Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 11093
Eingetragen
7.7.2003
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen, Werkzeugen und Metallwaren jeglicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sigurd Schütz
seit 10.4.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

57.45% identifiziert42.55% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Beate Gutjahr
57.45%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dr. Georg Franz Christine Landenberger in Erbengemeinschaft
42.55%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Beate Gutjahr
Radolfzell
1.091.550 €
57.45%
Dr. Georg Franz Christine Landenberger in Erbengemeinschaft
Germany
808.450 €
42.55%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhewum GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RHEWUM GmbH, Remscheid

I.) GRUNDLAGEN

Nach einem anspruchsvollen Geschäftsjahr 2022 stand RHEWUM auch im Jahr 2023 vor weiteren Herausforderungen, die durch unvorhersehbare Umstände und die daraus resultierenden Anpassungen gekennzeichnet waren.

Zusätzlich zu den zunehmend ungünstigen Bedingungen (steigende Energiekosten, Inflation und Planungsunsicherheit) für unsere Kunden in Deutschland und Europa sah sich die Bundesregierung im Frühjahr gezwungen, die zweite Eskalationsstufe des "Notfallplans Gas" auszurufen. Dieser Plan sieht gezielte Abschaltungen von Gas für Unternehmen vor. Diese Umstände führten zu einer Verunsicherung unserer Kunden auf europäischer Ebene, was wiederum dazu führte, dass sie ihre langfristigen Investitionen stoppten oder verschoben. Unsere traditionellen Absatzmärkte sind von den politischen Rahmenbedingungen betroffen und passen sich derzeit neu an.

a.) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die RHEWUM GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Planung und Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Trennung von Schüttgütern spezialisiert hat. Dank der internationalen Ausrichtung des Unternehmens können wir mit Kunden aus aller Welt zusammenarbeiten. Unsere RHEWUM-Produkte finden Anwendung in einer Vielzahl von Branchen. Besonders erwähnenswert sind unter anderem die Düngemittelindustrie sowie verwandte Bereiche, die Lebensmittelindustrie, die Glasproduktion, das Recyclingwesen und ähnliche Bereiche sowie die allgemeine Mineralienindustrie.

b.) Forschung und Entwicklung

Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es für unser Unternehmen von entscheidender Bedeutung, bestehende Produkte zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln. Bei der Entwicklung neuer Produkte und der Weiterentwicklung bestehender Produkte konzentrieren wir uns weiterhin auf Branchen, in denen wir bereits aktiv sind, sowie auf Anwendungen, in denen wir über Erfahrung verfügen oder die an bekannte Anwendungen angrenzen.

Besonders erwähnenswert sind unsere neuesten Innovationen, die GeniusDrivePlus®- Unwuchtmotoren. Diese Motoren sind mit fortschrittlichen Funktionen ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, kontinuierlich ihren eigenen Zustand zu überwachen, Daten sowohl online als auch offline zu protokollieren und potenzielle Störungen bereits im Voraus zu erkennen und zu melden. Nach einer erfolgreichen Markteinführung arbeiten wir kontinuierlich daran, die Technologie weiterzuentwickeln und mittels künstlicher Intelligenz eine noch frühere Erkennung von drohenden Störungen zu ermöglichen.

