VGQ GmbH & Co. KGLiquidiert

27239 Twistringen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stadthagen HRA 200483
Eingetragen
8.12.2016

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VGQ GmbH & Co. KG

Niedernwöhren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Registergericht: Stadthagen

Registernummer: HRA 200483

Bestandteile Jahresabschluss

1. Bilanz

2. Gewinn- und Verlustrechnung

3. Anhang

1. Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktivseite

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.091.456,30 2.042.424,89
2.091.456,30 2.042.424,89
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 121.939,02 121.939,02
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 546.610,75 546.610,75
4. Sonstige Ausleihungen 5.000,00 5.000,00
698.549,77 698.549,77
2.790.006,07 2.740.974,66
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.313.395,36 5.533.854,09
2. Sonstige Vermögensgegenstände 141.897,01 305.939,42
5.455.292,37 5.839.793,51
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 740.236,57 39.241,84
6.195.528,94 5.879.035,35
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 6.347,00
Summe der Aktivseite 8.985.535,01 8.626.357,01

Passivseite

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 127.147,06 117.647,06
II. Kapitalrücklage
1. Rücklage für Kapital der Komplementärin 0,00 25.000,00
2. Kapitalrücklagen der Kommanditisten 4.354.173,38 3.977.953,65
4.354.173,38 4.002.953,65
III. Jahresüberschuss 329.838,61 298.006,17
4.811.159,05 4.418.606,88
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 471.537,00 463.301,00
2. Steuerrückstellungen 70.134,75 10.488,06
3. Sonstige Rückstellungen 277.692,00 391.693,00
819.363,75 865.482,06
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 90.426,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.335.187,57 3.232.025,05
3. Sonstige Verbindlichkeiten 19.824,64 19.816,21
- aus Steuern: EUR 19.824,64
(Vorjahr: EUR 19.816,21)
3.355.012,21 3.342.268,07
Summe der Passivseite 8.985.535,01 8.626.357,01

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 98.768.912,81 107.729.693,01
2. Sonstige betriebliche Erträge 205.181,35 172.555,56
Gesamtleistung 98.974.094,16 107.902.248,57
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -93.620.706,32 -103.400.179,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -148.788,21 -160.429,68
-93.769.494,53 -103.560.609,25
Rohergebnis 5.204.599,63 4.341.639,32
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.947.186,92 -1.800.620,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -485.159,86 -411.720,69
- Aufwendungen für Altersversorgung: EUR 31.921,68 (Vorjahr: EUR 60.596,30)
-2.432.346,78 -2.212.340,74
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -608.159,90 -422.987,41
-608.159,90 -422.987,41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.755.273,69 -1.362.333,95
Zwischensumme 408.819,26 343.977,22
7. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 27.490,34 27.490,34
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.634,28 18.708,53
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.969,94 -13.467,29
35.154,68 32.731,58
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -92.567,69 -52.817,69
11. Ergebnis nach Steuern 351.406,25 323.891,11
12. Sonstige Steuern -21.567,64 -25.884,94
13. Jahresüberschuss 329.838,61 298.006,17

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Mutterunternehmen ist die Raiffeisen-Landbund eG, An- und Verkaufsgenossenschaft, Niedernwöhren. Sie stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB aufgestellt. Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden dabei angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear und degressiv (Fahrzeuge) abgeschrieben. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wird die steuerliche Regelung angewandt. Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich an den steuerlichen AfA-Tabellen orientieren.

Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände und die flüssigen Mitttel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Für Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz in den Posten Sachanlagevermögen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Rückstellungen wurden latente Steuern ermittelt. Vom Aktivierungswahlrecht wurde wie im Vorjahr kein Gebrauch gemacht.

Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) unter Anwendung der Projected Unit Credit-Methode (PUC-Methode) ermittelt. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,87 % angesetzt. Künftig zu erwartende Rentensteigerungen mit einem Trend von 7,69 % (Anpassung alle 3 Jahre, zuletzt zum 1. Januar 2022) bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre gegenüber dem Wert für sieben Jahre ergibt einen Differenzbetrag in Höhe von 37 TEUR, dieser unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind kurzfristiger Natur, entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens

im Geschäftsjahr
Anschaffungs-/ Herstellungs-
kosten zu Beginn des Geschäftsjahres
Zugänge Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungs-
kosten am Ende des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.520,00 0,00 0,00 7.520,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.043.079,64 711.581,23 286.275,90 3.468.384,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 121.939,02 0,00 0,00 121.939,02
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 546.610,75 0,00 0,00 546.610,75
4. Sonstige Ausleihungen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
698.549,77 0,00 0,00 698.549,77
3.749.149,41 711.581,23 286.275,90 4.174.454,74
Abschrei-
bungen zu Beginn des Geschäfts-
jahres
(gesamt)
Abschrei-
bungen Geschäftsjahr
Änderungen der gesamten Abschrei-
bungen im Zshg. mit Abgängen
Abschrei-
bungen am Ende des Geschäftsjahres
(gesamt)
Buchwert Geschäftsjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.520,00 0,00 0,00 7.520,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.000.654,75 608.159,90 231.885,98 1.376.928,67 2.091.456,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 121.939,02
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 546.610,75
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
0,00 0,00 0,00 0,00 698.549,77
1.008.174,75 608.159,90 231.885,98 1.384.448,67 2.790.006,07

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. BILANZ

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen nachfolgend genannte Forderungen gegen Gesellschafter:

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten 738.989,19 38.437,13

Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende antizipativen Beträge größeren Umfangs enthalten: Umsatzsteuervergütungsanspruch.

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten:

verbundenen Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 17.529,89 17.924,68 0,00 0,00

Es bestehen nachfolgend genannte Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 247.783,05 52.592,20
- gegenüber Kreditinstituten 0,00 90.426,81

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

I. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In dem Posten 'Zinsen und ähnliche Aufwendungen' sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von 11 TEUR enthalten.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge enthalten:

- aus Verkauf von Anlagevermögen 94 TEUR und
- aus der Auflösung von Rückstellungen 40 TEUR.

E. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, ergaben sich, abgesehen von den Sanktionen infolge des Krieges in der Ukraine, nicht. Deren Auswirkungen auf unsere Branche wie auf die Gesamtwirtschaft, wie zum Beispiel extreme Preissteigerungen und Verzögerungen in den Lieferketten, sind gegenwärtig nicht zuverlässig vorhersehbar.

Zur Verwendung des Ergebnisses wird folgender Vorschlag gemacht:

Ausschüttung des Jahresüberschusses an die Kommanditisten in voller Höhe.

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 17 4
Gewerbliche Mitarbeiter 22 13
39 17

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die VGQ Verwaltungs GmbH, Niedernwöhren. Deren gezeichnetes Kapital beträgt 25 TEUR.

Die Geschäftsführung obliegt der VGQ Verwaltungs GmbH, Niedernwöhren. Sie wird vertreten seit 1. Juni 2021 durch ihren Geschäftsführer, den Kaufmann Dieter Loke. Bis zum 31. Mai 2021 war ihr Geschäftsführer der Kaufmann Burkhard Thielking. Die Angabe ihrer Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

An frühere Mitglieder der Geschäftsführung erfolgten Pensionsleistungen. Die Angabe dieser Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Raiffeisen-Landbund eG An- und Verkaufsgenossenschaft mit Sitz in Niederwöhren einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

 

Niedernwöhren, 29. März 2022

VGQ GmbH & Co. KG
Die Geschäftsführung:

Dieter Loke

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Geschäftsmodell

Die VGQ vermarktet Schlacht- und Nutztiere überwiegend aus den Geschäftsgebieten ihrer Gesellschafter. Dies sind insbesondere die Großräume Minden, Stadthagen, Hameln, Nienburg, Gifhorn, Peine, Göttingen, Lüchow, Uelzen, Salzwedel und Wittingen. Schwerpunkt der Vermarktung sind Schlachtschweine und Ferkel. Ferkel werden auch aus Dänemark und den Niederlanden sowie von Handelspartnern bezogen. Hierdurch können wir große einheitliche Partien anbieten.

