Beteiligungsgesellschaften
Kiesel GmbHLiquidiert
90571 Schwaig bei Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norbert Schumacher seit 21.6.2005 | Geschäftsführer |
Günther Hertel seit 21.6.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kiesel GmbHSchwaigJahresabschluss zum 31. Dezember 2010LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2010Kiesel GmbH, SchwaigAllgemeine Lage 1. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft war zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 unverändert mit der Konzeption und dem Vertrieb von Profiküchen und Bordbistros für die Schienenverkehrstechnik beschäftigt. Die beiden Geschäftsbereiche sind in 2010 mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gestartet. Während im Bereich der Bordbistros für die Schienenverkehrstechnik langfristige Aufträge vorliegen, musste sich der Bereich Profiküchen den Herausforderungen des Marktes stellen. Der Anzahl der Mitbewerber am Markt und der sehr intensive Preiskampf bei Ausschreibungen von großen Objekten hält unvermindert an. Es wurde versucht diesen Tatsachen durch grundlegende Änderungen in der Unternehmensausrichtung zu begegnen. Der Geschäftsbereich Konzeption und Vertrieb von Profiküchen wurde zum 01.07.2010 an die Firma AICHINGER GmbH, Wendelstein veräußert. Einhergehend mit der Maßnahme wurde die Vertriebsstrategie geändert. Aktivitäten für Ausschreibungen von Großobjekten finden nur noch in sehr begrenztem Rahmen statt. Es werden verstärkt Projekte akquiriert von privat geführten Häusern für die dann auch selbst wieder geplant werden kann. Auch einschneidende Personalmaßnahmen sind eingeleitet worden. Im Berichtsjahr wurden in der Gesellschaft noch Aufträge abgewickelt die vor dem Geschäftsbereichsübergang an die neue Firma fakturiert wurden und darüber hinaus einzelne Projekte die nicht umgestellt werden konnten, die aber mit dem Käufer verrechnet wurden. Die Entwicklung der Märkte und Kundenstrukturen ist im Jahr 2010 unverändert. Der Umsatzrückgang gegenüber der Planung und dem Vorjahr ist durch die Veräußerung des Geschäftsbereichs Profiküche verursacht. Die Ergebnis- und Ertragslage im Berichtsjahr spiegelt das entsprechend wider. Die Unternehmensstruktur und die eingesetzten Ressourcen konnten ohne Probleme den Anforderungen gerecht werden. Durch die enge Kooperation mit Aichinger, Wendelstein und Aichinger Edelstahl, Bischofsmais als der Zulieferer für alle Holz- und Edelstahlteile, ist es gelungen, die Marke Kiesel Railway als eigener Hersteller am Markt weiter auszubauen. Zu allen wesentlichen Herstellern von Fernverkehrszügen bestehen gute Kontakte. Wesentliche Investitionen wurden nicht getätigt. Die Investitionen sind Erhaltungsinvestitionen. Außergewöhnliche Risiken oder Abhängigkeiten von Lieferanten bestehen nicht. Der Mitarbeiterstand hat sich im Durchschnitt auf 26 vermindert (im Vorjahr: 40). 2. Darstellung der Lage 2.1 Zum Ergebnis und Erfolg Für 2010 beträgt das Rohergebnis TEUR -490 (i.Vj. TEUR 3.154). Hierfür verantwortlich war eine deutlich überhöhte Materialaufwandsquote. Der Personalaufwand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 32,9% auf EUR 1,5 Mio. (i.Vj. EUR 2,3 Mio.). Die betrieblichen Aufwendungen liegen 13,1% unter dem Vorjahr und spiegeln die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen wider. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2010 mit TEUR -3.494 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.943 vermindert. Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses über TEUR 2.436 (i.Vj. TEUR -112), das den Verkauf des Teilbereichs "Profiküchen" an die AICHINGER GmbH, Wendelstein beinhaltet, und dem Finanzergebnis über TEUR -383 (i.Vj. TEUR -385) wird ein Jahresfehlbetrag über TEUR -1.441 (i.Vj. TEUR -1.050) ausgewiesen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -3.645 (i.Vj. TEUR 641). 2.2 Zum Kapital und Vermögen Das Gesamtvermögen der Gesellschaft mit TEUR 9.401 (i.Vj. TEUR 9.486) hat sich nahezu nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich das kurzfristig gebundene Vermögen auf TEUR 8.177 bzw. 86,9 % (i.Vj. TEUR 9.087 bzw. 95,9 %). Wesentliche Veränderungen waren die Zunahme des Vorratsvermögens um TEUR 2.341, der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.441 und die erstmalige Aktivierung latenter Steuern über TEUR 655. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2010 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag über TEUR -1.820 (i.Vj. TEUR -1.035) aus. Die bilanzielle Überschuldung wurde durch Rangrücktritte beseitigt. Beim kurzfristigen Fremdkapital haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund Umschuldung um TEUR 214 erhöht und beim mittelfristigen Fremdkapital um TEUR 3.000. Insgesamt hat sich das kurzfristige Fremdkapital maßgeblich vermindert durch Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 893 und Rückgang der übrigen Verbindlichkeiten mit TEUR 1.528 gegenüber dem Vorjahr, die auf der Rückführung eines Darlehens beruhen. 