Kroschke Sign-International GmbH

Kroschkestraße 1, 38112 Braunschweig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 3305
Eingetragen
4.12.1991
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb im In- und Ausland von Etiketten, Schildern und Beschriftungen, insbesondere Sicherheitskennzeichen, Prüfplaketten, Kabel-, Elektro-, Wartungs- und Maschinenkennzeichen, Inventar- /Eigentumsetiketten, Lager- /Qualitätskennzeichen, Gefahrgut- /Verpackungskennzeichen, Rohrleitungskennzeichen, Verkehrssicherheitsprodukte sowie Handel und Vertrieb im In- und Ausland von Produkten aus den Bereichen der Persönlichen Schutzausrüstung, Betrieblichen Sicherheit und Erste Hilfe sowie Medizintechnik-Produkte (z. B. Defibrillatoren), insbesondere Rammschutz, Absperrpfosten, Warn- und Bodenmarkierungen, Fahrzeug- und Ladungssicherung, Gefahrstofflagerung, Brandschutz, Entsorgung, Reinigung, Hygiene, Türwächter und Sicherheitssysteme in einer sowohl national als auch international verwendbaren Form.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Lars Kroschke
seit 28.2.2023
Geschäftsführer
Sebastian Heimberger
seit 13.10.2022
Prokura
Geschäftsführer
Klaus-Dieter Kroschke
seit 10.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kroschke Invest GmbH
Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kroschke Sign-International GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005

Lagebericht



I. Geschäft und Rahmenbedingungen

Da wir Hersteller und Händler von Produkten sind, die der Sicherheit am Arbeitsplatz dienen, kommen unsere Kunden überwiegend aus dem gewerblichen Bereich. An Endverbraucher wird nicht verkauft. Trotz des schwachen Wachstums in dem für uns ausschlaggebenden industriell-gewerblichen Sektor konnten Umsatz und Ertrag im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dazu beigetragen hat einerseits das umfangreiche Produktsortiment in den Bereichen Arbeitsschutz und Kennzeichnungen und andererseits die damit einhergehende intensive Vermarktung des Sortimentes über Werbemittel. Dabei stieg der Umsatz mit Handelswaren (Persönliche Schutzausrüstung) spürbar stärker als der mit eigengefertigten Produkten (Kennzeichnungen). Das Geschäft mit Großkunden hat sich ebenfalls erfreulich entwickelt.

Unsere Beschaffungsmärkte sind regional und branchenbezogen sehr unterschiedlich. Insofern haben sich die Beschaffungspreise sortimentsbezogen sehr unterschiedlich entwickelt. Insbesondere im Stahlbereich war es uns dabei nicht möglich, die gestiegenen Kosten anderweitig zu kompensieren, so dass im Laufe des Geschäftsjahres eine Preiserhöhung unumgänglich war.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen betrugen 10,9 Mio. EUR. Die größte Position war dabei die Investition in Finanzanlagen, die aber nur eine Umschichtung von Bankguthaben in mittelfristige Finanzanlagen darstellt.

Personal

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 160 Vollzeitkräfte, 34 Teilzeitkräfte und 12 Aushilfen beschäftigt. Umgerechnet auf Vollzeitkräfte ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 187 Mitarbeitern.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatz und Rohertrag

Die Umsätze stiegen von 45,0 Mio. EUR um 3,1 Mio. EUR auf 48,1 Mio. EUR. Das entspricht einer Umsatzentwicklung von 6,9 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1,7 Mio. EUR, die im Wesentlichen Erträge aus gruppeninternen Dienstleistungsverrechnungen enthalten, sind im Vergleich zum Vorjahr nur marginal gestiegen.

Die Gesamtleistung erhöhte sich um 3,2 Mio. EUR auf 49,8 Mio. EUR. Das entspricht 6,9 %.

Der Rohertrag nahm um 1,9 Mio. EUR von 30,1 Mio. EUR auf 32,0 Mio. EUR zu, entsprechend 6,3 %. Die im Vergleich zum Umsatz leicht unterproportionale Entwicklung rührt daher, dass die mit höherem Wareneinsatz einhergehenden Umsätze mit Handelswaren stärker zugenommen haben als die Umsätze Eigenfertigung.

