Unimicron Germany GmbH
Am Holländer See 70, 47608 Geldern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Demmer seit 18.8.2025 | Prokura |
Hui Xu seit 16.1.2025 | Geschäftsführer |
Frank Obradovic seit 16.1.2025 | Prokura |
Oliver Dipl.-Ing. Holz seit 7.12.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
UniRuwal Holding Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Unimicron Germany GmbHGeldernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für das Geschäftsjahr 20221.0 Allgemeine Hinweise Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der Unimicron Germany GmbH, registriert beim Amtsgericht Kleve unter der Nummer HRB 9892, wurden nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wurden beachtet. Es wurden nach § 267 Abs. 3 HGB die Vorschriften für eine große Kapitalgesellschaft zugrunde gelegt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. 2.0 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen unter Ansatz der linearen Methode vermindert. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 1.000 EUR werden im Zugangsjahr und den folgenden Jahren mit einheitlich 20 % abgeschrieben. In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde eingehalten. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. In den Herstellungskosten sind die Materialkosten entsprechend der Bewertung der Rohstoffe erfasst. Die Lohneinzelkosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sind durch angemessene Kostensätze anhand der Kostenstellenrechnung berücksichtigt worden. Bei der Ermittlung der Zuschlagssätze wurde von einer normalen Kapazitätsauslastung ausgegangen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bonitätsrisiken wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in ausreichendem Maße gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Verluste und Gewinne aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag sind gebucht. Für Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden nach dem bilanzorientierten Konzept latente Steuern gebildet. Die sich aus temporären Abweichungen ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. 3.0 Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel, der als Anlage 1 zu diesem Anhang enthalten ist, dargestellt. 3.2 Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft hält Anteile an folgendem verbundenen Unternehmen: Naavinya CAD Soft Pvt Ltd No 734, 13th Cross 7th Block West, Jayanagar, Bangalore 560082, India Kapitalanteil: 99.315 EUR (Vorjahr: 99.315 EUR) Die Anteile am Nominalkapital belaufen sich auf 80 %. Eigenkapital zum 31. März 2022: 376.335 EUR (Vorjahr: 394.808 EUR) Jahresüberschuss 01.04.2021 - 31.03.2022: 486 EUR (Vorjahr: 1.840 EUR) (Kurs am 31.12.2022: 1 INR=0,0113 EUR) 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag betragen 6.556.043,99 EUR (Vorjahr: 8.351.982,06 EUR). Darin sind Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 15.800,00 EUR (Vorjahr: 35.000,00 EUR) und Einzelwertberichtigungen in Höhe von 30.996,29 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten. Zur Absicherung des Forderungsrisikos besteht eine Warenkreditversicherung. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf solche aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 1.848.693,34 EUR (Vorjahr: 1.606.511,45 EUR). In Folge des Großbrandes des Innenlagenwerkes Ende 2016 sind darin weiterhin Forderungen gegen Versicherungsgesellschaften in Höhe von 621.969,00 EUR (Vorjahr: 621.969,00 EUR) enthalten. Des Weiteren beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände Kautionen in Höhe von 401.334,21 EUR (Vorjahr: 401.334,21 EUR), Steuererstattungsansprüche in Höhe von 133.322,82 EUR (Vorjahr: 267.628,57 EUR), Erstattungsansprüche für Ökosteuer über 198.935,79 EUR (Vorjahr: 103.629,74 EUR), sowie weitere Ansprüche in Höhe von 493.131,52 EUR (Vorjahr: 211.949,93 EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 401.334,21 EUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: 401.334,21 EUR). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.4 Aktive Rechnungsabgrenzungen In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind die das Jahr 2023 betreffenden Versicherungsbeiträge, Leasingzahlungen und Aufwendungen aus Dienstleistungs-Verträgen enthalten. 3.5 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 2.000.000 EUR (Vorjahr: 2.000.000 EUR). Die Kapitalrücklage der Unimicron Germany GmbH beläuft sich nach einer Einzahlung durch den Gesellschafter auf 23.000.000 EUR (Vorjahr: 13.000.000 EUR). 3.6 Sonstige Rückstellungen
3.7 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 62.956.798,03 EUR (Vorjahr: 58.008.723,57 EUR) entfallen 4.556.798,03 EUR (Vorjahr: 7.485.723,57 EUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3.8 Sonstige Verbindlichkeiten
Die Angabe der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten erfolgt im Verbindlichkeitenspiegel, der als Anlage 2 diesem Anhang beigefügt ist. 3.9 Latente Steuern Zum Bilanzstichtag bestehen insgesamt sich ergebende Steuerbelastungen aus zeitlich befristeten Differenzen zu den steuerlichen Wertansätzen in Höhe von 5.597.272,48 EUR (Vorjahr: 6.524.612,33 EUR). Aktive Latenzen aus der unterschiedlichen Bewertung der Jubiläumsrückstellung und der Rückstellung für Drohverluste in Handels- und Steuerbilanz in Höhe von 49.326,36 EUR (Vorjahr: 64.789,15 EUR) wurden mit passiven Latenzen in Höhe von 5.646.598,84 EUR (Vorjahr: 6.589.401,48 EUR) hauptsächlich resultierend aus differenten Buchwerten für die Ersatzwirtschaftsgüter aufgrund des Großbrandes verrechnet. Die Bewertung erfolgte mit einem Unternehmenssteuersatz von 30,43 %, der sich aus 15,83 % Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie 14,60 % Gewerbesteuer zusammensetzte.