2.3 Investitionen Die Gesamtinvestitionen in das Anlagevermögen betrugen TEUR 48. Die Investitionen im Sachanlagevermögen betreffen Erhaltungsinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung und Fuhrpark. 3. Voraussichtliche Entwicklung und Hinweis auf besondere Chancen und Risiken Das Jahresergebnis 2010 zeigt nicht das erwartete Ergebnis der Planung. Ausschlaggebend dafür sind einige Aufträge die in das neue Jahr verschoben wurden aus unterschiedlichen Gründen. Die eingeleiteten Maßnahmen in Marketing und Vertrieb versprechen eine klare Besserung für das neue Geschäftsjahr. Der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz von Kiesel bei allen Kunden ist sehr gut. Es sind keinerlei Indikatoren vorhanden die trotz der schwierigen Wirtschaftslage für das Folgejahr Risiken erkennen lassen. Besondere Risiken bestehen für Kiesel nicht. Alle diesbezüglichen Themen wurden konsequent abgearbeitet. Im April 2010 wurde zwischen den Firmen Kiesel und Aichinger vereinbart, dass der Teilbereich Profiküchen mit Wirkung zum 01.07.2010 auf die AICHINGER GmbH übergehen wird. Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass viele der größten und wichtigsten Kunden aus dem Küchen- und Einrichtungssegment eine einheitliche Betreuung wünschen, d.h., Entwerfen, Planen und Realisieren von Einrichtungslösungen von der Küche bis zur Theke "aus einer Hand". Bei der Kiesel GmbH verbleibt der Bereich Systemgastronomie für Schienenfahrzeuge, für den in der Planung für 2011 und 2012 von eindeutig positiven Jahresergebnissen ausgegangen wird. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010KIESEL GMBH, SCHWAIGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2010Kiesel GmbH, SchwaigI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Im laufenden Geschäftsjahr ist das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erstmals anzuwenden gewesen. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB wurden die Vergleichswerte nicht angepasst. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da ein Darlehensgeber in Höhe der bilanziellen Überschuldung einen Rangrücktritt ausgesprochen hat. Außerdem lassen die eingeleiteten Maßnahmen zur Sanierung der Gesellschaft mit Fokussierung auf den Bereich Systemgastronomie für Schienenfahrzeuge ab 2011 einen Turnaround mit deutlicher Ertragssteigerung erwarten. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 4 Jahren), bewertet. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Grundlage für die Schätzung der Nutzungsdauer war die strategische Entscheidung zur Vervollständigung und -ergänzung der Produktpalette innerhalb der Aichinger-Gruppe. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 8 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Für Zugänge von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG). Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 0,5 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern werden zu einem durchschnittlichen Steuersatz der Gesellschaft bewertet. Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung. Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist im Anlagenspiegel der Kiesel GmbH (Anlage ) dargestellt. 2. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 2.100. Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern besteht diesbezüglich eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 655. 3. Gewinnrücklagen Die in 2010 gebildete Gewinnrücklage stammt aus der erstmaligen Bildung von aktiven latenten Steuern, Art. 67 Abs. 6 EGHGB. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind enthalten:
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
Die Verbindlichkeiten von TEUR 8.098 (Vorjahr: TEUR 10.304) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 69 enthalten, die aus Auflösung von Rückstellungen Auflösung von Wertberichtigungen Buchgewinnen aus Anlagenabgängen Versicherungsentschädigungen resultieren. 2. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 304 enthalten, die aus Buchverlusten aus Anlagenabgängen Erhöhung von Wertberichtigungen resultieren. 3. außerordentliches Ergebnis
V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 an:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betragen für 2010 TEUR 108.
Schwaig, den 7. Februar 2011 Kiesel GmbH Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. Juli 2011 festgestellt worden.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DER ABSCHLUSSPRÜFERWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kiesel GmbH, Schwaig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 22. Juli 2011 Dr. Peter Hußmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Günter Kaindl, Wirtschaftsprüfer Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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