Aufwand

Der Personalaufwand stieg von 9,3 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR oder um 5,4 %. Dem guten Geschäftsverlauf folgend mussten neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) stieg leicht um 3 auf 187. Daher die Kostensteigerung über der Tariferhöhung, aber immer noch unter der Umsatzentwicklung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 10,3 Mio. EUR um 1,0 Mio. EUR oder 10,8 % über dem Vorjahr. Das ist hauptsächlich auf die Werbekosten zurückzuführen, die infolge der intensiven Vermarktungsaktivitäten deutlich über dem Vorjahr lagen. Die meisten der übrigen Kostenpositionen haben den Vorjahreswert nicht nennenswert überschritten.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit konnte erneut gesteigert werden, von 10,7 Mio. EUR auf 11,3 Mio. EUR. Die Verbesserung von 0,6 Mio. EUR entspricht 5,6 %.

Das Finanzergebnis stieg um 0,1 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR. Das entspricht 9,1 %. Wie auch im Vorjahr besteht das Finanzergebnis zum größten Teil aus den Beteiligungserträgen von Tochtergesellschaften.

Finanzanlage

Der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft stieg auf 7.811 TEUR an. Für Investitionen - ohne Wertpapiere des Anlagevermögens - wurden 534 TEUR ausgezahlt. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 2.056 TEUR. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds um 5.221 TEUR auf 11.370 TEUR zum Ende des Berichtsjahres. Dies resultiert hauptsächlich aus den Investitionen in Wertpapiere des Anlagevermögens als mittelfristige Finanzanlage.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und nennenswerte Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben könnten, sind nicht zu verzeichnen.

IV. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Risiken des Marktes sind ebenso schwer einschätzbar wie die Chancen. Es gibt ein allgemeines, konjunkturell bedingtes Marktrisiko verbunden mit der Frage, wie sich der industrielle und gewerbliche Sektor in Deutschland zukünftig entwickeln wird. Ein spezifisches Marktrisiko, das die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen könnte, ist nicht erkennbar. Allerdings steigt mit der Zunahme des Umsatzanteils von Großkunden auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Es bestehen die allgemeinen Geschäftsrisiken, wie insbesondere Forderungsausfall und Bonitätsrisiken, die durch unser Forderungsmanagement unter Kontrolle gehalten werden.

V. Prognosebericht

Der Markt für Arbeitssicherheitsprodukte und Kennzeichnungen kann nicht exakt beschrieben werden. Er ist geprägt von vielen Anbietern, die alle über ein unterschiedliches Produkt- und Leistungsportfolio verfügen. Die Kundenstruktur ist nicht weniger heterogen. Sie reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis zu international operierenden Konzernen z. B. aus der Automobil- oder der chemischen Industrie. Entsprechend unterschiedlich sind die Kundenbedürfnisse. Klar erkennbar ist aber das Bedürfnis von großen Unternehmen, ihre Lieferanten möglichst tief in die Bestellprozesse zu integrieren. Der Trend zum so genannten eCommerce mit Abwicklungsformen wie Edifact, Edi etc. verfestigt sich immer mehr. Die Chancen in diesem sehr heterogenen Markt sind schwer einzuschätzen, liegen jedoch darin, die richtige Marktnische zu erkennen und erfolgreich zu besetzen.

Die leichte konjunkturelle Belebung des Marktes, die auch durch unterschiedliche unabhängige Institutionen berichtet wird, hat sich auf den Geschäftsverlauf der ersten drei Monate des laufenden Jahres positiv ausgewirkt. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir daher eine Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die über der des Vorjahres liegen wird.

Aufgrund der fortschreitenden Prozessintegration in der Beziehung zwischen Kunde und Lieferant und unserer Erfahrung aus solchen Projekten sind wir zuversichtlich, dass wir mit dem vorhandenen Marktpotential auch im Jahr 2007 weitere Umsatzsteigerungen erreichen werden.