4.0 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 4.1 Umsatzerlöse
4.2 Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 644.969,75 EUR (Vorjahr: 1.044.538,86 EUR) entfallen 20.000,00 EUR auf die Auflösung von Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. 4.3 Abschreibungen Es sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. 5.0 Steuern
Des Weiteren fielen sonstige Steuern in Höhe von 52.646,11 EUR (Vorjahr: 49.472,84 EUR) an. 6.0 Sonstige Angaben 6.1 Geschäftsführung Gerard van Dierendonck, Maastricht (Niederlande), Maschinenbauingenieur Rico Schlüter, Ophoven-Kinrooi (Belgien), Diplom Chemiker (bis 12.04.2022 gemäß Eintragung im Handelsregister) Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 6.2 Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
6.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Die finanziellen Verpflichtungen der Unimicron Germany GmbH ergeben sich einerseits aus gemieteten und geleasten Anlagegütern sowie aus Service- und Beraterverträgen. Es bestehen Leasingverträge über 17 Fahrzeuge mit Laufzeiten von 18-48 Monaten. Außerdem wurden bereits in 2022 für das kommende Geschäftsjahr Bestellungen für Material, Investitionen und Dienstleistungen in Höhe von 6.584.320,93 EUR (Vorjahr: 7.670.622,73 EUR) getätigt. 6.4 Auslagerung betrieblicher Prozesse Konsignationsläger Aktuell bestehen mit vier Kunden Konsignationslagervereinbarungen. Das Konsignationslager ist eine übliche Praxis aus der Automobilindustrie, um die Auslastung der Produktionslinien sicherzustellen. Dieser Forderung kann man sich als Lieferant nicht verschließen. Darüber hinaus bestehen Konsignationslagervereinbarungen mit mehreren Lieferanten. 6.5 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. 6.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers
6.7 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, lagen nicht vor. 6.8 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von -17.688.585,79 EUR (Vorjahr: -2.896.906,50 EUR) auf neue Rechnung vorzutragen. 6.9 Mutterunternehmen/Konzernabschluss Mutterunternehmen der Unimicron Germany GmbH, Geldern ist die UniRUWEL Holding Ltd., Grand Cayman/Cayman Islands. Der Jahresabschluss der Unimicron Germany GmbH, Geldern wird in den Konzernabschluss der UNIMICRON TECHNOLOGY Corp., Taoyuan/Taiwan einbezogen. Die Unimicron Germany GmbH ist daher von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit. 6.10 Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vor. 6.11 Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2022 lagen bisher nicht vor.
Geldern, 14. Februar 2023 Der Geschäftsführer Gerard van Dierendonck Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Unimicron Germany GmbH besteht aus dem Werk in Geldern (Deutschland) und innerhalb einer Matrixstruktur aus einem Teil des Werks in Kunshan (China), die zusammen der Unimicron Technology Corp. in Taiwan angehören. In Geldern liegt der Schwerpunkt auf der Produktentwicklung und der Entwicklung von Prototypen sowie der Produktion von kleinen bis mittelgroßen Serien. Großserien werden in Asien bei unserem Schwesterwerk produziert. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gesamtwirtschaft Ende 2021 prognostizierte das IFW (Institut für Weltwirtschaft) für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 5,0 % bzw. 3,8 %. Durch die folgenden Faktoren wurde die prognostizierte wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 allerdings empfindlich beeinflusst:
Lt. "Jahresgutachten 2022/2023 des Sachverständigenrats" von November 2022 konnte im ersten Halbjahr 2022 in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften insgesamt noch ein positives Wachstum beobachtet werden. Insbesondere in Europa sorgten Erholungseffekte nach rund zwei Jahren Covid-Pandemie für positive Wachstumsraten. Die USA verzeichneten hingegen einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität. In den Schwellenländern insgesamt wurde im 1. Halbjahr 2022 ein negatives Wachstum beobachtet. Hier macht sich insbesondere die aktuelle Wachstumsschwäche Chinas bemerkbar. Für das gesamte Jahr 2022 korrigierte der Sachverständigenrat im November das Wachstum des globalen BIPs auf 2,8 %. Für das Jahr 2023 werden 1,9 % Wachstum vorausgesagt. In Deutschland erhielt die Konjunktur im ersten Halbjahr 2022 vor allem durch den nach Aufhebung der Covid-Einschränkungen steigenden Dienstleistungskonsum positive Impulse. Seit Jahresmitte belastete aber die hohe Inflation (prognostizierter Jahresdurchschnitt für 2022: ~8 %) den Konsum. Gleichzeitig litt die Produktion unter der Energiekrise sowie unter der sich abschwächenden Weltkonjunktur. Somit stagnierte die deutsche Wirtschaft im zweiten Halbjahr. Dank der positiven Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ergibt sich im Jahresdurchschnitt nach Einschätzung des Sachverständigenrats ein Anstieg des BIP um 1,7 %. Für das Winterhalbjahr 2022/2023 erwartet der Sachverständigenrat einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion in Deutschland. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2023 ist mit einem Wiederanziehen der Konjunktur zu rechnen. Im Jahresdurchschnitt ergibt sich nach der Prognose ein Rückgang des BIP um 0,2 % gegenüber 2022. Unsicherheiten, wie z. B. der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie in China (→ Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten) sowie die Entwicklungen im Ukraine-Krieg (→ Rohstoff- und Energiepreise) und die Inflation können die Prognosen jedoch empfindlich beeinflussen. Branchen Automobil: Der Automobilstandort Europa gerät von mehreren Seiten unter Druck. Neben den gestörten Lieferketten machen den Herstellern in Europa vor allem die gestiegenen Energiepreise zu schaffen. Die europäische Exportstärke in der Autoindustrie galt jahrzehntelang als Garant für Wohlstand auf dem Kontinent. Basis hierzu war das vorhandene Know-how hinsichtlich Verbrenner-Motorentechnologie und Antriebstechnik. Im Zuge der Umstellung auf die Elektromobilität bekommen es die Hersteller nun aber mit äußerst harter Konkurrenz aus China zu tun. Europa wird nach Einschätzung der Unternehmensberatung PwC bereits ab 2025 mehr Autos importieren als exportieren. Während chinesische Hersteller immer mehr BEVs (elektrisch angetriebene Autos) in Europa verkaufen, verlagern sowohl europäische als auch amerikanische Hersteller ihre BEV-Produktion zunehmend nach China. Die chinesischen Hersteller bringen inzwischen günstige Elektromodelle mit neuer Technik und neuen Konzepten nach Europa. Die europäischen Hersteller setzen vor allem auf teure BEV-Modelle. Ziel ist vor allem eine weitere Erhöhung der Performance (Leistung und Reichweite). Hierzu arbeitet UMG beispielsweise gemeinsam mit einem deutschen Premiumhersteller an der Entwicklung eines elektrischen Systems auf Basis der Power-Embedding-Technologie (siehe hierzu Abschnitt "Forschung und Entwicklung/Patent Pending). Industrie: Auch die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau wurde weiterhin durch Schwierigkeiten in den Lieferketten, Materialengpässe und gestiegene Energiekosten spürbar beeinträchtigt. Rechnete man im Dezember 2021 mit einem um die Preissteigerungen bereinigten Produktionszuwachs von 5 % für 2022, so wurde die Prognose im Dezember 2022 auf ein reales Produktionswachstum von 1 % korrigiert. Von einer merklichen Entspannung berichten die Firmen in der jüngsten Umfrage des VDMA mit Blick auf Chemikalien, Kunststoffe und Metallerzeugnisse. Nach wie vor angespannt ist die Lage dagegen bei Elektronikkomponenten, wenngleich mit rückläufiger Tendenz. Für das Jahr 2023 rechnet man mit einem realen Produktionsrückgang von 2 %. Erneuerbare Energien: Die erste globale Energiekrise, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, hat den erneuerbaren Energien einen noch nie dagewesenen Aufschwung beschert. Im Zeitraum 2022 bis 2027 werden die erneuerbaren Energien in der Hauptprognose des aktuellen Berichts über erneuerbare Energien der Internationalen Energieagentur IEA um fast 2.400 Gigawatt (GW) wachsen, was der gesamten installierten Stromerzeugungskapazität des heutigen Chinas entspricht. Das ist eine Beschleunigung um 85 % gegenüber den letzten fünf Jahren und fast 30 % mehr als im letztjährigen Bericht prognostiziert. Die Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen wird sich in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln und wird im Jahr 2027 fast 20 % der weltweiten Stromerzeugung ausmachen. Die Prognosen im Bereich "erneuerbare Energien" sind also äußerst positiv. Hier besteht für die Unimicron Germany GmbH ebenfalls sehr gute Chancen, an dieser Entwicklung zu partizipieren. Bereits seit Jahren hat sich die Unimicron Germany GmbH mit Leiterplatten für dieses Segment etabliert. Neue Entwicklungen zielen auch hier auf Steigerung der Systemeffizienz ab. Insbesondere durch die Vorteile der "Power Embedding"-Technologie bestehen für uns sehr gute Chancen in diesem Markt weiter zu wachsen. Entsprechende Entwicklungsprojekte mit unseren Hauptkunden aus diesem Bereich befinden sich derzeit in der