerhalb des Jahres fällig.

Die bestehenden Avalkreditrahmen sind zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.088 in Anspruch genommen.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in eigenen und angemieteten Räumen in Dresden.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2011 waren Mitarbeiter in folgenden Bereichen beschäftigt:

  2011
Produktion 106
Forschung und Entwicklung 20
Vertrieb 18
Technik 2
Verwaltung 6
  152

Abschlussprüferhonorar

Das vom dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 berechnete Gesamthonorar wird in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss offengelegt.

Organe

Der Geschäftsführung der AIS Automation Dresden GmbH, Dresden, gehörten im Geschäftsjahr 2011 die Herren

Dipl.-Ing. Gottfried Gerlach, Bannewitz

Dipl.-Ing. Eckhard Schöbel, Bannewitz

an.

Beirat/ Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten bis zum 21.12.2011 folgende Mitglieder an:

 

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hengst (Vorsitzender)

 

Vertriebsvorstand (CSO) der Roth & Rau AG

 

Prof. Dr. Wolfgang Benn,

 

Hochschullehrer Technische Universität Chemnitz, Fakultät für Informatik

 

Lutz Eismann

Prokurist der Roth & Rau AG

Bereichsleiter Produktion der Roth & Rau AG

Mit Beschluss vom 21.12.2011 wurde der Aufsichtsrat der Gesellschaft aufgelöst.

Zukünftig wird die Gesellschafterversammlung als einziges Aufsichtsgremium der Gesellschaft agieren.

Bezüge

Die Angabe der Bezüge für die Organe wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit

Die AIS Automation Dresden GmbH wird in den Konzernabschluss der Roth & Rau AG mit Hauptsitz in 09337 Hohenstein-Ernstthal, An der Baumschule 6-8, einbezogen. Er bildet den kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen ab.

Der Konzernabschluss der Roth & Rau Gruppe kann im elektronischen Bundesanzeiger oder auf der Homepage der Roth & Rau AG unter www.roth-rau.de eingesehen werden.

Der Roth & Rau Konzern wird in den Konzernabschluss der Meyer Burger Technology AG, Baar (Schweiz) zum 31. Dezember 2011 einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Teil von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Meyer Burger Gruppe kann unter www.meyerburger.com eingesehen werden.

 

Dresden, 14. Mai 2012

Dipl.-Ing. Gottfried Gerlach

Dipl.-Ing. Eckhard Schöbel

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2011
Zugänge
Abgänge
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.250.638,95 818.746,00 0,00 2.069.384,95
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 670.400,83 185.001,89   855.402,72
  1.921.039,78 1.003.747,89 0,00 2.924.787,67
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 3.389.568,06 20.182,96 0,00 3.409.751,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 891.804,57 116.827,06 14.647,57 993.984,06
  4.281.372,63 137.010,02 14.647,57 4.403.735,08
III. Finanzanlagen        
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 757.787,62 34.777,92 0,00 792.565,54
  6.960.200,03 1.175.535,83 14.647,57 8.121.088,29
  Abschreibungen
  01.01.2011
Zugänge
Abgänge
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 45.076,22 160.725,72 0,00 205.801,94
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 451.223,04 278.553,03   729.776,07
  496.299,26 439.278,75 0,00 935.578,01
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 747.692,53 116.000,76 0,00 863.693,29
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.040,71 161.819,41 13.081,80 736.778,32
  1.335.733,24 277.820,17 13.081,80 1.600.471,61
III. Finanzanlagen        
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.832.032,50 717.098,92 13.081,80 2.536.049,62
  Buchwerte
  31.12.2011
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.863.583,01 1.205.562,73
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.626,65 219.177,79
  1.989.209,66 1.424.740,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.546.057,73 2.641.875,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.205,74 303.763,86
  2.803.263,47 2.945.639,39
III. Finanzanlagen    
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 792.565,54 757.787,62
  5.585.038,67 5.128.167,53

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AIS Automation Dresden GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriftenliegen in der Verantwortung der Geschäftsführerder Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dresden, den 14. Juni 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Dornaus, Wirtschaftsprüfer

ppa. Frank Eichelmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2012 festgestellt.

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