 

Braunschweig, 27. Februar 2006

Die Geschäftsführer



Bilanz zum 31. Dezember 2005



AKTIVA

31.12.2005 31.12.2004
TEUR
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 120.696,00 145
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.017.713,00 1.266
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 766.286,00 812
1.783.999,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.765.895,30 5.766
2. Beteiligungen 232.757,15 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.423.311,85 0
4. Rückdeckungsversicherung 485.318,00 468
14.907.282,30
16.811.977,30 8.457
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 376.138,19 310
2. Unfertige Erzeugnisse 90.461,08 34
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.084.019,69 4.178
4. Geleistete Anzahlungen 22.047,24 0
4.572.666,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.152.192,24 2.950
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0 TEUR)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.289.913,41 2.730
davon
- mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0 TEUR)
- gegen Gesellschafter: 3.131.679,28 EUR
(Vorjahr: 2.715 TEUR)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 755.955,11 733
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0 TEUR)
7.198.060,76
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.947.231,75 6.149
14.717.958,71 17.084
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 25.606,99 21
31.555.543,00 25.562

PASSIVA

31.12.2005 31.12.2004
TEUR
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000
II. Gewinnvortrag 12.896.293,32 7.446
III. Jahresüberschuss 7.855.601,98 7.450
25.751.895,30 19.896
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.103.386,00 943
2. Steuerrückstellungen 146.278,00 1.000
3. Sonstige Rückstellungen 1.420.438,52 1.360
2.670.102,52 3.303
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 411.706,32 467
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 57.815,69 EUR (Vorjahr: 56 TEUR)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.364,21 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 22.364,21 EUR (Vorjahr: 0 TEUR)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 725.651,53 477
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 725.651,53 EUR (Vorjahr: 477 TEUR)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 492.694,49 20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 492.694,49 EUR (Vorjahr: 20 TEUR)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.481.128,63 1.345
davon
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.481.128,63 EUR (Vorjahr: 1.345 TEUR)
- aus Steuern: 1.085.974,81 EUR (Vorjahr: 949 TEUR)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: 206.909,18 EUR
(Vorjahr: 200 TEUR)
3.133.545,18 2.309
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 54
31.555.543,00 25.562

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2005
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Zuschrei-
bungen
EUR
Umbu-
chungen
EUR
31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 402.098,93 74.181,10 2.415,49 ./.0,00 748,38 473.116,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.355.138,68 19.819,42 8.145,46 4.910,00 0,00 3.371.722,64
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.253.858,03 275.531,46 543.467,87 0,00 748,38 1.986.670,00
5.608.996,71 295.350,88 551.613,33 4.910,00 748,38 5.358.392,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.765.895,30 0,00 0,00 0,00 0,00 5.765.895,30
2. Beteiligungen 0,00 232.757,15 0,00 0,00 0,00 232.757,15
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 10.284.792,10 1.861.480,25 0,00 0,00 8.423.311,85
4. Rückdeckungsversicherung 467.869,00 17.449,00 0,00 0,00 0,00 485.318,00
6.233.764,30 10.534.998,25 1.861.480,25 0,00 0,00 14.907.282,30
12.244.859,94 10.904.530,23 2.415.509,07 4.910,00 0,00 20.738.791,10
Abschreibungen
01.01.2005
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Zuschrei-
bungen
EUR
Umbu-
chungen
EUR
31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 257.004,93 98.579,10 2.415,49 ./.0,00 748,38 352.420,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.089.285,68 272.869,42 8.145,46 0,00 0,00 2.354.009,64
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.441.336,03 238.794,96 ./.460.209,37 286,00 748,38 1.220.384,00
3.530.621,71 511.664,38 ./.468.354,83 286,00 748,38 3.574.393,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Rückdeckungsversicherung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.787.626,64 610.243,48 ./.470.770,32 286,00 0,00 3.926.813,80
Buchwerte
31.12.2005
EUR
31.12.2004
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 120.696,00 145.094,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.017.713,00 1.265.853,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 766.286,00 812.522,00
1.783.999,00 2.078.375,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.765.895,30 5.765.895,30
2. Beteiligungen 232.757,15 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.423.311,85 0,00
4. Rückdeckungsversicherung 485.318,00 467.869,00
14.907.282,30 6.233.764,30
16.811.977,30 8.457.233,30