II.) WIRTSCHAFTSBERICHT

Seit dem Beginn des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sind die Aussichten für die Weltwirtschaft belastet. Die bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten werden durch die neuen Konflikte zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen, bei denen der Iran kürzlich ebenfalls Israel angegriffen hat, weiter verstärkt. Neben der militärischen Unterstützung der Ukraine zur Beilegung des Kriegs gegen Russland hat sich die Bundesregierung entschlossen, Israel sowohl militärisch als auch medizinisch zu unterstützen, sowie auch deren Gegner, die Hamas, humanitär zu unterstützen. Die durch die Konflikte verursachten Sanktionen stören weiterhin die weltweit vernetzten Wertschöpfungsketten. Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika im November dieses Jahres beeinflussen namhafte Investitionsentscheidungen, da die zu erwartende politische und wirtschaftliche Ausrichtung der größten Volkswirtschaft diametral entgegengesetzt ist. Geplante Investitionen werden daher verständlicherweise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Vor diesem Hintergrund verlangsamte sich das Weltwirtschaftswachstum laut Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), "Die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende 2023", Jahrgang 74, Heft 4 abermals auf 2,8%. Überraschenderweise fiel der Euroraum noch stärker zurück: von zuvor 3,4% auf 0,5% im Jahr 2023. Während sich das Wachstum weltweit und im Euroraum verlangsamte, verzeichnete Deutschland eine Umkehr: Die Wirtschaftsleistung schrumpfte im Jahr 2023 um 0,1%. DIe Entwicklung der Deutschland, pausiblisieren. Zu den genannten Wacgstumsraten müssen die jeweiligen Inflationsraten in Relation gesetzt werden. Die weltweite Inflationsrate im Jahr 2023 betrug 4,7%, während der Euroraum eone Inflation von 5,5% und Deutschland 6,2% verzeichnete. Somit erreichte Deutschland ein negatives Realwachstum von -6,3%. Die Branchen, in denen RHEWUM tätig ist, zeigten nach einer zwischenzetilichen Zurüchhaltung einen erfreulichen AUfholbedarf. Diese positive Entwicklung wird jedoch durch die weltweiten militärischen Konflikte negativ beeinflusst. Während Bestandsmärkte weiterhin in Mitleidenschaft gezogen werden, müssen neue Märkte zeit- und kostenintensiv erschlossen werden.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 begann schwunglos, nahm jedoch ab der zweiten Hälfte wieder Fahrt auf. Seit Juli herrschte wieder Vollbeschäftigung, und im dritten und vierten Quartal erhöhte sich der Auftragsbestand wieder auf übliche Größenordnungen. Die Personalsituation wurde zunehmend schwieriger: Mit steigender Produktionsauslastung stieg auch der Personalbedarf der RHEWUM GmbH. Die Deckung dieses Bedarfs gestaltete sich insbesondere im gewerblichen Bereich bisher ausgesprochen schwierig. Nicht alle offenen Stellen konnten besetzt werden, und teilweise musste eine auswärtige Fertigung von kleineren Baugruppen erfolgen. Des Weiteren leiden Großprojekte, bei denen RHEWUM traditionell Siebmaschinen liefert. Die weiterhin unvorhersehbaren Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, verbunden mit einer zunehmenden Inflation, führen zu einem abwartenden Verhalten möglicher Investoren, was einige Großprojekte verzögert oder aufgrund steigender Energiepreise sogar stoppt.

III.) LAGE DES UNTERNEHMENS

Trotz der anhaltenden Auswirkungen der fortlaufenden und neuen geopolitischen Konflikte bleibt die Lage unseres Unternehmens stabil, wie in den Vorjahren. Dies ist einerseits auf die Vielfalt der Branchen und Länder zurückzuführen, in denen das Unternehmen tätig ist, und andererseits auf eine ausreichende Kapitalversorgung. Diese Diversität ermöglicht es uns, unvorteilhafte Schwankungen in den Branchen sowie geopolitisch bedingte negative Entwicklungen größtenteils auszugleichen. Insgesamt kann unsere wirtschaftliche Situation trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds als positiv beurteilt werden.

a.) Ertragslage

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug vor Abzug von Steuern TEUR 1.604 (Vorjahr: TEUR 1.177) und bleibt ohne Sondereinflüsse auf Vorjahresniveau. Dank einer zunehmenden Auslastung der Produktion ab dem dritten Quartal konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden.

Durch eine weitere Modularisierung unserer Baugruppen mit der Möglichkeit einer erweiterten Lagerhaltung sowie der Einführung neuer Baureihen unserer selbst entwickelten GeniusDrivePlus®-Unwuchtmotoren stiegen die Vorräte erneut an. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Zunahme TEUR 881, und der Bestand stieg nun auf TEUR 5.396 (zuvor TEUR 4.515). Der Anteil des Materialaufwands erhöhte sich leicht auf 21,1% (Vorjahr: 20,8%), blieb jedoch insgesamt auf dem gleichen Niveau. Dabei verringerte er sich absolut um TEUR 195, was auch durch reduzierte Umsatzerlöse zu erklären ist. Er blieb innerhalb der üblichen mehrjährigen Bandbreite.

Der Anteil des Personalaufwands (einschließlich Fremdlöhne) verringerte sich anteilig leicht auf 43,9% (Vorjahr: 44,1%) der Gesamtleistung und absolut um TEUR 526. Die Reduzierung resultiert aus Anpassungen der Personalstruktur entsprechend den Umsatzerlösen im Berichtszeitraum.

Die Vertriebsaufwendungen verringerten sich im Berichtszeitraum um TEUR 244 auf TEUR 1.168 (9,1%), während sie im Vorjahr bei TEUR 1.412 - 10,1% lagen. Ursächlich hierfür sind die im Berichtszeitraum mit Kunden vereinbarten verkürzten Lieferbedingungen, eine Reduzierung der Provisionsaufwendungen sowie Einsparungen im Bereich Marketing).

b.) Finanzlage

Grundsätzlich verfügt die Gesellschaft über einen zahlungsfähigen Kundenstamm, was zu seltenen Forderungsausfällen führt. Zudem bestehen langjährige und partnerschaftliche Beziehungen zu einem Großteil unserer Kunden. Um Liquiditätsrisiken abzusichern, führen wir kontinuierlich eine kundenorientierte Liquiditätsprüfung durch und passen gegebenenfalls Zahlungsvereinbarungen an oder realisieren das Geschäft nicht. Die Einhaltung von Zahlungszielen wird im Einklang mit dem Projektverlauf und der -größe fortlaufend betrachtet. Neben dieser individuellen Betrachtung überwachen wir auch monatlich die Gesamtheit der offenen Forderungen des Unternehmens, um möglichen Risiken zeitnah entgegenzuwirken.

