Autohaus Louis Dresen GmbHLiquidiert

53881 Euskirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 21771
Vorher
Schmitz & Wißling, Gesellschaft mit beschränkter Haftung; VW-Audi-Händler-Aral-TankstelleSchmitz & Wißling GmbHEIFEL Autocenter GmbHRAC Rheinisches Autocenter GmbH
Eingetragen
18.7.1978
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Fahrzeug-Finanzierungen und Vermittlung von Leasingverträgen, sowie der Betrieb und Vermietung von Selbstfahrer-Mietwagen, ferner KfZ-Instandsetzungen sowie Karosserie- und Lackierereiarbeiten u.a. unter der Wortmarke "KaroLa".

Historie

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Management

NameRolle
Michael Homburger
seit 29.9.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ivca Majic
seit 29.9.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

400.000 €
33.33%
400.000 €
33.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Louis Dresen GmbH

Euskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Autohaus Louis Dresen GmbH mit Sitz in Euskirchen ist Bestandteil der "Dresen-Gruppe" und betreibt den Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen. Im Rahmen dieser Kerntätigkeiten werden auch Versicherungen, Finanzierungen und Leasingverträge vermittelt. Im Rahmen der Handelstätigkeit als Vertragshändler werden neue Kraftfahrzeuge der Marken Opel und Ford sowie Gebrauchtwagen diverser Hersteller vertrieben.

Die Gesellschaft verfügt über einen Werkstattbetrieb mit eigener Karosserie und Lackiererei für den diverse Serviceverträge bestehen.

Mit den weiteren Unternehmen der " Dresen - Gruppe " gehört die Autohaus Louis Dresen GmbH derzeit zu den 5 größten Opel-Händlern der Republik.

Unter dem Dach der "Dresen-Gruppe" sind ebenfalls ein Abschleppunternehmen, ein Teile- und Zubehörmarkt, eine Autovermietung, eine Versicherungsmaklergesellschaft sowie ein Aufbereitungsunternehmen integriert. So wird neben dem Kerngeschäft dem Handel von Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen auch ein Umfangreiches Dienstleistungsspektrum sowie ein breites Finanzdienstleistungsspektrum angeboten. Zudem werden Flottenkunden umfangreich betreut.

Dank der Expansion, die die Geschäftsführung in der jüngsten Firmengeschichte vorangetrieben hat, können die Kunden bei der Dresen-Gruppe heute nahezu alles abwickeln, was zur Gewährleistung ihrer individuellen Mobilität notwendig ist. Weiteres Wachstum ist fest eingeplant.

2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft als Handels- und Dienstleistungsunternehmen nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Kfz-Handel kann den Umsatz im Jahr 2016 nach dem erfolgreichen Vorjahr nochmals deutlich steigern.

Dabei profitieren die Unternehmen insbesondere von den weiter anziehenden Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen.

Aber auch Servicesparten wie die Waschanlagen oder die Autolackierereien profitieren von der guten Einkommensentwicklung. Für die kommenden Jahre ist eine moderate Entwicklung absehbar. Der Absatz von Neufahrzeugen (Pkw) bewegt sich momentan auf einem hohen Niveau und sollte sich zyklisch wieder abschwächen.

Langfristig ist zumindest in den Städten von einer (leicht) nachlassenden Nachfrage auszugehen. Der Zustrom an Flüchtlingen dürfte hier keinen positiven Effekt zeigen. Die Nutzfahrzeugsparte profitiert demgegenüber von dem weiter zunehmenden Bedarf an Transportkapazitäten. Aber auch hier ist zumindest mittelfristig nach dem aktuellen Boom bei den Neuzulassungen eine moderatere Nachfrage absehbar.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Ergebnisquellen

01.01. bis 31.12.2016 01.01. bis 31.12.2015 Änderung ggü. d. Vorjahr in
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 44.418,9 100,0 27.490,6 100,0 16.928,3 61,6
sonst. betriebl. Erträge 49,2 0,1 380,5 1,4 -331,3 -87,1
Materialaufwand 40.616,1 91,4 23.795,6 86,6 16.820,5 70,7
Personalaufwand 1.398,2 3,1 1.204,3 4,4 193,9 16,1
Abschreibungen 62,0 0,1 61,3 0,2 0,7 1,1
sonst. betriebl. Aufwand 1.361,6 3,1 1.686,0 6,1 -324,4 -19,2
Finanzerträge 50,9 0,1 14,0 0,1 36,9 263,6
Finanzaufwand 40,0 0,1 32,4 0,1 7,6 23,5
EE-Steuern 17,5 0,0 0,0 0,0 17,5 -
Ergebnis nach Steuern 1.023,5 2,3 1.105,5 4,0 -82,0 -7,4
sonstige Steuern 15,4 0,0 13,3 0,0 2,1 15,8
Jahresergebnis 1.008,2 2,3 1.092,2 4,0 -84,0 -7,7

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um T€ 16.928,2 gestiegen. Der Grund liegt im Wesentlichen in der Steigerung des Verkaufs von Neuen Kraftfahrzeugen (T€ 14.590,3).

