Kiesel GmbHLiquidiert

90571 Schwaig bei Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 21873
Vorher
Hertel Systemtechnik GmbHKiesel Systemtechnik GmbH
Eingetragen
21.6.2005
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Organisation, Finanzierung und schlüsselfertige Realisierung von Großküchen, Gastronomieeinrichtungen, insbesondere Systemtechnik für Schienenfahrzeuge, ferner Interimslösungen für branchenverwandte Einrichtungen, des weiteren die Übernahme von Werksvertretungen.

Historie

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Management

NameRolle
Norbert Schumacher
seit 21.6.2005
Geschäftsführer
Günther Hertel
seit 21.6.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mörkestr. 24, 90491 Nürnberg
2.100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kiesel GmbH

Schwaig

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2010

Kiesel GmbH, Schwaig

Allgemeine Lage

1. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft war zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 unverändert mit der Konzeption und dem Vertrieb von Profiküchen und Bordbistros für die Schienenverkehrstechnik beschäftigt.

Die beiden Geschäftsbereiche sind in 2010 mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gestartet. Während im Bereich der Bordbistros für die Schienenverkehrstechnik langfristige Aufträge vorliegen, musste sich der Bereich Profiküchen den Herausforderungen des Marktes stellen. Der Anzahl der Mitbewerber am Markt und der sehr intensive Preiskampf bei Ausschreibungen von großen Objekten hält unvermindert an. Es wurde versucht diesen Tatsachen durch grundlegende Änderungen in der Unternehmensausrichtung zu begegnen. Der Geschäftsbereich Konzeption und Vertrieb von Profiküchen wurde zum 01.07.2010 an die Firma AICHINGER GmbH, Wendelstein veräußert. Einhergehend mit der Maßnahme wurde die Vertriebsstrategie geändert. Aktivitäten für Ausschreibungen von Großobjekten finden nur noch in sehr begrenztem Rahmen statt. Es werden verstärkt Projekte akquiriert von privat geführten Häusern für die dann auch selbst wieder geplant werden kann. Auch einschneidende Personalmaßnahmen sind eingeleitet worden. Im Berichtsjahr wurden in der Gesellschaft noch Aufträge abgewickelt die vor dem Geschäftsbereichsübergang an die neue Firma fakturiert wurden und darüber hinaus einzelne Projekte die nicht umgestellt werden konnten, die aber mit dem Käufer verrechnet wurden.

Die Entwicklung der Märkte und Kundenstrukturen ist im Jahr 2010 unverändert. Der Umsatzrückgang gegenüber der Planung und dem Vorjahr ist durch die Veräußerung des Geschäftsbereichs Profiküche verursacht. Die Ergebnis- und Ertragslage im Berichtsjahr spiegelt das entsprechend wider.

Die Unternehmensstruktur und die eingesetzten Ressourcen konnten ohne Probleme den Anforderungen gerecht werden.

Durch die enge Kooperation mit Aichinger, Wendelstein und Aichinger Edelstahl, Bischofsmais als der Zulieferer für alle Holz- und Edelstahlteile, ist es gelungen, die Marke Kiesel Railway als eigener Hersteller am Markt weiter auszubauen. Zu allen wesentlichen Herstellern von Fernverkehrszügen bestehen gute Kontakte.

Wesentliche Investitionen wurden nicht getätigt. Die Investitionen sind Erhaltungsinvestitionen.

Außergewöhnliche Risiken oder Abhängigkeiten von Lieferanten bestehen nicht.

Der Mitarbeiterstand hat sich im Durchschnitt auf 26 vermindert (im Vorjahr: 40).

2. Darstellung der Lage

2.1 Zum Ergebnis und Erfolg

Für 2010 beträgt das Rohergebnis TEUR -490 (i.Vj. TEUR 3.154). Hierfür verantwortlich war eine deutlich überhöhte Materialaufwandsquote.

Der Personalaufwand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 32,9% auf EUR 1,5 Mio. (i.Vj. EUR 2,3 Mio.). Die betrieblichen Aufwendungen liegen 13,1% unter dem Vorjahr und spiegeln die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen wider.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2010 mit TEUR -3.494 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.943 vermindert. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses über TEUR 2.436 (i.Vj. TEUR -112), das den Verkauf des Teilbereichs "Profiküchen" an die AICHINGER GmbH, Wendelstein beinhaltet, und dem Finanzergebnis über TEUR -383 (i.Vj. TEUR -385) wird ein Jahresfehlbetrag über TEUR -1.441 (i.Vj. TEUR -1.050) ausgewiesen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -3.645 (i.Vj. TEUR 641).