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005



2005 2004
TEUR
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 48.089.067,11 45.001
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 29.502,86 ./. 9
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.711.786,90 1.676
4. Gesamtleistung 49.830.356,87 46.668
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.632.230,45 16.344
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 212.165,87 272
17.844.396,32
6. Rohergebnis 31.985.960,55 30.052
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.196.418,40 7.828
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.558.074,31 1.489
davon für Altersversorgung: 174.877,66 EUR (Vorjahr: 150 TEUR)
9.754.492,71 9.317
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 610.243,48 722
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.319.178,95 9.297
20.683.915,14 19.336
10. Betriebsergebnis 11.302.045,41 10.716
11. Erträge aus Beteiligungen 900.000,00 960
davon aus verbundenen Unternehmen: 900.000,00 EUR
(Vorjahr: 960 TEUR)
12. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 110.670,57 0
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 238.062,49 165
davon aus verbundenen Unternehmen: 135.064,14 EUR
(Vorjahr: 95 TEUR)
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.674,95 41
davon an verbundene Unternehmen: 20.746,48 EUR
(Vorjahr: 20 TEUR)
15. Finanzergebnis 1.209.058,11 1.084
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 12.511.103,52 11.800
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.650.965,61 4.346
18. Sonstige Steuern 4.535,93 4
19. Jahresüberschuss 7.855.601,98 7.450

Anhang 2005



Anwendung handelsrechtlicher Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 der Kroschke Sign-International GmbH, Braunschweig, ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die strukturelle Gliederung der Angaben und der Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung entspricht im Wesentlichen der des Vorjahres.

Im Anlagespiegel werden die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine "große" Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB, weil an zwei aufeinander folgenden Bilanzstichtagen zwei der spezifischen Merkmale des § 267 Abs. 2 HGB (Umsatzerlöse, Bilanzsumme) überschritten worden sind.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2004 wurden per 01.01.2005 unverändert übernommen und fortgeführt.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Werteverzehr wird durch planmäßige (lineare bzw. degressive) Abschreibungen erfasst. Auf die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden die zeitanteiligen Jahresabschreibungen verrechnet.

In Anwendung der §§ 240 Abs. 3 i.V.m. § 256 Satz 2 HGB wurde für Arbeitsplatz-PCs und -Drucker zum 01.01.2005 ein Festwert gebildet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im gleichen Jahr vereinfachend als Abgang ausgewiesen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere mit den Anschaffungskosten bewertet. Der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung ist mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um notwendige Abschreibungen, bilanziert. Den allgemeinen Lagerungs- und Bestandsrisiken wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; das allgemeine Kreditrisiko wird in Form eines Pauschalabschlags berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Beachtung der Einschränkung des § 6 a Abs. 4 EStG zum Teilwert bewertet, der nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % errechnet wird. Aus der Anwendung der neuen Richttafeln (Dr. Klaus Heubeck 2005 G) zum Bilanzstichtag 31.12.2005 ergeben sich im Verhältnis zu den bisherigen Richttafeln 1998 um 10.512,00 EUR niedrigere Rückstellungswerte, die gemäß den Bestimmungen des § 6 a Abs. 4 Satz 2 EStG gleichmäßig auf drei Jahre verteilt werden. Der sich ergebende Wenigeraufwand von 3.504,00 EUR hat den Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung entsprechend gemindert. Aus Vereinfachungsgründen wird diese Verteilung auch in der Handelsbilanz beibehalten. Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zunächst mit dem Kurs am Tage der Erstverbuchung bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsguthaben bei Kreditinstituten nach dem Niederstwertprinzip mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Sämtliche Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Die Kursgewinne beinhalten ausschließlich die realisierten Gewinne aus Kursänderungen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagespiegel

Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen im Berichtsjahr ist in einer gesonderten Anlage zur Bilanz ("Anlagespiegel") dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Diese Position beinhaltet ausschließlich Software-Lizenzen.