Umsetzung. Leiterplatte: Für die Leiterplattenhersteller in der DACH-Region startete das Jahr 2022 mit einem Auftragseingang von -4,7 % und einem leichten Umsatzplus von 6,9 % in Q1- 2022 im Vergleich zum Vorjahresquartal. In Q2-2022 zeigte der Auftragseingang zwar eine positive Tendenz, die sich aber im Jahresverlauf nicht fortsetzte. In Q3- 2022 betrug der Auftragseingang 14,7 % weniger als in Q2-2022 und 24,1 % weniger als im Vorjahresvergleichsquartal. Der Umsatz in Q3-2022 blieb im Vergleich zum Vorquartal nahezu stabil. Insgesamt befand sich der Umsatz der Meldegruppe damit schon im siebten Quartal hintereinander auf hohem Niveau. Die Umsätze lagen auch weiterhin deutlich höher als im wirtschaftlich noch "normalen" Vor-Covid-Jahr 2019. Das Book-to-Bill-Ratio (Quotient aus Auftragseingang und Umsatz) lag im Jahresverlauf (Q1-Q3/22) bei 1,02 (Vergleich Q1-Q3/21 = 1,23). Damit konnten die Auftragseingänge gerade einmal die Umsätze kompensieren. Insgesamt profitiert wurde von dem in den Vorjahren aufgebauten hohen Auftragsbestand. Bedingt durch die aktuellen Unsicherheiten, intensivieren Kunden aller Bereiche - mit Ausnahme "Automotive" - ihre Aktivitäten hinsichtlich verstärkten lokalen Einkaufs. Dem entgegen steht jedoch die aktuelle Kostenentwicklung in Europa. Während die Produktionskosten in Europa massiv gestiegen sind, sinken diese in Asien. Die weitere Entwicklung der Preissituation ist derzeit nur schwer abschätzbar. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr der Unimicron Germany GmbH war geprägt durch den Ukrainekrieg, die dadurch gestiegenen Material- und Energiepreise sowie die zu geringe Produktivität in Geldern. 3. Lage a) Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022 ist unter Einbeziehung der Finanzanlagen eine Reduzierung im Anlagevermögen um 3.353 TEUR gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Diese resultiert vor allem aus den Abschreibungen in Höhe von 7.170 TEUR. Es wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 3.833 TEUR getätigt. Davon entfielen 1.875 TEUR auf den Neubau einer Galvanikhalle nebst Durchkontaktierungsanlage sowie 289 TEUR auf eine Halle zur Abwasseraufbereitung, deren Errichtungen jeweils bereits in Vorjahren begonnen wurde. Das Anlagevermögen betrug 51.965 TEUR. Das kurzfristig gebundene Vermögen im Bereich der Forderungen reduzierte sich um 997 TEUR auf einen Betrag von 9.171 TEUR. Die Hauptursachen hierfür sind unter anderem die um 1,8 Mio. EUR gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die um 0,6 Mio. EUR gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Wir erwarten noch weitere Zahlungen der Sachversicherung aus dem Brandschaden vom 28.12.2016, die über den in den sonstigen Vermögensgegenständen erfassten Betrag in Höhe von 622 TEUR hinausgehen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen reduzierten sich um 492 TEUR und lagen am Ende des Geschäftsjahres bei 3.557 TEUR. Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 283 TEUR. Der Bestand an Fertigerzeugnissen und Waren sank um 8 % gegenüber dem Vorjahr auf 4.426 TEUR. Die offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 1.796 TEUR auf 6.556 TEUR. Dies entspricht einer Reduzierung von 22 %. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht und lagen am Ende des Geschäftsjahres bei 6.685 TEUR. Der Unimicron Germany GmbH wurden innerhalb des Unimicron-Konzerns Darlehen in Höhe von 58.400 TEUR zur Verfügung gestellt. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von 10 Mio. EUR. Das Eigenkapital in Höhe von 7.311 TEUR entspricht einer Eigenkapitalquote von 9,1 %. Erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen wurden in den Rückstellungen in Höhe von 2.751 TEU.R ausreichend berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.724 TEUR. Außerdem bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 62.957 TEUR, davon entfielen 4.557 TEUR auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets im Rahmen der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme von Skonto zu begleichen und die Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand betrugen zum Abschlussstichtag 6.685 TEUR. Der Zinsaufwand betrug 736 TEUR für die Finanzierungen im Jahr 2022. Aus der Kapitalflussrechnung ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -9.011 TEUR für das abgelaufene Geschäftsjahr. Dieser verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 4.615 TEUR. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich um 5.512 TEUR. Es war ein Mittelabfluss für Investitionen in Höhe von 3.826 TEUR zu verzeichnen. