DKMS Donor Center gGmbH
Selbe AdresseErbringung von Fundraising-Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carolin Schwarz seit 6.3.2024 | Prokura |
Daniel Knoll seit 10.7.2020 | Prokura |
Julia Dr. Pingel seit 10.7.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DKMS Stiftung Leben Spenden | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DKMS Registry gGmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
| 2022 | 2021 | ||
| € | € | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 2.144.952,93 | 803.960,75 |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 1.477.267,44 | 1.907.349,22 |
| (davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 15.736,06; Vj. T€ 5) | |||
| 3.622.220,37 | 2.711.309,97 | ||
| 3. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 84,66 | 55,08 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -959.838,73 | -166.923,15 | |
| 4. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -1.297.797,15 | -1.103.247,90 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -274.331,91 | -230.109,45 | |
| (davon für Altersversorgung: € 28.367,04; Vj. T€ 24) | |||
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -27.767,53 | -27.445,66 |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -896.552,72 | -1.181.216,76 |
| (davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 24.391,21; Vj. T€ 4) | |||
| -3.456.203,38 | -2.708.887,84 | ||
| 7. | Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0,00 | -481,08 |
| 8. | Ergebnis nach Steuern | 166.016,99 | 1.941,05 |
| 9. | Jahresüberschuss | 166.016,99 | 1.941,05 |
| 10. | Bilanzgewinn | 166.016,99 | 1.941,05 |
Die DKMS Registry gGmbH hat ihren Sitz in Tübingen
und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart
(HRB Nr. 774565) eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß
§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie
nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des
Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die
Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.
Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die
Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften
gemäß § 274a HGB und § 288 Abs. 1 HGB
teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Im Interesse einer besseren Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen
Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die
Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und
Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind,
weitestgehend im Anhang aufgeführt.
Bei der Bilanzierung wurde die Fortführung der
Unternehmenstätigkeit (Going-Concern) unterstellt. Die
Gesellschaft erwirtschaftet aufgrund der Förderung
durch ihre Muttergesellschaft, der DKMS gemeinnützige
GmbH, Tübingen, (TEUR 1.452; Vj. TEUR 1.900) einen
Jahresüberschuss. Zur Aufrechterhaltung der
Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Prognosezeitraum
und damit zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft weiterhin
auf die finanzielle Unterstützung der DKMS
gemeinnützige GmbH angewiesen. Die im Februar 2023
finalisierte Förderzusage in Höhe von maximal
TEUR 2.350 gilt ab Beginn des Geschäftsjahres 2023 bis
zum Ablauf von 12 Monaten nach dem Testatsdatum des
Jahresabschlusses 2022 (Vj. TEUR 1.600).
Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt.
Im Einzelnen erfolgte die Bilanzierung und Bewertung
unverändert zum Vorjahr wie folgt:
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den
Zeitraum der Nutzung planmäßig pro rata temporis
linear abgeschrieben.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibungen
angesetzt. Bei der Ermittlung der planmäßigen
Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Bei den beweglichen
Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen linear entsprechend
der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf
Zugänge des Sachanlagevermögens werden im
Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Jahr der
Anschaffung als Betriebsaufwand erfasst. Bis 2021 wurde
für geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00
das steuerliche Sammelpostenverfahren angewendet und der
Sammelposten mit 20 Prozent p.a. abgeschrieben. Für
Anschaffungen ab 2021 wird das Sammelpostenverfahren
für geringwertige Wirtschaftsgüter nicht mehr
angewendet. Stattdessen erfolgt eine Sofortabschreibung im
Jahr der Anschaffung für geringwertige
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als
EUR 250,00 bis EUR 800,00.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag
beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen
risikobehafteten Einzelposten wird durch die Bildung
angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Pauschalwertberichtigungen werden nicht vorgenommen, da die
Forderungen auf Grundlage von Erfahrungswerten nahezu
keinen Ausfall aufzeigen.