Sachanlagen

Die Zugänge beinhalten vornehmlich Druckmaschinen nebst Zubehör, Kraftfahrzeuge, Büromöbel und Computertechnik. Die Abgänge betreffen den Verkauf von Kraftfahrzeugen sowie die Verschrottung veralteter Computertechnik und Büromöbel.

Die ausschließlich planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres 2005 setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Geringwertige Anlagegüter 37.363,81
Übrige Anlagegüter 474.300,57
511.664,38

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes und die Bedeutung der einzelnen Gesellschaften ist aus der nachstehenden Übersicht zu ersehen:

Name und Sitz Eigen-
kapital
TEUR
Beteiligungs-
quote
%
Ergebnis des
Geschäftsjahres
Jahr TEUR
Kroschke Gesellschaft m.b.H., Klosterneuburg/Österreich 1.449 100 2005 725
Hein Industrieschilder GmbH, Sinsheim 763 100 2005 561
PERMALIGHT LEUCHTFARBEN AKTIENGESELLSCHAFT, Hemmingen 2.976 100 2005 190

Wertpapiere des Anlagevermögens

Es handelt sich hierbei um ein Fonds-Portfolio bei der Credit Suisse Deutschland AG. Der Bestandswert zum 31.12.2005 setzt sich aus festverzinslichen Wertpapieren, Renten-, Aktien-, Immobilien-, Geldmarkt-, Hedge- und Branchenfonds sowie Zertifikaten zusammen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Mit Ausnahme von kurzfristigen Darlehensforderungen gegen ein verbundenes Unternehmen sind die ausgewiesenen Forderungen in laufenden Verrechnungen begründet.

Sonstige Vermögensgegenstände

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen debitorische Kreditoren (155 TEUR), geleistete Anzahlungen auf Werbeaufwendungen (480 TEUR) und antizipative Zinsforderungen aus festverzinslichen Wertpapieren (37 TEUR).

Gezeichnetes Kapital

Hierunter wird das voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von 5.000.000,00 EUR, das aus einer Stammeinlage besteht, ausgewiesen.

Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG, Braunschweig.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen eine Pensionszusage der Gesellschaft an einen ihrer Geschäftsführer. Die bestehende Versorgungsverpflichtung ist durch die ausgewiesene Rückstellung hinreichend gedeckt.

Unter den Steuerrückstellungen sind ausschließlich die voraussichtlichen Gewerbesteuernachzahlungen und Körperschaftsteuer-/Solidaritätszuschlagnachzahlungen für das Jahr 2005 erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u.a. Urlaubsrückstände, Tantiemen/Gratifikationen, noch nicht vergütete Überstunden, Prüfungskosten, Jahresabschlusskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge, ausstehende Lieferantenrechnungen und Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen auf Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 97 TEUR.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherheiten durch mit der Gesellschaft verbundene Unternehmen bestellt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen u.a. Sozialversicherungsbeiträge (207 TEUR), Lohn- und Kirchensteuerzahlungen (107 TEUR), kreditorische Debitoren (129 TEUR), Erhöhung der Vorauszahlungen 2005 für Gewerbesteuer (490 TEUR), Gewerbesteuer-Nachzahlung 2004 (490 TEUR), Schwerbehindertenausgleichsabgabe (21 TEUR), Reisekosten (4 TEUR) sowie "All-in-fee" Credit Suisse (33 TEUR).

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden (Eventual-) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 303 TEUR. Davon betreffen 281 TEUR eine Bürgschaft für ein verbundenes Unternehmen.

Sonstige aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum Miet- und Pachtzinsen (inkl. Nebenkosten) in Höhe von insgesamt 1.146 TEUR, Geschäftsbesorgungsaufwendungen in Höhe von 1.694 TEUR und Leasinggebühren in Höhe von 168 TEUR geleistet. Es ist davon auszugehen, dass die diesbezüglichen Belastungen in den kommenden Jahren jeweils eine ähnliche Größenordnung erreichen werden.

