Erbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.
Eichborn AGLiquidiert
Kaiserstraße 66, 60329 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eichborn AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
ANHANG für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Eichborn AG, Frankfurt a. M. wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des deutschen Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewendeten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden wurden im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Die Eichborn AG, Frankfurt a. M. ist als große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB einzustufen. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewandt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethodena) AnlagevermögenDie bei den immateriellen Vermögensgegenständen bilanzierten Verlagsrechte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die planmäßige Abschreibung beginnt, sobald die Verlagsrechte genutzt werden, d. h. ab Erscheinen des Werkes. Sie erfolgt degressiv über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren. Die Abschreibungen betragen im ersten Jahr v. H. 60, im zweiten Jahr v. H. 30 und im letzten Jahr v. H. 10. Die Restbuchwerte für nicht gängige Titel sind voll abgeschrieben. Die weiteren immateriellen Vermögensgegenstände betreffen EDV-Software, die in der Regel über drei Jahre und betriebswirtschaftliche Software, die über fünf Jahre, linear abgeschrieben wird. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren), bewertet. Bis zum 31.12.2007 wurden geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 410 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und waren in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen. Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 werden ab dem Berichtsjahr aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. b) VorräteDie Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Für überalterte und schwer verkäufliche Artikel sowie Artikel mit Überreichweiten werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. c) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf den bei der LKG Kommissions- und Abrechnungsgesellschaft mbH valutierenden Netto-Forderungsbestand und ansonsten von 3 % ausreichend Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Unverzinsliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Dieser Berechnung liegt ein Zinssatz von 5,5 % p. a. zugrunde. d) Guthaben bei KreditinstitutenDie Guthaben werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Soweit am Bilanzstichtag Guthaben in fremder Währung bestehen, werden sie mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. e) RückstellungenDie gebildeten Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung und wurden mit dem zu erwartenden Aufwand bemessen. f) VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanza) AnlagevermögenDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel in Anlage I zu entnehmen. Bezüglich der Abschreibungen wird auf Abschnitt 4. c) verwiesen. b) VorräteIn den Vorräten sind fertige Waren in Höhe von T€ 2.055 (Vorjahr: T€ 2.117) und halbfertige Waren in Höhe von T€ 158 (Vorjahr: T€ 276) enthalten. c) Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
Von den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 528 (Vorjahr: T€ 429) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Factoring-Vertrag vom 19.07.2007/02.08.2007 mit der LKG Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft mbH (nachfolgend: LKG I) wurde zum 31.5.2008 einvernehmlich aufgehoben. Bis dahin wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu folgenden Konditionen veräußert und abgetreten:
Im Zusammenhang mit der Teilnahme der Gesellschaft an einer Fakturgemeinschaft (Bündelung der Produkte verschiedener Lieferanten in einer Rechnung) wurde am 6.6.2008/30.6.2008 mit Wirkung zum 1.6.2008 mit der LKG Kommissions- und Abrechnungsgesellschaft mbH, Espenhain (nachfolgend: LKG II) ein (Verkaufs-) Kommissionsvertrag abgeschlossen. Die LKG II (Kommissionär) ist beauftragt, alle Verlagsprodukte des Verlags in eigenem Namen und für eigene Rechnung zu veräußern, wobei das Kommissionsgut mit Fakturierung der Verlagsprodukte in das Eigentum des Kommissionärs übergeht. Alle Forderungen der LKG II, die aus den Ausführungsgeschäften resultieren, sind danach an die Eichborn AG abzutreten. Erlösschmälerungen verändern die Höhe der Abtretungen zu einem späteren Zeitpunkt. Gleichzeitig mit dem Kommissionsvertrag wurde mit Wirkung zum 6.6.2008 mit der LKG II ein neuer Factoring-Vertrag abgeschlossen. Danach können Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu folgenden Konditionen veräußert werden:
Außerdem übernimmt LKG II im Rahmen des o. a. Kommissionsvertrages für Forderungen, die bestimmte Kriterien erfüllen und nicht schon im Rahmen des Factoring-Vertrags veräußert sind, das Inkasso sowie das volle Ausfallrisiko. Für die restlichen im Zusammenhang mit der Fakturgemeinschaft entstandenen Forderungen übernimmt die LKG II das Inkasso und die Forderungsverwaltung. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die unterschiedlichen und aus den Kommissions- bzw. Factoring-Verträgen resultierenden Transaktionen wie folgt auf die Bilanzpositionen niedergeschlagen:
d) Sonstige VermögensgegenständeIn den sonstigen Vermögensgegenständen sind insbesondere enthalten: Forderungen an LKG II aus der Veräußerung von Forderungen (T€ 2.981 nach Wertberichtigungen in Höhe von T€ 55; Vorjahr: T€ 0), Umsatzsteuerforderungen (T€ 46; Vorjahr: T€ 68), Sollposten Kreditoren (T€ 53 nach Wertberichtigungen in Höhe von T€ 76; Vorjahr: T€ 134 nach Wertberichtigungen in Höhe von T€ 74) und Forderungen an Handelsvertreter (T€ 174 nach Wertberichtigungen in Höhe von T€ 182; Vorjahr: T€ 150 nach Wertberichtigungen in Höhe von T€ 157). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 174 (Vorjahr: T€ 150) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. e) Guthaben bei KreditinstitutenVon den Guthaben bei Kreditinstituten dient eine Festgeldanlage in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 24) der Absicherung einer Bankbürgschaft in gleicher Höhe. f) EigenkapitalDas Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
f 1) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag unverändert € 5.000.000 und ist eingeteilt in 5 Mio. nennwertlose Stückaktien. Das Grundkapital ist um bis zu € 300.000 durch Ausgabe von bis zu 300.000 neuen Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Führungskräfte der Eichborn AG oder die Führungskräfte der mit dieser verbundenen Unternehmen von bei diesen bestehenden Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, Optionsrechte mit Zustimmung des Aufsichtsrats auszugeben. Die Ausgabe der neuen Stückaktien erfolgt nach Maßgabe des Hauptversammlungsbeschlusses vom 7.3.2000 und ansonsten nach durch den Vorstand festzulegenden Bedingungen. Aktienoptionspläne bestehen derzeit nicht. f 2) KapitalrücklagenDie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB hat sich wie folgt entwickelt:
g) RückstellungenDer Posten der sonstigen Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen:
Die Remissionsrückstellung bezieht sich auf erwartete Warenrückgaben mit Gutschriftserteilung nach Ablauf des Geschäftsjahres aus Verkäufen davor und erfasst die deshalb zu korrigierende Marge. Die Rückstellung "Autorenanteil Nebenrechtsforderungen" sowie die Rückstellung "Folgehonorare aus Lizenzen" enthalten die Anteile der Autoren aus der Vergabe des jeweiligen Rechts an der Veröffentlichung eines Taschenbuches, an Verfilmungen, Buchclubrechten sowie sämtlichen Auslandsrechten aus den zugrunde gelegten Autorenverträgen. Die Rückstellung für Prozessrisiken beinhaltet Abfindungsansprüche und Gehaltsfortzahlungen des früheren Vorstandsvorsitzenden sowie diesbezügliche Anwaltskosten. Die Rückstellung für "Drohende Verluste aus Mietverhältnis" beinhaltet Mieten und Mietnebenkosten aus einem bis Ende 2010 laufenden Mietverhältnis. Weil die angemieteten Räumlichkeiten von der Gesellschaft nicht mehr voll genutzt werden, waren die zukünftigen Aufwendungen für den nicht genutzten Teil zurückzustellen. Die Vorjahresrückstellung für "Altersteilzeitverpflichtungen" hatte Aufstockungsbeträge sowie den durch das Blockmodell entstandenen Erfüllungsrückstand zum Inhalt. Die Altersteilzeitverpflichtung ist zum 31.12.2008 ausgelaufen. h) VerbindlichkeitenDie Struktur der Verbindlichkeiten mit deren Restlaufzeiten ist aus dem als Anlage II beigefügten Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer T€ 42 (Vorjahr: T€ 44), LKG I aus Factoring T€ 0 (Vorjahr: T€ 800), Vergleich Eichborn/Achterbahn AG i. L. (Harry Potter) T€ 298 (Vorjahr: T€ 446), Verbindlichkeiten gegenüber Autoren aus sogenannten Remissionsvorbehalten T€ 0 (Vorjahr: T€ 184) sowie Bonuszahlungen an Kunden T€ 108 (Vorjahr: T€ 90). i) SicherheitenDie durch die Genossenschaftsbank Fulda herausgegebene Bankbürgschaft für eine Mietkaution in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 24) ist durch eine Festgeldanlage in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 24) besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen lediglich geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte. Weitere Sicherheiten werden nicht gewährt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnunga) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse verteilen sich auf die Tätigkeitsbereiche der Gesellschaft wie folgt:
Die Umsatzerlöse verteilen sich geographisch auf Deutschland (91,6 %, Vorjahr: 90,6 %), Österreich (4,1 %, Vorjahr: 4,3 %) und Schweiz (4,3 %, Vorjahr: 5,1 %). Die Umsatzerlöse aus der Einräumung von Nebenrechten werden mit Abschluss und Einräumung eines Lizenzvertrages in voller Höhe ertragswirksam vereinnahmt. Die Vereinbarung des Lizenzzeitraumes stellt eine vertragliche Nebenabrede zur Konkretisierung des übertragenen Lizenzrechtes dar, so dass die Hauptleistung des Vertrages durch Abschluss des Vertrages und Einräumung des Lizenzrechtes an den Lizenznehmer erbracht ist. b) PersonalaufwandIn den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 68) enthalten. c) AbschreibungenDie Abschreibungen auf die Verlagsrechte (einschl. Anzahlungen) haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert (T€ 1.284; Vorjahr: T€ 1.637), da die Zugänge im Geschäftsjahr mit T€ 1.080 um T€ 302 niedriger waren als im Vorjahr und die Sonderabschreibungen des Vorjahres mit T€ 492 um T€ 131 höher waren als im laufenden Geschäftsjahr. Auch in diesem Jahr wurden aus Gründen der Risikovorsorge weniger gängige Titel stark abgeschrieben. d) Außerordentliche Aufwendungen und ErträgeDie außerordentlichen Erträge von T€ 754 im Vorjahr beinhalten die Auflösung der Rückstellung für den Prozess Harry Potter und im laufenden Jahr die Auflösung der Rückstellung für Prozessrisiken in Höhe von T€ 213. Auf die Erläuterungen zu den "Sonstigen Rückstellungen" wird außerdem verwiesen. e) Einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnende Erträge und AufwendungenVon den ausgewiesenen Erträgen sind T€ 193 (Vorjahr T€ 197) und von den ausgewiesenen Aufwendungen sind T€ 435 (Vorjahr T€ 181) aperiodisch bzw. periodenfremd. 5. Sonstige Angabena) Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:
b) ArbeitnehmerDurchschnittlich sind im Geschäftsjahr Angestellte 53 (Vorjahr: 63) bei der Gesellschaft beschäftigt, wobei die Teilzeitbeschäftigten entsprechend der Arbeitsleistung anteilig berücksichtigt werden. c) VergütungssystemFür den Alleinvorstand gibt es die unter d) ausgewiesene feste Jahresvergütung ohne erfolgsbezogene Komponenten bzw. solche mit langfristiger Anreizwirkung. Im Falle des Ablebens während seines Arbeitsverhältnisses erhalten seine Hinterbliebenen die vollen Bezüge für die Dauer von drei Monaten mit dem Beginn des Monats, der auf den Monat folgt, in den der Todestag fällt. Im Falle einer ordentlichen Kündigung des Anstellungsvertrages durch die Gesellschaft erhält der Vorstand eine einmalige Abfindung in Höhe eines doppelten Jahresgehaltes. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine feste Vergütung von € 100 je Tätigkeitsstunde, der Aufsichtsratsvorsitzende € 150. d) GeschäftsführungZur Geschäftsführung berechtigt und verpflichtet war bis 30.11.2007 Dr. Matthias Kierzek und danach Herr Stephan Gallenkamp. Die laufenden Bezüge der Vorstände betrugen:
Für Abfindungs- und Gehaltsfortzahlungsansprüche von Dr. Kierzek wurde im Vorjahr eine Rückstellung in Höhe von T€ 636 gebildet. Im laufenden Geschäftsjahr wurde diese Rückstellung u.a. durch die Gehaltsfortzahlungen an Dr. Kierzek in Höhe von T€ 169 teilweise verbraucht und um T€ 213 teilweise aufgelöst. Auf die Erläuterungen zu den "Sonstigen Rückstellungen" wird außerdem verwiesen. e) AufsichtsratDer Aufsichtsrat der Eichborn AG besteht im Geschäftsjahr aus den folgenden Personen:
Alexander Zang ist Mitglied im Aufsichtsrat der Seven Sages AG, Frankfurt. Die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gezahlten Vergütungen verteilen sich wie folgt:
Aufgrund des Beschlusses vom August 2007 hat der Aufsichtsrat bis zum 1.10.2008 auf seine Vergütung verzichtet. Jürgen Petry war bis zum 31.12.2008 geschäftsführender Gesellschafter der LKG Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft mbH, Espenhain sowie der LKG Kommissions- und Abrechnungsgesellschaft mbH, Espenhain. Die beiden Gesellschaften erbringen Dienstleistungen in Form von Lagerhaltung und Verlagsauslieferungen an die Eichborn AG. Außerdem bestehen Geschäftsbeziehungen zwischen der LKG Kommissions- und Abrechnungsgesellschaft mbH und der Eichborn AG im Zusammenhang mit einem Kommissions- und einem Factoring-Vertrag. Diesbezüglich wird auf Abschnitt 3c dieses Anhangs verwiesen. f) AbschlussprüferFür den Abschlussprüfer ist im Geschäftsjahr für die Prüfung des Jahresabschlusses ein Honoraraufwand von T€ 38 (Vorjahr: T€ 34) erfasst worden. g) Mitteilungspflichtige Beteiligungen nach § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHGIn 2007 wurde der Eichborn AG eine nach § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG Mitteilungspflichtige Beteiligung gemeldet, die die Gesellschaft wie folgt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG veröffentlicht hat: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Herr Dr. Werner Kunze, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 29.11.2007 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Eichborn AG, Frankfurt am Main, Deutschland, ISIN: DE0005183701, WKN518370 am 28.11.2007 durch Aktien die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 5,077 % (das entspricht 253.895 Stimmrechten) beträgt. Mitteilungspflichtige Beteiligungen, aus denen sich sowohl das Bestehen eines Stimmbindungsvertrages als auch von Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten, ergeben, sind von der Eichborn AG in der Financial Times Deutschland vom 30. Dezember 2004 wie folgt veröffentlicht worden: Eichborn AG, Frankfurt am Main Veröffentlichung nach § 25 WpHG Von Dr. Wulf Merkel, RAe Salger, Frankfurt am Main haben wir Mitteilungen nach § 21, Absatz 1 WpHG und § 22, Absatz 1 WpHG erhalten: Mitteilung nach § 22 (1) WpHG Wir vertreten Herrn Ludwig Fresenius, Frau Margarete Fresenius, beide wohnhaft Halde 20 in CH 7000 Chur/Schweiz, Herrn Harald Knettenbrech, wohnhaft Steinbruchstr. 12 in CH 7000 Chur/Schweiz und die FHS Fulda GmbH i. L., Wetterstraße 16, Bad Nauheim. Unsere Mandanten haben am 10. Dezember 2004 einen Poolvertrag geschlossen, mit dem sie ihr Verhalten im Bezug auf die Eichborn AG abstimmen. Der Gesamtstimmrechtsanteil jedes einzelnen Poolmitglieds beträgt nunmehr insgesamt 41,94 %.
Der Stimmrechtsanteil von Herrn Ludwig Fresenius überschreitet damit erstmals die Schwellen von 5, 10 und 25%. Der Stimmrechtsanteil von Frau Margarete Fresenius überschreitet damit erstmals die Schwellenwerte von 25 %. Der Stimmrechtsanteil von Herrn Harald Knettenbrech überschreitet damit erstmals die Schwellen von 25 %. Der Stimmrechtsanteil der FHS Fulda GmbH i. L. überschreitet erstmals damit die Schwellenwerte von 5, 10 und 25%. Mitteilung nach §21(1) WpHG Wir vertreten Herrn Ludwig Fresenius, Frau Margarete Fresenius, beide wohnhaft Halde 20 in CH 7000 Chur/Schweiz, Herrn Harald Knettenbrech, wohnhaft Steinbruchstraße 12 in CH 7000 Chur/Schweiz und die FHS Fulda GmbH i. L., Wetterstraße 16, Bad Nauheim. Unsere Mandanten haben am 10. Dezember 2004 einen Poolvertrag geschlossen, mit dem sie ihr Verhalten im Bezug auf die Eichborn AG abstimmen. Diesem Poolvertrag ist nunmehr Herr Rechtsanwalt Dr. Carsten Krage in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter über das Vermögen der Achterbahn AG i. L., Kiel, am 20. Dezember 2004 beigetreten. Die Anschrift von Herrn Dr. Krage lautet: Wall 55, 24103 Kiel. Für die Zwecke dieser Meldung vertreten wir Herrn Dr. Krage ebenfalls. Damit beträgt der GesamtstimmrechtsanteiI jedes einzelnen Poolmitglieds nunmehr insgesamt 75,14%.
Der Stimmrechtsanteil von Herrn Ludwig Fresenius überschreitet damit erstmals die Schwellen von 50 und 75 %. Der Stimmrechtsanteil von Frau Margarete Fresenius überschreitet damit erstmals die Schwellenwerte von 50 und 75 %. Der Stimmrechtsanteil von Herrn Harald Knettenbrech überschreitet damit erstmals die Schwellen von 50 und 75 %. Der Stimmrechtsanteil der FHS Fulda GmbH i. L. überschreitet damit erstmals die Schwellenwerte von 50 und 75 %. Der Stimmrechtsanteil der Achterbahn AG i. L. hat sich am 28. Mai 2004 durch Beendigung des Poolvertrags zwischen der Achterbahn AG und der Fuldaer Verlagsagentur GmbH unter die Schwelle von 50 % vermindert, betrug dann 33,20 % und überschreitet nun erneut die Schwelle von 50 % und erstmals die Schwelle von 75 %.