Besonders relevant für die RHEWUM sind Kunden und Banken, die bereits von Embargos betroffen sind oder potenziell betroffen sein könnten, vor allem aus Russland und Weißrussland. Die laufenden Geschäfte, die zum Zeitpunkt der verhängten Embargos nicht abgeschlossen waren, wurden vollständig verwertet bzw. bilanziell erfasst. Wir gehen davon aus, dass eine Lockerung der verhängten Embargos noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird und zu diesem Zeitpunkt die einst bestehenden Kundenbeziehungen möglicherweise an Marktbegleiter (China) verloren gegangen sind.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen und alle Forderungen innerhalb der festgelegten Zahlungsziele einzunehmen. Dank unserer soliden finanziellen Lage sind wir in der Lage, alle Verpflichtungen optimal unter Nutzung von Skonti zu regeln. Alle durchgeführten Investitionen werden traditionell aus Eigenmitteln finanziert, ohne dass Kredite aufgenommen werden müssen. Aufgrund der unsicheren Entwicklung wurden die Gesamtinvestitionen im Berichtszeitraum erneut reduziert. Insgesamt wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 540 umgesetzt (zuvor TEUR 671). Zu den bedeutendsten Einzelinvestitionen zählen die Erweiterung der Schlosserei sowie eine Videoanlage zur Absicherung des Geländes.

Daneben verfügt die Gesellschaft über freie Kreditlinien - zusätzlich zu Aval-Kreditlinien - in Höhe von TEUR 2.250.

Unsere Investitionsstrategie bleibt darauf ausgerichtet, die Herstellung unserer Produkte ökologisch und ökonomisch nachhaltiger zu gestalten. Wir streben danach, die Effizienz in unserer Produktion kontinuierlich zu erhöhen und dabei sowohl soziale als auch ökologische Zielsetzungen zu berücksichtigen. Als Leitfaden dienen uns die ESG-Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die eine Vielzahl von Themen umfassen. Indem wir diese Ziele in unsere Geschäfts- und Investitionsstrategien integrieren, verpflichten wir uns dazu, einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zum langfristigen gesellschaftlichen Wohl zu leisten.

c.) Vermögenslage

Unsere Kapitalstruktur hat sich im Wesentlichen nicht verändert. Allerdings ist die Eigenkapitalquote auf 81,3% angestiegen, im Vergleich zu zuvor 77,6%. Diese Erhöhung der Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen auf eine zurückhaltende Gewinnausschüttung bei einer nur leicht gestiegenen Bilanzsumme (TEUR 200) zurückzuführen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie unserer Verbindlichkeiten blieb im Berichtszeitraum innerhalb einer normalen Schwankungsbreite stabil.

d.) Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir den Pro-Kopf-Rohertrag pro Mitarbeiter sowie die Umsatzrendite als Leistungsindikatoren. Der Pro-Kopf-Rohertrag pro Mitarbeiter ist von TEUR 103 im Vorjahr auf TEUR 108 abermals gestiegen. Dies weist auf eine Personalstruktur hin, die sich situativ den Rahmenbedingungen angepasst hat. Die Anzahl eigener Mitarbeiter reduzierte sich auf 94 Personen (zuvor 108 Personen). Die Umsatzrendite, gemessen am Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, liegt mit 9,7% im Rahmen unserer Erwartungen wieder ohne Sondereinflüsse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022.

IV.) PROGNOSEBERICHT

In einem Umfeld multipler militärischer Konflikte in Europa und im Nahen Osten ist es nahezu unmöglich, genaue Prognosen abzugeben. Der von der Bundesregierung und der EU verfolgte Green-Deal-Kurs sowie weiter steigende regulatorische Anforderungen und Dokumentationspflichten erschweren es Unternehmen erheblich, sich an verändernde Rahmenbedingungen anzupassen, da die vorhandenen knappen Ressourcen diesen unproduktiven Aufgaben zugeordnet werden müssen. Somit wird die zeitnahe Anpassung der Unternehmen erschwert. Die Branchen, in denen RHEWUM tätig ist, sind daher von großer Unsicherheit geprägt.