Für den Transport der Tiere setzen wir überwiegend eigene Mitarbeiter und Fahrzeuge ein. Abnehmer der Masttiere sind Schlachtunternehmen in der nördlichen Hälfte Deutschlands.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Gesamtwirtschaft

Die sich erholende Weltkonjunktur wurde 2021 aufgrund der anhaltenden Corona- Pandemie gebremst.

Nach der pandemiebedingten Rezession im Wirtschaftsjahr 2020 konnte sich die deutsche Wirtschaft im aktuellen Geschäftsjahr regenerieren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt fiel gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % besser aus.

Durch die demografisch bedingte zunehmende Arbeitskräfteknappheit ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 82 Tsd. auf rund 2,6 Mio. Menschen gesunken. Somit lag die Arbeitslosenquote bei 5,7 %. Unverändert blieb die Zahl der Erwerbstätigen, die auch 2021 bei rund 44,9 Mio. Menschen lag.

Die Inflation lag im Dezember 2021 bei 5,3 % (Vorjahr 0,5 %). Für den deutlichen Anstieg der Teuerungsrate sind vor allem die Basiseffekte der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung, sowie die Ölpreiserholung verantwortlich. Die von der EZB angestrebte Inflationsrate von 2 % wurde 2021 verfehlt.

Branche

Global ist die Schweinefleischproduktion 2021 um 10,8 % auf 106,10 Mio. t gestiegen. Dies lag im Wesentlichen daran, dass sich China von dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) deutlich erholte (+ 31 %). Wie in den Jahren zuvor, ist China weiterhin bedeutendster Verbraucher und Produzent von Schweinefleisch.

Die Zahl der in Europa gehaltenen Schweine ist 2021 mit 2,2 % moderat auf 146,23 Mio. Tieren gestiegen.

In Deutschland dagegen sank die Zahl der gehalten Schweine stark um 9,4 % (Novemberzählung 23,6 Mio. Tiere), welches das niedrigste Bestandsniveau seit 1996 ist. Die Zahl der Schlachtungen sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 %.

Der deutsche Schlachtschweinemarkt war 2021 maßgeblich von den Auswirkungen der Coronapandemie betroffen. Des Weiteren stellt die ASP den Markt vor große Herausforderungen. Die Schweinemast und die Ferkelproduktion befindet sich gegenwärtig in einer massiven Strukturkrise.

Die deutschen Ausfuhren - insbesondere nach China (-99,4 %) - sind nach Ausbruch der ASP fast komplett zusammengebrochen. Insgesamt verzeichnet Deutschland ein Exportminus von 6,7 % zum Vorjahresniveau.

Der Pro-Kopf-Verzehr von Schweinefleisch in Deutschland verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 2 kg auf 30,3kg.

Für Schweine und Ferkel sind die deutschen Preise 2021 erneut deutlich gefallen. Die Erzeuger erhielten im Durchschnitt 23 ct weniger pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG) für ein Schlachtschwein der Klasse S (2021: 1,40 €/kg SG; 2020: 1,63 €/kg SG). Seit 2010 hat sich zudem die Zahl der schweinehaltenden Betriebe fast halbiert (2010: 32.900; 2021: 18.800).

Die Ferkelnotierungen folgten diesem Trend (2021 im Durchschnitt bei 38,0 €; 2020 im Durchschnitt 54,70 €).