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.848 TEUR. Aufgrund der Aufnahme von Darlehen und der Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage ergab sich ein Mittelzufluss in Höhe von 17.150 TEUR. Insgesamt kam es im Ergebnis der Kapitalflussrechnung zu positiven zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelbestandes in Höhe von 4.313 TEUR. Der Finanzmittelbestand betrug am Ende des Geschäftsjahres 6.685 TEUR. c) Ertragslage Der Umsatz der Unimicron Germany GmbH betrug 60.202 TEUR im Geschäftsjahr 2022. Das entspricht dem Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung des Unternehmens betrug 61.102 TEUR. In den Bereichen "Automotive" und "erneuerbare Energien" ließen sich aufgrund des Kostendrucks weitere Verlagerungen nach Asien nicht vermeiden. Erfreulich war, dass wir unsere Strategie, den Umsatzanteil im Bereich "Industrie" auszubauen, weiter erfolgreich umsetzen konnten. Im Bereich "Automotive" lag der Umsatzanteil 2022 bei 35 % (Vorjahr: 41 %). Eine Erhöhung des Umsatzanteils von 30 % auf 40 % wurde im Industrie-Bereich erzielt. Im Gegenzug ist der Umsatzanteil im Bereich "erneuerbare Energien" von 29 % auf 25 % gesunken. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir im Bereich "Automotive" einen weiteren Rückgang im Auftragseingang verzeichnen werden. Der Kostendruck speziell in diesem Bereich wird dazu führen, dass weitere Volumina von Europa nach Asien verlagert werden. Wir arbeiten daran, diese Rückgänge mit Aufträgen aus anderen Marktsegmenten (z. B. Kommunikation) zu kompensieren. Zusätzlich wollen wir unseren Anteil im Industrie-Bereich weiter ausbauen. Mit 42.869 TEUR stieg der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr moderat um 1,3 %. Die Material- und Energiepreise waren weiterhin auf enorm hohem Niveau. Damit stieg der zur Leistungserstellung erforderliche Materialaufwand auf ein Niveau von 70,2 %. Die Quote des Rohertrags lag bei 29,8 %, entsprechend 18.233 TEUR (inkl. der Berücksichtigung von Provisionserlösen). Im Jahr 2022 betrug der Personalaufwand 18.423 TEUR. Dies entspricht dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 714 TEUR und betrugen 7.571 TEUR. Die Versandkosten lagen mit 616 TEUR auf Vorjahresniveau und die Aufwendungen für Reparaturen, Fremdleistungen, Leasing und Mieten erhöhten sich um 363 TEUR auf 2.523 TEUR. Das Finanzergebnis in Höhe von 736 TEUR resultiert aus Zinsaufwendungen für Darlehen unseres Mutterkonzerns. Das Ergebnis vor Ertragsteuern weist im Geschäftsjahr 2022 einen Fehlbetrag in Höhe von 15.666 TEUR aus. Dieses Ergebnis resultiert aus einem durch den Ukrainekrieg schwierigen Geschäftsjahr bei gleichzeitig zu geringer Produktivität in Geldern. Der Umsatz 2022 lag auf Planniveau. Das Ergebnis blieb aufgrund des Krieges in der Ukraine und den daraus resultierenden enorm gestiegenen Material- und Energiepreisen bei gleichzeitig zu geringer Produktivität in Geldern deutlich unter Plan. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Liquiditätsstatus im Durchschnitt 2022: 3,1 Mio. EUR Liefertreue im Durchschnitt 2022 = 83,07 % Materialanteil 2022 = 70,7 % für Geldern Yield im Durchschnitt 2022 = 94,23 % (stückbezogen) Mitarbeiterzahlen 2022 im Durchschnitt: 334 Mitarbeiter und 24 Zeitarbeitnehmer sowie 19 Auszubildende. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag bei 13,63 Jahren. Die Unimicron Germany GmbH investiert regelmäßig in die Reduzierung der Abfallmengen, Senkung des Energieverbrauchs sowie in den Umweltschutz. 5. Forschung und Entwicklung Im Kalenderjahr 2022 lag der Schwerpunkt für den Bereich "Forschung und Entwicklung" bei den folgenden Projekten bzw. Techniken: (Die Reihenfolge ist hierbei kein Ausdruck der Priorität der Projekte)
III. Prognosebericht Prognosebericht Für das Jahr 2022 hatten wir einen Umsatz-Forecast in Höhe von 55 - 65 Mio. EUR prognostiziert sowie ein Betriebsergebnis, bereinigt um die Abschreibungen des neuen Werkes, zwischen -1 und -2 Mio. EUR. Der Krieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf massive Preissteigerungen und Materialengpässe bei Chemie, Rohstoffen und Vormaterialien (z. B. Salzsäure, Kupfer, Gold, Kupferfolie, Harz, Glas etc.) sowie erheblich gestiegene Logistikkosten, die die Kostensituation sehr stark beeinflusst haben. Die Energiekosten (Strom und Gas) sind infolge des Ukraine-Krieges im Jahr 2022 ebenfalls massiv gestiegen und haben demzufolge auf ein stromintensives Unternehmen erheblichen Einfluss. Die Preiserhöhungen der Lieferanten konnten