Frankfurt am Main, 28. Dezember 2004 Der Vorstand" h) SatzungFür Satzungsänderungen gelten ausschließlich die aktienrechtlichen Bestimmungen, die eine Dreiviertel-Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals verlangen. Auch hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands weicht die Satzung nicht vom Aktiengesetz ab. Sofern nicht in dringenden Fällen gerichtlich bestellt wird, erfolgt die Bestellung durch Aufsichtsratsbeschluss auf höchstens fünf Jahre. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit ist frühestens ein Jahr vor Ablauf der bisherigen Amtszeit zulässig, jeweils für höchstens 5 Jahre. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. i) Erklärung zum Corporate Governance KodexDie nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex ist durch Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben worden. 6. Angaben i. S. d. §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 (Bilanzeid)Der Vorstand der Eichborn AG versichert, dass der Jahresabschluss der Eichborn AG zum 31.12.2008 nach dem besten Wissen ein dem tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 stellt den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Gesellschaft so dar, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild entsteht, und dass er die wesentlichen Chancen und Risiken beschreibt Der Vorstand der Eichborn AG versichert, dass der Jahresabschluss der Eichborn AG zum 31.12.2008 nach dem besten Wissen ein dem tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 stellt den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Gesellschaft so dar, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild entsteht, und dass er die wesentlichen Chancen und Risiken beschreibt
Frankfurt am Main, 15. April 2009 Stephan Gallenkamp Entwicklung des Anlagevermögens vom 1.1.2008 - 31.12.2008
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2008
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008der Eichborn AG1) GeschäftsverlaufA) Geschäft und StrategieDer Schwerpunkt der Tätigkeit der Eichborn AG liegt im Verlegen von Büchern, Hörbüchern und Nonbooks zur Literatur, Unterhaltung, Sachthemen, Ratgebern und Comics. Sitz des Unternehmens ist Frankfurt. Der Verlag hat die Planung für das Jahr 2008 übertroffen. Trotz weniger Titel wurde der Vorjahresumsatz fast erreicht. Im Jahr 2008 hat der Verlag ein Sanierungskonzept erarbeitet und durchgeführt. Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt: Personalreduzierung, Kostenreduzierung, Überprüfung und Neugestaltung der Abläufe innerhalb des Unternehmens, Programmanalyse und Marktanalyse. Dies alles war mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Die eingeleiteten Maßnahmen haben die Bilanzstruktur und das Jahresergebnis erheblich beeinflusst. Die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem früheren Vorstand belastet weiterhin das Ergebnis. Die zukünftige Strategie von Eichborn muss auf die Stärkung der Programme ausgerichtet sein. Zusätzlich wird es nötig sein, durch Kooperationen der weiter fortschreitenden Konzentration auf Verlags- und Handelseite zu begegnen. B) Entwicklung der MärkteDer Buchhandel setzte im Jahr 2008 2,2% weniger um, als im Jahr zuvor. Der gesamte Einzelhandel dagegen weist eine Steigerung von 2,1% aus. Im Jahr davor war es noch umgekehrt, da wies der Buchhandel noch eine Steigerung aus, der gesamte Einzelhandel dagegen beklagte einen Umsatzrückgang. Die im Herbst 2008 beginnende Finanzkrise hatte noch keinen Einfluss auf das Buchhandelsgeschäft. Im Gegenteil, das Weihnachtsgeschäft half dem Buchhandel den Rückgang zu mildern. Den Einfluss der Finanzkrise auf das Geschäftsjahr 2009 einzuschätzen ist äußerst schwierig. Zu groß sind die Einflussfaktoren und Unwägbarkeiten der gesamten Wirtschaft. Die Wirtschaftsinstitute übertreffen sich von Woche zu Woche mit neuen Prognosen. Fakt ist, dass niemand in der Lage ist, die Entwicklung seriös vorauszusagen. Eine Krise dieser Dimension hat es bisher in der Wirtschaft noch nicht gegeben. Das Verlagsgeschäft steht im Jahr 2009 am Beginn einer neuen Entwicklung. Das elektronische Buch wird für den Massenmarkt interessant. Mehrere Hersteller elektronischer Lesegeräte haben für 2009 Geräte angekündigt, auf denen man Bücher in sehr guter Qualität lesen kann. Das hat weit reichende Folgen für das gesamte Buchgeschäft. Die Verlage müssen ihre Herstellungsprozesse neu aufstellen und auch der Vertrieb, das Marketing, die Pressearbeit stehen vor neuen Herausforderungen. Das Internet erweist sich weiterhin als Wachstumsmotor. Allerdings birgt es auch Gefahren, wenn man die Autoren- und Verlagsrechte betrachtet. Das Abkommen, das in Amerika mit der Firma Google durch die US-Autorenvereinigung Authors' Guild und der amerikanischen Verlegervereinigung AAP geschlossen wurde, betrifft die Verlage weltweit. C) UmsatzentwicklungDer Gesamtumsatz fiel im Geschäftsjahr um 3,2% von 16,2 Mio. € auf 15,7 Mio. €. Der Produktumsatz (Umsatz aus Büchern, Hörbüchern und Nonbooks) vor Erlösschmälerungen war mit 12, 8 Mio. € nahezu unverändert. Die nachstehende Tabelle zeigt die Verteilung des Produktumsatzes auf die einzelnen Programmbereiche.