2021 stieg die Zahl der weltweit gehaltenen Rinder um 13,07 Mio. auf ca. 996,50 Mio. Tiere und die produzierte Rindfleischmenge um 0,2 % auf 57,58 Mio. t. Der globale Rindfleischverzehr sank dagegen leicht um -0,1 %. Sowohl der europäische Rinderbestand (-0,9 %) als auch die Rindfleischproduktion (-0,6 %) waren 2021 rückläufig. Mit -4,7% gingen die europäischen Einfuhren zurück, dagegen stiegen die europäischen Exporte leicht um 0,8 %.

In Deutschland sank die Zahl der Rinder (laut Novemberzählung -2,3 %) wie auch die der rinderhaltenden Betriebe (-1,4 %). Die Zahl der geschlachteten Tiere lag mit 2,95 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres. Der Pro-Kopf-Verzehr war mit durchschnittlich 9,7 kg leicht unter dem des letzten Jahres (10,0 kg).

Das durchschnittliche Preisniveau 2021 für Jungbullen (R3) lag in Deutschland bei 4,06 €/kg SG und somit über dem Niveau des Vorjahres (3,56 €/kg SG). Kuhfleisch (O3) lag mit durchschnittlich 3,23 €/kg SG rund 63 ct über dem Vorjahrespreis. Der Markt geriet aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin unter Druck. Trotz des Rückgangs der Bestände und Schlachtungen befanden sich die Jungbullenpreise ganzjährig auf einem hohen Niveau.

2. Geschäftsverlauf bei der VGQ

Umsatzentwicklung

Insgesamt (Schweine, Rinder, Sonstiges) wurden folgende Mengen vermarktet:

a) Stückzahl 2021 2020
Stück Stück
Schlachtvieh 519.826 533.698
Nutzvieh 275.639 265.273
Gesamt 795.465 798.971
a) Umsatz 2021 2020
TEUR TEUR
Schlachtvieh 82.073 89.109
Nutzvieh 16.696 18.621
Gesamt 98.769 107.730

Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführung

Der Umsatz ist bei den gehandelten Tieren sowohl in der Menge (0,4 %) als auch im Wert (8,3 %) zurückgegangen. Ursache hierfür war hauptsächlich der Preisverfall bei Schlachtschweinen, der durch den Ausbruch der ASP in Deutschland sowie durch die Folgen der Corona-Pandemie verursacht worden ist. Ein weiterer Grund war die bewusste Beschränkung der VGQ auf wirtschaftlich vertretbare Geschäfte mit hinreichender Marge.

Die geschäftliche Entwicklung der VGQ beurteile ich vor dem Hintergrund der Marktverhältnisse als zufriedenstellend.

III. Lage

1. Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage

Unsere Vermögens- und Finanzlage ist wesentlich durch Forderungen (59 % der Bilanzsumme) an Schlachthöfe, Viehvermarktungsorganisationen und Landwirte sowie durch Verbindlichkeiten (37 % der Bilanzsumme) gegenüber Landwirten und Nutztierhändlern geprägt.

Zum 01.08.2021 hat sich ein neuer Kommanditist beteiligt. Die VGQ GmbH & Co. KG verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von ca. der Hälfte der Bilanzsumme. Hiermit wird das Anlagevermögen vollständig und das Umlaufvermögen zum Teil finanziert.

Das Anlagevermögen setzt sich insbesondere aus dem Fuhrpark und aus Beteiligungen an Schlachtunternehmen zusammen. Die Investitionen entfielen 2021 hauptsächlich auf den Ersatz älterer Lkw. Die Finanzierung ist durch eigene Mittel erfolgt.

Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben; eine freie Kreditlinie war im gesamten Geschäftsjahr vorhanden.

Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage der VGQ sind unverändert gut.

2021 2020
TEUR TEUR
Rohergebnis 5.205 4.342
Personal- und Sachaufwand, Abschreibungen -4.796 -3.998
Finanzergebnis 35 33
Steuern -114 -79
Jahresergebnis 330 298

Aussagen zur Umsatzentwicklung und zur Marge habe ich im Abschnitt "Geschäftsverlauf" getroffen, hierauf verweise ich.