Diese Unsicherheit wird durch anhaltende Inflationstendenzen sowie steigende Löhne und Gehälter weiter verschärft. In der Besetzung offener Stellen, insbesondere in niedrigeren Lohn- und Gehaltsgruppen, konkurriert der private Sektor mit den von der Bundesregierung angebotenen und leicht zugänglichen Sozialleistungen. Die Energiekosten der Industrie für Gas und Strom in Deutschland und Europa liegen deutlich über denen anderer Industrienationen in Asien, wie China, Japan und Südkorea. Die Energiekosten in den Vereinigten Staaten befinden sind abermals günstiger im Vergleich zu deren in Asien. Diese globale Kostenstruktur erschwert es Industriekunden, die in Deutschland oder Europa tätig sind, wettbewerbsfähig in einem globalen Markt zu produzieren. Entsprechend ist die Nachfrage nach neuen RHEWUM-Produkten diesem Gebieten verhalten, was zusätzlich mittelfristig zu einer Verringerung der Maschinenpopulation führt und somit zu einem insgesamt geringeren Bedarf an Ersatzteilen.

Angesichts dieser komplexen Situation bleibt die zukünftige Entwicklung äußerst unsicher. Wir streben danach, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen.

Unsere Tochtergesellschaften in Indien und den Vereinigten Staaten von Amerika spielen eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung des Unternehmens. Wir setzen darauf, politisch bedingte Umsatzausfälle durch zusätzliche Auftragseingänge in Amerika und Indien auszugleichen. Unsere Aktivitäten in diesen Regionen werden fortgesetzt und ausgeweitet, obwohl es gegenwärtig ungewiss ist, inwieweit uns eine Kompensation gelingen wird. Wir bleiben jedoch engagiert, um die lokalen Auswirkungen zu minimieren.

Weitere wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind derzeit nicht geplant. Die von der Bundesregierung propagierte "werteorientierte Außenpolitik", die auch verbal anderen Regierungen vorgetragen wurde, hat dazu geführt, dass traditionell deutschlandfreundliche Regierungen wie die in Indien und China sich veranlasst sahen, ihre deutschen Gesprächspartner daraufhin öffentlich zu kritisieren. Diese, in der Diplomatie unüblich öffentlich geäußerte Kritik an der Bundesregierung könnte die Geschäftsentwicklung von RHEWUM in den betroffenen Ländern beeinträchtigen. Es ist daher essenziell, die Entwicklungen geopolitischer Konflikte genau zu beobachten, die Reaktionen auf unsere Außenpolitik zu analysieren und entsprechend auf mögliche Veränderungen im internationalen Handel zu reagieren. Neben der Vertriebsseite stellt auch die Beschaffung der benötigten Rohmaterialien eine anhaltende Herausforderung dar, die durch die kontinuierliche Inflation und gesellschaftliche Rahmenbedingungen weiter verstärkt wird.

Wir befinden uns in einem Umfeld mit stetig steigenden Preisen für Rohmaterialien und Arbeitskosten, was die Inflation weiter antreibt. Zudem ist die termingerechte Verfügbarkeit einiger Rohmaterialien trotz Zusicherungen der Lieferanten unsicher. Angesichts unserer üblichen Lieferzeiten und den in der Branche üblichen Festpreisen sind wir einem erhöhten Risiko zukünftiger Preiserhöhungen ausgesetzt, die wir nicht direkt an unsere Kunden weitergeben können. Es ist daher entscheidend, unsere Beschaffungsstrategie fortlaufend anzupassen und alternative Bezugsquellen zu erschließen, um potenzielle Engpässe zu minimieren und Preissteigerungen effektiv zu managen.

Die zukünftige Nachfrage nach RHEWUM-Produkten hängt weiterhin von der Entwicklung der Märkte ab, in denen unsere Kunden tätig sind. Aufgrund der dynamischen Natur dieses Umfelds ist die Fähigkeit, den Geschäftsverlauf vorherzusagen, stark beeinträchtigt. Wir müssen flexibel und anpassungsfähig bleiben, um schnell auf Veränderungen in den Märkten reagieren zu können. Eine kontinuierliche Marktbeobachtung und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind entscheidend, um mögliche Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Durch unsere Innovationskraft und unsere vielfältigen Branchenkontakte sind wir jedoch gut positioniert, um zukünftige Entwicklungen aktiv zu gestalten und unser Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln.