Das Jahresergebnis weist einen Überschuss i. H. v. T€ 1.008,2 aus.

Das Rohergebnis ist insgesamt um 2,9 % gestiegen.

Die Personalkosten sind um 16,1 % gestiegen.

Im Berichtsjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insgesamt gesunken (T€ -324,4). Wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung hatten die Verluste aus Schäden (T€ -343,0), Verschrottung von Teilen (T€ -28,5), sowie die Rechts-und Beratungskosten(T€ -47,8).

Der Zinsaufwendungen sind um T€ 7,6 gestiegen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um den Anstieg der Zinsen für Lagerwagen.

Durch weitere Darlehensgewährungen innerhalb der DRESEN-GRUPPE sind die Zinserträge gestiegen (T€ 36,8).

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 5,0 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand ist um 16,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist gemessen am allgemeinen Stand der Kfz-Branche im abgelaufenen Jahr als zufriedenstellend zu bezeichnen.

c. Vermögenslage

d. Vorjahr in
wesentliche Bilanzposten 31.12.2016
T€
31.12.2015
T€
T€ %
Aktiva        
Sachanlagen 1.155,1 762,2 392,9 51,5
Vorräte 8.013,6 4.660,3 3.353,3 72,0
Forderungen 2.950,6 1.310,8 1.639,8 125,1
Flüssige Mittel/Wertpapiere 1.378,0 553,6 824,4 148,9
Passiva        
Eigenkapital 2.715,8 1.707,7 1.008,1 59,0
Rückstellungen 290,9 270,5 20,4 7,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.463,8 6.143,7 5.320,1 86,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 774,5 353,5 421,0 119,1
Bilanzsumme 15.347,2 8.683,7 6.663,5 76,7

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Wesentlichen unverändert. Die im Vorjahr getätigten Neuinvestitionen des Anlagevermögen wurden weiter fortgeführt. Der Vorführwagenbestand wurde wieder aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb der DRESEN-GRUPPE sind gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dienen der Finanzierung des Vermögenszuwachses im Fahrzeugbestand.

Unsere Investitionsvorhaben sind vorerst abgeschlossen.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatzentwicklung,

- Betriebsergebnis und

- Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-flow heran.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlage r gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

V. Prognosebercht

Die Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir für 2017 und 2018 positiv. Wir erwarten in den folgenden Jahren einen leichten Umsatzanstieg bei weiterhin positiver Ertragslage. Die Ertragslage soll sich durch die Festigung der Markenpalette weiter verbessern.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht.

VI. Chancen- und Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem Wettbewerb am Markt müssen wir uns durch Qualität und Verlässlichkeit im Kundenservice und mit einer profitableren Geschäftspolitik stellen. Der bestehende Privatkundenbereich muss ausgebaut werden.

Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine größeren Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

 

Neuss, 31. März 2017

Peter Dahlmann, Geschäftsführer

Benedikt Dahlmann, Geschäftsführer

Michael Homburger, Geschäftsführer

Christian Bartsch, Geschäftsführer

Ivca Majic, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 1.156.407,00 763.419,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.314,00 1.230,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.314,00 1.230,00
II. Sachanlagen 1.155.093,00 762.189,00
1. technische Anlagen und Maschinen 53.097,00 20.400,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.543,00 238.132,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 249.403,00 258.810,00
B. Umlaufvermögen 14.176.744,47 7.910.196,44
I. Vorräte 8.013.642,48 4.660.273,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.785.064,10 2.696.306,34
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.785.064,10 2.696.306,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 12.640,00 7.450,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.378.037,89 553.616,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.076,72 10.095,90
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.347.228,19 8.683.711,34

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 2.715.829,93 1.707.660,72
I. gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.014.146,52 2.014.146,52
III. Verlustvortrag 1.506.485,80 2.598.674,50
IV. Jahresüberschuss 1.008.169,21 1.092.188,70
B. Rückstellungen 17.505,00 18.360,00
C. Verbindlichkeiten 12.340.500,26 6.705.554,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.463.810,18 6.143.738,96
2. sonstige Verbindlichkeiten 876.690,08 561.815,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 876.690,08 561.815,66
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.347.228,19 8.683.711,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 3.851.931,82 4.075.459,25
2. Personalaufwand 1.398.170,83 1.204.313,05
a) Löhne und Gehälter 1.091.399,91 937.215,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 306.770,92 267.097,13
3. Abschreibungen 62.040,93 61.251,91
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 62.040,93 61.251,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.361.561,83 1.685.991,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.873,25 14.047,68
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.005,39 32.412,98
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 17.505,00 0,00
8. sonstige Steuern 15.351,88 13.348,50
9. Jahresüberschuss 1.008.169,21 1.092.188,70

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt §§ 265 I 2, 266 ff. HGB.