2.2 Zum Kapital und Vermögen

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft mit TEUR 9.401 (i.Vj. TEUR 9.486) hat sich nahezu nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich das kurzfristig gebundene Vermögen auf TEUR 8.177 bzw. 86,9 % (i.Vj. TEUR 9.087 bzw. 95,9 %). Wesentliche Veränderungen waren die Zunahme des Vorratsvermögens um TEUR 2.341, der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.441 und die erstmalige Aktivierung latenter Steuern über TEUR 655.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2010 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag über TEUR -1.820 (i.Vj. TEUR -1.035) aus. Die bilanzielle Überschuldung wurde durch Rangrücktritte beseitigt. Beim kurzfristigen Fremdkapital haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund Umschuldung um TEUR 214 erhöht und beim mittelfristigen Fremdkapital um TEUR 3.000. Insgesamt hat sich das kurzfristige Fremdkapital maßgeblich vermindert durch Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 893 und Rückgang der übrigen Verbindlichkeiten mit TEUR 1.528 gegenüber dem Vorjahr, die auf der Rückführung eines Darlehens beruhen.

2.3 Investitionen

Die Gesamtinvestitionen in das Anlagevermögen betrugen TEUR 48. Die Investitionen im Sachanlagevermögen betreffen Erhaltungsinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung und Fuhrpark.

3. Voraussichtliche Entwicklung und Hinweis auf besondere Chancen und Risiken

Das Jahresergebnis 2010 zeigt nicht das erwartete Ergebnis der Planung. Ausschlaggebend dafür sind einige Aufträge die in das neue Jahr verschoben wurden aus unterschiedlichen Gründen. Die eingeleiteten Maßnahmen in Marketing und Vertrieb versprechen eine klare Besserung für das neue Geschäftsjahr. Der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz von Kiesel bei allen Kunden ist sehr gut. Es sind keinerlei Indikatoren vorhanden die trotz der schwierigen Wirtschaftslage für das Folgejahr Risiken erkennen lassen.

Besondere Risiken bestehen für Kiesel nicht. Alle diesbezüglichen Themen wurden konsequent abgearbeitet.

Im April 2010 wurde zwischen den Firmen Kiesel und Aichinger vereinbart, dass der Teilbereich Profiküchen mit Wirkung zum 01.07.2010 auf die AICHINGER GmbH übergehen wird. Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass viele der größten und wichtigsten Kunden aus dem Küchen- und Einrichtungssegment eine einheitliche Betreuung wünschen, d.h., Entwerfen, Planen und Realisieren von Einrichtungslösungen von der Küche bis zur Theke "aus einer Hand". Bei der Kiesel GmbH verbleibt der Bereich Systemgastronomie für Schienenfahrzeuge, für den in der Planung für 2011 und 2012 von eindeutig positiven Jahresergebnissen ausgegangen wird.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

KIESEL GMBH, SCHWAIG

AKTIVA

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 165.520,89 242.646,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.795,00 71.116,45
II. Sachanlagen 62.617,00 121.530,40
III. Finanzanlagen 57.108,89 50.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.570.755,52 9.228.690,45
I. Vorräte 4.713.379,95 2.373.327,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.453.957,01 6.699.586,46
III. Kassenbestand, Bankguthaben 403.418,56 155.776,02
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.313,17 14.389,22
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 655.000,00 0,00
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 1.820.310,77 1.034.696,54
  11.220.900,35 10.520.423,06

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 2.100.000,00 2.100.000,00
II. Gewinnrücklagen 655.000,00 0,00
III. Bilanzverlust -4.575.310,77 -3.134.696,54
- davon Verlustvortrag: EUR 3.134.696,54 (Vorjahr: EUR 2.085.132,29)    
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.820.310,77 1.034.696,54
B. RÜCKSTELLUNGEN 123.000,00 215.900,00
C. VERBINDLICHKEITEN 11.097.900,35 10.304.523,06
  11.220.900,35 10.520.423,06

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

  2010
EUR
2009
EUR
1. Rohergebnis -92.468,32 3.330.200,32
2. Personalaufwand -1.547.297,01 -2.303.562,31
a) Löhne und Gehälter -1.347.687,21 -1.997.792,37
b) soziale Abgaben -199.609,80 -305.769,94
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -56.431,76 -64.936,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.056.962,98 -1.619.417,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.217,22 6.620,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -393.087,07 -391.744,38
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.136.029,92 -1.042.840,68
8. außerordentliche Erträge 2.700.000,00 0,00
9. erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,96 -1.753,13
10. sonstige Steuern -4.586,27 -4.970,44
11. Jahresfehlbetrag -1.440.614,23 -1.049.564,25
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.134.696,54 -2.085.132,29
13. Bilanzverlust -4.575.310,77 -3.134.696,54

ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2010

Kiesel GmbH, Schwaig

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Im laufenden Geschäftsjahr ist das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erstmals anzuwenden gewesen. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB wurden die Vergleichswerte nicht angepasst.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da ein Darlehensgeber in Höhe der bilanziellen Überschuldung einen Rangrücktritt ausgesprochen hat. Außerdem lassen die eingeleiteten Maßnahmen zur Sanierung der Gesellschaft mit Fokussierung auf den Bereich Systemgastronomie für Schienenfahrzeuge ab 2011 einen Turnaround mit deutlicher Ertragssteigerung erwarten.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 4 Jahren), bewertet.