Es ist derzeit jedoch unklar, inwieweit RHEWUM von seiner Expertise im BEreich der Fein und Feinstsibung proftieren kann. Wir beobachten die Markenteicklungen genau und stehen bereit, um mögliche Chancen zu nutzen. Durch unsere langjährige Erfahrung und unser technische Know-how sind wir gut positioniert, um auf diese potenziellen Wachstumsbereiche zu reagieren und unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Aufgrund unserers Auftragsbestands sind wir in der Lage, die Produktionsauslastung für die kommenden Monate zu planen. Das Geschäftsergebnis für das Jahr 2024 wird maßgeblich von den zukünftigen Auftragseingängen abhängen.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es schwierig, genaue Vorhersagen zur Ergebnissituation, zum Pro-Kopf-Rohertrag und zur Umsatzrendite des kommenden Geschäftsjahres zu machen. Dies liegt zum Teil daran, dass wir mit einer anhaltenden Zunahme der Lohn- und Gehaltsabschlüsse durch die Tarifpartner aufgrund der Inflation in Deutschland und der Eurozone rechnen. Diese werden voraussichtlich zu höheren Arbeitskosten führen, die unser Ergebnis erheblich belasten können. Es ist unklar, ob wir diese Kostensteigerungen anunsere Kunden weitergeben können. Darüber hinaus stellen wir fest, dass es für uns als Arbeitgeber zunehmend schwierig wird, qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und langfristig zu binden. Während Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte mit attraktiven Angeboten konkurrieren, bleibt der Bereich der weniger qualifizierten Arbeitnehmer unbesetzt. Wir werden die Entwicklung dieser Faktoren genau beobachten und entsprechend reagieren, um mögliche Herausforderungen zu bewältigen. Unsere langjährige Erfahrung und unser Engagement für qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen werden uns dabei unterstützen, unser Geschäft weiterhin erfolgreich zu führen. Jedoch ist aufgrund der Energiewende mit kontinuierlich steigenden Energiekosten seitens der Bundesregierung sowie der wechselnden gesetzlichen Regelungen im Export aufgrund von Kriegssituationen keine abschließende Vorhersage möglichVermutlich sind die Lohn- und Gehaltsanreize in diesem Bereich nicht ausreichend attraktiv.

V.) CHANCEN UND RISIKEN

Risikomanagementsystem

Seit dem Jahr 2014 hat RHEWUM ein Risikomanagementsystem implementiert. Im Geschäftsjahr 2021 wurde dieses System überarbeitet und aktualisiert. Das Ziel besteht darin, bekannte Risiken neu zu bewerten und bisher unberücksichtigte Risiken, wie beispielsweise eine Pandemie, in die Bewertung einzubeziehen. Zudem wurden bereits neue Risiken, wie kriegerische Konflikte, anhand der Zahlungsfähigkeit unserer Kunden und der Lieferländer bewertet. Im Rahmen der bevorstehenden Revision wird auch die Liste der Lieferländer überarbeitet. Mithilfe dieses Systems werden die Auswirkungen externer Risiken auf das Unternehmen standardisiert erfasst und kontinuierlich für alle Aufträge über TEUR 100 bewertet. Dabei wird stets sichergestellt, dass die Summe der aggregierten Risiken zu jedem Zeitpunkt geringer ist als die Risikotragfähigkeit des Unternehmens. Die Berechnung des Gesamtrisikos erfolgt fortlaufend mittels Monte-Carlo-Aggregation für alle Einzelrisiken, die auf RHEWUM einwirken.

Chancenbericht

Die Branchen, in denen RHEWUM zunehmend aktiv ist, gelten als Wachstumsmärkte, angetrieben durch die stetig steigende Weltbevölkerung. Zusätzlich zur allgemeinen Marktentwicklung erleben wir eine Verknappung von Rohstoffen, die sich durch unsere effiziente Maschinentechnologie möglicherweise positiv für uns auswirken könnte. Besonders der Bedarf an hochreinen Sanden für die Fracking-Industrie ist hoch und könnte durch zukünftige politische Entwicklungen in den Vereinigten Staaten weiter zunehmen. Ebenso könnte unser Einstieg in die Zucker- und Zuckerersatzstoffindustrie in den USA, die oft veraltete Maschinentechnologien einsetzt, förderlich für RHEWUM und RHEWUM America Inc. sein. Die Märkte, in denen wir seit einiger Zeit verstärkt aktiv werden, waren bisher für unser Unternehmen wenig erschlossen und könnten uns kurzfristig neue Wachstumsimpulse liefern.Der globale Bedarf an komplexen Mischdüngern und Lebensmitteln bleibt durch das Russland-Embargo beeinträchtigt. Die Preisentwicklung ist aufgrund von Spekulationen sehr volatil, wobei langfristig ein allgemeiner Preisanstieg zu beobachten ist. Nach erstenAnkündigungen ist zu erwarten, dass unsere Hauptkunden - größtenteils große Industrieunternehmen - ihre Produktions- und Lieferketten angesichts der hohen Energiepreise zeitnah optimieren und versuchen, ihre Produktion in vorteilhaftere Regionen zu verlagern.Dennoch werden Branchen mit ausschließlich subventionsbedingtem Wachstum weiterhin nicht fokussiert. Um im Markt weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen wir auf unsere langjährige Erfahrung, Innovationskraft, Zuverlässigkeit, Termintreue und einen kompromisslosen Qualitätsanspruch.

Gesamtbeurteilung der Risiken

Wir vermuten, dass unsere Hauptrisiken die mittelbaren wirtschaftlichen Effekte sind, die sich aus den bestehenden Konflikten zwischen Russland und der Ukraine, Israel und dem Gazastreifen sowie möglicherweise zwischen Israel und dem Iran ergeben können.

