Visio Klinik GmbH
Weißenregener Straße 1, 93444 Bad Kötzting, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raphael Minh-Tam Nguyen seit 21.9.2020 | Geschäftsführer |
Sigurd Gawinski seit 21.9.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Visio Klinik GmbHEigenbeteiligung | 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Visio Klinik GmbHBad KötztingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Visio Klinik GmbH hat ihren Sitz in Bad Kötzting. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter HRB 18013 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. III. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, ggf. vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (1 bis 33 Jahre) vorgenommen. Der angesetzte Geschäfts- oder Firmenwert wird nach der standardisierten Nutzungsdauer des § 253 Abs. 3 HGB auf zehn Jahre abgeschrieben, da eine bessere Schätzung der Nutzungsdauer nicht möglich war. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken und des allgemeinen Kreditrisikos bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Rechnungsabgrenzungsposten werden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Das Gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Annuitätendarlehen. Bei der Ermittlung der Restlaufzeiten wurden unveränderte Zinssätze bis zum Tilgungsende unterstellt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich, wie im Vorjahr, um sonstige Verbindlichkeiten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 2.744.170,93. Verbindlichkeiten i.H.v. € 7.158.053,35 sind durch Grundschulden ohne Brief, Globalabtretung von Forderungen und Abtretung von Mietansprüchen besichert. Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von insgesamt T€ 1.647, um die notwendig erachteten Mietsachen zu sichern und die Liquidität zu verbessern. Dies sind auch die Vorteile. Die Risiken bestehen in den unkündbaren Grundmietzeiten. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Rohergebnis sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von T€ 725 enthalten, die zum überwiegenden Teil aus Energiekostenzuschüssen des Bundes und dem Härtefallfonds Reha Bayern resultieren. VI. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Berichtsjahr:
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: Herr Sigurd Gawinski, Kaufmann, Eichenzell und Herr Raphael Nguyen, Diplom Gesundheitsökonom, Miltach Bei der Angabe der Bezüge von Organmitgliedern wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Bad Kötzting, den 27. Mai 2024 gez. Sigurd Gawinski, Geschäftsführer gez. Raphael Nguyen, Geschäftsführer Anlagenspiegel 2023Visio Klinik GmbH, Bad Kötzting
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens In der Visio Klinik GmbH, Bad Kötzting, werden Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung im Auftrag von Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern und Berufsgenossenschaften in den Indikationen Orthopädie, Neurologie und Geriatrie durchgeführt. Unter der öffentlichen Bezeichnung Mittelbayerisches Rehabilitationszentrum Bad Kötzting ist das Klinikum Luitpold zusammen mit dem Klinikum Maximilian vertreten. Das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum stellt einen wichtigen Baustein in der Versorgung der Bevölkerung im Gebiet Niederbayerns und der Oberpfalz in den Bereichen orthopädische, neurologische und geriatrische Rehabilitation dar. Neben der Rehabilitation wird auch betreutes Wohnen angeboten. Synergieeffekte können realisiert werden und tragen zur Zukunftssicherung des Unternehmens bei. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Folgen der globalen Krisen belasten weiterhin die deutsche Wirtschaft. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der Rehabilitationsmarkt 2023 in Bayern nähert sich dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Sowohl im Bereich der Anschlussheilbehandlungen, als auch bei den regulären Heilverfahren sind die Fallzahlen gestiegen. Einzig durch die zum 01. Juli 2023 eingeführte qualitätsorientierte Belegungssteuerung der Rentenversicherung ist es zu Verwerfungen gekommen, da Patienten durch das neue Zuweisungssystem nun auch von den regionalen Rentenversicherungsträgern auf ganz Deutschland verteilt werden. Für das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum gilt, dass das volle Potential insbesondere im teilstationären Bereich noch nicht ausgeschöpft werden konnte, da im therapeutischen Bereich das Personal fehlt, um mehr Patienten therapieren zu können. Die Belegung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen steigt ebenfalls wieder an. Dies ist insbesondere der demographischen Entwicklung geschuldet. Durch die alternde Gesellschaft steigt der Bedarf an Rehabilitation, um die Teilhabe am Leben zu erhalten. 2. Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2023 T€ 2.219. Im Vorjahr 2022 betrug der Jahresüberschuss T€ 43. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Jahresüberschuss 2023 außergewöhnliche Erträge durch Gelder aus dem Hilfsfonds des Bundes und Härtefallfonds Rehabilitation Bayern beinhaltet. Ebenso enthielt das Vorjahr außerordentliche Erträge aus Corona-Finanzhilfen. Trend zur ambulanten Rehabilitation Die Kostenträger tragen der gesetzlichen Anforderung an ambulanten vor stationären Leistungen dadurch Rechnung, dass die Maßnahmen, die ambulant durchgeführt werden können, auch ambulant bewilligt werden. Die ambulanten Belegungszahlen insgesamt in der Rehabranche steigen wieder durch die Genehmigungspraxis der Kostenträger, die für eine ambulante Reha nur 2/3 der Kosten einer stationären Reha zahlen müssen. Für das Gesamtjahr haben wir die Planzahlen im ambulanten Bereich nicht ganz erreichen können, weil uns insbesondere im therapeutischen Bereich das Personal fehlt, um mehr Patienten therapieren zu können. Geschäftsfeld stationäre Rehabilitationsbehandlung Die Zahlen bei den stationären Rehabilitationsbehandlungen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen und liegen im Plan, der an das Niveau vor der Pandemie angelehnt ist. Nachdem alle Einschränkungen aus der Pandemiezeit inzwischen beendet sind, ist ein Nachholeffekt zu spüren, der teilweise auch zu längeren Wartezeiten auf eine Aufnahme führt. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten im Kalenderjahr 2023 um T€ 3.390 gesteigert werden. Die Mehrung im Erlösbereich ist hauptsächlich auf Fallzahlsteigerungen zurückzuführen. Die Personalkosten haben sich in 2023 um T€ 740 erhöht. Die Steigerung ist hauptsächlich durch die Steigerung der betrieblichen Gehaltsstruktur für Fachpersonal und die deutliche Erhöhung beim gesetzlichen Mindestlohn zu Oktober 2022 begründet. In 2023 beschäftigte das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum durchschnittlich 3 Vollkräfte mehr als in 2022. Die Sachkosten haben sich im Berichtsjahr 2023 um T€ 287 erhöht. Die Steigerung ist hauptsächlich auf die höheren Kosten für notwendiges externes Personal und höhere Kosten für Nahrungsmittel zurückzuführen. Die planmäßige Abschreibung erreichte eine Höhe von T€ 865 (Vorjahr T€ 960). Der Zinsaufwand betrug in 2023 T€ 175 (Vorjahr T€ 193). Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.176 verbessert. Ansonsten verweisen wir auf den Geschäftsverlauf. b) Finanzlage
Die Liquiditätslage hat sich im Jahr 2023 wie erwartet dargestellt. Alle Verbindlichkeiten konnten fristgerecht gezahlt und Skontoangebote konnten genutzt werden. Eine Überziehung des Kontos war nicht notwendig. 2023 sind vereinbarungsgemäß Annuitätenzahlungen an die Bank für Sozialwirtschaft geflossen. Das Kapital besteht hauptsächlich aus Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten). Die Rückstellungen betragen 8,2 % (Vorjahr: 5,7 %), die Verbindlichkeiten 72,8 % (Vorjahr: 91,5 %) der Bilanzsumme. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus den Klinikgrundstücken (Grund und Boden sowie Gebäude und Außenanlagen), welche einen Buchwert von T€ 5.586 aufweisen. An Investitionen wurden im Berichtsjahr 2023 insgesamt T€ 377 vorgenommen. Die Investitionen betrafen insbesondere die Datenverteilung für Patientenentertainment, Therapieausstattungen, weitere Büromöbel und Pflegebetten. Der Forderungsbestand gegenüber Kostenträgern und Selbstzahlern, der unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen ist, betrug T€ 1.317 (vor Wertberichtigungen). Wir verfügen über ein geordnetes Mahnwesen. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir Kennzahlen zur Umsatzrentabilität, Forderungsreichweite sowie die Kapitalflussrechnung heran. Die Umsatzrentabilität, ermittelt als Jahresüberschuss mal 100 geteilt durch die Umsatzerlöse, beträgt 11,62 % (Vj.: 0,28 %). Die Forderungsreichweite, ermittelt als durchschnittlicher Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geteilt durch die Umsatzerlöse mal 365 Tage, beträgt 24,6 (Vj.: 27,7) Tage. Über die finanzielle Entwicklung gibt ferner die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:
