Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 774565
Eingetragen
10.7.2020
Branche
Erbringung von Fundraising-DienstleistungenStationäre Einrichtungen zur palliativen Pflege
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Zweck der Gesellschaft ist die Förderung mildtätiger Zwecke durch die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, die infolge ihres körperlichen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind, die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, die Förderung von Wissenschaft und Forschung, und sowie die Förderung der Berufsbildung im Bereich der Knochenmark- oder Stammzelltransplantation. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch: a) Die Koordination des Spendersuchprozesses bei der unverwandten Stammzellspende und die Vermittlung von Stammzellprodukten und anderen zellulären Produkten von unverwandten Spendern an Patienten, die auf eine Transplantation angewiesen sind; b) Die Kooperation mit Organisationen, die in den Spendersuchprozess eingebunden sind, wie z.B. Spenderdateien und -Register, Sucheinheiten, Transplantationszentren, Entnahmezentren, Kurieren, usw.; c) die Speicherung, Verarbeitung, Pflege, Anzeige und Übermittlung von pseudonymisierten Daten potenzieller Stammzellspender und -Produkte, zum Zwecke der Vermittlung an Patienten; d) die Entwicklung eines Suchalgorithmus, der unter Einbezug aktuellster, wissenschaftlicher Erkenntnisse fortlaufend auf die medizinischen Anforderungen der Übereinstimmung zwischen Spender und Patienten angepasst und verbessert wird; e) die Entwicklung und Zurverfügungstellung einer webbasierten Registersoftware. Diese ermöglicht die Vereinfachung des Prozesses der unverwandten Stammzellspendersuche, da sie die Suchanlage, Beauftragung und Bestellung von Spendern sowie die damit einhergehenden, administrativen Aufgaben erleichtert; f) die Unterstützung der Suche nach einem passenden Blutstammzellspender durch (Such-)Koordinatoren; g) die Sicherung der Qualität der Spende und der vermittelten Produkte unter Einhaltung der anwendbaren Gesetze, Richtlinien und Standards; h) die Erhebung statistischer Daten und deren Zurverfügungstellung zur Auswertung und Nutzung für wissenschaftliche Zwecke; i) die Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung der Gesellschaftszwecke; j) die Unterstützung bei persönlicher Bedürftigkeit i.S.d. § 53 Nr. 1 AO; k) die Zuwendung von Mitteln an eine andere Körperschaft oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke; und l) die Erbringung von Kooperationsleistungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carolin Schwarz
seit 6.3.2024
Prokura
Daniel Knoll
seit 10.7.2020
Prokura
Julia Dr. Pingel
seit 10.7.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DKMS Stiftung Leben Spenden
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DKMS Group gGmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DKMS Registry gGmbH

Tübingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 30.960,26 41.267,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.597,54 40.695,39
65.557,80 81.963,07
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.100,00
0,00 2.100,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 244.472,84 119.913,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.068,12 4.000,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.548,00 18.432,41
302.088,96 142.346,35
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 142.653,75 124.067,21
444.742,71 268.513,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.686,89 23.219,28
529.987,40 373.695,91

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 120.019,78 118.078,73
III. Bilanzgewinn 166.016,99 1.941,05
311.036,77 145.019,78
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 902,03 902,03
2. Sonstige Rückstellungen 163.154,27 74.379,74
164.056,30 75.281,77
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.680,00 4.100,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.142,32 40.806,52
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.060,00 88.858,64
4. Sonstige Verbindlichkeiten 22.012,01 19.629,20
(davon aus Steuern: € 20.021,96; Vorjahr: T€ 20)
54.894,33 153.394,36
529.987,40 373.695,91

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
und die Zeit vom 1. August bis 31. Dezember 2021

2022 2021
1. Umsatzerlöse 2.144.952,93 803.960,75
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.477.267,44 1.907.349,22
(davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 15.736,06; Vj. T€ 5)
3.622.220,37 2.711.309,97
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 84,66 55,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -959.838,73 -166.923,15
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.297.797,15 -1.103.247,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -274.331,91 -230.109,45
(davon für Altersversorgung: € 28.367,04; Vj. T€ 24)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -27.767,53 -27.445,66
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -896.552,72 -1.181.216,76
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 24.391,21; Vj. T€ 4)
-3.456.203,38 -2.708.887,84
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -481,08
8. Ergebnis nach Steuern 166.016,99 1.941,05
9. Jahresüberschuss 166.016,99 1.941,05
10. Bilanzgewinn 166.016,99 1.941,05