Das Risiko der Cyberkriminalität hat ebenfalls an Bedeutung gewonnen. Früher waren vorwiegend interne Risiken wie Datendiebstahl aus den eigenen Räumlichkeiten durch Mitarbeiter die Hauptbedrohung, während mit der Verbreitung des Internets und insbesondere seit der globalen Covid-Pandemie externe Risiken durch mobiles Arbeiten überwiegen. Hackergruppen betrachten Cyberkriminalität zunehmend als ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell, indem sie Daten solventer Unternehmen illegal verschlüsseln, um diese Unternehmen anschließend zu erpressen. Dabei kann neben der Entschlüsselung auch das gezielte Veröffentlichen von Geschäftsgeheimnissen Teil der Erpressung sein.

Unmittelbare Entwicklungen wie Preis- und Lohnsteigerungen sind weitgehend vorhersehbar und können möglicherweise durch verschiedene Maßnahmen abgemildert werden. Mittelbare externe Einflüsse wie Engpässe in der Energieversorgung, zunehmende Bürokratie, Beschaffungsprobleme bei Rohstoffen, Personalmangel sowie potenzielle weitere Embargos und daraus resultierende Steuererhöhungen können jedoch unsere wirtschaftliche Situation und Wettbewerbsfähigkeit drastisch verschlechtern.

Wir sind voller Zuversicht, dass wir dank unserer soliden finanziellen Stabilität und dem umfangreichen Know-how unserer Mitarbeiter gut gerüstet sind, um kommende Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Unsere positive Einstellung und unsere Entschlossenheit ermöglichen es uns, den Fortbestand der Gesellschaft auch in einer risikoreichen Umgebung zu gewährleisten. Derzeit sehen wir keine unmittelbaren Risiken, die eine Bedrohung für unser Unternehmen darstellen könnten

 

Remscheid, Freitag den 17. Mai 2024

gez. Dipl.-Ing. Sigurd Schütz, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RHEWUM GMBH, REMSCHEID

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.978.445,81 7.117.227,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.654,46 93.823,97
II. Sachanlagen 6.399.389,11 6.754.001,56
III. Finanzanlagen 497.402,24 269.402,24
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.093.428,26 11.750.511,02
I. Vorräte 5.395.522,79 4.514.683,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.942.754,08 1.721.970,61
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.755.151,39 5.513.857,33
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 109.294,54 113.278,05
19.181.168,61 18.981.016,84

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 15.590.770,65 14.721.323,64
I. Gezeichnetes Kapital 1.900.000,00 1.900.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.550.000,00 1.550.000,00
III. Gewinnvortrag 10.971.323,64 10.580.863,66
IV. Jahresüberschuss 1.169.447,01 690.459,98
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.479.518,44 2.461.940,11
C. VERBINDLICHKEITEN 2.110.879,52 1.797.753,09
19.181.168,61 18.981.016,84

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 11.189.388,67 11.957.895,77
2. Personalaufwand -5.667.455,39 -6.158.155,70
a) Löhne und Gehälter -4.678.192,72 -5.049.705,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -989.262,67 -1.108.450,27
- davon für Altersversorgung: EUR 55.257,65 (Vorjahr: EUR 115.343,02)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -904.208,39 -978.323,22
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.005.978,52 -3.335.132,48
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 802,69 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.700,07 9.527,25
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 17.039,83 (Vorjahr: EUR 8.640,00)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -250.000,00
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 -980,25
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 980,25)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.356,00 -9.412,00
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 8.986,00 (Vorjahr: EUR 9.412,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -434.550,77 -487.587,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.215.342,36 747.832,37
12. Sonstige Steuern -45.895,35 -57.372,39
13. Jahresüberschuss 1.169.447,01 690.459,98

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RHEWUM GmbH, Remscheid

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma der Gesellschaft lautet RHEWUM GmbH. Sie hat ihren Sitz in Remscheid und ist beim Amtsgericht Wuppertal unter HRB 11093 eingetragen.

2. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie bisher das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. HGB) gewählt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Diese betragen bei den immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 3 und 5 Jahren. Die ab 2009 neu gebauten Gebäudeteile werden über 33 Jahre abgeschrieben. Die älteren Gebäudeteile werden - entsprechend der bis zum 31. Dezember 2009 noch zulässigen Übernahme steuerrechtlicher Abschreibungen - degressiv nach § 7 Abs. 5 EStG abgeschrieben. Bei den technischen Anlagen und Maschinen liegen die Nutzungsdauern zwischen 6 und 16 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.