In den Bereichen Hygiene, Datenschutz und Arbeitssicherheit wird das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum durch externe Fachkräfte unterstützt. Nach der letzten Rezertifizierung im Jahr 2018 wurde in 2021 eine erneute Rezertifizierung und in 2022 und 2023 ein Überwachungsaudit der Kliniken durchgeführt. Externe Prüfer haben über mehrere Tage hinweg sämtliche Abteilungen besichtigt und die Prozesse durchleuchtet. Nach Abschluss der Prüfungen wurde den Kliniken erneut das Zertifikat für exzellente Qualität in der Rehabilitation bestätigt und eine deutlich positive Weiterentwicklung bescheinigt. Für 2024 steht die erneute Rezertifizierung an. Auch die externen Qualitätsprüfungen durch Rentenversicherungen und Krankenkassen haben die hohe Qualität im Mittelbayerischen Rehabilitationszentrum bestätigt. Insgesamt schneidet das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum überdurchschnittlich gut ab, so dass in diesem Bereich nur geringe Korrekturmaßnahmen zu ergreifen waren. III. Prognosebericht Das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum ist fest am Markt etabliert und in die regionalen Gesundheitsstrukturen eingebunden. Auch unter erschwerten Marktbedingungen durch die Corona-Pandemie und die Energiekrise wurde das Angebot weiter aufrechterhalten. Durch die spät geflossenen Hilfszahlungen von Bund und Land zu den Folgen der Corona-Pandemie und der hinzugekommenen Energiekrise wurde das für 2023 geplante Ergebnis deutlich übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, im Vergleich zu 2023, eine rückläufige Umsatzrentabilität bei einer ähnlichen Forderungsreichweite und einem auskömmlichen Finanzmittelfonds. In den Bereichen Hygiene, Datenschutz und Arbeitssicherheit wird sich die Klinik weiter extern unterstützen lassen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Klinik ist die Sicherung des Klinikerfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt die Klinik eine konservative Risikopolitik. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Herausfordernd werden aufgrund der globalen Spannungen und militärischen Konflikte die Ausgaben im Energiebereich sein, die schwer zu prognostizieren sind und sich deutlich auf das Ergebnis auswirken können. Darüber hinaus stellt auch der Fachkräftemangel in allen Bereichen ein zunehmendes Risiko dar. Risiken in wirtschaftlicher Hinsicht sind auch durch die Verhandlungen mit dem Betriebsrat zur Anpassung der Lohn- und Gehaltsstruktur möglich. Das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum ist nicht tarifgebunden, kann sich aber dem Trend zu erhöhten Löhnen und Gehältern nicht entziehen. Um im Kampf um Fachkräfte zu bestehen, müssen die Löhne an das Tarifniveau herangeführt werden. Da im Gesundheitsbereich der Personalkostenanteil an den Gesamtkosten sehr hoch ist, bedingt dies auch ein hohes wirtschaftliches Risiko. Das Gebäude und die Einrichtungen/technischen Anlagen haben nach einer langen Betriebsdauer eine gewisse Abnutzung erreicht. Das Risiko, Anlagen wie Heizung, Lüftung, Kühlung, Aufzüge etc. ersetzen zu müssen, steigt kontinuierlich. Die Rentenversicherung hat angekündigt, zum 01. Januar 2026 Einheitssätze in der Vergütung über ganz Deutschland einzuführen. Diese sollen aus dem Durchschnitt der bundesweiten Vergütungssätze gebildet werden. Die Umsetzung dieses Vorhabens könnte dazu führen, dass die im Süden Deutschlands angesiedelten Kliniken, die in der Regel eine höhere Vergütung haben als die Einrichtungen im Nord-Osten, mit sinkenden Tagessätzen rechnen müssen. 2. Chancenbericht Trotz der Krisenlage in Deutschland ist weiterhin Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen vorhanden. Durch die Schließung von Mitbewerbern im unmittelbaren Einzugsgebiet wird sich die Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen im Mittelbayerischen Rehabilitationszentrum erhöhen können. 3. Gesamtaussage Neben Chancen und Risiken ist festzuhalten, dass die Politik erkannt hat, dass auch Rehakliniken unterstützt werden müssen. Angesichts der demografischen Entwicklung und dem steigenden Bedarf an Rehabilitation rücken Rehakliniken zunehmend in den Fokus der Politik.
Bad Kötzting, den 27.05.2024 Visio Klinik GmbH gez Sigurd Gawinski, Geschäftsführer gez Raphael Nguyen, Geschäftsführer Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HBG verkürzte Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Wir haben unter dem 27. Mai 2024 über Umfang und Ergebnis unserer Prüfung schriftlich berichtet und dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Visio Klinik GmbH, Bad Kötzting Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Visio Klinik GmbH, Bad Kötzting, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Visio Klinik GmbH, Bad Kötzting, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 27. Mai 2024 NOW
Aktiengesellschaft
durch: gez. Rainer Scheller, Wirtschaftsprüfer gez. Claudia Keidies, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von den Gesellschaftern am 10.12.2024 festgestellt. |
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