Anhang für 2022

Allgemeine Hinweise

Die DKMS Registry gGmbH hat ihren Sitz in Tübingen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB Nr. 774565) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 274a HGB und § 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Bei der Bilanzierung wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern) unterstellt. Die Gesellschaft erwirtschaftet aufgrund der Förderung durch ihre Muttergesellschaft, der DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, (TEUR 1.452; Vj. TEUR 1.900) einen Jahresüberschuss. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Prognosezeitraum und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft weiterhin auf die finanzielle Unterstützung der DKMS gemeinnützige GmbH angewiesen. Die im Februar 2023 finalisierte Förderzusage in Höhe von maximal TEUR 2.350 gilt ab Beginn des Geschäftsjahres 2023 bis zum Ablauf von 12 Monaten nach dem Testatsdatum des Jahresabschlusses 2022 (Vj. TEUR 1.600).

Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen erfolgte die Bilanzierung und Bewertung unverändert zum Vorjahr wie folgt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Bei den beweglichen Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsaufwand erfasst. Bis 2021 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 das steuerliche Sammelpostenverfahren angewendet und der Sammelposten mit 20 Prozent p.a. abgeschrieben. Für Anschaffungen ab 2021 wird das Sammelpostenverfahren für geringwertige Wirtschaftsgüter nicht mehr angewendet. Stattdessen erfolgt eine Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Einzelposten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden nicht vorgenommen, da die Forderungen auf Grundlage von Erfahrungswerten nahezu keinen Ausfall aufzeigen.

Beginnend mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 werden frist- und währungsgleiche Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber ein und dem selbem Verbundpartner bei Bestehen einer Aufrechnungslage bilanzverkürzend miteinander saldiert und in Abhängigkeit des Saldos in den Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und entsprechen dem Erfüllungsbetrag. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst, Preissteigerungen wurden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Mietkaution in Höhe von TEUR 17 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vj. TEUR 17).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 41 betreffen ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr (Vj. TEUR 4).

2. Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000,00. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 166 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

3. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 89).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vj. TEUR 20) enthalten.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Vergütungen für Vermittlungsleistungen von Spendern der DKMS-Dateien (TEUR 1.646, Vj. TEUR 602), Erlöse aus der Abrechnung von Entnahmeleistungen internationaler Spenderregister (TEUR 490, Vj. TEUR 138) sowie Erlöse aus Management-Weiterbelastungen mit Dienstleistungscharakter für Gesellschaften der weltweiten DKMS-Organisation (TEUR 10, Vj. TEUR 64).

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt:

2022 2021
TEUR TEUR
Inland 1.254 479
Übriges Europa 407 170
Restliches Ausland 484 155
2.145 804

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Förderung durch die Muttergesellschaft (TEUR 1.452, Vj. TEUR 1.900).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Intercompany-Services (TEUR 206, Vj. TEUR 206), Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit (TEUR 173, Vj. TEUR 12) sowie Beiträge und Gebühren (TEUR 102, Vj. TEUR 93).

IV. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Dr. Dr. Alexander Schmidt, Kusterdingen

Dr. Julia Pingel, Dußlingen

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (inklusive Geschäftsführung) beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 23 Personen (Vj. 22 Personen). Davon befand sich niemand in Elternzeit (Vj. eine Person).

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 445 und gliedern sich wie folgt auf:

2023 2024 2025 2026 2027 später Gesamt
Art der Verpflichtung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Miet- und Leasingverträge 1 47 0 0 0 0 47
Dienstleistungsverträge 398 0 0 0 0 398
- davon IC 398 0 0 0 0 398
445 0 0 0 0 445

1 Angaben exklusive Nebenkosten aufgrund deren variablen Charakters

4. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten.

5. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird nach § 325 HGB durch Einreichung beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt. Die Anteile an der DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, werden zu 100 % von der DKMS Stiftung Leben Spenden, Tübingen, gehalten, deren unmittelbare und mittelbare Tochterunternehmen verbundene Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB der DKMS

Registry gGmbH sind. Die DKMS Stiftung Leben Spenden, Tübingen, ist nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2022 (TEUR ./. 166) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Tübingen, 12. April 2023

DKMS Registry gGmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Dr. Alexander Schmidt Dr. Julia Pingel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DKMS Registry gGmbH, Tübingen

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der DKMS Registry gGmbH, Tübingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 12. April 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anita Botzenhardt ppa. Dieter Joachim Böhm
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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