Seit 2018 werden geringwertige Anlagegegenstände im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse beinhalten die nach Abschnitt R 6.3 Einkommensteuerrichtlinien aktivierungspflichtigen Aufwendungen. Risiken wie Ungängigkeit, technische Überholung und Überreichweiten werden durch ein reichweitenspezifisches Bewertungsverfahren berücksichtigt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) bei den aktiven Anwärtern nach dem Teilwertverfahren sowie bei den ausgeschiedenen Anwärtern und bei den laufenden Ruhegeldleistungen nach dem Barwert der zukünftigen bzw. tatsächlichen Leistungen ermittelt. Aufgrund der Neuregelung des § 253 Abs. 2 HGB erfolgt die Abzinsung der Pensionsrückstellungen ab dem Geschäftsjahr 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren (2023: 1,82 %); zuvor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren (2023: 1,74 %) zugrunde gelegt. Hierdurch ergaben sich für 2023 um TEUR 4 (Vj.:TEUR 19) niedrigere Pensionsrückstellungen; dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Gewährleistungsverpflichtungen werden neben den einzeln berücksichtigten Risiken auch mit bestimmten Prozentsätzen von den Umsatzerlösen (ohne Erlöse mit Einzelrisiken) pauschal geschätzt.

Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt mithilfe des Teilwertverfahrens. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der angewandte Rechnungszins für die Abzinsung der Verpflichtungen beläuft sich - in Ausübung des Wahlrechtes nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB n.F. - zum 31. Dezember 2023 auf 1,74 %.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für sich ergebende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, bei denen sich die Differenzen voraussichtlich in nachfolgenden Geschäftsjahren abbauen. Zusätzlich werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt hieraus ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuer angesetzt. Bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung erfolgt keine Aktivierung von latenten Steuern. Unterschiedliche Wertansätze ergeben sich bei den Pensions- und den Jubiläumsrückstellungen; auf die Aktivierung der sich daraus ergebenden aktiven latenten Steuern wurde verzichtet.

Erläuterung zur Bilanz

4. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Aus ihm sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Zusammensetzung der in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten ersichtlich.

5. Finanzanlagen

Die RHEWUM GmbH hält 100 % an der polymesh GmbH, Remscheid. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein Jahresergebnis von EUR 802,69, das aufgrund des bestehenden Organschaftsvertrages von uns zu übernehmen war. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft betrug zum Bilanzstichtag EUR 25.564,59. Mit der Tochtergesellschaft besteht ein körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis.

Weiterhin betrifft der Bilanzausweis in Höhe von EUR 148.854,22 (Vj.: EUR 23.854,22) die 99 %-ige Beteiligung an der in 2017 gegründeten RHEWUM India Pvt. Ltd., Pune/Indien. Die im Vorjahr unter Wahlrechtsausübung des § 253 Abs. 3 S. 6 HGB vorgenommene Abschreibung um TEUR 125 wurde im Geschäftsjahr aufgeholt. Diese Tochtergesellschaft hat ein Stammkapital von INR 10.000.000,-, das voll eingezahlt worden ist. Im Geschäftsjahr 01.04.2022 bis 31.03.2023 weist die indische Tochtergesellschaft ein Jahresergebnis von TEUR -72 (Vj.: TEUR -92) und ein Eigenkapital von TEUR -201 (Vj.: TEUR -137) aus.

Im Dezember 2019 hat die RHEWUM GmbH der RHEWUM India Pvt. Ltd. ein Darlehen in Höhe von TEUR 130 gewährt. Das Darlehen wird mit 4,5 % p.a. verzinst und ab dem 31. Januar 2023 mit einem festgelegten Tilgungsplan bis zum 30. April 2026 getilgt. Im März 2022 und im Dezember 2022 hat die RHEWUM GmbH der RHEWUM India Pvt. Ltd. zwei weitere Darlehen in Höhe von TEUR 80 und TEUR 50 gewährt. Beide Darlehen werden mit 4,5 % p.a. verzinst. Das Darlehen über TEUR 80 aus März 2022 wird ab dem 01. März 2024 mit einem festgelegten Tilgungsplan bis zum 28. Februar 2027 getilgt. Das Darlehen über TEUR 50 aus Oktober 2022 wird ab dem 01. Januar 2025 mit einem festgelegten Tilgungsplan bis zum 01. Januar 2031 getilgt. Die im Vorjahr unter Wahlrechtsausübung des § 253 Abs. 3 S. 6 HGB vorgenommene Abschreibung der Ausleihungen um TEUR 125 wurde im Geschäftsjahr aufgeholt.

Daneben wurde in 2021 eine weitere Tochtergesellschaft, die RHEWUM America Inc., Doral/USA, gegründet. An dieser Gesellschaft hält die RHEWUM GmbH eine Beteiligung in Höhe von 100 %. Diese Tochtergesellschaft hat ein Stammkapital von USD 100.000,-, das voll eingezahlt worden ist. Im Geschäftsjahr 2023 weist die US-Tochtergesellschaft ein Jahresergebnis von TEUR -202 (Vj.: TEUR -207) und ein Eigenkapital von TEUR -444 (Vj.: TEUR -216) aus.