Durch den Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses durch das BilRUG ist das GuV-Gliederungsschema anzupassen und die Vorjahresbeträge in den gestrichenen Posten umzugliedern.

Die Umsatzerlöse sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neudefinition gem. § 277 I HGB erheblich ausgeweitet wurden.

Bei Anwendung des § 277 I HGB in der Fassung des BilRUG bereits im Jahr 2015 hat sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von T€ 27.490,6 ergeben (T€ 16.928,2 ).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die

Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG

im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 410 ebenfalls voll und mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten

von € 410 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Bei der Bewertung der Vorräte (Ersatzteillager) wurde ein Wertabschlag in Höhe von 5,5 % auf den Gesamtbestand vorgenommen. Hierbei wurden insbesondere Erfahrungen aus dem Erwerb und der Veräußerung eigener Ersatzteile berücksichtigt.

Die Bewertung der Neuwagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich der von der Opel und Ford gewährten Zuschüsse.

Die Bewertung der Gebrauchtwagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gem. §§ 252 Abs. 1 Nr. 4, 253 Abs. 3 HGB.

Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes bzw. Teilwertes wurde ein Wertabschlag in Höhe von 6 % auf die Anschaffungskosten vorgenommen.

Dieser Abschlagswert deckt nach den retrograd vorgenommenen Einzelbewertungen das Verlustrisiko hinreichend ab. Von der Wertermittlung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 II HGB.

Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten Löhne und Materialkosten sowie Fremdleistungen von unfertigen Reparaturarbeiten.

Im Geschäftsjahr bestanden keine unfertigen Reparaturarbeiten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Im Geschäftsjahr unterbleibt der Ausweis von aktiven Steuerlatenzen (§ 274 I 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet,

der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt.

Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0).

Das gezeichnete Kapital beträgt € 1.200.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betragen € 273.393,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG) betragen € 0,00 (Vorjahr: € 0,0).

Zum 31.12.2016 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung
Jahresbetrag
Mietverträge Immobilien 193.800,00 193.800,00

Weitere bedeutende Miet- und Leasingverträge bestehen nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis nach Steuern.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 49 (Vorjahr: 42) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 15 gewerbliche Arbeitnehmer und 27 Angestellte.

Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert durch

Herrn Ivca Majic, Kaufmann geführt.

Weitere Geschäftsführer sind:

Peter Dahlmann

Benedict Dahlmann

Christian Bartsch

Michael Homburger

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

 

Euskirchen, 31. März 2017

Peter Dahlmann, Geschäftsführer

Benedikt Dahlmann, Geschäftsführer

Michael Homburger, Geschäftsführer

Christian Bartsch, Geschäftsführer

Ivca Majic, Geschäftsführer

Anlagespiegel

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.834,60 885,00 42.405,60 1.314,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 42.834,60 885,00 42.405,60 1.314,00
1. technische Anlagen und Maschinen 55.695,93 38.607,97 41.206,90 53.097,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.581,93 337.321,70 310.636,63 530.267,00
3. Geschäftsfahrzeuge 54.290,27 8.040,27- 13.009,00 33.241,00
4. Mietwagen 214.288,75 284.607,33 28.344,50 269.302,00
    201.249,58-    
5. Vorführwagen 283.168,92 269.360,14 19.957,14 249.403,00
    283.168,92-    
6. Geringwertige Wirtschaftsgüter 176.120,52 17.429,26 173.766,78 19.783,00
Sachanlagen 1.287.146,32 0 586.920,95 1.155.093,00
    58,77-    

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.07.2017 festgestellt.

5. Bestätigungsvermerk

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 08. Juni 2017 dem als Anlage 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der Autohaus Louis Dresen GmbH unter dem Datum vom 08. Juni 2017 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Louis Dresen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften - und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags - liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Die Verwendung des vorstehenden wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsbericht setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungsnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Mönchengladbach, 08. Juni 2017

M . S . P GmbH & Co.KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Söllner

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