leider nur teilweise und zeitverzögert an unsere Kunden weitergegeben werden. Somit ist der negative Einfluss auf die Bruttomarge im Jahr 2022 deutlich erkennbar. Zusätzlich war ein erhöhter Krankenstand (10%) aufgrund der COVID-19-Pandemie (Einfluss auf die Produktivität) zu verzeichnen. Durch extreme Preissteigerungen, Materialengpässe und äußerst hohen Energiekosten hat sich die Wirtschaftslage weiterhin angespannt. Preissteigerungen, Materialengpässe und hohe Energiekosten werden sich vermutlich auch im Jahr 2023 weiter fortsetzen. Für 2023 planen wir in Geldern einen Umsatz in Höhe von 65 Mio. EUR inklusive Handelsware/Provisionen. Diese Umsatzplanung resultiert aus Weitergabe von Preiserhöhungen an unsere Kunden, neuen erfolgversprechenden Projekten und einer erhöhten Produktivität. Wir erwarten ein EBITDA-Ergebnis zwischen - 1 Mio. bis -2 Mio. EUR. Zur Margenoptimierung wird ein bereits laufendes Kostenreduzierungsprogramm weiter forciert. Allerdings ist aktuell noch nicht absehbar, inwieweit die Folgen des Ukraine-Krieges die Materialengpässe, Preissteigerungen bei Chemie, Roh- und Vormaterialien sowie die hohen Energiekosten die Margensituation weiter beeinflussen werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 1. Branchenspezifische Risiken Die Unimicron Germany GmbH ist in den drei Segmenten "Automotive", "Industrieelektronik" und "erneuerbare Energien" im Markt vertreten und entwickelt unteranderem auch Produkte für die Märkte "5G" und "künstliche Intelligenz". Wir entwickeln als Business Partner zusammen mit unseren Kunden neue Technologien sowie den damit einhergehenden Beginn der Serienproduktion in unserem Werk. Zudem produzieren wir kleine und mittelgroße Serien, wobei das Projekt anschließend möglicherweise nach Asien übertragen wird. Betrachtet man die einzelnen Produkt-Markt-Kombinationen (PMK) stellt man folgendes fest: Obwohl im Bereich "Automotive" die Anzahl der produzierten Autos sinkt, steigt die Anzahl an Leiterplatten für die derzeitigen und zukünftigen Automobile stetig. Durch den ständigen Preisdruck kann jedoch von einer massiveren Verlagerung nach Asien ausgegangen werden. Wie schon im Vorjahr konnte ein Mangel an elektrischen Komponenten (Chip-Krise) verzeichnet werden. Beide obenstehende Entwicklungen sorgen für eine negative Prognose im "Automotive Bereich". Im Bereich "Industrie" wächst der Leiterplattenbedarf im "Robotik-Sektor" durch den raschen Wandel in der Fertigung sehr schnell. Allerdings "kämpft" der Bereich "Industrie" wie im Vorjahr auch, ebenfalls mit ernsthaften Lieferproblemen bei den Komponenten. Die aktuell massiven Preiserhöhungen (Material, Chemie usw.) und Energiekosten sowie die vorher beschriebenen Lieferengpässe bremsen den Aufschwung. Wichtig ist, im "QTA" (Quick Turn Around)-Bereich ein zuverlässiger Partner zu sein, um eine erhöhte Anzahl an Neuaufträgen akquirieren zu können. Im Bereich "erneuerbare Energien" hat der Ukraine-Krieg (Energie-Krise) die bereits im Vorjahr zu beobachtende Nachfrage verstärkt. Der Fokus bei der Unimicon Germany GmbH richtet sich u. a. weiterhin auf neue Technologien wie "Embedded". Aber auch hier besteht ein großer Preisdruck durch asiatische Leiterplattenproduzenten, jedoch ist die Tendenz in Bezug auf "Embedding" für die Unimicron Germany GmbH als positiv zu bewerten. Es besteht ein großes Potenzial an neuen Entwicklungsprojekten bezüglich "5G" und "künstliche Intelligenz" und damit für Power Supplies- und High Frequency-Produkte. Hier bietet speziell die "Embedded"- Technologie, welche bei Power Supplies-Produkten zum Einsatz kommt, große Vorteile. Mit dem passenden Kunden- und Produktmix in Kombination mit kleineren Serien, Entwicklungsprojekten, QTA-Aufträgen und hochwertigeren Technologien sowie einer ausreichenden Produktivität ist es möglich, eine gute Bruttomarge zu realisieren. Des Weiteren ist hierdurch eine effiziente Auslastung in allen Produktionsbereichen in Bezug auf verschiedenste Technologien und Maschineneinsätze gewährleistet. 