Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Helmut Axel Förster seit 1.2.2024 | Prokura |
Stefan Alexander Jahns seit 1.2.2024 | Prokura |
Lars Kroschke seit 28.2.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Heimberger seit 13.10.2022 | Prokura |
Frithjof Wedigo Guido Fritz von Kessel seit 15.1.2019 | Geschäftsführer |
Klaus-Dieter Kroschke seit 10.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% | |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kroschke Sign-International GmbHBraunschweigJahresabschluss zum 31. Dezember 2005LageberichtI. Geschäft und RahmenbedingungenDa wir Hersteller und Händler von Produkten sind, die der Sicherheit am Arbeitsplatz dienen, kommen unsere Kunden überwiegend aus dem gewerblichen Bereich. An Endverbraucher wird nicht verkauft. Trotz des schwachen Wachstums in dem für uns ausschlaggebenden industriell-gewerblichen Sektor konnten Umsatz und Ertrag im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dazu beigetragen hat einerseits das umfangreiche Produktsortiment in den Bereichen Arbeitsschutz und Kennzeichnungen und andererseits die damit einhergehende intensive Vermarktung des Sortimentes über Werbemittel. Dabei stieg der Umsatz mit Handelswaren (Persönliche Schutzausrüstung) spürbar stärker als der mit eigengefertigten Produkten (Kennzeichnungen). Das Geschäft mit Großkunden hat sich ebenfalls erfreulich entwickelt. Unsere Beschaffungsmärkte sind regional und branchenbezogen sehr unterschiedlich. Insofern haben sich die Beschaffungspreise sortimentsbezogen sehr unterschiedlich entwickelt. Insbesondere im Stahlbereich war es uns dabei nicht möglich, die gestiegenen Kosten anderweitig zu kompensieren, so dass im Laufe des Geschäftsjahres eine Preiserhöhung unumgänglich war. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen betrugen 10,9 Mio. EUR. Die größte Position war dabei die Investition in Finanzanlagen, die aber nur eine Umschichtung von Bankguthaben in mittelfristige Finanzanlagen darstellt. Personal Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 160 Vollzeitkräfte, 34 Teilzeitkräfte und 12 Aushilfen beschäftigt. Umgerechnet auf Vollzeitkräfte ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 187 Mitarbeitern. II. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageUmsatz und Rohertrag Die Umsätze stiegen von 45,0 Mio. EUR um 3,1 Mio. EUR auf 48,1 Mio. EUR. Das entspricht einer Umsatzentwicklung von 6,9 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1,7 Mio. EUR, die im Wesentlichen Erträge aus gruppeninternen Dienstleistungsverrechnungen enthalten, sind im Vergleich zum Vorjahr nur marginal gestiegen. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 3,2 Mio. EUR auf 49,8 Mio. EUR. Das entspricht 6,9 %. Der Rohertrag nahm um 1,9 Mio. EUR von 30,1 Mio. EUR auf 32,0 Mio. EUR zu, entsprechend 6,3 %. Die im Vergleich zum Umsatz leicht unterproportionale Entwicklung rührt daher, dass die mit höherem Wareneinsatz einhergehenden Umsätze mit Handelswaren stärker zugenommen haben als die Umsätze Eigenfertigung. Aufwand Der Personalaufwand stieg von 9,3 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR oder um 5,4 %. Dem guten Geschäftsverlauf folgend mussten neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) stieg leicht um 3 auf 187. Daher die Kostensteigerung über der Tariferhöhung, aber immer noch unter der Umsatzentwicklung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 10,3 Mio. EUR um 1,0 Mio. EUR oder 10,8 % über dem Vorjahr. Das ist hauptsächlich auf die Werbekosten zurückzuführen, die infolge der intensiven Vermarktungsaktivitäten deutlich über dem Vorjahr lagen. Die meisten der übrigen Kostenpositionen haben den Vorjahreswert nicht nennenswert überschritten. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit konnte erneut gesteigert werden, von 10,7 Mio. EUR auf 11,3 Mio. EUR. Die Verbesserung von 0,6 Mio. EUR entspricht 5,6 %. Das Finanzergebnis stieg um 0,1 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR. Das entspricht 9,1 %. Wie auch im Vorjahr besteht das Finanzergebnis zum größten Teil aus den Beteiligungserträgen von Tochtergesellschaften. Finanzanlage Der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft stieg auf 7.811 TEUR an. Für Investitionen - ohne Wertpapiere des Anlagevermögens - wurden 534 TEUR ausgezahlt. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 2.056 TEUR. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds um 5.221 TEUR auf 11.370 TEUR zum Ende des Berichtsjahres. Dies resultiert hauptsächlich aus den Investitionen in Wertpapiere des Anlagevermögens als mittelfristige Finanzanlage. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und nennenswerte Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben könnten, sind nicht zu verzeichnen. IV. Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Risiken des Marktes sind ebenso schwer einschätzbar wie die Chancen. Es gibt ein allgemeines, konjunkturell bedingtes Marktrisiko verbunden mit der Frage, wie sich der industrielle und gewerbliche Sektor in Deutschland zukünftig entwickeln wird. Ein spezifisches Marktrisiko, das die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen könnte, ist nicht erkennbar. Allerdings steigt mit der Zunahme des Umsatzanteils von Großkunden auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Es bestehen die allgemeinen Geschäftsrisiken, wie insbesondere Forderungsausfall und Bonitätsrisiken, die durch unser Forderungsmanagement unter Kontrolle gehalten werden. V. PrognoseberichtDer Markt für Arbeitssicherheitsprodukte und Kennzeichnungen kann nicht exakt beschrieben werden. Er ist geprägt von vielen Anbietern, die alle über ein unterschiedliches Produkt- und Leistungsportfolio verfügen. Die Kundenstruktur ist nicht weniger heterogen. Sie reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis zu international operierenden Konzernen z. B. aus der Automobil- oder der chemischen Industrie. Entsprechend unterschiedlich sind die Kundenbedürfnisse. Klar erkennbar ist aber das Bedürfnis von großen Unternehmen, ihre Lieferanten möglichst tief in die Bestellprozesse zu integrieren. Der Trend zum so genannten eCommerce mit Abwicklungsformen wie Edifact, Edi etc. verfestigt sich immer mehr. Die Chancen in diesem sehr heterogenen Markt sind schwer einzuschätzen, liegen jedoch darin, die richtige Marktnische zu erkennen und erfolgreich zu besetzen. Die leichte konjunkturelle Belebung des Marktes, die auch durch unterschiedliche unabhängige Institutionen berichtet wird, hat sich auf den Geschäftsverlauf der ersten drei Monate des laufenden Jahres positiv ausgewirkt. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir daher eine Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die über der des Vorjahres liegen wird. Aufgrund der fortschreitenden Prozessintegration in der Beziehung zwischen Kunde und Lieferant und unserer Erfahrung aus solchen Projekten sind wir zuversichtlich, dass wir mit dem vorhandenen Marktpotential auch im Jahr 2007 weitere Umsatzsteigerungen erreichen werden.
Braunschweig, 27. Februar 2006 Die Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2005AKTIVA
PASSIVA
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2005
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005
Anhang 2005Anwendung handelsrechtlicher Rechnungslegungsvorschriften Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 der Kroschke Sign-International GmbH, Braunschweig, ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die strukturelle Gliederung der Angaben und der Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung entspricht im Wesentlichen der des Vorjahres. Im Anlagespiegel werden die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine "große" Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB, weil an zwei aufeinander folgenden Bilanzstichtagen zwei der spezifischen Merkmale des § 267 Abs. 2 HGB (Umsatzerlöse, Bilanzsumme) überschritten worden sind. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2004 wurden per 01.01.2005 unverändert übernommen und fortgeführt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Werteverzehr wird durch planmäßige (lineare bzw. degressive) Abschreibungen erfasst. Auf die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden die zeitanteiligen Jahresabschreibungen verrechnet. In Anwendung der §§ 240 Abs. 3 i.V.m. § 256 Satz 2 HGB wurde für Arbeitsplatz-PCs und -Drucker zum 01.01.2005 ein Festwert gebildet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im gleichen Jahr vereinfachend als Abgang ausgewiesen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere mit den Anschaffungskosten bewertet. Der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung ist mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um notwendige Abschreibungen, bilanziert. Den allgemeinen Lagerungs- und Bestandsrisiken wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; das allgemeine Kreditrisiko wird in Form eines Pauschalabschlags berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Beachtung der Einschränkung des § 6 a Abs. 4 EStG zum Teilwert bewertet, der nach versicherungsmathematischen Methoden auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % errechnet wird. Aus der Anwendung der neuen Richttafeln (Dr. Klaus Heubeck 2005 G) zum Bilanzstichtag 31.12.2005 ergeben sich im Verhältnis zu den bisherigen Richttafeln 1998 um 10.512,00 EUR niedrigere Rückstellungswerte, die gemäß den Bestimmungen des § 6 a Abs. 4 Satz 2 EStG gleichmäßig auf drei Jahre verteilt werden. Der sich ergebende Wenigeraufwand von 3.504,00 EUR hat den Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung entsprechend gemindert. Aus Vereinfachungsgründen wird diese Verteilung auch in der Handelsbilanz beibehalten. Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zunächst mit dem Kurs am Tage der Erstverbuchung bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsguthaben bei Kreditinstituten nach dem Niederstwertprinzip mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Sämtliche Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Die Kursgewinne beinhalten ausschließlich die realisierten Gewinne aus Kursänderungen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagespiegel Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen im Berichtsjahr ist in einer gesonderten Anlage zur Bilanz ("Anlagespiegel") dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Diese Position beinhaltet ausschließlich Software-Lizenzen. Sachanlagen Die Zugänge beinhalten vornehmlich Druckmaschinen nebst Zubehör, Kraftfahrzeuge, Büromöbel und Computertechnik. Die Abgänge betreffen den Verkauf von Kraftfahrzeugen sowie die Verschrottung veralteter Computertechnik und Büromöbel. Die ausschließlich planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres 2005 setzen sich wie folgt zusammen:
Anteile an verbundenen Unternehmen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes und die Bedeutung der einzelnen Gesellschaften ist aus der nachstehenden Übersicht zu ersehen:
Wertpapiere des Anlagevermögens Es handelt sich hierbei um ein Fonds-Portfolio bei der Credit Suisse Deutschland AG. Der Bestandswert zum 31.12.2005 setzt sich aus festverzinslichen Wertpapieren, Renten-, Aktien-, Immobilien-, Geldmarkt-, Hedge- und Branchenfonds sowie Zertifikaten zusammen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Mit Ausnahme von kurzfristigen Darlehensforderungen gegen ein verbundenes Unternehmen sind die ausgewiesenen Forderungen in laufenden Verrechnungen begründet. Sonstige Vermögensgegenstände Diese Position beinhaltet im Wesentlichen debitorische Kreditoren (155 TEUR), geleistete Anzahlungen auf Werbeaufwendungen (480 TEUR) und antizipative Zinsforderungen aus festverzinslichen Wertpapieren (37 TEUR). Gezeichnetes Kapital Hierunter wird das voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von 5.000.000,00 EUR, das aus einer Stammeinlage besteht, ausgewiesen. Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG, Braunschweig. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen eine Pensionszusage der Gesellschaft an einen ihrer Geschäftsführer. Die bestehende Versorgungsverpflichtung ist durch die ausgewiesene Rückstellung hinreichend gedeckt. Unter den Steuerrückstellungen sind ausschließlich die voraussichtlichen Gewerbesteuernachzahlungen und Körperschaftsteuer-/Solidaritätszuschlagnachzahlungen für das Jahr 2005 erfasst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u.a. Urlaubsrückstände, Tantiemen/Gratifikationen, noch nicht vergütete Überstunden, Prüfungskosten, Jahresabschlusskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge, ausstehende Lieferantenrechnungen und Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen auf Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 97 TEUR. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherheiten durch mit der Gesellschaft verbundene Unternehmen bestellt. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen u.a. Sozialversicherungsbeiträge (207 TEUR), Lohn- und Kirchensteuerzahlungen (107 TEUR), kreditorische Debitoren (129 TEUR), Erhöhung der Vorauszahlungen 2005 für Gewerbesteuer (490 TEUR), Gewerbesteuer-Nachzahlung 2004 (490 TEUR), Schwerbehindertenausgleichsabgabe (21 TEUR), Reisekosten (4 TEUR) sowie "All-in-fee" Credit Suisse (33 TEUR). Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden (Eventual-) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 303 TEUR. Davon betreffen 281 TEUR eine Bürgschaft für ein verbundenes Unternehmen. Sonstige aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum Miet- und Pachtzinsen (inkl. Nebenkosten) in Höhe von insgesamt 1.146 TEUR, Geschäftsbesorgungsaufwendungen in Höhe von 1.694 TEUR und Leasinggebühren in Höhe von 168 TEUR geleistet. Es ist davon auszugehen, dass die diesbezüglichen Belastungen in den kommenden Jahren jeweils eine ähnliche Größenordnung erreichen werden. Erläuterungen zur Gewinn-und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen vornehmlich Erlöse aus dem Verkauf von Warn- und Hinweisschildern, Verkehrszeichen, Siebdruckerzeugnissen und Arbeitssicherheitsprodukten. Von den ausgewiesenen Umsatzerlösen entfallen 1.802 TEUR auf das Ausland und 46.287 TEUR auf das Inland. Sonstige betriebliche Erträge In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Dienstleistungen (1.489 TEUR), Erträge aus privater PKW-Nutzung und anderen Sachbezügen (65 TEUR), Buchgewinne aus Anlagenabgängen (33 TEUR), Erstattungen von Versicherungen (31 TEUR), Erträge aus Personalabrechnung (21 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (19 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (14 TEUR), periodenfremde Erträge (11 TEUR), Erträge aus der Ausbuchung von Kundenguthaben wegen Verjährung (9 TEUR) und Erträge aus Kursdifferenzen (9 TEUR) erfasst. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierunter sind Betriebsaufwendungen (3.622 TEUR), Verwaltungsaufwendungen (877 TEUR), Vertriebsaufwendungen (5.667 TEUR) und übrige Aufwendungen (152 TEUR) erfasst, wobei die übrigen Aufwendungen u.a. Abschreibungen auf Forderungen (36 TEUR), Einstellung in die Wertberichtigungen zu Forderungen (37 TEUR) und Spenden (54 TEUR) betreffen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Körperschaftsteuer 2005 (2.377 TEUR), Solidaritätszuschlag 2005 (130 TEUR) und die Gewerbesteuer 2005 (2.144 TEUR). Sonstige Angaben Mitarbeiter Während des Berichtszeitraums beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 206 Mitarbeiter, 160 Vollzeitkräfte, 34 Teilzeitkräfte und 12 Aushilfen. Umgerechnet auf Vollzeitkräfte ergibt sich ein Jahresdurchschnitt von 187 Mitarbeitern. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im gesamten Berichtszeitraum die Herren Klaus-Dieter Kroschke und Rolf Maaß. Der Geschäftsführer Klaus-Dieter Kroschke ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Gesellschaft hat den Geschäftsführern keine Darlehen gewährt und auch keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer begründet. Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer der Gesellschaft wird die Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Braunschweig. Da die Kroschke Sign-International GmbH in den Konzernabschluss der Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG einbezogen werden wird und die Befreiungsvoraussetzungen für die Aufstellung eines Konzernabschlusses gem. § 291 HGB erfüllt sind, hat die Kroschke Sign-International GmbH einen Konzernabschluss nicht aufzustellen, obwohl die Gesellschaft aufgrund ihrer 100 %igen Beteiligungen an den Tochterunternehmen selbst Mutterunternehmen i.S.v. § 290 Abs. 1 HGB ist. Der Konzernabschluss zum 31.12.2005 der Klaus Kroschke Holding GmbH & Co. KG wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht und beim Amtsgericht Braunschweig, Handelsregister, unter HRA 9928 hinterlegt. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 12.896.293,32 EUR und aus dem Jahresüberschuss 2005 über 7.855.601,98 EUR einen Betrag von 4.000.000,00 EUR auszuschütten und den verbleibenden Restbetrag in Höhe von 16.751.895,30 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Braunschweig, 27. Februar 2006 Kroschke Sign-International GmbH Die Geschäftsführer BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kroschke Sign-International GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen der Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Braunschweig, 13. April 2006 DIPL.-KFM. GERHARD MALON, Wirtschaftsprüfer GewinnverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung am 02.06.2006 hat beschlossen, aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 12.896.293,32 EUR und aus dem Jahresüberschuss 2005 in Höhe von 7.855.601,98 EUR einen Teilbetrag von 4.000.000,00 EUR auszuschütten. Der danach verbleibende Restbetrag in Höhe von 16.751.895,30 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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