Der Umsatz aus dem Verkauf von Nebenrechten stieg um 25,8% von 1,55 Mio. € auf 1,96 Mio. €. Die sonstigen Umsatzerlöse - insbesondere aus Vertriebsdienstleistungen für Buch- und Hörbuchverlage - ging um 40,4% von 2,20 Mio. € auf 1,31 Mio. € zurück. Der Grund dafür war die Beendigung der Vertriebsdienstleistung für einen Verlag. Die Erlösschmälerungen stiegen von 0,37 auf 0,59 Mio. €. D) BeschaffungSämtliche Bücher, Hörbücher und Nonbook-Artikel werden bei den Druckereien und Bindereien europaweit ausgeschrieben. Der Schwerpunkt der Produktion liegt bei drei Dienstleistern. Besonders aufwändige Produkte werden auch in Asien angefragt. Schwerpunkt der Produktion liegt allerdings in Deutschland. Die Preisentwicklung bei Papier und den Dienstleistungen war im zurückliegenden Jahr moderat. Eine Aussage über die Auswirkungen auf die Einkaufspreise zu machen ist schwierig, weil jedes Produkt einzeln angefragt und verhandelt wird. E) FinanzierungSeit Juli 2003 wurden die über die deutsche Auslieferung LKG fakturierten Debitorenforderungen per unechtem Factoring veräußert. Seit Juni 2008 übernimmt die Firma LKG II einen Teil der Debitorenforderungen per echtem Factoring (siehe dazu Anlage 3). Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen. Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Die Aktien der Gesellschaft sind unverändert im Geregelten Markt (General Standard) notiert. Der Aktienkurs (Frankfurt Parkett) lag zum Jahresende bei 1,00 € (Vorjahr 0,90 €). F) MitarbeiterDie Personalkosten haben sich um 7,6% auf 2,68 Mio. € vermindert. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl beträgt 53. 2) Darstellung der wirtschaftlichen LageA) VermögenslageDas Anlagevermögen hat sich um 15,63% verringert. Grund hierfür sind die rückläufigen Verlagsrechte. Das Umlaufvermögen verringerte sich um 13,75%. Beeinflusst wird dieser Rückgang besonders durch den neuen Factoringvertrag mit LKG II (siehe dazu Anlage 3). Die Passivseite wird ebenfalls geprägt durch den neuen Factoringvertrag. Die sonstigen Verbindlichkeiten nahmen um 68% ab. Grund hierfür sind der neue Factoringvertrag und die verminderten Verbindlichkeiten aus dem Harry Potter Vergleich. Bedingt durch den Jahresüberschuss erhöhte sich das Eigenkapital auf 4,186 Mio. €. Das ist eine Eigenkapitalquote von 42,03% (2007: 34,6%). B) FinanzlageTrotz des positiven Periodenergebnisses hat sich der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verringert, weil die Verbindlichkeiten deutlich abgebaut wurden. Die Barliquidität hat sich vermindert. Die Gesellschaft ist unverändert frei von Bankschulden. Die Finanzlage der Gesellschaft wird durch die nachfolgende Cashflow-Rechnung dokumentiert:
C) ErtragslageDie nachstehende Betriebsergebnisrechnung erklärt die Ursachen der Ergebnisverbesserung im Kerngeschäft.