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Grundlage für die Schätzung der Nutzungsdauer war die strategische Entscheidung zur Vervollständigung und -ergänzung der Produktpalette innerhalb der Aichinger-Gruppe.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 8 Jahren.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Für Zugänge von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG).

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt.

Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 0,5 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die latenten Steuern werden zu einem durchschnittlichen Steuersatz der Gesellschaft bewertet.

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung.

Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist im Anlagenspiegel der Kiesel GmbH (Anlage ) dargestellt.

2. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 2.100.

Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern besteht diesbezüglich eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 655.

3. Gewinnrücklagen

Die in 2010 gebildete Gewinnrücklage stammt aus der erstmaligen Bildung von aktiven latenten Steuern, Art. 67 Abs. 6 EGHGB.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2010
TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 39
Verkaufsbezogene Rückstellungen 61
andere Rückstellungen 23
  123

5. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind enthalten:

  31.12.2010
TEUR
31.12.2009
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.907 1.693
  4.907 1.693

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

  31.12.2010
TEUR
31.12.2009
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.907 1.693
  1.907 1.693

Die Verbindlichkeiten von TEUR 8.098 (Vorjahr: TEUR 10.304) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB:

  31.12.2010
TEUR
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 894
Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen 205
  1.099

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 69 enthalten, die aus

Auflösung von Rückstellungen

Auflösung von Wertberichtigungen

Buchgewinnen aus Anlagenabgängen

Versicherungsentschädigungen

resultieren.

2. sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 304 enthalten, die aus

Buchverlusten aus Anlagenabgängen

Erhöhung von Wertberichtigungen

resultieren.

3. außerordentliches Ergebnis

  2010
TEUR
Verkauf Bereich Profiküchen 2.700
  2.700

V. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

  2010
Angestellte  
Vollzeit 20
Teilzeit 6
  26
  26

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 an:

Günther Hertel  
Ingenieur  
Norbert Schumacher  
Kaufmann  
Harry Knapp (bis 20. April 2010)
Kaufmann  

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betragen für 2010 TEUR 108.

 

Schwaig, den 7. Februar 2011

Kiesel GmbH

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. Juli 2011 festgestellt worden.

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.542,09 757,14 6.832,00 -15.484,90 44.646,33
Geschäfts- oder Firmenwert 60.000,00 0,00 0,00 0,00 60.000,00
geleistete Anzahlungen 6.832,00 0,00 -6.832,00 0,00 0,00
  119.374,09 757,14 0,00 -15.484,90 104.646,33
II. Sachanlagen          
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.678,79 47.396,35 16.234,60 -89.072,56 250.237,18
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.234,60 0,00 -16.234,60 0,00 0,00
  291.913,39 47.396,35 0,00 -89.072,56 250.237,18
III. Finanzanlagen          
sonstige Ausleihungen 50.000,00 7.108,89 0,00 0,00 57.108,89
  461.287,48 55.262,38 0,00 -104.557,46 411.992,40
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.255,64 10.473,31 -3.881,62 36.847,33
Geschäfts- oder Firmenwert 18.002,00 4.002,00 0,00 22.004,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  48.257,64 14.475,31 -3.881,62 58.851,33
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.382,99 41.956,45 -24.719,26 187.620,18
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  170.382,99 41.956,45 -24.719,26 187.620,18
III. Finanzanlagen        
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  218.640,63 56.431,76 -28.600,88 246.471,51
  NETTOBUCHWERTE
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.799,00 22.286,45
Geschäfts- oder Firmenwert 37.996,00 41.998,00
geleistete Anzahlungen 0,00 6.832,00
  45.795,00 71.116,45
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.617,00 105.295,80
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 16.234,60
  62.617,00 121.530,40
III. Finanzanlagen    
sonstige Ausleihungen 57.108,89 50.000,00
  165.520,89 242.646,85

BESTÄTIGUNGSVERMERK DER ABSCHLUSSPRÜFER

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kiesel GmbH, Schwaig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 22. Juli 2011

Dr. Peter Hußmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Günter Kaindl, Wirtschaftsprüfer

Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

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