Sowohl das Rohergebnis (+TEUR 863) als auch die betrieblichen Aufwendungen (+TEUR 798) haben sich insbesondere infolge der Erweiterung des Geschäftsgebietes (ab dem 01.09.2020) erhöht.

Am Bilanzstichtag waren 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Personen erhöhte sich durch Übernahme des Geschäftsbetriebes der Viehvermarktung Elbe/llImenau GmbH von 45 im Geschäftsjahr 2020 auf 57 im Jahr 2021.

Die Ertragslage der VGQ ist unverändert geordnet.

IV. Nachtragsbericht

Ich verweise auf die Aussagen hierzu im Anhang des Jahresabschlusses.

V. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Das US-Landwirtschaftsministerium erwartet für 2022 einen Anstieg der weltweiten Schweineproduktion um 3,6 %. Begründet wird dies insbesondere mit der erneut höheren Produktion Chinas. Für Deutschland wird hingegen ein Rückgang der Produktion um 7 % prognostiziert.

Für 2022 erwartet das US-Landwirtschaftsministerium weltweit einen Anstieg der Rinderbestände um 1,5%. In Europa rechnet die Europäische Kommission mit einer leicht sinkenden Rindfleischproduktion von -0,6 %.

Der Wettbewerb bleibt intensiv. Ein Jahresergebnis von 0,2 bis 0,4 % der Umsatzerlöse - ähnlich wie im Vorjahr - strebe ich für 2022 an. Ersatzbeschaffungen im Fuhrpark sind mit 3 Lkws und 3 Pkws geplant.

Der unerwartete Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 und die daraufhin beschlossenen Sanktionsmaßnahmen werden Auswirkungen auf sämtliche Konjunkturdaten haben. Dies gilt auch für die landwirtschaftlichen Veredelungsbetriebe, für den Tierhandel und für die Schlachtunternehmen. Die daraus resultierenden Unsicherheiten erschweren eine Prognose erheblich. Gravierender Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung ist nicht auszuschließen.

Risiko- und Chancenbericht

Wir haben organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen, damit den Fortbestand der VGQ gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung früh erkannt werden. Das zentrale Ziel unseres Risikomanagements ist die nachhaltige Existenzsicherung und Stärkung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Die Überwachung des Tagesgeschäftes erfolgt insbesondere anhand von Kontrolllisten für die gesamte Geschäftstätigkeit. Periodisch wird die Rohgewinn- und Kostenentwicklung im Vergleich zum Vorjahr kontrolliert.

Als zentrale Risiken unseres Unternehmens haben wir das Forderungsausfallrisiko sowie das Liquiditätsrisiko identifiziert.

Allgemeine betriebliche Risiken resultieren aus dem Transport- und Verwaltungsprozess sowie aus der eingeschränkten Wirtschaftlichkeit, die in der gesamten Branche zu beobachten ist und die sich auch auf die VGQ auswirkt.

Die Außenstände werden laufend geprüft; eine Warenkreditversicherung deckt anteilig das Risiko aus Schlachtviehlieferungen an nicht genossenschaftliche Unternehmen. Zur Sicherung der notwendigen Liquidität dient die Kreditlinie bei unserer Bank.

Zur Minderung allgemeiner Betriebsrisiken wurden Versicherungen abgeschlossen. Transportrisiken für Mitarbeiter und Tiere wirken wir durch sorgfältige Tourenplanung entgegen.

Chancen sehe ich neben der Bündelung großer Tierzahlen insbesondere in der Fokussierung auf wirtschaftliche Geschäfte.

 

Niedernwöhren, 29. März 2022

VGQ GmbH & Co KG

Dieter Loke

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VGQ GmbH & Co. KG, Niedernwöhren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VGQ GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VGQ GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt - Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts - unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 29. März 2022

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