Der Rückgang der Gesamtleistung ist differenziert zu betrachten. Der eigene Buchumsatz blieb nahezu unverändert und der Lizenzumsatz stieg um 25,80%. Die Erlöse durch die Vertriebspartner nahmen im Gegensatz dazu um 40,39% ab. Die Betriebsaufwendungen verringerten sich um 12,63%. Die vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen haben sich in allen Kostenarten niedergeschlagen. Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet die Auflösung von Rückstellungen für Prozessrisiken. 3) Voraussichtliche EntwicklungDie Eichborn AG hat das Jahr 2008 dazu genutzt, sich strategisch und organisatorisch neu auszurichten. Diese wird mit dem Herbstprogramm 2009 nach außen sichtbar. Das Erscheinungsbild der Bücher und die Inhalte werden sich von dem Bisherigen unterscheiden. Durch die langen Vorlaufzeiten in einem Buchverlag wird das folgende Jahr ganz im Zeichen des Neuauftritts der Eichborn AG stehen. Dies alles dient langfristig dazu, die Marktstellung des Verlags zu festigen und die Ergebnisse zu steigern 4) Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungA) ChancenIm Jahr 2009 werden die Ergebnisse der Neuausrichtung des Eichborn Verlag sichtbar. Inhalte und Erscheinungsbild der Bücher werden sich auf klar definierte Zielgruppen im Buchmarkt fokussieren. Die Anzahl der Neuerscheinungen und die Themenvielfalt richten sich auf einen sich wandelnden, schrumpfenden Markt aus. Das Internet und die elektronischen Medien werden das Verlegen von Inhalten erheblich verändern, bieten aber auch völlig neue Chancen. Eichborn bereitet sich auf diesen Wandel vor. B) RisikenDie Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise sind realistisch nicht abzuschätzen. Das Unternehmen hat verschiedene Szenarien durchgerechnet. Es wurden Maßnahmepläne erarbeitet, um auf stärkere Marktveränderungen zeitnah reagieren zu können. Die Liquiditätslage der Eichborn AG hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der neue Factoringvertrag hat die finanzielle Situation für den Verlag günstiger gestaltet. Weiterhin arbeitet das Unternehmen ohne Bankkredite. Die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Vorstand Herrn Dr. Kierzek wird im Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main wahrscheinlich mit einem gerichtlichen Vergleich beendet werden können. Zum Stichtag standen die auf die mündliche Verhandlung am 10. März 2009 hin aufgenommenen Vergleichsverhandlungen kurz vor dem Abschluss. In der Nichtigkeitsklage des Aktionärs Arno Menzel gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung 2007 ist das erstinstanzliche, die Klage abweisende, Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main in der zweiten Instanz durch das Oberlandesgericht Frankfurt am Main bestätigt und die Berufung zurückgewiesen worden. Der Kläger hat gegen die Nichtzulassung der Revision Beschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt, über die Nichtzulassungsbeschwerde ist noch nicht entschieden. Auch gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung 2008 hat der Aktionär Arno Menzel Nichtigkeitsklage vor dem Landgericht Frankfurt am Main erhoben. Die Klage wurde mit Urteil vom 10. Februar 2009 zurückgewiesen und wird vom Kläger mit der Berufung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main weiterverfolgt. Ein Termin steht noch nicht fest. 5) Wesentliche Vorgänge nach dem BilanzstichtagKeine 6) Sonstige AngabenNachstehend finden sich auch, sofern erforderlich, Erläuterungen zu den Angaben nach § 289 Absatz 4 HGB, die eine kurzfristig zu erwartende und mit sofortiger Wirkung in Kraft tretende Änderung des § 171 Absatz 2 und § 175 Absatz 2 AktG, notwendig macht. A) Grundzüge des VergütungssystemsFür den Alleinvorstand Stephan Gallenkamp gibt es eine feste Jahresvergütung ohne erfolgsbezogene Komponenten, bzw. solche mit langfristiger Anreizwirkung. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine feste Vergütung von 100 € je Tätigkeitsstunde, der Aufsichtsratsvorsitzende 150 €. B) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag unverändert € 5.000.000 und ist eingeteilt in 5 Mio. nennwertlose Stückaktien. C) Beschränkungen von StimmrechtenStimmrechtsbeschränkungen bestehen gemäß einer PflichtMitteilung der Beteiligten an die Gesellschaft aus dem Dezember 2004 (siehe Anhang) durch einen Poolvertrag zwischen