2. Ertragsorientierte Risiken Die Vorhersage für die Weltwirtschaft ist schwer einzuschätzen. Die Auftragslage ist für die Unimicron Germany GmbH für die ersten sechs Monate gut. Unimicron Germany GmbH konnte durch eine intensive Marktbearbeitung zusammen mit der Unimicron-Group und in Verbindung mit der Entwicklung der "Embedded"-Technologie sowie der Investition in die neue Halle/Technologie neue Kunden gewinnen. Unvorhersehbar ist jedoch der anhaltende Ukraine-Krieg und die damit einhergehenden möglichen Preiserhöhungen im Energie-, Chemie- und Materialsektor sowie Lieferengpässe für den europäischen Markt. Die derzeit hohen Energie- und Chemiekosten sorgen bei Unimicron Germany GmbH für erhebliche Zusatzkosten. In China und der USA gibt es diese Problematik nicht, welches sich als Nachteil für europäische Leiterplattenproduzenten bei internationalen Projekten erweist. Durch obenstehende Entwicklungen stehen die Margen bei den Leiterplattenfirmen in Europa weiterhin unter Druck. Gleichzeitig sind Tariferhöhungen zu erwarten. Auch im Jahr 2023 müssen Preisverhandlungen (als Unimicron-Group) mit unseren Zulieferern stattfinden, um eine maximale Preisreduzierung zu erzielen und dabei potenzielle Preisvorteile der Unimicron-Group mit einzubringen. Zusätzlich muss ein Yield von mindestens 93 % realisiert werden. Gehaltserhöhungen oder geringere Wochenarbeitsstunden sind im Budget nicht berücksichtigt und müssen durch weitere Preiserhöhungen kompensiert werden. Des Weiteren ist eine weitere Verbesserung der Produktivität erforderlich. Wir gehen davon aus, dass das Leiterplattengeschäft aufgrund des erhöhten Qualitäts- und Preisdrucks im Allgemeinen noch schwieriger wird. Ein Risiko besteht weiterhin darin, dass sich unsere Zulieferer durch den in Europa kleiner werdenden Marktanteil weiter zurückziehen und sich noch mehr auf Asien konzentrieren, d. h., dass der Preisunterschied beim Material-, Energie- und Maschineneinkauf sowie bei den Logistikkosten zwischen Europa und Asien weiter ansteigen wird. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Konzernmuttergesellschaft garantiert mit einer harten Patronatserklärung, dass sie die uns gewährten Darlehen über insgesamt 58.400 TEUR bei Fälligkeit im Geschäftsjahr 2023 verlängert oder in mindestens gleicher Höhe neue Darlehen gewährt, um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Ein möglicherweise darüber hinausgehender Finanzierungsbedarf ist darin bis zu einer Höhe von 75 Mio. EUR garantiert, so dass der Bestand unserer Gesellschaft nicht gefährdet ist. 2. Chancenbericht Im Bereich "Automotive" erhöht sich der Anteil an Leiterplatten mit hochwertigen Technologien in modernen Kraftfahrzeugen, jedoch wird gleichzeitig auch die Konkurrenz mit "Best-Cost-Countries", wie China, immer größer. Damit wird die Situation im "Automotive-Sektor" schwieriger. Die Entwicklung von voll elektrischen- und Hybrid-Fahrzeugen schreitet schneller als erwartet voran. Wir arbeiten hier bereits mit einem großen OEM-Kunden zusammen, was sich als vorteilhaft erweist. Mit Bezug auf die E-Mobilität arbeiten alle OEMs an weiteren Effizienzsteigerungen im Bereich der Elektronik (größere Reichweite), was zu einer erhöhten Nachfrage an "Embedding"-Lösungen führt. Um eine maximale Wirksamkeit zu erreichen, konzentriert sich der "Automotive Bereich" auf die "Chip Embedding"-Variante. Bei unseren Industriekunden sehen wir weiterhin ein schnelles Wachstum im Bereich "Robotik Industrie", "Industrie 4.0" und "Automatisierungsgrad", wodurch ein höheres Umsatzpotenzial bei technologisch anspruchsvollen und komplexen Leiterplatten in kleineren Serien zu verzeichnen ist (wichtig hierbei ist die QTA-Performance). Der Bedarf an Leiterplatten im Bereich "erneuerbare Energien" steigt ebenfalls. Hierbei sind Inverter mit eingebauten Energiespeichern (Batteriepacks), bei denen die am Tag produzierte Energie am Abend oder in der Nacht genutzt werden kann, die großen Gewinner. Wie beim PMK "Automotive" wird auch hier die Entwicklung von besseren Batterie- Systemen zu einer erhöhten Nachfrage in Europa führen, obwohl die weltweite Konkurrenz zugenommen hat. Für alle PMK gilt, dass die Logistikkosten erheblich steigen und die Kunden eher dazu neigen, Leiterplatten in Europa zu erwerben. China konzentriert sich derzeit mehr auf den chinesischen Markt. Das hat zur Folge, dass sich die Kunden dieser Strategie anpassen und einen bestimmten Leiterplattenanteil in Europa bestellen. Der Ukraine-Krieg hat zusätzlich den Nebeneffekt, dass sich die Kunden bei der Leiterplattenbeschaffung nicht mehr auf die "billigeren" Supermächte verlassen, sondern auch Anbieter aus Europa oder sogar regional berücksichtigen. Dies wirkt sich positiv auf den europäischen Markt aus. Hinzu kommt, dass die Unimicron Germany GmbH über ein großes Potenzial in den Bereichen "5G", "Medizin" und "künstliche Intelligenz" verfügt. Hierfür wurde eine neue Halle errichtet, in der neues Equipment für die Durchkontaktierung und das "Panel Plating" von Leiterplatten installiert wurde. Hiermit ist die Unimicron Germany GmbH in der