6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.347 (Vj. TEUR 585) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 11 (Vj. TEUR 9).

31.12.2023 31.12.2022
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.347.123,50 585.101,73
übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 595.630,58 1.136.868,88
1,942,754,08 1.721.970,61

7. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 1.900.000,00. Die satzungsmäßige Rücklage von EUR 950.000,00 besteht in Höhe von 50 % des gezeichneten Kapitals.

8. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungsrisiken, sonstige Rechtsrisiken, Jubiläumsverpflichtungen, Gleitzeit- und Überstundenguthaben sowie Tantiemen.

9. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den erhaltenen Anzahlungen sind TEUR 130 (Vj. TEUR 764) durch Bankbürgschaften gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 15, Vj.: TEUR 110) betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

10. Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse.

11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Jahresende Restzahlungsverpflichtungen aus drei Mietverträgen für Kopierer sowie Leasingverträgen für einen PKW und mehrere Fahrräder in Höhe von TEUR 70. Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken.

Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

12. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 255 (Vj. TEUR 461) enthalten. Dieser Betrag stammt im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 255 (Vj. TEUR 461); es handelt sich gleichermaßen um außergewöhnliche Erträge. Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 2 (Vj. TEUR 42). Periodenfremde Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 154 (Vj. TEUR 0) enthalten.

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 11 (Vj. TEUR 27).

Sonstige Angaben

13. Geschäftsführung und Verwaltungsrat

Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von

Herrn Dipl.-Ing. Sigurd Schütz, Bergisch Gladbach,

wahrgenommen.

Dem Verwaltungsrat gehörten folgende Personen an:

- Herr Hartmut Brzoska, Kaufmann, Remscheid (Vorsitzender)

- Herr Dr. Markus Knop, Ingenieur, Velbert,

- Herr Rhaban Rau, Notar a.D., Wuppertal.

14. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Verwaltungsrats

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird - unter Berücksichtigung des § 286 Abs. 4 HGB - zulässigerweise verzichtet.

Der Verwaltungsrat erhielt für seine Tätigkeit eine Vergütung von TEUR 56.

15. Mitarbeiter

Wir beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 47 Lohnempfänger, 46 Gehaltsempfänger und 1 geringfügig Beschäftigte.

16. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten und noch nicht in der Bilanz und in der GuV berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 906.398,73 7.290,00 38.800,00 0,00 952.488,73
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.678.777,81 168.714,27 34.217,15 0,00 7.881.709,23
Technische Anlagen und Maschinen 3.745.596,14 33.058,84 61.281,81 0,00 3.839.936,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.729.384,83 338.426,24 103.244,25 66.501,18 5.104.554,14
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 237.543,21 0,00 -237.543,21 0,00 0,00
16.391.301,99 540.199,35 -38.800,00 66.501,18 16.826.200,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 259.402,24 0,00 0,00 0,00 259.402,24
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 260.000,00 0,00 0,00 22.000,00 238.000,00
519.402,24 0,00 0,00 22.000,00 497.402,24
17.817.102,96 547.489,35 0,00 88.501,18 18.276.091,13
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 812.574,76 58.259,51 0,00 870.834,27
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 3.663.148,34 219.020,58 0,00 3.882.168,92
Technische Anlagen und Maschinen 2.886.955,41 238.331,47 0,00 3.125.286,88
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.087.196,68 388.596,83 56.438,26 3.419.355,25
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.637.300,43 845.948,88 56.438,26 10.426.811,05
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 125.000,00 0,00 125.000,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 125.000,00 0,00 125.000,00 0,00
250.000,00 0,00 250.000,00 0,00
10.699.875,19 904.208,39 306.438,26 11.297.645,32
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 81.654,46 93.823,97
II. Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 3.999.540,31 4.015.629,47
Technische Anlagen und Maschinen 714.649,91 858.640,73
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.685.198,89 1.642.188,15
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 237.543,21
6.399.389,11 6.754.001,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 259.402,24 134.402,24
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 238.000,00 135.000,00
497.402,24 269.402,24
6.978.445,81 7.117.227,77

 

Remscheid, den 6. Mai 2024

RHEWUM GmbH

gez. Sigurd Schütz

Geschäftsführung

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

RHEWUM GmbH, Remscheid

An die RHEWUM GmbH, Remscheid

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RHEWUM GmbH, Remscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RHEWUM GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt, unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Wuppertal, den 22. Mai 2024

WTG Wirtschaftstreuhand Dr. Grüber PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Ökonom T. Knaup, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. (FH) T. Schneider, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist am 11. Juni 2024 erfolgt.

Dabei wurde die Ergebnisverwendung wie folgt beschlossen:

1. Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.000.

2. Vortrag des verbleibenden Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 11.141 auf neue Rechnung.

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