D) Erhebliche BeteiligungenDirekte oder indirekte Beteiligungen über 10 % der Stimmrechte ergeben sich aus der Darstellung unter c). E) SatzungFür Satzungsänderungen gelten ausschließlich die aktienrechtlichen Bestimmungen, die eine Dreiviertel-Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals verlangen. Auch hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands weicht die Satzung nicht vom Aktiengesetz ab: Sofern nicht in dringenden Fällen gerichtlich bestellt wird, erfolgt die Bestellung durch Aufsichtsratsbeschluss auf höchstens 5 Jahre. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens 5 Jahre, ist zulässig, frühestens ein Jahr vor Ablauf der bisherigen Amtszeit. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. F) Befugnisse des Vorstands zur Aktienausgabe oder zum AktienrückkaufDas Grundkapital ist um bis zu 300.000 € durch Ausgabe von bis zu 300.000 neuen Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Führungskräfte der Eichborn AG oder die Führungskräfte der mit diesem verbundenen Unternehmen von bei diesen bestehenden Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, Optionsrechte mit Zustimmung des Aufsichtsrats auszugeben. Die Ausgabe der neuen Stückaktien erfolgt nach Maßgabe des Hauptversammlungsbeschlusses vom 7.3.2000 und ansonsten nach durch den Vorstand festzulegenden Bedingungen. Aktienoptionspläne bestehen derzeit nicht. G) Angaben i.S.d. §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5Der Vorstand der Eichborn AG versichert, dass der Jahresabschluss der Eichborn AG zum 31.12.2008 nach dem besten Wissen ein dem tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 stellt den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Gesellschaft so dar, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild entsteht, und dass er die wesentlichen Chancen und Risiken beschreibt.
Frankfurt am Main, 15.4.2009 Stephan Gallenkamp Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eichborn AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 15. April 2009 Rölfs
WP Partner AG
Verena v. Tresckow-Bronke, Wirtschaftsprüfer Tina Trautmann, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrats der Eichhorn AG über das Geschäftsjahr 2008Während des Berichtszeitraumes wurde der Aufsichtsrat in mündlicher und schriftlicher Form über die beabsichtigte Geschäftspolitik und Unternehmensplanung einschließlich der Finanz- und Personalplanung sowie über die Rentabilität und den Gang der Geschäfte der Gesellschaft regelmäßig und umfassend informiert. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates im ständigen Kontakt zum Vorstand der Gesellschaft und ließ sich laufend über die aktuelle Geschäftslage und anstehende Entscheidungen berichten. In fünf Sitzungen im Geschäftsjahr 2008 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben der Überwachung und Beratung wahrgenommen. Soweit einzelne Vorgänge der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, wurden sie vor Beschlussfassung in den Aufsichtsratssitzungen eingehend beraten. Im Vordergrund der Erörterungen und Beratungen des Aufsichtsrats stand die laufende Geschäftsentwicklung der Gesellschaft sowie die Entwicklung der Markenstrategie und des für 2009 geplanten Neuauftritts des Unternehmens. Darüber hinaus wurde in den Sitzungen über die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Vorstand Dr. Matthias Kierzek beraten. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rölfs WP Partner AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, wurde durch die Hauptversammlung am 28. August 2008 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 gewählt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Petry hat daraufhin den Abschlussprüfer am 4. November 2008 schriftlich mandatiert. Der Aufsichtsrat befasste sich in Anwesenheit des Abschlussprüfers in seiner Sitzung am 29. April 2009 mit dem Jahresabschluss der Eichborn AG und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008. Die Rölfs WP Partner AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat den durch den Vorstand erstellten Jahresabschluss zum 31.12.2008 und den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Der Jahresabschluss der Eichborn AG zum 31.12.2008 wurde mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat erhebt nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2008 keine Einwendungen und schließt sich dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers an. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2008 aufgestellten Jahresabschluss der Eichborn AG. Der Jahresabschluss der Eichborn AG ist damit am 29. April 2009 festgestellt worden. Die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 28. August 2008 sind sämtlich Gegenstand einer Nichtigkeitsklage. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Eichborn AG für ihr großes Engagement und das erfolgreiche Geschäftsjahr 2008.
Frankfurt, im April 2009 Jürgen Petry, Aufsichtsratsvorsitzender der Eichborn AG Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat gemäß § 161 AktG zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (in der Fassung vom 6. Juni 2008)Vorstand und Aufsichtsrat erklären gemäß § 161 AktG, dass die Eichborn AG den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex nach Maßgabe ihrer Entsprechenserklärung vom April 2008 befolgt hat und diesen im Geschäftsjahr 2009 mit folgenden Ausnahmen entsprechen wird:
Frankfurt am Main im März 2009 Der Aufsichtsrat Der Vorstand |
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