Beginnend mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020
werden frist- und währungsgleiche Forderungen und
Verbindlichkeiten gegenüber ein und dem selbem
Verbundpartner bei Bestehen einer Aufrechnungslage
bilanzverkürzend miteinander saldiert und in
Abhängigkeit des Saldos in den Forderungen oder
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
ausgewiesen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus
schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe
angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist und entsprechen dem
Erfüllungsbetrag. Langfristige Rückstellungen
werden abgezinst, Preissteigerungen wurden
berücksichtigt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus
Mietkaution in Höhe von TEUR 17 mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr (Vj. TEUR 17).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von TEUR 41 betreffen ausschließlich den
Lieferungs- und Leistungsverkehr (Vj. TEUR 4).
Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt
unverändert EUR 25.000,00. Der Jahresüberschuss
in Höhe von TEUR 166 wurde auf neue Rechnung
vorgetragen.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr
eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von
TEUR 7 (Vj. TEUR 89).
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vj.
TEUR 20) enthalten.
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen
Erträge aus Vergütungen für
Vermittlungsleistungen von Spendern der DKMS-Dateien (TEUR
1.646, Vj. TEUR 602), Erlöse aus der Abrechnung von
Entnahmeleistungen internationaler Spenderregister (TEUR
490, Vj. TEUR 138) sowie Erlöse aus
Management-Weiterbelastungen mit Dienstleistungscharakter
für Gesellschaften der weltweiten DKMS-Organisation
(TEUR 10, Vj. TEUR 64).
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen
Märkten wie folgt:
| 2022 | 2021 | |
| TEUR | TEUR | |
| Inland | 1.254 | 479 |
| Übriges Europa | 407 | 170 |
| Restliches Ausland | 484 | 155 |
| 2.145 | 804 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im
Wesentlichen Erträge aus der Förderung durch die
Muttergesellschaft (TEUR 1.452, Vj. TEUR 1.900).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im
Wesentlichen Aufwendungen für Intercompany-Services
(TEUR 206, Vj. TEUR 206), Aufwendungen für
Öffentlichkeitsarbeit (TEUR 173, Vj. TEUR 12) sowie
Beiträge und Gebühren (TEUR 102, Vj. TEUR 93).
Der Geschäftsführung gehören an:
Dr. Dr. Alexander Schmidt, Kusterdingen
Dr. Julia Pingel, Dußlingen
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
(inklusive Geschäftsführung) beläuft sich im
abgelaufenen Geschäftsjahr auf 23 Personen (Vj. 22
Personen). Davon befand sich niemand in Elternzeit (Vj.
eine Person).
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich
zum Stichtag auf TEUR 445 und gliedern sich wie folgt auf:
| 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 später | Gesamt | |
| Art der Verpflichtung | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Miet- und Leasingverträge 1 | 47 | 0 | 0 | 0 | 0 | 47 |
| Dienstleistungsverträge | 398 | 0 | 0 | 0 | 0 | 398 |
| - davon IC | 398 | 0 | 0 | 0 | 0 | 398 |
| 445 | 0 | 0 | 0 | 0 | 445 |
1 Angaben exklusive Nebenkosten aufgrund deren
variablen Charakters
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten.
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der
Muttergesellschaft DKMS gemeinnützige GmbH,
Tübingen, einbezogen, die den Konzernabschluss
für den größten und kleinsten Kreis der
Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird nach
§ 325 HGB durch Einreichung beim Betreiber des
Bundesanzeigers offengelegt. Die Anteile an der DKMS
gemeinnützige GmbH, Tübingen, werden zu 100 % von
der DKMS Stiftung Leben Spenden, Tübingen, gehalten,
deren unmittelbare und mittelbare Tochterunternehmen
verbundene Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2
HGB der DKMS
Registry gGmbH sind. Die DKMS Stiftung Leben Spenden,
Tübingen, ist nicht zur Aufstellung eines
Konzernabschlusses verpflichtet.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss 2022 (TEUR ./. 166) auf neue Rechnung
vorzutragen.
Tübingen, 12. April 2023
DKMS Registry gGmbH
Die Geschäftsführung
| Dr. Dr. Alexander Schmidt | Dr. Julia Pingel |
An die DKMS Registry gGmbH, Tübingen
Wir haben den Jahresabschluss der DKMS Registry gGmbH,
Tübingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses" unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir
sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum
Jahresabschluss zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 12. April 2023
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Anita Botzenhardt | ppa. Dieter Joachim Böhm |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
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