Erläuterungen zur Gewinn-und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen vornehmlich Erlöse aus dem Verkauf von Warn- und Hinweisschildern, Verkehrszeichen, Siebdruckerzeugnissen und Arbeitssicherheitsprodukten.

Von den ausgewiesenen Umsatzerlösen entfallen 1.802 TEUR auf das Ausland und 46.287 TEUR auf das Inland.

Sonstige betriebliche Erträge

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Dienstleistungen (1.489 TEUR), Erträge aus privater PKW-Nutzung und anderen Sachbezügen (65 TEUR), Buchgewinne aus Anlagenabgängen (33 TEUR), Erstattungen von Versicherungen (31 TEUR), Erträge aus Personalabrechnung (21 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (19 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (14 TEUR), periodenfremde Erträge (11 TEUR), Erträge aus der Ausbuchung von Kundenguthaben wegen Verjährung (9 TEUR) und Erträge aus Kursdifferenzen (9 TEUR) erfasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hierunter sind Betriebsaufwendungen (3.622 TEUR), Verwaltungsaufwendungen (877 TEUR), Vertriebsaufwendungen (5.667 TEUR) und übrige Aufwendungen (152 TEUR) erfasst, wobei die übrigen Aufwendungen u.a. Abschreibungen auf Forderungen (36 TEUR), Einstellung in die Wertberichtigungen zu Forderungen (37 TEUR) und Spenden (54 TEUR) betreffen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Körperschaftsteuer 2005 (2.377 TEUR), Solidaritätszuschlag 2005 (130 TEUR) und die Gewerbesteuer 2005 (2.144 TEUR).

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Während des Berichtszeitraums beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 206 Mitarbeiter, 160 Vollzeitkräfte, 34 Teilzeitkräfte und 12 Aushilfen. Umgerechnet auf Vollzeitkräfte ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 187 Mitarbeitern.

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im gesamten Berichtszeitraum die Herren Klaus-Dieter Kroschke und Rolf Maaß. Der Geschäftsführer Klaus-Dieter Kroschke ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Die Gesellschaft hat den Geschäftsführern keine Darlehen gewährt und auch keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer begründet.

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer der Gesellschaft wird die Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Braunschweig. Da die Kroschke Sign-International GmbH in den Konzernabschluss der Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG einbezogen werden wird und die Befreiungsvoraussetzungen für die Aufstellung eines Konzernabschlusses gem. § 291 HGB erfüllt sind, hat die Kroschke Sign-International GmbH einen Konzernabschluss nicht aufzustellen, obwohl die Gesellschaft aufgrund ihrer 100 %igen Beteiligungen an den Tochterunternehmen selbst Mutterunternehmen i.S.v. § 290 Abs. 1 HGB ist.

Der Konzernabschluss zum 31.12.2005 der Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht und beim Amtsgericht Braunschweig, Handelsregister, unter HRA 9928 hinterlegt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 12.896.293,32 EUR und aus dem Jahresüberschuss 2005 über 7.855.601,98 EUR einen Betrag von 4.000.000,00 EUR auszuschütten und den verbleibenden Restbetrag in Höhe von 16.751.895,30 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Braunschweig, 27. Februar 2006

Kroschke Sign-International GmbH

Die Geschäftsführer



Bestätigungsvermerk



Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kroschke Sign-International GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen der Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Braunschweig, 13. April 2006

DIPL.-KFM. GERHARD MALON, Wirtschaftsprüfer



Gewinnverwendungsbeschluss



Die Gesellschafterversammlung am 02.06.2006 hat beschlossen, aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 12.896.293,32 EUR und aus dem Jahresüberschuss 2005 in Höhe von 7.855.601,98 EUR einen Teilbetrag von 4.000.000,00 EUR auszuschütten. Der danach verbleibende Restbetrag in Höhe von 16.751.895,30 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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