Lage, hochwertiges "Panel Plating" und damit bis zu 3-fache SBU-Aufbauten (mehrfaches Verpressen) zu produzieren. Dieses Investment wird Unimicron Germany GmbH zusätzliches Wachstumspotenzial für die Bereiche "Automotive", "erneuerbare Energien", "Kommunikationstechnologie" und "Industrie" liefern. Somit kann die Unimicron Germany GmbH, zusammen mit ihrem Schwesterwerk in Asien, innerhalb der Unimicron-Group ein "One-Stop-Shop"- Konzept anbieten. Des Weiteren soll durch den Ausbau und die Optimierung des QTA-Muster-Services die Basis für zusätzliche Umsätze geschaffen werden. Wichtig ist hierbei, die QTAs zeitnah zu produzieren, um konkurrenzfähig zu sein. 3. Gesamtaussage Das Jahr 2022 war infolge des Ukraine-Krieges geprägt von extremen Preiserhöhungen durch unsere Lieferanten (Basismaterial, Rohstoffe und Chemie, etc.) in Kombination mit drastischen Lieferengpässen und massiven Verlängerungen von Lieferzeiten für Materialien. Außerdem haben sich die Energiekosten verdreifacht, bei gleichzeitigem starkem Anstieg der Logistikkosten. Diese Entwicklungen wirken sich negativ auf das Ergebnis der Unimicron Germany GmbH aus, auch im Hinblick auf die zeitversetzte Weitergabe der Preiserhöhungen an unsere Kunden. Zusätzlich können die sehr stark gestiegenen Kosten beispielsweise für Strom und Gas nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden. Wir gehen davon aus, dass im 1. Halbjahr 2023 weitere Preiserhöhungen durch unsere Lieferanten stattfinden werden, auf die wir reagieren müssen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Bruttomarge und Produktivität. Die Herausforderung von "Cherry Picking" bei Leiterplatten-Projekten mit schlechten Bruttomargen wird weiterhin bestehen und damit auch die Möglichkeit, weitere Kunden zu verlieren. Positiv ist, dass wir einige Neukunden mit Wachstumspotenzial akquirieren konnten. Eine Prognose für das Jahr 2023 ist daher sehr schwierig. Viele Faktoren sind unsicher, z. B. der weitere Einfluss des Ukraine-Krieges, die Entwicklung der Inflation und der Energiekosten sowie die Reaktion der Gewerkschaft hierauf. Aber auch interne Faktoren, wie z. B. die Entwicklung der Zusammenarbeit mit den anderen Werken innerhalb der Unimicron-Group für die Bereiche "künstliche Intelligenz" und "5G" in Verbindung mit dem Herunterfahren von Produktionskapazitäten in unserem Schwesterwerk in Kunshan (China) und dem daraus resultierenden Einfluss auf unseren Umsatz sind unabwägbar. Mit der Fertigstellung der neuen Halle und der verbesserten "Panel-Plating"-Technologie ist Unimicron Germany GmbH gut gerüstet, um den erforderlichen Technologiebedarf zu decken. Wichtig ist, dass wir unsere "Key Performance Indicators" (KPI's) für Produktivität und Qualität sowie zusätzliche Einsparungen an das Budget anpassen. Zusätzlich muss eine Produktivitätsverbesserung sowie eine Verbesserung der Bruttomarge erfolgen. Ziel muss es sein, obengenannte Ausführungen zu implementieren und gleichzeitig unseren Kundenstamm beizubehalten. Des Weiteren muss in verbesserte Prozesse, Technologien, Digitalisierung, Mitarbeiterqualifizierungen und Organisation investiert werden, um eine Verbesserung gegenüber dem Budget zu verwirklichen. Wir gehen davon aus, dass die Unimicron Germany GmbH einen Umsatz von etwa 65 Mio. EUR und einen EBITDA zwischen -1 Mio. bis -2 Mio. EUR erzielt, welches unter den beschriebenen Herausforderungen ein ambitiöses Ziel ist. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Darlehen bei dem Gesellschafter. Die Unimicron Germany GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungen sind über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Für erkannte und vorhersehbare Ausfälle von Forderungen bzw. für das allgemeine Ausfallrisiko wurden Wertberichtigungen in Höhe von 16 TEUR gebildet. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Geldern, 14. Februar 2023 Der Geschäftsführer Gerard van Dierendonck Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Unimicron Germany GmbH, Geldern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Unimicron Germany GmbH, Geldern, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unimicron Germany GmbH, Geldern, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mönchengladbach, den 7. September 2023 WWS
WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
Lambertz, Wirtschaftsprüfer ppa. Funken, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 21. April 2023 festgestellt. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. |
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